RADIO BULGARIEN – EINE STIMME AUS DEM BALKAN

AUTOR: Josef Theobald

Deutschsendungen aus Bulgarien gibt es erst seit Ende der
Vierziger Jahre. Damals war RADIO BULGARIEN, zur Zeit
der kommunistischen Herrschaft, eine moskautreue Stimme.
[1]

Dies hat traditionelle Gründe. Schon im 19. Jahrhundert war
man im slawischen Raum davon überzeugt, dass nur den im
heiligen Moskau oder in der kaiserlichen Druckerei in St. Pe-
tersburg gefertigten Bibeln, Liturgien und Gebetbüchern eine
besondere Richtigkeit und Orthodoxie sowie ein Geruch von
Heiligkeit anhaftet. So haben die Bulgaren mehr Sympathien,
mehr Berührungspunkte, mehr Mittel des geistigen Verkehrs
mit den Russen als mit den römisch-katholischen Südslawen.
[2]

Alle hervorragenden Vertreter der bulgarischen nationalen
Befreiungsbewegung im 19. Jahrhundert waren heiße und
überzeugte Verfechter der russisch-bulgarischen Brüder-
schaft. Im russischen Brudervolk sah das bulgarische Volk,
besonders nach der Befreiung Bulgariens durch die russi-
schen Heere, seinen Befreier und eine große Stütze seiner
nationalen Existenz. [3]
 

In den Sechziger Jahren setzte in Bulgarien eine zaghafte Re-
formbewegung ein, bei der sich das Land insbesondere dem
Tourismus erschloss. In der Folge bemühte sich Bulgarien um
bessere Beziehungen zum westlichen Europa. [4] So wurde die
bulgarische Schwarzmeerküste auch für westdeutsche Touristen
geöffnet.  

Im November 1989 kam es in Bulgarien zu einer Wende in der
Innenpolitik. Die alte kommunistische Elite musste abtreten und
die Reformkräfte konnten innerhalb einer Sozialistischen Partei
noch für einige Jahre bestehen. 1999 begannen mit Bulgarien
die erfolgreichen Verhandlungen über einen EU-Beitritt. [5]

Seit den Achtziger Jahren strahlte RADIO BULGARIEN täglich
drei Deutschsendungen auf der Kurzwelle aus. So gab es eine
Morgen-, Nachmittag- und Abendsendung.  

Bei Empfangsberichten war bei RADIO BULGARIEN die Be-
sonderheit, dass diese mit einem Diplom verbunden waren.
Zunächst gab es das Bronze- und Silber-Diplom. Später ist
das Gold-Diplom hinzugekommen. Diese Diplome konnten
lediglich stufenweise erworben werden.  

Seit dem Mai 2004 unterhält RADIO BULGARIEN ein eigenes
Internetangebot. Im Februar 2012 stellte man die Ausstrahlung
der Sendungen auf Kurzwelle ein. Statt dessen setzt man auf
die Verbreitung über das Internet. [6]

ANMERKUNGEN
[1] kurzwelle aktuell, Autor: Hermann Jäger, Nr. 39/87, SOLDI-
     Verlag in Hamburg 90, Seite 18.
[2] Marx – Engels, Werke, Band 9, Dietz Verlag, Berlin-Ost 1960,
     Seite 11.
[3] Georgi Dimitroff, Ausgewählte Schriften, Band 3, Dietz Verlag,
     Berlin-Ost 1958, Seite 224.  
[4] Isabella Ackerl, Die Staaten der Erde (Europa und Asien),
     Matrix Verlag, Wiesbaden 2007, Seite 32.
[5] BROCKHAUS, Weltgeschichte seit der Aufklärung, Leipzig
     – Mannheim 2006, Seiten 450 + 473.
[6] Quelle: WIKIPEDIA, Stichwort: RADIO BULGARIEN.
 

