Feste Wagner Metz

Die Feste Wagner liegt im Süden von Metz auf einem Hügel zwischen dem
Fluss Seille und dem Bach de Chèrisey. Im Süden und Westen führt die Bahnlinie Metz – Chateau Salins vorbei, im Osten die Straße Metz – Cheminot – Nancy. Mit dem Bau der unregelmäßig geformten Festung wurde 1907 begonnen. Am 17. Mai 1910, mit Ende der Rohbauphase, erhielt die Festung zu Ehren des 1904 tödlich verunglückten Inspekteurs des Festungswesen Generalleutnant Julius Wagner den Namen „Feste Wagner“.Die Feste besteht aus sechs freistehenden Bereichen, die unterirdisch alle mittels Hohlgang verbunden sind. Die Kasernen konnten 1.250 Mann aufnehmen. Das Infanteriewerk Verny besitzt die Form eines gleichmäßigen Trapezes und liegt nördlich des Dorfes Verny. Es besteht aus einer doppelstöckigen Kaserne, einem Bereitschaftsraum, einem Kehlblockhaus, vier Panzerbeobachtern und mehreren Schneckenbeobachtungsständen. Zusammen mit dem I-Werk Verny liegt auf einer Linie auch die Schirmlafettenbatterie Nr. 7, die aus einem M-Raum, einer Brustwehr samt einem Mannschaftsraum und zwei Stellungen für 15-cm-Schirmlafettenkanonen besteht. Die 2 x 15-cm-Schirmlafettenbatterie war an ein Normalspurgleis angeschlossen. Über das Normalspurgleis wurden die Kanonen im Kriegsfall in die Batterie gebracht, ebenso wie die Versorgung mit Munition direkt über die Bahn abgewickelt werden konnte. Der Infanteriestützpunkt Lamencé besteht aus einer großen doppelstöckigen Kaserne, die mit einer flankierenden Kasematte für zwei 7,7-cm- Kanonen versehen ist. Von hier kann das Seille-Tal in westlicher Richtung unter Feuer gehalten werden. Panzerbeobachter, Bereitschaftsraum und Kehlblockhaus vervollständigen das Ensemble. Die Panzerhaubitzbatterie ist mit vier 15-cm Haubitzen ausgestattet. Hier befindet sich auch das Kraftwerk, das mit Hilfe von Einkolben-Ottomotoren (Benzolmotoren) die Elektrizitätsversorgung der gesamten Festung übernimmt. Die Panzerkanonenbatterie ist mit vier 10-cmKanonen ausgerüstet. Das Infanteriewerk Avigy besitzt einen trapezförmigen Umriss und setzt sich aus einer doppelstöckigen Kaserne, Bereitschaftsraum, zwei Grabenstreichen, einem Kehlblockhaus, drei Panzerbeobachtern und mehreren Schneckenbeobachtungsständen zusammen. Das Infanteriewerk Seille besteht aus einer Kaserne, Bereitschaftsraum und einem Artillerie-
Panzerbeobachtungsstand.

Textquelle:
http://www.feste-wagner.de

Die Zahl der Besucher der Feste Wagner in Metz, dem einzigen Werk der ehemaligen deutschen Großfestung, das offiziell besucht werden kann, hat dramatisch nachgelassen.

Das ist schade, zumal die französische Organisation ADFM inden vergangenen Jahren Außerordentliches geleistet hat, umBesuchern ein umfassendes Bild zu vermitteln, wie die alten Werke in der Kaiserzeit ausgesehen haben.

Seit Jahren arbeitet eine kleine, aktive Gruppe der ADFM (Association Découverte de la Fortification Messine) unter der Leitung ihres langjährigen Vorsitzenden Raymond Decker an der Wiederherstellung ehemaliger Einrichtungen der Feste Wagner. Erstes Ziel war die Wiederinstandsetzung der beiden Panzerbatterien. Bei allen 8 Türmen, also bei der 4 x 10-cm-Kanonenbatterie und bei der 4 x 15-cm- Haubitzbatterie fehlten nichtnur die Geschützrohre, sondern auch die mit den Panzerkuppeln fest verbundenen Lafetten und die gesamte Turmtechnik. Nur die leeren Panzerkuppeln deckten die Turmschächte.

