Schlagwortarchiv: Saarlouis

Einweihung Saarpolygon

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Im Juni 2012 wurde der Steinkohlebergbau an der Saar nach mehr als 250 Jahren beendet. Die Saarbergwerke waren vor vielen Jahren noch einer der größten Arbeitgeber im Saarland. 2012 endete die Geschichte des saarländischen Bergbaues. Auf der Halde des ehemaligen Bergwerkes Duhamel, Ensdorf entstand eine Landmarke, das Saarpolygon. Das Saarpolygon wird einmal im Jahr durch einen Shuttlebus angefahren – zu Fuß kann diese Landmarke jederzeit besichtigt werden.

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Wir bedanken uns für die Fotos bei unserem Freund Willy Engeldinger

 

Zur Geschichte der Evangelischen Kirchengemeinde Saarlouis

22.08.1904 Grundsteinlegung zum Bau der Kirche. Architekt ist Carl Friedrich Christian Schlück (1862-1935). Er ist Mitglied des Presbyteriums.

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Die Evangelische Kirche im Bau. Pfarrer de Haas mit einem seiner Kinder.

Pfarrer de Haas sprach 12 Jahre später, am 17. September 1916 bei der Trauerfeier für die Opfer des Explosionsunglücks in der Ringbatterie auf Choisy, Saarlouis am Massengrab Worte des Trostes an die Trauernden.

Quelle: Evangelische Kirchengemeinde Saarlouis

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Wort und Bild zu den französischen Festtage am 18. und 19. Mai 1946

Zuerst unsere Geschichte. Das Saargebiet ist keltisch-gallischen Ursprungs. Seit dem 5. Jahrhundert gehört es als Bestandteil Austrasiens, der France de l’Est, als römischer Saargau Saravensis zum westlichen Reiche. Im 8. Jahrhundert wird der Saargau unter den französischen Grafen von Commercy zur französischen Provinz. 1381 entsteht das Geschlecht der Grafen von Nassau. Die Grenzen verwischen sich. Es gründet sich eine Art Autonomie im französischen Reichsverband. Die Saarbrücker Grafen werden als französische Gouverneure und Festungshalter gegen östliche Einflüsse offiziell anerkannt. Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts nimmt die Saar an allen Feldzügen Frankreichs teil. Die Saargrafen sind französische Heerführer. Aus primitiven Siedlungen werden blühende Städte wie Saarlouis, Homburg, Landau. Das Gebiet wird als Province de la Sarre „zum unverletzlichen Bestandteil Frankreichs“ ausgerufen. Der Vertrag von Ryswick bringt zwar Abstriche auf der Landkarte, aber die selbst zum Heiligen Reich Deutsch Nation geschlagene Gebiete entwickeln sich überraschend schnell wieder zur französischen Lehnsherrschaft. Das Regiment de la Sarre nimmt später unter Lafayette am amerikanischen Unabhängigkeitskriege teil und zeichnet sich rühmlich aus. Bedeutende französische Generäle, Wisschschaftler und Wirtschaftspioniere sind Söhne saarländischer Erde.

Es kommt zur Großen Französischen Revolution. Die neue Freiheit wird an der Saar begeistert begrüßt. Zahlreiche Abordnungen und Ergebenheitsadressen gelangen nach Paris, welche „die unwandelbare Treue und Anhänglichkeit“ der Saar bekunden. Das Departement de la Sarre stellt der französischen Armee unter allen Regionen des Landes die meisten und hervorragendsten Offiziere, nicht weniger als 400 allein aus Saarlouis, darunter Marschall Ney, die Generale Grenier, Renauld, Francois Muller, de Favart, Noblet de Chermont, Toussaint, Jeannet, Salabert, de Lassalle, Thierry, Hauptz, Regnier, Betramin, Leistenschneider, Redeler, Raindre, Frantz und wie sie alle heißen, die Großen der republikanischen französischen Armee, neben unzähligen Keinen vom Regimentskommandeur abwärts.