RADIO CANADA INTERNATIONAL AUS MONTREAL

AUTOR: Josef Theobald

Einer der Pioniere des Kurzwellendienstes in Kanada war Leonard
Brockington, der erste Vorsitzende der Canadian Broadcasting Cor-
poration (CBC), die im Jahre 1936 gegründet wurde. Als schließlich
im September 1942 das Parlament in Ottawa beschloss, einen Aus-
landsdienst der CBC ins Leben zu rufen, wurde er zum Berater des
damaligen Premierministers Mackenzie King ernannt. Am 25. Feb-
ruar 1945 trat dann Kanada offiziell jenen Ländern bei, die auf dem
Wege der Kurzwelle zur Welt sprachen.

Zweck des neuen Auslandsdienstes war, eine Verbindung mit den
in Europa stationierten kanadischen Truppen herzustellen und ein
besseres Verständnis unter den Völkern des vom Kriege zerrütteten
Kontinents zu fördern. Die Sendungen wurden zunächst in Englisch,
Französisch, Tschechisch und Deutsch ausgestrahlt. Nach Kriegs-
ende nahm der internationale Dienst mit der Ausdehnung auf neue
Zielgebiete in Europa, Lateinamerika, der Karibik und dem Südpa-
zifik eine neue Richtung ein.

In den folgenden Jahren erfuhr der Auslandsdienst RADIO CANADA
immer weitere Ausdehnungen: ein holländischer Dienst wurde im Mai
1945 aufgenommen. Im Juli 1946 folgten wöchentliche Sendungen in
Dänisch, Schwedisch und Norwegisch sowie ein Dienst für Australien.
1948 wurde mit wöchentlichen Sendungen nach Österreich und Italien
begonnen. Ein Finnland-Dienst schloss sich 1950 an. 1951 wurde der
russische Dienst ins Leben gerufen. 17 Monate später der urkrainische
und Sendungen in polnischer Sprache folgten ein Jahr später.

1961 wandte der Auslandsdienst seine Aufmerksamkeit einem neuen
Kontinent zu: Afrika. Tägliche Sendungen in Englisch und Französisch
wurden dort eingeführt, wobei Budget-Kürzungen leider die Einstellung
anderer Dienste erforderlich machten.

So war im darauffolgenden Jahr der Auslandsdienst RADIO CANADA
zwar kleiner aber besser geworden. Die Sendeanlagen in Sackville
wurden erweitert und verbessert. So bestand die Anlage 1991 aus fünf
modernen 250 Kilowatt-Sendern und drei 50 Kilowatt-Sendern. Gleich-
zeitig mit der offiziellen Inbetriebnahme der neuen Transmitter wurde
der Auslandsdienst RADIO CANADA in RADIO CANADA INTERNA-
TIONAL umbenannt. Im Juli 1972 zog RCI aus seinem langjährigen
Heim, dem alten Ford-Hotel an der Dorchesterstraße, in ein super-
modernes Funkhaus um und 1980 endgültig in ein eigenes Funk-
haus. [1]

Kanada hatte seine Deutschsendungen im Februar 1945 aufgenommen.
In den Vierziger und Fünfziger Jahren gab es hier täglich vier Deutsche
Programme – zwischen dem frühen Nachmittag und später Nacht. 1987
kam ein Programm von täglich 30 Minuten am frühen Abend. Mitbegrün-
der der Deutschsendungen war GERD PETER PICK, damals von RADIO
FRANKFURT nach Montreal geholt… Um dann für immer dort zu bleiben.
 
[2] Man unterhielt einen eigenen Kurzwellenklub und gab auch regelmäßig
erscheinende Bulletins heraus.

ANMERKUNGEN
[1] KURIER der ADDX e. V. Nr. 7/91, Seite 7.
[2] kurzwelle aktuell, Autor: Hermann Jäger, Heft 39/87, Seiten 18 + 19. 
         
NACHTRAG
Ein europäischer Online-Händler mit einer Zweigniederlassung in Berlin
erkannte vor einigen Jahren die Marktlücke der Country- und Western-
Mode in Deutschland und nahm entsprechende Produkte schwerpunkt-
mäßig in sein Sortiment zu annehmbaren Preisen auf.
 

