Alte Berufe – damals Bauernhof in Roden

Rodener Bauernfamilie mit ihrem Fahr Traktor

Die Firma wurde 1870 von Johann Georg Fahr in Gottmadingen gegründet. 1892 wurde mit einer Eisengießerei in Stockach ein erstes Zweigwerk gegründet. 1903 wurde sie eine Offene Handelsgesellschaft, und Johann Georg Fahr übertrug die Leitung seinen beiden Söhnen und seinen zwei Schwiegersöhnen. Am 24. Oktober 1911[1] wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, blieb jedoch in Familienbesitz.

1938 begann man bei Fahr mit der Traktorenproduktion. Die Motoren stammten überwiegend von Güldner und Deutz. Der erste Traktor von Fahr war der F22 mit einem 22 PS leistenden Motor von Deutz, das Getriebe stammte von Fahr selbst. Während des Zweiten Weltkriegs durfte Fahr aufgrund des Schell-Plans nur den Holzgastraktor HG25 produzieren.

1951 zeigte Fahr auf der DLG-Ausstellung in Hamburg den ersten deutschen Selbstfahrmähdrescher. Ein Jahr später begann die Serienfertigung. Ebenfalls 1952 wurde mit der Fahr-Argentina S. R. L. in Buenos Aires ein Tochterunternehmen in Argentinien gegründet.[2] Ab 1955 wurde das Farmobil hergestellt, von dem bis 1966 etwa 1.000 Stück produziert wurden. Ebenfalls 1955 wurde der Mähdrescher Fahr MDL vorgestellt. 1958 vereinbarte man eine Kooperation mit Güldner zur Produktion von Traktoren. Ein Jahr später stellten beide Hersteller die Europa-Reihe vor, deren Modelle weitgehend baugleich waren.

Neben dem Fahr-Landmaschinen- und -Schlepperwerk in Gottmadingen mit Konstruktion, Hammerwerk, Schmiede, mechanische Fertigung, Blechnerei, Härterei, Material-Prüfung, Endmontage, Fahrversuch und Versand, unterhielt Fahr mit dem Werk Stockach eine Eisengießerei, in der bis zu 1000 Mitarbeiter Gussteile produzierten und die Fahr-Zahnradfabrik in Karlsruhe.

1961 erwarb die Deutz AG 25 % des Aktienkapitals der Firma Fahr, im folgenden Jahr wurde die Produktion von Fahr-Traktoren eingestellt. 1968 erwarb Deutz die Mehrheit der Fahr-Aktien. Ein Jahr später übernahm Deutz den Mähdrescherhersteller Ködel & Böhm. In dessen Werk wurden ab 1970 Maschinen unter der Marke Fahr hergestellt, sowie ab 1973 auch ein Abfallbeseitigungssystem. 1975 übernahm Deutz die verbleibenden Fahr-Aktien. Fahr wurde zwei Jahre später vollständig in den Klöckner-Humboldt-Deutz-Konzern eingegliedert und bildete mit der Landmaschinensparte von Deutz von nun an Deutz-Fahr. Unter diesem Markennamen wurden ab 1981 auch Traktoren gefertigt. 1984 ersetzte man das typische Rot, in dem die Landmaschinen von Fahr lackiert waren, durch das neue Hellgrün von Deutz-Fahr.

Ab 1988 wurde das Werk in Gottmadingen vom niederländischen Landmaschinenhersteller Greenland betrieben. Nachdem dieser durch den Konzern Kverneland übernommen worden war, wurde im Juli 2006 die Produktionsstätte in Gottmadingen geschlossen. Am Standort verblieb das sogenannte Kverneland-Kompetenzzentrum, das Heumaschinen und Festkammerpressen entwickelt.

Quelle: Wikipedia

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Beerdigung der Faasend

Wie die Rodener früher die Faasend beerdigten

Die Faasend wurde an Aschermittwoch mit dem traditionellen Heringsessen beerdigt. Die Beerdigungsgesellschaft kommt,  schwarz gekleidet, in tiefer Trauer, zum Vorstand des Karnevalvereins, um ihm persönlich das Beileid auszusprechen. Wenn die Trauergemeinde vollzählig  versammelt ist, begrüßt der Vorsitzende (mit wehleidiger Stimme) die Gäste:

Liebe Faasendtrauergemeinde!

Wir trauern heute um unsere allseits geliebte Faasend, die heute im viel zu zarten Alter von uns gegangen ist.   Sie wurde dahingerafft von dem kurzen schweren Leiden der Undankbarkeit. Wir alle sind zutiefst erschüttert,  von dem  allzu frühen Dahinscheiden. Sie durfte unserer Verehrung in ihrem kurzen Narrenleben unbedingt versichert sein, hat sie uns doch Tage der Heiterkeit und des Frohsinns beschert. Viel zu früh nun musste sie im Alter von 91 Tagen von uns gehen und die heimatlichen Gefilde für immer verlassen.