Mit Hebeln wird die leere Kuppel zunächst aus ihrer
Kalotte gehoben und auf Rundhölzer gesetzt. [Wernet April 2004]

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Die leere Kuppel ist angehoben und ruht auf Rundhölzern. Eine leichte Laufkatze ist montiert. Sie dient zum Ablassen der Einzelteile der Turmmechanik, die bereits auf der Batteriedecke zwischengelagert sind. Im Vordergrund die neue Pivotsäule. [ADFM 2004]

Die untere Ebene eines der liebevoll und aufwendig restaurierten 10-cm-Panzertürme. [Wernet 2019]

Die 4 x 15-cm-Panzerhaubitzbatterie

Der Wiederaufbau der 4 x 15-cm-Panzerhaubitzbatterie begann zunächst mit zwei Türmen: Im Frühjahr 2006 die Demontage auf der Feste Kaiserin und bereits am 5. und am 20. Juli ihr Abtransport und Ablassen in die Turmschächte der Feste Wagner.

OLYMPUS DIGITAL CAMERASo sah die vordere der beiden Maschinenhallen noch 1996 aus…[Wernet 1996]

und so zu Beginn der Arbeiten 2016. [ADFM April 2016]

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Rodena bedankt sich bei Inge und Dieter Wernet für den Bericht und die schönen Bilder!

 

Rückblick – Datenschutz Grundverordnung – Infos für Vereine, Webseiten Betreiber und Blogger

In Victors Residen Saarlouis, Saal New York fand eine Veranstaltung über die Datenschutz Grundverordnung statt. Nach Begrüßung der Gäste durch Helmut Grein sprach Rechtsanwalt Michael Weller (Spezialisierung im Recht der neuen Medien) über die Problematik der Datenschutz Grundverordnung. Über 60 Besucher nahmen an der Veranstaltung teil. Ihnen werden von dem Rodener Heimatkundeverein Rodena e.V. eine Teilnahmebestätigung sowie Informationsmaterial per Mail zugesandt.

Die nächste Informationsveranstaltung über die Verwendung von Fotos und sonstigen Materialien findet im 2. Halbjahr 2019 statt. Den genauen Termin werden wir noch bekannt geben.

Der Landesverband der heimatkundlichen Vereine des Saarlandes und Rodena Heimatkundeverein Roden e.V. waren die Veranstalter des Informationsabends.

 

Barmherzige Schwestern vom hl. Karl Borromäus

                                        Schwester Xaveria Rudler in Saarlouis

Vom Tage der Profession an gestaltet sich das Leben der Ordensfrau demjenigen ihres gekreuzigten Bräutigams ähnlich. Für Schwester Xaveria ließ die Gelegenheit, das was sie gelobt hatte, nicht lange auf sich warten. Der Heiland verlangte Beweise der Liebe durch Gehorsam und Entsagung.

Schwester Xaveria bekam das Amt einer Lehrerinn an der, von den Schwestern vom hl. Karl geleiteten höheren Mädchenschule in Saarlouis. Zu der 1810 gegründeten ersten deutschen Niederlassung des Ordens gehörte auch ein Hospital und die ambulante Krankenpflege. Schon als Novize hatte Schwester Xaveria eine sehr starke Abneigung gegen den Lehrberuf. Sie beherrschte die deutsche Sprache nur mangelhaft und war mit dem deutschen Volkscharakter noch nicht vertraut. Sie fühlte sich ihrer Aufgabe nicht gewachsen und sehnte sich nach der Krankenpflege im nahen Hospital. Später erzählte sie in Saarlouis habe sie lange Zeit täglich den Kalvarienberg heraufsteigen müssen.

