Blues & Soul auf der Insel

21.07.2016

Von: Sabine Schmitt

Am Freitag, 12. August, 19.30 Uhr spielt das Duo „Farlight“ auf der Vaubaninsel in Saarlouis. Der Eintritt ist frei.

Farlight wurde 2009 von den beiden Franzosen Aymeric Simon (Gitarre) und Aurore Hautebault (Gesang) gegründet. Das Repertoire des talentierten Gitarristen und der temperamentvollen Sängerin erstreckt sich über Blues Standards bis hin zu eigenen Kompositionen in Blues, Soul, Folk und Funk. Das französische Duo-Paar tourte unter anderem 2013 erfolgreich in Australien und veröffentlichte zwei Alben mit Bandbesetzung. Aurore und Aymeric bieten ein spannendes musikalisches Feuerwerk mit Pur-Blues und eigenen Kompositionen.

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Rückblick – Sommerkonzert Stadtverband der kulturellen Vereine auf dem Kleinen Markt Saarlouis

Auf dem Kleinen Markt fand das 1. Sommerkonzert des Stadtverbandes der kulturellen Vereine statt.

Mitwirkende waren:
Musikverein Harmonie Roden (Leitung: Charley Shearer)
Spiel- und Fanfarenzug Freiwillige Feuerwehr (Leitung: Alfred Lay
Sängerbund 1872 Fraulautern (Leitung: Isabella Goldmann)
Männerchor 1864 Roden (Leitung: Isabella Goldmann)
Rathauschor Saarlouis (Leitung: Johannes Schmitz)
Kirchenchöre Beaumarais und Neuforweiler (Leitung: Christian Payarolla)
Halleluja Singers (Leitung Dirk Schmidt)

Die Veranstaltung moderierten Brigitte Bilz und
Norbert Guethler-Tyarks

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DIE POLITISCHE ANNÄHERUNG CHINAS AN DIE FRÜHERE DDR

AUTOR: Josef Theobald

Gegen Ende der Achtziger Jahre hatte die Volksrepublik China wieder
ein von ideologischer Verbundenheit geprägtes, enges Verhältnis zur
früheren DDR entwickelt. In einer Erklärung vom 11. Juni 1989 hatte
die DDR-Volkskammer die Niederschlagung der Demokratiebewegung
auf dem Tian‘anmen am 4. Juni demonstrativ unterstützt. Beide Seiten
schickten sogar hochrangige Vertreter zu den Feierlichkeiten anlässlich
des jeweiligen vierzigjährigen Jubiläums ihrer Staatsgründungen. [1]

Einzelnen Reportagen war zu entnehmen, dass es auch Kooperationen
zwischen chinesischen und DDR-Betrieben gab. Hier sei nur die geübte
Zusammenarbeit des VEB Waggonbau Dessau mit dem Beijing Eisen-
bahn-Waggonbetrieb Depot Fengtai genannt. Der Betrieb aus der DDR
hatte sich auf dem Gebiet der Kühlwagen hervorgetan. [2] Erste Kontakte
Im Bereich des Außenhandels gab es wieder nach der Öffnungspolitik, als
von einer Rostocker Werft Handelsschiffe geordert wurden, die für den er-
weiterten Im- und Export dringend benötigt wurden.

Diese Lage wurde dadurch begünstigt, dass in der Volksrepublik angesichts
intensiver wirtschaftlicher Beziehungen im Land eine Verwestlichung drohte.
Schon aus den letzten Jahrhunderten sind Abwehrmaßnahmen gegen aus-
ländische Einflüsse bekannt geworden. Um Mitte der Achtziger Jahre ging
es vor allem um den Aufbau der sozialistischen geistigen Zivilisation. Wie
ab 1963 während der Erziehungsbewegung wurde hier der militärische Ein-
fluss gestärkt. Hier schien eine Kooperation mit dem typischen Polizei- und
Überwachungsstaat DDR schlichtweg ideal.

Durch den Bruch mit Albanien waren die Informationen über die frühere DDR
äußerst beschränkt gewesen. Man verwies angesichts der Wiedervereinigung
in Deutschland auf makroökonomische Aspekte. Die DDR war damals Mitglied
des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW, englisch: COMECON). In der
Wiedervereinigung sah China eine gravierende Schwächung des Sowjetsystems.
Man wusste nicht, dass aus Interesse der Devisenbeschaffung die westdeutsche
Wirtschaft mit der ostdeutschen eng verbunden war.

