Rückblick – Geschichte zum Anfassen – Rodena besichtigte Fort Casso

Als Hüter der Höhe von Rohrbach-Les-Bitche hat das Infanteriewerk Rohrbach den feindlichen Angriffen im Laufe des militärischen Feldzuges 1939-1940 erfolgreich Widerstand geleistet. Im Bunker erlebten wir den Alltag des 166. Festungsregiments. 25 m unter der Erde befinden sich Küche, Kraftwerk, Kaserrne usw. Zum Abschluß der Führung besichtigten wir den versenkbaren Panzerdrehturm.

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Rückblick – 40 Jahre Munitionsdepot Eft-Hellendorf

Am Tag der offenen Tür besuchte der Rodener Heimatkundeverein Rodena das Munitionsdepot Eft-Hellendorf . Seit 1975 besteht dort ein Munitionslager der Bundeswehr. Am 27.06.2015 konnte das Depot für einen Tag besichtigt werden.

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DIE FRAUENBEWEGUNG IN DEUTSCHLAND

AUTOR: Josef Theobald

Als früheste Vertreterin der radikalen Richtung in der deutschen Frauen-
bewegung gilt Hedwig Dohm (1831-1919), die schon 1873 das Frauen-
stimmrecht gefordert hatte. Im Jahre 1888 gründete Minna Cauer (1841
-1922) den Verein „Frauenwohl“, der damals eine radikale Richtung inner-
halb der bürgerlichen Frauenbewegung vertrat. Cauer schlug neue Wege
ein, mit denen sie in der Öffentlichkeit viel Aufsehen erregte. Schon in der
kürzesten Zeit entwickelte sich dieser Verein zu einem „Kampfverein“. In
der öffentlichen Diskussion bestritt er unter Hinweis auf die unbefriedigen-
den Zustände in Staat und Gesellschaft das Alleinbestimmungsrecht der
Männer.

Auf sozialdemokratischer Seite trat die proletarische Frauenbewegung
vor die Öffentlichkeit. Auf dem Gründungskongress der II. Internationale
im Juli 1889 in Paris hielt Clara Zetkin (1857-1933) ein Grundsatzreferat,
indem sie die Frauenfrage und die soziale Frage in einen Zusammenhang
stellte. Dabei machte sie vor allem die wirtschaftliche Abhängigkeit der
Frau vom Manne zum Thema. Weiterhin plädierte sie für einen gemein-
samen Kampf von Arbeiterinnen und Arbeitern gegen die Bourgeoisie.

Auf konservativer Seite kam es im März 1894 zu einem Dachverband
für die verschiedenen Frauenorganisationen im Deutschen Reich, der
sich „Bund deutscher Frauenvereine“ (BdF) nannte. Ihm schlossen sich
bis zum Jahresende 65 Verbände und Vereine mit insgesamt 50.000
Mitgliedern an. Die Idee zur Gründung eines nationalen Dachverbandes
kam aus den USA, wo seit 1891 der „National Council of Women“ be-
stand. Der Schwerpunkt der Mitgliedervereine im BdF lag sowohl in
der beruflichen als auch in der sozialen Arbeit. Die Hauptziele waren
eine bessere Ausbildung der Mädchen, die Einführung eines Frauen-
studiums sowie die Ausweitung und die Förderung der beruflichen
Möglichkeiten von Frauen. Zu den umstrittenen Fragen innerhalb
der deutschen Frauenbewegung zählte der Kampf für die politische
Gleichberechtigung. Ganz anders als in Großbritannien und in den
USA war dies für die Mehrheit der organisierten Frauen kein Thema,
sondern allenfalls ein Fernziel.

Im Oktober 1909 trat der Allgemeine Deutsche Frauenverein (ADF)
in Darmstadt zu seiner 25. Generalversammlung zusammen. Das
zentrale Thema war die Zulassung von Frauen  zu verantwortlichen
Verwaltungsämtern. Darüber hinaus dürften Frauen auch im Justiz-
wesen nicht länger diskriminiert werden. So müssten Gerichte end-
lich weibliche Schöffen und Geschworene zulassen. Außerdem er-
neuerte der ADF die Forderungen nach einer rechtlichen, politischen
und wirtschaftlichen Gleichstellung der Frau. Dazu zählten u. a. die
Gewährung des passiven und aktiven Wahlrechts sowie eine Ver-
kürzung der täglichen Arbeitszeit für Fabrikarbeiterinnen auf maxi-
mal 10 Stunden. Der ADF gehörte damals zum größten deutschen
Frauenverein. Vielen Frauen galt er leider als zu gemäßigt. Denn
spektakuläre oder gar gewalttätige Aktionen, wie bei den britischen
Suffragetten, lehnte der bürgerliche ADF ab. [1]
   
