DIE DEUTSCHE WIEDERVEREINIGUNG

AUTOR: Josef Theobald

Unter Erich Honecker (1912-1994) hatte sich die frühere DDR stark verändert.
Löhne und Renten wurden erhöht und auch der Wohnungsbau wurde forciert.
Die Kehrseite der Medaille war allerdings, dass hier die entsprechenden volks-
wirtschaftlichen Kapazitäten fehlten. Zudem verschlangen die Verwaltung und
der aufgeblähte Sicherheits- und Kontrollapparat Unsummen.

Durch die wirtschaftlichen Probleme in der Sowjetunion wurden mit der Zeit die
ökonomischen Bedingungen in der DDR verschärft. Die Erdöllieferungen aus
der Sowjetunion wurden teurer und die eingeführten Steinkohlenmengen sind
stark eingeschränkt worden. Allein die ineffiziente Braunkohle war verfügbar.

Angeregt durch die Vorgänge in der Sowjetunion bildeten sich in der DDR diverse
Gruppen, die mehr Freiheit und Aufklärung über die DDR-Verhältnisse forderten.
Michael Gorbatschow hatte in der Sowjetunion versucht, die sowjetische Wirtschaft
umzugestalten (Perestroika). Denn ein Kennzeichen der Sowjetwirtschaft war die
starke Bürokratisierung, die in der Praxis einen erfolgreichen Ausbau verhinderte.

Als Absolvent der Moskauer Funkuniversität bekam ich aus Moskau die Zeitschrift
„Sozialismus: Theorie und Praxis“, die sich eingehend mit dem Sozialismus in der
Sowjetunion befasste. Gorbatschow wollte den sozialistischen Wettbewerb wieder
ankurbeln. Sehr populär war damals Lenins Schrift „Wie soll man den Wettbewerb
organisieren?“. Gefragt war wieder die Arbeit des Organisators. "Ihm war aufgege-
geben zu begreifen, dass es auf die Praxis ankommt, dass gerade jener geschicht-
liche Augenblick eingetreten ist, wo die Theorie in die Praxis umgesetzt wird, durch
die Praxis belebt, durch die Praxis korrigiert, durch die Praxis erprobt wird,…“ (Aus-
gewählte Werke in drei Bänden, Band II, Seite 592) Doch der bürokratische Apparat
in der Sowjetunion war nicht mehr zu reformieren.

Zu den Feiern des 40. Jahrestages der Gründung der DDR besuchte Gorbatschow
selbst die DDR. Er warnte Honecker davor, die Signale zu übersehen. Auf ihn geht
der Spruch zurück: „Wer zu spät kommt, bestraft das Leben.“ Dieser wird zum Leit-
spruch der Wendehälse nach der Wiedervereinigung.

Am 9. Oktober 1989 war das Ende der DDR erkennbar. In Leipzig zogen mehr als
70.000 Menschen friedlich über den Innenstadt-Ring und skandierten: „Wir sind das
Volk!“ Die schwerbewaffneten Sicherheitsorgane mussten angesichts der schieren
Masse der Demonstranten kapitulieren und sich schließlich zurückziehen.

Am 18. Oktober 1989 war Erich Honecker zum Rücktritt gezwungen worden. Egon
Krenz kündigte in einer Fernsehrede eine „Wende“ an, mit der die SED wieder das
Geschehen in der Tagespolitik der DDR bestimmten wollte. So ging man erste Re-
formen an, wie die Schaffung von Reiseerleichterungen für Westberlin. Die zweite
Entscheidung war die Öffnung der Berliner Mauer. Nach weiteren Reformen, die
eine führende Rolle der SED in der DDR durch eine Verfassungsreform verneinte,
kam es in der SED zur Selbstauflösung der vorhergehenden Gremien. Nach der
Neuwahl der Volkskammer am 6. Mai 1990 kam es zu einem starken Block neuer
konservativer demokratischer Parteien, der sich „Allianz für Deutschland“ nannte.
Somit war die alte SED-Herrschaft endgültig gebrochen. Die Nachfolgepartei PDS
errang dennoch 16 Prozent. Bis zur Wiedervereinigung im Oktober war der CDU-
Spitzenkandidat Lothar de Maiziere Chef einer Regierungskoalition von Allianz
für Deutschland, Liberalen und SPD.

