„Unser Land an der Saar“

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Die Saarschleife beginnt kurz hinter dem Merziger Stadtteil Besseringen und endet in Mettlach. Die Luftlinie zwischen Besseringen und Mettlach beträgt nur etwa zwei Kilometer. Die Saar macht jedoch einen Umweg, der nahezu zehn Kilometer beträgt.

Auf dem bewaldeten Bergrücken innerhalb der Saarschleife befinden sich die Kirche St. Gangolf mit Teilen der ehemaligen Klosteranlage und die Burgruine Montclair. Der einzige unmittelbar an der Saarschleife gelegene Ort ist das Dorf Dreisbach, zu dem man mit einer Fähre übersetzen kann.

Sowohl auf der Innen- wie auf der Außenschleife verläuft ein durchgehender Wander- und Radweg.

Quelle: Wikipedia

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Rückblick – Geschichte zum Anfassen – Rodena besuchte Verdun

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Die Schlacht von Verdun begann am 21. Februar 1916 mit dem Angriff auf die Festung Verdun. Sie gehört zu den verlustreichsten Schlachten des 1. Weltkrieges. Französische und Deutsche Soldaten standen sich in einem Stellungskrieg gegenüber. Über 800 000 Menschen verloren ihr Leben. Am 25. Februar wurde Fort Douaumont eingenommen. Die Schlacht um Verdun endete am 19. Dezember.

Noch Heute befinden sich Waffen, Blindgänger und Knochen in der Erde.

Alte Fotoquelle: Fort Vaux

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R O D E N E R P L A T T

Ist eine moselfränkische Mundart, die seit Jahrhunderten in unserem Heimatdorf gesprochen wird.

In jedem Saarlouiser  Stadtteil weist sie Abweichungen auf. Das typische am Rodener Dialekt ist, dass wir teilweise die Vorsilben nicht ganz aussprechen. Das n und das t werden verschluckt.

Der Rodener sagt z.B.:“ Eich ha mei Schirz agedohn, un de

                                      Gommerden agemach, da benn eich fogang.“

Im Laufe der Jahre sind viele alte Ausdrücke verlorengegangen und wurden durch hochdeutsche oder englische Wörter ersetzt.

                          

                             Hennerex                                rückwärts

                            Häärchin                                Pastor

                            häärsch                                   fein herausgeputzt

                            Hääschenleit                           Bettler  (erheischen)

                            Hääßen                                  Haxen

                            he’itz  u. Dootz                      hier und da

                            Hennernamen                         Familiennamen

                            Heppches                               Kinderspiel (hüpfen)

                            Hewwel                                  dickes Stück

                            Hondserschjer                        Baumfrüchte  –  Mispeln

                            Hondsfurzen                           etwas Unbestimmtes

                            Hott                                        Kiepe

                            hennen hott                             aufgeschmissen sein

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Das Land in der Stadt

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Zum 200-jährigen Jubiläum des Landkreises Saarlouis kam das Land in die Stadt.

Jägerschaft, Bauernverband, Umweltorganisationen und Kleintierzüchter verwandelten den Großen Markt in Saarlouis in eine bunte Bühne aus Natur, Landwirtschaft und Jagt.

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Kirmesmontag in Fraulautern mit Musik und Gesang

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Traditionsgemäß wurde auch in diesem Jahr am 23. Mai in Fraulautern der Kirmesmontag mit Musik und Gesang gefeiert.

Der Fraulauterner Sängerbund 1872 und der Berg-und Hüttenarbeiterverein "St.Barbara" Fraulautern hatten ihre Mitglieder und alle Fraulauterner Bürger und Vereine zum gemeinsamen Kirchgang eingeladen.

