Schlagwort-Archiv: Saarlouis

Galakappensitzung und Kinderkarneval des SKC „de Boules“ e.V.

In der Mehrzweckhalle Vogelsang geht es an Fastnachtsamstag, 02.03.2019, endlich wieder närrisch hoch her. Der Saarlouiser Kultur- und Carneval-Club (SKC) „de Boules“ e.V. veranstaltet ab 20.11 Uhr seine Galakappensitzung und präsentiert alles, was zu einem gelungenen Abend dazugehört: fetzige Tänze der SKC-Garden, Tanzmariechen und des Männerballetts, witzige Sketche und Büttenreden sowie stimmungsvollen Gesang. Der Kartenvorverkauf für diese Veranstaltung findet am Sonntag, 10.02.19 um 10.11 Uhr im Gasthaus „Zum Stadtkrug“, Schlächterstraße statt. Auch Restkarten sind dort erhältlich.

Mit Pauken und Trompeten und ganz viel „Alleh hopp“ startet die Jugendabteilung des SKC „de Boules“ e.V. an Fastnachtsonntag, 03.03.2019, ihren Kinderkarneval, zu dem alle kleinen und großen Narren recht herzlich eingeladen sind. Los geht’s um 15.11 Uhr mit einem bunten Programm in der Mehrzweckhalle Vogelsang. Neben den Tänzen der Garden und zahlreichen Spielen und werden die schönsten Kinderkostüme prämiert. Karten können an der Tageskasse erworben werden.

Barmherzige Schwestern vom hl. Karl Borromäus

                                        Schwester Xaveria Rudler in Saarlouis

Vom Tage der Profession an gestaltet sich das Leben der Ordensfrau demjenigen ihres gekreuzigten Bräutigams ähnlich. Für Schwester Xaveria ließ die Gelegenheit, das was sie gelobt hatte, nicht lange auf sich warten. Der Heiland verlangte Beweise der Liebe durch Gehorsam und Entsagung.

Schwester Xaveria bekam das Amt einer Lehrerinn an der, von den Schwestern vom hl. Karl geleiteten höheren Mädchenschule in Saarlouis. Zu der 1810 gegründeten ersten deutschen Niederlassung des Ordens gehörte auch ein Hospital und die ambulante Krankenpflege. Schon als Novize hatte Schwester Xaveria eine sehr starke Abneigung gegen den Lehrberuf. Sie beherrschte die deutsche Sprache nur mangelhaft und war mit dem deutschen Volkscharakter noch nicht vertraut. Sie fühlte sich ihrer Aufgabe nicht gewachsen und sehnte sich nach der Krankenpflege im nahen Hospital. Später erzählte sie in Saarlouis habe sie lange Zeit täglich den Kalvarienberg heraufsteigen müssen.

Zuweilen sträubte sich ihre Natur so heftig gegen das ihr auferlegte Amt, das sie vor Beginn der Schule in die Kapelle flüchtete. Dort warf sie sich vor dem Altar nieder und versuchte in flehentlichen Gebeten den Widerwillen zu besiegen. Ungeachtet desselben erneuert die junge Ordensfrau freudig ihr Gelübde und bat Gott täglich, sie nicht Eher von hier fort zu nehmen bis sie die diese Aufgabe liebgewonnen habe. Durch ihren natürlichen Frohsinn gewann sie trotz aller Schwierigkeiten die Herzen der Kinder.

In Saarlouis rühmte man noch nach Jahren die strenge und doch mütterliche Lehrerin, in deren Klasse eine musterhafte Zucht und Ordnung geherrscht und die sich ihrem Beruf mit unermüdlicher Aufopferung hingegeben hatte.

1844 hatte Bischof Arnoldi den heiligen Rock in Trier ausstellen lassen und den Ordensschwestern gestattet, sich den pilgernden Wallfahrern anzuschließen. In Trier traf Schwester Xaveria zu ersten Mal mit Schwester Angelika Eschweiler zusammen die von Echternach gekommen war. Schwester Xaveria und Schwester Angelika wurden später Geneneraloberin des Ordens.

So vergingen 13 Jahre und Schwester Xaveria unverwüstliche Gesundheit ließ außer der Schulzeit noch weitere Arbeiten im Hause und bei den Kranken auf sich nehmen. Zu ihren bevorzugten Diensten gehörte das Ofenwichsen – eine sehr unangenehme Arbeit. Ihr liebenswürdiges Wesen, ihr Mitleid mit den Armen und Kranken machte sie auch bei diesen beliebt. Später, als sie als Generaloberin nach Saarlouis kam, eilten ihr nicht nur ihre früheren Schülerinnen, sondern auch viele andere Einwohner der Stadt, besonders aus der Armen Bevölkerung herbei, um sie zu begrüßen.

