Schlagwort-Archiv: Rodena Heimatkundeverein Roden e.V.

Geschichte zum Anfassen – Rodena besichtigte Fort Casso

Als Hüter der Höhe von Rohrbach-Les-Bitche hat das Infanteriewerk Rohrbach den feindlichen Angriffen im Laufe des militärischen Feldzuges 1939-1940 erfolgreich Widerstand geleistet. Im Bunker erlebten wir den Alltag des 166. Festungsregiments. 25 m unter der Erde befinden sich Küche, Kraftwerk, Kaserrne usw. Zum Abschluß der Führung besichtigten wir den versenkbaren Panzerdrehturm.

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Sport- und Spielvereinigung mit Festwagen „Waffenschmiede“ im Festzug zu Saarlouis

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1925 Rheinische Jahrtausendfeier

In dem nach dem 1. Weltkrieg besetzten deutschen Rheinland zu dem auch das Saarland gehörte, fand 1925 die Rheinische Jahrtausendfeier statt. In vielen Städten und wurden dazu Festumzüge veranstaltet.

Foto: Max Ziegert Saarlouis

Quelle: Erinnerungsbuch der Jahrtausendfeier im Rheinlande 1925 Über "ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns freuen!

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R O D E N E R P L A T T

Ist eine moselfränkische Mundart, die seit Jahrhunderten in unserem Heimatdorf gesprochen wird.

In jedem Saarlouiser Stadtteil weist sie Abweichungen auf. Das typische am Rodener Dialekt ist, dass wir teilweise die Vorsilben nicht ganz aussprechen. Das n und das t werden verschluckt.
Der Rodener sagt z.B.:

“ Eich ha mei Schirz agedohn, un de
Gommerden agemach, da benn eich fogang.“

Im Laufe der Jahre sind viele alte Ausdrücke verlorengegangen und wurden durch hochdeutsche oder englische Wörter ersetzt.

Fatzen                           Stück

fauteln                           falsch spielen

Feierstään                     Hustenbonbon

Ferkelsstecher               Winkeladvokat

Fexfeier                         Streichholz

Fissel                            Bindfaden

Flaaschje                       minderwertiges Fleisch

flaaßen                          sich freuen

Flappes                         alberner Mensch

Flääschbloumen            Kuckucksnelken

Flauzen                         eingelegter Euter und Magen in Essig

Flotsch                          Schleife

fooschen                        reihen beim nähen

footzen                          gehen

Freck                            Erkältung

Freckert                        frecher Junge

Frippchin                      leichtes Mädchen

Frisseln                        Masern

Fusett                          rothaarige Frau

Fle’ihkiddelchin            billiges, dünnes Kleid

Flitschen                     Flügel (Federkleid)

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Damals – „Rote Zone“ Evakuierung Beaumarais

Rote Zone hieß im Zweiten Weltkrieg das 400 km lange und etwa 10 km breite Freimachungsgebiet entlang der deutsch-französischen Grenze im Vorfeld und zwischen den Wehranlagen des Westwalls. Die Bewohner dieses Bereichs, etwa eine Million Menschen, wurden zwischen 1939 und 1945 teilweise mehrfach in das Innere des Deutschen Reiches evakuiert. Im Zuge dieser Maßnahme mussten die Bewohner ihren Besitz aufgeben und zurücklassen.

Quelle: Wikipedia

Bildquelle: H. Nicola

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Wir schreiben unsere Geschichte – Damals – Kommunion 1971

Meine 1. Hl. Kommunion am 18. April 1971

Meine 1. Hl. Kommunion am Weißen Sonntag 1971 war ein sehr schöner Tag für mich. Auch das Wetter spielte mit 25° Celsius mit. Bei strahlender Sonne stellten sich 4 Mädchen- und 4 Jungenklassen im Schulhof der Donatusschule auf. Dort wurden wir von Pastor Thiel und Kaplan Niederländer eingesegnet und abgeholt. Unter Begleitung des Musikvereins und mehrerer Fahnenabordnungen ging die Prozession dann bis in die Kirche Maria Himmelfahrt. Dort empfingen wir in einer langen und feierlichen Messfeier unsere 1. Heilige Kommunion. Die Mädchen hatten alle weiße Kommunionkleider an, die Jungen dunkle Anzüge.
Ich trug einen dunkelblauen Kommunionsanzug, ein weißes Hemd, eine blaue Fliege und schwarze Schuhe. Eine lange Kommunionskerze mit Namen und Datum 18.04.1971 und einen Tropfenfänger (ein kleines weißes Tuch das zum Tragen der Kerze um das Ende der Kerze gelegt wird). Ebenfalls ein Gebetbuch mit schwarzem Einband und goldenem Kreuz sowie einem schwarzem Rosenkranz.

