Schlagwortarchiv: Saarlouis

Mosaik der Vogelsang-Schule

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Alle!Achtung! Stadtwerke Saarlouis, V&B Fliesen GmbH und die Klasse 4 stellen Mosaik der Vogelsang-Schule fertig! – Das bislang wohl ehrgeizigste Projekt der Stadtwerke-Reihe „Alle!Achtung!“, ein aufwändiges Mosaik, das die vorstehenden Umrahmungen einer Zwischentür im Erdgeschoss der Vogelsangschule zieren sollte, startete bereits im vergangenen Februar und wurde jetzt fertig gestellt. Die Reihe „Alle!Achtung!“ der Stadtwerke unterstützt kreative Kunst-Ideen seit vielen Jahren und hatte auch bei diesem interessanten Projekt die Schirmherrschaft.

Schülerinnen und Schüler der Klasse 4, ihre Eltern, ihr Klassenlehrer Ignazio Coniglio und die Künstlerin Stefanie Ahlbrecht hatten, das zeigte sich im Verlauf der Arbeit, viel vorgenommen. Schon im Winter wurden die ersten Entwürfe von der Klasse zu Papier gebracht: Sonnendurchflutete Gegenden und strahlende, dichte Stimmungen, hauptsächlich in warmen Gelb-, Orange und Rottönen angelegt, sollten das Mosaik für die kommenden Jahrzehnte zu einem echten „Hingucker“ machen!

In der ersten Entstehungsphase, im März bereits – die ersten Mosaiksteinchen wurden von Stefanie Ahlbrecht, den Kindern und einigen ihrer Mütter angebracht – hatte sich die V&B Fliesen GmbH ohne Zögern in's Projekt eingebracht und alle Materialien, von den benötigten Kacheln bis hin zum Fliesenkleber, gratis zur Verfügung gestellt. Zum exakt richtigen Zeitpunkt übrigens, denn es stellte sich heraus, dass die finanzielle Planung des Projektes doch ein wenig blauäugig geraten war. Zeit- und Materialaufwand ließen sich von den Etats von Stadtwerken und Förderverein nicht mehr abdecken. Hier sprang dann zum zweiten Mal die V&B Fliesen GmbH mit einer Spende ein und sicherte so den Abschluss eines gelungenen Projektes.

„Fertig!“, hieß es dann am 01. Juli um 13.00 Uhr. Zur kleinen Feier mit allen Kindern, Ignazio Coniglio, Stefanie Ahlbrecht und den beteiligten Müttern hatten sich auch die Förderer eingefunden. Alena Steuer (für V&B Fliesen GmbH), Pia Getrey (Öffentlichkeitsarbeit Stadtwerke) und die Schulleitung (Eva Feyand u. stellv. Schulleiterin Petra Gitzinger sowie Dieter Kirsch) freuten sich gemeinsam über die gelungene Verschönerung.

Als sichtbares Zeichen einer erfolgreichen Zusammenarbeit durften Alena Steuer und Pia Getrey jeweils eine Fliese mit den Logos von Stadtwerken bzw. V&B Fliesen GmbH am Mosaik anbringen.

10.07.2016 Eröffnung Theater am Ring

Rodēna Heimatkundeverein Roden e.V. hat Roland Henz Foto geteilt.

Morgen, Eröffnung. Ein neues Wahrzeichen im Herzen der Stadt. Ein Haus für Alle, jenseits aller Grenzen und Nationalitäten.
SAARLOUISER, weltoffen und gastfreundlich ….

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Damals – Gericht über Marschall Ney

Die nachfolgenden Kriegsereignisse führen zum Tage von Waterloo. Welche Wandlung ist mit Ney vor sich ergangen? Früher war er der, der zu früh losging. Jetzt ist er in einen Abgrund der Tatenlosigkeit, des Zögerns, des Abwartens, der Entschlusslosigkeit, der Unsicherheit gefallen. Seit dem Tage von Lons le Saunier, als ihn der ‚Wirbelsturm seiner Gefühle' Napoleon entgegentrieb, ist sein klarer Blick getrübt. „Ich wollte, alle englischen Kugeln führen mir in den Leib“, so ruft er bei Waterloo aus. Der gewünschte Tod aber ereilt ihn nicht.

