….und warum trägt sie den Spitznamen "Sankt Mokka"?
(K.Schöller)
Nähere Informationen erhalten Sie unter:
REGIOORATIO Benedikt u. Konrad Schöller – Nideggener Str. 110 – 52385 Nideggen-Schmidt
Tel.02474-99180 – E-Mail: schoeller110@t-online.de
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RADIO BENELUX wurde Anfang der Achtziger Jahre sowohl
wegen seines alternativen Musikformats als auch wegen der
alternativen Moderation seiner Sendungen im UKW-Bereich
bekannt. Diese Station war urprünglich eine Eigeninitiative
von Radiomachern aus NRW unter Beteiligung eines Wirts-
sohnes.
Am letzten Freitag kam im WDR Fernsehen eine Fernsehdo-
kumentation mit dem Titel "Die Briten sind höflich, die Hollän-
der geschäftstüchtig. Und die Belgier?"
Obwohl wir im Westen NRWs exakt 99 Kilometer Grenze mit
dem Nachbarn teilen, reduzieren wir Belgien oft auf Brüssel
und Bier, auf Schokolade und Pralinen, auf Waffeln und Pom-…
mes. Bei den Recherchen zu diesem Film stießen die Macher
aber auch auf einen "neutralen Ort", auf Fotosessions in einer
verlassenen Kirche, einen Piratensender im Moor und die Ant-
wort auf die Frage, warum belgisches Bier „mehr Umdrehungen“
hat als deutsches. Und das Geheimnis, warum Fritten dort an-
ders schmecken als bei uns zwischen Rhein und Weser.
Hier ging es auch um die alten und neuen Rundfunkaktivitäten
von Baraque Michel in Ostbelgien aus. Radio Benelux, RealFM,
Paradise… Benelüx, Benelüx, Benelüx, Benelüüüüx… xD.
Im Interview Helmut Slawik und Onkel Patrick Hier der LINK
zur Mediathek des WDR:
Radioprojekte wie das RADIO BENELUX waren ein reines Stroh-
feuer. Es fehlte oft die Nachhaltigkeit. Auch war das Ende von
BNL nicht gerade glorreich. Die Station endete als Schmuddel-
sender. Doch sind oft derartige Prejekte notwendig, um eine
Änderung der Radiolandschaft zu bewerkstelligen.
Im Jahre 1984 gab es einen Programmaustausch mit RADIO
VICTORIA. Deshalb ist mir diese Radiostation auch bestens
bekannt.

Gladiatorenkämpfe bilden die Höhepunkte der XIX. Römertage im Archäologiepark Römische Villa Borg. Händler, Handwerker, Militär, Gladiatoren und Barbaren schlugen auf dem Villengelände ihr Lager auf und präsentieren die antike Lebensart. Authentisch ausgerüsteten Gladiatoren der „Familia Gladiatoria Pannonica“ demonstrieren – wie in der Antike – „das Spiel mit dem Tod“ und kämpfen um den Sieg.
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Speyer (bis 1825 auch Speier[2]) ist eine kreisfreie Stadt am Oberrhein. Als römische Gründung, damals Noviomagus oder Civitas Nemetum (Hauptstadt des Stammes der Nemeter) genannt, ist sie eine der ältesten Städte Deutschlands und wurde als Spira um 600 Zentrum des Speyergaues. Im Mittelalter war Speyer als freie Reichsstadt eine der bedeutendsten Städte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Zwischen 1816 und 1945 Sitz der bayrischen Verwaltung der Pfalz, gehört Speyer heute als kreisfreie Stadt zu Rheinland-Pfalz und hat 50.284 Einwohner (Stand 2015).
Weithin bekannt ist Speyer durch seinen Kaiser- und Mariendom. Er ist die weltweit größte noch erhaltene romanische Kirche und zählt seit 1981 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Quelle: Wikipedia
AUTOR: Josef Theobald
VORWORT
Seit dem Jahr 1979 hatte China die Nutzung ausländischer Direktinvestitionen
zugelassen und diese später durch entsprechende Gesetze geschützt. Im da-
maligen sozialistischen Lager gab es Besorgnis, China würde dadurch von der
kommunistischen Lehre abweichen. Ebenso gab es innerhalb der KP Chinas
Bedenken, dass durch die Wirtschaftsreformen China kapitalistisch würde. Die
Ursache hierfür waren Angst und Schrecken vor allem bei älteren Genossen an-
gesichts des Auftauchens eines kapitalistischen Phänomens. [1] Deshalb gab es
in dieser Zeit die Veröffentlichung einer Anzahl von Artikeln, die sich schwerpunkt-
mäßig mit der Neuen Ökonomischen Politik (NÖP) in der ehemaligen Sowjetunion
befassten.