Zuweilen sträubte sich ihre Natur so heftig gegen das ihr auferlegte Amt, das sie vor Beginn der Schule in die Kapelle flüchtete. Dort warf sie sich vor dem Altar nieder und versuchte in flehentlichen Gebeten den Widerwillen zu besiegen. Ungeachtet desselben erneuert die junge Ordensfrau freudig ihr Gelübde und bat Gott täglich, sie nicht Eher von hier fort zu nehmen bis sie die diese Aufgabe liebgewonnen habe. Durch ihren natürlichen Frohsinn gewann sie trotz aller Schwierigkeiten die Herzen der Kinder.

In Saarlouis rühmte man noch nach Jahren die strenge und doch mütterliche Lehrerin, in deren Klasse eine musterhafte Zucht und Ordnung geherrscht und die sich ihrem Beruf mit unermüdlicher Aufopferung hingegeben hatte.

1844 hatte Bischof Arnoldi den heiligen Rock in Trier ausstellen lassen und den Ordensschwestern gestattet, sich den pilgernden Wallfahrern anzuschließen. In Trier traf Schwester Xaveria zu ersten Mal mit Schwester Angelika Eschweiler zusammen die von Echternach gekommen war. Schwester Xaveria und Schwester Angelika wurden später Geneneraloberin des Ordens.

So vergingen 13 Jahre und Schwester Xaveria unverwüstliche Gesundheit ließ außer der Schulzeit noch weitere Arbeiten im Hause und bei den Kranken auf sich nehmen. Zu ihren bevorzugten Diensten gehörte das Ofenwichsen – eine sehr unangenehme Arbeit. Ihr liebenswürdiges Wesen, ihr Mitleid mit den Armen und Kranken machte sie auch bei diesen beliebt. Später, als sie als Generaloberin nach Saarlouis kam, eilten ihr nicht nur ihre früheren Schülerinnen, sondern auch viele andere Einwohner der Stadt, besonders aus der Armen Bevölkerung herbei, um sie zu begrüßen.

Einst hatte die junge Ordensfrau den Herrn gebeten, sie auf ihrem Posten zu lassen, bis dieser kein Kreutz und Opfer mehr für sie bedeutete. Sie hatte sich nun eingelebt und die Aufgabe der Kindererziehung war ihr so leicht und lieb geworden, dass sie das Kloster in Saarlouis ihr Paradies nannte. Dieses Kloster musste sie nun verlassen. Schwester Xaveria wurde 1846 nach Nancy gesandt, weil ihre Oberen sie ausersehen hatten, ein Haus in Berlin zu gründen. Mit großem Bedauern wurde diese Versetzung von der klösterlichen Kommunität und der ganzen Bevölkerung in Saarlouis aufgenommen. Das schönste Lob der scheidenden Schwester aber findet sich in einem Brief, den der Pfarrer und Dechant von Saarlouis damals an Probst Brinkmann nach Berlin schrieb:

„Ich wünsche Ihnen Glück dazu, dass Sie Schwester Xaveria Rudler zur Vorsteherin erhalten. Geeigneter als diese hätte wohl schwerlich eine im ganzen Orden für diese wichtige Mission gefunden werden können. Zwölf Jahre hat Sie unter meinen Augen als barmherzige Schwester gewirkt und wie sie gewirkt, wird so bald nicht aus dem Andenken meiner Pfarrkinder schwinden. Trauer erfüllt die ganze Stadt bei ihrem Abgang hier. Ihre ausgezeichneten Eigenschaften wegen ist sie eine wahre Zierde ihres Ordens, und die Reinheit ihres Berufes lässt keinen Zweifel übrig. Sie ist eine Enkelin des früheren Generalgouvernemetkommissarius Rudler und eine Nichte des früheren Generalgouverneurs Gustus Gruner. Als ihr die Nachricht wurde, dass sie für Berlin bestimmt sei, hatte sie einen großen Kampf zu bestehen, da sie sich in ihrer Demut durchaus unfähig erachtete, einer solchen Anstalt vorstehen zu können. Jedoch hat der Gedanke, dass sie in Ihnen, hochwürdiger Herr Probst einen leitenden Vater finden werde, sie allmählich beruhigt und ihr Mut einflößt.

