Alle Beiträge von Rosa-Maria Kiefer-Paulus

Rückblick – Geschichte zum Anfassen – Rodena besuchte Verdun

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Die Schlacht von Verdun begann am 21. Februar 1916 mit dem Angriff auf die Festung Verdun. Sie gehört zu den verlustreichsten Schlachten des 1. Weltkrieges. Französische und Deutsche Soldaten standen sich in einem Stellungskrieg gegenüber. Über 800 000 Menschen verloren ihr Leben. Am 25. Februar wurde Fort Douaumont eingenommen. Die Schlacht um Verdun endete am 19. Dezember.

Noch Heute befinden sich Waffen, Blindgänger und Knochen in der Erde.

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Damals – 29.06.1906 Einweihung der evangelischen Kirche Saarlouis – 100 Jahre später

Auf der ehemaligen Bastion V steht die 1906 eingeweihte evangelische Kirche Saarlouis. Die Kirche ist ein Bauwerk im Stil des Historismus (Anfang des 20. Jahrhundert) und steht unter Denkmalsschutz. Der Saarlouiser Architekt Carl-Friedrich Schlück erstellte die Pläne für das Gotteshaus und war auch größtenteils für die Innenausstattung zuständig. 1904 erfolgte die Grundsteinlegung und 1906 wurde das Bauwerk eingeweiht. 1954 wurden 4 neue Fenster, die von dem Architekten und Glasmaler György Lehoczky gestaltet wurden, unter der Süd- und Nordempore eingebaut. Die nach dem Krieg eingebauten Fenster wurden 2010 erneuert.

Die beiden Eichen vor der Kirche wurden aus Eicheln der "Luthereiche" gezogen und sind 1910 in Saarlouis gepflanzt worden. Aus dem Sachsenwald kam die Eiche an der hinteren Kirchenseite und vom Sterbeort der Königin Luise stammt eine Linde.

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Rückblick – Saarlouiser Woche 2016

Unter dem Hintergrund der vor 30 Jahren entstandenen Städtepartnerschaft zwischen Saarlouis und Eisenhüttenstadt wurde die diesjährige Emmes in Saarlouis am Donnerstag, dem 2. Juni 2016, eröffnet. Neben dem hiesigen OB Roland Henz war auch die Bürgermeisterin von Eisenhüttenstadt,
Frau Dagmar Püschel, anwesend.

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Damals – Schwalbennest am Haus

Vor vielen Jahren hatten meine Großeltern ein Schwalbenest im Hausflur. Jedes Jahr kamen die Schwalben, bauten an dem Nest und zogen dort ihre Jungen groß. Die Hausflurtür wurde während dieser Zeit nie geschlossen. Im Herbst machten die Schwalben sich auf die Reise in ihr Winterquartier und im Frühjahr kamen sie wieder. Anfang der siebziger Jahre war dies vorbei

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Theater am Ring – Eröffnungsfeier mit Musik, Lesungen, Tanz und Kabarett

27.06.2016

Von: Sabine Schmitt

Nach mehr als drei Jahren Sanierung und Umbau hebt sich am 10. Juli im Theater am Ring in Saarlouis wieder der Vorhang. Von 14 bis 18 Uhr sind alle Theaterbegeisterte herzlich zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Dazu gibt es ein attraktives Kulturprogramm. Der Eintritt ist frei.

Um 14 Uhr beginnt das vielfältige Kulturprogramm in allen Räumen. Im Theatersaal begrüßt Moderator Michael Friemel das Publikum und präsentiert in einem rund dreißigminütigen Programmblock, der viermal wiederholt wird, eine Mischung aus Travestie, Tanz, Musik und Kabarett. Es gibt ein Wiedersehen mit Alice Hoffmann, JOMI, Madame ZsaZsa und dem Musical Werk. Mit dabei sind auch „autres choses“, die mehrfachen deutschen Meister im Jazz and Modern Dance sowie Eva Perez und Andreas Ernesto, Profitänzer und Inhaber der einzigen professionellen Tango-Schule im Saarland. Maria Schwarz, Dozentin der Volkshochschule Saarlouis, gibt mit ihrer Bauchtanz-Formation Einblicke in die Welt des orientalischen Tanzes. Um 17.30 Uhr sind die Turner des TG Saar an der Reihe und beeindrucken mit akrobatischen Höchstleistungen. Im Festsaal trifft man Musiker aus verschiedenen Genres. Alle halbe Stunde betreten neue Interpreten die Bühne. Der Rathaus-Chor eröffnet den musikalischen Reigen um 14 Uhr, gefolgt von Laura Maas, Eddie Gimler, Andreas Nagel, SoLexx, Roland Helm, Ro Gebhardt und Fourtissimo. Mit einigen Künstlern wird es ein Wiedersehen in den folgenden Wochen und Monaten im Theater am Ring oder auf der Vaubaninsel geben. Dann wird man sie in einem abendfüllenden Programm erleben dürfen.