Auf unentschlossener Flucht, Pässe auf verschiedene Namen mit Angabe verschiedener Reiseziele bei sich führend (es war auch ein nach Amerika visierter Pass dabei), weilt Ney auf dem Schlosse einer Verwandten seiner Frau, als ihn die Verhaftung erreicht. Angeblich soll ihm der ägyptische Säbel, ein einzigartiges Geschenk Napoleons, zum verräterischen Verhängnis geworden sein. Furchtlos stellt er sich denen, die ihn festnehmen.

Der überkluge Talleyrand, der in allen Wassern schwimmen kann, sagt: „An Ney werden wir Royalisten ein gutes Exempel statuieren.“ Sein Name steht auf der Liste der Schuldigen an erster Stelle. Er erhebt sich die Frage: Welches Gericht wird Ney aburteilen? Ein Kriegsgericht wäre den Freunden Neys günstiger erschienen. Stattdessen kommt er vor die Chambre des Pairs, also vor ein politisches Gericht. In diesen Tagen verwandelt sich Ney wieder in den ruhigen furchtlosen Mann der früheren Tage zurück. Er weiß das Urteil im Voraus, aber er sagt: „Ich in ja gewohnt, dem Tode ins Auge zu sehen. Aber es ist eine Gemeinheit, zu behaupten, ich hätte im Voraus die Absicht des Verrates an der Sache des Königs gehabt. Vergebens suchen seine Verteidiger den Artikel 12 der Pariser Abmachung für ihn geltend zu machen, die allen jenen Straffreiheit zubilligt, die nach Napoleons Rückkehr von den Bourbonen zu ihm überschwenkten. Vergebens will sein Verteidiger anführen, dass nach 1815 ja Saarlouis keine französische Stadt mehr ist; da der Marschall dort geboren ist, können sich Zweifel über seine Nationalität erheben. Da unterbricht ihn Ney selbst, indem er aufspringt und in den Saal ruft: "Ich will auch als Franzose sterben.“ Das Urteil lautet auf Todesstrafe und auf Aberkennung des Ehrentitels: Ritter der Ehrenlegion. Die Royalisten habe in einem Schauprozess das gewünschte Urteil erreicht.

Furchtlos hört Ney das Urteil, das ihm in der Zelle verkündet wird. „Lassen Sie doch alle Titel weg und sagen Sie lieber: "Heute Marschall von Frankreich und morgen ein Häuflein Staub. Das ist militärischer.“ Furchtlos und schlicht, mit unverbundenen Augen, stirbt er, als ihn bei den letzten Worten: „Meine Ehre….“ Die tödlichen Kugeln treffen. Das Urteil eines royalistischen Zuschauers wiegt gewiss schwer, der sagt: „Der da hat uns gezeigt, wie man gut stirbt“. Der Zar aber streicht einen seiner Generäle aus der Liste der Armee aus, weil er die Taktlosigkeit hatte, der Erschießung beizuwohnen. Zwei Tage darauf findet eine stille Beerdigung auf dem Friedhof Père Lachaise statt.

Der alte Vater Ney in Malgrange hat den Tod seines Sohnes nie erfahren. Das Alter hatte ihn in ein Kinderstadium zurückkehren lassen und er glaubte seinen Sohn mit Ehren überhäuft am königlichen Hofe, ohne Zeit zu einem Besuch in Lothringen zu finden. Eglé zieht nach Italien und widmet sich der Erziehung ihrer vier Söhne. Es gilt in den kommenden Jahren als schlechter Ton, den Namen Napoleon auch nur auszusprechen.

Quelle: Dora Dimel – Marschal Ney und seine Heimat

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Rodēna Heimatkundeverein Roden e.V.s Foto.