 

Geschichte zum Anfassen – Rodena besichtigte Fort Casso

Als Hüter der Höhe von Rohrbach-Les-Bitche hat das Infanteriewerk Rohrbach den feindlichen Angriffen im Laufe des militärischen Feldzuges 1939-1940 erfolgreich Widerstand geleistet. Im Bunker erlebten wir den Alltag des 166. Festungsregiments. 25 m unter der Erde befinden sich Küche, Kraftwerk, Kaserrne usw. Zum Abschluß der Führung besichtigten wir den versenkbaren Panzerdrehturm.

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RADIO HCJB – DIE JAHRE DER GRÜNDUNG DER DEUTSCHEN ABTEILUNG

AUTOR: Josef Theobald

Im Jahre 1953 gründeten in der Ukraine geborene Mennoniten die
Deutsche Abteilung von RADIO HCJB.

Wer sind diese Mennoniten?

Menno Simons (1496-1561), ein abtrünniger katholischer Priester
aus den Niederlanden, stieß 1536 zur Täuferbewegung und wurde
ein Jahr später Bischof seiner nach ihm benannten Gemeinschaft.
Sein Verdienst war es, den ehemals aggressiven Charakter dieser
Bewegung allmählich abzulegen und eine freikirchliche Alternative
unter dem Schutz toleranter Obrigkeiten ausleben zu dürfen, aber
in aller Abgeschiedenheit. [1] Da die Täufer sowohl für die Regieren-
den als auch für die großen Kirchen eine Gefahr wurden, sind auch
diese schnell im Nebel der Zeit verschwunden, bis sie wieder dann
als Hutterer (Glieder der Herrnhuter Brüdergemeinde) auftraten. Ab
1722 entstand auf dem Gut des Reichsgrafen von Zinzendorf im Ort
Berthelsdorf (Oberlausitz) durch die Aufnahme von Restmitgliedern
der alten böhmisch-mährischen Bruderunität die neue Gemeinschaft,
die Zuflucht „Herrnhut“ (unter des Herren Hut). Einen bedeutenderen
Einfluss übte der nachfolgende Bischof August Gottlieb Spangenberg
aus, indem jener als der zweite Gründer angesehen werden muss. In
dessen Zeit fällt die Ausweitung der Heidenmission, z. B. nach Grön-
land, Nord- und Südamerika, zu fast allen westindischen Inseln, ins
Kapland, nach Ostindien und Labrador. [2]

Ab 1789 zogen viele Mennoniten in mehreren Wellen in die Ukraine,
so dass es 1914 im russischen Reich etwa 100.000 Anhänger in den
zahlreichen, teils selbständigen Siedlungen gab. Angesichts ihrer ab-
weichenden Haltung zum Wehrdienst (Sie verweigerten in der Mehr-
zahl mutig den Dienst an der Waffe) und einer massiven Ausweitung
der atheistischen Propaganda in der Zeit Stalins waren sie wieder ge-
zwungen, in den Westen, nach Kanada, in die USA und in den Süden
Amerikas zu wandern. [3]

Die Zahl der Mennoniten sank in der Zwischenkriegszeit kontinuierlich,
nicht nur wegen der Militärdienstfrage, sondern, weil es sich bei ihnen
nicht um eine ausgesprochen missionarisch orientierte Gemeinschaft
handelte. Allein zwischen 1921 und 1928 sollten rund 20.000 Menno-
niten die Sowjetunion verlassen. [4]
 
In Lateinamerika entstanden größere Siedlungen. Bekannt sind heute
vor allem die Kolonien Menno, Neuland und Fernheim in Paraguay. In
anderen Teilen Südamerikas sind von Bedeutung die Mennonitensied-
lungen in Argentinien (Colonia del Norte, Colonia Pampa de los Gua-
nacos), Uruguay (El Ombú, Gartental, Delta, Colonia Nicolich) und in
Brasilien (Colonia Nova und Colonia Witmarsum). [5]
    