Der Internationale Frauentag als traditioneller Kampf- und Ehren-
tag am 8. März ging auf den Antrag von Clara Zetkin zurück, den
sie auf dem II. Internationalen Sozialistischen Frauenkongress in
Kopenhagen im August 1910 stellte. Dieser Frauentag sollte in
erster Linie der Agitation für das Frauenwahlrecht dienen und
einen internationalen Charakter tragen. [2]   
 
Durch die sozialistische Revolution in Russland im November
1917 wurden dort die Rechte der Frauen im erheblichen Maße
gestärkt. Im Rahmen der Neuen Ökonomischen Politik (NÖP)
waren die Frauen plötzlich die geschätzten Arbeitskräfte. Man
erkannte ihre organisatorischen Talente. Durch die Schaffung
öffentlicher Einrichtungen, wie Speiseanstalten, Krippen und
Kindergärten, wurden die Frauen von der häuslichen Arbeit
entlastet. [3] Vor allem in den letzten Jahren des I. Weltkrieges
bildeten sich in Deutschland Arbeiter- und Soldatenräte heraus,
die sich aber in der Nachkriegszeit auf die Seite der deutschen
Sozialdemokratie schlugen. So konnten erstmals am 19. Januar
1919 Frauen ihr Stimmrecht zur Wahl der verfassungsgebenden
deutschen Nationalversammlung ausüben. [4]

Nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland bekamen
die Frauen am 1. Juli 1958 durch das Gesetz über die Gleich-
berechtigung von Mann und Frau mehr bürgerliche Rechte. In
Fragen der Kindererziehung hatten nun die Frauen im Gegen-
satz zu früher, als die Männer noch das Recht der alleinigen
Entscheidung hatten, mehr Rechte. Allerdings blieb hier die
traditionelle Rollenverteilung weiterhin bestehen: Die Frau
kümmerte sich um Haushalt und Kindererziehung, der Mann
um den Unterhalt der Familie. [5]

Im Jahre 1970 legte eine Sachverständigenkommission Vorschläge
zu einer umfassenden Reform des Ehe- und Familienrechts in der
Bundesrepublik vor. Wegen der vorzeitigen Auflösung des Bundes-
tages 1972 wurde ein erster Entwurf schließlich 1973 im Bundestag
beraten. Die Beratungen zogen sich bis 1976 hin; am 14. Juni 1976
wurde das neue Gesetz verkündet. Am 1. Juli 1977 trat es in Kraft.
Dadurch hatte die Frau mehr wirtschaftliche Rechte. Sie konnte nun
ohne die Einwilligung ihres Ehemannes eine berufliche Tätigkeit aus-
üben. Die Haushaltsführung konnte nur im gegenseitigen Einvermeh-
men geregelt werden. Für die Führung des Haushaltes trug sie auch
die alleinige Verantwortung (§ 1356 BGB).  

ANMERKUNGEN
[1] Die große Chronik WELTGESCHICHTE, Band 14 (1871-1914),
     Wissen Media Verlag, Gütersloh/München 2008, hier die Seiten
     175, 185, 221 + 333.  
[2] KLEINES POLITISCHES WÖRTERBUCH, 4. Auflage, im Dietz
     Verlag, Berlin-Ost 1983, Seite 428.
[3] W. I. Lenin, Werke, Band 29, Dietz-Verlag, Berlin-Ost 1961, die
     Seiten 418 – 420.    
[4] Die große Chronik WELTGESCHICHTE, Band 15 (1914-1932),
     Wissen Media Verlag, Gütersloh/München 2008, die Seite 167.
[5] Die große Chronik WELTGESCHICHTE, Band 17 (1945-1961),
     Wissen Media Verlag, Gütersloh/München 2008, die Seite 306.