Nach dem Gottesdienst fand im Vereinshaus Fraulautern ein Frühschoppenkonzert statt. Mitwirkende waren der Musikverein "Nachtigallental" Ihn und die Chöre des Sängerbundes und der MGV 1909 Harmonie Fraulautern.
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Bolzplatz Fischerfeld: Weniger Lärm durch neue Gestaltung

17.05.2016

Sie liegen nah beisammen, der Lisdorfer Bolzplatz Fischerfeld und die ihn umgebenden Wohnhäuser. Immer wieder stoßen dadurch die Interessen aufeinander: Spielen wollen die einen, geringe Lärmeinflüsse die anderen. Um einen Kompromiss zu schaffen, der möglichst allen Interessen gerecht wird, gestaltet die Verwaltung die Anlage nun um.

Dazu werden zunächst die bestehenden Elemente abgebaut. Der Metallzaun, der durch Anspielen mit dem Ball mit am meisten Lärm verursacht, kommt weg und wird durch ein Ballfangnetz ersetzt. Das Tor und der Basketballkorb werden umgestellt, sodass die Bälle künftig eine andere Flugrichtung aufweisen. So soll einer möglichen Belästigung der Anwohner durch die ordnungsgemäße Nutzung des Feldes bestmöglich entgegengewirkt werden. Zudem wird der geräuschintensive Asphaltbelag entfernt. Hiervon abgesehen bleibt der Bolzplatz unverändert nutzbar. Der daneben liegende Spielplatz bleibt unverändert bestehen.

 

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Rückblick – Rodena besuchte Feste Wagner Metz

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Die Feste Wagner liegt im Süden von Metz auf einem Hügel zwischen dem Fluß Seille und dem Bach de Chèrisey. Im Süden und Westen führt die Bahnlinie Metz – Chateau Salins vorbei, im Osten die Straße Metz – Cheminot – Nancy. Mit dem Bau der unregelmäßig geformten Festung wurde 1907 begonnen. Am 17. Mai 1910, mit Ende der Rohbauphase, erhielt die Festung zu Ehren des 1904 tödlich verunglückten Inspekteurs des Festungswesen Generalleutnant Julius Wagner den Namen „Feste Wagner“.

Die Feste besteht aus sechs freistehenden Bereichen, die unterirdisch alle mittels Hohlgang verbunden sind. Die Kasernen konnten 1250 Mann aufnehmen. Das Infanteriewerk Verny besitzt die Form eines gleichmäßigen Trapez und liegt nördlich des Dorfes Verny. Es besteht aus einer doppelstöckigen Kaserne, einem Bereitschaftsraum, einem Kehlblockhaus, mehreren Beobachtern und Schnecken. Zusammen mit dem I-Werk Verny liegt auf einer Linie auch die Schirmlafettenbatterie Nr. 7, die aus einem M-Raum, einer Brustwehr samt Untertreteräumen und zwei 15cm-Haubitzen besteht. Über ein Schmalspurgleis wurden die Haubitzen im Kriegsfall in die Batterie gebracht, ebenso wie die Versorgung mit Munition direkt über die Bahn abgewickelt werden konnte.

Der Stützpunkt Lamencè besteht aus einer großen Kaserne, die mit einer flankierenden Kasematte für zwei 7,7cm Kanonen versehen ist. Von hier kann das Seille-Tal in westlicher Richtung unter Feuer gehalten werden. Panzerbeobachter, Bereitschaftsraum und Kehlblockhaus vervollständigen das Ensemble.

Die Haubitzpanzerbatterie ist mit vier 15cm Haubitzen ausgestattet. Hier befindet sich auch die Elektrizitätszentrale, die mit Hilfe von Einkolbendieselmotoren die Elektrizitätsversorgung der gesamten Festung übernimmt.

Die Kanonenpanzerbatterie ist mit vier 10cm-Kanonen ausgerüstet.

Das Infanteriewerk Avigny besitzt einen trapezförmigen Umriß und setzt sich aus Kaserne, Bereitschaftsraum, zwei Grabenstreichen und einem Kehlblockhaus zusammen.

Das Infanteriewerk Seille besteht aus einer Kaserne, Bereitschaftsraum und einem Artillerie-Panzerbeobachtungsstand.