Zu den osteuropäischen Mennoniten zählte auch David Nachtigall, der,
aus Kanada kommend, mit seiner Frau Anna schließlich im Jahre 1953
die Deutsche Abteilung von RADIO HCJB gründen sollte. Schließlich im
Oktober 1964 wurden sie von Peter und Maria Hübert abgelöst. Das Ehe-
paar Hübert kam ebenfalls aus der Ukraine und floh unter Stalin nach Süd-
Brasilien. Sie sollten von 1964 bis 1989 das deutschsprachige Programm
von RADIO HCJB in seinen Facetten entscheidend prägen. Als ein gutes
Beispiel sei hier genannt die Sendung „3000 Meter über dem Meeresspie-
gel“. Dabei wurden sie unterstützt von Sally Schroeder und vom Ehepaar
Cornelius und Elfrieda Baltzer.  

Eine der herausragenden Lehren der Mennoniten ist die Kirchen- oder
Gemeindezucht. Ziel soll es dabei sein, dass hier der Ausgeschlossene
wieder zurechtkommt. Deswegen bleibt es Aufgabe der Gläubigen, ihn
durch Liebe und Barmherzigkeit zurückzugewinnen. [6]

Seit 1982 kamen immer mehr Mitarbeiter aus Deutschland, die aus dem
freikirchlichen Bereich zu RADIO HCJB stießen. Jene werden von einem
persönlichen Freundeskreis aus ihrer Heimat unterstützt.

Mehr Informationen über HCJB in Quito (Ecuador) erhalten Sie unter dem
folgenden LINK:

http://www.andenstimme.org

ANMERKUNGEN
[1] Theologen, Ketzer, Heilige (Kleines Personenlexikon zur Kirchen-
     geschichte), herausgegeben von Manfred Heim, Verlag C. H. Beck,
     München 2001. Seite 272; H-J Goertz, Die Täufer (Geschichte und
     Deutung), Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1988, Seite 41.
[2] Theologen, Ketzer, Heilige…, Seite 407; Lehrbuch der Kirchenge-
     schichte für Studierende von Johann Heinrich Kurtz, Vierzehnte
     Auflage, August Neumanns Verlag, Leipzig 1906, § 167,7-11.   
[3] Evangelisches Kirchenlexikon (EKL), Bd. 3/7. Seiten 358/59.
[4] Politik und Religion in der Sowjetunion (1917-1941), Harrassowitz
     Verlag, Wiesbaden 2001, Seite 149.
[5] Quelle: WIKIPEDIA, Stichwort: MENNONITEN.
[6] Jürgen Tibusek, Ein Glaube, viele Kirchen (Die christlichen Religions-
     gemeinschaften – Wer sie sind und was sie glauben), 2. aktualisierte
     und überarbeitete Auflage, Brunnen Verlag, Gießen 1996, Seite 275.  
 

Damals – Der Kettlerverein

Kettlerhäuser Heute

Kettlerhäuser Heute

Der Rodener  Kettlerverein wird mit der Rodener Nachkriegsgeschichte zu einem späteren Zeitpunkt eng verknüpft mit dieser angesehen werden; denn mit dem seit Kriegsende sich vollziehenden Neu- und Wiederaufbau von Roden ist auch der Kettlerverein verbunden, da er in dieser Zeitepoche begann, den Gedanken des sozialen Wohnungsbaues in die Tat umzusetzen. Es ist nicht zu verkennen, dass der Verein in dem so arg zerstörten Roden ein dankbares Betätigungsfeld gefunden hat, um so mithelfen zu können, die überaus große Wohnungsnot zu lindern. Mit eine der ersten und großen Aufgaben des Vereins ist es, der Familie, dem besten und wertvollsten Volksgut, ein menschwürdiges Dasein zu schaffen in Gestalt eines Eigenheimes und dadurch einen tatkräftigen Beitrag zur Verminderung der Wohnungsnot zu leisten.

