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Festschrift – 50 Jahre Steinrausch

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Nun halten sie es in Händen, ihr Jubiläumswerk. 76 Seiten dick ist es geworden, das Kompendium über ihre Heimat, den Steinrausch. Sie, das sind Mitglieder der Ortsinteressengemeinschaft Steinrausch e. V. (OIG). Allen voran Vorsitzender Dieter Bund. Er trieb das Projekt, zum 50. Geburtsjahr, das der Saarlouiser Stadtteil in 2017 feiert, eine außergewöhnliche Festschrift zu kreieren, maßgeblich voran. Herausgekommen ist ein illustratives Werk mit einer inhaltsreichen Chronik und einer informativen Vorstellung aller wichtigen Einrichtungen des öffentlichen Lebens – gewissermaßen ein Spiegelbild des gesellschaftlichen Lebens in dem etwa 4.000 Einwohner zählenden Ortsteil.

Was vor wenigen Tagen aus der Druckerpresse kam, hat eine fast einjährige Vorgeschichte, wie sich Dieter Bund erinnert. Da waren einerseits die vielen Daten für die neu erstellte Chronik zusammenzutragen: "Der Teil ist ein Highlight unserer Broschüre geworden", sagt der Diplom-Sportlehrer: "Er reicht von den keltischen Wurzeln des Steinrauschs bis heute." Andererseits wurden die ortsansässigen Vereine, Parteien, Kindergärten und Schulen, um nur einige zu nennen, mobilisiert, Portraits über ihre Einrichtungen zu verfassen. Alle Fäden liefen bei Bund zusammen, der gemeinsam mit der für das Layout und die Fertigung verantwortliche Katrin Kröger-Rau von der Little.Genius-Mediengestaltung die Schlussredaktion managte.

Viel Arbeit wurde in die Erarbeitung der Chronik investiert. Der Aufwand hat sich gelohnt, sagt Bund, und verweist auf die eine oder andere Anekdote, an die sich selbst alteingesessene Steinrauscher – wenn überhaupt – nur dunkel erinnern können: "Oder wissen Sie noch, dass Willy Brandt ein Jahr bevor er Bundeskanzler wurde, bei der feierlichen Eröffnung der Konrad-Adenauer-Allee das „Rote Band“ durchschnitt, um die Straße für den Verkehr freizugeben?" Solche Details über die Entwicklung des Steinrauschs hat Dieter Bund, mit intensiver Unterstützung von Rosa-Maria Kiefer-Paulus vom Heimatkundeverein Rodena, Roden in monatelanger Recherche zusammengetragen. Sie sichteten dabei unter anderem Material aus Zeitungen und verschiedenen Festschriften – auch immer dabei auf der Suche nach passendem Bildmaterial.

Viel Wissenswertes steuerten die Vereine, Verbände und sozialen Einrichtungen des Steinrauschs bei. Die OIG Steinrausch legte Wert darauf, dass sich alle auf jeweils bis zu vier Seiten in dem Werk wiederfinden können. "Wir haben sogar die Vereine dabei, die es heute gar nicht mehr gibt. Aber auch sie trugen zur Entwicklung des kulturellen Lebens in unserem Stadtteil bei, weshalb sie unseres Erachtens in eine solche Broschüre gehören", erläutert der 64jährige Bund. So haben beispielsweise "Die Wampenschieber", ein rühriger Karnevalsverein aus den 70ern, genauso ihren Platz gefunden wie die inzwischen nicht mehr existierende Siedlergemeinschaft.

Ergänzt wird das Werk mit einer Seite über Rekorde. Diese stellt die am Anfang 2016 gemeldeten beachtlichen "Leistungen" Steinrauscher Bürger vor. Sollten doch Rekorde fehlen oder sogar übertroffen werden ist es weiterhin möglich diese zu melden. Sie sollen dann bei der Ausstellung "50 Jahre Steinrausch" am 19. November 2017 besonders herausgestellt werden.

