Schlagwortarchiv: Rodena Heimatkundeverein Roden e.V.

Damals – Donner Brauerei Saarlouis

 

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Die Donnerbräu AG Saarlouis, umgangssprachlich auch als Donnerbrauerei bezeichnet, war von 1898 bis 1978 eine Bierbrauerei in Saarlouis. Sie braute dort in der Innenstadt unterschiedliche Biersorten, in Sammlerforen oft auf das Schlagwort Donnerbier reduziert, deren Export Saarlouis weit über die nationalen Grenzen hinaus bekannt machte.

Zudem war die Donner-Brauerei die einzige Brauerei im Saarlouiser Raum, die auch nach 1908 ihren Betrieb aufrechterhalten konnte. 2009 wird ein neu entstehender Park nach der Brauerei oder nach der Flurbezeichnung als „DonnerPark“ bezeichnet. Wobei der Terminus Donner sich in beiden Fällen von der Donnerquelle in Wallerfangen[1] ableitet, von der die Brauerei ihr Wasser seit der ersten erfolgten Übernahme her bezog. Infolge der Umbenennungen der Stadt Saarlouis hieß der Firmenstandort Saarlouis 1 (1907–1936), Saarlautern 1 (1936–1945) bzw. Saarlouis (1946 bis heute), was sich im jeweiligen Firmennamen niederschlug.

Direktoren waren in der Gründungsphase Oskar Tobias[2], mit Übernahme durch die Werger-Brauerei Wilhelm Siegfried, seit 1938 Dr. Otto Schmidt und nach dessen Tod 1944 seine Ehefrau Else Schmidt-Klett. Dr. Otto Schmidt und Else Schmidt-Klett waren zu dem Besitzer der Schloss-Brauerei in Neunkirchen.

  • 1898 Gründung als Actienbrauerei Saarlouis, Kürzel ABS, wobei der Name dem allgemeinen Wandel von Actien zu Aktien in Aktien-Brauerei Saarlouis angepasst wurde. Aus dieser wurde die Donnerbräu AG Saarlouis (1929).

Die Jahre 1918 bis 1936, also dem ersten Saarstatut sind gekennzeichnet durch die Übernahme der Donnerbräu durch die Wormser Werger Brauerei und den Wegfall der rechtsseitigen Absatzgebiete. Durch die Besetzung des Saargebietes durch Frankreich wurden die hier vorhandenen Absatzmärkte ausgebaut und die Biere der Brauerei gelangte so auch in die französischen Kolonien[2].

  • 1936 Umbenennung zu Donnerbräu-AG Saarlautern
  • 1945 Rückbenennung zu Donnerbräu AG Saarlouis nach dem Zweiten Weltkrieg

1954 erfolgte die Umfirmierung zur Donnerbräu GmbH Saarlouis, deren Leitung zuerst durch Peter Becker, danach durch Niko Becker, als Geschäftsführer wahrgenommen wurde. Die Brüder gehörten laut der Festzeitschrift "75 Jahre Becker" der Brauerei Gebrüder Becker zur dritten Generation des St. Ingberter Familienbetriebes. Die Donnerbrauerei wurde von der Becker Brauerei nur genau die mit Frau Else Schmidt-Klett ausgehandelte Sperrzeit von 25 Jahren offen gehalten[3]. 1978/79 erfolgte die Produktionsverlagerung nach St. Ingbert. Die dort befindliche Brauerei Becker (1877 bis 1998) musste 20 Jahre später ebenfalls die Produktion einstellen, und wurde von der Karlsberg Brauerei aus Homburg übernommen. In Saarlouis wurden durch den Abriss des Schornsteins 1986, den Abriss der Produktionsstätten 1992 und schließlich 2009 durch den Abriss des Sudhofes und der letzten Lagerreste im Bereich Wallerfangerstraße – Neue-Brauerei-Straße die letzten Reste der Brauerei bis auf die so genannte Grüne Villa, also die ehemalige Brauereiverwaltung, entfernt. Das Sudhaus stand bis 2009, da ansonsten, gem. Bebauungsplan der Stadt Saarlouis, die nahen mehrstöckigen Wohnhäuser nicht hätten errichtet werden können.

