Schlagwort-Archiv: Rodena Heimatkundeverein Roden e.V.

Rückblick – Chorfahrt des Männerchores 1864 Roden nach Luxemburg

Nach Luxemburg führte den Männerchor 1864 Roden seine Vereinsfahrt. Das Großherzogtum Luxemburg (französisch Grand-Duché de Luxembourg, luxemburgisch Groussherzogtum Lëtzebuerg) ist ein Staat und eine parlamentarische Demokratie in Form einer konstitutionellen Monarchie[1] im Westen Mitteleuropas. Es ist das letzte von einst zwölf europäischen Großherzogtümern (bzw. Großfürstentümern, wie sie in den meisten osteuropäischen Sprachen genannt werden). Mit einer Fläche von 2586 Quadratkilometern ist Luxemburg einer der kleinsten Flächenstaaten der Erde und (nach Malta) das zweitkleinste Land der Europäischen Union. Es grenzt im Süden über 73 Kilometer an die Französische Republik, im Westen über 148 Kilometer an das Königreich Belgien und im Osten über 135 Kilometer an die Bundesrepublik Deutschland. Die wirtschaftliche Bedeutung des Landes übertrifft mit Rang 70 aller Staaten weltweit beim nominellen Bruttonationaleinkommen diejenige weitaus größerer und bevölkerungsreicherer Staaten auch in der Europäischen Union. Mit Belgien und den Niederlanden bildet Luxemburg die Beneluxstaaten.

Isabelle Goldmann, Chorleiterin des Männergesagvereines nahm die Führungen vor.

Quelle: Wikipedia

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Kirche Saint-Martin in der Zitadelle Montmédy

Montmédy hat ca. 2.250 Einwohner und von dort aus ist es nicht weit zur belgischen Grenze. In der Zitadelle befindet sich die Kirche St. Martin. Die erste Burg wurde 1221 auf einem Hügel errichtet und im 16. Jh. zu einer Festung umgebaut. Ludwig XIV. und Sebastien Le Prestre de Vauban belagerten 1657 zwei  Monate diese Festung die Kapituliert. Danach wurde diese durch Festungsbaumeister Vauban modernisiert.

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Rückblick – Rodena Roden – Besuch Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Der Rodena Heimatkundeverein Roden e.V. besuchte Freitagnachmittag mit Kindern und Begleitpersonen das Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Die Völklinger Hütte ist ein 1873 gegründetes ehemaliges Eisenwerk in der saarländischen Stadt Völklingen. Sie wurde 1986 stillgelegt und 1994 zum Weltkulturerbe ernannt.

Am Eingang trafen wir unseren Führer der uns durch das Areal führte und alles kindgerecht erklärte.

Über mehrere Etagen wurde Kindern und Erwachsenen die Geschichte der Völklinger Hütte sowie der Familie Röchling nahe gebracht.

Wir begangen mit der Sinterhalle und der Erzhalle mit dem Schrägaufzug und kamen dann zur Kokerei. Für den Besuch der Aussichtsplattform der Gichtbühne mußten alle einen Schutzhelm anlegen. An der Ausgabestelle wurde den Kindern verschiedene Erzsorten  gezeigt, die zum Beschicken des Hochofens benötigt wurden. Dann ging es die Treppen hinauf zu der Aussichtsplattform am Hochofen. Ganz begeistert waren die Kinder  von der Hängebahnanlage die für den  Rohstofftransport zuständig war. In 27 m Höhe wurde erklärt  wie damals auf der Gichtbühne mit den großen Hängebahnloren die Hochöfen gefüttert wurden. Danach gingen wir zu den Hochöfen und durch die Ausstellung im Ferrodrom. Die sehr interessante Führung fand ihren Abschluß am Windkanal.

Die Völklinger Hütte wurde 1986 stillgelegt und 1994 zum Weltkulturerbe ernannt.

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Baschtianstag

Am 20. Januar ist „Baschtianstag“ und nach altem Brauch wird an diesem Tage in der Kirche zu Beaumarais ein feierliches Amt gehalten, zu Ehren des heiligen Sebastian. Vor 50 Jahren noch war das einer der höchsten Feiertage in der Gemeinde. Er unterbrach die Winterruhe der Dorfleute und die Frauen wußten und rechneten auch damit, dass die Männer nach der Messe „hängen bleiben“.