Der Pariser Frieden vom 30. Mai 1814 besiegelt die Niederlage Frankreichs, doch wird darin das Departement de la Sarre ausdrücklich als rechtmäßiger Bestandteil Frankreichs anerkannt; seine Grenzen werden in aller Form garantiert. Zum ersten Male in der Geschichte rühren sich an der Saar die Preußen. Es entsteht die Dynastie Stumm, der von der Mosel kommt und die industrielle Feudalherrschaft aus der Taufe hebt, und mit ihr ein allgemeines Unbehagen. Wo ist der große Kaiser? Napoleon sitzt als Verbannter auf der Insel Elba. Und als in den Märztagen die Nachricht von der Flucht des Kaisers nach Saarbrücken kommt, wird das Ereignis mit Glockengeläute, Umzügen, Trikolorehissen und ähnlichen Freudenfeuern gefeiert. Die historische Abstimmung für oder gegen die Kaiserherrschaft ergibt an der Saar 98 977 Stimmen für und ganze 68 dagegen.

Es kommt zum Wiener Frieden vom 29. November 1815. Das Saargebiet wird zum ersten Male in der Geschichte in Bausch und Bogen zu Preußen-Deutschland geschlagen.

In stumpfer Trauer neigen unsere Väter das Haupt, in ohnmächtiger Erbitterung ballen sie die Fäuste und in Scharen wandern sie aus nach Frankreich. Der ehemalige Bürgermeister von Saarlouis, Gouvy, macht seinem Leben ein Ende, weil er die Annektion seiner Heimat nicht ertragen kann. Die Zurückgebliebenen protestieren, bäumen sich auf. Es isst alle vergeblich. Die Preußen entwickeln sich mehr und mehr zur destruktiven Großmacht und verankern diese an den Ufern der Saar. Ihre Bewohner seufzen unter der politischen und sozialen Reaktion, die jetzt anhebt und die noch weit härter ist als der gräfliche Feudalismus unter denen von Nassau-Saarbrücken ein Jahrhundert zuvor. Aber in Berlin wird man nicht fertig mit den „Franzosenköppen“ an der Saar wie die Alldahiesigen sogar in den preußischen Akten genannt werden.

Quelle: Feschrift Vereinigung !Souvenir de Maréchal Ney

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Foto: Blick auf die Saar mit ihren Lastkänen vor der Luisenbrücke in Saarbrücken

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Rodena Heimatkundeverein Roden e. V. erinnert sich! Damals – 14. September 1916 Saarlouis

Rodena Heimatkundeverein Roden e. V. erinnert sich!

14. Sptember 2016 – 100 Jahre nach dem Explosionsunglück in Saarlouis

Am Donnerstag, dem 14. September 1916 wurde die Stadt Saarlouis, ihre Bewohner und die vielen Menschen, die sich nur vorübergehend in Erfüllung ihrer Kriegsdienstpflicht dort befanden von einer schweren Explosion heimgesucht. In Stadt und Umgebung war der Schrecken sehr groß. Die ängstliche Stimmung war schon vorhanden durch die Fliegerbesuche in der Nacht vorher. Kurz nach 10.00 Uhr morgens kam es zu heftigen Detonationen. Viele dachten an Fliegerbomben, aber die Wirklichkeit war noch viel schlimmer. Der Krieg hatte hinter der Front eine große Anzahl von Menschenleben gefordert. Der Tod hatte nicht gewartet bis die vielen Männer Mut und Tapferkeit an der Schlachtfront beweisen konnten.

Über die Ursachen des Unglücks ist viel erzählt worden was nicht den Tatsachen entsprach. Tatsache ist jedoch, dass in der Ringbatterie auf Choisy Tausende (ca. 30.000) Beutegranaten lagerten.

Durch umfangreiche Recherschen ist es uns gelungen die Nachkommen eines Zeitzeugen, der damals in Saarlouis stationiert war, ausfindig zu machen.

Weitere Informationen in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift XIV sowie bei einem Vortrag unseres Vereines.

Waffenopfer

Nun klingt in tausend Herzen
Der gleiche Trauerklang,
Nun gehen tausend Füße
Den gleichen Wallfahrtsgang.