Eröffnung der Stadtbibliothek im Theater

Im Studio zeigt die Tanzschule TanzS.A.L. eine Ballettstunde mit Live-Begleitung am Flügel. Im Gesellschaftzimmer liest um 14.30 Uhr der Stadtschreiber, Filmemacher und Autor Alfred Gulden aus „Saarlouis blues – Geschichte und Geschichten aus Saarlouis“. Um 16 Uhr löst ihn der Musik-Kabarettist Hans Georgi mit seinem Programm über Erich Kästner ab. Der Dachgarten gehört an diesem Mittag den Kindern. Das Museum Haus Ludwig bietet ein Kreativangebot zur Ausstellung Marie Marcks. Dazu gibt’s ein Preisrätsel und eine Plakatausstellung. Das Städtische Museum ist mit „Wassergeist“ Fluxus vertreten. Kinder dürfen puzzeln, Comics lesen und malen. Von jedem Museum ist eine Museumspädagogin vor Ort. Die Volkshochschule Saarlouis gewährt den Besuchern einen Blick hinter die Kulissen. Wer möchte, kann sich am Einbürgerungs- oder Deutschtest versuchen. Die Barocco Royal Company geleitet auf Wunsch die Gäste durch das Haus. Im Foyer läuft eine Beamer-Präsentation über die Geschichte des Theaters am Ring, welche der Abiturient Philip Sonntag ausgearbeitet und zur Verfügung gestellt hat. Gleichzeitig wird an diesem Tag auch die Stadtbibliothek eröffnet. Bibliotheksleiter Georg André und sein Team präsentieren ihren Buch- und Medienbestand künftig im Untergeschoss des Theaters. Man darf sich auf einen abwechslungs- und erlebnisreichen Nachmittag freuen.

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Der Saarlouiser Kirchhof

Der Saarlouiser Kirchhof

Die Einsegnung des ersten Kirchhofes, der in den äußersten Werken des Brückenkopfes vor dem Deutschen Tore lag (am früheren städtischen Schlachthof vor der Saarbrücke), erfolgte am 17. Juli 1685 durch Pfarrer Gargan. Der Kirchhof wurde, gleich dem Pfarrgarten hinter dem Pfarrhause, durch den Zimmermann Jean Reneauld für 3 ½ escarlin de toise eingezäunt. Schon kurze Zeit später nur mehr als militärischer Friedhof dienend, sollte er im Jahre 1691 auf das der Kirchenfabrik gehörende Gelände rings um die Pfarrkirche, das noch unbebaut war, verlegt werden. Maurermeister Dam hatte den Plan dazu gemacht und von der Kirchenfarik 15 sols erhalten. Ein weiterer Friedhof lag hinter den 1693/96 erbauten Augustinerkloster: Mönche wie Bürger konnten hier ihre letzte Ruhestätte finden. Wie Motte angibt, wurde in der Augustinerkirche als erster der fünfjährige Cornelius Mathieu beerdigt. (I. VIII, 1696). Nach den Pfarrakten hat die erste Beerdigung auf dem Augustinerkirchhof im Januar des genannten Jahres stattgefunden. Die Bürger, die hier beerdigt sein wollten, mussten die Grabstellen käuflich erwerben, was übrigens auch der Pfarrkirche möglich war. Alle übrigen Bürger wurden auf dem allgemeinen Kirchhof bestattet, der seit 1714 an der stelle der früheren Reitbahn (Kaserne 2 + 3) lag und mit einer Steinmauer umgeben war. Totenhäuschen und Kapelle waren ebenfalls vorhanden. In der Kapelle wurde auch die Messe gelesen. Von den zahlreichen Stiftungen, die man für diese gemacht hat, sei hier diejenige des Kaufmanns und späteren Maire Jean Pierre Cornelius und seiner Ehegattin Anne Marie Otte erwähnt, die am 5. November 1724 für jeden ersten Montag im Monat eine Stillmesse gestiftet haben. Die Stiftung betrug 150 frcs. Außerdem kauften sie eine Familiengrabstätte. Durch die Verordnung vom 18. Februar 1771 verbot der Erzbischof von Trier die Weiterbenutzung des Kirchhofs. Da man jedoch vorläufig noch auf ihn angewiesen war, wurde er trotz des erzbischöflichen Verbotes noch bis Juni 1773 beibehalten und dann, besonders auf gesundheitlichen Gründen und mit Rücksicht auf die wiederholten Hinwiese des Subdelegierten Mailfaire, auf Antrag der städtischen Verwaltung erneut verlegt, diesmal vor das französische Tor an die Stelle, wo heute der „alte“ Kirchhof liegt. Hier fanden Ferdinand Balzer als erster Mann und Frau Hautz als erste Frau ihre letzte Ruhestätte. Der Trierer Weihbischof von Hontheim verfügte am 29. September 1773 die Übertragung aller Stiftungen und Messen von der Kapelle des ehemaligen Friedhofes auf den Hauptaltar der Pfarrkirche.