Das Bauprogramm des Vereins beschränkt sich im Augenblick auf die Erstellung von drei Häuserblocks mit je sechs Wohnhäusern, von denen der erste Häuserblock vor der Fertigstellung der Rohbauten steht. Diese sechs Häuser sind bis jetzt aus den Beiträgen der Mitglieder finanziert und durch den rührigen Fleiß aller im Wege der Gemeinschaftsarbeit erstellt worden. Bis zum Herbst dürfte das erste große gesteckte Zeil, die schlüsselfertige Herstellung der sechs Häuser erreicht sein.

Bis Mitte Mai wurden durchschnittlich von jedem Mitglied 770 Arbeitsstunden geleistet. Die Gesamtstundenzahl beläuft sich auf rund  13.000 Stunden bis Mitte Mai. Sämtliche vorkommenden Arbeiten werden, soweit dies nur überhaupt angängig ist, von den Mitgliedern ausgeführt, angefangen von der Steinproduktion bis zur Zimmererarbeit. Da der größte Prozentsatz der Arbeiten nur durch die Schaffenskraft der Hände  bewerkstelligt wird, erscheint die Zahl der erforderlichen Arbeitsstunden für ein Wohnhaus mit ca. 2.500 Stunden im Augenblick etwas hoch , doch bei näherer Betrachtung der Abwicklung des Bauprogrammes, die ohne jegliche maschinelle Hilfe erfolgt, ist dies immerhin eine noch beachtliche Leistung. Hierzu kommt, das sich die Summe der dadurch ersparten Gelder pro Haus weit über 600 000 ffrs. Beläuft. Diese Tatsache fällt immerhin bei der Finanzierung eines solchen Bauprogrammes entscheidend ins Gewicht. Hierdurch wird erreicht, daß sich die einzelnen Häuser ib ihrem Gestehungspreis weit unter dem üblichen Preis bewegen, was eben nur dadurch erreicht werden kann, das enorme Eigenleistungen mit einkalkuliert werden.

Wenn nach zwei bis drei Jahren der Verein sein Bauprogramm abschließen kann, so darf er für sich die Gewißheit in Anspruch nehmen, mitgeholfen zu haben, das Wohnraum geschaffen wurde und gleichzeitig ein dringendes und überaus wichtiges Problem, das des sozialen Wohnungsbaues, in den Vordergrund gestellt zu haben.

Quelle: Festschrift 1000 Jahre Pfarrei Roden, Heinz Bös

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Sportparty 2016 in der Rodener Kulturhalle

Die Saarlouiser Sportlerparty 2016 fand am Freitag, den 15. April in der Kulturhalle Roden statt. Es wurden die Sportlerinnen und Sportler geehrt, die 2015 besondere sportliche Erfolge erzielt hatten. Eingeladen zur Party hatten die Kreisstadt Saarlouis und der Stadtverband für Sport (SfS) Saarlouis.

Der Höhepunkt der Party war die Ehrung der Sportlerin, des Sportlers und der Mannschaft des Jahres.

Sportlerin des Jahres wurde Rebecca Robisch Triathlon Freunde Saarlouis.

Die Mannschaft des Jahres wurde „autres chopses“ TSC Blau Gold Saarlouis.

Für besondere sportliche Leistungen wurden Iris und Rolf Pernat vom Tanzsportclub TSC Melodie ausgezeichnet.

Zwischen den Ehrungen war die Tanzdarbietungen des amtierenden Deutschen Jugendmeisters im Jazz- und Moderndance, der Formation „l´équipe“ des TSC Blau-Gold Saarlouis.  

Der Zauberer Maxim Maurice ließ bei seinem Auftritt die Assistentinnen in der Waagerechten schweben, verschwinden oder an einer anderen Stelle wieder auftauchen.

