DAS KIRCHLICHE FEST ALLERHEILIGEN

Die Kelten feierten den Jahreswechsel in der Nacht zum 1. November. Der Jahreswechsel wurde „Sam-Hain“ 😊 das Ende des Sommers) genannt. Sie gedachten dabei der toten Seelen. Zu diesem Fest sollen große Feuer und das Opfern von Getreide und Tieren gehört haben. Mit den Opfern sollten die Seelen der Verstorbenen besänftigt werden.
 
Die Menschen im Römischen Reich sollen ebenfalls im Herbst ein Fest in Erinnerung der Verstorbenen begangen haben, nämlich das „Lemurenfest“. Lemuren waren die Seelen der Verstorbenen, welche
als Dämonen und Geister weiter die Lebenden begleiteten.
 
Die christliche Kirche assimilierte den vermutlich nicht auszurottenden Brauch in einem Gedenktag für „alle heiligen Seelen“ = „Allerheiligen“. Grundsätzlich gilt die gesamte christliche Gemeinschaft als heilig. Vermutlich durch Übernahme einer um 150 v. Chr. im Judentum aufkomirche assimilierte den vermutlich nicht auszurottenden Brauch in einem Gedenktag für „alle heiligen Seelen“ = „Allerheiligen“. Grundsätzlich gilt die gesamte christliche Gemeinschaft als heilig. Vermutlich durch Übernahme einer um 150 v. Chr. im Judentum aufkommenden Märtyrer-Theologie (Märtyrer -griechisch- = Zeuge) haben die mit dem Leben bezahlten Glaubenszeugen eine besondere heilige Bedeutung erlangt. Jene, welche für ihr Zeugnis Folter, Verfolgung und Entbehrung erlitten, werden „Bekenner“ genannt. [1]
 
„Allerheiligen“ ist in der katholischen Kirche das Sammelfest für alle Heiligen am 1. November. Die Kirche gedenkt mit diesem Hochfest nicht nur der vom Papst heiliggesprochenen Frauen und Männer, sondern auch der vielen Menschen, die eher unspektakulär und still ihren Glauben gelebt und ihr Christentum konsequent verwirklicht haben. [2]
 
Der älteste Beleg für diesen „Herrentag aller Heiligen“ findet sich im 4. Jahrhundert bei Johannes Chrysostomos. Er ist am Sonntag nach Pfingsten datiert, da ursprünglich die Osterzeit mit dem Totengedenken verknüpft war. Papst Bonifatius IV. weihte 609 das zuvor der heidnischantiken Götterwelt zugeschriebene Pantheon in Rom der Jungfrau Maria und allen Heiligen. Daraufhin wurde jedes Jahr am Freitag nach Ostern den Heiligen gedacht.
 
In Irland entstand ab dem 8. Jahrhundert ein neuer Hintergrund für das Heiligenfest: Der Zusammenhang mit Ostern verblasste allmählich, stattdessen rückte die sterbende Natur, durch die die ewige Welt der Heiligen sichtbarer wird, in den Vordergrund. So wurde dort der 1. November der neue Termin des Festes, zugleich Winterbeginn und Jahresanfang. Im 9. Jahrhundert brachten irische Missionare dieses Brauchtum auf den Kontinent. Papst Gregor IV. dehnte den Gedächtnistag auf die ganze Kirche aus. [3]
 
Nach dem Entstehen des Festes „Allerheiligen“ wurde das Fest im Kloster und in der Kongregation von CLUNY unter dem Abt ODILO (994-1048) als Totengedächtnis eifrig in Gebet und Opfer gepflegt.
Dies brachte eine Menge von Güterschenkungen ein. Daher wurde das Kloster von CLUNY allmählich reich und mächtig. [4]
 
ANMERKUNGEN
[1] Hans-Peter Ebert, Festtage zum Nachlesen (Hintergründe zu Zeitrechnung und Brauchtum), DRW-Verlag, Leinfelden-Echteredingen 2001, Seiten 100 + 101.
 