Dazu kamen bestimmte wirtschaftliche Vorteile für die DDR-Wirtschaft, wie die
Zollfreiheit bei DDR-Importen, zinslose Überziehungskredite bis 800 Millionen
DM und die Erstattung der Umsatzsteuer. Dies machte allerdings die Wirtschaft
im Osten von den Weltmarktbedingungen im Westen abhängig. Um die gleiche
Menge an Devisen zu erwirtschaften, musste die DDR Jahr für Jahr mehr Waren
exportieren.

Im innerdeutschen Handel spielten vor allem Kooperationen mit dem Schuhher-
steller Salamander, dem Bekleidungsunternehmen Triumph, dem Kosmetikher-
steller Schwarzkopf, dem Großversandhaus Quelle usw. eine besondere Rolle.
Durch die günstigen Produktionsbedingungen in der DDR waren fast traumhafte
Extraprofite für diese Wirtschaftsbetriebe im Westen möglich geworden. Mit der
Zeit wurde die DDR-Wirtschaft zunehmend von der westdeutschen abhängig.

Nahezu unbekannt war die Imes GmbH, die für den illegalen Waffenhandel mit
den Ländern im Nahen Osten, in Afrika und Südamerika zuständig war. Jene
Firma unterstand direkt dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS), wie die
„Delta“, die für die Beschaffung von Importwaren für die Versorgung der in
Berlin-Wandlitz gelegenen Funktionärssiedlung zuständig war.

Bis Mitte der Achtziger Jahre hatten ebenfalls Produkte aus dem Bereich der
Unterhaltungselektronik reges Interesse geweckt. Diese gehörten bei Quelle
zur Marke PRIVILEG. Allerdings verdrängten im Verlauf der Achtziger Jahre
die Marken aus Fernost zunehmend deutsche Marken, wie Telefunken und
Grundig. So blieb allein die Sparte der weißen Ware, wie Waschmaschinen,
Kühlschränke und Spülmaschinen, übrig.

In der Honecker-Ära spielte die Rentabilität einzelner Branchen eine größere
Rolle als die ständige Rentabilität, die nach der reinen Lehre der politischen
Ökonomie vom Standpunkt der gesamten Volkswirtschaft betrachtet nur von
der planmäßigen Entwicklung der Volkswirtschaft und der Planung der Volks-
wirtschaft gewährleistet werden konnte. [3]         

ANMERKUNGEN
[1] Bundesrepublik Deutschland und China (1949 bis 1995), Akademie
     Verlag, Berlin 1995, Seite 320.    
[2] China heute, Nr. 1 vom Januar 1989, Seiten 28 – 30.
[3] J. W. Stalin, Ökonomische Probleme des Sozialismus in der UdSSR,
     Verlag für fremdsprachige Literatur, Beijing (China) 1972, Seite 27.

 

STADTSPAZIERGANG MIT DEM SONNENKÖNIG

Auch  in  diesem  Jahr lud der Rodena Heimatkundeverein Saarlouis-Roden e. V. am
letzten Sonntag Kinder und Erwachsene zu einem Stadtspaziergang durch Saarlouis
ein. Ein Höhepunkt  war  die Besichtigung des Gobelinsaales im Saarlouiser Rathaus.
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Rückblick AH-TURNIER AUF DEM RODENER SPORTPLATZ

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Zu einem AH-Turnier der AH-B und AH-A Mannschaften lud die AH-Abteilung des 1. SC Roden am  Samstag, dem 23. Juli, in  sein  Sportzentrum ein. Neben den Spielen kam es auch zu Ehrungen ehrenamtlicher Helfer  und langjähriger Sponsoren der AH-Abteilung. Schließlich spendete die AH-Abteilung ihren Gewinn aus ihrem letzten Turnier an den 1. SC.
 
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Historische Stadtführung mit Sonnenkönig Ludwig XIV.