Außerdem fanden sich zwei Gedichte über den Steinrausch, die nun auch wieder einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wurden. Insgesamt, sagt Bund, habe die Arbeit "Spaß gemacht. Und es ist interessant, sich einmal zu vergegenwärtigen, was in den zurückliegenden 50 Jahren alles bewegt wurde. Da ist einiges zusammengekommen". Den Leserinnen und Lesern verspricht Bund: "Sie werden mit anderen Augen durch die Straßen gehen".

Kasten

Insgesamt hat die Ortsinteressengemeinschaft (OIG) Steinrausch 2.000 Exemplare der Chronik aufgelegt. Zu erwerben ist sie ab dem 21. Januar 2017 bei der Bäckerei Silvanus
(Fraulautern) in der Kreuzbergstraße und der Lebacher Straße, bei der Bäckerei Fischer in Roden (Heiligenstraße) und im Einkaufszentrum (EKZ) Steinrausch, bei Schreibwaren Sabine Jonas im EKZ, bei der Kreisparkasse Saarlouis (Steinrausch) und bei der Bäckerei Gergen in Roden (Heiligenstraße) zu einem geringen Selbstkostenpreis in Höhe von 2,00 €.
Außerdem findet am Samstag, 21. Januar 2017 ein offener Verkauf ab 8:00 Uhr im EKZ Steinrausch statt.

In der OIG Steinrausch sind 15 Institutionen des öffentlichen Lebens im Steinrausch organisiert, darunter der Kindergarten, die Kinderkrippe, Kirchen, Feuerwehr, Parteien und Vereine.

Die OIG Steinrausch plant am 19. November 2017 eine Geburtstagsfeier. Im "Miteinander der Generationen" soll es eine Ausstellung "50 Jahre Steinrausch" geben. In Erwägung gezogen wird, für diesen Anlass auch Filmmaterial zusammenzustellen.

Bildquelle: Museum Saarlouis

 

Neujahrsempfang des CDU Stadtverbandes und der CDU Steinrausch

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Im Miteinander der Generationen fand der diesjährige Neujahrsempfang des CDU Stadtverbandes und der CDU Steinrausch statt.

Der Josef Gessner Preis wurde an Walter Löffler Beaumarais verliehen.

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Saarlouis – Veranstaltungen 1. Halbjahr 2017

29.01. bis 09.04.2017 Ausstellung „Ruthe, Sauer, Flix- Das ist doch keine Kunst“

28.04. bis 02.07.2017 Saar-Art-Landeskunstausstellung 2017

26.05. bis 04.06.2017 50. Saarlouiser Woche

26.05. bis 27.05.2017 Rodener Tage

30.05.2017 Familienaktionstag

01.06. bis 03.06.2017 Saarlouiser Emmes

23.06.2017 14. Lisdorfer-Open-Air-Konzert

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Damals – Roden Poesiealbum

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Geschrieben vor 98 Jahren und 4 Tagen

Genieße Deiner Jugend schöne Stunden,
Sie wissen nichts von Wiederkehr,
Einmal entflohen, einmal entschwunden,
Zurück kehrt keine Jugend mehr.


Deine Schwester
Maria Saarlouis, den 5. Januar 1919

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WACHABLÖSUNG BEI KARO BLAU GOLD

Zu einer Wachablösung  war  der  Karnevalsverein Karo Blau Gold  aus Saarlouis-Roden hinter
dem Donatuszentrum erschienen. Anwesend waren die mit dem Verein befreundeten Karne-
valsgesellschaften  und  Gäste  aus  dem  kommunalen Bereich. Mehr Bilder auch auf unserer
Facebook-Seite unter dem folgenden LINK: https://www.facebook.com/RodenaHeimat?ref=hl
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Saarlouis – Neujahrs-Gala 2017 im Theater am Ring

Mit Werken aus Oper, Operette, Musical und Filmmusik erfreute das Kreis Symphonie Orchester Saarlouis unter Leitung von Christian Schüller die Konzertbesucher. Durch das Programm führte Hans Werner Strauss, Vorsitzender des Stadtverbandes der kulturellen Vereine.