[2] Manfred Becker-Huberti – Ulrich Lota, KATHOLISCH (A-Z), Das Handlexikon, Verlag Herder, Freiburg (Breisgau) 2009, Seite 15.
 
[3] Die wichtigsten Gedenk- und Feiertage (Religiöse und nationale Feiertage weltweit), Chronik Bertelsmann, Wissen Media Verlag, Gütersloh/München 2009, Seiten 52 + 53.
 
[4] Bihlmeyer – Tüchle, Kirchengeschichte, Zweiter Teil: Das 
Mittelalter, 12. Auflage, Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 1948, §§ 100,1 + 101,3.

Halloween

Der Brauch, Kürbisse zum Halloweenfest aufzustellen, stammt aus Irland. Dort lebte einer Sage nach der Bösewicht Jack Oldfield. Dieser fing durch eine List den Teufel ein und wollte ihn nur freilassen, wenn er Jack O fortan nicht mehr in die Quere kommen würde. Nach Jacks Tod kam er aufgrund seiner Taten nicht in den Himmel, aber auch in die Hölle durfte Jack nicht, da er den Teufel betrogen hatte. Doch der Teufel erbarmte sich und schenkte ihm eine Rübe und eine glühende Kohle, damit Jack durch das Dunkel wandern könne. Der Ursprung des beleuchteten Kürbisses war demnach eine beleuchtete Rübe, doch da in den Vereinigten Staaten Kürbisse in großen Mengen zur Verfügung standen, höhlte man stattdessen einen Kürbis aus. Dieser Kürbis war seither als Jack O’Lantern bekannt. Um böse Geister abzuschrecken, schnitt man Fratzen in Kürbisse, die vor dem Haus den Hof beleuchteten.
Amerikanische Halloweenbräuche verbreiteten sich im Verlauf der 1990er Jahre nach Europa, wo sie einen fröhlichen und weniger schaurigen Charakter als in Nordamerika haben.
 
Quelle: Wikipedia
Bildquelle: Pixabay

23.Grubenlampensammlertreffen im Vereinshaus Fraulautern

Zum 23. Mals fand in Fraulauterner Vereinshaus unter der Schirmherrschaft der Regionalgeschäftsführerin der DGB Region Saar-Trier, Simone Bubel das Grubenlampen-Sammlertreffen des Berg- und Hüttenarbeitervereins Fraulautern statt. Seit Jahren wird dies Veranstaltung von Klaus Hier, dem Vorsitzenden des Fraulauterner Berg- und Hüttenbauvereins organisiert. Musikalisch umrahmt wurde diese Veranstaltung von dem Brass-Ensemble der Bergkapelle Saar.

Rodener Faasend 1959

Faasend in Roden ist auch Zeit der Erinnerung.  1959 regierte Theoderich von Fernguckshausen (Theo Speicher), der Prinz ohne Prinzessin, Wir schauen einen Film von 1959 über den Faasendverein RODEKA, den Umzug von der Rodener Siedlung durch die Winterstr., Lindenstr. zum Marktplatz. Die damalige Kappensitzung fand auf dem Marktplatz mit der Löffelgarde und der LiGeKa, statt.

Termin: 09.11.2023     15.00 Uhr    

VHS Donatuszentrum Schulstr. 7

PFARRFEST DER PFARREI MARIA HIMMELFAHRT

Montag, dem 14. August 2023, wurde auf dem Kirchenvorplatz nach der Andacht das diesjährige Pfarrfest eröffnet. Schirmherr des Kirchenfestes ist der Saarlouiser Oberbürgermeister Peter Demmer. Für die musikalische Umrahmung sorgte Volker Dittlinger.

Am Dienstag, dem 15. August 2023, wurde nach dem Festhochamt mit Kräuterwischsegnung das Pfarrfest durch das traditionelle Frühschoppenkonzert mit dem Musikverein Harmonie Roden gestartet.