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1925 Rheinische Jahrtausendfeier Saarland

In dem nach dem 1. Weltkrieg besetzten deutschen Rheinland zu dem auch das Saarland gehörte, fand 1925 die Rheinische Jahrtausendfeier statt. In vielen Städten und wurden dazu Festumzüge veranstaltet.

Quelle: Erinnerungsbuch der Jahrtausendfeier im Rheinlande 1925

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Rückblick – Fleury-devant-Douaumont

Fleury-devant-Douaumont war bis zum Beginn der Schlacht um Verdun im Ersten Weltkrieg ein kleines französisches Bauerndorf im Département Meuse. Es lag im inneren Verteidigungsring Verduns und in großer Nähe zum Fort de Souville.

Bei der für beide Seiten verlustreichen Schlacht wurde das Dorf Fleury-devant-Douaumont, das im Verlauf der Kämpfe während des Jahres 1916 sechzehnmal den Besitzer wechselte, bis auf einzelne Steine völlig zerstört.

Es zählt heute zu den sogenannten Zerstörten Dörfern (Villages détruits), die nicht wiederaufgebaut wurden. Der ohnehin karge Boden der Maas-Höhen rund um die Gemeinde war verseucht durch Sprengstoffe, Munitionsreste, Giftgas, Leichen und Kadaver, so dass viele Bauern den Boden nicht mehr bestellen konnten. Insgesamt gibt es in Frankreich neun dieser völlig zerstörten Orte. Bei der Besichtigung des Geländes ist es immer noch ratsam, auf den Wegen zu bleiben, da weiterhin Blindgänger und anderes Kriegsgerät sowie menschliche Knochen zu finden sind.

Obwohl zerstört und ohne Einwohner, hat Fleury bis heute seinen Status als französische Gemeinde behalten. Der Ort hat eine Postleitzahl und es gibt einen Bürgermeister, der vom Präfekten des Departements Meuse bestimmt wird. Gleiches gilt für die anderen zerstörten und nicht wieder aufgebauten acht Ortschaften im ehemaligen Kampfgebiet.

Quelle: Wikipedia

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Die Arbeiterbewegung an der Saar – Eisenindustrie Entstehung des Saarreviers

Die Entwicklung der Eisenindustrie war in den 1890er Jahren durch die Erfindung des Thomasstahlverfahrens und seiner Einführung in den Saarhütten geprägt. Phosphorhaltiges Roheisen konnte nun in
den Produktionsprozess einfließen. Dies etablierte die Saarregion endgültig als Standort der Großindustrie.

Die Roheisenproduktion stieg von 264.741 Tonnen im Jahre 1885 auf 983.907 Tonnen im Jahre 1900.

Die vier größten Werke des Saarreviers – Neunkirchen, Dillingen, Völklingen und Burbach – beschäftigten zwischen 3.300 (Burbach) und 4.200 (Neunkirchen) Arbeitern. Produziert wurden neben Bauträgern gusseiserne Rohre, Panzerund Schiffsbleche. Den Gebrüdern Röchling gelang es in kurzer Zeit, ihr 1882 erworbenes Stahlwerk in Völklingen zu einem führenden Unternehmen in Deutschland auszubauen.

Quelle: Stiftung Demokratie Saarland

Bild: Völklingen 1896, Stadtarchiv Völklingen

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1000 Jahrf

 

Rückblick – Ausstellung „Die Rote Zone“ Mehrzweckhalle nach Beaumarais

Die Evakuierung der Saarlouiser Bevölkerung 1939/40 stand im Mittelpunkt dieser Ausstellung die vom Verein für Mundart und Geschichte Beaumarais unter seinem Vorsitzenden Walter Löffler durchgeführt wurde. Ausgestellt wurden Fotos von der ersten Evakuierung der Saarlouis Bevölkerung (Saarlouis lag in der Roten Zone, dem Freimachungsgebiet) im 2. Weltkrieg. In Kooperation mit dem Verband der heimatkundlich-historischen Vereine Saarlouis beteiligten sich neben dem Beaumaraiser Ideengeber der „Heimatkundeverein Neuforweiler“, der "Rodener Heimatkundeverein Rodena", der Rodener Geschichtskreis und der Heimatkundeverein Lisdorf an der Ausstellung.