Mit gebrochenem Herzen und in Tränen aufgelöst, nehmen wir hier von Ihr Abschied und verabschieden uns mit einem dreifach traurigen Aleehh  hopp, Aleehh  hopp, Aleehh  hopp, hoopp, hopp (traurig)!
Danach ging man zum Leichenschmaus mit eingelegten Heringen, weißem Käse und Pellkartoffeln über.

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EINE INSCHRIFT AN EINEM WEGEKREUZ

AUTOR: Josef Theobald

VORWORT

Dieser Beitrag ist meiner Tante, Frau Gisela Baltes,
geborene Zahner, gewidmet, die am Wochenende
im Alter von 85 Jahren verstorben ist. Auch sie in-
teressierte sich für heimatkundliche Themen.

BEITRAG

Sowohl am „Markuskreuz“ am Bahndamm (Lorisstraße) als auch am
„Armseelenkreuz“ in der Rathstraße findet sich zum Gedenken an die
Gefallenen und Vermissten bei den schweren Kämpfen in Saarlouis-
Roden in den Jahren 1944/45 dieser Hinweis:  

„Wie Du Vater in mir bist,
und ich in Dir bin,
so lass auch Sie
in uns eins sein.“

Johannes 17,21

Richtig müsste die Übersetzung aus dem griechischen Grundtext
so lauten:

„(Gleich)wie du, Vater, in mir
und ich in dir,
damit auch sie
in uns sind.“

Münchener Neues Testament (2004)

Dem zur Folge wurde der Ausdruck „so lass auch sie“ hier willkürlich
eingefügt.

Dies entspricht auch der Übersetzung aus der lateinischen Vulgata.

In der heutigen Theologie nennt man dieses Konstrukt auch Immanenz-
formel. Hier geht es vordergründig um die Einheit von Vater und Sohn.
Diese Immanenz zwischen dem Sohn und den Jüngern geschieht durch
das Geben und Empfangen des Wortes. So wie die Beziehung zwischen
Vater und Sohn vom Geben und Empfangen des Wortes bestimmt ist, ist
auch die Beziehung zwischen Sohn und Jünger davon bestimmt. Durch
dieses Geben und Empfangen des Wortes, durch die Immanenz von Sohn
und Jünger, entsteht die Einheit der Jünger untereinander. Die Jünger bzw.
die Glaubenden werden durch die Immanenz Jesu mit ihnen in die Einheit
von Vater und Sohn hineingenommen. Die Immanenz zwischen Jesus und
den Jüngern unterscheidet sich streng von obiger Vater-Sohn-Immanenz.
Sie ist rein „gnadenhaftes“ Ereignis. So besagt der Zusammenhang des
Textes, dass die Einheit der Jünger untereinander, welche die Einheit
von Vater und Sohn der Welt gegenüber gegenwärtig macht, zur Er-
kenntnis der Sendung Jesu führt. Dieses Erkennen der Sendung ist,
wie eben deutlich wurde, mit dem „Erkennen des Vaters“ gleichge-
setzt. Das heißt, dass die Sendungsformel die Offenbarung der Im-
manenz bedeutet. Durch die Darstellung der Einheit (d. h. die Imma-
nenz von Vater und Sohn) durch die Glaubenden gelangt die Welt zur
Erkenntnis dieser Einheit. [1]

Die evangelische Theologie verweist bei der Immanenz (Einheit) Jesu
mit den Glaubenden auf den Epheserbrief, wo es heißt: „ein Leib und
ein Geist, wie ihr auch berufen seid auf einerlei Hoffnung eurer Be-
rufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater unser
aller, der da ist über euch allen und durch euch alle und in euch al-
len.“ (Kapitel 4, Verse 4-6, Luther-Textfassung von 1912)

Das Bonner Neue Testament, der erste kritische theologische Apparat
des Neuen Testamentes auf der Seite der katholischen Kirche für den
deutschsprachigen Raum aus der Zeit nach dem I. Weltkrieg weist da-
raufhin: „Im Glauben an den Herrn senkt sich göttliches Leben in die
Seelen ein, es ist die Teilnahme an ihm, die alle Gläubigen zur Einheit
zusammenschmiedet und zugleich diese davor bewahrt, Erstarrung und
Einerleiheit zu werden. Es ist „eine wirkliche Gemeinschaft des Lebens
und Wesens, des von Gott in sie übergeströmten übernatürlichen We-
sens und Gnadenlebens, einer Vereinigung auf dem gemeinsamen Le-
bensgrund, in der gemeinsamen Atmosphäre der Gotteswahrheit und
Gottesgnade (Keppler).“ [2] In dieser Ausführung findet sich auch der
Armseelen-Gedanke, der aus der aufsteigenden Einheit der Kirche re-
sultiert. Diese wird notwendig zu einem Beweis der göttlichen Sendung
Jesu selbst. Sie kann nur bewirkt werden durch Gottes Macht, dessen
Wesen Einheit und Kraft ist.    