Die Modernisierung der chinesischen Wirtschaft setzte nach dem unteren Schema
auch in der Landwirtschaft an. Ihr folgten dann die Bereiche der Industrie.
BEITRAG
Als gute Grundlage für die NÖP gelten zum einen die Werke Lenins und zum
anderen die Werke Stalins. Im 8. Band der Werke Stalins gibt es eine gut ver-
anschaulichte Zusammenfassung.
In der ersten Phase ging es vor allem darum, die Landwirtschaft zu entwickeln.
Erst danach war es möglich, auch die Industrie entsprechend zu entwickeln. Es
waren dabei mindestens drei Voraussetzungen gegeben:
– erstens ein innerer Markt, der sich einstweilen als bäuerlicher Markt gestaltete,
– zweitens eine mehr oder weniger entwickelte Rohstoffproduktion in der Land-
wirtschaft (Zuckerrüben, Flachs, Baumwolle usw.),
– drittens die geschaffene Möglichkeit, dass die Dörfer ein bestimmtes Minimum
landwirtschaftlicher Produkte für die Versorgung der Industrie und der Arbeiter
abgeben.
Daraus folgte, dass sich die Industrialisierung eines Landes nicht in der Entwicklung
irgendeiner beliebigen Industrie, z. B. der Leichtindustrie, erschöpfen konnte, auch
wenn die Entwicklung dieses Industriezweiges absolut wichtig war. Daher hatte man
gerade in der Sowjetunion die Entwicklung der Schwerindustrie stark vorangebracht.
Aus ihr resultierte die besondere Entwicklung des Maschinenbaus. Hier sah man da-
her in der Bedrohung von außen eine Sicherung der ökonomischen Selbständigkeit
der Sowjetunion nach außen. [2]
Die Einführung der NÖP sah für eine bestimmte Zeitspanne die Zulassung des
privaten Handels und des privaten Unternehmertums vor, was zu dieser Zeit zu
einer gewissen Belebung eines Staatskapitalismus führte. Aber seine Entwicklung
wurde lediglich in einem festgelegten Ausmaß zugelassen, wobei die Kommando-
höhen in den Händen des proletarischen Staates blieben, der private Handel und
der privatwirtschaftliche Kapitalismus staatlich reguliert wurden. Im Interesse die-
ser Regulierung schlug Lenin ursprünglich vor, verschiedene Formen des „Staats-
kapitlaismus“ – gemischte Gesellschaften, die Verpachtung staatlicher Betriebe an
interessierte Privatpersonen, Konzessionen u. a. – zu nutzen. [3]
So wurden staatliche, gemischte und genossenschaftliche Aktiengesellschaften in
der Sowjetunion mit der Bestätigung des Rates für Arbeit und Verteidigung von den
Volkskommissariaten für Außenhandel, Innenhandel und Finanzen gegründet. Der
Zweck ihrer Organisation lag in der Heranziehung von Mitteln, darunter auch der
von Privatunternehmen, für die rascheste Wiederherstellung der Volkswirtschaft
und für die Entwicklung des Warenaustauschs.
Die gemischten Gesellschaften als eine der Arten von Aktiengesellschaften zogen
ausländisches Kapital für die Aufbringung von Exportwaren innerhalb des Landes,
für ihren Absatz im Ausland und für die Einfuhr der für die Wiederherstellung der
Volkswirtschaft benötigten Artikel heran. Die gemischten Gesellschaften arbeiteten
unter Kontrolle des Volkskommissariats für Außenhandel. Diese Aktiengesellschaften
bestanden in der ersten Phase der NÖP. [4]
Während der Periode des 1. Fünfjahrplans (1928-1932) baute die Sowjetunion
1500 neue Industriebetriebe auf und schuf damit eine Reihe für Russland neue-
rer Industriezweige. Die meisten davon wurden mit importierten Know-how und
importierten Anlagen ausgestattet. Anfang der Dreißiger Jahre war die Sowjet-
union der größte Maschineneinkäufer der Welt. Auf sie entfiel ein Drittel bis die
Hälfte des Gesamtvolumens des Maschinenexports der kapitalistischen Länder.