Bildquelle: Alte Fotos: H. Nicola

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Sportparty 2016 in der Rodener Kulturhalle

Die Saarlouiser Sportlerparty 2016 fand am Freitag, den 15. April in der Kulturhalle Roden statt. Es wurden die Sportlerinnen und Sportler geehrt, die 2015 besondere sportliche Erfolge erzielt hatten. Eingeladen zur Party hatten die Kreisstadt Saarlouis und der Stadtverband für Sport (SfS) Saarlouis.

Der Höhepunkt der Party war die Ehrung der Sportlerin, des Sportlers und der Mannschaft des Jahres.

Sportlerin des Jahres wurde Rebecca Robisch Triathlon Freunde Saarlouis.

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Für besondere sportliche Leistungen wurden Iris und Rolf Pernat vom Tanzsportclub TSC Melodie ausgezeichnet.

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DIE ANFÄNGE BEIM EVANGELIUMS-RUNDFUNK IN WETZLAR

AUTOR: Josef Theobald

Schon Mitte der Fünfziger Jahre gab es auf der Frequenz 9490
kHz religiöse Sendungen der „Stimme von Tanger“ in deutscher
Sprache unter dem Rufzeichen WTAN. Diese Station gilt heute
als Vorläufer-Sender von TRANS WORLD RADIO. Damals war
in der Zeit zwischen 20.45 und 21.15 Uhr eine Andacht und eine
Predigt mit Orgelmusik in Deutsch zu hören. Ab 21.16 Uhr gab es
eine Ansage in Jiddisch. [1]

Im Oktober 1959 wurde der Evangeliums-Rundfunk (kurz: ERF) als
Verein des deutschsprachigen Zweiges von TRANS WORLD RADIO
gegründet. Im Februar 1961 begannen die ersten Sendungen über
RADIO MONTE CARLO, einem kommerziellen Unternehmen, das
zu dieser Zeit die notwendigen technischen Anlagen besaß. Einige
der Sender stand ausschließlich dem TRANS WORLD RADIO, der
Schwesterorganisation des ERF, zur Verfügung, das ebenfalls für
den Sendebetrieb verantwortlich war.

Der Versand der Tonbänder nach Monaco wurde etwa zwei Wochen
vor dem jeweiligen Sendebeginn per Luftfracht vorgenommen. Wenn
jedoch anlässlich besonderer Veranstaltungen eine aktuelle Bericht-
erstattung erfolgen musste, wurden die Programme über gemietete
Tonleitungen der Post zur Sendestelle übertragen.

Die Empfangsqualität der Sendungen wurde mit Spezialempfängern
täglich überwacht. Erforderliche Frequenzänderungen beantragte der
ERF bei der Sendestation aufgrund von Empfangsprognosen der da-
maligen Deutschen Bundespost.

Seit seiner Gründung befindet sich die Zentrale mit Redaktion, Technik
und Verwaltung im hessischen Wetzlar. Im Mai 1971 bezog man einen
mit 1,2 Millionen DM veranschlagten Neubau in Wetzlar-Dalheim. Die
Mitarbeiterzahl betrug zu diesem Zeitpunkt 66.

Der ERF arbeitet als Teil der deutschen Evangelischen Allianz mit Men-
schen aus unterschiedlichen Kirchen und Gruppierungen zusammen, die
bewusst als Christen leben. Diese konfessionelle Vielfalt ist erwünscht, da
man kein Kirchensender sein will. Andererseits erfordert dieser Anspruch
aber einen Konsens über die vertretenen Lehren. Ebenso wie die Verkün-
der und die Mitglieder des Vereins, dem juristischen Träger des Missions-
werkes, kommen auch die festangestellten Mitarbeiter aus verschiedenen
Kirchen und Gemeinden. Viele Autoren erfüllen ihren Programmauftrag nur
ehrenamtlich. So kooperierten 1982 700 Verkünder mit dem ERF. Regel-
mäßig gibt es hier regional angelegte Arbeitskreise zum Erfahrungsaus-
tausch und zur Weiterbildung.