Nun spähen tausend Augen
Fern in die Nacht hinaus
Und alle Tausend suchen
Das gleiche Totenhaus.

Nun falten tausend Hände
Sich flehend zum Gebet:
Herr, denke deiner Kinder,
Ohn’ Dich ja nichts besteht.

O, Schützer aller Waisen
Sei unser Vater Du!
Den Toten aber schenke,
Herr, Deine ewige Ruh!

Karl Schneider

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Bildquelle: 1, 5,6 Städtisches Museum Saarlouis, 2, 3, 4 Rodena Archiv
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Evangelische Kirchengemeinde Saarlouis

Zur Geschichte der Kirchengemeinde

Saarlouis wurde zwischen 1680 und 1686 von französischen Pioniertruppen aus dem Boden gestampft. Planung und Bauleitung lag in der Hand des Ingenieur-Offiziers Thomas de Choisy (1632-1710). Evangelische Christen waren in Saarlouis nicht geduldet. Nach der Niederlage Kaiser Napoléons wurde die Festung am 1. Dezember 1815 an Preußen übergeben. Ein Großteil der preußischen Truppen war evangelisch. So ist der Ursprung unserer Gemeinde eine Militärkirchengemeinde.

01.10.1817 Berufung des ersten Evangelischen Pfarrers nach Saarlouis: Dr. Ernst Friedrich Kober. Er war als Miltärgeistlicher auch für die wenigen Zivilisten zuständig. Gottesdienste fanden zunächst im Freien statt. Auf Anordnung des Königs wurde ab Juni 1821 der ehemalige Fechtsaal der Garnison (Salle des cadets) zur Garnisonskirche umgebaut.

03.08.1822 Erster Gottesdienst in der Garnisonskirche. 1829 waren im Kreis Saarlouis 142 evangelische Christen ansässig. Ihre Zahl nahm rasch zu und es bildeten sich selbständige Gemeinden in Saarburg, Merzig, Schwalbach, Lebach, Dillingen und Schaffhausen.

18.10.1894 Die Militärpfarrstelle wird aufgehoben und eine Zivilpfarrstelle eingerichtet. Erster Pfarrer ist August de Haas (1864-1931)bis 1919. Er wurde auch mit der Garnisonsseelsorge betraut.

14.12.1900 Die Evangelische Kirchengemeinde erwirbt das Baugrundstück auf der Bastion Luise zur Errichtung eines Pfarrhauses und einer Kirche von der Stadt Saarlouis zum Preis von 20 M pro Ar.

Quelle: Evangelische Kirchengemeinde Saarlouis

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Rückblick AH-TURNIER AUF DEM RODENER SPORTPLATZ

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Zu einem AH-Turnier der AH-B und AH-A Mannschaften lud die AH-Abteilung des 1. SC Roden am  Samstag, dem 23. Juli, in  sein  Sportzentrum ein. Neben den Spielen kam es auch zu Ehrungen ehrenamtlicher Helfer  und langjähriger Sponsoren der AH-Abteilung. Schließlich spendete die AH-Abteilung ihren Gewinn aus ihrem letzten Turnier an den 1. SC.

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Stadtspaziergang mit Sonnenkönig Ludwig XIV.

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Zu einem historischen Stadtspaziergang hatte der Sonnenkönig Ludwig XIV. eingeladen. Die Führung begang im Gobelinsaal des Rathauses wo sich wertvolle Wandteppiche aus der königlichen Manufaktur in Aubusson befinden. Diese wurden 1687 für das in Saarlouis eingerichtete Präsidialgericht angeschafft. Der Sonnenkönig führte die Besucher zur Ludwigskirche, wo das Herz von Thomas de Choisy begraben liegt. Thomas de Choisy war bis zu seimen Tod 1710 Governeur von Saarlouis. Seinem Wunsch entsprechend blieb sein Herz in Saarlouis und wurde in St. Ludwig beigesetzt. Der Leichnam wurde nach  Mogneville in der Familiengruft überführt. Weiter ging es zu den Kasematten die als Erweiterung der Festungsanlagen in den Jahren 1824 bis 1829 von den Preußen gebaut wurden, zum Deutschen Tor und dem Saaaltarm. Die Führung endete bei dem vergessenen Soldaten Lacroix auf der Vaubaninsel.