Einst hatte die junge Ordensfrau den Herrn gebeten, sie auf ihrem Posten zu lassen, bis dieser kein Kreutz und Opfer mehr für sie bedeutete. Sie hatte sich nun eingelebt und die Aufgabe der Kindererziehung war ihr so leicht und lieb geworden, dass sie das Kloster in Saarlouis ihr Paradies nannte. Dieses Kloster musste sie nun verlassen. Schwester Xaveria wurde 1846 nach Nancy gesandt, weil ihre Oberen sie ausersehen hatten, ein Haus in Berlin zu gründen. Mit großem Bedauern wurde diese Versetzung von der klösterlichen Kommunität und der ganzen Bevölkerung in Saarlouis aufgenommen. Das schönste Lob der scheidenden Schwester aber findet sich in einem Brief, den der Pfarrer und Dechant von Saarlouis damals an Probst Brinkmann nach Berlin schrieb:

„Ich wünsche Ihnen Glück dazu, dass Sie Schwester Xaveria Rudler zur Vorsteherin erhalten. Geeigneter als diese hätte wohl schwerlich eine im ganzen Orden für diese wichtige Mission gefunden werden können. Zwölf Jahre hat Sie unter meinen Augen als barmherzige Schwester gewirkt und wie sie gewirkt, wird so bald nicht aus dem Andenken meiner Pfarrkinder schwinden. Trauer erfüllt die ganze Stadt bei ihrem Abgang hier. Ihre ausgezeichneten Eigenschaften wegen ist sie eine wahre Zierde ihres Ordens, und die Reinheit ihres Berufes lässt keinen Zweifel übrig. Sie ist eine Enkelin des früheren Generalgouvernemetkommissarius Rudler und eine Nichte des früheren Generalgouverneurs Gustus Gruner. Als ihr die Nachricht wurde, dass sie für Berlin bestimmt sei, hatte sie einen großen Kampf zu bestehen, da sie sich in ihrer Demut durchaus unfähig erachtete, einer solchen Anstalt vorstehen zu können. Jedoch hat der Gedanke, dass sie in Ihnen, hochwürdiger Herr Probst einen leitenden Vater finden werde, sie allmählich beruhigt und ihr Mut einflößt.

Quelle: Franz Hamm 1914

Damals – Städtisches Krankenhaus Saarlouis

Die Kaibelstraße in der Vaubanstraße wurde in den Jahren 1926 bis1928 durch Stadtbaurat Kleefisch, Stadtbaumeister Schmitt sowie Architekt Winz zu einem modernen Krankenhaus der Stadt Saarlouis umgebaut und es kamen die Borromäerinnen. 1939 nach andauernen Schikanen durch das NS-Regime verließ der Orden Saarlouis.

Bei den Luftangriffen 1942 wurde das Krankenhaus in der Vaubanstraße schwer beschädigt. Nach Kriegsende 1945 wurde es in mehreren Bauabchnitten neu aufgebaut. Seit 1984 übernahm die heutige „DRK Krankenhaus GmbH Saarland die Trägerschaft.

Bildquelle: Museum Saarlouis

Rückblick – Neujahrsempfang der CDU Saarlouis

Im Theater am Ring fand der Neujahrsempfang der CDU Saarlouis statt. Der Josef Gessner Preis für herausragendes bürgerschaftliches Engagement wurde an Josef Feiler Fraulautern verliehen.

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10. Januar 2019 – 250. Geburtstag von Marschall Ney

 

 

 

 

Das Leben des Marschalls

Kindheit in der kleinen Festung

Unter den Saarlouiser „Buwen“, denen man etwa 1780 bei ihren Spielen zusah, die einen „Stragavol“ in der Lisdorfer Au steigen ließen, die sich an dem großen Wasserbecken mit einem Springbrunnen in der Mitte des Marktes mit Wasser verspritzten, die gerne mit „Schmadraille“ spielten, die in der „Flosse“, dem Saarlouiser „Coulang“, nach kostbaren Fundstücken wühlten, die auf dem Rempart „Hirle fenken“ gingen, die in der Poterne die Leut erschreckten, die im Beaumaraiser Bruche Froschschenkel am Feuerchen brieten und verspeisten, hob sich von seinen Alterskameraden einer durch Körpergröße und fuchsrotes Harr hervor. Das war Michel Ney, der Sohn des Böttchers Ney, 1769 in der Biergasse geboren.