Unter Federführung von Bundeskanzler Helmut Kohl begannen die Verhandlungen
für eine deutsche Wiedervereinigung. Grundlage war ein von ihm erstelltes Zehn-
Punkte-Programm, das er am 28. November 1989 dem deutschen Bundestag vor-
legte. Ein Ziel war die Schaffung konföderativer Strukturen zwischen beiden deut-
schen Staaten. Am Ende des langen Weges sollte ein gesamtdeutscher Bundes-
staat entstehen.

Dies alles konnte allerdings nur verwirklicht werden, wenn ein Friedensvertrag mit
den ehemaligen Siegermächten des II. Weltkriegs unterzeichnet war. Deshalb gab
es zunächst in den entsprechenden Hauptstädten Bedenken gegen eine Wiederver-
einigung. Besonders in Großbritannien und Frankreich war die Besorgnis groß, dass
nunmehr ein mächtiges Deutschland entstehen könnte. Nachdem aber Gorbatschow
am 10. Februar 1990 in Moskau grünes Licht gab, indem er eine Entscheidung der
Deutschen respektieren würde, in Zukunft in einem Staat zu leben, kamen die diplo-
matischen Bemühungen wieder in Bewegung. Denn man erkannte, dass eine Ver-
hinderungsstrategie riskanter sei als die Beteiligung an der Gestaltung des Unver-
meidlichen. Nachdem Kohl bezüglich der europäischen Integration weitgehende
Konzessionen machte, blieben keine Hürden mehr bestehen. Die so genannten
Zwei-plus-Vier-Gespräche von NATO und Warschauer Pakt mit beiden Teilen
Deutschlands brachten hier am 12. September 1990 den Durchbruch.

Nach der Vereinbarung einer Währungsunion am 18. Mai 1990 und der Unter-
zeichnung des Einigungsvertrages am 20. September 1990 waren die Grund-
lagen geschaffen zum Beitritt der DDR zur Bundesrepublik am 3. Oktober 1990.
(BROCKHAUS, Weltgeschichte seit der Aufklärung, Seiten 453 – 456)       

 

Mein erster Schultag – 2. Teil

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Am 1. Schultag wurde uns gesagt, dass wir uns  am zweiten Schultag um 09:00 Uhr  in der  Pfarrkirche Maria Himmelfahrt  mit einem Elternteil zu einer heiligen Messe einfinden sollen. Nach der  Messe gingen die Jungs mit Elternteil und Lehrern in die Römerbergschule und die Mädchen mit Lehrern und Elternteil zur Donatusschule. In der Römerbergschule bekam die Klasse, in der ich war, die 1 a, in der 1. Etage ihren Klassenraum zugewiesen, sodass uns auch gesagt wurde, der obere Pausenplatz nur für Klasse 1 und 2 ist – der untere für Klasse 3 und 4.

Außerdem  wurde  den Schülern an diesem Tag ihr Platz und ihr Nebenmann zugewiesen. Ein Schüler in unserer Klasse, hatte mindestens noch 14 Tage seine  Mutter die ersten 2 Stunden dabei. Er hatte Angst und fing jedes Mal an zu heulen,  wenn sie ging und ließ sich fast kaum beruhigen. Heute ist dieser „junge Bub“  ein gestandenes Mannsbild, ein Mann wie ein Baum.

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Gelungener Start in die Theater-Saison

16.09.2016

Von: Sabine Schmitt/Sarah Schött

Nach über drei Jahren Sanierung und Umbau heißt es nach der großen Eröffnungsfeier im Sommer nun wieder Vorhang auf, Bühne frei im Theater am Ring. Ein abwechslungsreiches Programm wird die Zuschauer begeistern.