Damals – 29.06.1906 Einweihung der evangelischen Kirche Saarlouis – 100 Jahre später

Auf der ehemaligen Bastion V steht die 1906 eingeweihte evangelische Kirche Saarlouis. Die Kirche ist ein Bauwerk im Stil des Historismus (Anfang des 20. Jahrhundert) und steht unter Denkmalsschutz. Der Saarlouiser Architekt Carl-Friedrich Schlück erstellte die Pläne für das Gotteshaus und war auch größtenteils für die Innenausstattung zuständig. 1904 erfolgte die Grundsteinlegung und 1906 wurde das Bauwerk eingeweiht. 1954 wurden 4 neue Fenster, die von dem Architekten und Glasmaler György Lehoczky gestaltet wurden, unter der Süd- und Nordempore eingebaut. Die nach dem Krieg eingebauten Fenster wurden 2010 erneuert. Die beiden Eichen vor der Kirche wurden aus Eicheln der "Luthereiche" gezogen und sind 1910 in Saarlouis gepflanzt worden. Aus dem Sachsenwald kam die Eiche an der hinteren Kirchenseite und vom Sterbeort der Königin Luise stammt eine Linde.

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Theater am Ring – Eröffnungsfeier mit Musik, Lesungen, Tanz und Kabarett

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Saarlouis. Nach mehr als drei Jahren Sanierung und Umbau hebt sich am 10. Juli im Theater am Ring in Saarlouis wieder der Vorhang. Von 14 bis 18 Uhr sind alle Theaterbegeisterte herzlich zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Dazu gibt’s ein attraktives Kulturprogramm. Der Eintritt ist frei.

Um 14 Uhr beginnt das vielfältige Kulturprogramm in allen Räumen. Im Theatersaal begrüßt Moderator Michael Friemel das Publikum und präsentiert in einem rund dreißigminütigen Programmblock, der viermal wiederholt wird, eine Mischung aus Travestie, Tanz, Musik und Kabarett. Es gibt ein Wiedersehen mit Alice Hoffmann, JOMI, Madame ZsaZsa und dem Musical Werk. Mit dabei sind auch „autres choses“, die mehrfachen deutschen Meister im Jazz and Modern Dance sowie Eva Perez und Andreas Ernesto, Profitänzer und Inhaber der einzigen professionellen Tango-Schule im Saarland. Maria Schwarz, Dozentin der Volkshochschule Saarlouis, gibt mit ihrer Bauchtanz-Formation Einblicke in die Welt des orientalischen Tanzes. Um 17.30 Uhr sind die Turner des TG Saar an der Reihe und beeindrucken mit akrobatischen Höchstleistungen. Im Festsaal trifft man Musiker aus verschiedenen Genres. Alle halbe Stunde betreten neue Interpreten die Bühne. Der Rathaus-Chor eröffnet den musikalischen Reigen um 14 Uhr, gefolgt von Laura Maas, Eddie Gimler, Andreas Nagel, SoLexx, Roland Helm, Ro Gebhardt und Fourtissimo. Mit einigen Künstlern wird es ein Wiedersehen in den folgenden Wochen und Monaten im Theater am Ring oder auf der Vaubaninsel geben. Dann wird man sie in einem abendfüllenden Programm erleben dürfen.

Eröffnung der Stadtbibliothek im Theater

Im Studio zeigt die Tanzschule TanzS.A.L. eine Ballettstunde mit Live-Begleitung am Flügel. Im Gesellschaftzimmer liest um 14.30 Uhr der Stadtschreiber, Filmemacher und Autor Alfred Gulden aus „Saarlouis blues – Geschichte und Geschichten aus Saarlouis“. Um 16 Uhr löst ihn der Musik-Kabarettist Hans Georgi mit seinem Programm über Erich Kästner ab. Der Dachgarten gehört an diesem Mittag den Kindern. Das Museum Haus Ludwig bietet ein Kreativangebot zur Ausstellung Marie Marcks. Dazu gibt’s ein Preisrätsel und eine Plakatausstellung. Das Städtische Museum ist mit „Wassergeist“ Fluxus vertreten. Kinder dürfen puzzeln, Comics lesen und malen. Von jedem Museum ist eine Museumspädagogin vor Ort. Die Volkshochschule Saarlouis gewährt den Besuchern einen Blick hinter die Kulissen. Wer möchte, kann sich am Einbürgerungs- oder Deutschtest versuchen. Die Barocco Royal Company geleitet auf Wunsch die Gäste durch das Haus. Im Foyer läuft eine Beamer-Präsentation über die Geschichte des Theaters am Ring, welche der Abiturient Philip Sonntag ausgearbeitet und zur Verfügung gestellt hat. Gleichzeitig wird an diesem Tag auch die Stadtbibliothek eröffnet. Bibliotheksleiter Georg André und sein Team präsentieren ihren Buch- und Medienbestand künftig im Untergeschoss des Theaters. Man darf sich auf einen abwechslungs- und erlebnisreichen Nachmittag freuen.