ANMERKUNGEN
[1] Yu Ibuki, DIE WAHRHEIT IM JOHANNESEVANGELIUM, Bonner
     biblische Beiträge (39), Peter Hanstein Verlag, Bonn 1972, Seiten
     127 – 131.  
[2] DIE HEILIGE SCHRIFT DES NEUEN TESTAMENTS, Verlag von
     Peter Hanstein, der Band I, Teil 2: Das Johannesevangelium,
     Bonn 1921, Seite 239.
 

NACHTRAG

An der Stelle, wo heute das „Markuskreuz“ steht, stand vor dem I. Welt-
krieg ein Altar anlässlich des Fronleichnamstages. In den Kriegsjahren
1944/45 war das Wegkreuz stark beschädigt. Der Steinmetzmeister G.
Ahlhelm hat das Kreuz wieder hergerichtet und ihm auch eine neue Be-
schriftung gegeben.

Das „Armseelen- oder Welteskreuz“ steht schon seit dem vorletzten
Jahrhundert an dem heutigen Standort. Nach der starken Zerstörung
in den Kriegsjahren 1944/45 wurde es vom Friedhofswärter Johann
Klein übernommen und wieder hergestellt. Seitdem trägt es auch die
heutige Aufschrift.     

Quelle:
Dr. Andreas Neumann, Rodener Kreuze und Rodena Geschichte(n)
– sowie ein Einstieg in Kirchenlatein. eine Publikation des RODENA
Heimatkundevereins, 1. Auflage 2010, Seiten 58 + 64.

 

 

 

KG Saarlouis-Steinrausch e.V. Faasend Rebellen – das neue Rebellenlied

Um Steinrausch steht die große Hall, do feiern mir Rebellenball,
wir singen, tanzen, trinken Bier, ja darum sind wir alle hier.
Wir machen durch bis morgen um acht, das der Kater keine Chance hat.
Dann werden wir nach Hause schweben, schön ist das Rebellenleben.

Refrain:
Wir rufen ganz laut Alleh Hopp, der Steinrausch, der steht wieder Kopp
Mir feiern die Fasenacht, um Steinrausch bis die Schwarte kracht.
Ja wir, wir sind Rebellen.

Wir hoffen es hat Spaß gemacht, kommt und feiert heut die ganze Nacht,
trinkt Cocktails und singt alle mit, den supertollen Faasendhit.
Rebellen ja, das sind wir, um Steinrausch ja do feiern wir,
weil jeder der die Faasend kennt, zu den Rebellen auf den Steinrausch rennt.

Refrain:
Wir rufen ganz laut Alleh Hopp, der Steinrausch, der steht wieder Kopp
Mir feiern die Fasenacht, um Steinrausch bis die Schwarte kracht.
Ja wir, wir sind Rebellen.

Wir hoffen es hat Spaß gemacht, kommt und feiert heut die ganze Nacht,
denn nun ist es jedem klar, wir sehen uns im nächsten Jahr.
Dann wird es wieder lustig sein und keiner von uns ist allein,
dann gibt es in der Steinrauschhall wieder den Rebellenball.

Refrain:
Wir rufen ganz laut Alleh Hopp, der Steinrausch, der steht wieder Kopp
Mir feiern die Fasenacht, um Steinrausch bis die Schwarte kracht.
Ja wir, wir sind Rebellen.

Wir feiern
Wir feiern
Wir feiern
Wir feiern
Wir feiern
Wir feiern
Wir feiern
Wir feiern
Wir feiern
Wir feiern
Wir feiern
Wir feiern
Wir feiern
Wir feiern

Wir sind Rebellen!!!!!!!!


KG Saarlouis-Steinrausch e.V. "Faasend Rebellen"

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Tabakwarenfabrik Jyldis – Verwaltungsgebäude

Die Brüder John und Hugo Sternheimer (eine jüdische Familie aus Metz) gründeten 1919 in Saarbrücken die die Zigarettenfabrik "Jyldis". Jyldis ist das türkische Wort für "Stern".

In der Pavillionstr., Saarlouis werden ab 1922 von den Astra Werken GmbH (Grafische Kunstanstalt, Kartonagenfabrik) Verpackungen für die Zigarettenfabrik Jyldis hergestellt.

1929 wird die Zigarettenproduktion von Saarbrücken nach Saarlouis verlagert.