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Rückblick – Kreisfest in Saarlouis

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Am 16. Juli wurde rund um das Landratsamt ein Bürgerfest gefeiert. Nach dem Frühschoppen im Schatzgarten, musikalisch umrahmt vom „Orkiestra Kopalni Soli“ ging es weiter mit einem Bühnenprogramm und Aktionen für Jung und Alt. Ein vielfältiges Programm konnten die Besucher im Schatzgarten erleben und im großen Sitzungssaal hatten die Land- und Bauersfrauen zu Kaffee und Kuchen geladen.

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Rückblick – Sommerkonzert Stadtverband der kulturellen Vereine auf dem Kleinen Markt Saarlouis

Auf dem Kleinen Markt fand das 1. Sommerkonzert des Stadtverbandes der kulturellen Vereine statt.

Mitwirkende waren:
Musikverein Harmonie Roden (Leitung: Charley Shearer)
Spiel- und Fanfarenzug Freiwillige Feuerwehr (Leitung: Alfred Lay
Sängerbund 1872 Fraulautern (Leitung: Isabella Goldmann)
Männerchor 1864 Roden (Leitung: Isabella Goldmann)
Rathauschor Saarlouis (Leitung: Johannes Schmitz)
Kirchenchöre Beaumarais und Neuforweiler (Leitung: Christian Payarolla)
Halleluja Singers (Leitung Dirk Schmidt)

Die Veranstaltung moderierten Brigitte Bilz und
Norbert Guethler-Tyarks

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Rückblick AH-TURNIER AUF DEM RODENER SPORTPLATZ

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Zu einem AH-Turnier der AH-B und AH-A Mannschaften lud die AH-Abteilung des 1. SC Roden am  Samstag, dem 23. Juli, in  sein  Sportzentrum ein. Neben den Spielen kam es auch zu Ehrungen ehrenamtlicher Helfer  und langjähriger Sponsoren der AH-Abteilung. Schließlich spendete die AH-Abteilung ihren Gewinn aus ihrem letzten Turnier an den 1. SC.
 
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Saarlouis – heimliche Haupststadt des Saarlandes

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Mit dem Frieden von Nimwegen im Jahre 1679 fiel Lothringen an Frankreich. Ein Jahr später, 1680, ließ der französische König Ludwig XIV. (Louis XIV) Saarlouis (ursprünglicher Name: Sarre-Louis) zum Schutz der neuen Ostgrenze errichten. Der Baumeister Sébastien Le Prestre de Vauban entwarf die Festungsstadt symmetrisch in Sternform mit sechs Bastionen, die zur Aufstellung von Kanonen dienen. Die Pläne hierzu stammten von Thomas de Choisy. Ein wichtiges Element der Verteidigungsanlagen ist die pont-écluse (Schleusenbrücke). Durch sie konnte im Verteidigungsfall nach dem Prinzip einer Inundationsfestung (Überschwemmungsfestung) die durch die Stadt fließende Saar mittels eingelegter Balken aufgestaut werden, um so das Umland zu überfluten. Dadurch sollte es einem Belagerer erschwert werden, Kanonen an die Stadt heranzubringen sowie Erdwerke und Laufgräben anzulegen.

Im Zusammenhang mit der Errichtung der Stadt entstanden im Umland einige neue Siedlungen, beispielsweise Beaumarais, Picard, Bourg-Dauphin (heute Neuforweiler) und Felsberg (Steinbrüche). Auch die Geschichte der Dillinger Hütte ist geprägt von der Entwicklung der Festung, insbesondere von dem Bedarf an Eisenwaren während des Aufbaus.

1683 verlieh Ludwig XIV. Saarlouis bei einem Besuch das Stadtwappen mit der aufgehenden Sonne und den drei bourbonischen Lilien. Der Wappenspruch lautet Dissipat Atque Fovet: Sie (die Sonne) zerstreut (die Wolken) und erwärmt (die Erde).