Auf dem ehemaligen Brauereigelände entsteht seit 2009 der DonnerPark, eine Wohnanlage.

Quelle: Wikipedia

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Damals – Kreidler das Moped unserer Jugend

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Die Kreidler’s Metall- und Drahtwerke G.m.b.H. Fahrzeugbau Kornwestheim bei Stuttgart war ein deutscher Hersteller von Mopeds, Mofas, Mokicks, Klein- und Leichtkrafträdern von 50 bis 80 cm³ Hubraum. Das Unternehmen wurde 1889 als Stuttgarter Telegraphendraht- und Kabelfabrik A. Kreidler in der Böblinger Straße 52 in Heslach gegründet, 1903 in die Mörikestraße, und 1904 nach Kornwestheim verlegt.

Die Motorradherstellung ging aus dem 1904 in Stuttgart von Anton Kreidler gegründeten Metallwerk hervor. In den frühen 1920er-Jahren sammelte Alfred Kreidler, der Sohn des Firmengründers, nach Abschluss seines Studiums an der Technischen Hochschule Stuttgart konstruktive Erfahrungen in Berlin, unter anderem in der Autoindustrie. Einer persönlichen Neigung folgend, konstruierte, baute und verkaufte er damals auch schnelle Motorräder. Es waren 350-cm³-Maschinen mit stoßstangengesteuertem Motor und einer Leistung von immerhin schon 12 PS. Auf dem Tank trugen sie den Markennamen »Pan«.

Kreidler stellte bis in die 1980er-Jahre Mopeds, Mofas, Mokicks, Klein- und Leichtkrafträder von 50 bis 80 cm³ Hubraum her. Mit der Entwicklung von Krafträdern unter der Marke Kreidler begann Alfred Kreidler 1949, nachdem er 1942 die Firmenleitung übernommen hatte. Die erste Kreidler war 1951 ein ungedrosseltes Motorfahrrad mit einem 50-cm³-Motor und einer Leistung von 2,2 PS, Typenbezeichnung K 50.

Die letzte Neuentwicklung, eine 80-cm³-Kreidler mit liegendem Zylinder und Target Design, kam nicht mehr auf den Markt, nachdem am 12. März 1982 das Konkursverfahren eröffnet und die Produktion eingestellt worden war.[3] Seit 1987 vertreibt der Niederländer John Bos in Goes Kreidler-Ersatzteile sowie restaurierte Floretts. Er erwarb die notwendigen Produktionsmaschinen nach dem Konkurs 1982.

Die Marke Kreidler existiert in Form der Kreidler-Zweiradgesellschaft weiter. Zunächst wurden Garelli-Mofas – mit Tanks des Kreidler-Mofas Flory – unter dem Namen Kreidler verkauft. 1986 begann die Herstellung von Kreidler-Fahrrädern und 1996 wurde die Produktion von motorisierten Zweirädern wieder aufgenommen. Der Anteil der Eigenentwicklung an diesen Fahrzeugen ist gering; sie beschränkt sich auf die Zusammenstellung bewährter Komponenten asiatischer Hersteller. Kreidler wurde in den 1990er-Jahren vom Fahrradhersteller Prophete übernommen.

Die Marke Kreidler gehört heute dem Zweiradhersteller Prophete, der unter dem Herstellernamen Kreidler Fahrräder, Motorroller, Klein- und Leichtkrafträder in Zweirad-Fachgeschäften vertreibt.

Quelle: Wikipedia

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Literatur

  • Frank O. Hrachowy: Kreidler. Geschichte – Typen – Technik. Verlag Johann Kleine, Vennekate 2009, ISBN 978-3-935517-45-4.
  • Andy Schwietzer: Typenkompass Kreidler. Mofas, Mokicks, Kleinkrafträder. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3-613-02032-7.
  • Frank-Albert Illig: Der Weg zum Florett. Typen, Technik, Sport, Geschichte. Text & Technik Verlag, Leonberg 1997, ISBN 3-932563-00-X.
  • Gabriele Kreuzberger:Fabrikbauten in Stuttgart. Ihre Entwicklung von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg, Klett-Cotta, Stuttgart 1993, ISBN 3-608-91629-6.

