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Gemeindekarte Roden aus dem Jahre 1831

Gemeindekarte Roden aus dem Jahre 1831
(von Walter Schmolenzky)
Nachfolgend ein paar Erläuterungen zu einer der schönsten und ältesten Karten von Roden:
Ist möglicherweise Kunst von Karte und Text
Die Übersichtskarte datiert aus dem Jahre 1831 und wurde vermutlich von einem Geometer namens Klein erstellt. Der genaue Name ist im Rubrum nur schwerlich zu lesen. Roden zählte um diese Zeit ca. 2000 Einwohner und war – wie auf der Karte ersichtlich – bis auf die Hauptwege Gerberei, Herrenstraße, Lindenstraße sowie um den Bereich der alten Kirche (heutiger Marktplatz) nur locker bebaut. Weite Flächen, die heute größtenteils durch Wohnhäuser, Gewerbe- und Industrieanlagen sowie Fernstraßen geprägt werden, waren Acker- Wald- und Weidenflure. Heute wohl nicht mehr vorstellbar!
Leider wurde diese schöne alte Gemarkungskarte von Roden durch die Nationalsozialisten für immer durch unschöne Eintragungen verunstaltet, indem man im Kartenblatt 1936 den Namen Saarlouis in „Saarlautern“ änderte und nachträglich den Verlauf der Eisenbahnlinie Saarbrücken – Trier sowie ein paar neue Wegeführungen in rot einzeichnete. Sehr schade!
Verblieben sind die alten Flurnamen, wobei es sich bei einigen lohnt, schon etwas eingehender zu hinterfragen, worauf die Flurbezeich- nungen zurückzuführen sind. Früher sind Namen häufig nach Gehör geschrieben worden, sodass durchaus auch eine andere Deutung oder ein anderer Ursprung für die Bezeichnung einer Flur infrage kommen kann. In alten Rodener Katasterunterlagen werden zudem Flure häufig auch als Kantone oder Distrikte bezeichnet. Allen gemeinsam liegt jedoch immer ein Gebietsausschnitt aus einem Gemeindegebiet zugrunde. Nachfolgend die Flurbezeichnungen auf der Karte von links nach rechts:
Pontacker:
In etwa dort, wo sich heute die Autobahnbrücke über die Saar in den Saarwiesen befindet, befand sich in früher Zeit eine kleine Anlegestelle, an der leichte Boote und Nachen anlegten. Die Bezeichnung Pont… (acker) ist aus dem franz. Ponton = Boot abgeleitet. Die kleinen Kähne, die hier festmachten, kamen vielleicht aus Lisdorf und Wallerfangen und waren mit Acker- und Feldfrüchten aus den dortigen Auenfelder beladen. Möglicherweise hat auch der ein oder andere Saarfischer hier noch seinen Nachen vertäut. Die in alten Schriften häufig erwähnte zweite Furt über die Saar soll sich ebenfalls in diesem Bereich befunden haben.
Der seinerzeit nur wenige Kilometer flußabwärts befindliche sogenannte „Päther Bock“ [1] dürfte bei der Anlegestelle auf Rodener Gemeindegebiet eine tragende Rolle gespielt haben. Beim Päther Bock, bei Pachten, handelte es sich um die Anlegestelle für Frachtschiffe der Dillinger Hütte. Neben Verladerampen befanden sich dort Betriebs- und Lagerhallen. Es ist durchaus denkbar, dass hier neben Hüttenprodukten auch andere Waren umgeschlagen worden sind, die über die Anlegestelle am Rodener Saarufer, dem Pontacker, nach Roden gelangten.
Kuhnenwinkel:
Der Flurname dürfte auf den Eigentümer oder den Nutzer der Flur mit Namen “Kuhn“ zurückzuführen sein. Der Historiker Dr. S. Delges bezeichnet die Flur als „Kuhlpuhl“. Es könnte sich also auch um eine Kuhweide mit einem Pfuhl gehandelt haben. [2]
Brühl:
Brühl bedeutet feuchte nasse Wiesen. Die Flur erstreckte sich von Norden aus in Höhe der heutigen Erschließungswege des Dillinger Saarhafens bis weit in die Schrebergartenkolonie in Roden.