Textquelle: http://www.feste-wagner.de

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DER FASSBINDER

AUTORIN: Angelika Merkelbach-Pinck

Der Fassbinder hatte die Hauptarbeit dort, wo die Rebe wächst, im Moseltal.
Über ihn berichtet Herr Michel Grégoire, Sierck: „Der Fassbinder spielte eine
gewisse Rolle in unsern Dörfern an der Mosel. Ihm war die Fürsorge um den
Keller anvertraut, er baute die Fässer und Bütten, inspizierte sie vor der Wein-
ernte, und ich sehe ihn noch auf dem Morbachplatz, auf dem er die großen
Weinfässer zusammenstellte, in deren Innern er ein Feuer aus Gerberlohe
anlegte, um das Holz schmiegsamer und nachgiebiger zu machen, damit er
die Reifen leichter anlegen konnte. Er flickte die Holzeimer und –zuber, legte
ihnen die Bänder aus Weidenruten um. Was besonderes Geschick von ihm
verlangte, war das Weinabziehen.“

Im übrigen Lothringen beschränkte sich die Arbeit des Küfers auf das Her-
stellen der Zuber und Eimer, der Melkkübel, der Buchbitt, die in ihrem Um-
fang mindestens vier Frauen Platz geben musste, denn die große Jahres-
wäsche ging unter treuer Hilfe der Nachbarinnen vonstatten. Er fertigte das
Sauerkraut- und Bohnenfass an, soweit das Kraut nicht in Bütten eingelegt
wurde, die der Bewohner im Vogesengebiet aus gesundem Sandstein schnitt.

ANMERKUNG

Die Buchbitt, auch Buch- oder Bauchbütte genannt, war ein großes Wasch-
fass bzw. ein großer Waschzuber.        

 

BUCHVORSTELLUNG IM LANDRATSAMT

Am Freitag, dem 20. Mai 2016, stellten Dieter Lorig und Franz-Josef Weisgerber
ihr  neues  Buch  "Die Eisenbahnen im Landkreis Saarlouis" vor. Dank der vielen
Eisenbahnfreunde im Saarland war die Veranstaltung gut besucht. Mehr Bilder
von dieser Veranstaltung auch auf unserer Facebook-Seite unter diesem LINK:
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Einschränkungen im Aqualouis durch 2. Saarlouiser Swim & Run

20.05.2016

Von: Thorsten Laurent


Am Samstag, den 21. Mai findet im Aqualouis der 2. Saarlouiser Swim & Run statt. Dadurch bedingt stehen im Sportbecken in der Zeit von 12:00 bis circa 14:00 Uhr drei Schwimmbahnen nicht zur Verfügung. Die übrigen beiden Bahnen sowie die weiteren Becken sind nicht beeinträchtigt.

Informationen zu den Öffnungszeiten erhalten sie im Aqualouis unter der Tel.Nr. 06831-95953 626 oder unter www.aqualouis.de

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DER BEGINN DER KULTURREVOLUTION

AUS DER REIHE: HISTORISCHER RÜCKBLICK

AUTOR: Josef Theobald

Mit dem Rundschreiben des Zentralkomitees der KP Chinas vom 16. Mai
1966 begann in China offiziell die Kulturrevolution. Die Vorboten kündigten
sich im November 1965 an, als in der chinesischen Zeitschrift „Wenhui Bao“
eine Kritik an dem Stück „Hai Rui wird seines Amtes enthoben“ von Yao Wen-
yuan veröffentlicht wurde. Es handelte sich bei diesem Stück um eine von Wu
Han, dem früheren Vizebürgermeister der Stadt Beijing, neugeschriebene Pe-
king-Oper, die ein historisches Thema behandelte. Der Held dieser Oper war
für seine Unbestechlichkeit bekannt und auch dafür bekannt, dass er seine
Meinung offen vor dem Kaiser äußerte. Dieser Artikel wurde von Jiang Qing
und Zhang Chunqiao gemeinsam verfasst und markiert bei Historikern den
Beginn der Großen Proletarischen Kulturrevolution.