Marschall Ney ein Überläufer, Hochverräter?

Die Schilderung der Ereignisse in der denkwürdigen Nacht vom 13. auf den 14. März 1815 soll zu einem richtigen Verständnis von Neys Verhalten führen. In jener Nacht führt sein Adjutant eine Menge Melder und Offiziere in sein Schlafzimmer, die Eilnachrichten über den anschwellenden Vormarsch Napoleons bringen. Der Ajudant führt die nächtlichen Besucher hinaus, stellt die Kerze auf den Nachtisch und fragt: „Haben Herr Marschall mir keine Befehle zu geben?“ Ney unternimmt nichts. – Dann kommen Herren in Zivil gekleidet, die der Marschall sofort erkennt, erkennen muss, mit Briefen, diesmal von kaiserlicher Seite: „Die Bevölkerung und die Armee stellen sich zum Kaiser, Ney ist verantwortlich, wenn in Frankreich der Bürgerkrieg ausbricht, alle Leute laufen dem Kaiser zu, es ist wie ein Rausch, der die Leute erfasst hat. Marie Louise ist mit dem kleinen König von Rom nach Österreich zurückgekehrt. Die Bourbonen sind schon von Paris geflüchtet" Des Marschalls innere Verwirrung nimmt von Minute zu Minute zu. Napoleon aber kann auf seinem Marsche nach Paris auf einen Mann vom Schlage Neys nicht im Rücken haben. Er weiß, wie man Ney anpacken muss. Marschbefehl und Aufruf bringen Napoleons Boten, einen Aufruf, der fürsorglich schon im Voraus mit der Unterschrift versehen ist. Ein handgeschriebener Brief des Kaisers trifft Ney bis ins Innerste: „Lieber Vetter (!!!), Sie erhalten einliegend den Marschbefehl. Ich zweifele nicht daran, dass Sie in dem Augenblick, in dem Sie meine Ankunft in Lyon erfahren, Ihre Truppen die Trikolore ergreifen lassen. Führen Sie die Marschbefehle durch und kommen Sie mir in Chalons entgegen. Ich nehme Sie auf wie am Tage nach der Schlacht bei Moskowa.

Ney liest gierig, schaut mit fiebrigen Augen, hört die Abgesandten, es sind die altbekannten Gesichter die ihm von einem Freudentaumel einer einmütigen Begeisterung erzählen. „Tausendmal lieber von Napoleon zerstampft werden“, so sagt Ney, „als von Leuten, die niemals Krieg gerochen haben, gedemütigt zu werden, von jenen hochmütigen Leuten, die noch ganz im Geiste ihrer alten Vorurteile von 1789 stecken“. Napoleon wird Ihnen niemals den Übereifer zu den Bourbonen verzeihen „ meint mahnend sein Adjutant. „An ihn habe ich nicht gedacht in allem, was ich tat, sondern an Frankreich. Ich kann nicht anders, das Land geht vor allem, Frankreich will keine Bourbonen mehr. Wir müssen dem Land gehorchen. Ich werde Napoleon alles sagen. Wenn er meint, uns wieder nach Polen zu führen, das gibt es nicht mehr.