Es gibt am Rodener Berg (Re(ö)derberg den Bruchweg, der in das tiefer gelegene Gelände, in die sogenannten Bruchwiesen, führt. Das Wort „Bruch“, das auf moorige, sumpfige Flächen“ hinweist, kann hier im Zusammenhang mit dem Flurnamen Brühl gesehen werden. In dem Flurbereich befand sich auch das frühere „Rote Meer“, das ebenfalls auf nasse Flächen hindeutet. [3]
Sandkaul:
Die Bezeichnung beinhaltet das Wort „Sand“, der in weiten Teilen am Rodener Berg, entlang der Lorisstraße, des Volksparkes und des Friedhofes anzutreffen ist. Diese Bereiche stellen auch den sogenannten östlichen Beckenrand des Saarlouiser Beckens dar, der weitestgehend durch gelblich rote-Sedimentschichten geprägt wird.
Noch im letzten Jahrhundert gab es in der Josefstraße, etwa dort, wo heute das Schützenhaus steht, eine große Sandkaul, die für Kinder ein wunderbarer Spielplatz war. Der Sand, der hier in nicht unerheblichen Mengen abgebaut worden ist, war nach dem 2. Weltkrieg ein begehrter Baustoff. Unter älteren Rodener wird die untere Lorisstraße heute noch als „In der Sandkaul“ bezeichnet und einige Leser können sich auch noch an die Gaststätte „Zur Sandkaul“ Ecke Heiligen- Lorisstraße erinnern.
Hahnacker:
Die vorstehende Flurbezeichnung dürfte auf den Eigentümer bzw. Nutzer mit Nachnamen „Hahn“zurückzuführen sein. Jedenfalls habe ich keine andere Deutung gefunden.
Weingewännchen:
Die sonnige Hanglage in südwestlicher Richtung spricht dafür, dass hier einmal Wein angebaut worden ist. Vermutlich wurde nur wenig Wein angebaut, weil es sich um ein „Gewännchen“, um ein kleines Gewann gehandelt hat. Gewann ist im übrigen auch eine Flurbezeichnung.
Wulvesrath:
Die Flurbezeichnung ist seinerzeit nach Gehör geschrieben worden. Richtigerweise heißt sie „Wolfesrath“.[4]
Ob der Flurname vom Nachnamen Wolf oder auf das frühere Vorhandensein von Wölfen zurückzuführen ist, lässt sich zweifelsfrei nicht recherchieren. Da es auch in Wallerfangen eine Wolfesrath gab, die nachgewiesenermaßen auf das Vorkommen von Wölfen zurückzuführen ist, trifft dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auch auf die Flur Wolfesrath in Roden zu. [5]
Auch die Nähe zu Dillingen spricht dafür. In alten Schriften kann man nämlich nachlesen, dass durch Regierungserlaß die Bauern in Dillingen aufgefordert wurden, sich bei der Feldarbeit mit Harken und Forken auszurüsten, um sich so gegen Wölfe wehren zu können. [6] Die waldreichen Flächen in Dillingen, der Saarwellinger Wald, die fast übergangslos in den Rodener Wald übergegangen sind, waren früher reich an Wild und für Wölfe somit ein guter Standort. Leider wurde der Rodener Wald 1919 im Zuge der Industrialisierung verkauft und abgeholzt. Hierüber waren seinerzeit viele Rodener erbost und verärgert, zumal es danach doch nicht zu einer Industrie- ansiedelung kam.
Erst heute befinden sich dort neben Gewerbe- und Industrieanlagen die Ford Werke.
Rath:
Nach der Flurbezeichnung sind heute die kleine und die große Rathstraße benannt. Als „Rath“ bezeichnet man im Mitteldeutschen abgegrenzte, eingefriedete Grundstücke.
Langenberg:
Der Langenberg ist Teil der Hochterrasse des Saarlouiser Beckens, die sich vom Rodener Berg über den Römerberg bis zu Fordwerken erstreckt. Zu der Höhenlage, dem Langenberg, führen u. a. die Winter- und die Treppenstraße.