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1959 / 1960 Rodener Faasend

Prinz Karneval 1959/1960 war Theoderich I. von Fernguckhausen

Herzog von Staubsaugen, Progress und Kobold

Graf Mahl-Fix v. Mullinex

Freiherr v. Zanker und Bauknecht

Ritter für Arbeitserleichterung der Hausfrau

Diener aller Ratenzahler

– mit bürgerlicher Namen: Theo Speicher

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Rodener Poesiealbum – erster Eintrag 1919

Das Poesiealbum (auch Freundschaftsbuch, mitunter in der Jugendsprache einfach nur Poesie genannt) ist ein fest eingebundenes, oftmals quadratisches Buch im Format von etwa 16 cm × 16 cm mit weißen Seiten, in das Zitate in Form von Reimen und Versen (Zweizeiler, Vierzeiler usw.) eingetragen werden können. Zeichnungen, Ornamente, Bilder und Fotos dekorieren die Zitate oft noch. Das Poesiealbum erinnert – wie das Tagebuch – an Menschen, mit denen der Lebensweg oder Abschnitte davon geteilt wurde.

Historisches

Gegen Ende des 16. Jahrhunderts entstand der Brauch, guten Freunden Namen, Wappen und Wahlspruch in das Stammbuch zu schreiben. Im 18. Jahrhundert kamen zu den Sinnsprüchen auch Widmungen und viele Zeichnungen, und im Laufe der Zeit wurden aus den Stammbüchern dann Erinnerungsbücher. Die Blütezeit hatte das Poesiealbum im 19. Jahrhundert, als Mitglieder von literarischen Zirkeln sich gegenseitig mit Versen und künstlerischen Beiträgen in eigens angeschafften Heften „verewigten“. Die Sitte betrieben hauptsächlich Erwachsene.

Poesiealben seit 1950

Poesiealben waren zum Teil mit einfachen kleinen Schlüsselchen verschließbar, und es galt unter Kindern mitunter als Vertrauens- und Freundschaftsbeweis, sich eintragen zu dürfen. Zu Beginn der 1980er Jahre war es auch bei Jungen kurzzeitig modern, ein Poesiealbum zu besitzen. Dieser Trend hielt allerdings nicht lange an.

Die poetischen Verse wurden durch Weitergabe des Albums an Mitschüler, Lehrer, Freunde, Verwandte und Bekannte gesammelt. Dabei stand jedem Eintrag nur eine Buchseite (in der Regel die rechte) zur Verfügung. Die linke Buchseite blieb frei und diente einer künstlerischen Gestaltung. Beliebt waren Glanzbilder, Scherenschnitte und Glitzerbilder, später auch sogenannte Sticker, die eingeklebt wurden. Da Poesiealben typischerweise in der Schulzeit etwa ab dem Alter von 10 Jahren geführt wurden, sah es die erwachsene Generation in bildungspolitisch vorgeprägten Kreisen teilweise als pädagogisch wertvoll an, da sowohl die Handschrift in Form der Schönschrift geübt wurde als auch Geschmack bei der Auswahl von Texten gepflegt werden konnte.

Die Beliebtheit von Poesiealben ist stets einem Modetrend unterworfen. Heute hat sich der Gebrauch der Alben auch durch eine zum Teil vorgefertigte Gestaltung seitens der Hersteller wieder gesteigert. Eine Weiterentwicklung des Poesiealbums ist das Freundschaftsbuch (auch mit Meine Freunde betitelt). Es lässt Platz für Fotos, Hobbys, Lieblingslieder etc. und ggf. einen Sinnspruch, wie er ursprünglich im Poesiealbum üblich war.

Eingetragene Verse

Einer der am häufigsten eingetragenen Verse war: „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“ (J. W. Goethe). Der Besitzer des Albums gibt auf der ersten Seite oft einige Regeln bekannt, die oft mit der Zeile „… und reißt mir keine Blätter raus, sonst ist es mit der Freundschaft aus …“ enden. Auf der letzten Albumseite stand oft der Spruch: „Ich habe mich hier angewurzelt, damit niemand aus dem Album purzelt.“

Quelle: Wikipedia

Literatur

  • Eckehard und Walter Methler: Poesiealbum und Glanzbild – was Menschen bewegt(e), Poesiealbenausstellung vom 3. Dez. 2011 – 8. Jan. 2012 im Henriette-Davidis-Museum Wetter (Ruhr), 268 S., (2011) – Band 1.
  • Eckehard und Walter Methler, Wetter (Ruhr) – Heimatgeschichte in Poesiealben des 19. bis 21. Jahrhunderts, 350 S., (2011) – Band 2.
  • Perk Loesch: Der Freundschaft Denkmal. Stammbücher und Poesiealben aus fünf Jahrhunderten im Bestand der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden. Monographie, Dresden 2003, ISBN 3-910005-28-4.
  • Elke Schneider (Hrsg.): Verse und Sprichwörter für Poesiealbum und Gästebuch, Schweizer Buchzentrum, Olten 1977.

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