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Rodena Heimatkundeverein wünscht seinen Mitgliedern, Freunden und Bekannten ein Frohes, gesundes, erfolgreiches neues Jahr

Sun nien fai lok
Happy New Year
Bonne Année
L’Shannah Tovah Tikatevu
Gullukkig Niuw Jaar
Buon Capodanno
sretna nova godina
sretna nova godina
Szczesliwego Nowego Roku
S Novim Godom
Es Guets Neus Johr
Feliz Año Nuevo
Sawadee Pii Mai
Z novym hodam

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Damals – Fahr Traktor

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Die Maschinenfabrik Fahr war ein Hersteller von landwirtschaftlichen Maschinen mit Sitz in Gottmadingen, Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg.

Die Firma wurde 1870 von Johann Georg Fahr in Gottmadingen gegründet. 1892 wurde mit einer Eisengießerei in Stockach ein erstes Zweigwerk gegründet. 1903 wurde sie eine Offene Handelsgesellschaft, und Johann Georg Fahr übertrug die Leitung seinen beiden Söhnen und seinen zwei Schwiegersöhnen. Am 24. Oktober 1911[1] wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, blieb jedoch in Familienbesitz.

1938 begann man bei Fahr mit der Traktorenproduktion. Die Motoren stammten überwiegend von Güldner und Deutz. Der erste Traktor von Fahr war der F22 mit einem 22 PS leistenden Motor von Deutz, das Getriebe stammte von Fahr selbst. Während des Zweiten Weltkriegs durfte Fahr aufgrund des Schell-Plans nur den Holzgastraktor HG25 produzieren.

1951 zeigte Fahr auf der DLG-Ausstellung in Hamburg den ersten deutschen Selbstfahrmähdrescher. Ein Jahr später begann die Serienfertigung. Ebenfalls 1952 wurde mit der Fahr-Argentina S. R. L. in Buenos Aires ein Tochterunternehmen in Argentinien gegründet.[2] Ab 1955 wurde das Farmobil hergestellt, von dem bis 1966 etwa 1.000 Stück produziert wurden. Ebenfalls 1955 wurde der Mähdrescher Fahr MDL vorgestellt. 1958 vereinbarte man eine Kooperation mit Güldner zur Produktion von Traktoren. Ein Jahr später stellten beide Hersteller die Europa-Reihe vor, deren Modelle weitgehend baugleich waren.

Neben dem Fahr-Landmaschinen- und -Schlepperwerk in Gottmadingen mit Konstruktion, Hammerwerk, Schmiede, mechanische Fertigung, Blechnerei, Härterei, Material-Prüfung, Endmontage, Fahrversuch und Versand, unterhielt Fahr mit dem Werk Stockach eine Eisengießerei, in der bis zu 1000 Mitarbeiter Gussteile produzierten und die Fahr-Zahnradfabrik in Karlsruhe.

1961 erwarb die Deutz AG 25 % des Aktienkapitals der Firma Fahr, im folgenden Jahr wurde die Produktion von Fahr-Traktoren eingestellt. 1968 erwarb Deutz die Mehrheit der Fahr-Aktien. Ein Jahr später übernahm Deutz den Mähdrescherhersteller Ködel & Böhm. In dessen Werk wurden ab 1970 Maschinen unter der Marke Fahr hergestellt, sowie ab 1973 auch ein Abfallbeseitigungssystem. 1975 übernahm Deutz die verbleibenden Fahr-Aktien. Fahr wurde zwei Jahre später vollständig in den Klöckner-Humboldt-Deutz-Konzern eingegliedert und bildete mit der Landmaschinensparte von Deutz von nun an Deutz-Fahr. Unter diesem Markennamen wurden ab 1981 auch Traktoren gefertigt. 1984 ersetzte man das typische Rot, in dem die Landmaschinen von Fahr lackiert waren, durch das neue Hellgrün von Deutz-Fahr.

Ab 1988 wurde das Werk in Gottmadingen vom niederländischen Landmaschinenhersteller Greenland betrieben. Nachdem dieser durch den Konzern Kverneland übernommen worden war, wurde im Juli 2006 die Produktionsstätte in Gottmadingen geschlossen. Am Standort verblieb das sogenannte Kverneland-Kompetenzzentrum, das Heumaschinen und Festkammerpressen entwickelt.