Mehr als drei Jahre war das Theater am Ring wegen Umbau- und Sanierungsarbeiten geschlossen. Das Programm war in dieser Zeit in andere Spielstätten verlagert. Die Zahl der Abonnenten sank drastisch. Immer wieder wurde nach dem Theater und der Eröffnung gefragt. Als es im Sommer endlich soweit war, kamen an einem Nachmittag rund 5000 Besucher und holten sich die kulturellen Kostproben, die das Kulturamt dort servierte. Mehr als 40 Künstlerinnen und Künstler, darunter Tänzer, Sänger, Schauspieler, Autoren und Kabarettisten gaben in kurzen Sequenzen einen kleinen Einblick in ihr Programm, welches in den folgenden Monaten im Theater abendfüllend zu sehen sein wird. Am Tag der Eröffnung wurde auch das Programmbuch für die Saison 2016/2017 inklusive Theater-Abo vorgestellt. Unter den mehr als 50 verschiedenen Veranstaltungen ist für jeden Geschmack etwas dabei. So freuten sich die Saarlouiser Kulturschaffenden, dass bereits kurze Zeit nach der Veröffentlichung rund 300 Theater-Abos gebucht wurden. Dazu kommen noch zahlreiche Wahl-Abonnements.


Abwechslungsreiches Programm für die Saison 2016 / 2017
Auf dem Spielplan steht zum Beispiel „Charleys Tante“. Die „Mutter aller Boulevardkomödien“ ist seit ihrer Uraufführung ein Publikumsrenner. Mit „Hamlet“ gibt sich ein weiterer Theaterklassiker die Ehre. In der Inszenierung treffen klassische Shakespeare-Texte auf aktuelle Rockmusik und ein modernes Bühnenbild auf aufwändige historische Kostüme. Auch moderne Literatur kommt in Saarlouis auf die Bühne. Jonas Jonassons Bestseller „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ wird im Theater am Ring als Schauspiel aufgeführt. Im Dezember erwartet die Zuschauer ein Klassiker der Vorweihnachtszeit: „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, bekannter und beliebter Fernsehfilm, kann man im Theater als Musical für die ganze Familie erleben. Auch an Operettenfreunde wurde gedacht: Kálmáns „Csárdásfürstin“ glänzt mit ihrem musikalischen Reichtum. „Ein Herz aus Schokolade oder Das süße Leben des Monsieur Ledoux“ beschert dem Publikum ein Wiedersehen mit Michael Schanze, der in dieser romantischen Komödie die Herzen der Zuschauer berührt. Eine großartige Musical-Gala mit Live-Orchester bringt den Klangzauber erstklassiger Broadway-Stücke nach Saarlouis. All diese Aufführungen sind Bestandteil des Theater-Abos, welches sich aus acht Veranstaltungen zusammensetzt. Es besteht auch die Möglichkeit eines Wahl-Abos. Das Wahl-Abo gewährt ab der Buchung von mindestens drei Veranstaltungen aus den Angeboten der großen Theaterreihe einen Preisnachlass von 20% im Vergleich zu den Freiverkaufspreisen. Weitere Informationen erteilt das Kulturamt Saarlouis unter 06831/6989013 oder per Mail unter kulturservice(at)saarlouis.de. Einzeltickets für die Veranstaltungen sind erhältlich bei allen bekannten Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen, unter www.ticket-regional.de und über die Tickethotline der Stadt Saarlouis 06831/168 9000.


Neben dem klassischen Theater-Abo dürfen sich die Zuschauer auf Künstler wie Götz Alsmann, Klaus Lage, Ro Gebhardt, Eddie Gimler, Alfred Gulden, Roland Helm, Maxim Maurice, Alice Hofmann und viele andere freuen. „Jesus Christ Superstar“ und „Natürlich blond“ sind als Musicals zu sehen. „Rhythm of the Dance“ und „Amazing Shadows“ werden mit außergewöhnlichen Showelementen begeistern. Nähere Informationen zu allen Veranstaltungen gibt es im Programmheft, erhältlich im Tourist-Info, beim Kulturamt oder online unter http://theater-am-ring.saarlouis.de.

Alfred Gulden bringt das Sprechstück „SilberHerz“ mit 57 Laiendarstellern auf die Bühne im Theater. Foto: Christian Schu

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Rückblick – 40 Jahre Tennis Freunde Roden

Wir gratulieren den Tenisfreunden Roden ganz herzlich zum 40 jährigem Jubiläum und zur sehr gelungenen Feier am gestrigen Abend!

In der Tennishalle Roden Nord wurde am Samstag das Jubiläum der Tennisfreunde Roden gefeiert. Für die musikalische Umrahmung war der Männerchor 1864 Roden zuständig. Aufführungen der KG Saarlouis Steinrausch e.V. Faasend Rebellen und Karo Blau Gold Roden rundeten das Programm ab. Michael Schleich, Präsident der KG Saarlouis Steinrausch e. V.Faasend Rebellen moderierte die Veranstaltung.