Zweitens schloss sie mit Gesellschaften aus kapitalistischen Ländern Verträge
über technische Hilfe ab und ließ sie einige Bauprojekte entwerfen, ausrüsten
und aufbauen. Eine amerikanische Gesellschaft übernahm z. B. 1928 die Auf-
gabe, 40 alte Betriebe der sowjetischen Hüttenindustrie umzubauen und 18
neue Werke zu errichten. Von 1920 bis zum Beginn des II. Weltkrieges nahm
die Sowjetunion im Ausland Anleihen von ca. 2 Millionen Rubel auf. Zudem er-
richtete sie unter Beteiligung von ausländischem Kapital „Gemeinschaftsgesell-
schaften“, bis Ende 1923 bereits 24. [5]

Die Feste Wagner liegt im Süden von Metz auf einem Hügel zwischen dem Fluß Seille und dem Bach de Chèrisey. Im Süden und Westen führt die Bahnlinie Metz – Chateau Salins vorbei, im Osten die Straße Metz – Cheminot – Nancy. Mit dem Bau der unregelmäßig geformten Festung wurde 1907 begonnen. Am 17. Mai 1910, mit Ende der Rohbauphase, erhielt die Festung zu Ehren des 1904 tödlich verunglückten Inspekteurs des Festungswesen Generalleutnant Julius Wagner den Namen „Feste Wagner“.
Die Feste besteht aus sechs freistehenden Bereichen, die unterirdisch alle mittels Hohlgang verbunden sind. Die Kasernen konnten 1250 Mann aufnehmen. Das Infanteriewerk Verny besitzt die Form eines gleichmäßigen Trapez und liegt nördlich des Dorfes Verny. Es besteht aus einer doppelstöckigen Kaserne, einem Bereitschaftsraum, einem Kehlblockhaus, mehreren Beobachtern und Schnecken. Zusammen mit dem I-Werk Verny liegt auf einer Linie auch die Schirmlafettenbatterie Nr. 7, die aus einem M-Raum, einer Brustwehr samt Untertreteräumen und zwei 15cm-Haubitzen besteht. Über ein Schmalspurgleis wurden die Haubitzen im Kriegsfall in die Batterie gebracht, ebenso wie die Versorgung mit Munition direkt über die Bahn abgewickelt werden konnte.
Der Stützpunkt Lamencè besteht aus einer großen Kaserne, die mit einer flankierenden Kasematte für zwei 7,7cm Kanonen versehen ist. Von hier kann das Seille-Tal in westlicher Richtung unter Feuer gehalten werden. Panzerbeobachter, Bereitschaftsraum und Kehlblockhaus vervollständigen das Ensemble.
Die Haubitzpanzerbatterie ist mit vier 15cm Haubitzen ausgestattet. Hier befindet sich auch die Elektrizitätszentrale, die mit Hilfe von Einkolbendieselmotoren die Elektrizitätsversorgung der gesamten Festung übernimmt.
Die Kanonenpanzerbatterie ist mit vier 10cm-Kanonen ausgerüstet.
Das Infanteriewerk Avigny besitzt einen trapezförmigen Umriß und setzt sich aus Kaserne, Bereitschaftsraum, zwei Grabenstreichen und einem Kehlblockhaus zusammen.
Das Infanteriewerk Seille besteht aus einer Kaserne, Bereitschaftsraum und einem Artillerie-Panzerbeobachtungsstand.
Textquelle: http://http://www.feste-wagner.de
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AUTOR: Josef Theobald
Die Advokaten waren durch ihr Wissen und ihre Funktion in jene Rechts-
sprechungs- und Rechtssysteme eingebunden, die seit dem späten 18.
oder frühen 19. Jahrhundert in ganz Europa erneuert wurden. Die neuen
Rechtssysteme sicherten das Eigentum und individuelle Rechte, und sie
bevorzugten den Vertrag als Form der Regelung von Beziehungen. Damit
wuchsen sie potentiell in eine zentrale Rolle als Experten und Vermittler.
Seit dem frühen 19. Jahrhundert setzten sich die Advokaten mit liberalen
Tendenzen auseinander, die zu einer gesellschaftlichen Selbststeuerung
führte, die im Hinblick auf die Einführung von Gewerbe-, Handels-, Berufs-
und Niederlassungsfreiheit neue Freiräume schuf. In Einzelfällen brachte
dies dem Advokaten politische Partizipationschancen.
Voraussetzungen für den Beruf des Advokaten waren nun neun Jahre
Gymnasium, drei Jahre Rechtsstudium sowie eine vier- bis sechsjährige
Referendarzeit. Schon damals setzte man nach deutscher Weise auf die
Veredelung des Geistes und Charakters durch die reichen Mittel der hu-
manistischen Bildung, auf ein freies Erziehungswerk mit soviel Elementen
der Selbstdisziplin und Zensur, durch die infolge eines langen Weges das
Unwürdige ausgeschieden, das relativ Bessere und Beste erhalten wird.