 
ANMERKUNG ZUM BEITRAGSBILD
Eine junge Frau aus dem sozialistischen Kollektiv im Waffenrock
der Sowjetarmee mit dem russischen Sturmgewehr AK-47.
Quelle: Hilfsaktion Märtyrerkirche e. V.  (HMK)

Geänderte Öffnungszeiten des Aqualouis

29.02.2016

Von: Thorsten Laurent

Das Saarlouiser Hallenbad Aqualouis steht an den beiden folgenden Wochenenden durch Schwimmsportveranstaltungen nur eingeschränkt zur Verfügung.


Am Sonntag, 6.März endet die Badezeit um 14:00 Uhr und am Samstag, 12.März um 15:00 Uhr. Der Saunabetrieb bleibt von den Veranstaltungen unberührt. Lediglich besteht ab 14:00 bzw. 15:00 Uhr keine Schwimmmöglichkeit mehr.

IMG_5696 (Groß)Informationen zu den Öffnungszeiten erhalten sie unter der Tel.Nr. 06831-95953626 oder unter www.aqualouis.de

Dillinger Hütte

Die Dillinger Hütte (Firmenname: AG der Dillinger Hüttenwerke) ist ein Hüttenwerk in Dillingen mit einer über 300-jährigen Geschichte. Die Dillinger Hütte ist das größte Grobblechwerk Europas. Im Walzwerk werden jährlich Grobbleche mit einem Volumen von etwa 2 Mio. t produziert. Das Unternehmen wurde 1685 gegründet und war 1809 das erste deutsche Unternehmen, das Aktien ausgab. Die erste Stranggussanlage für Brammen wurde im Jahr 1962 in Betrieb genommen. 1998 kam u. a. eine weitere Anlage für 400 mm dicke Brammen hinzu, die derzeit dicksten Stranggussbrammen der Welt. 2010 erfolgte der erste Guss einer 450 mm dicken Bramme, abermals ein Weltrekord. Hauptaggregate des Walzwerks sind zwei Quartogerüste. Das Vorgerüst ist mit 5,5 m Ballenbreite und maximal 108 MN Walzkraft (ca. 11.000 t) eines der größten der Welt.

Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Dillinger_H%C3%BCtte

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Rückblick – Geschichte zum Anfassen – Rodena besuchte Verdun

Die Schlacht von Verdun begann am 21. Februar 1916 mit dem Angriff auf die Festung Verdun. Sie gehört zu den verlustreichsten Schlachten des 1. Weltkrieges. Französische und Deutsche Soldaten standen sich in einem Stellungskrieg gegenüber. Über 800 000 Menschen verloren ihr Leben. Am 25. Februar wurde Fort Douaumont eingenommen. Die Schlacht um Verdun endete am 19. Dezember.

Noch Heute befinden sich Waffen, Blindgänger und Knochen in der Erde.

Alte Fotoquelle: Fort Vaux

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Rückblick – Chorfahrt des Männerchores 1864 Roden nach Luxemburg

Nach Luxemburg führte den Männerchor 1864 Roden seine Vereinsfahrt. Das Großherzogtum Luxemburg (französisch Grand-Duché de Luxembourg, luxemburgisch Groussherzogtum Lëtzebuerg) ist ein Staat und eine parlamentarische Demokratie in Form einer konstitutionellen Monarchie[1] im Westen Mitteleuropas. Es ist das letzte von einst zwölf europäischen Großherzogtümern (bzw. Großfürstentümern, wie sie in den meisten osteuropäischen Sprachen genannt werden). Mit einer Fläche von 2586 Quadratkilometern ist Luxemburg einer der kleinsten Flächenstaaten der Erde und (nach Malta) das zweitkleinste Land der Europäischen Union. Es grenzt im Süden über 73 Kilometer an die Französische Republik, im Westen über 148 Kilometer an das Königreich Belgien und im Osten über 135 Kilometer an die Bundesrepublik Deutschland. Die wirtschaftliche Bedeutung des Landes übertrifft mit Rang 70 aller Staaten weltweit beim nominellen Bruttonationaleinkommen diejenige weitaus größerer und bevölkerungsreicherer Staaten auch in der Europäischen Union. Mit Belgien und den Niederlanden bildet Luxemburg die Beneluxstaaten.

Quelle: Wikipedia

Isabelle Goldmann, Chorleiterin des Männergesagvereines nahm die Führungen vor.