Über die Höhe der Grabgebühren gibt es ein Reglement vom Jahre 1692 Aufschluss. Danach mussten gezahlt werden für

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Das Grab eines Erwachsenen in der Pfarrkirche 2 20
Das Grab eines Kindes „mit einem Stein“ 1 –
Eine große Leiche auf dem Kirchhof 1 –
Eine kleine Leiche auf dem Kirchhof – 20

Quelle: Geschichte der katholischen Kirche Saarlouis, Dr. Severin Delges Saarlouis

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Kultursommer auf der Insel

27.06.2016

Von: Sabine Schmitt

Die Saarlouiser Festungstage gehen in diesem Jahr in die vierte Runde. Von Juni bis September präsentiert das städtische Kulturamt in Kooperation mit verschiedenen Partnern wieder ein buntes Programm auf der Vaubaninsel. 

Den Auftakt bildete auch in diesem Jahr wieder eine Skulpturen-Ausstellung in Kooperation mit Zöllner-Arts, der den Glaskünstler Yan Zoritchak mit seinen außergewöhnlichen Skulpturen nach Saarlouis holte. Eine Fortsetzung gibt es auch mit der Konzertreihe „Chant’Île Vauban“, die mittlerweile viele Fans aus dem ganzen Saarland gefunden hat. Am 17. Juli spielt Roland Helm zusammen mit „Schaukelperd“, am 31. Juli ist Yann Loup Adam mit seiner Band zu Gast auf der Insel. Im August darf man sich auf Lino Battiston (07.08.), „Farlight“ (12.08.), Eric Maas (20.08.) und Noël Walterthum (21.08.) freuen. Die Stadtbibliothek veranstaltet am Sonntag, 7. August, eine Lese-Lounge mit Bücher-Flohmarkt. Der „Rock e.V.“ feiert in diesem Jahr sein 35-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass gibt es am 13. und 14. August eine Ausstellung mit dem Titel „LOUIS le Rock“ und ein Wiedersehen mit verschiedenen Bands, darunter „Wishing Well“. Der Freundeskreis „Bretonischer Tanz“ der Freien Kunstschule Saarlouis gestaltet gemeinsam mit der Band „Les Quetschkaschde“ das pique-nique culturel am 15. August. Eine Woche später (20. und 21.08.) zeigen die Briefmarkenfreunde Saarlouis eine Ausstellung im Vaubaninsel-Gebäude. Am 27. August kommt spanisches Flair auf die Insel. Die Profitänzer Eva Perez und Andreas Ernesto, Inhaber der einzigen professionellen Tango-Schule im Saarland, geben in ihrer Show einen Einblick in die abwechslungsreiche Geschichte des Tangos. Es moderiert Bernd Diny. Einen Tag später veranstaltet der Stadtverband der kulturellen Vereine sein Sommerkonzert auf der Vaubaninsel. Nach dem erfolgreichen Start mit über 50 Teilnehmern ist auch „Wassergeist Fluxus“ wieder im Programm und treibt seinen Spaß mit den Kindern. Für den 20. und 27. Juli sowie den 24. August von 10 bis 15 Uhr hat die Museumspädagogin Natalie Smajli wieder ein tolles Programm zusammengestellt. (Anmeldung erforderlich) Am 2. September darf man sich auf ein Konzert mit „De Corazón“ freuen. Mit diesem „Santana-Projekt“ hat sich der Musiker Eddie Gimler  einen persönlichen Traum erfüllt. Das Finale der Saarlouiser Festungstage bilden die „Barocken Festspiele“ am Sonntag, 4. September um 14 Uhr. Dabei stehen wieder die edlen Barockpferde im Mittelpunkt. „Friesenpapst“ Günter Fröhlich feiert die Premiere seiner neuen Pferde-Show an diesem Tag in Saarlouis. Die Weihermühle ist wieder mit ihren eleganten Friesenpferden dabei. Eine Augenweide sind die aufwändigen Kostüme der Barocco Royal Company und die Darbietungen des barocken Stelzentheaters. Die Gastronomie auf der Vaubaninsel ist bis Ende September jedes Wochenende geöffnet. Informationen und Details enthält der Flyer zu den „4. Saarlouiser Festungstagen“, der im Saarlouiser Rathaus und anderen städtischen Einrichtungen erhältlich ist. Weitere Auskünfte erteilt das Kulturamt unter 06831/6989016