Letztere, die Treppenstraße, wie schon der Name verrät, ist eine beschwerliche und lange Wegestrecke bis hoch zu der Anhöhe. Auf die langgezogene Wegstrecke ist vermutlich der Flurname, Langen- berg, zurückzuführen. Heute weist die Straße „Am Langenberg“ auf die alte Bezeichnung hin.
Heid:
Die Bezeichnung stellt auf eine unbewirtschaftete Fläche, mit wenig ertragreichem Boden, einer Heide ähnlichen Landschaft ab. Früher waren hier weite Teile mit Ginster bedeckt.
Au:
Von Auenflächen abgeleitet. Weite Wiesen, die von einem Fluß durchzogen werden, sind typische Auenlandschaften. Man stelle sich vor, man steht in früher Zeit auf der Teufelsburg und blickt in Richtung Osten. Eine weite grüne Ebene, die vom blauen Band der Saar durchzogen wird, liegt einem zu Füßen. So oder so ähnlich, wird in alten Schriften das Saartal, das Saarlouiser Becken, traumhaft beschrieben. Obwohl im Laufe der Zeit die Saar verlegt und begradigt worden ist, zählen die Rodener Saarwiesen noch heute mit zu den schönsten Flußauen im Land.
Vließen:
Heute geschrieben, „die Fliesen“. Die Deutung liegt auf fließendem Wasser. Dazu muss man wissen, das noch im vergangenen Jahrhundert, vor der Saarverlegung, weite Teile der Flur, heute südlich der Schanzenstraße, regelmäßig unter Wasser standen, wenn die Saar Hochwasser führte. Der frühere Rodener Damm und die Schleusenbrücke an der Schanzenstraße waren Relikte aus jenen Tagen und zeugten davon, dass hier ständig Wasser floß. [7]
Außerdem gehörten die Fliesen zum Überschwemmungssystem der Festungsstadt Saarlouis. [8]
Gelbengrund:
Dieser Bezeichnung liegen die dort vorkommenden gelben Sandschichten zugrunde.
Leßert:
Wie auf der Karte zu sehen ist, war die Flur früher bewaldet. Der Flurname ist auf die Familie „Lessel“ (ehemalige Gaststätte „Lessel“, heute beim Ali) zurückzuführen, die dort wohnte oder in deren Eigentum die Flur stand.
Kowatschenhof:
Am Kartenrand unten, in den Fliesen, ist der „Kowatschenhof“ eingetragen, mit dem es folgende Bewandtnis hat:
Franz Kowatsch, nach dem der Hof benannt war, war unter Marschall Ney Militärattachè. Im Jahre 1812 erhielt er wegen seiner Verdienste das obige Grundstück in Roden und errichtete darauf eine Hofanlage. Einen großen landwirtschaftlichen Betrieb mit einer Gaststätte. [9]
Später nannte man das Grundstück „Schönensgarten“, der der Familie Schönen gehörte. Nach dem 2. Weltkrieg befand sich in dem Bereich (heute Ev. Realschule CM King), der auch das Binzgelände genannt wird, der Rodener Fußballplatz „Auf der Binz“ (ebenfalls eine Flurbezeichnung stellt auf Binsen, Schilf, Röhricht ab).
Flurnamen werden im Laufe der Zeit auch umbenannt. So hießen z. Bsp. einige der vorgenannten Flurstücke bei einer Bannbegehung im Jahre 1636: an Stauden, Baumellen, Buchborn, Hepeloch um nur einige zu nennen. [10]
Fundstellen:
[1]
Heimatkundliches Jahrbuch Landkreis Saarlouis 1975, S. 359
[2]
Dr. S. Delges, Roden im Wandel der Jahrhunderte 1933, S. 52
[3]
Heimatkundliches Jahrbuch Saarlouis 1960, S. 386
Aus dem Rodener Gedächtnis 2018, S. 60
[4]
Dr. S. Delges Roden im Wandel der Jahrhunderte 1933, S. 52
[5]
Theod. Liebertz, Wallerfangen und seine Geschichte, S. 84
[6]
Aus dem Rodener Gedächtnis, 2018, Der Wolf in unserer Heimat, S. 48
[7]
Vermischtes aus dem alten Roden, 2019, Rodener Straßennamen, S. 14
[8]
Saarlouis, Lohse-Balzer, 1977
[9]
Unsere Heimat Mtbl. des Landkreises Saarlouis, 1994, Heft 4, S. 136
[10]
Dr. S. Delges, Roden im Wandel der Jahrhunderte, 1933, S. 36ff

