Schlagwort-Archiv: Roden
Tag der offener Tür
Christi Himmelfahrt
Interessantes, nicht unbedingt Wissenswertes,über unsere Heimatstadt Saarlouis
von unserem Mitglied Walter Schmolenzky, Bad Honnef
Nach der Geschichtsschreibung soll wenige Monate nach der Grundsteinlegung am 5. Aug. 1680 zum Bau der Festungsstadt Saarlouis, am Himmel ein hell leuchtender „Komet“ vorbei gezogen sein, der sowohl die Arbeiter an der Festung, als auch die Bevöl- kerung in den umliegenden Dörfern, so auch im angrenzenden Roden, in Angst und Schrecken versetzte. [1]
Die meisten Menschen, insbesondere die einfachen Dorfbewohner, sahen in der Himmelserscheinung ein böses Omen, das ihnen und der neuen Stadt vermutlich nur Unheil, Krieg und Verderben bringen würde. Die bäuerliche Bevölkerung, die in dieser Zeit noch recht abergläubisch war, fürchtete um Krankheiten, Ernteschäden, Seuchen und um den Verlust des so wichtigen Viehes im Stall.
Andere wiederum, allen voran die Planer und Befürworter der neuen Stadt, wollten in dem Kometen dagegen ein Zeichen des Himmels sehen, das der zukünftigen Festungsstadt und den umliegenden Dörfern nur Glück, Reichtum und ein langes Bestehen bescheren werde.
Viele Jahre später, die Stadt war nach ihrer Fertigstellung eine feste Größe unter den damaligen Festungsstädten und reihte sich ein in so bekannte Festen wie Longeville oder Montroyal. Die Garnisonsstadt war allerdings wenig beliebt. Viele Militärs, insbesondere in den höheren Rängen, sahen ihre Versetzung in die Festungsstadt als Strafe, gar als Verbannung an. In Verruf geriet die Garnisonsstadt unter anderem durch die abstrusen Reiseaufzeichnungen des Koblenzer Autors und Verlegers Karl Baedeker, der in einem seiner Reisehandbücher um 1870 schrieb: …………….. „die Festungsstadt Saarlouis sei, ob ihrer Bewohner, in ihren Anfängen wohl mit französischen Sträflingen bevölkert worden……….“ Ähnlich negativ äußerte sich auch Otto von Corvin, der als junger Leutnant in der Stadt stationiert war. In seinen „Erinnerungen“, die 1861 in Amsterdam veröffentlicht wur- den, schrieb er: ….….“Saarlouis ist eine Festung, die in frühen Jahren wohl mit Galeerensklaven bevölkert wurde und in ihren Mauern verruchte Frauenzimmer aus dem Pariser Palais Royal beheimatet ……….“ [2]
Zum Eindruck einer rauen Garnisonsstadt dürfte auch die folgende verbürgte Einrichtung beigetragen haben:
„Die Festungsstadt verfügte neben dem sonst üblichen Galgen und Pranger auf dem Paradeplatz (place dàrmes) über einen weiteren, ganz besonderen Pranger in Form eines hölzernen Pferdes mit einem sehr schneidenden Rücken, auf den man die des nachts in den Kasernen ertappten Freudenmädchen setzte und so zur Schau stellte.“ [3]
Das genaue Gegenteil einer kalten und gesichtslosen Festungsstadt zeichnet allerdings Dr. H. Prümm in seinem Aufsatz „Saarlouis“ [4]
Man stelle sich vor, so Prümm, ein Postreisender aus Lothringen erreicht in jenen Tagen die Felsberger Höhe. Zu seinen Füßen eine weite grüne Talaue, durchschnitten vom blauen Band der Saar und in der Mitte dieses herrlichen Tales gelegen, die „Freystadt und Festungsstadt Saarlouis.“ Unübersehbar der Glaciskranz, der die Festung lückenlos umschließt, die rasenbedecken Wälle und der auffallende Barockturm der Pfarrkirche:
So lag Saarlouis da.
Sur la Saar, wie`n Citadelle.
Couronnet wie en Kinniggin.