Im Juni 2000 kaufte die Finanzholding Sparta AG den Börsenmantel der Maschinenfabrik Fahr.[3] Ein Jahr später im Juni 2001 erfolgte der Verkauf an eine internationale Investorengruppe um die Aktionäre der AIG AG[4][3] mit einhergehender Umbenennung am 10. September 2001 in FAHR Beteiligungen AG und Verlagerung des Firmensitzes nach Köln.[1] Fahr wiederum kaufte daraufhin die Industrieanlagentocher KHD Humboldt Wedag AG von der Deutz AG.[3] In den Folgejahren kam es zu weiteren Umfirmierungen als MFC Industrial Holdings AG (15. Oktober 2004), KHD Humboldt Wedag International (Deutschland) AG (20. November 2006) und KHD Humboldt Wedag International AG (23. März 2010).[1]

Quelle: Wikipedia

Literatur

  • Wolfgang Baader: Das grosse Fahr-Buch, DLG-Verlag, Frankfurt am Main 2005 ISBN 3-7690-0647-X
  • Kurt Häfner, Rainer Bank:Dieselschlepper-Prospekte von 1938 bis 1961, Kosmos, Stuttgart 1999, ISBN 3-440-07794-
  • Quelle Wikipedia
  1. Prospectus, KHD Humboldt Wedag International AG, 29. Dezember 2010, S. 8
  2.  
  3. Aus den Unternehmungen. In: Die Zeit vom 23. Juli 1953
  4.  
  5. SPARTA AG veräußert Börsenmantel der Maschinenfabrik FAHR AG mit Gewinn, presseportal.de, 28. Juni 2001
  6.  
  7. KHD Humboldt Wedag International AG, Börsen-Zeitung

Konzert in der Pfarrkiche St. Ludwig Saarlouis

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Geistliche Abendmusik mit Texten zu Dreikönig

Freitag, 06. Januar 2017, 19.30 Uhr, Ludwigskirche Saarlouis, Großer Markt

Rathauschor der Kreisstadt Saarlouis unter der Leitung von Johannes Schmitz, an der Orgel Armin Lamar

Texte: Hans-Jörg Schu
Rainer Maria Rilke (1875 – 1926) aus dem
„Buch der Bilder“ 1899, Die Heiligen Drei Könige
Rainer Maria Rilke aus „Das Marien-Leben“ 1912
Geburt Christi

Der Rathauschor der Kreisstadt Saarlouis singt:
· Jerusalem
· Tochter Zion, freue dich
· Freu dich, Erd und Sternenzelt
· Weihnachtsglocke
· Es ist ein Ros’ entsprungen
· Auf gläubige Seelen
· In dulci jubilo
· Hell vom Turm die Glocken künden

Eintritt wird nicht erhoben.

Impressionen von der Saar

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Die Quellen der Saar sind am Donon in den Vogesen. Es gibt eine Rote und Weiße Saar die bei Hermellange zusammenfließen. Die Saar mündet bei Konz in die Mosel. Über den Saar-Kohle-Kanal ist sie mit dem RheinMarne Kanal verbunden. 1974 wurde die Saar für die Großschifffahrt ausgebaut.

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Damals – Tiere beim Militär

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Tiere im Militär bezeichnet die Verwendung von Tieren für den Kriegseinsatz. Tiere verschiedener Art spielen seit mindestens 2000 Jahren eine Rolle in der Logistik, im Gefecht, bei der Aufklärung, Spionage und Abwehr. Die Streitkräfte verschiedenster Nationen setzten bzw. setzen immer noch diverse Tierarten in militärischen Auseinandersetzungen ein.

Der römische Dichter Lukrez berichtete im 1. Jahrhundert v. Chr. von Ebern, die in viel früheren Zeiten Kriegselefanten angriffen.[2] Die US-Marine setzt seit dem Vietnamkrieg Meerestiere in ihrem Marine Mammal Programm ein – etwa Seelöwen und Delfine zum Aufspüren von Seeminen.