Der Auslöser der Kulturrevolution waren die Spannungen zwischen der da-
maligen Sowjetunion und China. Diese begannen im Februar 1956 anläss-
lich des XX. Parteitages der KPdSU in Moskau. In seiner Geheimrede vor
einem geschlossenen Publikum hatte Nikita Chruschtschow Stalin scharf
angegriffen und seine Verbrechen offenbart. In den Bruderparteien galt
Stalin aber oft als jemand, der mit harter Hand ein großes Imperium schuf.
Dies brachte ihm entsprechenden Respekt ein. Gerade die jungen Parteien
in der früheren kommunistischen Internationale orientierten sich an der von
Stalin propagierten Weltrevolution und hatten auch kein Interesse an der
Neuordnung der Wirtschaftspolitik. Chruschtschow dagegen setzte auf
mehr Liberalisierung und auf die Erweiterung des privaten Konsums.
Ein Kennzeichen des Stalinismus war der Klassenkampf, der von einer
Unversöhnlichkeit der verschiedenen Klassen ausgeht. Im Rahmen der
Entstalinisierung in der damaligen Sowjetunion strebte man nun eine
Aussöhnung der Klassen an.
 

Zwar wurde in China Stalin wegen seiner Fehler in den Jahren der letzten
Periode des Zweiten Revolutionären Bürgerkrieges und ebenfalls in der
Anfangsperiode des Widerstandskrieges gegen die japanische Aggression
kritisiert. Auch sah man sich zwischen 1949 und 1950 einem starken Druck
ausgesetzt, da man glaubte, die Sieger des letzten revolutionären Bürger-
krieges seien mit den Partisanen Titos vergleichbar. Dennoch stufte man
Stalin als einen großen Marxisten ein. [1]

Deshalb hielt China an der bisherigen Außenpolitik fest. Man müsse am
Prinzip der proletarisch-internationalistischen Einheit festhalten. Außer-
dem trete man dafür ein, dass sich die sozialistischen Länder und die
kommunistische Weltbewegung auf der Grundlage des Marxismus-
Leninismus fest zusammenschließen müssten.

Es fand sich allerdings Anfang der Sechziger Jahre nur ein Partner, der
den gleichen Weg einschlug. Dies war die Partei der Arbeit Albaniens
(PdAA) unter Enver Hoxha, die sich schon früher von der Sowjetunion
lossagte. Allerdings war man in China jedoch einige Zeit zögerlich, sich
von der Sowjetunion endgültig zu distanzieren. Denn es fehlte ihr beim
sozialistischen Aufbau noch an Erfahrung. Deshalb war man immer noch
bereit, von der Sowjetunion zu lernen und ihre Erfahrungen zu studieren.
[2]

Der Kampf gegen N. Chruschtschow war nicht nur ein außenpolitischer
Kampf. Auch in China nannte man Liu Shaoqi, den schon im April 1959
gewählten Vorsitzenden des Staates, den chinesischen Chruschtschow.
Ihm warf man vor, in China die gleiche revisionistische Politik wie in der
Sowjetunion zu betreiben.    

Zwischen 1963 und 1966 wurde in China eine Erziehungsbewegung
durchgeführt, die stark vom chinesischen Militär beeinflusst war. Aus
diesem Grunde war nicht verwunderlich, dass Lin Biao, damals Chinas
Verteidigungsminister, im April 1969 im Verlaufe des IX. Parteitages der
KP Chinas zum offiziellen Nachfolger Maos bestimmt wurde. In der frü-
heren Sowjetunion machte fortan der Begriff „Kasernensozialismus“ die
Runde.

Mit der Flucht Lin Biaos mit einem Flugzeug ins Ausland und dem Ab-
sturz in Undurkhan (Mongolei) im September 1971 verschärfte sich die
Situation in der Partei. Eine sich herausbildende Viererbande schickte
sich an, das Erbe Maos anzutreten. Doch mit der Verhaftung dieser
Gruppe mit Hilfe der alten Parteikader Anfang Oktober 1976 wurde
die Kulturrevolution endgültig beendet.