Quelle: Dora Dimel Beaumarais, Marschall Ney und seine Heimat

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Damals – 29.06.1906 Einweihung der evangelischen Kirche Saarlouis – 100 Jahre später

Auf der ehemaligen Bastion V steht die 1906 eingeweihte evangelische Kirche Saarlouis. Die Kirche ist ein Bauwerk im Stil des Historismus (Anfang des 20. Jahrhundert) und steht unter Denkmalsschutz. Der Saarlouiser Architekt Carl-Friedrich Schlück erstellte die Pläne für das Gotteshaus und war auch größtenteils für die Innenausstattung zuständig. 1904 erfolgte die Grundsteinlegung und 1906 wurde das Bauwerk eingeweiht. 1954 wurden 4 neue Fenster, die von dem Architekten und Glasmaler György Lehoczky gestaltet wurden, unter der Süd- und Nordempore eingebaut. Die nach dem Krieg eingebauten Fenster wurden 2010 erneuert.

Die beiden Eichen vor der Kirche wurden aus Eicheln der "Luthereiche" gezogen und sind 1910 in Saarlouis gepflanzt worden. Aus dem Sachsenwald kam die Eiche an der hinteren Kirchenseite und vom Sterbeort der Königin Luise stammt eine Linde.

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Rückblick – Saarlouiser Woche 2016

Unter dem Hintergrund der vor 30 Jahren entstandenen Städtepartnerschaft zwischen Saarlouis und Eisenhüttenstadt wurde die diesjährige Emmes in Saarlouis am Donnerstag, dem 2. Juni 2016, eröffnet. Neben dem hiesigen OB Roland Henz war auch die Bürgermeisterin von Eisenhüttenstadt,
Frau Dagmar Püschel, anwesend.

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Der Saarlouiser Kirchhof

Der Saarlouiser Kirchhof

Die Einsegnung des ersten Kirchhofes, der in den äußersten Werken des Brückenkopfes vor dem Deutschen Tore lag (am früheren städtischen Schlachthof vor der Saarbrücke), erfolgte am 17. Juli 1685 durch Pfarrer Gargan. Der Kirchhof wurde, gleich dem Pfarrgarten hinter dem Pfarrhause, durch den Zimmermann Jean Reneauld für 3 ½ escarlin de toise eingezäunt. Schon kurze Zeit später nur mehr als militärischer Friedhof dienend, sollte er im Jahre 1691 auf das der Kirchenfabrik gehörende Gelände rings um die Pfarrkirche, das noch unbebaut war, verlegt werden. Maurermeister Dam hatte den Plan dazu gemacht und von der Kirchenfarik 15 sols erhalten. Ein weiterer Friedhof lag hinter den 1693/96 erbauten Augustinerkloster: Mönche wie Bürger konnten hier ihre letzte Ruhestätte finden. Wie Motte angibt, wurde in der Augustinerkirche als erster der fünfjährige Cornelius Mathieu beerdigt. (I. VIII, 1696). Nach den Pfarrakten hat die erste Beerdigung auf dem Augustinerkirchhof im Januar des genannten Jahres stattgefunden. Die Bürger, die hier beerdigt sein wollten, mussten die Grabstellen käuflich erwerben, was übrigens auch der Pfarrkirche möglich war. Alle übrigen Bürger wurden auf dem allgemeinen Kirchhof bestattet, der seit 1714 an der stelle der früheren Reitbahn (Kaserne 2 + 3) lag und mit einer Steinmauer umgeben war. Totenhäuschen und Kapelle waren ebenfalls vorhanden. In der Kapelle wurde auch die Messe gelesen. Von den zahlreichen Stiftungen, die man für diese gemacht hat, sei hier diejenige des Kaufmanns und späteren Maire Jean Pierre Cornelius und seiner Ehegattin Anne Marie Otte erwähnt, die am 5. November 1724 für jeden ersten Montag im Monat eine Stillmesse gestiftet haben. Die Stiftung betrug 150 frcs. Außerdem kauften sie eine Familiengrabstätte. Durch die Verordnung vom 18. Februar 1771 verbot der Erzbischof von Trier die Weiterbenutzung des Kirchhofs. Da man jedoch vorläufig noch auf ihn angewiesen war, wurde er trotz des erzbischöflichen Verbotes noch bis Juni 1773 beibehalten und dann, besonders auf gesundheitlichen Gründen und mit Rücksicht auf die wiederholten Hinwiese des Subdelegierten Mailfaire, auf Antrag der städtischen Verwaltung erneut verlegt, diesmal vor das französische Tor an die Stelle, wo heute der „alte“ Kirchhof liegt. Hier fanden Ferdinand Balzer als erster Mann und Frau Hautz als erste Frau ihre letzte Ruhestätte. Der Trierer Weihbischof von Hontheim verfügte am 29. September 1773 die Übertragung aller Stiftungen und Messen von der Kapelle des ehemaligen Friedhofes auf den Hauptaltar der Pfarrkirche.