Es war die Zeit, in der morgens und abends Hüh- und Hufklappern der Kavalleriepferde der Garnison an dem großen Wasserbecken in der Mitte des Plarc d Armes, des Marktplatzes, getränkt wurden, die Zeit, in der in einem Winter infolge Eisstau an der Brücke ein Überschwemmung von 1 Meter Höhe auf dem Markte war (wie es die Wassermarkte an der heutigen Post noch zeigt), die Zeit, in der man sich um die Ehre und das Vorrecht des Anzündens der Freudenfeuer am Ludwigstage stritt, da die ersten Laternen in Saarlouis an den Straßenecken angebracht wurden, die Zeit, in der die Krönung Ludwigs XVI., die Geburt des Dauhins und das 100-jährige Bestehen der Stadt feierlich begangen wurde.

Die goldene Zeit von Saarlouis, die war vorbei, jene Jahre nach der Gründung, als Saarlouis das wirtschaftliche Zentrum der neugegründeten Saarprovinz und Sitz des Siège Présidal, des obersten Gerichtshofes der Saarprovinz war (in Anlehnung an das ehemalige Balleigericht Wallerfangen für das deutschsprechende Lothringen). Saarlouis war eine kleine Festung an der Grenze des seit 1766 französich gewordenen Herzogstums Lothringen.

Vater Ney schickte seinen Sohn in die Schule der Augustiner, jenes Ordens, der nach der Gründung von Saarlouis 1685 von Wallerfangen nach Saarlouis verlegt worden war. Danach ist er Schreiber in der Notariatsstube des Maitre Valette und später Schreiber auf der Dillinger Hütte

Quelle: Dora Dimel/Beaumarais – Marschall Ney und seine Heimat

Datenschutz Grundverordnung – Infos für Vereine, Webseiten Betreiber und Blogger

Die neue Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union ist im Mai 2018 in Kraft getreten.

Dienstag, den 29.01.2019, 19.00 Uhr findet in Victors Residenz, Eingang The Club, Bahnhofsallee 5-7, 66740 Saarlouis, Saal New York eine Veranstaltung über die Datenschutz Grundverordnung statt.

Rechtsanwalt Michael Weller beantwortet die wichtigsten Fragen zur DS-GVO.

Verwendung personenbezogener Daten auf Ehrenamtliche und Vereine – Auswirkung der Datenschutzgrundverordnung

Beachtung von rechtlichen Vorschriften

Konsequenzen die auf Ehrenamtler und Vereine zukommen

Veränderungen die von Verbänden und Vereinen durchgeführt werden müssen um den gesetzlichen Vorschriften der neuen Datenschutzverordnung zu entsprechen.

Vereine bzw. Verbände sollten unter anderem prüfen, ob die erforderlichen Maßnahmen wie

Erstellung eines Verarbeitungsverzeichnisses nach Art. 30 DSGVO

Abschluss von Vereinbarungen zur Auftragsdatenverarbeitung mit externen Dritten gem. Art. 28 DSGVO (z. B. Datenerhebung über Webseiten)

Überarbeitung von Einwilligungserklärungen gemäß den Vorgaben der DSGVO

Sicherstellung der Betroffenenrechte gem. der DSGVO getroffen wurden.

Den Teilnehmern werden eine Teilnahmebescheinigung und eine Liste weiterführender Informationsquellen Mustervordrucke ausgehändigtso dass auch Vorlagen und Muster für die tägliche Vereinsarbeit leicht augefunden und genutzt werden können.

Eintritt: Frei

Wir bitten um Anmeldung bei:

Rodena, Heimatkundeverein Roden e.V. (per Mail: info@rodena.org)

Landesverband der heimatkundlich-historischen Vereine des Saarlandes,

Helmut Grein, 01577 26 26 893

oder Rodena Heimatkundeverein Roden

Rosa-Maria Kiefer Paulus, 0162 460 86 59

Rückblick – Christliche Bergmette 23.12.2017

In der Apollonia-Kapelle Fraulautern fand am 23.12. die dritte Christliche Bergemette statt. Nach der Begrüßung der Besucher durch Pfarrer Rolf Dehm und Klaus Hiery sprach der Vorsitzende der Berg- und Hüttenvereine „St. Barbara“ Fraulautern und des Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten und Knappenvereine des Saarlandes ein Einfahrgebet. Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer hielt die Bergpredigt. Nach dem Evangelium trug Roland Kiefer ein Gebet zur Ausfahrt vor. Es folgte die Verabschiedung ins neue Jahr durch Klaus Hiery. Die Bergmette endete mit dem Steigerlied und dem Auszug der Knappen.