Quelle: Franz Hamm 1914

Damals – Städtisches Krankenhaus Saarlouis

Die Kaibelstraße in der Vaubanstraße wurde in den Jahren 1926 bis1928 durch Stadtbaurat Kleefisch, Stadtbaumeister Schmitt sowie Architekt Winz zu einem modernen Krankenhaus der Stadt Saarlouis umgebaut und es kamen die Borromäerinnen. 1939 nach andauernen Schikanen durch das NS-Regime verließ der Orden Saarlouis.

Bei den Luftangriffen 1942 wurde das Krankenhaus in der Vaubanstraße schwer beschädigt. Nach Kriegsende 1945 wurde es in mehreren Bauabchnitten neu aufgebaut. Seit 1984 übernahm die heutige „DRK Krankenhaus GmbH Saarland die Trägerschaft.

Bildquelle: Museum Saarlouis

Rückblick – Neujahrsempfang der CDU Saarlouis

Im Theater am Ring fand der Neujahrsempfang der CDU Saarlouis statt. Der Josef Gessner Preis für herausragendes bürgerschaftliches Engagement wurde an Josef Feiler Fraulautern verliehen.

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WELCHE ANZIEHUNG VERSPÜRTEN DIE CHINESEN BEI DEN DEUTSCHEN?

AUTOR: Josef Theobald

Nach der Gründung der Volksrepublik China am 1. Oktober 1949 gab es erste
Anzeichen für ein Interesse für das Deutschtum und die deutsche Sprache.

Zunächst gab es in den Fünfziger Jahren mit der jungen DDR eine Zusammen-
arbeit auf botanischem Gebiet infolge der botanisch-zoologischen Expedition
des Akademieinstituts für Kulturpflanzenforschung in Gatersleben. Von Mai bis
September 1956 konnten Proben von Kulturpflanzen mitgebracht werden und
dadurch die Anbauverhältnisse in China studiert werden. [1]

Der Kontakt zu westdeutschen Einrichtungen dagegen war mit einigen Hürden
verbunden. Denn die junge Bundesrepublik orientierte sich an der Außenpolitik
der USA und anderer Westmächte, das direkte Kontakte bzw. Erleichterungen
für den gegenseitigen Handel erschwerte.

Schon Stalin äußerte in seinen Werken Sympathien für die Deutschen. Allein
schon deshalb, weil sie der (kommunistischen) Welt solche Männer wie Marx
und Engels gegeben haben. [2]

Im Jahre 1959 wurde die Fremdsprachen-Hochschule Beijing gegründet, in
der der Fachbereich „Deutsch“ gleichberechtigt vertreten war. [3]

Eine wichtige Rolle für die Germanistik in China spielte die Berliner Päda-
gogin Käthe Zhao (1906-2005), die ebenfalls einen Zugang zum jüdischen
Umfeld hatte. Sie war in den Achtziger Jahren verantwortlich für die Heraus-
gabe der China-Buchreihe und in den Sechziger Jahren für die Übersetzung
der Ausgewählten militärischen Schriften von Mao Zedong in Deutsch.

ANMERKUNGEN
[1] Werner Hartkopf, DIE AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN DER DDR
(Ein Beitrag zu ihrer Geschichte), AKADEMIE Verlag, Berlin 
1975, die Seite 188.
[2] J. Stalin, Werke, Band 13, Dietz Verlag, Berlin 1955, Seite
102.
[3] China-Buchreihe BILDUNG UND WISSENSCHAFT, Verlag für fremd-
sprachige Literatur, Beijing 1985, Seite 78.

