Rodena Heimatkundeverein Roden e. V. wünscht seinen Mitgliedern, Freunden und Bekannten einen schönen 4. Advent!
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Lantwein Bockenheimer wurde seines grundherrlichen Besitzes in Roden nicht recht froh. Gerne hätte er das Dorf dem Herzog von Lothringen verkauft. Der ließ sich aber nicht auf den Handel, der ihm die Freundschaft der beiden Erbvögte von Roden gekostet hätte, ein. Bockenheimer wollte sich deren ständige Bitten, Schmeicheleien, ja Drohungen und Schikanen nicht mehr länger bieten lassen.
Im Jahre 1600 tauscht daher Bockenheimer, aller schikanösen Quertreibereien überdrüssig, die Herrschaft Roden mit Wilhelm Martzloff von Braubach gegen das Hochgericht Walmünster und Wulfing ein. Nach der Erbtauschurkunde vom 23. Februar 1600, die im Dillinger Schloß angefertigt worden ist, erhält Martzloff von Braubach das Dorf Roden mit seinem „bann und bezirck recht und gerechtigkeiten, renthen und gulten alles nach laut und inhalt Scheffen weißthumbs daselbsten“. So fielen dem Baron von Braubach, der als Herr von Dillingen in Roden bereits die halben Vogtrechte ausübte, auch noch die grundherrlichen Rechte zu, die bis 1591 von der Abtei Mettlach wahrgenommen worden waren. Der Inhalt dieser grundherrlichen Rechte ist bereits aus dem Jahrgeding bekannt. Interessant ist jedoch die Aufzählung der dem Grundherrn zustehenden Renten und Abgaben. Danach durfte der Grundherr von Roden um das Jahr 1600 beanspruchen:
Jedes Jahr zum zwanzigsten Tag laut Register an Geldzins 3 frcs., zu Ostern 1½ frcs., ferner alle Besthäupter und den Dritten Pfennig, veranschlagt zu 16½ frcs. Wer auf Rodener Bann Land erwirbt oder erhält, ist dem Herrn ein Sester Wein schuldig.
Das Fahr (Fährrecht) bringt jährlich 12 frcs. ein. Die Fischerei uff der brimms (Prims) so weitt rodener ba gehet ist nicht in Geld veranschlagt. „Item Meister Stefan gibt Jahrs (jährlich) auß der Segmuellen zehen franken. Item jedes Jahrs ahm zwantzigsten tags ahn zinß korn 8 Quart, Item noch ungefahr viertzig sieben morgen Lands so gemelter Bockenheimer den Schon Jacoben erben und Johannen Beyer zu Walderfingen anoch dem schreiner und seiner Dochter zu Roden erkauft und pfands weiß an sich bracht.“ Außerdem waren zu liefern 12 Quart Zinshafer, 60 Hühner, von jedem abgelieferten Huhn 3 Eier, insgesamt 180 Eier.
Der „Schoumacher von der Lohmuellen“ mußte 2 Kappen geben. Der Grundherr hatte sodann noch das Recht, sich in Roden eine besondere Schäferei zu halten (im Urkundentext: une bergerie aparte).
Bockenheimer mußte dem Baron Martzloff von Braubach auch die Kirchenmühle abtreten „sampt ihrem Zugehoer mit 27 Quart Korn, 12 pfunden olichs (Oel) und 8 franken an gelt, so die muellen in die Kirch zu Roden jahrlichs ahn beschwernuß schuldig“. Schließlich erhielt Baron von Braubach auch „das Stuck Waldt in Rodener bruch“, welches Bockenheimer „mith den Underdahnen daselbsten durch Vergleichung gezeichnet abgetheilt“.
Das Tauschobjekt bestand in dem Hochgericht Walmünster und Wulfingen, dem Burgsaß zu Siersberg und der Meierei Beuren (Büren). Alle Rechte der Herren von Dillingen in dem genannten Hochgerichtsbezirk gingen durch den Tausch an Lantwein Bockenheimer über
Quelle: Saarlouis-Roden im Wandel der Jahrhunderte
Dr. S. Delges 1933
Saarbrücker Druckerei und Verlag A.G., Saarbrücken 3,
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Als Stutenkerl, auch Weck(en)mann, Krampus, Kiepenkerl, Grättimaa, Grittibänz, Elggermaa oder Dambedei, wird ein Gebildbrot aus Hefeteig bezeichnet.[1] Das Gebäckstück hat die Form eines stilisierten Mannes, da es sich auf den Bischof Nikolaus von Myra und seinen Festtag, den „Nikolaustag“ am 6. Dezember, bezieht. Der Stutenkerl ist ein typisches Adventsgebäck. Es gibt im deutschsprachigen Raum noch weitere Namen dafür. Einer der Oberbegriffe ist Nikolaus, vor allem wenn das Gebildbrot zum Nikolaustag gegessen wird. Im Ruhrgebiet, im Rheinland und in Hessen wird es bereits zu St. Martin gegessen und ist in den Tüten der Kinder beim Martinssingen enthalten.[2]
Verwendet wird ein meist gesüßter Hefeteig (Stuten). Häufig wird das Gebäck mit Rosinen für das Gesicht und die Knopfleiste verziert, bisweilen auch mit Zucker bestäubt, und es bekommt eine Tonpfeife eingesteckt. Früher wurde meist einfacher Brotteig verwendet.