Weblinks

 Commons: Kreidler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

 

Baschtianstag

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Am 20. Januar ist „Baschtianstag“ und nach altem Brauch wird an diesem Tage in der Kirche zu Beaumarais ein feierliches Amt gehalten, zu Ehren des heiligen Sebastian. Vor 50 Jahren noch war das einer der höchsten Feiertage in der Gemeinde. Er unterbrach die Winterruhe der Dorfleute und die Frauen wußten und rechneten auch damit, dass die Männer nach der Messe „hängen bleiben“.

So wird es schon seit 260 Jahren geübt, denn als die Stadt Wallerfangen mit der Pfarrkirche zerstört  wurde und die Einwohner umsiedeln mußten, da kam die 50 Mann starke Sebastianskompanie nach Saarlouis. Sie hatte rote Uniformen an, wenn sie, ihren Statuten gemäß, allen weltlichen und kirchlichen Feiern beiwohnten. Das waren die „Feinen“ aus der Sebastianusbruderschaft. Die anderen aber – die Wallerfanger der bäuerlichen Art – die zogen nach Beaumarais, das zur Zeit des Festungsbaues entstanden war und dem die gleichen Rechte wie der neugegründeten Stadt verliehen worden waren. –

Die Glocken der Wallerfanger Kirche kamen in die Kirche der neuen Stadt Saarlouis,  die eine Kirche „zum heiligen Ludwig“ wurde, die kirchlichen Gewänder und Geräte aber wurden auf Befehl der weltlichen Behörde in die neue Pfarrkirche Beaumarais gebracht, die wie die Wallerfanger Kirche eine Kirche „zu den Heiligen Peter und Paul“  wurde.

Zu den in die Beaumaraiser Kirche verbrachten Geräten gehörte auch eine Figur des hl. Sebastian, wie er, an einem Stamm gefesselt, mit Pfeilen getötet wird. In den Pestzeiten, die die Stadt Wallerfangen heimgesucht hatten, hatten die Wallerfanger den „Pestheiligen“ Sebastian um Hilfe angefleht, hatten eine Sebastiansbruderschaft gegründet, hatten besondere Gebete verfaßt, hatten eine silberne Statue des Heiligen anfertigen lassen und hielten ihm zu Ehren eine feierliche Jahrmesse.

Die „Saarlouiser Wallerfanger“ hatten also die Bruderschaft mit ihrem Gepränge nach Saarlouis bekommen. Die „Beaumaraiser Wallerfanger“ aber hatten den Inhalt des Festes, das feierliche Gedenken des Heiligen in der Jahrmesse mit ihrem silbernen Sebastian mit der Reliquie mitgenommen. Diesen Sebastian haben wir nicht mehr. Weil er aus massivem Silber war mußte er während der französischen Revolution in die Münze (d.i. Geldprägeanstalt) wandern. Aber aus einem Inventar, das kurz vor der Zerstörung Wallerfangens angefertigt worden war, wissen wir,  wie er aussah: etwa 30 cm hoch an einem Stamm aus Kupfer gefesselt und die in Silber gefaßte Sebastiansreliqie an einer Kette um den Hals tragend. Den kupfernen Baumstamm mit einer kleinen Sebastiansstatue, die eine Nachbildung des damals eingeschmolzenen Sebastians sein kann, hat noch das Pfarrhaus von Beaumarais. –

Kaum aber hatten die Beaumaraiser zehn Jahre lang ihren Heiligen und ihr Fest, da scheinen Streitigkeiten wegen des Besitzes der in zwei Teile gerissenen Bruderschaft entstanden zu sein. Das Staatsarchiv in Koblenz bewahrt die Entscheidung in einer Klage der Sebastiansbruderschaft des Dorfes Beaumarais wegen des Rechtes auf eine Stiftungswiese. Darin wird gesagt, „dass die Beaumaraiser freizusprechen seien, denn als es „dem König gefiel“, die Stadt Wallerfangen zerstören zu lassen, wurde die Bruderschaft des hl. Sebastian und die Reliquie nach Beaumarais gebracht. Dort wird am Tag des Heiligen und ihm zu Ehren eine Messe für die Seelen der abgeschiedenen Gläubigen gelesen. Also sind sie, kraft des Vorhandenseins der Bruderschaft, auch im Besitz der Stiftungswiese. Die Beaumaraiser sind es auch, die den Pfarrer für die Abhaltung der Jahresfeier bezahlen, ganz zu schweigen von den Kerzen, die sie jährlich stellen. Weil sie die strittige Wiese bis jetzt besassen, sollen sie sie auch weitergenießen – Die Klage der Antragsteller ist unbegründet, denn der König hat den besagten Beaumaraisern dieselben Freiheiten gegeben, wie den Bürgern der Stadt, was nicht abgestritten werden kann.“ –