10. Januar 2019 – 250. Geburtstag von Marschall Ney

 

 

 

 

Das Leben des Marschalls

Kindheit in der kleinen Festung

Unter den Saarlouiser „Buwen“, denen man etwa 1780 bei ihren Spielen zusah, die einen „Stragavol“ in der Lisdorfer Au steigen ließen, die sich an dem großen Wasserbecken mit einem Springbrunnen in der Mitte des Marktes mit Wasser verspritzten, die gerne mit „Schmadraille“ spielten, die in der „Flosse“, dem Saarlouiser „Coulang“, nach kostbaren Fundstücken wühlten, die auf dem Rempart „Hirle fenken“ gingen, die in der Poterne die Leut erschreckten, die im Beaumaraiser Bruche Froschschenkel am Feuerchen brieten und verspeisten, hob sich von seinen Alterskameraden einer durch Körpergröße und fuchsrotes Harr hervor. Das war Michel Ney, der Sohn des Böttchers Ney, 1769 in der Biergasse geboren.

Es war die Zeit, in der morgens und abends Hüh- und Hufklappern der Kavalleriepferde der Garnison an dem großen Wasserbecken in der Mitte des Plarc d Armes, des Marktplatzes, getränkt wurden, die Zeit, in der in einem Winter infolge Eisstau an der Brücke ein Überschwemmung von 1 Meter Höhe auf dem Markte war (wie es die Wassermarkte an der heutigen Post noch zeigt), die Zeit, in der man sich um die Ehre und das Vorrecht des Anzündens der Freudenfeuer am Ludwigstage stritt, da die ersten Laternen in Saarlouis an den Straßenecken angebracht wurden, die Zeit, in der die Krönung Ludwigs XVI., die Geburt des Dauhins und das 100-jährige Bestehen der Stadt feierlich begangen wurde.

Die goldene Zeit von Saarlouis, die war vorbei, jene Jahre nach der Gründung, als Saarlouis das wirtschaftliche Zentrum der neugegründeten Saarprovinz und Sitz des Siège Présidal, des obersten Gerichtshofes der Saarprovinz war (in Anlehnung an das ehemalige Balleigericht Wallerfangen für das deutschsprechende Lothringen). Saarlouis war eine kleine Festung an der Grenze des seit 1766 französich gewordenen Herzogstums Lothringen.

Vater Ney schickte seinen Sohn in die Schule der Augustiner, jenes Ordens, der nach der Gründung von Saarlouis 1685 von Wallerfangen nach Saarlouis verlegt worden war. Danach ist er Schreiber in der Notariatsstube des Maitre Valette und später Schreiber auf der Dillinger Hütte

Quelle: Dora Dimel/Beaumarais – Marschall Ney und seine Heimat

Datenschutz Grundverordnung – Infos für Vereine, Webseiten Betreiber und Blogger

Die neue Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union ist im Mai 2018 in Kraft getreten.

Dienstag, den 29.01.2019, 19.00 Uhr findet in Victors Residenz, Eingang The Club, Bahnhofsallee 5-7, 66740 Saarlouis, Saal New York eine Veranstaltung über die Datenschutz Grundverordnung statt.

Rechtsanwalt Michael Weller beantwortet die wichtigsten Fragen zur DS-GVO.

Verwendung personenbezogener Daten auf Ehrenamtliche und Vereine – Auswirkung der Datenschutzgrundverordnung

Beachtung von rechtlichen Vorschriften

Konsequenzen die auf Ehrenamtler und Vereine zukommen

Veränderungen die von Verbänden und Vereinen durchgeführt werden müssen um den gesetzlichen Vorschriften der neuen Datenschutzverordnung zu entsprechen.

Vereine bzw. Verbände sollten unter anderem prüfen, ob die erforderlichen Maßnahmen wie

Erstellung eines Verarbeitungsverzeichnisses nach Art. 30 DSGVO

Abschluss von Vereinbarungen zur Auftragsdatenverarbeitung mit externen Dritten gem. Art. 28 DSGVO (z. B. Datenerhebung über Webseiten)

Überarbeitung von Einwilligungserklärungen gemäß den Vorgaben der DSGVO

Sicherstellung der Betroffenenrechte gem. der DSGVO getroffen wurden.