Über die Höhe der Grabgebühren gibt es ein Reglement vom Jahre 1692 Aufschluss. Danach mussten gezahlt werden für

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Das Grab eines Erwachsenen in der Pfarrkirche 2 20
Das Grab eines Kindes „mit einem Stein“ 1 –
Eine große Leiche auf dem Kirchhof 1 –
Eine kleine Leiche auf dem Kirchhof – 20

Quelle: Geschichte der katholischen Kirche Saarlouis, Dr. Severin Delges Saarlouis

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Rodena Roden – Besuch Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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Der Rodena Heimatkundeverein Roden e.V. besuchte Freitagnachmittag mit Kindern und Begleitpersonen das Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Die Völklinger Hütte ist ein 1873 gegründetes ehemaliges Eisenwerk in der saarländischen Stadt Völklingen. Sie wurde 1986 stillgelegt und 1994 zum Weltkulturerbe ernannt.

Am Eingang trafen wir unseren Führer der uns durch das Areal führte und alles kindgerecht erklärte.

Über mehrere Etagen wurde Kindern und Erwachsenen die Geschichte der Völklinger Hütte sowie der Familie Röchling nahe gebracht.

Wir begangen mit der Sinterhalle und der Erzhalle mit dem Schrägaufzug und kamen dann zur Kokerei. Für den Besuch der Aussichtsplattform der Gichtbühne mußten alle einen Schutzhelm anlegen. An der Ausgabestelle wurde den Kindern verschiedene Erzsorten  gezeigt, die zum Beschicken des Hochofens benötigt wurden. Dann ging es die Treppen hinauf zu der Aussichtsplattform am Hochofen. Ganz begeistert waren die Kinder  von der Hängebahnanlage die für den  Rohstofftransport zuständig war. In 27 m Höhe wurde erklärt  wie damals auf der Gichtbühne mit den großen Hängebahnloren die Hochöfen gefüttert wurden. Danach gingen wir zu den Hochöfen und durch die Ausstellung im Ferrodrom. Die sehr interessante Führung fand ihren Abschluß am Windkanal.

Die Völklinger Hütte wurde 1986 stillgelegt und 1994 zum Weltkulturerbe ernannt.

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Rückblick – Familienaktionstag 2016 ein voller Erfolg!

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Kann es einen besseren Start in die Saarlouiser Woche geben als den Familienaktionstag? Alle Besucher auf dem Großen Markt zeigten sich, wie in den vergangenen Jahren, begeistert vom Programm, das auch diesmal wieder den ganzen Tag über alle Generationen ansprechen konnte.

Besonders für Kinder hatten die Stadtwerke Saarlouis, die traditionell für das Geschehen auf der Hauptbühne sorgen, ein starkes Bühnenprogramm zusammengestellt. Nach der „Maus“, dem Blauen Elefanten, Looney Tunes oder Shaun, dem Schaf, die in den vergangenen Jahren die Bühne (und die Herzen der meist jungen Zuschauer) stürmten, gab es diesmal die deutschlandweite Premiere des neuen Tabaluga-Kurzmusicals. Und sowohl Musik als auch Handlung animierten mit quicklebendigen und überzeugenden Darstellern nicht nur die Jüngsten zum Mitmachen, Mitlachen und Mitsingen. Alle drei Shows, die über den Tag verteilt waren, fanden begeisterte Zuschauer, die nicht mit Applaus geizten.