Quelle: Wikipedia
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Erinnerungen an Willi Mansion – Gründer der Ukrainenhilfe
Alles, was genial und außergewöhnlich ist, ist einfach. Das trifft auch auf Menschen zu. Es gibt besondere Menschen die man kennenlernte und nicht mehr vergisst!
Zu solchen Gruppe zählte auch Willi Mansion, ein einfacher Mensch, der von seiner Geburt bis zu einem Tod mit 62 Jahren (2013) in Saarlouis-Roden lebte.
Wer in der weiten Welt kennt denn Roden? Einige wenige. In der Westukraine kennen viele, dank der ehrenamtlichen Arbeit vom MHD, diesen Ort.
Gehen wir zurück zu dem Jahr 1991 in die Stadt Ivano-Frankivsk. Zur damaligen Zeit war der Gründer der Malteser Roden und Stadtberauftragter Willi Mansion. Und mit ihm fing alles an.
Die Ukraine gerade von der Ex-Sowjetunion unabhängig geworden war arm und brauchte Hilfe. Unter der Leitung von Willi Mansion und Daniel Tull machte sich der erste MHD-Hilfstransport auf den schweren Weg in die unbekannte Westukraine. Damals kannte man noch kein Navigationsgerät und war auf Karten angewiesen. Nach der polnischen Grenze, Hinweisschilder waren kaum vorhanden fuhr man weiter in die Ungewissheit. 2000 Kilometer ging dir Reise in ein ungekanntes Land wo der Transport schon ungeduldig erwartet wurde.
Die Malteser organisierten in der Stadt Ivano-Frankivsk die „armen Küche“ Sie kochten bei der Kirche für die Armen, Obdachlosen, kümmerten sich um die Kinder in der Schule und die Waisenkinder die in einem ukrainischen Internat lebten.
Bei späteren Hilfstransporten wurden Lebensmitteln, Kleidung und verschiedenen Sachen des täglichen Bedarfs für die Armen und Behinderten in die Dörfern Tjasiv, Jamnytzja, Wolfsdorf gebracht. Für das psychiatrische Krankenhaus in Ivano-Frankivsk wurden Medikamente, Verbandzeug, Betten und medizinische Geräte gespendet.
Im Dorf Tjasiv übernahm der MHD von Trier und Saarlouis-Roden die Patenschaft über die Dorfschule. Man besuchte in diesem Dorf die Armen, Behinderten, kinderreiche Familien und alte Leute, die einsam lebten. Man sah viel Elend und Not und oft konnten die Helfer ihre Tränen nicht zurück halten. Solche Armut haben hatten viele noch nie gesehen.
Willi Mansion , Daniel Tull und die Helfer des MHD Saarlouis haben 1991einen Stein ins Rollen gebracht der auch heute 25 Jahre später, Hilfe zu den Menschen nach Ivano-Frankivsk bringt.
Für uns, die Menschen aus Ivano-Frankivsk ist die ehrenamtliche Arbeit von Willi Mansion und des MHD Saarlouis unschätzbar. Willi war kein Genie, auch kein Held, er machte seine ehrenamtliche Arbeit mit viel Herzblut. Die Menschen aus Ivano-Frankivsk verdanken ihm und den Maltesern sehr viel.
Immer ruhig, sehr bescheiden, taktvoll, diplomatisch, mit dem sehr viel Humor – so haben wir ihn im Herbst 1991 in der Schule für Waisenkinder (Ivano-Frankivsk, Ukraine) kennen gelernt und so bleibt er in unserem Herzen für immer.
Am Sonntag, den 20.11.16 wird in Saarlouis das 25 jährige Jubiläum der Zusammenarbeit von MHD Saarlouis und MHD Ivano-Frankivsk Ukraine gefeiert.
Willi Mansion, der für seine ehrenamtliche Tätigkeit jede Auszeichnung ablehnte– er wird vom Himmel herabblicken und dieser Feier aus der Ferne beiwohnen. Mitfeiern kann er nicht mehr – aber wir wollen bei diesem 25 jährigen Jubiläum Willi Mansion nicht vergessen.
Jeder Mensch der Gutes getan hat verdient es, dass sein Andenken in Ehre gehalten wird, dass man von seinen Taten spricht und für ihn betet.
Schlaf in Ruhe, Willi, viele hier in der Ukraine erinnern sich oft an dich, beten für dich und vergessen nicht, was du für uns getan hast!
Dein Weggehen war für uns so unerwartet, unerträglich, schmerzhaft und überraschend –
Du hast vielen geholfen, nur dir selbst nicht!
