
Der erste Kornkasten


Auch in diesem Jahr nahmen wir an der saarlandweiten picobello-Aktion teil. Start der Aktion war Samstags 9.00 Uhr an der Kulturhalle. Dort trafen sich unter anderem Mitglieder des Rodena Heimatkunde Verein Roden und der Pfadfinder Roden zum Müll sammeln. Der Abschluß fand in den Räumen des NBS Saarlouis statt.
Weitere Fotos auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/RodenaHeimat

über unsere Heimatstadt Saarlouis
Walter Schmolenzky, Bad Honnef, im Jahre 2019
Nach der Geschichtsschreibung soll wenige Monate nach der Grundsteinlegung am 5. Aug. 1680 zum Bau
der Festungsstadt Saarlouis, am Himmel ein hell leuchtender „Komet“ vorbei gezogen sein, der sowohl die Arbeiter an der Festung, als auch die Bevöl- kerung in den umliegenden Dörfern, so auch im angrenzenden Roden, in Angst und Schrecken versetzte. [1]
Die meisten Menschen, insbesondere die einfachen Dorfbewohner, sahen in der Himmelserscheinung ein böses Omen, das ihnen und der neuen Stadt vermutlich nur Unheil, Krieg und Verderben bringen würde. Die bäuerliche Bevölkerung, die in dieser Zeit noch recht abergläubisch war, fürchtete um Krankheiten, Ernteschäden, Seuchen und um den Verlust des so wichtigen Viehes im Stall.
Andere wiederum, allen voran die Planer und Befürworter der neuen Stadt, wollten in dem Kometen dagegen ein Zeichen des Himmels sehen, das der zukünftigen Festungsstadt und den umliegenden Dörfern nur Glück, Reichtum und ein langes Bestehen bescheren werde.
Viele Jahre später, die Stadt war nach ihrer Fertigstellung eine feste Größe unter den damaligen Festungsstädten und reihte sich ein in so bekannte Festen wie Longeville oder Montroyal. Die Garnisonsstadt war allerdings wenig beliebt. Viele Militärs, insbesondere in den höheren Rängen, sahen ihre Versetzung in die Festungsstadt als Strafe, gar als Verbannung an.
In Verruf geriet die Garnisonsstadt unter anderem durch die abstrusen Reiseaufzeichnungen des Koblenzer Autors und Verlegers Karl Baedeker, der in einem seiner Reisehandbücher um 1870 schrieb: …………….. „die Festungsstadt Saarlouis sei, ob ihrer Bewohner, in ihren Anfängen wohl mit französischen Sträflingen bevölkert worden……….“ Ähnlich negativ äußerte sich auch Otto von Corvin, der als junger Leutnant in der Stadt stationiert war. In seinen „Erinnerungen“, die 1861 in Amsterdam veröffentlicht wur- den, schrieb er: ….….“Saarlouis ist eine Festung, die in frühen Jahren wohl mit Galeerensklaven bevölkert wurde und in ihren Mauern verruchte Frauenzimmer aus dem Pariser Palais Royal beheimatet ……….“ [2]
Zum Eindruck einer rauen Garnisonsstadt dürfte auch die folgende verbürgte Einrichtung beigetragen haben:
„Die Festungsstadt verfügte neben dem sonst üblichen Galgen und Pranger auf dem Paradeplatz (place dàrmes) über einen weiteren, ganz besonderen Pranger in Form eines hölzernen Pferdes mit einem sehr schneidenden Rücken, auf den man die des nachts in den Kasernen ertappten Freudenmädchen setzte und so zur Schau stellte.“ [3]
Das genaue Gegenteil einer kalten und gesichtslosen Festungsstadt zeichnet allerdings Dr. H. Prümm in seinem Aufsatz „Saarlouis“ [4]