„Wichtelzauber: Heimliche Helfer und Schalkhafte Streiche in der Vorweihnachtszeit“

Ein alter Brauch in der Vorweihnachtszeit ist das Wichteln, eine Tradition, die auf den nordischen Wichtel zurückgeht. Diese Sagengestalt ist bekannt dafür, heimlich Gutes zu tun. Beim Wichteln wird innerhalb eines Freundes- oder Bekanntenkreises gelost, wer wen beschenken darf. Der Sinn dahinter ist, dass jeder gleichgestellt wird und niemand leer ausgeht.
Eine besonders witzige Variante ist das Schrottwichteln. Hierbei geht es darum, ein Geschenk zu machen, das man selbst nicht schön findet oder nicht braucht. Der Spaßfaktor steht hier an erster Stelle!
In einigen Familien werden Tür- oder Fensterattrappen an die Wand gemalt. Die Wichtel kommen dann zur Tür oder zum Fenster herein und spielen den Kindern über Nacht Streiche. So wird zum Beispiel im Kinderzimmer Unordnung gemacht oder die Schuhe versteckt, sodass das Kind morgens überrascht ist. Wichtel sind manchmal auch ein wenig unartig, aber je nach Laune bringen sie den Kindern auch kleine hübsche Überraschungen.
Die Wichtel selbst sind ganz kleine menschenähnliche Wesen, die in eigenen Gemeinschaften leben. Sie tauchen meist in Gruppen auf, leben unterirdisch, in Höhlen oder in versteckten Ecken in den Häusern der Menschen. Im Allgemeinen sind sie den Menschen gegenüber freundlich und helfen ihnen, meist unaufgefordert, bei der täglichen Arbeit. Oft verschwinden sie, wenn sie von Menschen entdeckt werden.
Erfunden wurden diese liebevoll aussehenden Wesen von den Gebrüdern Grimm, die die Wichtel häufig in ihren Märchen auftreten ließen.

Kriegsweihnacht 1941 – Ein Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg

Im Dezember 1941 befahl Adolf Hitler an der gesamten Ostfront den Übergang vom Angriff zur Verteidigung. Der vorgesehene deutsche „Blitzsieg“ im Krieg gegen die Sowjetunion war damit gescheitert. Die Weihnachtszeit 1941 markierte den Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg. Nach den schnellen Erfolgen der Vorjahre kam die deutsche Wehrmacht in diesem Winter erstmals an ihre Grenzen. Das Bild des „unbesiegbaren“ Heeres begann zu bröckeln.

Der Plan, die Sowjetunion noch vor Wintereinbruch zu besiegen, war gescheitert. Stattdessen kämpften die Soldaten im Dezember 1941 in der verlustreichen Winterschlacht vor Moskau. Bei Temperaturen bis zu minus 40 Grad mangelte es an Winterausrüstung. Viele Soldaten verbrachten das Fest in primitiven Erdlöchern oder Schützengräben.

Die anfängliche Euphorie wich tiefer Ernüchterung. Propagandabilder versuchten zwar, besinnliche Atmosphäre mit behelfsmäßigen Adventskränzen zu vermitteln, doch die Realität war geprägt von Erfrierungen, Hunger und ständigem Beschuss.

Joseph Goebbels räumte in seiner Weihnachtsansprache erstmals offen eine Krise ein. Die anfängliche Siegesgewissheit schwand, als die Verlustlisten immer länger wurden.