Es gab immer wieder Einzelfälle, wo Tiere sich im Militär besondere Verdienste erwarben. Typisches Beispiel ist ein syrischer Braunbär, der den polnischen Truppen im Kampf gegen die deutsche Wehrmacht in Süditalien als Munitionsträger diente. Wojtek hatte sogar militärischen Rang und „besaß“ ein Soldbuch.

Pferde brachten noch im Zweiten Weltkrieg Kriegsgerät und Nachschub an die Front, Hunde schüchterten die Gegner ein und überbrachten, wie Brieftauben, Nachrichten. Dies sind die drei wichtigsten, über Jahrhunderte etablierten Tierarten für den Krieg.

Die Kavallerie war neben der Infanterie seit der Antike eine der stärksten militärischen Truppengattungen. Bukephalos, das Streitross Alexanders des Großen, galt als das bekannteste Pferd der Antike. Pferde verkörperten Mobilität, Schnelligkeit und Durchschlagskraft. Sie veränderten militärische Strategien und Taktiken, ähnlich wie später die Panzer und Militärflugzeuge es taten. Um die für den Krieg wichtigen Tiere zu schützen, wurden Rüstungen für Pferde erfunden. Speziell ausgebildete Infanteristen griffen mit Speeren gezielt Pferde an. Bis zur Verbreitung der Handfeuerwaffen kämpften die Reiter meist neben dem Schwert mit Pfeil und Bogen. Es gab Schlachtrösser und Armeepferde. Die Kreuzzüge waren Kriege mit einem massiven Einsatz von organisierten Reiterverbänden – der Kavallerie.

Rinder kamen als Transporttiere zum Einsatz, waren aber wegen ihrer geringeren Wendigkeit im Kriegseinsatz von untergeordneter Bedeutung. In schwer zugänglichen Gebirgsregionen waren die Maultiere in beiden Weltkriegen militärisch wichtig. Eine große Rolle im indischen und nordafrikanischen Raum spielten dagegen Kriegselefanten.

In den Wüsten Nordafrikas und auf der arabischen Halbinsel kamen Kamele zu Einsatz. Für Pferde gab es mobile Veterinärkliniken; man entwickelte gegen den Einsatz von Giftgas Gasmasken für die Tiere.

Im Vorfeld des Ersten Weltkrieges stieg der Bedarf an Pferden im Rahmen der Aufrüstung so stark, dass in ganz Europa ein reger Handel mit Tausenden von Tieren stattfand. Pferde waren Teil der Aufrüstung. Die Zeitschrift Die Woche schrieb in der Ausgabe vom Juni 1913:

Um unsere beritten Truppen, den heutigen Zeitverhältnissen entsprechend, verstärken zu können, muß auch der Pferdebestand des deutschen Heeres vermehrt werden. Soll dies mit Erfolg geschehen, so müßten in Summa 27.000 Pferde beschafft werden, doch will die Heeresverwaltung zunächst nur 17.000 Pferde neu einstellen, von denen 8000 als Reitpferde, 9000 als Zugpferde zu verwenden sind. Durch die weitere Hebung der Landespferdzucht ist vieles zum Glück anders geworden, wenn auch zugegeben werden muß, daß bei dem enormen Pferdverbrauch im Fall eines Krieges der „Nachschub“ sich einigermaßen schwierig gestalten dürfte, weshalb Autoritäten auf diesem Gebiet schon vor Jahren die Bildung einer Kriegsreserve von Militärpferden in Vorschlag brachten.

1917 hatte Großbritannien über eine Million Pferde im Kriegseinsatz. An manchen Tagen kamen 1000 Pferde als Ersatz für verletzte oder getötete Tiere über den Kanal nach Frankreich. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939 hatte in Europa nur noch Polen signifikante berittene Truppen.

In den Armeen der Antike und des frühen Mittelalters spielten große Hunde eine Rolle. Sie sollten den Gegner in Angst versetzen. Im Hochmittelalter setzte man Hunde als „Melder“, also für Botengänge ein. Beim zweiten Italienzug Heinrichs V. 1118 soll ein Hund Briefe der belagerten Truppen zu ihren päpstlichen Verbündeten gebracht haben. 1885 begann das preußische Militär mit dem Training von Hunden für Patrouillengänge. Im Ersten Weltkrieg bediente man sich der Polizeihunde und sprach – in der Regel erfolgreich – Hundezüchtervereine an. Zum Einsatz kamen auch Panzerabwehrhunde. In den Nachbarländern gab es kaum Hunde im Kriegseinsatz. Die Belgier nutzten Hunde als Zugtiere für kleinere Lasten.