So wird es schon seit 260 Jahren geübt, denn als die Stadt Wallerfangen mit der Pfarrkirche zerstört  wurde und die Einwohner umsiedeln mußten, da kam die 50 Mann starke Sebastianskompanie nach Saarlouis. Sie hatte rote Uniformen an, wenn sie, ihren Statuten gemäß, allen weltlichen und kirchlichen Feiern beiwohnten. Das waren die „Feinen“ aus der Sebastianusbruderschaft. Die anderen aber – die Wallerfanger der bäuerlichen Art – die zogen nach Beaumarais, das zur Zeit des Festungsbaues entstanden war und dem die gleichen Rechte wie der neugegründeten Stadt verliehen worden waren. –

Die Glocken der Wallerfanger Kirche kamen in die Kirche der neuen Stadt Saarlouis,  die eine Kirche „zum heiligen Ludwig“ wurde, die kirchlichen Gewänder und Geräte aber wurden auf Befehl der weltlichen Behörde in die neue Pfarrkirche Beaumarais gebracht, die wie die Wallerfanger Kirche eine Kirche „zu den Heiligen Peter und Paul“  wurde.

Zu den in die Beaumaraiser Kirche verbrachten Geräten gehörte auch eine Figur des hl. Sebastian, wie er, an einem Stamm gefesselt, mit Pfeilen getötet wird. In den Pestzeiten, die die Stadt Wallerfangen heimgesucht hatten, hatten die Wallerfanger den „Pestheiligen“ Sebastian um Hilfe angefleht, hatten eine Sebastiansbruderschaft gegründet, hatten besondere Gebete verfaßt, hatten eine silberne Statue des Heiligen anfertigen lassen und hielten ihm zu Ehren eine feierliche Jahrmesse.

Die „Saarlouiser Wallerfanger“ hatten also die Bruderschaft mit ihrem Gepränge nach Saarlouis bekommen. Die „Beaumaraiser Wallerfanger“ aber hatten den Inhalt des Festes, das feierliche Gedenken des Heiligen in der Jahrmesse mit ihrem silbernen Sebastian mit der Reliquie mitgenommen. Diesen Sebastian haben wir nicht mehr. Weil er aus massivem Silber war mußte er während der französischen Revolution in die Münze (d.i. Geldprägeanstalt) wandern. Aber aus einem Inventar, das kurz vor der Zerstörung Wallerfangens angefertigt worden war, wissen wir,  wie er aussah: etwa 30 cm hoch an einem Stamm aus Kupfer gefesselt und die in Silber gefaßte Sebastiansreliqie an einer Kette um den Hals tragend. Den kupfernen Baumstamm mit einer kleinen Sebastiansstatue, die eine Nachbildung des damals eingeschmolzenen Sebastians sein kann, hat noch das Pfarrhaus von Beaumarais. –

Kaum aber hatten die Beaumaraiser zehn Jahre lang ihren Heiligen und ihr Fest, da scheinen Streitigkeiten wegen des Besitzes der in zwei Teile gerissenen Bruderschaft entstanden zu sein. Das Staatsarchiv in Koblenz bewahrt die Entscheidung in einer Klage der Sebastiansbruderschaft des Dorfes Beaumarais wegen des Rechtes auf eine Stiftungswiese. Darin wird gesagt, „dass die Beaumaraiser freizusprechen seien, denn als es „dem König gefiel“, die Stadt Wallerfangen zerstören zu lassen, wurde die Bruderschaft des hl. Sebastian und die Reliquie nach Beaumarais gebracht. Dort wird am Tag des Heiligen und ihm zu Ehren eine Messe für die Seelen der abgeschiedenen Gläubigen gelesen. Also sind sie, kraft des Vorhandenseins der Bruderschaft, auch im Besitz der Stiftungswiese. Die Beaumaraiser sind es auch, die den Pfarrer für die Abhaltung der Jahresfeier bezahlen, ganz zu schweigen von den Kerzen, die sie jährlich stellen. Weil sie die strittige Wiese bis jetzt besassen, sollen sie sie auch weitergenießen – Die Klage der Antragsteller ist unbegründet, denn der König hat den besagten Beaumaraisern dieselben Freiheiten gegeben, wie den Bürgern der Stadt, was nicht abgestritten werden kann.“ –

So sind die Beaumaraiser also zu ihrem Sebastian gekommen. Die große Figur des Heiligen, die sich heute mit einem Platz im Glockenturm begnügen muß, stand vor der Renovierung der Kirche am Altar der Männerseite. Die Kirche besitzt auch noch ein silbernes Schaugerät, das als Mittelstück eine runde Silberkapsel mit der Reliquie des Heiligen birgt.  Man kann annehmen,  dass es die in dem alten Inventar erwähnte Reliquie ist, die der silberne Sebastian um den Hals trug.