Der ERF stellt eine Rundfunkanstalt am Rande der deutschen Medienland-
schaft dar. Denn Lebenshilfe wird hier ganz groß geschrieben. In dem Jahre
1982 wurden nebenbei 100 Kliniken und Seniorenheime mit speziellen Ton-
bandprogrammen versorgt. Hier griff man bevorzugt auf Programme zurück,
die parallel auch im Radio liefen. Einige Justizvollzugsanstalten nahmen je-
nen Service ebenso in Anspruch. Außerdem bot man Sendungen für die aus-
ländischen Arbeitnehmer, und zwar in fünf Sprachen, sowie Sprachkurse für
ausländische Mitbürger an.

In den Achtziger Jahren unterhielt man ein Seelsorge-Kontaktnetz, das 1200
Personen umfasste. Hier bediente man sich der Brief- und Telefonseelsorge,
um Glaubens- und Lebenshilfe geben zu können. So erreichten die Seelsor-
geabteilung durchschnittlich 490 Zuschriften im Monat. Hier sind Pastoren,
Ärzte und Psychotherapeuten im ganzen Land tätig.

Weitblick und Engagement bestimmen die journalistische Arbeit. So stellte
man sich vielen Auseinandersetzungen, wie z. B. im Zusammenhang mit
der Ehescheidung, dem Jugendrecht und der Friedensdiskussion.

Das Abendprogramm um 20.30 Uhr enthielt Vorträge und Gespräche zu den
aktuellen Themen, Reportagen zu christlichen Veranstaltungen, Kommentare
zum Zeitgeschehen sowie Berichte aus Mission und Gemeinde. [2]

Dies alles war nur ein Querschnitt der Rundfunkarbeit des ERF. Heute vereint
man die Medien RADIO und FERNSEHEN. Dank moderner Technologien ist
es möglich, noch mehr Interessenten zu erreichen. So ist man als ehemaliger
kleiner Radiosender zu einem großen Medienkonzern gewachsen.      

ANMERKUNGEN
[1] kurzwelle aktuell, Autor: Hermann Jäger, In alten Logblättern geblättert (III).   
[2] SEIN NAME IST PROGRAMM – DER EVANGELIUMS-RUNDFUNK (ERF
     Wetzlar, eine Rundfunkanstalt mit besonderem Auftrag), KURIER der ADDX
     e. V. Nr. 21/1982, Seiten 10 – 12 / antenne (ERF) Nr. 9 vom September 89,
     Seiten 34 + 35.
 

Maifest auf der Vaubaninsel

13.04.2016

Von: Sabine Schmitt

Die Vaubaninsel öffnet in diesem Jahr bereits am 1. Mai. Mit Kaffee und Kuchen, Hot Dogs und Gitarrenmusik laden das Kulturamt und der Saarlouiser Inselgarten zu einem beschaulichen Maifest.

Nur wenige Gehminuten von der Saarlouiser Innenstadt entfernt liegt die Vaubaninsel. Mit ihrer Sanierung und der Belebung durch kulturelle Veranstaltungen ist sie zu einem wahren Kleinod geworden. Viele Besucher zieht es in den Sommermonaten an diesen zauberhaften Ort. Aufgrund der großen Nachfrage beginnt die „Insel-Saison“ in diesem Jahr bereits am 1. Mai. Der Saarlouiser Inselgarten verwöhnt die Besucher ab 11 Uhr mit Kaffee und Kuchen, am Nachmittag mit Hotdogs und Bier vom Fass. Um 15 Uhr spielt der bekannte Gitarrist Eddie Gimler aus seinem Solo-Programm. Zu hören gibt es Coversongs von den Beatles, Santana und Toto sowie eigene Stücke.


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