Kurz vor Weihnachten rief das Regime dazu auf, Wintersachen für die Soldaten zu spenden. Dies war ein deutliches Eingeständnis der mangelhaften Vorbereitung auf den russischen Winter.

Die Nationalsozialisten versuchten, das Fest als „Volksweihnacht“ umzudeuten und christliche Symbole durch germanische zu ersetzen – aber zwischen den in der Wochenschau gezeigten Bildern von gut ausgerüsteten Soldaten und den Briefen der Soldaten, die von Hunger und Kälte berichteten, klafften Welten. Die Schlacht von Stalingrad im Winter 1941/1942 und die Vernichtung der 6. Armee gilt als Wendepunkt des im Juni 1941 vom Deutschen Reich begonnenen Deutsch-Sowjetisch Krieges.

Für Millionen Soldaten und Zivilisten wurde es ein Fest der Hoffnungslosigkeit und des beginnenden Zweifels am deutschen „Endsieg“.

Quelle: Wikipedia

4. Advent

Liebe Mitglieder, liebe Freunde und Bekannte unseres Vereins,
Der 4. Advent lädt uns ein, kurz innezuhalten und unseren Blick auf das zu richten, was uns als Heimatkundeverein besonders wichtig ist: die Gemeinschaft, unsere gemeinsamen Wurzeln und die Verbundenheit mit unserer Heimat Roden.
Es sind Menschen wie ihr, die unsere Vereinsarbeit mit Leben füllen und dafür sorgen, dass unsere Geschichte nicht in Vergessenheit gerät.
Wir wünschen euch und euren Familien einen besinnlichen 4. Advent. Genießt die Ruhe im Kreis eurer Lieben und die Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest.
Mit herzlichen Grüßen aus der Heimatkunde,
Euer Vorstand des Rodena Heimatkundeverein Roden e.V.
Bildquelle: Pixabay

„lebendigen“ Adventskalender

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn, liebe Gäste,
die festlichste Zeit des Jahres steht vor der Tür. Wir laden Sie herzlich ein, die Adventszeit auf eine ganz besondere, gemeinschaftliche Weise mit uns zu erleben.
In diesem Jahr verwandelt sich unsere Siedlung in einen einzigartigen, „lebendigen“ Adventskalender. An jedem der vier Adventssonntage öffnet sich ein neues, magisches Fenster in einem anderen Zuhause. Diese kleinen Oasen der Besinnlichkeit laden uns ein, innezuhalten, zusammenzukommen und gemeinsam die Vorfreude auf das Weihnachtsfest zu teilen.
Wie unser Kalender lebendig wird
Jede teilnehmende Familie hat mit viel Liebe zum Detail ihr Fenster gestaltet. Mit schwarzer Pappe und filigranen Scherenschnitten werden von innen beleuchtete Kunstwerke geschaffen. Gemeinsam bilden diese Fenster eine stimmungsvolle Lichterkette, die wie ein warmes Band der Gemeinschaft durch Nachbarschaft strahlt und uns durch die Adventszeit begleitet.

Jeder Sonntag steht unter einem eigenen Motto, das uns auf eine kleine Gedankenreise mitnimmt:
4. Advent: „…durch Gemeinschaft“
Am letzten Sonntag vor Heiligabend gipfelt unsere Reise in der Erkenntnis: Die wahre Kraft liegt in der Gemeinschaft. Zusammenhalt und Miteinander lassen uns erblühen und machen die Adventszeit erst richtig warm und besonders.
Seien Sie dabei!
Machen Sie einen Spaziergang durch die Rodener Siedlung und lassen Sie sich von den beleuchteten Fenstern verzaubern. Genießen Sie diese besinnliche Zeit des Miteinanders und der Vorfreude.
Wir treffen uns um : 16.30 Uhr 4. Advent, Wasserwerkstr. 36
Fam. Heger zum Glühweintrinken mit Weihnachtsmusik, Kinderpunsch und selbstgemachtem kostenlosen Gebäck!
Preis Glühweinbecher € 1,00
Kinderpunschbecher € 0,50
Wir freuen uns auf eine leuchtende und herzliche Adventszeit mit Ihnen!
Bildquelle: Pixabay