Das Dorf Beaumarais war in seinem Anfang Nachfolgeort der alten Stadt Wallerfangen und gleichberechtigt mit Saarlouis. Es hat den Heiligen und sein Andenken. In den Kirchenbüchern der Saarlouiser Pfarrei des hl. Ludwig  klang noch lange das Andenken Sebastians durch häufige Namensgebung nach. Und wir können es uns nicht versagen, den Besten von Ihnen, in die Erinnerung zurückzurufen, den 1930 verstorbenen Sebastian Egloff, den würdigsten Vertreter von Alt-Saarlouis, den ausgezeichneten Kenner der Saarlouiser Ortsgeschichte, den unübertrefflichen Kenner Saarlouiser Mundart   

Quelle: DORA DIMEL / BEAUMARAIS   Marschall Ney und seine Heimat

Ravelin V. Saarlouis

 

Auf dem ehemalien Schlachthofgebäude in Saarlouis eine außergewöhnliche Parkanlage. Über 5 Millionen Euro kostet diese Maßnahme die von der Stadt Saarlouis, dem Land und dem Bund aufgebracht werden.

Als Ravelin (deutsch: Wallschild) bezeichnet man im Festungswesen ein eigenständiges Werk, dessen Aufgabe es ist, die Kurtine,
also den Wall zwischen zwei Bastionen, zu schützen – daher sein deutscher Name Wallschild – und gleichzeitig deren Facen[1] zu flankieren.

Quelle: Wikipedia

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Damals – Bergwerk Saar – Norschacht

Das Bergwerk Saar war ein Steinkohlenbergwerk mit Hauptstandort (Seilfahrt und Kohleförderung sowie -aufbereitung) in Ensdorf sowie einem weiteren Standort (Seilfahrt) in Lebach-Falscheid im Landkreis Saarlouis. Es war das letzte aktive Bergwerk der RAG Deutsche Steinkohle AG im Saarland. Es entstand zum 1. Januar 2004 durch die Zusammenführung der beiden Bergwerke Warndt/Luisenthal und Ensdorf zu einer organisatorischen Einheit mit weiterhin zwei Förderstandorten. Am 17. Juni 2005 wurde am Standort Warndt/Luisenthal die Steinkohlenförderung eingestellt.

Nach einer Erderschütterung im Februar 2008 kam es zu einer heftigen öffentlichen Diskussion über die Zukunft des Saarbergbaus, auch vor dem Hintergrund des generellen Abbauendes für deutsche Steinkohle. Durch Bergwerksbetreiber und Politik wurde ein Ende der Förderung im Bergwerk Saar beschlossen[1] und Ende Juni 2012 vollzogen.

Quelle: Wikipedia

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Damals 1926 – Die französische Raubbaupolitik im Saarbergbau

