04.01.2016
Von: NBS

Das Wertstoffzentrum Saarlouis ist ab Januar 2016 wie folgt geöffnet:
Montag bis Freitag:
9 Uhr – 12:30 Uhr
13 Uhr – 17 Uhr
Samstag:
9 Uhr – 14:30 Uhr
Das neue Jahr wurde musikalisch mit der Neujahrsgala begrüßt. Das „Kreis SymphonieOrchester“ zum letzten Mal unter der Leitung von Vilmantas Kaliunas präsentierte bekannte und abwechslungsreiche Melodien aus Oper, Operette, Musicals und Filmen. Für den solistischen Part war das Ehepaar Elisabeth Wiles und Algirdas Drevinskas zuständig.
Überraschung des Abends war der Einmarsch des Musikkorps der 30er (Leitung Dr. Björn Jakobs Stabshoboist) und der Dreissiger e.V. Traditionsverein Infanterieregiment Graf Werder (Vorsitzender Dr. Frank Morgenthal)
Der Vorsitzende der kulturellen Vereine Saarlouis Hans Werner Strauß moderierte die Veranstaltung.
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04.01.2016
Weiterbau B51 neu – Umgehung Saarlouis – Roden und Ersatzneubau BW 448 – A8AD Saarlouis
Vorbereitend zu der geplanten Offenlegung der Planfeststellungsunterlagen (vom 13.01.2016 – 14.02.2016) im Rathaus Saarlouis der o.g. Projekte findet eine Bürgerinformationsveranstaltung am 07.01.2016 um 18:00 Uhr, in der Kulturhalle Roden statt. Hierzu sind alle Bürger/innen rechtherzlich eingeladen.

Im Rahmen des Saarlouiser Sommerferientreff tauchten über 30 Gartenfreunde in ein grünes Reich der Extraklasse ein. Die sich auf über 2.500 qm erstreckende private Gartenanlage in Ensdorf faszinierte durch viele verschiedene Blumensorten, Themenbereiche und künstlerische Impressionen aus aller Welt. Ein Eldorado für Insekten und ein Traum für Liebhaber des heimischen Gartens.
Vor über 15 Jahren begann das Projekt "Gartenerweiterung" für das Rentnerehepaar Karin und Willy Engeldinger aus Ensdorf. Was mit einem Standardgarten bestehend aus einigen Pflanzen, Beeten, Bäumen und Rasen begann, entwickelte sich nach und nach zu einem Garten der Extraklasse. Auf über 2.500 qm wachsen inzwischen mehr als 60 verschiedene Blumensorten, über 40 verschiedene Dalienarten, Wiesen, Wildkräuter, Muskateller Trauben und vielem mehr. Das Rentnerehepaar besitzt aber nicht nur den grünen Daumen, sondern hat auch künstlerisches Geschick. In der gesamten Gartenanlage befinden sich einzigartige Skulpturen aus Granit, Stein, Glas, Holz und Metall – alles Marke Eigenbau. Die vielen unterschiedlichen Pflanzenarten sorgen mit ihren natürlichen Düften, im Zusammenspiel mit den selbsterstellten Klangmobiles, für ein besonderes Feeling. Dieses grüne Reich dient unter anderen Bienen, Fröschen, Vögel und Insekten aller Art als Rückzugsort – frei von jeglichen Pestiziden.
Gemeinsam schlenderten die Besucher an diesem Nachmittag mit dem Ehepaar Engeldinger durch die verschiedenen Themenbereiche des Gartens. Unter anderem gehören ein Toskana-, Zen-, Terrassen- und ein umfangreicher asiatischer Garten zur Anlage. Mit viel Liebe zum Detail und handwerklichem Geschick verarbeitete Willy Engeldinger vieles was er auf seinen Reisen entdeckte. So befinden sich unter anderem chinesische Figuren in selbst erstellten Fenstern, sowie ein originalgetreues Teehaus im asiatischen Bereich des Gartens. Bei einem gemeinsamen Umtrunk ließen sich die Besucher Tipps von dem Hobbygärtner geben und sammelten so Inspirationen für ihren eigenen Garten.
Diese Veranstaltung fand im Rahmen des Sommerferientreff der Kreisstadt Saarlouis, Abteilung Familie und Soziales, und dem RODENA Heimatkundeverein Roden e.V. statt.