So sind die Beaumaraiser also zu ihrem Sebastian gekommen. Die große Figur des Heiligen, die sich heute mit einem Platz im Glockenturm begnügen muß, stand vor der Renovierung der Kirche am Altar der Männerseite. Die Kirche besitzt auch noch ein silbernes Schaugerät, das als Mittelstück eine runde Silberkapsel mit der Reliquie des Heiligen birgt.  Man kann annehmen,  dass es die in dem alten Inventar erwähnte Reliquie ist, die der silberne Sebastian um den Hals trug.

Das Dorf Beaumarais war in seinem Anfang Nachfolgeort der alten Stadt Wallerfangen und gleichberechtigt mit Saarlouis. Es hat den Heiligen und sein Andenken. In den Kirchenbüchern der Saarlouiser Pfarrei des hl. Ludwig  klang noch lange das Andenken Sebastians durch häufige Namensgebung nach. Und wir können es uns nicht versagen, den Besten von Ihnen, in die Erinnerung zurückzurufen, den 1930 verstorbenen Sebastian Egloff, den würdigsten Vertreter von Alt-Saarlouis, den ausgezeichneten Kenner der Saarlouiser Ortsgeschichte, den unübertrefflichen Kenner Saarlouiser Mundart   

Quelle: DORA DIMEL / BEAUMARAIS   Marschall Ney und seine Heimat

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„Hard Chor“ Lisdorf – Neujahrssingen

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Am neuen Standort in Lisdorf, Provinzialstr. fand bei Thomas Peter („KüchenTrend Peter“) mit dem Lisdorfer „Hard Chor“ am Samstag, den 14. Januar ein Neujahrssingen statt.

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Quelle: Karl Schneider

 

Rückblick – Neujahrsempfang des SPD Stadtverbandes Saarlouis

Im Fraulauterner Vereinshaus fand der diesjährige Neujahrsempfang des Stadtverbandes statt. Nach Begrüßung der Gäste durch Hakan Gündüz ging es weiter mit der Ansprache des Fraktionsvorsitzenden und Oberbürgermeisterkanidaten Peter Demmer.

Der SPD Bürgerpreis für besondere ehrenamtliche Tätigkeiten ging an die stellvertretende SPD Vorsitzende des Ortsverbandes Roden und Vorsitzende des Seniorenförderkreises der Sonnenresidenz Saarlouis Charlotte Lay.

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Festschrift – 50 Jahre Saarlouis-Steinrausch

Festschrift – 50 Jahre Steinrausch

Nun halten sie es in Händen, ihr Jubiläumswerk. 76 Seiten dick ist es geworden, das Kompendium über ihre Heimat, den Steinrausch. Sie, das sind Mitglieder der Ortsinteressengemeinschaft Steinrausch e. V. (OIG). Allen voran Vorsitzender Dieter Bund. Er trieb das Projekt, zum 50. Geburtsjahr, das der Saarlouiser Stadtteil in 2017 feiert, eine außergewöhnliche Festschrift zu kreieren, maßgeblich voran. Herausgekommen ist ein illustratives Werk mit einer inhaltsreichen Chronik und einer informativen Vorstellung aller wichtigen Einrichtungen des öffentlichen Lebens – gewissermaßen ein Spiegelbild des gesellschaftlichen Lebens in dem etwa 4.000 Einwohner zählenden Ortsteil.