Mit Batterien, Bäm on Magasin.
[1] Wikepedia: Erst viele Jahre später ordnete der Astronom Halley den Himmelskörper, der in jenen Tagen nicht nur am Himmel über Saarlouis soviel Angst und Schrecken verbreitete, als einen alle 75- 77 Jahre periodisch wiederkehrenden Kometen ein, der heute als „Halleyscher Komet“ bezeichnet wird.
[2] Otto von Corvin bekannt als Offizier, Demokrat und Revolutionär sowie Autor des Buches „Pfaffenspiegel“.
[3] Baltzer – Histor. Notizen über die Stadt Saarlouis, Nachdruck:
1979, S. 134
[4] Dr. H. Prümm, „Saarlouis“. In „Das Saarland“ Heimatbuch von Fritz Kloevekorn 1924, S. 201
Rodener Tage 2023
Muttertag
Die Klapperbouwe
Die Klapperjungen (Die Klapperbouwe), ein schöner Brauch der Osterzeit, ist uns in Roden erhalten wenn die „Klapperjungen“ an drei Tagen vor Ostern durch den Ort ziehen. An Gründonnerstag ruht der Glockenstrang, die Kirchenglocken schweigen und die Alten erzählen den kleinen Kindern, der Papst habe de die Glocken nach Rom zu sich befohlen und sie befänden sich auf der Reise nach Rom.
Während der Zeit zeigen die „Kläpperbouwe“ mit ihren rasselnden Klappern den Beginn des Gottesdienstes an. Sie ziehen mit ihren Kläppern durch die Dorfstraße und drehen im Takt mit den langen hölzernen Zähnen gegen die federnden Holzbrettchen und bringen ein lautes Geräusch hervor. Dabei wird gesungen : Mittag, Hahnenkrach, iwwermor eß Oschderdach!
In der Osternacht rufen sie dann „ steht auf, steht auf ihr lieben Leut , kommt mit zum heiligen Grab.
Ab den 60er Jahren vereinfachte man den Spruch nur auf „Betglock“, Hahnenkrach, iwwermoor iss heiliger Osterdaach –
Quelle: Geschichte der Kreisstadt Saarlouis, Band 6
Roden – Traditionsbewusstes Dorf und moderner Stadtteil.) Autor: Marc Finkenberg
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DER TAG „KARFREITAG“
Orgel und die Glocken schweigen. Unter dem Einfluss des Franziskanerorden Feier seit dem 2. Jahrhundert im Volksglauben werden die an diesem Tag Sterbenden selig in der evangelisch-lutherischen Kirche. Karfreitag = abgeleitet vom althochdeutschen „kara“ mit der Bedeutung von „Trauer – Wehklagen“ kein Altarschmuckseit dem 3. Jahrhundert eine heilige Wochestrenger Fastentag (nur der Verzehr von Fischen ist erlaubt)Tag der Kreuzigung oder der Passion Jesuum 1700 Verlegung der Anachten in den Kirchenraum
„Karfreitag“ ist abgeleitet vom althochdeutschen „kara“, das „Trauer, Wehklagen“ bedeutet. Im Kirchenjahr ist dies der Freitag vor Ostern. Im Christentum gilt dieser Tag als Tag der Kreuzigung Jesu. Dieser Tag wird als Fasttag und, im Zeichen der Trauer, in Stille und Besinnlichkeit begangen. Hier versammeln sich am Nachmittag des „Karfreitag“ die katholischen Christen zum Wortgottesdienst mit der Verlesung der Passionsgeschichte, zur Kreuzverehrung (das mit einem violetten Fastentuch bedeckte Kreuz wird enthüllt und mit dem Kniebeugen verehrt) und zur anschließenden Kommunionfeier. In vielen katholischen Gemeinden finden am Morgen des „Karfreitags“ Kreuzwegandachten statt. [1]
Auf Blumen und Kerzen als Schmuck auf dem Altar wird verzichtet,
die Orgel und die Glocken schweigen. In vielen Kirchen werden an
diesem Tag das Kreuz und der Altar mit einem schwarzen Tuch ver-
hängt.