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Im Lalique-Museum werden Schmuckstücke von René Lalique, Glas und Kristallglas ausgestellt. Bei der Herstellung der Schmuckstücke verwendete René Lalique unter anderem Horn, Elfenbein und Email. 1900 auf der Weltausstellung in Paris hatte er einen Messestand. Nach einer Zusammenkunft von René Lalique und François Coty begang René Lalique mit Glasarbeiten. (Parfümflakons) Später wurde die Produktion um Tafelkultur, Dekorationsgegenstände, Kronleuchter, Vasen erweitert. 1925 bei der Exposition des arts industriels et décoratifs in Paris stellte René Lalique Monumentalwerke wie den Brunnen „Die Quellen Frankreichs“ vor. Sein Sohn Marc leitete nach dessen Tod das Unternehmen. Nachfolger von Marc Lalique wurde dessen Tochter Marie-Claude. Seit 2008 ist Lalique im Besitz der schweizerischen Unternehmensgruppe Art et Fragrance, deren Eigentümer Silvio Denz ist.
Die Besucher des Museums können anhand einer Tasttafel den Herstellungsprozess der Vase Bacchantinnen verfolgen. Auf einer Bildschirmwand sehen die Besucher die Glasmacher in der Manufaktur arbeiten.
Im Museum sind mehr als 230 Parfümflakons, Leihgaben des Sammlers Silvio Denz, dem heutigen Eigentümer von Lalique, ausgestellt.
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Auf dem Rodener Ehrenfriedhof fand der bisher im Rodener Volkspark stehende Gedenkstein für die Mitglieder der in den Weltkriegen gefallenen Sänger (MGV Cäcila 1878, Männerchor 1864 Roden) einen neuen Standort. Erstmals wurde am Volkstrauertag 2015 der Gefallenen am neuen Aufstellungsort gedacht. Dank der Unterstützung der Fa. Grabsteine Jürgen Ahlhelm, der Kreisstadt Saarlouis und Hans Werner Strauss (Neuer Betriebshof Saarlouis) wurde der Gedenkstein auf dem Rodener Ehrenfridhof aufgestellt.
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1758 wurde in der zur Abtei "Heilig Kreuz" Bouzonville gehörenden Pfarrei Itzbach (heute Siersburg) eine neue Pfarrkirche errichtet. Sie steht auf einer Anhöhe und ist weithin sichtbar. Der ursprünglich romanische Teil wurde 1912 im spätbarocken Stil wesentlich erweitert. Es ist nicht nur der imposante Bau, der immer wieder Besucher in seinen Bann zieht. Das Innere der Pfarrkirche ist voller Bilder, Zeichen und Symbole. Mehr als ein halbes Jahrhundert wirkte in diesem Gotteshaus Dechant Michael Held. Seinem Kunstverstand ist es in erster Linie zu verdanken, daß der Kirchenraum viele Kostbarkeiten besitzt. Dazu gehören Teile aus der ältesten Aachener Gasthuskirche, wie beispielsweise der Hochaltar, und die aus Lothringen stammende Orgel.
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AUTOR: Josef Theobald
VORWORT
Zur Zeit läuft bei Facebook eine Kampagne zugunsten von Wilhelm
Pieck (1876-1960), dem ersten und einzigen Präsidenten der DDR.
Pieck gehörte auch zu den Gründungsmitgliedern der KPD, wie das
Protokoll des Gründungsparteitages Auskunft gibt. Damals zum Ende
1918 gehörte er zum Präsidium des Gründungsparteitages. [1]
Bekanntlich war die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) eine
Abspaltung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Im
Zentrum stand hier der Spartakusbund, über den sich Lenin wie folgt
äußerte: „Übrigens ist der Name ‚Spartakusleute‘, den die deutschen
Kommunisten jetzt tragen, diese einzige Partei in Deutschland, die
wirklich gegen das Joch des Kapitalismus kämpft, von diesen ge-
wählt worden, weil Spartakus einer der hervorragendsten Helden
eines der großen Sklavenaufstände vor ungefähr 2000 Jahren war.“
[2]
Die herausragenden Repräsentanten waren Rosa Luxemburg und
Karl Liebknecht.
BEITRAG
Die in Deutschland verstreuten Delegierten des Gründungsparteitages
kamen eigentlich nicht zusammen, um den 1. Parteitag der KPD abzu-
halten. Diese Reichskonferenz sollte vielmehr die Gründung vorberei-
ten. Erst am 1. Januar 1919 erklärte Karl Liebknecht, man könne die
Konferenz nachträglich als den 1. Parteitag betrachten. Die ursprüng-
liche Aufgabenstellung erklärt die mangelhafte Vorbereitung des Par-
teitages, der ja übereilt zusammentrat.
Die meisten Delegierten waren Vertrauensleute kleiner lokaler Gruppen.
Eine feste, einheitliche Ideologie fehlte vollkommen.