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Rückblick – Handwerkskunst zwischen Tradition und Moderne

Rodena Heimatkundeverein Roden e.V. besuchte im Rahmen des Herbstferienprogrammes die Bäckerei Welling Saarwellingen

 

Die Firma Welling gehört im Saarland zu einem der größten Anbieter von Back- und Konditoreiwaren mit eigenen Verkaufsfilialen. Im Rahmen des Saarlouiser Herbstferientreffs erhielten Groß und Klein Einblick in das Herzstück des Familienunternehmens, erfuhren mehr über die traditionelle Handwerksarbeit und kreierten an diesem Vormittag sogar ihre eigenen Backwaren.

Wer liebt es nicht in ein knackiges, frisches Brot oder Brötchen zu beißen, zwischendurch ein Kaffeestückchen zu genießen, oder auch einmal einem herzhaftem Stück Kuchen zu erliegen? Seit 1962 sorgt im Landkreis Saarlouis unter anderem die Bäckerei und Konditorei Welling dafür, dass wir täglich frische Waren in über

 

14 Fachgeschäften kaufen können. Innerhalb der Herbstferien gewährte das Familienunternehmen Groß und Klein einen exklusiven Einblick in die ihre große Backstube, welche sich im Gewerbegebiet von Saarwellingen befindet. Seit 1995 werden hier auf über 1600 Quadratmeter täglich unter anderem frische Brote und Brötchen, Hefeteigspezialitäten, süße Backwaren, Kuchen und Torten angefertigt. Obwohl es sich um eine Großbäckerei mit insgesamt über 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter handelt, suchte man vollautomatische Produktionsanlagen vergebens. Laut Bäckermeister und stellvertretenem Betriebsmeister Thomas Conde, sei man im Hause Welling genau darauf besonders stolz. Das Backen sehe man dort als traditionelle Handwerkskunst an – in der Backstube sowie auch in der Konditorei.

Kindgerecht erklärte Thomas Conde den Gästen den Ablauf in einer Großbäckerei, von der Anlieferung der Grundzutaten, über die jeweiligen Mischungen, hin zum abwiegen, kneten, füllen, glasieren, backen in den großen Öfen – bis zum Abzählen, verpacken und versenden der Ware. Unter fachlicher Anleitung kreierten die großen und kleinen Besucher an diesem Vormittag ihre ganz eigenen Backwaren, welche sie nach dem abschließenden Backvorgang mit nach Hause nehmen durften. Auch das Thema Nachhaltigkeit wird bei dem Traditionsunternehmen groß geschrieben. Unter dem Motto "Verschwenden Beenden" können seit einigen Jahren in zwei sogenannten Vortagsläden hochwertige Backwaren vom Vortag zu verminderten Preisen gekauft werden. Diese befinden sich in Dillingen und Saarwellingen.

Diese Aktion fand im Rahmen des Herbstferientreff der Kreisstadt Saarlouis, Abteilung Familie und Soziales, und dem Rodena Heimatkundeverein Roden e.V. statt.

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Rückblick – Verdun

Die Schlacht von Verdun begann am 21. Februar 1916 mit dem Angriff auf die Festung Verdun. Sie gehört zu den verlustreichsten Schlachten des 1. Weltkrieges. Französische und Deutsche Soldaten standen sich in einem Stellungskrieg gegenüber. Über 800 000 Menschen verloren ihr Leben. Am 25. Februar wurde Fort Douaumont eingenommen. Die Schlacht um Verdun endete am 19. Dezember.

Noch Heute befinden sich Waffen, Blindgänger und Knochen in der Erde.

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DIE APOKALYPTISCHEN VORSTELLUNGEN DER JEHOVAS ZEUGEN

AUTOR: Josef Theobald

In der zahlreichen Literatur der Jehovas Zeugen ist zu lesen, dass
im symbolischen Jahre 1914 nach dem Ende der Zeiten der Heiden
Jesus Christus zum König auf dem himmlischen Berg Zion inthroni-
siert worden sei und nach dem Frühjahr 1918 mit denen regieren
würde, die als 144.000 treue Nachfolger vereint auferweckt worden
seien, nachdem sie ihren irdischen Verlauf durch einen Opfertod
beendet hätten. Diese seien nunmehr geistige Wesen und nicht
Menschen aus Fleisch und Blut. [1]

Hier gibt es eine deutliche Parallele zum gelehrten „Heiligtum“ bei
den Siebenten-Tags-Adventisten, nach der Jesus Christus im Jahre
1844 in das Allerheiligste des himmlischen Heiligtums eingegangen
sei, um das Schlusswerk der Versöhnung, die Vorbereitung auf sein
Kommen, zu vollziehen. Damit verbunden war das Untersuchungs-
gericht. [2]