Was vor wenigen Tagen aus der Druckerpresse kam, hat eine fast einjährige Vorgeschichte, wie sich Dieter Bund erinnert. Da waren einerseits die vielen Daten für die neu erstellte Chronik zusammenzutragen: "Der Teil ist ein Highlight unserer Broschüre geworden", sagt der Diplom-Sportlehrer: "Er reicht von den keltischen Wurzeln des Steinrauschs bis heute." Andererseits wurden die ortsansässigen Vereine, Parteien, Kindergärten und Schulen, um nur einige zu nennen, mobilisiert, Portraits über ihre Einrichtungen zu verfassen. Alle Fäden liefen bei Bund zusammen, der gemeinsam mit der für das Layout und die Fertigung verantwortliche Katrin Kröger-Rau von der Little.Genius-Mediengestaltung die Schlussredaktion managte.

Viel Arbeit wurde in die Erarbeitung der Chronik investiert. Der Aufwand hat sich gelohnt, sagt Bund, und verweist auf die eine oder andere Anekdote, an die sich selbst alteingesessene Steinrauscher – wenn überhaupt – nur dunkel erinnern können: "Oder wissen Sie noch, dass Willy Brandt ein Jahr bevor er Bundeskanzler wurde, bei der feierlichen Eröffnung der Konrad-Adenauer-Allee das „Rote Band“ durchschnitt, um die Straße für den Verkehr freizugeben?" Solche Details über die Entwicklung des Steinrauschs hat Dieter Bund, mit intensiver Unterstützung von Rosa-Maria Kiefer-Paulus vom Heimatkundeverein Rodena, Roden in monatelanger Recherche zusammengetragen. Sie sichteten dabei unter anderem Material aus Zeitungen und verschiedenen Festschriften – auch immer dabei auf der Suche nach passendem Bildmaterial.

Viel Wissenswertes steuerten die Vereine, Verbände und sozialen Einrichtungen des Steinrauschs bei. Die OIG Steinrausch legte Wert darauf, dass sich alle auf jeweils bis zu vier Seiten in dem Werk wiederfinden können. "Wir haben sogar die Vereine dabei, die es heute gar nicht mehr gibt. Aber auch sie trugen zur Entwicklung des kulturellen Lebens in unserem Stadtteil bei, weshalb sie unseres Erachtens in eine solche Broschüre gehören", erläutert der 64jährige Bund. So haben beispielsweise "Die Wampenschieber", ein rühriger Karnevalsverein aus den 70ern, genauso ihren Platz gefunden wie die inzwischen nicht mehr existierende Siedlergemeinschaft.

Ergänzt wird das Werk mit einer Seite über Rekorde. Diese stellt die am Anfang 2016 gemeldeten beachtlichen "Leistungen" Steinrauscher Bürger vor. Sollten doch Rekorde fehlen oder sogar übertroffen werden ist es weiterhin möglich diese zu melden. Sie sollen dann bei der Ausstellung "50 Jahre Steinrausch" am 19. November 2017 besonders herausgestellt werden.

Außerdem fanden sich zwei Gedichte über den Steinrausch, die nun auch wieder einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wurden. Insgesamt, sagt Bund, habe die Arbeit "Spaß gemacht. Und es ist interessant, sich einmal zu vergegenwärtigen, was in den zurückliegenden 50 Jahren alles bewegt wurde. Da ist einiges zusammengekommen". Den Leserinnen und Lesern verspricht Bund: "Sie werden mit anderen Augen durch die Straßen gehen".

Insgesamt hat die Ortsinteressengemeinschaft (OIG) Steinrausch 2.000 Exemplare der Chronik aufgelegt. Zu erwerben ist sie ab dem 21. Januar 2017 bei der Bäckerei Silvanus
(Fraulautern) in der Kreuzbergstraße und der Lebacher Straße, bei der Bäckerei Fischer in Roden (Heiligenstraße) und im Einkaufszentrum (EKZ) Steinrausch, bei Schreibwaren Sabine Jonas im EKZ, bei der Kreisparkasse Saarlouis (Steinrausch) und bei der Bäckerei Gergen in Roden (Heiligenstraße) zu einem geringen Selbstkostenpreis in Höhe von 2,00 €.
Außerdem findet am Samstag, 21. Januar 2017 ein offener Verkauf ab 8:00 Uhr im EKZ Steinrausch statt.