Historische Stadtführung mit Sonnenkönig Ludwig XIV.
Heute 15:30 Uhr – 17:30 Uhr
Treffpunkt: Eingang Rathaus Saarlouis
Saarlouis / Rodēna Heimatkundeverein Roden e.V.
Info´s:
Zu einem historischen Stadtspaziergang lädt der Sonnenkönig XIV. 1680 ließ Ludwig der XIV. Saarlouis errichten. Die Festung wurde nach den Plänen von Sébastien Le Prestre de Vauban und Thomas de Choisy erbaut.
Teilmanahmegebühr bei 30 Personen € 5,–

Anmeldung und Information: 0162 460 86 59 oder 0172 691 10 72

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Saarlouis – heimliche Haupststadt des Saarlandes

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Mit dem Frieden von Nimwegen im Jahre 1679 fiel Lothringen an Frankreich. Ein Jahr später, 1680, ließ der französische König Ludwig XIV. (Louis XIV) Saarlouis (ursprünglicher Name: Sarre-Louis) zum Schutz der neuen Ostgrenze errichten. Der Baumeister Sébastien Le Prestre de Vauban entwarf die Festungsstadt symmetrisch in Sternform mit sechs Bastionen, die zur Aufstellung von Kanonen dienen. Die Pläne hierzu stammten von Thomas de Choisy. Ein wichtiges Element der Verteidigungsanlagen ist die pont-écluse (Schleusenbrücke). Durch sie konnte im Verteidigungsfall nach dem Prinzip einer Inundationsfestung (Überschwemmungsfestung) die durch die Stadt fließende Saar mittels eingelegter Balken aufgestaut werden, um so das Umland zu überfluten. Dadurch sollte es einem Belagerer erschwert werden, Kanonen an die Stadt heranzubringen sowie Erdwerke und Laufgräben anzulegen.

Im Zusammenhang mit der Errichtung der Stadt entstanden im Umland einige neue Siedlungen, beispielsweise Beaumarais, Picard, Bourg-Dauphin (heute Neuforweiler) und Felsberg (Steinbrüche). Auch die Geschichte der Dillinger Hütte ist geprägt von der Entwicklung der Festung, insbesondere von dem Bedarf an Eisenwaren während des Aufbaus.

1683 verlieh Ludwig XIV. Saarlouis bei einem Besuch das Stadtwappen mit der aufgehenden Sonne und den drei bourbonischen Lilien. Der Wappenspruch lautet Dissipat Atque Fovet: Sie (die Sonne) zerstreut (die Wolken) und erwärmt (die Erde).

Das Baugelände der Festung Saarlouis war laut dem Lisdorfer Weistum von 1458 ursprünglich Besitz der Prämonstratenserabtei Wadgassen. Innerhalb des heutigen Innenstadtgebietes hatten zwar die Abtei Fraulautern und einige Bürger der damaligen Stadt Wallerfangen freie Güter, doch unterstanden diese der Oberherrlichkeit (nicht der Grundherrschaft) der Abtei Wadgassen. Wadgassen verfügte somit über die Hochgerichtsbarkeit, das Jagdrecht und andere Regalien. Mit dem Festungsbau musste Wadgassen das Gebiet an den französischen König abtreten.[3]

Die ehemalige Festung Saarlouis[4] bestimmt auch heute noch den sechseckigen Grundriss der Innenstadt. Neben den Bauwerken von Vauban finden sich auch noch einige Anlagen aus dem 19. Jahrhundert, die nach dem Abzug der Franzosen von den Preußen angelegt wurden. Ab 1887 wurde die Festung geschleift, dennoch finden sich im Norden der Innenstadt Wälle und Gräben der Festung. Die Wälle werden heute unter dem Namen Kasematten von der Gastronomie genutzt, während die wassergefüllten Gräben in die städtischen Grünanlagen integriert wurden. Auf der Vauban-Insel, einem ehemaligen Demi-lune, befinden sich heute die Denkmäler für Marschall Ney und den Soldaten Lacroix.

Im Innenstadtbereich befinden sich eine Reihe von ehemaligen Kasernen, die heute unter anderem als Museum und Einkaufszentrum genutzt werden. Die sogenannte Vauban-Kaserne von 1680 ist die älteste ihrer Art.

Die ebenfalls von Vauban erbaute und im Elsass gelegene Festungsstadt Neuf-Brisach (Neubreisach) weist in Konstruktion und Lage hohe Ähnlichkeiten mit Saarlouis auf und ist bis heute größtenteils in ihrem Originalzustand erhalten.