Neben den spannenden Vorführungen der vielen Hilfsdienste, u.a. DLRG, THW, Feuerwehr, Polizei, Rotes Kreuz und vieler Saarlouiser Vereine und Institutionen, deren Angebote sich an diesem Tag auf dem gesamten Großen Markt vor allem an Kinder und Jugendliche richteten, war auch überall für Spiel und Spaß gesorgt. Bernd das Brot, ursprünglich als Hauptact für die Bühne eingeplant und von den Kids heiß ersehnt, war als „Walking Act“ auf dem Großen Markt unterwegs und gefragtes Fotomotiv. Und fotografieren lassen konnte man sich auch mit der Biene Maja, mit Heidi und . Sogar Paule, das offizielle DFB-Maskottchen zur EM 2016, stellte sich bereitwillig den ganzen Tag über als Fotomodell zur Verfügung. Fußball-Minigolf, Schminken, Basteln und viele andere Spielmöglichkeiten ergänzten ein Programm, das wirklich allen Altersstufen Abwechslung und Spaß bescherte.

Fazit des diesjährigen Familienaktionstages: Das Engagement vieler Vereine, Institutionen und Förderer hat auch 2016 für einen gelungenen Auftakt zur Saarlouiser Woche beigetragen. Die Freude der Beteiligten galt auch dem Fernbleiben des Tiefs „Elvira“, das – ohne den Tag mit Regen oder Unwettern verderben zu können – gegen die Stadt des Sonnenkönigs natürlich nicht den Hauch einer Chance hatte!

Bildquelle: Jacques Wenger Photographie

Textquelle: http://www.braininc.eu

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Ein Treff – Alles drin

21.06.2016

Von: Sven Mohr

Die Kreisstadt Saarlouis, Abteilung Familie und Soziales, bietet in Zusammenarbeit mit verschiedenen freien Trägern, sozialen Einrichtungen, Bildungsträgern und Vereinen auch in diesem Jahr ihren traditionellen Sommerferientreff an. Vom 15. Juli bis zum 6. September können Jung und Alt aus einem bunten Mix unterschiedlicher Angebote und Aktionen wählen.

Das Programm des Sommerferientreffs der Kreisstadt Saarlouis ist auch in diesem Jahr wieder umfangreich. Vom 15. Juli bis zum 6. September können Jung und Alt aus einem bunten Mix unterschiedlicher Angebote und Aktionen wählen.

Die Sommerferien sind in greifbare Nähe gerückt und für alle Daheimgebliebenen gibt es auch in diesem Jahr wieder viel zu erleben. Freie Träger, soziale Einrichtungen, Bildungsträger und Vereine aus der Region sorgen in dieser Zeit dafür, dass es nicht langweilig wird. Bei Rundgängen und Entdeckungstouren erfahren Groß und Klein mehr über die abwechslungsreiche Geschichte von Saarlouis, seine Tradition und erkunden gemeinsam die Schönheiten verschiedener Fassaden und Hinterhöfe. Gemeinsam mit Fluxus, der Held um den sich in der Comic-Reihe "Saarlouis – im Fluss der Zeit" alles dreht, können die kleinen Stadtkundler beispielsweise auf abenteuerliche Reisen gehen.


Knusprig, knackig, gesund und lecker geht es bei den Kochkursen für die gesamte Familie zu. An diesen Terminen wird gemeinsam gekocht, gebacken, serviert und gegessen. Sportlich geht es mit Radtouren, Fußballtreffs, Bogenschießen, Kanufahren, einem Mitmachzirkus und vielem mehr zu. In den Sommerferien steht dass "Soziale Aktive Miteinander" im Vordergrund, bei dem man einfach Zeit mit der ganzen Familie, neuen und alten Bekannten verbringt und sich bei den vielen unterschiedlichen Angeboten, Aktionen und Veranstaltungen gemeinsam amüsiert.