Den Teilnehmern werden eine Teilnahmebescheinigung und eine Liste weiterführender Informationsquellen Mustervordrucke ausgehändigtso dass auch Vorlagen und Muster für die tägliche Vereinsarbeit leicht augefunden und genutzt werden können.

Eintritt: Frei

Wir bitten um Anmeldung bei:

Rodena, Heimatkundeverein Roden e.V. (per Mail: info@rodena.org)

Landesverband der heimatkundlich-historischen Vereine des Saarlandes,

Helmut Grein, 01577 26 26 893

oder Rodena Heimatkundeverein Roden

Rosa-Maria Kiefer Paulus, 0162 460 86 59

Ausflug in die Vergangenheit der Rodener Geschichte

Der Rodener Heimatkundeverein Rodena stellte auf dem Weihnachtsmarkt in Roden sein neues Buch vor. Walter Schmolensky, Autor des Buches und pensionierter Beamter stammt aus der Herrenstraße in Roden und lebt seit langem in Bad Honnef. Der Titel des Buches lautet

Aus dem Rodener Gedächtnis „In alten Akten und Büchern geblättert“

In 12 Kapiteln trug der Autor die Rodener Geschichte zusammen. Mit diesem Buch sollen Leser angesprochen werden die sich für die Vergangenheit interessieren. Im 1. Quartal wird das Buch öffentlich vorgestellt. Bei der Drogerie Herresthal, Lindenstraße, Emanuel Media, Ecke Schul- und Heiligenstraße und beim Rodena Heimatkundeverein Roden e V.

(0162 460 86 59) ist das Buch bereits jetzt zum Verkaufspreis von € 9,95 erhältlich. Der Erlös aus dem Buchverkauf wird wie bei Rodena üblich einem karitativen Zweck zur Verfügung gestellt.

In dem Buch wird auf den Verlauf des 2. Weltkrieges in Roden, die Rodener Ziegelei, Relikte aus dem 2. Weltkrieg und dem Deiwelsstähn auf dem Steinrausch eingegangen. Bereits 2016 hatte der Heimatkundeverein Rodena mit Walter Schmolensky ein Buch mit dem Titel „Erlebtes und Erlauschtes“ Rodener Geschichten und Erzählungen herausgebracht.

www.rodena.org

Facebook: www.facebook.com/RodenaHeimat/

Neues Buch: Aus dem Rodener Gedächtnis von Walter Schmolenzky

Der Heimatkundeverein Rodena e.V. stellt sein neues Buch vor: „Aus dem Rodener Gedächtnis. In alten Akten und Büchern geblättert“ von Walter Schmolenzky.

„Mit dem Buch möchte ich Leser ansprechen, die sich für Roden und seine Vergangenheit interessieren“, sagt Autor Schmolenzky, von dem bereits 2016 gemeinsam mit dem Rodena-Heimatkundeverein das Buch „Erlebtes und Erlauschtes – Rodener Geschichten und Erzählungen“ erschienen ist. Der pensionierte Kommunalbeamte stammt aus Roden und wohnt nun in Bad Honnef.

Inhalt des neuen Buches sind unter anderem die Zeit des Dreißigjährigen Krieges in Roden, der Verlauf des Zweiten Weltkrieges in Roden, die Rodener Ziegelei und der Kirchenbasar ’49, Wölfe im Saarland, der Rodener Scharfrichter und der sogenannte „Deiwelsstähn“.

„Mit dem Büchlein will ich keine trockenen Daten und Fakten aus der Rodener Historie einfach nur wiedergeben, sondern vielmehr ein paar Ereignisse aus dem Rodener Gedächtnis in lockerer Erzählform vermitteln“, sagt Schmolenzky.  Ergänzt werden die Erzählungen mit Karten, alten Dokumenten und Bildern sowie den eigenen Gedanken des Autors.

Das Buch ist vorab auf dem Weihnachtsmarkt am 15. und 16. Dezember in Roden vor der Kirche erhältlich. Danach kann das Buch bei der Drogerie Herresthal in Roden, bei Emanuel Media oder direkt beim Verein erworben werden. Der Preis beträgt 9,95€.