Oft waren die Zustände während der Kulturrevolution chaotisch. Nicht
wenige Todesopfer waren in diesen Jahren zu verzeichnen. Vieles ist
auf den Kopf gestellt worden, so dass sich gerade ausländische Leser
der damaligen Publikationen mit Kopfschütteln äußerten. Dennoch war
die Zeit fruchtreich. In China lernte man mit Kritik umzugehen. So lernte
man Richtiges vom Falschen zu unterscheiden. Die propagierte Dialektik
beruhte auf dem in der chinesischen Philosophie basierenden Dualismus.
Daher war man gegenüber dem dialektischen Denken in der Sowjetunion
weit überlegen.

ANMERKUNGEN
[1] Mao Zedong, Über die zehn großen Beziehungen, Verlag für fremd-
     sprachige Literatur, Beijing (China) 1977, Seite 32.  
[2] Mao Zedong, Rede auf der vom Zentralkomitee der KP Chinas ein-
     berufenen erweiterten Arbeitskonferenz, Beijing Rundschau, Nr. 27
     vom 11. Juli 1978, die Seiten 14, 18 + 19.
 

 

Rückblick – Handwerkskunst zwischen Tradition und Moderne

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Rodena Heimatkundeverein Roden e.V. besuchte im Rahmen des Ferienprogrammes die Bäckerei Welling Saarwellingen

 

Die Firma Welling gehört im Saarland zu einem der größten Anbieter von Back- und Konditoreiwaren mit eigenen Verkaufsfilialen. Im Rahmen des Saarlouiser Herbstferientreffs erhielten Groß und Klein Einblick in das Herzstück des Familienunternehmens, erfuhren mehr über die traditionelle Handwerksarbeit und kreierten an diesem Vormittag sogar ihre eigenen Backwaren.

Wer liebt es nicht in ein knackiges, frisches Brot oder Brötchen zu beißen, zwischendurch ein Kaffeestückchen zu genießen, oder auch einmal einem herzhaftem Stück Kuchen zu erliegen? Seit 1962 sorgt im Landkreis Saarlouis unter anderem die Bäckerei und Konditorei Welling dafür, dass wir täglich frische Waren in über

 

14 Fachgeschäften kaufen können. Innerhalb der Herbstferien gewährte das Familienunternehmen Groß und Klein einen exklusiven Einblick in die ihre große Backstube, welche sich im Gewerbegebiet von Saarwellingen befindet. Seit 1995 werden hier auf über 1600 Quadratmeter täglich unter anderem frische Brote und Brötchen, Hefeteigspezialitäten, süße Backwaren, Kuchen und Torten angefertigt. Obwohl es sich um eine Großbäckerei mit insgesamt über 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter handelt, suchte man vollautomatische Produktionsanlagen vergebens. Laut Bäckermeister und stellvertretenem Betriebsmeister Thomas Conde, sei man im Hause Welling genau darauf besonders stolz. Das Backen sehe man dort als traditionelle Handwerkskunst an – in der Backstube sowie auch in der Konditorei.

Kindgerecht erklärte Thomas Conde den Gästen den Ablauf in einer Großbäckerei, von der Anlieferung der Grundzutaten, über die jeweiligen Mischungen, hin zum abwiegen, kneten, füllen, glasieren, backen in den großen Öfen – bis zum Abzählen, verpacken und versenden der Ware. Unter fachlicher Anleitung kreierten die großen und kleinen Besucher an diesem Vormittag ihre ganz eigenen Backwaren, welche sie nach dem abschließenden Backvorgang mit nach Hause nehmen durften. Auch das Thema Nachhaltigkeit wird bei dem Traditionsunternehmen groß geschrieben. Unter dem Motto "Verschwenden Beenden" können seit einigen Jahren in zwei sogenannten Vortagsläden hochwertige Backwaren vom Vortag zu verminderten Preisen gekauft werden. Diese befinden sich in Dillingen und Saarwellingen.

Diese Aktion fand im Rahmen des Herbstferientreff der Kreisstadt Saarlouis, Abteilung Familie und Soziales, und dem Rodena Heimatkundeverein Roden e.V. statt.

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