Man stelle sich vor, so Prümm, ein Postreisender aus Lothringen erreicht in jenen Tagen die Felsberger Höhe. Zu seinen Füßen eine weite grüne Talaue, durchschnitten vom blauen Band der Saar und in der Mitte dieses herrlichen Tales gelegen, die „Freystadt und Festungsstadt Saarlouis.“ Unübersehbar der Glaciskranz, der die Festung lückenlos umschließt, die rasenbedecken Wälle und der auffallende Barockturm der Pfarrkirche:
So lag Saarlouis da.
Sur la Saar, wie`n Citadelle.
Couronnet wie en Kinniggin.
Mit Batterien, Bäm on Magasin.
[1] Wikepedia: Erst viele Jahre später ordnete der Astronom Halley den Himmelskörper, der in jenen Tagen nicht nur am Himmel über Saarlouis soviel Angst und Schrecken verbreitete, als einen alle 75- 77 Jahre periodisch wiederkehrenden Kometen ein, der heute als „Halleyscher Komet“ bezeichnet wird.
[2] Otto von Corvin bekannt als Offizier, Demokrat und Revolutionär sowie Autor des Buches „Pfaffenspiegel“.
[3] Baltzer – Histor. Notizen über die Stadt Saarlouis, Nachdruck: 1979, S. 134
[4] Dr. H. Prümm, „Saarlouis“. In „Das Saarland“ Heimatbuch von Fritz Kloevekorn 1924, S. 201
Geographische Lage:
Zentrum (Großer Markt) 6° 45′ östliche Länge und 49° – 19′ nördlicher Breite
Höchster Punkt: Geißberg im Stadtteil Lisdorf 263,3 m über Meereshöhe
Gesamtfläche: 4324 Hekktar
Bevölkerung: (Stand 31. 12. 1987:)
Innenstadt 6978
Roden 8654
Fraulautern 7878
Lisdorf 3202
Beaumarais 4025
Picard 1091
Neuforweiler 1643
Steinrausch
Einwohner insgesamt: 37 542
davon Ausländer 2540
Straßennetz:
Gesamtlänge 186,7 Kilometer
Sportanlagen:
1 Hallenbad, 2 Freibäder, 13 Sport und Turnhallen, 5 Mehrzweckhallen, 8 Hartsportplätze, ein Rasenplatz, 3 Leichtathletikanlagen, 5 Tennisanlagen, 3 Tennishallen, 3 Schießsportanlagen, ein Bogenschießplatz, eine Rollschuhbahn, eine Reithalle, ein Boule Platz, eine Minigolf-Anlage.
Gewerbebetriebe:
222 Einzelhandelsbetriebe, 58 Großhandelsunternehmen, 80 Baugewerbe treibende, 49 Versicherungsvertretungen, 41 Immobilienkaufleute, 44 Elektrobetriebe, 66 Handelsvertretungen, 4 Ingenieur- und Architekturbetriebe, 15 Banken, 31 Maschinenbaubetriebe, Stahlbauunternehmen, 646 sonstige Dienstleistungsbetriebe (alle Angaben nach Unterlagen der Stadtverwaltung)
Quelle: Saarbrücker Zeitung 1988
In der Mehrzweckhalle Vogelsang geht es an Fastnachtsamstag, 10.02.2018, endlich wieder närrisch hoch her. Der Saarlouiser Kultur- und Carneval-Club (SKC) „de Boules“ e.V. veranstaltet ab 20.11 Uhr seine Galakappensitzung und präsentiert alles, was zu einem gelungenen Abend dazugehört: fetzige Tänze der SKC-Garden, Tanzmariechen und des Männerballetts, witzige Sketche und Büttenreden sowie stimmungsvollen Gesang. Der Kartenvorverkauf für diese Veranstaltung findet am Sonntag, 21.01.18 um 10.11 Uhr im Gasthaus „Zum Stadtkrug“, Schlächterstraße statt. Auch Restkarten sind dort erhältlich.
Mit Pauken und Trompeten und ganz viel „Alleh hopp“ startet die Jugendabteilung des SKC „de Boules“ e.V. an Fastnachtsonntag, 11.02.2018, ihren Kinderkarneval, zu dem alle kleinen und großen Narren recht herzlich eingeladen sind. Los geht’s um 15.11 Uhr mit einem bunten Programm in der Mehrzweckhalle Vogelsang. Neben den Tänzen der Garden und zahlreichen Spielen und werden die schönsten Kinderkostüme prämiert. Karten können an der Tageskasse erworben werden.
Über ein "Gefällt mir" unserer Seiten würden wir uns freuen!
Weitere Fotos auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/RodenaHeimat/