Zwischen Lothringen, Frankreich und Preußen

1697 erlangte Lothringen seine Souveränität zurück, Saarlouis blieb jedoch französische Exklave.

Im Zuge der Französischen Revolution erfolgte am 22. Juli 1793 aus antiroyalistischen Beweggründen die Umbenennung der Stadt in Sarre-Libre, was 1810 wieder rückgängig gemacht wurde.

Im Frieden von Paris musste Frankreich 1815 seine Gebiete an der Saar – darunter auch Saarlouis – an Preußen abtreten. Aus dieser Zeit stammt auch die Geschichte vom Soldaten Lacroix. Preußen baute die von Frankreich errichteten Festungswerke weiter aus und legten unter anderem die oben erwähnten Kasematten an.

1907 wurde das bis dahin eigenständige Roden nach Saarlouis eingemeindet.

Quelle: Wikipedia

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ERÖFFNUNG DES SAARLOUISER ALTSTADTFESTES

Am  frühen  Freitagabend  wurde  in  der Saarlouiser Altstadt das diesjährige Alt-
stadtfest eröffnet. Der Höhepunkt  war  stets  die Verleihung des Tonton-Preises
an den  Intendanten  des Saarländischen Rundfunks Thomas Kleist. Die Laudatio
hielt die Ministerpräsidentin des Saarlandes Annegret Kramp-Karrenbauer. Mehr
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Rückblick – Festumzug 200 Jahre Kreis Saarlouis

Festumzug 200 Jahre Landkreis Saarlouis. Die Teilnehmer vom Rodener Heimatkundeverein Rodena nahmen in Kleidund von 1939 am Festumzug teil. Dargestellt wurde die Evakuierung aus der roten Zone mit Pferdefuhrwerk und Fussgruppe. Es war ein toller Umzug und wir von Rodena Heimatkundeverein Roden e.V. sagen – jederzeit machen wir gerne wieder mit! Wir freuen uns auf ein nächstes Mal?

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SOMMERKONZERT AUF DEM KLEINEN MARKT

Zu einem Sommerkonzert  auf dem Kleinen Markt lud am Sonntag, dem 24. Juli 2016,
der Stadtverband der kulturellen Vereine aus Saarlouis ein. Neben dem MV Harmonie
und  dem Fanfarenzug  des Löschbezirks Ost waren sowohl klassische Chöre, wie der
Sängerbund 1872 Fraulautern  und  der Männerchor 1864 Roden, als auch die Halleluja
Singers Beaumarais zu hören. Mehr Bilder auch auf unserer Facebook-Seite unter die-
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Damals – Saarlouis – Fa. Meguin Fraulautern

Öllieferung von den Pechelbronner Ölwerken. Diese wurden im 2. Im Weltkrieg 1944 bei einem Bomberangriff zu 90 % zerstört. 1952 wurde die Ölförderung eingestellt.

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„ICH BIN HIER ZUHAUSE“

Deutsch-chinesisches Symposium führte
chinesischen Minister nach Saarlouis
 

Quelle: Sascha Schmidt (Kreisstadt Saarlouis)

Eine Exkursion führte die Delegation des deutsch-
chinesischen Rechtsstaatsdialoges in die Heimat-
stadt von Bundesjustizminister Heiko Maas. Im
Saarlouiser Rathaus trugen sich er und der Leiter
der chinesischen Delegation in das goldene Buch
der Stadt ein.

Hoher Besuch in der Europastadt: Zwei Tage lang
tagte der deutsch-chinesische Rechtsstaatsdialog
auf höchster Ebene in Orscholz – eine Exkursion
am Dienstagmorgen führte die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer nach Saarlouis. Angeführt wurden
die Delegationen von Bundesjustizminister Heiko
Maas und dem Leiter des Rechtsamts beim Staats-
rat der Volksrepublik China, Minister Song Dahan.
Symbolträchtig: Mit dem Besuch in Saarlouis prä-
sentierte der Bundesminister den chinesischen Gä-
sten seine Heimatstadt. So lautete Maas‘ Eintrag im
goldenen Buch der Stadt: „Ich bin hier zuhause!“ Mi-
nister Song Dahan schrieb: „Möge die Stadt Saarlouis
immer jung bleiben.“

Oberbürgermeister Roland Henz empfing die Minister
im Gobelinsaal des Rathauses, wo sie sich in das gol-
dene Buch der Stadt Saarlouis eintrugen. Im Anschluss
führten der Verwaltungschef und der Stadtführer Armin
Thirion die Delegation durch Saarlouis und berichteten
hier von Geschichte und Gegenwart der ehemaligen
Festungsstadt.