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Kirmesmontag mit dem Männerchor 1864 und dem Bergmannsverein St. Barbara Rodēna Heimatkundeverein Roden e.V.

Traditionsgemäß feierten der Bergmannsverein Roden, der Männerchor 1864 und Rodener Vereine die an Kirmesmontag die Donatuskirmes.
 
8.45 Uhr trafen sich die teilnehmenden Vereine mit Fahnenabordnungen am Pfarrgarten und gingen dann in die Kirche Maria Himmelfahrt. Musikalisch umrahmt wurde die heilige Messe vom Männerchor 1864 Roden. Danach ging es zum Karl-Thiel-Haus wo das Kirmesmontagskonzert mit dem Männerchor Roden und den „Warndtmusikanten“ stattfand.
 
 
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Kerhinet

 

Seit 1973 sind die strohgedeckten Häuser des Dorfes vom Kerhinet vom Park naturel de Briére
aufgekauft worden. Damals zählte das Dorf nur noch zwei Einwohner und die meisten Häuser waren Ruinen. Zwölf Jahre wurde das Dorf vom Park naturel de Briére restauriert.

 

 

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Beerdigung des Kirwenhannes

Einem alten Brauch zufolge wurde unter großer Anteilnahme wurde „Hannes Kirw“ beerdigt. Nach der Beerdigung trafen sich alle zum Marand in der Winterstr.

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DIE LEGENDE DES HL. DONATUS

Wassermangel bei römischen HeerDonatus = geschenkt Entsendung mit seiner Legion nach Germanien gegen die Markomannen Nach Gebeten erquickte ein Regen die römischen Soldaten Ströme von Wasser ergoss sich über die Feinde Vater Faustus = Befehlshaber des kaiserlichen Heeres

Donatus (= geschenkt) war der nach vielem Gebeten „von Gott geschenkte Sohn“ vornehmer Eltern zu Rom. Der Vater Faustus war Befehlshaber des kaiserlichen Heeres. Auch der Sohn wurde Soldat und bald Offizier. Mit seiner Legion wurde er nach Germanien gegen die Markomannen entsandt. Das römische Heer kam 174 in arges Gedränge; die Lebensmittel gingen aus und es mangelte an Wasser. Da betete die Legion des heiligen Donatus mit 6666 Mann, lauter Christen, zum Einen wahren Gott – und während
ein Regen die römischen Soldaten erquickte, öffnete der Himmel seine Schleusen und goss Ströme von Wasser über die Feinde. Blitze und Hagel töteten eine Menge derselben. Der Sieg war vollständig. Infolge davon wurde jene Legion »die blitzende« genannt.

Kaiser Marc Aurel ernannte den tapferen Donatus zum Befehlshaber seinerLeibwache und wollte ihn mit seiner Enkelin, der Fürstin Alexandra, vermählen. Da jedoch der Heilige die Ehe ablehnte, weil er sich Gott für immer durch das Gelöbnis der Keuschheit geweiht hatte, wurde er als Christ verfolgt und im Palast der Fürstin nach deren Anstiftung hin enthauptet. Im Jahre 1649 wurden seine heiligen Reliquien in den Kata-
komben von Rom aufgefunden und von Jesuiten in ihre Kollegiumskirchezu Münstereifel im Bistum Trier 1652 übertragen. Aus obiger Begebenheit ist es erklärlich, dass der heilige Donatus zum besonderen Schutzpatron gegen Blitz und Ungewitter erwählt wurde. Sein Verehrungstag ist der 30.
Juni.

QUELLE:
Heiliger Donatus, Soldat und Märtyrer, Chiemgau Blätter, Jahrgang 2018,
Nummer 26.