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VERTRAUEN IST GUT, KONTROLLE IST BESSER

AUTOR: Josef Theobald

Viele kennen die Redensart: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“
Einige Leute meinen, dieser Spruch ginge auf W. I. Lenin zurück. In
seinen Werken findet sich allerdings kein ähnlicher Satz. In seiner
Schrift „Über Abenteurertum“ spricht er lediglich davon, dass man
nicht aufs Wort glauben, sondern auf strengste prüfen solle. [1]

Der Ausdruck der „gegenseitigen Kontrolle“ findet sich also nur bei
Stalin. So schreibt dieser: „(Das gegenseitige Vertrauen) kann nur
hergestellt werden, wie Lenin sagt, durch die ‚gegenseitige Kontrolle‘
der Parteimitglieder und Parteilosen, durch die gegenseitige Kontrolle
im Prozess der tagtäglichen praktischen Arbeit.“ [2]

ANMERKUNGEN
[1] W. I. Lenin, Werke, Band 20, Dietz Verlag, Berlin-Ost 1961, Seite 358.
[2] J. W. Stalin, Werke Band 7, Dietz Verlag, Berlin-Ost 1952, Seite 168.

RADIO PRAG AUF DER MITTELWELLE

AUTOR: Josef Theobald

Durch einen reinen Zufall hatte ich einmal Kontakt zu einem alten DKP-Mitglied,
das während des letzten Krieges als Mitglied der KPD in einem KZ untergebracht
war. Er gehörte zu den Leuten, die nach der Zulassung der DKP wieder Mitglied
einer kommunistischen Partei wurden. Der Hintergrund war der Fehler bei RADIO
PRAG Ende der Siebziger bis Anfang der Achtziger Jahre, die Post an eine andere
Person geschickt zu haben, für die sie eigentlich nicht gedacht war. Im Rahmen der
HÖRERTRIBÜNE wurden hier Zuschriften aus der Bundesrepublik und der früheren
DDR bearbeitet. Deshalb war mir der Tenor der Zuschriften aus der DDR sehr gut
bekannt. Sehr stark war der Glaube an den Frieden und den sozialen Fortschritt
vertreten. Allein vom Sozialismus ginge der Frieden aus. Dagegen vom westlichen
Kapitalismus ginge eine wesentliche Kriegsgefahr in alle Welt aus. Damals schwer
zu vermitteln waren die Kehrseite der Breschnew-Doktrin (Stichwort: Prager Frühling)
und einige militärische Abenteuer, wie in Afghanistan. Kontrovers behandelt wurden
die neue Wirtschaftspolitik Chinas, die Öffnungspolitik eingeschlossen, verbunden
mit den entsprechenden Problemen und ebenfalls die neue außenpolitische Rolle
Chinas nach der Kulturrevolution.     

NACHTRAG

Während der Weimarer Republik (1918-1933) begannen am 19. März 1920 im
Ruhrgebiet radikale, vorwiegend kommunistische Führer eine bewaffnete Revo-
lution. Die von den Aufständischen organisierte „Rote Armee“ war, die bis zu
50.000 Mann zählte, war die eindrucksvollste militärische Macht, die jemals
von einer revolutionären Bewegung in Deutschland geschaffen worden war.
Aber am 2. April 1920 begannen die Reichswehrtruppen, die Ruhr zurück-  
zuerobern. Es folgten Wochen erbitterter und schrecklicher Kämpfe. Unter
den Regierungstruppen wurden einige berüchtigte Einheiten der Brigade
Ehrhardt von den Generälen unverfroren eingesetzt. [1] Im Mai 1933 wurde
die KPD durch die Nationalsozialisten zerschlagen. Das Parteivermögen ist
eingezogen worden. Nach der Zeit der Inhaftierung der Parteimitglieder oder
der Überstellung in die Konzentrationslager (KZ) [etwa 150.000 Genossen wa-
ren davon betroffen] konnte die KPD im Westen Deutschlands wieder Fuß fas-
sen. Ende 1945 zählte man wieder in den Westzonen 130.000 Mitglieder.