Der deutsch-chinesische Rechtsstaatsdialog zählt zu
den wichtigsten bilateralen Dialogformaten zwischen
Deutschland und China. Grundlage dieses Dialoges
ist die „Vereinbarung zum Austausch und der Zusam-
menarbeit im Rechtsbereich“ zwischen beiden Ländern.
Im jährlichen Wechsel werden die Symposien an ver-
schiedenen Standorten in Deutschland und China aus-
getragen.

ANMERKUNG

Der deutsch-chinesische Dialog war und bleibt wichtig.
Vor allem durch die enge wirtschaftliche Verknüpfung
sind rechtliche Harmonisierungen in beiden Ländern
von Bedeutung. Doch haben beide Länder in der Rea-
lität verschiedene Kulturen und auch sich unterschei-
dende Gesellschaftsordnungen, die in der Rechtspraxis
nicht selten Grenzen setzen. Trotzdem bleiben derartige
Konsultationen in der täglichen Praxis äußerst wichtig.

 

Happy Birthday: Saarlouiser Altstadtfeschd feiert 40. Geburtstag

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Vom 29. bis 31. Juli wird in Saarlouis wieder kräftig gefeiert. Das Altstadtfeschd des Altstadtfördervereins Saarlouis wird rund. 1977 von einer Initiative engagierter Saarlouiser ins Leben gerufen, präsentiert sich das Altstadtfeschd in diesem Jahr mit neuem Konzept. So sorgen in diesem Jahr zum Beispiel gleich vier Bühnen mit Live-Musik bei hoffentlich sonnigem Wetter für gute Stimmung in den historischen Gassen. Oberbürgerbürgermeister Roland Henz eröffnet die Veranstaltung freitags nach der Verleihung des Tonton-Preises mit dem traditionellen Fassanstich.

Hier zeigt sich bereits die erste Veränderung. Fand die Eröffnung in den letzten Jahren immer unter dem Glaspavillon in der Französischen Straße statt, kehrt man 2016 ins Herz der Altstadt zurück. Um 19 Uhr startet die Tonton-Preisverleihung im liebevoll als "Bermuda-Dreieck" bezeichneten Areal vor dem 7. Himmel. Diesjähriger Preisträger ist SR-Intendant Thomas Kleist, die Laudatio auf ihn hält die Preisträgerin des Vorjahres, Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer. Moderator Holger Zenner schaut nach dem Fassanstich mit seinem Team auf unterhaltsame Art und Weise zurück auf 40 bewegte Veranstaltungsjahre.

Die Bühnen sind vor dem Humpen, der Tagesbar, dem Lavazza und im Bereich vor dem 7. Himmel platziert. Ebenfalls Live-Musik bietet der Irish Pub. Zu hören sind an den drei Tagen unter anderem: Shooting butterflies, Sack´n Hand, Candy Riders, Pink Varnish, Jupp Simon feat. Sarah, Memphis, Alex Breidt, BBQ Blues Band, Ten Balls Blues Band und Rozario.

"Unser Musikprogramm ist breit gefächert, da sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Samstags suchen wir erstmalig den Saarlouiser Superstar, der eine professionelle Tonstudioproduktion gewinnen kann. Bewerben kann man sich unter zennerevents@gmail.com (Stichwort "Superstar") oder unter der Telefonnummer 0173/8738925", so der Vorsitzende des Altstadtfördervereins, Raoul Mailänder, bei der Programmvorstellung.

"Auch bei der Bestuhlung wird sich etwas ändern. Wir werden zukünftig mehr Platz für die Besucher haben". Wie gewohnt sind neben den zahlreichen gastronomischen Angeboten in der Altstadt auch einige Essens- und Getränkestände aufgebaut", sagte Mailänder. Auf dem Kleinen Markt finden sich neben einem Kinderspielbereich wieder ein Krammarkt und der beliebte holländische Blumenhändler.