Gefeiert wurde nach der Messe bei uns Zuhause im Wohnzimmer. Damit wir genug Platz hatten, um die Tische und Stühle aufzustellen wurden sämtliche Schränke aus dem Wohnzimmer rausgestellt. Zum Mittagessen gab es als Vorspeise Rindfleischsuppe mit Markklößchen und Reis. Als Hauptgang gab es Rinderbraten mit Burgundersauce mit Kartoffelklößen und Rotkraut sowie grünem Salat. Ebenso Schweinerollbraten mit Pommes Frites und einer Gemüseplatte. Als Nachspeise gab es Vanilleeis mit heißen Himbeeren. Zum Fotograf brauchte ich an diesem Tag nicht, da meine Oma 14 Tage vorher mit mir in Saarlouis beim Fotografen war. Dort ist bereits ein Bild im Kommunionsanzug mit Kerze, Gebetbuch und Rosenkranz aufgenommen worden. Da meine Eltern eine Schuhmacherei hatten, ließen diese Dankeskarten drucken. Darauf stand unter meinem Bild: Vielen Dank für das schöne Geschenk! Diese werden mit Kuchen, einer Schachtel Pralinen oder einer Tafel Schokolade für ein Geschenk abgegeben.

Als Geschenke habe ich u. a. bekommen: ein silbernes Armband mit Namensgravur, eine Kette, meine 1. Armbanduhr, ein Paar Manschettenknöpfe mit Monogramm, ein großes Mäppchen, eine Collegetasche, einen Fußball, ein Federballspiel, eine Blumenvase, mehrere Abenteuerbücher, Füller, Schreibset, ein Fahrrad, Gesellschaftsspiele sowie eine Rakete mit Abschussrampe und Fallschirm. Nach dem Auspacken der Geschenke wurde gegen 15.30 Uhr Kaffee getrunken mit selbstgebackenen Kuchen und Torten. Die Männer saßen am Nachmittag draußen im Hof und spielten bei dem schönen Wetter Skat.
Um 17 Uhr mussten die Kommunionkinder die Vesper in der Kirche besuchen. Dazu sollte man Zuhause bei den Gästen Geld sammeln und für die Kollekte mitbringen.

Zum Abendessen gab es ein selbstgemachtes kaltes Buffet, hergestellt und angerichtet von unseren Küchenhilfen, was meine Tanten und Großtanten waren. Rundum ein gelungener Tag der am Montag fortgesetzt wurde. Auch an diesem Tag mussten wir morgens einen Dankgottesdienst besuchen und zu Mittag wurden die Reste vom Vortag gegessen. Genauso wurden zum Kaffee die Kuchenreste vom Vortag verspeist Nach dem Kaffeetrinken ging ich mit meinem Vater und meinem Onkel schräg gegenüber auf die Wiese neben der alten Mühle Abel, um die Rakete auszuprobieren, die man hochschießt und am Fallschirm runterkommt. Mein Vater und mein Onkel mussten die Rakete zuerst ausprobieren. Bei Ihrem 1. Versuch blieb die Rakete oben in der Pappel hängen und war auch 10 Jahre danach noch oben im Baum. Wäre es mir als Kind passiert, ich wäre auf den Kommentar meines Vaters gespannt gewesen.

Stefan Seiwert

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Wir schreiben unsere Geschichte – Damals – Kommunion 1963 2. Tag

Montagmorgen zog ich die eigens für diesen Tag gekauften Kleider an und wir gingen zur „Dankmesse“. Nach der Messe ging es weiter mit dem Mittagessen. Alle die auch am Sonntag gefeiert hatten waren vor Ort. Nachmittag gab es Kaffee, Kuchen und Abends warmes Essen. Ich mußte nicht mehr den ganzen Tag an der Tafel sitzen!