Wegen der emotionalen Bindung der Hunde an ihren Trainer musste letzterer meist mit in die Schlacht ziehen. Die Tiere verloren wegen des ungewohnten Gefechtslärms häufig die Orientierung. Hunde wurden insbesondere beim Stellungskrieg immer wichtiger, weil sie menschlichen Meldern die Arbeit abnehmen konnten. In einigen Fällen ließ man Hunde Fernsprechleitungen verlegen. Der Erste Weltkrieg verschliss über eine Million Pferde und einige zigtausend Hunde. Meldehunde dienten auch dem Transport von Kriegstauben an einen Ort, von dem sie zurückflogen.

Quelle: Wikipedia

Lukrez: De rerum natura. Lukrez beschreibt die Tiere im Wesentlichen als ungeeignet für den Gefechtseinsatz. Zitat: „Auch versuchte man Stiere im Dienste des Kriegs zu verwenden / Und wildwütende Eber den Feinden entgegen zu schicken. / Ja man sandte dem Heere voraus gar grimmige Löwen, / Welche bewaffnete Wärter und grausame Bändiger führten, / Um sie lenken zu können und fest an der Kette zu halten. / Doch vergeblich! Erhitzt vom beiderseitigen Blutbad / Brachten sie wütend die Reihen von Freund und Feind in Verwirrung, / Hier und da die Mähnen des Haupts die schrecklichen schüttelnd. / Vor dem Gebrüll nun scheuten die Rosse, die Reiter vermochten / Nimmer die Tiere zu halten noch gegen die Feinde zu lenken.“ (aus dem Lateinischen übersetzt von Hermann Diels, 1924)

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Damals – Beckerbrauerei Beckerbrauerei St. Ingbert

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Die Becker Brauerei war eine Brauerei in St. Ingbert und wurde 1877 gegründet. Sie war eine der ältesten Brauereien des Saarlandes und wurde 1998 geschlossen.

1877 ersteigerten die Gebrüder Friedrich, Karl und Georg Becker, Söhne des St. Ingberter Bürgers Friedrich Becker (1819–1891) und seiner Ehefrau Charlotte, geb Emmerling (1825–1889), die Groß’sche Brauerei in St. Ingbert, die ab dem 1. Oktober 1877 wiedergegründet wurde und unter dem Namen Bierbrauerei Gebrüder Becker firmierte. In den Jahren 1925–1931 errichtete man den Becker-Turm und ein neues Sudhaus. Die Brauerei Becker kaufte 1954 die Donnerbräu GmbH in Saarlouis auf. Diese unterstand schon seit 1950 den Geschäftsführern Peter und Niko Becker. Als Außenstelle wurde im Donnerbräu noch bis 1978 Bier gebraut. 1989 wurde die Brauerei Becker von der Karlsberg Brauerei übernommen. Diese stellte die Produktion in St. Ingbert 1997 ein.[3] Der Braubetrieb wurde zur Karlsberg Brauerei in Homburg verlagert. In St. Ingbert wurde derweil der „Innovationsparks am Becker-Turm“ gegründet.

Die Biersorte Becker’s Pils wird bis heute weiterhin produziert.[4]

Quelle: Wikipedia
Infoseite zur Becker Brauerei. In: bier-der-saar.de. Abgerufen am 19. Februar 2011.
http://www.karlsberg.de/Produkte

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Familienabend beim Sängerbund 1872 Fraulautern

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Samstagabend hatte der Sängerbund zu seinem Familienabend geladen. Nach Begrüßung der Gäste durch Martin Labitzke, den 1. Vorsitzenden des Sängerbundes ging es im Programm weiter mit Auftritten des Chores unter Leitung von Isabelle Goldmann und verschiedenen Kabarettstücken.

Der offizielle Teil endete mit der Ehrung langjähriger Mitglieder.

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