Alle Infos finden sich im Programmheft, das kostenlos an vielen Stellen in Saarlouis erhältlich ist und auf der Facebook-Seite www.fb.com\altstadtsaarlouis.

Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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1873 gründete der Hütteningenieur Julius Buch bei Völklingen an der Saar ein Puddel- und Walzwerk. Nach sechs Jahren musste er sein Werk schließen, da es sich wegen der hohen Zölle für das Roheisen nicht mehr für die

Im Jahr 1881 kam es unter Carl Röchling zu einem Neuanfang. Er kaufte die stillgelegten Anlagen und zwei Jahre später konnte der erste Hochofen in Betrieb gehen. 1890 waren die „Röchling’schen Eisen- und Stahlwerke“ der größte Eisenträgerhersteller Deutschlands.

Ein Jahr später wurde das Thomas-Stahlwerk der Völklinger Hütte eröffnet. Das Thomas-Verfahren wurde relativ spät eingeführt, zeigte jedoch bald Erfolge. Nun konnte auch die lothringische Minette, ein Eisenerz aus der benachbarten Grenzregion, in Völklingen verhüttet werden. Bis 1963 wurde Minette eingesetzt.

Um die zur Stahlherstellung notwendigen hohen Temperaturen zu erreichen, brauchte man außer Kohle vor allem auch Koks. Deshalb wurde 1897 die erste Koksbatterie direkt neben den Hochöfen errichtet. Drei Jahre später nahm die erste Gasgebläsemaschine ihren Betrieb auf. 1911 entstand eine Hängebahnanlage zur Beschickung der Hochöfen.

Als 1928 die Sintertechnik Einzug hielt, entstand in Völklingen eine der modernsten und größten Sinteranlagen Europas. Sie erlaubt das Recycling von Abfallprodukten wie Gichtstaub und Feinerz.

Während des Zweiten Weltkrieges arbeiteten etwa 70.000 Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene in den Bergwerken, Hütten und Fabriken des Saarreviers. In der Völklinger Hütte waren bis zum Kriegsende etwa 14.000 Männer und Frauen unter anderem aus der Sowjetunion, Polen, Jugoslawien, Frankreich, Belgien und Luxemburg unter schwersten Bedingungen beschäftigt.[3]

1952 erreichte die Hütte ihren Produktionshöchststand, bedingt durch den Bauboom in der Nachkriegszeit. Erst mit der Rückkehr des Saarlandes nach Deutschland Ende 1956 erhielten die alten Besitzer, die Industriellenfamilie Röchling, die Völklinger Hütte zurück.

Im Jahr 1965 zählten die gesamten Produktions- und Verwaltungsbereiche der Völklinger Hütte insgesamt 17.000 Mitarbeiter. Die weltweite Stahlkrise erfasste 1975 auch die Völklinger Hütte. Während der luxemburgische Stahlkonzern Arbed bis 1971 im Saarland den Standort Burbach betrieb, fusionierte die Völklinger Hütte mit den „Vereinigten Hüttenwerken Burbach-Eich-Düdelingen“ zur gemeinsam mit Röchling betriebenen „Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH“. Mit der Integration des Neunkirchener Eisenwerks wurde 1982 die Arbed Saarstahl GmbH geschaffen, bei der die Familie Röchling (1978) ausschied. Seit 1986 heißt das Unternehmen Saarstahl.

Nach der Stilllegung der Roheisenphase (1986) wurde dieser Teil als Industriedenkmal unter Denkmalschutz gestellt.[4] Nach kontinuierlicher Instandsetzung und Begehbarmachung folgte die Nutzung als musealer Betrieb.

1994 erklärte die UNESCO die Roheisenerzeugung der Völklinger Hütte zum Weltkulturerbe.

Umgangssprachlich wird auch das gesamte Völklinger Werksgelände der Saarstahl AG als Völklinger Hütte bezeichnet. Das heutige Weltkulturerbe Völklinger Hütte umfasst mit 7,46 Hektar Grundfläche nur einen Bruchteil des rund 260 Hektar großen Völklinger Saarstahl-Areals.

Quelle: Wikipedia

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