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Damals – Bergbau Kleinförderwagen

Als Kleinförderwagen werden Förderwagen mit einem Fassungsvermögen von bis zu 1000 Litern bezeichnet.[15] Bei diesem Wagentyp besteht der Wagenkasten aus fünf Millimeter starken, feuerverzinkten Blechen, die miteinander verschweißt werden. Trotz des um 40 Prozent geringeren Gewichtes wurden Wagen aus Aluminium nicht eingesetzt. Dies lag daran, dass diese Wagen nicht genügend widerstandsfähig gegen aggressive Grubenwässer waren. Auch waren sie etwa achtmal so teuer wie Wagen aus Stahlblechen. Als Radsätze werden bei diesem Wagentyp starre Radsätze verwendet. Der Puffer dieses Wagetyps ist ungefedert und besteht aus Stahlguss oder Schmiedestahl.[11]

Quelle: Wikipedia
Carl Hellmut Fritzsche: Lehrbuch der Bergbaukunde. Erster Band, 10. Auflage, Springer Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1961, S. 342, 355-367.
Walter Bischoff, Heinz Bramann, Westfälische Berggewerkschaftskasse Bochum: Das kleine Bergbaulexikon. 7. Auflage, Verlag Glückauf GmbH, Essen 1988, ISBN 3-7739-0501-7.

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Rodena Roden – Besuch Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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Der Rodena Heimatkundeverein Roden e.V. besuchte Freitagnachmittag mit Kindern und Begleitpersonen das Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Die Völklinger Hütte ist ein 1873 gegründetes ehemaliges Eisenwerk in der saarländischen Stadt Völklingen. Sie wurde 1986 stillgelegt und 1994 zum Weltkulturerbe ernannt.

Am Eingang trafen wir unseren Führer der uns durch das Areal führte und alles kindgerecht erklärte.

Über mehrere Etagen wurde Kindern und Erwachsenen die Geschichte der Völklinger Hütte sowie der Familie Röchling nahe gebracht.

Wir begangen mit der Sinterhalle und der Erzhalle mit dem Schrägaufzug und kamen dann zur Kokerei. Für den Besuch der Aussichtsplattform der Gichtbühne mußten alle einen Schutzhelm anlegen. An der Ausgabestelle wurde den Kindern verschiedene Erzsorten  gezeigt, die zum Beschicken des Hochofens benötigt wurden. Dann ging es die Treppen hinauf zu der Aussichtsplattform am Hochofen. Ganz begeistert waren die Kinder  von der Hängebahnanlage die für den  Rohstofftransport zuständig war. In 27 m Höhe wurde erklärt  wie damals auf der Gichtbühne mit den großen Hängebahnloren die Hochöfen gefüttert wurden. Danach gingen wir zu den Hochöfen und durch die Ausstellung im Ferrodrom. Die sehr interessante Führung fand ihren Abschluß am Windkanal.

Die Völklinger Hütte wurde 1986 stillgelegt und 1994 zum Weltkulturerbe ernannt.

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Rückblick – Fest der Inklusion

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Am Samstag, dem 11. Juni 2016, fand das saarlandweite 3. Sommerfest der Inklusion  in  Dillingen  statt. Dabei  verstand  man  unter Inklusion sowohl die Integration von Behinderten als auch die auf der Seite von Migranten.

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