In der OIG Steinrausch sind 15 Institutionen des öffentlichen Lebens im Steinrausch organisiert, darunter der Kindergarten, die Kinderkrippe, Kirchen, Feuerwehr, Parteien und Vereine.

Die OIG Steinrausch plant am 19. November 2017 eine Geburtstagsfeier. Im "Miteinander der Generationen" soll es eine Ausstellung "50 Jahre Steinrausch" geben. In Erwägung gezogen wird, für diesen Anlass auch Filmmaterial zusammenzustellen.

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Bildquelle: GBS Saarlouis

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Närrisches Wochenende beim KV „de Picarda Fräsch“ e.V.

Am Freitag, den 17. Februar 2017, veranstaltet der Karnevalsverein „de Picarda Fräsch“ seine Galakappensitzung. Die 2. Kappensitzung findet am Samstag, den 18. Februar 2017, statt. Los geht’s an beiden Tagen um 20:11 Uhr in der Mehrzweckhalle in Picard.

Geboten wird ein stimmungsvolles Programm mit attraktiven Garde- und Schautänzen, humorvollen Sketchen, mitreißenden Büttenreden und wirbelnden Tanzmariechen.

Der Kartenvorverkauf findet am Freitag, den 03.02.2017, von 17:00 – 19:00 Uhr und am Samstag, den 04.02.2017, von 12.00 bis 14.00 Uhr in der Mehrzweckhalle Picard statt. Weitere Karten können anschließend bei MTG Deutschland, St. Avolder Straße 66 in 66740 Saarlouis nach telefonischer Vereinbarung (Telefon: 06831 – 4004790, Handy: 0152-53488393) erworben werden. Die Eintrittskarten werden zu einem Preis von 10,00 € angeboten. Die angebotenen Sitzplätze sind nummeriert.

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Pfarrkirche St. Martin Siersburg

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Die Kirche St. Martin ist eine römisch-katholische Pfarrkirche in Itzbach (seit 1936 Siersburg), einem Ortsteil der saarländischen Großgemeinde Rehlingen-Siersburg im Landkreis Saarlouis. Kirchenpatron ist der heilige Martin von Tours.

Quelle: Wikipedia

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Rückblick – 155 Jahre Berg- und Hüttenarbeiterverein Fraulautern

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Der Berg- und Hüttenarbeiterverein St. Barbara Saarlouis-Fraulautern 1861 feiert am Samstag und Sonntag sein 155-jähriges Vereinsbestehen mit dem Barbaratag in Fraulautern. Am Samstagabend um 17.30 Uhr wurde ein Bergbau-Symbol feierlich im Ortskern Fraulautern aufgestellt und vom Ehrenpräses des Vereins, Pfarrer Rolf Dehm, eingesegnet. Im Anschluss wurde auf dem Vorplatz des Vereinshauses der „Bergmännische Zapfenstreich“ aufgeführt. Weiter ging es dann mit einem gemütlichen  Beisammensein im Vereinshaus Fraulautern.

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Rückblick – Wachwechsel Löffelgarde Karo Blau Gold

Die Wachablösung der Löffelgarde von Karo Blau Gold  aus Saarlouis-Roden fand im Donatuszentrum Roden statt. Mit dabei waren befreundete Karnevalsgesellschaften und  Gäste aus dem kommunalen Bereich.

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ZIEHUNG RODENER GLÜCKSSTERNE

Am Sonntag, dem 8. Januar 2017, wurden im Karl-Thiel-Haus die Gewinner der Aktion
RODENER GLÜCKSTERNE gezogen. Die ersten vier Preise zog die Ministerpräsidentin
Annegret  Kramp-Karrenbauer. Der  Hauptpreis, einen  VW Up!, ging  an  Herrn Martin
Görg in der Mühlenstraße. Über "ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns reuen!

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NEUJAHRSEMPFANG DER SAARLOUISER INNENSTADTVEREINE

Am Samstag lud der Vorstand der Saarlouiser Innenstadtvereine in das Clubheim des
SSV  Saarlouis  1910 e. V.  in  den  Fliesen  ein. Der  Höhepunkt  war die Verleihung der
Marschall-Ney-Uhr an den ehemaligen Vorsitzenden des SSV Saarlouis Roger Rehr.
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