Am Karfreitag werden noch heute verschiedene Brauchtümer ge-
pflegt. Christen essen an diesem Tag Fisch, weil der Fisch eines
der ältesten Symbole ist, mit dem sie sich zu erkennen geben. Das
Wort „Fisch“ heißt auf Griechisch „Ichthys“. Das sind die Anfangs-
buchstaben von „Jesus Christos Theos Yos Soter“, also in Deutsch:
„Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter“.
Nach altem Volksglauben ist der Karfreitag aber nicht nur ein Un-
glücks-, sondern wegen des beginnenden Frühlings und des damit
verbundenen Neuanfangs auch ein Glückstag. Menschen, die an
diesem Tag sterben, werden selig.
Bereits seit dem 2. Jahrhundert wird der Karfreitag als Tag des
Gedenkens an die Kreuzigung Jesu begangen. In Jerusalem
feierte man schon im 3. Jahrhundert die ganze Heilige Woche,
indem man den durch Steine oder auch Kapellen markierten
historischen Passionsweg Jesu vom Haus des Pilatus bis zum
Kalvarienberg nachging.
Vorläufer der heutigen Kreuzwegandachten mit seinen 14 Stationen
entstanden seit dem 15. Jahrhundert besonders unter dem Einfluss
des Franziskanerordens. Um 1700 verlegte man den Kreuzweg auch
in das Innere der Kirchengebäude: Bilder an den Wänden hielten der Gemeinde die Stationen des leidenden Gottessohns von seiner Verurteilung bis zur Grablegung vor Augen.
Für die frühen Christen war der Weg Christi zum Kreuz jedoch weniger ein Leidens- als ein Triumphweg. Er führte zum endgültigen Sieg über den Tod; das Kreuz war das Siegeszeichen (1. Korinther 15,55-57). Für den Bereich der evangelischen Kirche hat die Erlösung von den Sünden durch den Kreuzestod zentrale Bedeutung für den Glauben. Für die Katholiken ist jedoch das Osterfest – der Tag der Auferstehung der höchste kirchliche Feiertag. [2]
Das jüdische Passa oder Pessach ist ein Fest, das wegen des Mondkalenders je nach Jahr auf einen anderen Wochentag fallen kann. Zur Zeit Jesu fiel das Passa auf den 15. Abib (Nisan). Der 14. Abib galt dagegen als Rüsttag. Auf den Freitag fiel der 14. Abib nur im Jahre 33 n. Chr. In der Diskussion sind auch andere Jahre, an denen Jesus Christus den Tod am Kreuz erlitt. Fiele das Todesjahr auf das Jahr 31, so müsste als Rüsttag der Mittwoch ins Auge gefasst werden. [3]
ANMERKUNGEN
[1] Manfred Becker-Huberti/Ulrich Lota, KATHOLISCH (A-Z),
Das Handlexikon, Verlag Herder in Freiburg (Breisgau) 2009,
Seite 123.
[2] Die wichtigsten Feier- und Gedenktage (Religiöse und na-
tionale Feiertage weltweit), Bertelsmann Chronik, Wissen Media
Verlag, Gütersloh/München 2009, Seiten 26 + 27.
[3] Herman L. Hoe, Die Kreuzigung war nicht an einem Freitag,
Ambassador College, Pasadena CA 1974, Seite 18.
Rückblick -Picobello Saarlouis
Auch in diesem Jahr nahmen wir an der saarlandweiten picobello-Aktion teil. Start der Aktion war Samstags 9.00 Uhr an der Kulturhalle. Dort trafen sich unter anderem Mitglieder des Rodena Heimatkunde Verein Roden und der Pfadfinder Roden zum Müll sammeln. Der Abschluß fand in den Räumen des NBS Saarlouis statt.
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Rückblick – Faasendumzug in Roden
Picobello Saarlouis
Unter Federführung des Neuen Betriebshofes Saarlouis die picobello Aufräumaktion statt. Viele freiwillige Helfer von verschiedenen Organisationen, Einrichtungen und Vereinen waren an dieser Aktion beteiligt. Auch in diesem Jahr nahmen wir daran teil. Für alle Helferinnen und Helfer fand danach beim Neuen Betriebshof Saarlouis ein Dankeschön-Fest statt.