Das Baugelände der Festung Saarlouis war laut dem Lisdorfer Weistum von 1458 ursprünglich Besitz der Prämonstratenserabtei Wadgassen. Innerhalb des heutigen Innenstadtgebietes hatten zwar die Abtei Fraulautern und einige Bürger der damaligen Stadt Wallerfangen freie Güter, doch unterstanden diese der Oberherrlichkeit (nicht der Grundherrschaft) der Abtei Wadgassen. Wadgassen verfügte somit über die Hochgerichtsbarkeit, das Jagdrecht und andere Regalien. Mit dem Festungsbau musste Wadgassen das Gebiet an den französischen König abtreten.[3]

Die ehemalige Festung Saarlouis[4] bestimmt auch heute noch den sechseckigen Grundriss der Innenstadt. Neben den Bauwerken von Vauban finden sich auch noch einige Anlagen aus dem 19. Jahrhundert, die nach dem Abzug der Franzosen von den Preußen angelegt wurden. Ab 1887 wurde die Festung geschleift, dennoch finden sich im Norden der Innenstadt Wälle und Gräben der Festung. Die Wälle werden heute unter dem Namen Kasematten von der Gastronomie genutzt, während die wassergefüllten Gräben in die städtischen Grünanlagen integriert wurden. Auf der Vauban-Insel, einem ehemaligen Demi-lune, befinden sich heute die Denkmäler für Marschall Ney und den Soldaten Lacroix.

Im Innenstadtbereich befinden sich eine Reihe von ehemaligen Kasernen, die heute unter anderem als Museum und Einkaufszentrum genutzt werden. Die sogenannte Vauban-Kaserne von 1680 ist die älteste ihrer Art.

Die ebenfalls von Vauban erbaute und im Elsass gelegene Festungsstadt Neuf-Brisach (Neubreisach) weist in Konstruktion und Lage hohe Ähnlichkeiten mit Saarlouis auf und ist bis heute größtenteils in ihrem Originalzustand erhalten.

Zwischen Lothringen, Frankreich und Preußen

1697 erlangte Lothringen seine Souveränität zurück, Saarlouis blieb jedoch französische Exklave.

Im Zuge der Französischen Revolution erfolgte am 22. Juli 1793 aus antiroyalistischen Beweggründen die Umbenennung der Stadt in Sarre-Libre, was 1810 wieder rückgängig gemacht wurde.

Im Frieden von Paris musste Frankreich 1815 seine Gebiete an der Saar – darunter auch Saarlouis – an Preußen abtreten. Aus dieser Zeit stammt auch die Geschichte vom Soldaten Lacroix. Preußen baute die von Frankreich errichteten Festungswerke weiter aus und legten unter anderem die oben erwähnten Kasematten an.

1907 wurde das bis dahin eigenständige Roden nach Saarlouis eingemeindet.

Quelle: Wikipedia

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Rückblick – Festumzug 200 Jahre Kreis Saarlouis

Festumzug 200 Jahre Landkreis Saarlouis. Die Teilnehmer vom Rodener Heimatkundeverein Rodena nahmen in Kleidund von 1939 am Festumzug teil. Dargestellt wurde die Evakuierung aus der roten Zone mit Pferdefuhrwerk und Fussgruppe. Es war ein toller Umzug und wir von Rodena Heimatkundeverein Roden e.V. sagen – jederzeit machen wir gerne wieder mit! Wir freuen uns auf ein nächstes Mal?

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Saarland Open 2016 – spannendes Finale

Das Saarland Open 2016 endete mit einem äußerst spannenden Finale bei den Herren. Am Ende setzte sich in einem internationalen Feld Marvin Netuschil (GER) deutlich durch. Neben vielen Besuchern zeigten sich auch die Bürgermeisterin Marion Jost und der saarländische Innenminister Klaus Bouillon von der hervorragenden Arbeit von Fred Becker und seinem Team begeistert.

Heimatkundeverein Roden e.V. wäre Super!

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