Später verließen 43 der Gründer die KPD: 17 schlossen sich 1920 der
Kommunistischen Arbeiterpartei (KAP) an oder tendierten zu ihr, sechs
gehörten 1921 zur Kommunistischen Arbeitsgemeinschaft (KAG) von
Paul Levi, elf nach 1928 zur Kommunistischen Partei-Opposition (KPO);
neun weitere traten aus der KPD aus bzw. wurden ausgeschlossen, ohne
sich einer Oppositionsgruppe anzuschließen.
Nach 1945 gehörten 22 KPD-Delegierte der SED an, sechs der SPD, acht
waren nicht politisch organisiert, 35 verstorben, von über 36 Personen war
nichts zu ermitteln.
Der wohl prominenteste Aussteiger war Ernst Reuter (1889-1953), der ab
1948 als regierender Bürgermeister von Berlin bundesweites Ansehen er-
langte. Reuter war 1918 nach schwerer Verwundung (August 1915) und
Kriegsgefangenschaft in Russland Führer des Sowjetkommissariats für
Wolgadeutsche gewesen. Ende 1918 ist er nach Deutschland zurück-
gekehrt und war in der Berliner KPD aktiv. Im November 1921 wurde
er aber aus der KPD ausgeschlossen. 1922 wurde er erneut SPD-Mit-
glied. Nach der KZ-Haft 1933 emigrierte er 1935 in die Türkei, wo er
als Professor für Kommunalwirtschaft in Ankara arbeitete. 1946 kehrte
er nach Berlin zurück und wurde als SPD-Mitglied Teil des Stadtrates.
Mit der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht durch
rechte Freikorps im Januar 1919 und dem Tod von Franz Mehring
im Januar 1919 war die KPD ihrer klarsten Köpfe beraubt. Dazu
kam der Tod von Leo Jogiches im März 1919 infolge des wachsen-
den rechten Terrors in Deutschland. Damit verbunden war der Weg-
fall der demokratischen Variante im deutschen Kommunismus. [3]
Auch hatte sich jetzt plötzlich das Verhältnis der russischen Kommu-
misten zur SPD in Deutschland stark verschlechtert. Denn man gab
den deutschen Sozialdemokraten Philipp Scheidemann und Gustav
Noske die Mitschuld an der Ermordung von Rosa Luxemburg und
Karl Liebknecht. Von nun an galten diese als Henker der deutschen
Arbeiter, die damit der deutschen Bourgeoisie behilflich waren. An
anderer Stelle wird konkret von 15.000 ermordeten Kommunisten
gesprochen. [4]
Dieser Hass steigerte sich unter Stalin, der die Sozialdemokratie in
die Ecke des Kapitalismus rückte, dem der Garaus gemacht werden
müsse. [5]
So war es bei der Gründung der Sozialistischen Einheitspartei Deutsch-
lands (SED) im Jahre 1949 nicht verwunderlich, dass die alte SPD hier
mit der Zeit immer mehr an Einfluss verlor.
Von der Programmatik her hatte es die KPD immer schwer gehabt. Denn
Deutschland war im Vergleich zu Russland schon stark industrialisiert ge-
wesen. Mit Hilfe der SPD wurden die Rechte der Arbeitervertretungen in
den deutschen Betrieben gestärkt. Mit der Zeit konnte man sich lediglich
als Pendant zu den russischen Kommunisten etablieren.
Als eine typische Meinungsbildung aus der Gründerzeit der KPD sei
folgende genannt: „Wir haben das große Minette- und Kohlengebiet
an der deutsch-französischen Grenze. Es ist selbstverständlich: be-
halten wir die feste Saargrenze bei, dann müssen wir das Selbstbe-
stimmungsrecht der Völker durchführen. Aber dann wird es offenbar
so werden, dass die Bevölkerungsschichten, die zu Deutschland ge-
hörten, sich nicht nach Frankreich abwenden werden, und umgekehrt,
dass also wiederum dieses große, einheitliche Wirtschaftsgebiet zer-
rissen wird.“ [6]
Lenin schätzte zwar Rosa Luxemburg, kritisierte aber scharf ihre
halbmenschewistische (halbsozialdemokratische) Stellungnahme
in einer Reihe wichtiger Fragen des revolutionären Marxismus, be-
sonders in der nationalen Frage. [7]
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200 Jahre Königlich Preußisches Infanterieregiment Graf Werder Serenadenkonzert des Heeresmusikkorps 300 Koblenz in den Festungsanlagen im Stadtgarten Nach 100 Jahren wurde Marsch von Adolf Reckzeh dem Kapellmeister des Hausregimentes wieder in Saarlouis aufgeführt.
https://www.youtube.com/watch?v=V64nwb93eKY
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Lindenstr. Roden vor dem 2. Weltkrieg
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