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Galakappensitzung, und Kinderkarneval des SKC „de Boules“ e.V.

In der Mehrzweckhalle Vogelsang geht es an Fastnachtsamstag, 10.02.2018, endlich wieder närrisch hoch her. Der Saarlouiser Kultur- und Carneval-Club (SKC) „de Boules“ e.V. veranstaltet ab 20.11 Uhr seine Galakappensitzung und präsentiert alles, was zu einem gelungenen Abend dazugehört: fetzige Tänze der SKC-Garden, Tanzmariechen und des Männerballetts, witzige Sketche und Büttenreden sowie stimmungsvollen Gesang. Der Kartenvorverkauf für diese Veranstaltung findet am Sonntag, 21.01.18 um 10.11 Uhr im Gasthaus „Zum Stadtkrug“, Schlächterstraße statt. Auch Restkarten sind dort erhältlich.

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Sommerkonzert des Stadtverbandes der kulturellen Vereine

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Am Sonntag, 13. August um 17 Uhr findet auf der Vaubaninsel das Sommerkonzert des Stadtverbandes der kilturellen Vereine statt. Verschiedene Musikvereine, Chöre und eine Spielgemeinschaft des Stadtverbandes haben bereits ihre Teilnahme zugesagt und freuen sich, die Besucher mit einem abwechslungsreichen Programm unterhalten zu dürfen.

Rückblick – Familienaktionstag in Saarlouis

Wie jedes Jahr war der Familienaktionstag der Start in die Saarlouiser Woche. Das Programm mit dem alle Generationen angesprochen wurden, begeisterte die Besucher.

Die Angebote von DLRG, THW, Feuerwehr, Polizei, Rotes Kreuz und vieler Saarlouiser Vereine und Institutionen richteten sich vor allem an Kinder und Jugendliche.

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Rückblick – Klingender Ludwigspark

Vor Jahren fanden im Ludwigspark die Serenadenabende statt. Am Voranbend der Saarlouiser Emmes präsentierte der SPD-Ortsverband Saarlouis-Innenstadt mit der Stadt Saarlouis und dem Stadtverband der kulturellen Vereine den "Klingenden Ludwigspark" . Mitwirkende waren unter anderem Rathauschor Saarlouis, Männerchor Lisdorf und der Kirchenchor Beaumarais. Marianne Faust und Karin Peter trugen Geschichten in Mundart vor. Durch das Programm führte Hans-Werner Strauß. Schirmherrin der Veranstaltung war die Landtagsabgeordnete Petra Berg.

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Rückblick – „50 Jahre Saarlouiser Woche“

Mundart und Theaterabend im Theater Ring

Der Verband heimatkundlich-historischen Vereine und die Kreisstadt Saarlouis veranstalteten im Theater am Ring zum Abschluß der Saarlouiser Woche einen Mundart und Theaterabend. In schönstem Platt wurden lustigen Anekdoten und auch Nachdenkliches rund um Saarlouis von Marianne Faust, Karin Peter, Luise Luft und Harald Ley vorgetragen. Danach führte die Theatergruppe der LiGeKA unter der Leitung von Christine Hawner „die Kurwel“ von Nikolaus Fox, dem Rodener Heimatdichter auf. Die Moderation des Abands hatte Herbert Germann übernommen.

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Auf den Spuren Vaubans – Neuf-Brisach

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Neuf Brisach wurde Anfang des 18. Jahrhunderts vom Festungsbauer Sébastien Le Prestre de Vauban mit seinem Geniedirektor Jacques Tarade erbaut. Sie wurde als Planstadt in Form eines Achtecks mit zentralem Exerzierplatz, der heute als Marktplatz genutzt wird, und einem schachbrettförmig angelegten Straßennetz als Idealform einer Festungsstadt angelegt.

In der Stadt gab es Unterkünfte für die Soldaten und Offiziere, Versorgungseinrichtungen, eine Kirche, Häuser für nicht-militärische Einwohner der verschiedenen Stände sowie eine beeindruckende Anlage aus Mauern, Gräben und Toren um die Stadt. Da die Stadt in der Ebene angelegt wurde, war es möglich, die Idealform des Festungsbaus umzusetzen. Damit war die Stadtanlage repräsentativ für die Militärarchitektur des Barock, als unter Ludwig XIV. viele befestigte Städte an den französischen Grenzen angelegt wurden (siehe auch Saarlouis).

Quelle: Wikipedia

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