Schlagwort-Archiv: Saarlouis

“Kómm vózehl ma Wat”

Eine gemeinsame Veranstaltung von Rodena Rodēna Heimatkundeverein Roden e.V. Roden, der VHs Saarlouis und dem Quartiersmanagemnt Roden fand heute im Thelengarten in Roden statt.

Nach der Begrüßung Gäste durch die Vorsitzende des Rodenena Heimatkundevereins Rosa-Maria Kiefer-Paulus, sprach Bürgermeister Carsten Quirin ein Grußwort, Danach hatten über 70 interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, ihre Fragen über die Zukunft und Gegenwart Rodens an die Oberbürgermeisterkandidaten Florian Schäfer (SPD) und Marc Speicher (CDU) zu stellen.

Die Sauberkeit und Sicherheit im Ort waren Hauptthema der sehr gelungenen Veranstaltung, die zeigte, dass in Roden ein großes Gesprächsbedürfnis besteht.

Wegen des großen Zuspruches der Veranstaltung werden wir die Diskusionsreihe im nächsten Jahr fortsetzen.

 

Rückblick – Sessionseröffnung der Faasendrebellen im Theater am Ring

 
2x 11 Diesen Geburtstag feierten die Faasend Rebellen im Theater am Ring. Nach der Vorstellung des Kinderprinzenpaares haben als neues Stadtprinzenpaar Nico I. und Nadine I. von den Faasendrebellen die Regentschaft übernommen!
 
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Kerhinet

 

Seit 1973 sind die strohgedeckten Häuser des Dorfes vom Kerhinet vom Park naturel de Briére
aufgekauft worden. Damals zählte das Dorf nur noch zwei Einwohner und die meisten Häuser waren Ruinen. Zwölf Jahre wurde das Dorf vom Park naturel de Briére restauriert.

 

 

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Interessantes, nicht unbedingt Wissenswertes,über unsere Heimatstadt Saarlouis

 von unserem Mitglied Walter Schmolenzky, Bad Honnef

Nach der Geschichtsschreibung soll wenige Monate nach der Grundsteinlegung am 5. Aug. 1680 zum Bau der Festungsstadt Saarlouis, am Himmel ein hell leuchtender „Komet“ vorbei gezogen sein, der sowohl die Arbeiter an der Festung, als auch die Bevöl- kerung in den umliegenden Dörfern, so auch im angrenzenden Roden, in Angst und Schrecken versetzte. [1]

Die meisten Menschen, insbesondere die einfachen Dorfbewohner, sahen in der Himmelserscheinung ein böses Omen, das ihnen und der neuen Stadt vermutlich nur Unheil, Krieg und Verderben bringen würde. Die bäuerliche Bevölkerung, die in dieser Zeit noch recht abergläubisch war, fürchtete um Krankheiten, Ernteschäden, Seuchen und um den Verlust des so wichtigen Viehes im Stall.

Andere wiederum, allen voran die Planer und Befürworter der neuen Stadt, wollten in dem Kometen dagegen ein Zeichen des Himmels sehen, das der zukünftigen Festungsstadt und den umliegenden Dörfern nur Glück, Reichtum und ein langes Bestehen bescheren werde.

Viele Jahre später, die Stadt war nach ihrer Fertigstellung eine feste Größe unter den damaligen Festungsstädten und reihte sich ein in so bekannte Festen wie Longeville oder Montroyal. Die Garnisonsstadt war allerdings wenig beliebt. Viele Militärs, insbesondere in den höheren Rängen, sahen ihre Versetzung in die Festungsstadt als Strafe, gar als Verbannung an. In Verruf geriet die Garnisonsstadt unter anderem durch die abstrusen Reiseaufzeichnungen des Koblenzer Autors und Verlegers Karl Baedeker, der in einem seiner Reisehandbücher um 1870 schrieb: …………….. „die Festungsstadt Saarlouis sei, ob ihrer Bewohner, in ihren Anfängen wohl mit französischen Sträflingen bevölkert worden……….“ Ähnlich negativ äußerte sich auch Otto von Corvin, der als junger Leutnant in der Stadt stationiert war. In seinen „Erinnerungen“, die 1861 in Amsterdam veröffentlicht wur- den, schrieb er: ….….“Saarlouis ist eine Festung, die in frühen Jahren wohl mit Galeerensklaven bevölkert wurde und in ihren Mauern verruchte Frauenzimmer aus dem Pariser Palais Royal beheimatet ……….“ [2]

Zum Eindruck einer rauen Garnisonsstadt dürfte auch die folgende verbürgte Einrichtung beigetragen haben:

„Die Festungsstadt verfügte neben dem sonst üblichen Galgen und Pranger auf dem Paradeplatz (place dàrmes) über einen weiteren, ganz besonderen Pranger in Form eines hölzernen Pferdes mit einem sehr schneidenden Rücken, auf den man die des nachts in den Kasernen ertappten Freudenmädchen setzte und so zur Schau stellte.“ [3]