„Den Erlös aus dem Buchverkauf stellen wir, wie in unserem Verein üblich, für einen karitativen Zweck zur Verfügung“, sagt Rodena-Vorsitzende Rosa-Maria Kiefer-Paulus.

Bei Interesse an dem Buch schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an kontakt@rodena.org

www.rodena.org

DIE ROLLE DES EISENBAHNBAUS IM DEUTSCHEN KAISERREICH

AUTOR: Josef Theobald

In Deutschland erwies sich der Eisenbahnbau als ein entscheidend wichtiger
Leitsektor der Industrialisierung: Von 1850 bis 1860 verdoppelten sich die
Linien von rund 6000 auf rund 11500 km. Deutsche Maschinenbaufabriken
konnten den Löwenanteil (mehr als zwei Drittel) der Aufträge für Waggons
und Lokomotiven gewinnen, 1858 lieferte Borsig die tausendste Lokomotive.
Der Ausbreitungseffekt, der von diesem Leitsektor ausging, riss die Eisen-
und Kohlenproduktion, den Maschinenbau und zahlreiche Zubringerbetriebe
mit nach vorn; der Güterverkehr der preußischen Bahnen verzehnfachte sich.

Die Industrie entfaltete sich dominant nur in einigen Regionen, z. B. im Ruhr-
gebiet und im Saarrevier, in Oberschlesien und Sachsen, während ringsum
entweder relativ traditionelle Verhältnisse noch ziemlich lange erhalten blie-
ben oder sich durch den Ausbreitungseffekt allmählich mitveränderten, so
dass sich auch in Deutschland ein typisch ungleichmäßiger Wachstumspro-
zeß fortsetzte.

Quelle: Das Deutsche Kaiserreich (1871 – 1918) von Hans Wehler, Kleine
Vandenhoeck-Reihe, 7. Auflage, Göttingen 1994, Seiten 26 + 41.

Nach dem Niederreißen der Festungsmauern unter dem damaligen Bürger-
meister Tietz entstand in Saarlouis das Bedürfnis, sich flächenmäßig auszu-
dehnen. Damit verbunden war schließlich der Wunsch, einen eigenen Bahn-
hof zu besitzen. Da die dörfliche Wirtschaft Rodens mit der städtischen Wirt-
schaft in Saarlouis historisch weitgehend verzahnt war, bot sich folgerichtig
auch eine Eingemeindung 1907 an. So konnte sich die Stadt Saarlouis doch
noch ihren Traum nach einem eigenen Bahnhof erfüllen. Am 18. Dezember
1912 wurde der heutige Hauptbahnhof Saarlouis eröffnet.

Ergänzend dazu kam der Aufbau einer eigenen Kleinbahn mit Straßenbahn
und Zugbetrieb im Kreisgebiet von Saarlouis. Was die Saarlouiser Kleinbahn
angeht, sei hier das Buch von Gerd Wolff mit dem Titel „Deutsche Klein- und
Privatbahnen“, Band 1: Rheinland-Pfalz/Saarland, Eisenbahn-Kurier Verlag,
Freiburg 1989, Seiten 170 – 179, empfohlen.

NACHTRAG

Saarkohlenbecken, Saarkohlengebiet, -revier, im preuß. Reg.-Bez.
Trier, begrenzt von den Flüssen Saar, Nahe, Blies, östl. bis in die Rhein-
pfalz, westl. bis nach Lothringen reichend, 40 km lg., 10-30 km br., mit
etwa 45.400 Mill. t Kohlenreichtum; Ausbeute 1904: 10.461 t (an Wert
121,6 Mill. M), Belegschaft 46.617 Köpfe. – Vgl. »Der Steinkohlenberg-
bau des preuß. Staates in der Umgebung von Saarbrücken« (6 Tle.,
1904). [Tafel: > Geologische Formationen, 6.] [Artikel: Saarkohlen-
becken, Brockhaus‘ Kleines Konversations-Lexikon, Bd. 2, S. 581]

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