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Wir schreiben unsere Geschichte – Damals – Kommunion 1963

Zu meiner 1. hl. Kommunion trug ich ein weißes Kleid, weiße Strumpfhose und weiße Lackschuhe. Wir stellten uns in der Donatus Schule auf und gingen dann begleitet von Fahnen, die von den Kommunionkindern des letzten Jahres getragen wurden, und einer Musikkapelle durch die Schulstr. wo an beiden Seiten der Straße Zuschauer standen zur Kirche. Nach der kirchlichen Feier ging wir nach Hause wo die eingeladenen Verwandten schon warteten. Dort waren die Köche und ihre Helfer bereits seit dem frühen Morgen im Einsatz. Zum Mittagessen gab es Rindfleischsuppe mit Marklöschen und Eierstich. Danach kam der Braten mit Beilagen, Salaten und am Schluß der Nachtisch.

Um 14.30 war dann in der Pfarrkirche die Christenlehre und nach dieser fuhr man zum Fotografen. Ein gemeinsames Foto gab es nicht.

In der Zwischenzeit wurde zu Hause die Tafel für den Kaffee eingedeckt. Einige der Gäste machten einen Verdauungspaziergang, andere machten zu Hause ihren Mittagsschlaf oder unterhielten sich mit lange nicht gesehenen Verwandten. Gegen 16.00 Uhr war dann Kaffeezeit mit selbstgebacktem Kuchen (Buttercreme usw.). Nach dem Kaffee kam es dann zum Auspacken der Geschenke. Sammeltassen, Spiegel, Hand- und Taschentücher waren damals der Renner. Von meiner Patentante bekam ich eine goldene Uhr und ein 6-teiliges WMF Silberbesteck. Beide Teile, mein Schmuckkommunionsbuch mit Goldprägung, Lesebändchen und den Rosenkranz habe ich noch heute.

Es war eine tolle Stimmung, man lachte, sang und erzählte. Leider mußte ich den ganzen Tag am Tisch, vor mir die Kommunionskerze die ich auch noch habe, sitzen. Später wurde die Tafel für das warme Abendessen eingedeckt. So ging es weiter bis in die Nacht.

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Rheinische Jahrtausendfeier 1925

Wagen der Fraulauterner Turner "Deutsche Einheit" darstellend, die von einem Turner in Kampfstellung verteidigt wird.

Quelle: Rheinische Jahrtausendfeier im Saargebiet 1925

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Rückblick SPD Steinrausch – Tag des Baumes

Zu einem 26 TAG DES BAUMES lud der SPD-Ortsverein Saarlouis-Steinrausch am Sonntag, dem 13. März 2016, auf den Steinrausch ein. In diesem Jahr wurde wieder ein unter dem Motto "Von Senioren für die Jugend" angepflanzt. Beim Abschlußessen im Vereinslokal des TSV Ford-Steinrausch waren über Personen anwesend.

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Dillinger Hafen

Der Hafen Saarlouis/Dillingen ist der wichtigste Saarhafen. Er bietet hervorragende Anbindung an die Verkehrsträger Wasser, Schiene und Straße. Über die Autobahnen A8 und A 620 in unmittelbarer Nähe sind alle Städte im Saarland und der gesamten Saar-Lor-Lux-Region schnell erreichbar. Gut ausgebaute Bundesstraßen führen in die nahe französische Grenzregion. Die Gleisanlage ist über den DB-Bahnhof Dillingen mit der Bahnstrecke Saarbrücken – Trier verbunden.

Die Wasserstraße Saar ermöglicht schnelle Schiffsverbindungen zu vielen europäischen Häfen. Gute Ver- und Entladeeinrichtungen und große Arbeitsflächen bieten die Vorraussetzung, die Güterströme schnell und sicher umzuschlagen.

Quelle: Hafenbetriebe Saar

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Roden unter lothringischer Herrschaft

Durch den Vertrag von Verdun (843) vollzog sich die Spaltung des großen Karolingerreiches. Sie war die Geburtsstunde des ost- und westfränkischen Reiches, Deutschlands und Frankreichs, die ein Jahrtausend lang um den Besitz des Zwischenreiches Lotharingien miteinander gerungen haben. Durch den Vertrag von Mersen (870) kam ein Teil zum westfränkischen Reich, der andere und mit ihm der obere und untere

Saargau fiel an das ostfränkische Reich. Damit kam Roden zum Deutschen Reich. Nach vorübergehender Vereinigung mit Frankreich (911-923) war Lothringen bis 925 zwischen dem ost- und westfränkischen Reich geteilt. 925 wurde es endgültig mit Deutschland vereinigt. (1925 Jahrtausendfeier!)

Quelle: S. Delges

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