Interessantes, nicht unbedingt Wissenswertes,
über unsere Heimatstadt Saarlouis
Walter Schmolenzky, Bad Honnef, im Jahre 2019
Nach der Geschichtsschreibung soll wenige Monate nach der Grundsteinlegung am 5. Aug. 1680 zum Bau
der Festungsstadt Saarlouis, am Himmel ein hell leuchtender „Komet“ vorbei gezogen sein, der sowohl die Arbeiter an der Festung, als auch die Bevöl- kerung in den umliegenden Dörfern, so auch im angrenzenden Roden, in Angst und Schrecken versetzte. [1]
Die meisten Menschen, insbesondere die einfachen Dorfbewohner, sahen in der Himmelserscheinung ein böses Omen, das ihnen und der neuen Stadt vermutlich nur Unheil, Krieg und Verderben bringen würde. Die bäuerliche Bevölkerung, die in dieser Zeit noch recht abergläubisch war, fürchtete um Krankheiten, Ernteschäden, Seuchen und um den Verlust des so wichtigen Viehes im Stall.
Andere wiederum, allen voran die Planer und Befürworter der neuen Stadt, wollten in dem Kometen dagegen ein Zeichen des Himmels sehen, das der zukünftigen Festungsstadt und den umliegenden Dörfern nur Glück, Reichtum und ein langes Bestehen bescheren werde.
Viele Jahre später, die Stadt war nach ihrer Fertigstellung eine feste Größe unter den damaligen Festungsstädten und reihte sich ein in so bekannte Festen wie Longeville oder Montroyal. Die Garnisonsstadt war allerdings wenig beliebt. Viele Militärs, insbesondere in den höheren Rängen, sahen ihre Versetzung in die Festungsstadt als Strafe, gar als Verbannung an.
In Verruf geriet die Garnisonsstadt unter anderem durch die abstrusen Reiseaufzeichnungen des Koblenzer Autors und Verlegers Karl Baedeker, der in einem seiner Reisehandbücher um 1870 schrieb: …………….. „die Festungsstadt Saarlouis sei, ob ihrer Bewohner, in ihren Anfängen wohl mit französischen Sträflingen bevölkert worden……….“ Ähnlich negativ äußerte sich auch Otto von Corvin, der als junger Leutnant in der Stadt stationiert war. In seinen „Erinnerungen“, die 1861 in Amsterdam veröffentlicht wur- den, schrieb er: ….….“Saarlouis ist eine Festung, die in frühen Jahren wohl mit Galeerensklaven bevölkert wurde und in ihren Mauern verruchte Frauenzimmer aus dem Pariser Palais Royal beheimatet ……….“ [2]
Zum Eindruck einer rauen Garnisonsstadt dürfte auch die folgende verbürgte Einrichtung beigetragen haben:
„Die Festungsstadt verfügte neben dem sonst üblichen Galgen und Pranger auf dem Paradeplatz (place dàrmes) über einen weiteren, ganz besonderen Pranger in Form eines hölzernen Pferdes mit einem sehr schneidenden Rücken, auf den man die des nachts in den Kasernen ertappten Freudenmädchen setzte und so zur Schau stellte.“ [3]
Das genaue Gegenteil einer kalten und gesichtslosen Festungsstadt zeichnet allerdings Dr. H. Prümm in seinem Aufsatz „Saarlouis“ [4]
Man stelle sich vor, so Prümm, ein Postreisender aus Lothringen erreicht in jenen Tagen die Felsberger Höhe. Zu seinen Füßen eine weite grüne Talaue, durchschnitten vom blauen Band der Saar und in der Mitte dieses herrlichen Tales gelegen, die „Freystadt und Festungsstadt Saarlouis.“ Unübersehbar der Glaciskranz, der die Festung lückenlos umschließt, die rasenbedecken Wälle und der auffallende Barockturm der Pfarrkirche:
So lag Saarlouis da.