Rodener Heimatkundeverein Rodena veröffentlicht Nachkriegs-Anekdotensammlung von Walter Schmolenzky
Über "ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns freuen!
Bild- und Textquelle: Dieter Lorig
Weitere Infos später auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/RodenaHeimat/
Mein erster Schultag 1968 war der 01. September. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern. Ich hatte einen braunen Ranzen mit einem Lesebuch, einer Griffeldose, einem und einer Schiefertafel mit Linien. Ich trug zur Einschulung einen hellblauen Pullover mit kurzen Armen, eine kurze braune Hose, hellblaue Kniestrümpfe und neue braune Halbschuhe. Außerdem hatte ich eine riesengroße gold-blaue Schultüte im Arm, die ich erst öffnen durfte, nachdem wir wieder zuhause waren. Damals gingen die Jungs in Roden in Roden in die Römerbergschule und die Mädchen in die Donatusschule, die heute als Einkaufs- und Ärztezentrum genutzt wird. Unser Jahrgang war so stark, dass jede erste Klasse 30 Schüler zählte. Unser Lehrer, Herr Delles, machte ein Spiel mit uns um sich unsere Namen einzuprägen und las uns anschließend eine Geschichte vor. Damals war es nicht so wie heute, dass Schulbusse die Kinder zur Schule brachten und sie dort auch wieder abholten. Wir mussten jeden Tag laufen.
Fortsetzung folgt!

Über "ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns freuen!
Weitere Infos später auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/RodenaHeimat/
Unter dem Hintergrund der vor 30 Jahren entstandenen Städtepartnerschaft zwischen Saarlouis und Eisenhüttenstadt wurde die diesjährige Emmes in Saarlouis am Donnerstag, dem 2. Juni 2016, eröffnet. Neben dem hiesigen OB Roland Henz war auch die Bürgermeisterin von Eisenhüttenstadt,
Frau Dagmar Püschel, anwesend.
Über "ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns freuen!
Weitere Infos später auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/RodenaHeimat/

Vor vielen Jahren hatten meine Großeltern ein Schwalbenest im Hausflur. Jedes Jahr kamen die Schwalben, bauten an dem Nest und zogen dort ihre Jungen groß. Die Hausflurtür wurde während dieser Zeit nie geschlossen. Im Herbst machten die Schwalben sich auf die Reise in ihr Winterquartier und im Frühjahr kamen sie wieder. Anfang der siebziger Jahre war dies vorbei
Über "ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns freuen!