Ein Funken Licht in der Adventszeit – Entdecken Sie unseren „Lebendigen Adventskalender“ auf der Rodener Siedlung

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn, liebe Gäste,
die festlichste Zeit des Jahres steht vor der Tür. Wir laden Sie herzlich ein, die Adventszeit auf eine ganz besondere, gemeinschaftliche Weise mit uns zu erleben.
In diesem Jahr verwandelt sich unsere Siedlung in einen einzigartigen, „lebendigen“ Adventskalender. An jedem der vier Adventssonntage öffnet sich ein neues, magisches Fenster in einem anderen Zuhause. Diese kleinen Oasen der Besinnlichkeit laden uns ein, innezuhalten, zusammenzukommen und gemeinsam die Vorfreude auf das Weihnachtsfest zu teilen.
Wie unser Kalender lebendig wird
Jede teilnehmende Familie hat mit viel Liebe zum Detail ihr Fenster gestaltet. Mit schwarzer Pappe und filigranen Scherenschnitten werden von innen beleuchtete Kunstwerke geschaffen. Gemeinsam bilden diese Fenster eine stimmungsvolle Lichterkette, die wie ein warmes Band der Gemeinschaft durch Nachbarschaft strahlt und uns durch die Adventszeit begleitet.
Jeder Sonntag steht unter einem eigenen Motto, das uns auf eine kleine Gedankenreise mitnimmt:
3. Advent: „…etwas Großem werden“
Wir sehen nun das Samenkorn als kräftige Pflanze erblühen. Dieses Bild im dritten Fenster steht für Wachstum, Entfaltung und das immense Potenzial, das in jedem von uns steckt. Es erinnert uns daran, dass wir die Kraft haben, Großes zu erreichen und zu bewirken. Seien Sie dabei und lassen Sie sich verzaubern!
Wir laden Sie herzlich ein, durch die Rodener Siedlung zu spazieren und sich von den beleuchteten Fenstern verzaubern zu lassen. Genießen Sie diese besinnliche Zeit des Miteinanders und der Vorfreude.
Unser nächster Treffpunkt:
Wir treffen uns am 3. Advent, um 16:30 Uhr, bei Familie Kuner in der Wasserwerkstraße 38.
Lassen Sie uns gemeinsam die Gemütlichkeit genießen bei:
Glühwein für die Erwachsenen und Kinderpunsch für die Kleinen.
Weihnachtsmusik, die für die passende Stimmung sorgt.
Selbstgemachtes, kostenloses Gebäck.
Kostenbeitrag für die Becher:
Glühweinbecher: 1,00 €
Kinderpunschbecher: 0,50 €
Wir freuen uns auf eine leuchtende und herzliche Adventszeit mit Ihnen!
Bildquelle: G.C. auf Pixabay

Das zweite magische Fenster in der Wasserwerkstraße

Am zweiten Adventssonntag erfüllte ein ganz besonderer Zauber die Rodener Siedlung. Im Rahmen des „Lebendigen Adventskalenders“ öffnete sich im Herzen der Wasserwerkstraße das zweite von vier strahlenden Geheimnissen – liebevoll gestaltet und gastfreundlich empfangen von Familie Schmidt.
Fernab des vorweihnachtlichen Trubels bot dieses Fenster einen stillen Ort der Einkehr und Besinnung. Es lud dazu ein, innezuhalten und die stille, tiefe Magie des Advents zu spüren. Im Zentrum des Arrangements stand die zarte Illustration eines gekeimten Samenkorns. Sie erzählte auf poetische Weise, wie aus

unscheinbarem Beginn etwas Großes und Wunderbares erwachsen kann.