Infolge des „kalten Krieges“ wurde im August 1956 die KPD wieder durch das
Bundesverfassungsgericht verboten. Aufgrund von Geheimverhandlungen ist
aber im September 1968 die DKP in Frankfurt (Main) gegründet worden. Schon
im November 1971 zählte sie wieder 33.000 Mitglieder. [2] Sie musste sich aber
den politischen Gegebenheiten in der Bundesrepublik anpassen und weitgehend
auf den Klassenkampf verzichten. Stattdessen legte sie ihren Schwerpunkt auf
den Frieden, demokratischen Fortschritt und auf den Sozialismus. Im Rahmen
der deutschlandweiten Friedensbewegung sah sie plötzlich ihre eigentliche Be-
stimmung und war nicht selten an vorderster Front tätig (Stichwort: der Krefelder
Appell vom November 1980). Wegen der finanziellen Abhängigkeit von der SED
in der früheren DDR und einer entsprechenden Ausrichtung der Parteiführung ist
es nicht selten zu Austritten gekommen.

Ihre öffentlichen Auftritte waren nicht nur bei Demonstrationen zu beobachten,
sondern auch bei diversen Verbrauchermessen, bei denen nichtkommerzielle
Aussteller zugelassen waren.

In den Siebziger Jahren gab es in der DKP den Versuch, sich klassisch bürger-
lichen Kreisen zu öffnen. So traten plötzlich bei den Kommunalwahlen Meister
aus dem Bereich des Handwerks als Kandidaten auf. Doch blieb das Ergebnis
unter dem erwünschten Ziel.  

Heute ist die DKP Teil der sozialistischen Linken.

Nach vorliegenden Erkenntnissen des Landesamtes für Verfassungsschutz hat
die DKP im Saarland deutlich weniger als 200 Mitglieder. Einen kommunalpoliti-
schen Schwerpunkt bildet hier die Stadt „Püttlingen“. Als zweite kommunistische
Partei ist die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) zu nennen,
die im Landesverband „Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland“ eingegliedert ist.
Sie steht fest in der Tradition der chinesischen „Rotgardisten“ und orientiert sich
speziell sowohl am Lebenswerk Stalins und als auch an den Mao-Zedong-Ideen.
Der Schwerpunkt ihrer Aktionen liegt auf dem Saarbrücker Stadtteil „Malstatt“.

ANMERKUNGEN
[1] Hajo Holborn, Deutsche Geschichte in der Neuzeit, Band 3: Das Zeitalter
     des Imperialismus (1871-1945), R. Oldenbourg Verlag, München 1971,
     Seiten 367/68.      
[2] KLEINES POLITISCHES WÖRTERBUCH, 4. Auflage, Dietz Verlag, Berlin
     -Ost 1983, Seiten 180 + 494. 

Geheimsache Igel – Kindertheater am Weltkindertag in Saarlouis

16.09.2016

Von: Corinna Bast

Anlässlich des Weltkindertages am 20. September lädt der Kiwani Club Saarlouis alle Vorschulkinder und Grundschulkinder aus Saarlouis zu einem Theaterprojekt mit Nachhaltigkeit in das Kinder-, Jugend- und Familienhaus der Kreisstadt Saarlouis ein. Gemeinsam mit vielen engagierten Institutionen hat die Kreisstadt Saarlouis ein vielfältiges Aktionsprogramm rund um den Weltkindertag unter dem Motto „Kindern ein Zuhause geben!“ mit mehr als 20 Veranstaltungen für die Zeit vom 20.09. bis 01.10.2016 erstellt.

Der Kiwani Club Saarlouis will mit seinem Angebot eines Präventionstheaters Kindern eine Brücke in die Zukunft bauen. Ihre Ziele für Kinder verwirklichen die Kiwanis durch die Unterstützung vielfältiger Projekte in der Region, die die Lebensqualität von Kindern und ihren Familien verbessern. Um möglichst viele Kinder in den Genuss des Präventionstheaters kommen zu lassen, werden zwei Vorstellungen am Vormittag angeboten (9:30 und 11:00 Uhr).