Du hast mehr an andere, als an dein eigenes Leben gedacht!
Du hast für andere mehr, als für sich selbst gelebt!
Du hast, nicht ohne Angst, dein weiteres Leben in der Ukraine gesehen, liegst aber nun in deinem Heimatland beerdigt.
Du hast dir einmal gewünscht in der Ukraine beerdigt zu werden, Dein Wunsch ging zum Teil in Erfüllung!- Deine Freunde haben sich darum gekümmert und eine ganz kleine Urne mit deiner Asche in deiner geliebten Ukraine beigesetzt. Jetzt ruhst Du im kühlen Rasen in dem Land, das dir so nah am Herzen stand.
In stiller Trauer
Myroslava (Mira)Pavlyshyn und alle denen Du so viel Gutes getan hast
15.11.16
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Samstagabend hatte der Sängerbund zu seinem Familienabend geladen. Nach Begrüßung der Gäste durch Martin Labitzke, den 1. Vorsitzenden des Sängerbundes ging es im Programm weiter mit Auftritten des Chores unter Leitung von Isabelle Goldmann und verschiedenen Kabarettstücken.
Der offizielle Teil endete mit der Ehrung langjähriger Mitglieder.
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Foto: Thirionstr. vor dem Kriege
Das Rodener Platt, eine , die in unserem Heimatdorf seit Jahrhunderten gesprochen wird. Im Rodener Platt werden die Vorsilben teilweise nicht ausgebsprochen.
Mä – aber (frz.: mais), Maien – Besuch machen,
Maischipsen – Maikäfer, Marrand – Leichenschmaus, Matlach – Matratzenschoner
Matz – Mathias, Me’ihm – Muhme-Tante
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27.10.2016
Von: Eva Feyand
Anmeldungen der Schulneulinge zum Schuljahr 2017/18 nimmt der Ganztagsbereich der Vogelsangschule am Freitag, dem 11. November 2016 von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr, im Sekretariat entgegen.
Der Besuch der gebundenen Ganztagsschule Im Vogelsang ist verpflichtend von 7.55 Uhr bis 16.00 Uhr; an einem Tag, z.Zt. freitags, endet die Schule um 13.15 Uhr.
Ein wesentlicher Aspekt der gebundenen Ganztaggrundschule ist die personelle und inhaltliche Verzahnung des unterrichtlichen mit dem außerunterrichtlichen Bereich. Pädagogische Fachkräfte wirken mit Unterstützungsangeboten im Unterricht mit, während Lehrkräfte auch im sozialpädagogischen Bereich Angebote machen.
Mit Ausnahme des Mittagessens ist der Besuch der gebundenen Ganztagsgrundschule kostenfrei.
Infos:
Internet: gsgtgssaarlouis.de
Tel: 06831/9458940 (Sekretariat)
Unter dem Motto eine musikalische Zeitreise" fand am Sonntagnachmittag im Karl-Thiel-Haus das Chorkonzert des Rodener Männerchores statt. Männerchor Roden und Gesangverein Liederkranz Nalbach unter der Leitung von Isabelle Goldmann Chordirektorin ADC führten unter anderem Stücke von Franz Schubert und Friedrich Silcher auf. Die Klavierbegleitung übernahm Florian Schwarz
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Im Juni 2012 wurde der Steinkohlebergbau an der Saar nach mehr als 250 Jahren beendet. Die Saarbergwerke waren vor vielen Jahren noch einer der größten Arbeitgeber im Saarland. 2012 endete die Geschichte des saarländischen Bergbaues. Auf der Halde des ehemaligen Bergwerkes Duhamel, Ensdorf entstand eine Landmarke, das Saarpolygon. Das Saarpolygon wird einmal im Jahr durch einen Shuttlebus angefahren – zu Fuß kann diese Landmarke jederzeit besichtigt werden.
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Wir bedanken uns für die Fotos bei unserem Freund Willy Engeldinger

Am 1. Schultag wurde uns gesagt, dass wir uns am zweiten Schultag um 09:00 Uhr in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt mit einem Elternteil zu einer heiligen Messe einfinden sollen. Nach der Messe gingen die Jungs mit Elternteil und Lehrern in die Römerbergschule und die Mädchen mit Lehrern und Elternteil zur Donatusschule. In der Römerbergschule bekam die Klasse, in der ich war, die 1 a, in der 1. Etage ihren Klassenraum zugewiesen, sodass uns auch gesagt wurde, der obere Pausenplatz nur für Klasse 1 und 2 ist – der untere für Klasse 3 und 4.
Außerdem wurde den Schülern an diesem Tag ihr Platz und ihr Nebenmann zugewiesen. Ein Schüler in unserer Klasse, hatte mindestens noch 14 Tage seine Mutter die ersten 2 Stunden dabei. Er hatte Angst und fing jedes Mal an zu heulen, wenn sie ging und ließ sich fast kaum beruhigen. Heute ist dieser „junge Bub“ ein gestandenes Mannsbild, ein Mann wie ein Baum.
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