Der Nachmittag wurde begleitet von weihnachtlichen Klängen, und trotz des schlechten Wetters verbreiteten der würzige Duft von Glühwein und feines Gebäck eine durch und durch herzliche, festliche Stimmung. Es war ein stimmungsvoller zweiter Advent, reich an Begegnungen und Gesprächen, der alle dem Weihnachtsfest ein kleines Stück näherbrachte.

Erleuchten Sie mit uns die Adventszeit!

In diesem Jahr verwandelt sich unsere Siedlung in einen ganz besonderen, „lebendigen“ Adventskalender. An jedem der vier Adventssonntage öffnet sich ein neues, magisches Fenster in einem anderen Haus und lädt uns ein, innezuhalten und uns auf das Weihnachtsfest einzustimmen.
Jede teilnehmende Familie gestaltet eines ihrer Fenster mit schwarzer Pappe und einem liebevollen Scherenschnitt, der von innen beleuchtet wird. Gemeinsam bilden diese Fenster eine stimmungsvolle Lichterkette durch unsere Nachbarschaft, die uns durch die Adventszeit begleitet.
Unsere Reise durch die Adventssonntage:
Jeder Sonntag steht unter einem eigenen, inspirierenden Motto, das uns auf eine kleine Gedankenreise mitnimmt:
2. Advent: „…kann auch zu…“
Das Samenkorn ist gewachsen. Das zweite Fenster zeigt uns, dass aus diesem kleinen Anfang etwas entstehen kann. Es ist die Zeit der Möglichkeiten, die uns zeigt: Veränderung ist möglich.
Seien Sie dabei!
Machen Sie einen Spaziergang durch die Rodener Siedlung und lassen Sie sich von den beleuchteten Fenstern verzaubern. Genießen Sie diese besinnliche Zeit des Miteinanders und der Vorfreude.
Wir treffen uns um : 16.30 Uhr 1. Advent, Annastr. 2 Fam. Burkel
2. Advent, Wasserwerkstr. 20 Fam. Schmidt
zum Glühweintrinken mit Weihnachtsmusik, Kinderpunsch und selbstgemachtem kostenlosen Gebäck!
Preis Glühweinbecher € 1,00
Kinderpunschbecher € 0,50

Das magische Fenster in der Annastraße

Am ersten Adventssonntag verwandelte sich die Rodener Siedlung in einen Ort voller Zauber. Der „Lebendige Adventskalender“ enthüllte sein erstes, strahlendes Geheimnis im Herzen der Annastraße, bei Familie Burkel.
Fernab vom vorweihnachtlichen Trubel lud dieses besondere Fenster dazu ein, innezuhalten und die wahre Magie der besinnlichsten Zeit des Jahres zu erfahren. Zu sehen war die filigrane Illustration eines winzigen Samenkorns.
Diese schlichte Darstellung erinnerte alle Gäste an eine tiefe Wahrheit: Auch das Größte und Mächtigste hat seinen Ursprung im Kleinen – ob ein zarter Gedanke, ein verheißungsvoller Hoffnungsschimmer oder ein winziger Funke Licht.
Der Nachmittag war erfüllt von Klängen weihnachtlicher Musik. Trotz des unfreundlichen Wetters sorgten duftender Glühwein und köstliches Gebäck für eine warmherzige Atmosphäre. Es war ein wunderbarer Auftakt in den Advent, geprägt von schönen Momenten und anregenden Gesprächen, der uns alle dem Weihnachtsfest ein Stück näherbrachte.

Volkstrauertag in Roden

Der diesjährige Volkstrauertag in Saarlouis-Roden, ausgerichtet vom Sozialverband VdK, präsentierte sich in einem etwas veränderten Gewand.

Abweichend von der bewährten Praxis der Vorjahre, die stets aus Gottesdienst, feierlicher Zeremonie am Ehrenmal mit Kranzniederlegung und anschließender Gräbersegnung bestand, begann die diesjährige Gedenkfeier stattdessen mit einer Begrüßung der Gäste durch den Vorsitzenden des Rodener Geschichtskreises Alois Rau. In seiner Ansprache hob er die jüngste Tagesfahrt des Vereins hervor, bei der das Friedensprojekt in Valmunster mit einem 4 Meter hohen und 15 Jahre alten Ginkgo Baum unterstützt wurde.
Diese inhaltliche Erweiterung markiert eine deutliche Abkehr vom bisherigen, ausschließlich auf die Ehrung der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft konzentrierten Charakter. Die Frage, inwieweit sich dies mit dem ursprünglichen Sinn des Volkstrauertages vereinbaren lässt, bleibt ein Diskussionspunkt.