Sur la Saar, wie`n Citadelle.
Couronnet wie en Kinniggin.
Mit Batterien, Bäm on Magasin.
[1] Wikepedia: Erst viele Jahre später ordnete der Astronom Halley den Himmelskörper, der in jenen Tagen nicht nur am Himmel über Saarlouis soviel Angst und Schrecken verbreitete, als einen alle 75- 77 Jahre periodisch wiederkehrenden Kometen ein, der heute als „Halleyscher Komet“ bezeichnet wird.
[2] Otto von Corvin bekannt als Offizier, Demokrat und Revolutionär sowie Autor des Buches „Pfaffenspiegel“.
[3] Baltzer – Histor. Notizen über die Stadt Saarlouis, Nachdruck: 1979, S. 134
[4] Dr. H. Prümm, „Saarlouis“. In „Das Saarland“ Heimatbuch von Fritz Kloevekorn 1924, S. 201
AM ASCHERMITTWOCH IST ALLES VORBEI
Aschenkreuz seit dem 10. JahrhundertAschermittwoch = strenger Fast- und AbstinenztagBüßer wurden öffentlich mit Asche bestreutdie Asche steht für Vergänglichkeit – Trauer – BußeDies Cinerumpolitischer Aschermittwochseit dem 6. Jahrhundert ist der Mittwoch vor dem sechsten Sonntag vor Ostern Auftakt zur Fastenzeittraditionelle Speise ist der Hering.
Seit dem 6. Jahrhundert bildet der Mittwoch vor dem sechsten Sonntag vor Ostern den Auftakt zur österlichen Fastenzeit. [1] An ihm soll nach Überlieferungen der Erzengel Luzifer aus demHimmel gestürzt worden sein. So vermied man in früherer Zeit, neues Vieh in den Stall zu stellen, das Haus zu reinigen, das Dorf zu verlassen oder den Wald zu betreten. [2]
Der Aschermittwoch (lateinisch: „Dies Cinerum“) erhielt seinenNamen, weil in der Alten Kirche die Büßer an diesem Tag öffentlich mit Asche bestreut wurden. Nach der Einstellung der öffentlichen Buße lässt sich seit dem 10. Jahrhundert die Austeilungdes Aschenkreuzes an diesem Tag nachweisen. [1] Die Asche steht seit jeher für Vergänglichkeit, Trauer und Buße.
Bis zum Hochmittelalter legten die Sünder an den Sonntagen vor Ostern ein Bußgewand an und wurden mit Asche bestreut, getreu dem Bibelzitat aus 1. Mose 3,19: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst.“ Die Ostkirche kennt jedoch keinen Aschermittwoch, weil ihre Fastenzeit bereits am Sonntagabend beginnt. Die traditionelle Speise am Aschermittwoch ist der Hering, da er gut mit dem Alkohol harmoniert, der meist an den vorhergehenden Faschingstagen genossen wurde. [2] Ansonsten ist der Aschermittwoch ein strenger Fast- und Abstinenztag. Fleisch sollte an diesem Tag nicht gegessen werden. [1]
In der Politik hat sich die Tradition des „politischen Aschermittwoch“ eingebürgert, ein Tag, an dem sich gegnerische Parteien auf Versammlungen zu einem heftigen Schlagabtausch treffen. Ursprünglich stammt dieser Brauch aus Bayern, wo sich die Bauern in Vilshofen an der Donau auf einem Rossmarkt trafen und über Politik diskutierten. [2]
ANMERKUNGEN [1] Becker-Huberti / Lota, KATHOLISCH A-Z, das Handlexikon, Verlag Herder, Freiburg (Breisgau) 2009, Seite 26. [2] Die wichtigsten Feier- und Gedenktage, Wissen Media Verlag, Gütersloh/München 2009, die Seiten 22 + 23.




Gemeinsam mit einigen Marchal-Ney-Uhren-Trägern, Mitgliedern des Integrationsbeirates der Kreis- und Europastadt Saarlouis und Oberbürgermeister Peter Demmer wurden von der IG Innenstadtvereine in der Burgasse Bäume gepflanzt.