Der Saarlouiser Kirchhof
Die Einsegnung des ersten Kirchhofes, der in den äußersten Werken des Brückenkopfes vor dem Deutschen Tore lag (am früheren städtischen Schlachthof vor der Saarbrücke), erfolgte am 17. Juli 1685 durch Pfarrer Gargan. Der Kirchhof wurde, gleich dem Pfarrgarten hinter dem Pfarrhause, durch den Zimmermann Jean Reneauld für 3 ½ escarlin de toise eingezäunt. Schon kurze Zeit später nur mehr als militärischer Friedhof dienend, sollte er im Jahre 1691 auf das der Kirchenfabrik gehörende Gelände rings um die Pfarrkirche, das noch unbebaut war, verlegt werden. Maurermeister Dam hatte den Plan dazu gemacht und von der Kirchenfarik 15 sols erhalten. Ein weiterer Friedhof lag hinter den 1693/96 erbauten Augustinerkloster: Mönche wie Bürger konnten hier ihre letzte Ruhestätte finden. Wie Motte angibt, wurde in der Augustinerkirche als erster der fünfjährige Cornelius Mathieu beerdigt. (I. VIII, 1696). Nach den Pfarrakten hat die erste Beerdigung auf dem Augustinerkirchhof im Januar des genannten Jahres stattgefunden. Die Bürger, die hier beerdigt sein wollten, mussten die Grabstellen käuflich erwerben, was übrigens auch der Pfarrkirche möglich war. Alle übrigen Bürger wurden auf dem allgemeinen Kirchhof bestattet, der seit 1714 an der stelle der früheren Reitbahn (Kaserne 2 + 3) lag und mit einer Steinmauer umgeben war. Totenhäuschen und Kapelle waren ebenfalls vorhanden. In der Kapelle wurde auch die Messe gelesen. Von den zahlreichen Stiftungen, die man für diese gemacht hat, sei hier diejenige des Kaufmanns und späteren Maire Jean Pierre Cornelius und seiner Ehegattin Anne Marie Otte erwähnt, die am 5. November 1724 für jeden ersten Montag im Monat eine Stillmesse gestiftet haben. Die Stiftung betrug 150 frcs. Außerdem kauften sie eine Familiengrabstätte. Durch die Verordnung vom 18. Februar 1771 verbot der Erzbischof von Trier die Weiterbenutzung des Kirchhofs. Da man jedoch vorläufig noch auf ihn angewiesen war, wurde er trotz des erzbischöflichen Verbotes noch bis Juni 1773 beibehalten und dann, besonders auf gesundheitlichen Gründen und mit Rücksicht auf die wiederholten Hinwiese des Subdelegierten Mailfaire, auf Antrag der städtischen Verwaltung erneut verlegt, diesmal vor das französische Tor an die Stelle, wo heute der „alte“ Kirchhof liegt. Hier fanden Ferdinand Balzer als erster Mann und Frau Hautz als erste Frau ihre letzte Ruhestätte. Der Trierer Weihbischof von Hontheim verfügte am 29. September 1773 die Übertragung aller Stiftungen und Messen von der Kapelle des ehemaligen Friedhofes auf den Hauptaltar der Pfarrkirche.
Über die Höhe der Grabgebühren gibt es ein Reglement vom Jahre 1692 Aufschluss. Danach mussten gezahlt werden für
Livres Sols
Das Grab eines Erwachsenen in der Pfarrkirche 2 20
Das Grab eines Kindes „mit einem Stein“ 1 –
Eine große Leiche auf dem Kirchhof 1 –
Eine kleine Leiche auf dem Kirchhof – 20
Quelle: Geschichte der katholischen Kirche Saarlouis, Dr. Severin Delges Saarlouis
Über "ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns freuen!
Weitere Infos später auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/RodenaHeimat/

Heute Elektro Großhandel Saar und Makedonia Grill Lorisstr.

Über "ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns freuen!
Weitere Fotos auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/RodenaHeimat/
Der Saarbrücker Zeitung war am 17.05.2016 die Saarzeitung beigefügt. Dort unter der saarländische "Superverein" gesucht. Der Verein mit den meisten Abstimmungsklicks ab 13. Juni bis 30. Juni 2016 auf www.saarzeitung.de erhält ein Vereinsfest für mit bis zu 250 Teilnehmern (inkl. Essen und Getränke). Rodena Heimatkundeverein Roden e.v. wurde mit Foto und kurzem Text (leider nur 140 Buchstaben möglich), eingestellt.
Unsere Bitte an Euch alle möglichen Adressen zu aktivieren und zum Klick auf www.saarzeitung.de zu animieren.
Bitte setzt Euch für uns ein – wir zählen auf Euch!
Rodena Heimatkundeverein Roden e.v.
Foto: Rodener Jahrtausendfeier 1952 mit Karl Bast