In dem Bewusstsein, dass das

seinen Willen bekunden wird, zu Deutschland zurückzukehren, und demnach auch die Kohlengruben ihrem rechtmäßigem Besitzer wieder zufallen, ist Frankreich im Saarbergbau zu der Politik des Raubbaues übergegangen. Ohne Rücksicht auf die  entgegenstehenden Sicherheitsbestimmungen und ohne sachgemäßen Ausbau der Kohlenflöze wird in einem  Tempo abgebaut, dessen Hast im umgekehrten Verhältnis zu dem Eifer steht mit dem man einst die Kohlengruben in Nordfrankreich aufzubauen wusste. Ist zwar der Raubbau in den Kohlengruben ein erfreuliches Zeichen dafür, dass die Franzosen ihre Herrschaft im Saargebiet als vergänglich ansehen, so wäre es der Saarbevölkerung doch lieber, wenn die fremden Herren aus ihrer Erkenntnis andere Konsequenzen zögen. So machen sich die Folgen der unerhörten, unmoralischen, gesetzwidrigen Abbaumethode nicht nur unter Tage bemerkbar, wo der einst blühende Zustand der Gruben durch Verwahrlosung und Gleichgültigkeit kaum noch zu erkennen ist, sondern auch über Tage wo für eine Reihe von Ortschaften Einsturzgefahren in einem früher nie gekannten Maße bestehen. In Friedrichsthal, Dudweiler, im Köllertal treten Häusersenkungen auf, die ihre Ursache hauptsächlich in dem schlechten, mit billigem Versatz-Material vorgenommenen Ausfüllen der Flöze haben. Am meisten zu leiden aber hat der Ort Schnappach, wo die Bodensenkungen einen derartigen Umfang angenommen haben, dass fast kein Haus unbeschädigt geblieben ist. Die große Ausdehnung der Schäden und Zerstörungen ist auf den Umstand zurückzuführen, dass die Bergverwaltung zu der preußisch-bayerischen Bergverwaltung einen bisher  absichtlich nicht abgebauten sogenannten Sicherheitspfeiler nun um der Beute Willen zum Abbau in Abbau in Angriff genommen und nur schlecht ausgefüllt hat. Auf unseren Bildern  haben wir einige Zerstörungen festgehalten, die nur einen Teil des angerichteten Schadens darstellen. So musste das Gasthaus zu den 12 Aposteln völlig geräumt und durch Barrieren abgesperrt werden, gleichfalls Schule und Kirche, da hohe Einsturzgefahr besteht. Einzelne Häusergruppen sind schon niedergelegt worden, andere werden über kurz oder lang folgen. Im ganzen sind 45 Häuser in Mitleidenschaft gezogen, die teils abgebrochen werden mussten, teils dem Einsturz nahe sind, sodass sie nicht mehr bewohnt werden können. Es ist nicht zu verwundern, dass sich die Bevölkerung eine große Erregung bemächtigte, zumal die neuen Bergherren  versuchten, sich ihrer vollen Schadensersatzpflicht zu entziehen. Die Raubbaupolitik hat zu einer Anfrage im bayerischen Landtag  geführt, worauf das Handelsministerium ausdrücklich die Verpflichtungen der französischen Bergverwaltung auf Grund des gültigen Berggesetzes feststellte. In der Erklärung hieß es unter anderem: „Aber auch die dem Völkerbund unterstellte Regierungskommission des Saargebietes hat durch ihre Bergbaubehörde nicht die Aufgabe erfüllt, die ihr Art. 253 des Berggesetzesauferlegt, nämlich Personen und Eigentum gegen gemeinschädliche Einwirkungen  des Bergbaues zu schützen und den Schutz der Oberfläche im Interesse der persönlichen Sicherheit und des öffentlichen Verkehrs wahrzunehmen.“

Auf das Ersuchen der bayerischen Regierung hat das Auswärtige  Amt beim Völkerbund wegen des Vorgehens der Bergwerksdirektion Beschwerde führen lassen. Der zuständige Beamte des Völkerbundsekretariats sagte zu (April 1925), die Angelegenheit mit den französischen Vertretern auf der kommenden Tagung des Völkerbundrates sowie mit den Mitgliedern der Regierungskommission eingehend zu erörtern – Von einer tatsächlichen Regelung hat man bis jetzt allerdings noch nichts gehört!

Quelle: Saarkalender für das Jahr 1926                                                      

Herausgeber: A. Züblke Saarbrücken

Bildquelle: Bergmannskalender 1957

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Rodena Roden – Besuch Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Der Rodena Heimatkundeverein Roden e.V. besuchte Freitagnachmittag mit Kindern und Begleitpersonen das Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Die Völklinger Hütte ist ein 1873 gegründetes ehemaliges Eisenwerk in der saarländischen Stadt Völklingen. Sie wurde 1986 stillgelegt und 1994 zum Weltkulturerbe ernannt.

Am Eingang trafen wir unseren Führer der uns durch das Areal führte und alles kindgerecht erklärte.

Über mehrere Etagen wurde Kindern und Erwachsenen die Geschichte der Völklinger Hütte sowie der Familie Röchling nahe gebracht.

Wir begangen mit der Sinterhalle und der Erzhalle mit dem Schrägaufzug und kamen dann zur Kokerei. Für den Besuch der Aussichtsplattform der Gichtbühne mußten alle einen Schutzhelm anlegen. An der Ausgabestelle wurde den Kindern verschiedene Erzsorten  gezeigt, die zum Beschicken des Hochofens benötigt wurden. Dann ging es die Treppen hinauf zu der Aussichtsplattform am Hochofen. Ganz begeistert waren die Kinder  von der Hängebahnanlage die für den  Rohstofftransport zuständig war. In 27 m Höhe wurde erklärt  wie damals auf der Gichtbühne mit den großen Hängebahnloren die Hochöfen gefüttert wurden. Danach gingen wir zu den Hochöfen und durch die Ausstellung im Ferrodrom. Die sehr interessante Führung fand ihren Abschluß am Windkanal.