ANMERKUNG:
Das Christentum war niemals eine „Lagerreligion“ gewesen.  Erst etwa seit der Zeit des Marc Aurel oder des Commodus hat es christliche Soldaten gegeben. Bis zu dieser Zeit waren christliche Soldaten noch spärlich, und das Christentum hatte sie ergriffen, als sie noch Soldaten waren.

In der Zeit, als die christlichen Soldaten häufiger wurden, forderten die Strengen unter den Gläubigen, die Unvereinbarkeit der christlichen Religion mit dem Soldatenstand darzutun und verlangten von den christlichen Soldaten, dass sie ihren Dienst quittierten oder das Martyrium erleiden sollten. (Adolf von  Harnack, Die Mission und Ausbreitung des Christentums in den ersten drei Jahrhunderten, Zweiter Band: Die Verbreitung, Seite 578)

 

St. Donatus – Ortspatron von Roden

 

Die Donatuskirmes ist jeden zweiten Sonntag im Juli.  Nach dem Hochamt findet die feierliche Donatus-Prozession statt. Unter dem Himmel, der von vier Personen getragen wird, befindet sich der Pastor mit der Donatusrelequie. Vier Personen tragen die Donatusfigur auf einer Trage, durch die Straßen Rodens.

Das Donatuslied „Blutzeuge Christi, starker Held, Du mächt’ger Schirmherr für die Welt“ mit dem anschließenden Refrain „Heiliger Donatus, bitt‘ Gott für uns“ wird in der Kirche beim Hochamt und bei der Prozession gesungen.

Der Anlass und das genaue Datum, wann die Verehrung des heiligen Donatus in der Pfarrei Roden begann, ist nicht feststellbar.

Das Fest des hl. Donatus wird in der Gemeinde schon sehr lange gefeiert und ist das Hauptpatronatsfest von Kirche und Ort. Es kann davon ausgegangen werden, dass ein in der Vergangenheit liegendes, ungewöhnliches Ereignis der Grund für die Verehrung des Heiligen ist.

Bis zur französischen Revolution besaß die Pfarrkirche in Roden eine wertvolle in Gold und Silber gefasste Reliquie des Heiligen.

Im Mai 1652 wurden die Gebeine des hl. Donatus von Rom nach Münstereifel gebracht. In den dortigen alten Verzeichnissen, wo die Pfarrkirchen, die Reliquien erhalten hatten, aufgeführt sind, ist Roden nicht erwähnt.

Alte gedruckte Donatuszettel mit der Notiz „Angerührt an die Reliquie des Hl. Donatus in der Pfarrkirche zu Roden“ beweisen, dass die Kirche früher im Besitz einer Reliquie gewesen ist.

Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Reliquie von Kirchenräubern, die es wahrscheinlich auf ihre Gold- und Silbereinfassung abgesehen hatten, gestohlen.

Unter den 3 Glocken der Pfarrei befand sich die Donatusglocke. Sie sollte auf Befehl der französischen Regierung ausgeliefert werden. Der Saarlouiser Distrikpräfekt meldete nur 2 Glocken und rettete die die dem Hl. Donatus geweihte Glocke. Nach Beendigung der Revolution kam die Glocke wieder an ihren Platz.

In einer Notiz vom 26. Juni 1760, als die neue Pfarrkirche vom Bischof einweiht wurde, findet sich der erste schriftliche Nachweis über die Verehrung des Heiligen Donatus. 1789 fand eine Donatusprozession statt.

Seit den 80-er Jahren des 19 Jahrhunderts hat Roden wieder eine Donatusreliquie.

Die dem Heiligen Donatus geweihte Glocke verließ Roden 1904 auf einem Fuhrwerk.

1925 erhielt die Kirche neue Glocken, von denen eine mit einem Gewicht von 24 Zentnern dem Heiligen Donatus geweiht wurde. Diese Glocke wurde im 2. Weltkrieg eingeschmolzen.

Auch im heutigen Glockengeläut der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt befindet sich eine dem hl. Donatus geweihte Glocke.

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St. Donatus – Ortspa

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