Derartige Dinge kann man immer behaupten, indem man Parallelen
zum Tempeldienst herstellt. Ob diese Praktiken allerdings auf die
Endzeit zu übertragen sind, bleibt fraglich. Denn wer will hier bei
der fehlenden Quellenlage das Gegenteil beweisen. Doch sollte
man wissen, dass die frühen Christen grundsätzlich ein reales
Kommen Jesu Christi erwarteten (1. Korinther 15,23-26). Das
vergeistigte Kommen stellt hierbei doch stets eine Flucht in das
Irreale dar. Trotzdem gibt es immer wieder eine Anzahl Gläubiger,
die an so etwas glaubt.

So schrieb Joseph Franklin Rutherford (1869-1942) im Wacht-Turm
vom 15. Januar 1923 auf der Seite 27: „Somit sehen wir, dass Gott
beabsichtigt, in dieser Zeit großer Not, ein Volk auf der Erde zu ha-
ben, das klar gekennzeichnet ist als getrennt und abgesondert von
allen anderen, als seine Zeugen hervortretend und furchtlos die Bot-
schaft hinausrufend: 'Das Reich der Himmel ist nahe gekommen.'“
Dabei fühlt man sich seit 1931 im Vokabular der Zeugen als eine
„große Volksmenge“ (Lutherübersetzung: „große Schar“), die den
abnehmenden Überrest der 144.000, der sich noch auf Erden be-
findet, unterstützt. Diese setzen sich folgerichtig aus Gott hingege-
benen gottesfürchtigen Menschen, den sogenannten Königreichs-
verkündigern, zusammen, die aus allen Nationen kommen. [3]

Um den entsprechenden Hintergrund zu verstehen, muss man das
12. Kapitel der Offenbarung kennen. Die adventistischen Gruppen
legen dieses Kapitel so aus, dass sie als „die wahre Kirche“ vom
Drachen (von Satan) verfolgt würden, indem dieser mit der Nach-
kommenschaft der einst gebärenden Frau Krieg führe. Nur in der
Wüste hätte sich diese Kirche entwickeln können. Lediglich diese
halte die Gebote Gottes und bewahre das Zeugnis Christi.

Nach katholischer Auffassung vermochte der Satan dem nunmehr
geborenen Sprössling des Weibes, d. h. dem Volk Gottes, nichts
anzuhaben, sondern er ist wohlgeborgen beim Vater. Auch das
Weib ist in Gottes Hut. Ihre übrigen Sprösslinge, „die die Gebote
Gottes halten“, werden nun freilich die doppelte Wut des Drachen
zu verspüren haben; allein der Ausgang der Ereignisse im und
am Himmel verbürgt auch ihnen einen ähnlichen Schlusserfolg.
[4]

Nach evangelischer Lehre ist auch für Satan unüberwindlich die
Gemeinde Jesu; denn seine Waffen verwunden sie nicht. Die Ur-
sache, weshalb die Verfolgung sie trifft, ist genau dieselbe wie die,
weshalb sie in Gottes Gnade steht, der Gehorsam gegen das gött-
liche Gebot, der sie unfähig zum Sündigen macht, und der Glaube
an Jesus, der sein Wort nicht vergessen und verwerfen kann. [5]

Dies sollte vorerst mal alles sein. Dabei habe ich versucht, deutlich
zu veranschaulichen, welche Irrwege es in der religiösen Praxis bei
den prophetischen oder apokalyptischen Anschauungen geben kann.

ANMERKUNGEN
[1] Babylon die Große ist gefallen! (Gottes Königreich herrscht!),
     Wachtturm-, Bibel- und Traktat-Gesellschaft, Wiesbaden 1965,
     Seiten 453 – 455.   
[2] Für die Gemeinde geschrieben (Ausgewählte Botschaften von
     Ellen G. White), Band 1, Advent-Verlag, Hamburg 1991, Seite
     132.
[3] wie [1]. jedoch die Seiten 460/61.
[4] Bonner Neues Testament, im Verlag von Peter Hanstein, Bonn
     1921, Band 3, Teil 3, Seite 248.
[5] Adolf Schlatter, Die Briefe und die Offenbarung des Johannes,
     Calwer Verlag, Stuttgart 1950, Seite 244.
 
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