Die Völklinger Hütte wurde 1986 stillgelegt und 1994 zum Weltkulturerbe ernannt.

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Geschichte zum Anfassen – Rodena besichtigte Fort Casso

Als Hüter der Höhe von Rohrbach-Les-Bitche hat das Infanteriewerk Rohrbach den feindlichen Angriffen im Laufe des militärischen Feldzuges 1939-1940 erfolgreich Widerstand geleistet. Im Bunker erlebten wir den Alltag des 166. Festungsregiments. 25 m unter der Erde befinden sich Küche, Kraftwerk, Kaserrne usw. Zum Abschluß der Führung besichtigten wir den versenkbaren Panzerdrehturm.

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Damals – Der Kettlerverein

Kettlerhäuser Heute

Kettlerhäuser Heute

Der Rodener  Kettlerverein wird mit der Rodener Nachkriegsgeschichte zu einem späteren Zeitpunkt eng verknüpft mit dieser angesehen werden; denn mit dem seit Kriegsende sich vollziehenden Neu- und Wiederaufbau von Roden ist auch der Kettlerverein verbunden, da er in dieser Zeitepoche begann, den Gedanken des sozialen Wohnungsbaues in die Tat umzusetzen. Es ist nicht zu verkennen, dass der Verein in dem so arg zerstörten Roden ein dankbares Betätigungsfeld gefunden hat, um so mithelfen zu können, die überaus große Wohnungsnot zu lindern. Mit eine der ersten und großen Aufgaben des Vereins ist es, der Familie, dem besten und wertvollsten Volksgut, ein menschwürdiges Dasein zu schaffen in Gestalt eines Eigenheimes und dadurch einen tatkräftigen Beitrag zur Verminderung der Wohnungsnot zu leisten.

Das Bauprogramm des Vereins beschränkt sich im Augenblick auf die Erstellung von drei Häuserblocks mit je sechs Wohnhäusern, von denen der erste Häuserblock vor der Fertigstellung der Rohbauten steht. Diese sechs Häuser sind bis jetzt aus den Beiträgen der Mitglieder finanziert und durch den rührigen Fleiß aller im Wege der Gemeinschaftsarbeit erstellt worden. Bis zum Herbst dürfte das erste große gesteckte Zeil, die schlüsselfertige Herstellung der sechs Häuser erreicht sein.

Bis Mitte Mai wurden durchschnittlich von jedem Mitglied 770 Arbeitsstunden geleistet. Die Gesamtstundenzahl beläuft sich auf rund  13.000 Stunden bis Mitte Mai. Sämtliche vorkommenden Arbeiten werden, soweit dies nur überhaupt angängig ist, von den Mitgliedern ausgeführt, angefangen von der Steinproduktion bis zur Zimmererarbeit. Da der größte Prozentsatz der Arbeiten nur durch die Schaffenskraft der Hände  bewerkstelligt wird, erscheint die Zahl der erforderlichen Arbeitsstunden für ein Wohnhaus mit ca. 2.500 Stunden im Augenblick etwas hoch , doch bei näherer Betrachtung der Abwicklung des Bauprogrammes, die ohne jegliche maschinelle Hilfe erfolgt, ist dies immerhin eine noch beachtliche Leistung. Hierzu kommt, das sich die Summe der dadurch ersparten Gelder pro Haus weit über 600 000 ffrs. Beläuft. Diese Tatsache fällt immerhin bei der Finanzierung eines solchen Bauprogrammes entscheidend ins Gewicht. Hierdurch wird erreicht, daß sich die einzelnen Häuser ib ihrem Gestehungspreis weit unter dem üblichen Preis bewegen, was eben nur dadurch erreicht werden kann, das enorme Eigenleistungen mit einkalkuliert werden.

Wenn nach zwei bis drei Jahren der Verein sein Bauprogramm abschließen kann, so darf er für sich die Gewißheit in Anspruch nehmen, mitgeholfen zu haben, das Wohnraum geschaffen wurde und gleichzeitig ein dringendes und überaus wichtiges Problem, das des sozialen Wohnungsbaues, in den Vordergrund gestellt zu haben.