Mitte August faszinieren uns die üblichen Sternschnuppenströme. Warum diese nicht einfach im besonderen Burgflair auf der Siersburg genießen? Wer lieber hoch hinaus möchte kann dies in diesem Jahr auf dem Flughafen Düren tun. Wieder mit dabei sind erfahrene Piloten mit ihrem einmotorigen Sportflugzeug. Angeboten werden Rundflüge über Saarlouis und die Umgebung, die für unvergessliche Impressionen sorgen werden. Anlässlich der Ausstellung „Nichts gegen Männer… Karikaturen und Zeichnungen von Marie Marcks“ finden Führungen, Kreativangebote und ein Kinderfest im Museum Haus Ludwig statt.

Nähere Informationen zum Sommerferientreff erteilt die Abteilung Familien und Soziales unter der Rufnummer 06831/443-440. Das Programmheft des Sommerferientreffs kann im Internet unter http://lokalesbuendnis.saarlouis.de/ online heruntergeladen werden und wird demnächst in Saarlouis verteilt.

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Rückblick – Familienaktionstag 2016 ein voller Erfolg!

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Tabaluga, Arktos und der Magier begeistern auf der Hauptbühne!

Kann es einen besseren Start in die Saarlouiser Woche geben als den Familienaktionstag? Alle Besucher auf dem Großen Markt zeigten sich, wie in den vergangenen Jahren, begeistert vom Programm, das auch diesmal wieder den ganzen Tag über alle Generationen ansprechen konnte.

Besonders für Kinder hatten die Stadtwerke Saarlouis, die traditionell für das Geschehen auf der Hauptbühne sorgen, ein starkes Bühnenprogramm zusammengestellt. Nach der „Maus“, dem Blauen Elefanten, Looney Tunes oder Shaun, dem Schaf, die in den vergangenen Jahren die Bühne (und die Herzen der meist jungen Zuschauer) stürmten, gab es diesmal die deutschlandweite Premiere des neuen Tabaluga-Kurzmusicals. Und sowohl Musik als auch Handlung animierten mit quicklebendigen und überzeugenden Darstellern nicht nur die Jüngsten zum Mitmachen, Mitlachen und Mitsingen. Alle drei Shows, die über den Tag verteilt waren, fanden begeisterte Zuschauer, die nicht mit Applaus geizten.

Neben den spannenden Vorführungen der vielen Hilfsdienste, u.a. DLRG, THW, Feuerwehr, Polizei, Rotes Kreuz und vieler Saarlouiser Vereine und Institutionen, deren Angebote sich an diesem Tag auf dem gesamten Großen Markt vor allem an Kinder und Jugendliche richteten, war auch überall für Spiel und Spaß gesorgt. Bernd das Brot, ursprünglich als Hauptact für die Bühne eingeplant und von den Kids heiß ersehnt, war als „Walking Act“ auf dem Großen Markt unterwegs und gefragtes Fotomotiv. Und fotografieren lassen konnte man sich auch mit der Biene Maja, mit Heidi und . Sogar Paule, das offizielle DFB-Maskottchen zur EM 2016, stellte sich bereitwillig den ganzen Tag über als Fotomodell zur Verfügung. Fußball-Minigolf, Schminken, Basteln und viele andere Spielmöglichkeiten ergänzten ein Programm, das wirklich allen Altersstufen Abwechslung und Spaß bescherte.

Fazit des diesjährigen Familienaktionstages: Das Engagement vieler Vereine, Institutionen und Förderer hat auch 2016 für einen gelungenen Auftakt zur Saarlouiser Woche beigetragen. Die Freude der Beteiligten galt auch dem Fernbleiben des Tiefs „Elvira“, das – ohne den Tag mit Regen oder Unwettern verderben zu können – gegen die Stadt des Sonnenkönigs natürlich nicht den Hauch einer Chance hatte!

Textquelle: http://www.braininc.eu

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Saarlouis französischen Festtage 1946

Anläßlich der französischen Festtage wurde am wurde am 18. Mai 1946 das Denkmal von Marshall Ney, auf der Vauban-Insel, Saarlouis eingeweiht. Die Plastik wurde von Jean Lambert-Rucki, einem der bekanntesten Bildhauer Frankreichs, geschaffen. Sie ist ca. 5 m hoch und steht auf dem alten Pulvermagazin der Vauban Insel.

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