Das genaue Gegenteil einer kalten und gesichtslosen Festungsstadt zeichnet allerdings Dr. H. Prümm in seinem Aufsatz „Saarlouis“ [4]

Man stelle sich vor, so Prümm, ein Postreisender aus Lothringen erreicht in jenen Tagen die Felsberger Höhe. Zu seinen Füßen eine weite grüne Talaue, durchschnitten vom blauen Band der Saar und in der Mitte dieses herrlichen Tales gelegen, die „Freystadt und Festungsstadt Saarlouis.“ Unübersehbar der Glaciskranz, der die Festung lückenlos umschließt, die rasenbedecken Wälle und der auffallende Barockturm der Pfarrkirche:

So lag Saarlouis da.
Sur la Saar, wie`n Citadelle.
Couronnet wie en Kinniggin.
Mit Batterien, Bäm on Magasin.

[1] Wikepedia: Erst viele Jahre später ordnete der Astronom Halley den Himmelskörper, der in jenen Tagen nicht nur am Himmel über Saarlouis soviel Angst und Schrecken verbreitete, als einen alle 75- 77 Jahre periodisch wiederkehrenden Kometen ein, der heute als „Halleyscher Komet“ bezeichnet wird.

[2] Otto von Corvin bekannt als Offizier, Demokrat und Revolutionär sowie Autor des Buches „Pfaffenspiegel“.

[3] Baltzer – Histor. Notizen über die Stadt Saarlouis, Nachdruck:
1979, S. 134

[4] Dr. H. Prümm, „Saarlouis“. In „Das Saarland“ Heimatbuch von Fritz Kloevekorn 1924, S. 201

Rückblick -Picobello Saarlouis

Auch in diesem Jahr nahmen wir an der saarlandweiten picobello-Aktion teil. Start der Aktion war Samstags 9.00 Uhr an der Kulturhalle. Dort trafen sich unter anderem Mitglieder des Rodena Heimatkunde Verein Roden und der Pfadfinder Roden zum Müll sammeln. Der Abschluß fand in den Räumen des NBS Saarlouis statt.

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Picobello Saarlouis

Unter Federführung des Neuen Betriebshofes Saarlouis die picobello Aufräumaktion statt. Viele freiwillige Helfer von verschiedenen Organisationen, Einrichtungen und Vereinen waren an dieser Aktion beteiligt.  Auch in diesem Jahr nahmen wir daran teil. Für alle Helferinnen und Helfer fand danach beim Neuen Betriebshof Saarlouis ein Dankeschön-Fest statt.

Gründung neuer Dachverband

 
Am 05.11.2022 wurde im Wachlokal des Lauterer Artillerie Korps ein Dachverband für die Karnevalsgesellschaten Saarlouis gegründet. Nach Begrüßung der Anwesenden durch Michael Schleich und Festlegung der Anzahl der stimmberechtigten Teilnehmer*innen wurde Oberbürgermeister Peter Demmer als Versammlungsleiter gewählt. Nach Genehmigung der Tagesordnung, Aussprache über die Gründung des Dachverbandes, Beratung und Verabschiedung einer Satzung wurde das Präsidium gewählt.
 
Als Präsident wurde Michael Schleich, Vizepräsident und zuständig für Finanzen Markus Krampl, Vizepräsident für Brauchtum Hans-Günter Optenhöfel, Vizepräsident Verwaltung Christian Demmer, Vizepräsident Jugend Ramona Kammer-Symanneh, Kassenprüfer Hans-Werner Dillschneider und Petra Schwarze gewählt. Danach stimmte die Versammlung über den Namen des Dachverbandes ab.
Der Name des neuen Dachverbandes lautet Saarlouiser Narrenrunde.

Maréchal Michel Ney – Stationen eines beherzten Lebens

Im Städtischen Museum Saarlouis wurde am 09.01. die Sonderausstellung zum 250. Geburtstag von Michel Ney unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeiser Peter Demmer Geburtstag. eröffnet.

Benedikt Loew Leiter des Städtischen Museums begrüßte nach der Rede des Oberbürgermeisters die Besucher hielt einen kurzen Vortrag über das Leben von Maréchal Michel Ney. In der Ausstellung sind in 9 Abschnitten insgesamt 230 Exponate zu sehen. Ein Begleitheft zur Ausstellung kann im Museum erworben werden.

„Maréchal Michel-Ney – Stationen eines beherzten Lebens“
Ausstellungszeitraum: 10. Januar – 10. Juni 2019

Die Ausstellung ist geöffnet:
Dienstag bis Freitag: 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr,
Samstag, Sonntag und Feiertag: 14 bis 17 Uhr.

Führungen für Gruppen sind nach Terminabsprache möglich