Quelle: Festschrift 1000 Jahre Pfarrei Roden, Heinz Bös

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1925 Rheinische Jahrtausendfeier Saarland

In dem nach dem 1. Weltkrieg besetzten deutschen Rheinland zu dem auch das Saarland gehörte, fand 1925 die Rheinische Jahrtausendfeier statt. In vielen Städten und wurden dazu Festumzüge veranstaltet.

Quelle: Erinnerungsbuch der Jahrtausendfeier im Rheinlande 1925

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Die Arbeiterbewegung an der Saar – Eisenindustrie Entstehung des Saarreviers

Die Entwicklung der Eisenindustrie war in den 1890er Jahren durch die Erfindung des Thomasstahlverfahrens und seiner Einführung in den Saarhütten geprägt. Phosphorhaltiges Roheisen konnte nun in
den Produktionsprozess einfließen. Dies etablierte die Saarregion endgültig als Standort der Großindustrie.

Die Roheisenproduktion stieg von 264.741 Tonnen im Jahre 1885 auf 983.907 Tonnen im Jahre 1900.

Die vier größten Werke des Saarreviers – Neunkirchen, Dillingen, Völklingen und Burbach – beschäftigten zwischen 3.300 (Burbach) und 4.200 (Neunkirchen) Arbeitern. Produziert wurden neben Bauträgern gusseiserne Rohre, Panzerund Schiffsbleche. Den Gebrüdern Röchling gelang es in kurzer Zeit, ihr 1882 erworbenes Stahlwerk in Völklingen zu einem führenden Unternehmen in Deutschland auszubauen.

Quelle: Stiftung Demokratie Saarland

Bild: Völklingen 1896, Stadtarchiv Völklingen

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1000 Jahrf

 

Rodena besuchte Feste Wagner Metz

Die Feste Wagner liegt im Süden von Metz auf einem Hügel zwischen dem Fluß Seille und dem Bach de Chèrisey. Im Süden und Westen führt die Bahnlinie Metz – Chateau Salins vorbei, im Osten die Straße Metz – Cheminot – Nancy. Mit dem Bau der unregelmäßig geformten Festung wurde 1907 begonnen. Am 17. Mai 1910, mit Ende der Rohbauphase, erhielt die Festung zu Ehren des 1904 tödlich verunglückten Inspekteurs des Festungswesen Generalleutnant Julius Wagner den Namen „Feste Wagner“.

Die Feste besteht aus sechs freistehenden Bereichen, die unterirdisch alle mittels Hohlgang verbunden sind. Die Kasernen konnten 1250 Mann aufnehmen. Das Infanteriewerk Verny besitzt die Form eines gleichmäßigen Trapez und liegt nördlich des Dorfes Verny. Es besteht aus einer doppelstöckigen Kaserne, einem Bereitschaftsraum, einem Kehlblockhaus, mehreren Beobachtern und Schnecken. Zusammen mit dem I-Werk Verny liegt auf einer Linie auch die Schirmlafettenbatterie Nr. 7, die aus einem M-Raum, einer Brustwehr samt Untertreteräumen und zwei 15cm-Haubitzen besteht. Über ein Schmalspurgleis wurden die Haubitzen im Kriegsfall in die Batterie gebracht, ebenso wie die Versorgung mit Munition direkt über die Bahn abgewickelt werden konnte.

Der Stützpunkt Lamencè besteht aus einer großen Kaserne, die mit einer flankierenden Kasematte für zwei 7,7cm Kanonen versehen ist. Von hier kann das Seille-Tal in westlicher Richtung unter Feuer gehalten werden. Panzerbeobachter, Bereitschaftsraum und Kehlblockhaus vervollständigen das Ensemble.

Die Haubitzpanzerbatterie ist mit vier 15cm Haubitzen ausgestattet. Hier befindet sich auch die Elektrizitätszentrale, die mit Hilfe von Einkolbendieselmotoren die Elektrizitätsversorgung der gesamten Festung übernimmt.

Die Kanonenpanzerbatterie ist mit vier 10cm-Kanonen ausgerüstet.

Das Infanteriewerk Avigny besitzt einen trapezförmigen Umriß und setzt sich aus Kaserne, Bereitschaftsraum, zwei Grabenstreichen und einem Kehlblockhaus zusammen.

Das Infanteriewerk Seille besteht aus einer Kaserne, Bereitschaftsraum und einem Artillerie-Panzerbeobachtungsstand.

Textquelle: http://www.feste-wagner.de

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