Volkstrauertag – Ein Tag des Gedenkens und der Mahnung zum Frieden

Der Volkstrauertag ist ein nationaler Gedenktag in Deutschland. Seine Geschichte ist eng mit den verheerenden Kriegen des 20. Jahrhunderts verbunden.
Der Tag entstand als direkte Folge des Ersten Weltkriegs und der unsagbaren Verluste von über 2 Millionen deutschen Soldaten. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. rief ihn ins Leben.
Erstmals wurde er 1922 im Reichstag feierlich begangen, um der Opfer dieser „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ zu gedenken.
Der Gedenktag findet immer am vorletzten Sonntag vor dem ersten Advent statt, genau eine Woche vor dem evangelischen Totensonntag. Dieses Datum wurde nach 1945 bewusst gewählt, um genügend Abstand zu Allerheiligen und Allerseelen zu wahren und den Fokus klar auf die Kriegstoten zu legen.
Diese Episode markiert die dunkelste Zeit des Gedenktages: Hitler erklärte ihn 1934 zum Staatsfeiertag namens „Heldengedenktag“. Das ursprüngliche Gedenken an die Trauernden und Opfer wurde durch eine militaristische, heldenverehrende Propaganda ersetzt, die den sinnlosen Tod auf dem Schlachtfeld glorifizierte.
Nach 1945 erfuhr der Tag eine tiefgreifende Neuausrichtung durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Im Fokus steht heute nicht mehr der „Heldentod“, sondern die Mahnung zum Frieden. Er erinnert an alle Opfer von Krieg, Gewalt, Terror, Flucht und Vertreibung, unabhängig von ihrer Nation.
Die Hauptgedenkstunde findet jedes Jahr im Deutschen Bundestag mit dem Bundespräsidenten und Bundeskanzler statt. Der „Kleine Dienst“ auf Friedhöfen und an Kriegsgräberstätten im ganzen Land, wo Menschen zusammenkommen, um gemeinsam zu trauern und Kränze niederzulegen.
Ähnlich wie der Totensonntag ist der Volkstrauertag in den meisten Bundesländern ein „stiller Tag“. Einschränkungen für öffentliche Unterhaltungsprogramme wahren seinen ernsten und besinnlichen Charakter. Der Volkstrauertag ist somit ein Tag des miteinander, der uns Jahr für Jahr daran erinnert, wie zerbrechlich der Frieden ist und welche Opfer Kriege fordern.

Erfolgreicher Martinsumzug in Roden

Der diesjährige Martinsumzug in Roden war ein voller Erfolg und brachte die Gemeinde in stimmungsvoller Atmosphäre zusammen. Hunderte Besucher, von den Kleinsten mit ihren leuchtenden Laternen bis hin zu Erwachsenen, folgten dem Ruf des traditionellen Festes.
Die Feierlichkeiten starteten mit einer feierlichen Einstimmung auf Sankt Martin in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt.
Anschließend machte sich der gemeinsame Laternenumzug auf den Weg zur Rodener Wiese.
Auf der Wiese erwartete die Teilnehmer ein großes Martinsfeuer. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Es gab traditionelle Martinsbrezeln, wärmenden Glühwein und Kinderpunsch für die kleinen Gäste.
Der reibungslose und sichere Ablauf dieses schönen Abends wurde durch die tatkräftige Unterstützung verschiedener lokaler Organisationen ermöglicht. Ein herzliches Dankeschön geht an:
Die Malteser
Die Feuerwehr
Die DPSG Roden (Pfadfinder)
Das THW Roden
Gemeinsam sorgten sie für einen unvergesslichen Abend.