Geheimsache Igel ist ein Theaterprojekt des Theaters 3D, mit dem Kinder geschützt und zum Nein-Sagen gestärkt werden. Es geht um Krümel und Wurzel, die sich als beste Freunde alles erzählen. Doch eines Tages ist etwas passiert und Krümel ist traurig und will nichts mehr erzählen. Es wird lustig bis nachdenklich zugehen. Das Theater 3D bringt auf sehr klare, eindrucksvolle und kindgerechte Art das Thema Missbrauch zur Sprache.

Für Grundschulen oder Kindergärten, die fußläufig nicht ins Kinder-, Jugend- und Familienhaus kommen können, wird die Kinderbeauftragte der Stadt Busfahrten anbieten. Das Motto des Weltkindertages „Kindern ein Zuhause geben!“macht darauf aufmerksam, dass für alle Kinder in Deutschland, egal aus welchem Land sie stammen, gesorgt werden muss. Alle Mädchen und Jungen haben die gleichen international verbrieften Rechte. So z.B. haben Kinder das Recht auf eine eigene Meinung und das Recht auf Schutz vor Gewalt und Missbrauch.

Nähere Informationen zum Weltkindertag und den Projekten gibt es bei der Kinderbeauftragten Corinna Bast unter Tel. 443-600 oder unter www.saarlouis.de

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Rückblick – Fest am Saarlouiser Saarhafen

Sonntags veranstaltete die Hafengesellschaft ein großes Hafenfest am Saarhafen Saarlouis-Dillingen. Der Hafen ist der bedeutendste Umschlagplatz an der Saar, verfügt über 22 Hektar Industrie- und Gewerbefläche. Er wurde 1989 in Betrieb genommen und gehört mit einem Jahresumschlag zwischen 3,3 und 4,2 Millionen Tonnen zu den zehn bedeutendsten Binnenhäfen Deutschlands. Dank seiner technischen Ausstattung zählt er zu den modernsten Häfen in Europa. Mit Strandkörben, Strand, Leuchtturm und Kletterturm verwandelte sich der Hafen in eine Urlaubsort. Es wurden Hafenrundfahrten mit dem THW,  Donuts sowie dem dem Ausflugsschiff Riverlady angeboten. Eine tolle Veranstaltung

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Rückblick – OLDTIMER-SCHAU IN FRAULAUTERN

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Auf dem Schulhof der Klosterschule in Saarlouis-Fraulautern waren Sonntags Oldtimer in den Sparten Moped/Motorrad und Automobil zu sehen.

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EINE ALTE KITA-TRADITION GEHT ZU ENDE

Mit dem Umzug der Kita „Arche Noah“ im nächsten
Jahr geht in Roden eine alte Kita-Tradition zu Ende.
Viele Jahre bestand in der Pfarrei Maria Himmelfahrt
ein eigener Kindergarten. Nach der 1. Rückgliederung
im Jahre 1935 war dieser auf dem ehemaligen Gelände
des früheren Schwesternhauses angesiedelt. Nach dem
II. Weltkrieg gab es einen Neubau. Im Jahre 2017 wird das
neue Kita-Zentrum auf dem Gelände von Christkönig fertig-
gestellt sein und es wird die alte Kita umziehen. 

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2. HERBSTFEST IM DONATUSZENTRUM

Am Samstag, dem 17. September 2016, fand rund um das Donatuszentrum in Saarlouis-
Roden das 2. Herbstfest statt. Die Teilnehmer waren durch ihre diversen Stände vertre-
ten. Der Höhepunkt  war  die Krönung  der Saarlouiser Käsekuchen-Königin. An diesem
Tag  war  dies  Frau  Hildegard Bast  aus  der  Mühle-Böttler-Siedlung. Mehr Bilder auch
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Zur Geschichte der Evangelischen Kirchengemeinde Saarlouis

22.08.1904 Grundsteinlegung zum Bau der Kirche. Architekt ist Carl Friedrich Christian Schlück (1862-1935). Er ist Mitglied des Presbyteriums.

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Die Evangelische Kirche im Bau. Pfarrer de Haas mit einem seiner Kinder.

Pfarrer de Haas sprach 12 Jahre später, am 17. September 1916 bei der Trauerfeier für die Opfer des Explosionsunglücks in der Ringbatterie auf Choisy, Saarlouis am Massengrab Worte des Trostes an die Trauernden.

Quelle: Evangelische Kirchengemeinde Saarlouis

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