Die Advokaten arbeiteten mit einem staatlich gesetzten Recht, das nach
vorgeschriebenen Regeln und Prinzipien anzuwenden, also nicht frei aus-
zulegen war. Durch die Einbindung der Ausbildung in die verstärkt staat-
lich kontrollierten Universitäten und durch die schrittweise Verlängerung
der bei staatlichen Stellen abzuleistenden Praktika im frühen 19. Jahr-
hundert verloren vor allem in Deutschland die nicht verbeamteten Juri-
sten den Einfluss auf die Sozialisation ihres Nachwuchses. Vor der Ein-
führung des mündlichen Prozesses um die Mitte des 19. Jahrhunderts
bestand zudem in weiten Teilen Deutschlands keine rhetorische Kultur,
die eine Grundlage für eine eigenständige Advokatenidentität hätte ab-
geben können.
Ein Lichtblick war die „Juristische Wochenschrift“, die seit 1872 vom
Deutschen Anwaltsverein (DAV) herausgegeben wurde, die Gerichts-
entscheidungen und später auch Kommentare dazu veröffentlichte. So
wurden damit die seit den 1830-er Jahren unternommenen Versuche
fortgesetzt, das berufliche Wissen der Advokaten über die Kanäle zur
Geltung zu bringen, die unter Ausschluss staatlicher Kontrolle seit der
Einführung der Pressefreiheit möglich wurden. Dadurch wurde der Be-
ruf des Advokaten aufgewertet und galt nunmehr als Profession.
Der Anwalt verdiente in den ersten Berufsjahren des Praxisaufbaus
mäßig; danach für zwei bis drei Jahrzehnte gut bis sehr gut; im Alter
weniger, außer man hatte stabile Einkünfte als Treuhänder, Aufsichts-
rat, Syndikus usw., denen man nicht täglich hinterher rennen musste.
Anwälte, die in Armut starben, waren selten, aber Teil der Realität.
Vielfach wohnten die vornehmlich städtischen Advokaten in einem
eigenen Haus oder in einer großen Wohnung mit zahlreichen Wohn-
und Geschäftsräumen. Die Advokatenhäuser lagen bis Ende des 19.
Jahrhunderts mehrheitlich in der Altstadt, vorzugsweise in der Nähe
der Gerichte und Ämter. Mit der Stadtexpansion gegen Ende des 19.
Jahrhunderts zogen einige, den Geschäften folgend, in die neuen
Vorortquartiere. Eine Minderheit siedelte sich in Villenvierteln an,
behielt aber die Praxis im Stadtkern, der sich aber langsam zur
City wandelte. Ein bürgerlicher Lebensstil, den die Advokaten
pflegten oder zu pflegen versuchten, bedeutete auch, Dienst-
boten zu beschäftigen. Wenn Advokaten Pferd und Kutsche
hielten, war dies nicht bloß ein Statussymbol, sondern gerade
in ländlicheren Gebieten auch als Verkehrsmittel notwendig.
Das Einkommen des Advokaten reichte meist, manchmal allerdings
nur unter Rückgriff auf die Mitgift der Ehefrau oder auf ein Erbe, für
eine materiell aufwendige Ausbildung der Söhne und eine standes-
gemäße Mitgift der Töchter, die durch ihre Verheiratung keinen Status-
verlust erleiden sollten. Manche Rechtsanwälte erlaubten sich schon früh,
für einige Wochen in die Ferien oder zur Kur zu fahren. Sie zählten so zu
dem gemischten aristokratisch-bürgerlichem Publikum der entstehenden
Fremdenverkehrsindustrie. Jüngere oder weniger beschäftigte Advokaten
betätigten sich auch künstlerisch. Und es erstaunt nicht, dass die Gruppe
der Advokaten ein Rekrutierungsfeld für vollberufliche Schriftsteller und
Künstler wurde.
Wenn sich die Advokaten auf verschiedene politische Richtungen ver-
teilten, so waren sie insgesamt doch stärker in jenen liberalen, demo-
kratischen und christlichen Parteien vertreten, die die bürgerliche Ge-
sellschaft nicht prinzipiell in Frage stellte. Dann erst gegen Ende des
19. Jahrhunderts bildete sich der Typ des sozialistischen Anwalts her-
aus, der sich beruflich als Strafverteidiger sowie als ein Experte für
Arbeits- und Unfallrecht profilierte und dessen Kundschaft stärker
aus dem Arbeitsmilieu stammte. [1]
Exkurs: DER ANWALTSBERUF IN CHINA
In den letzten Tagen war in der Presse zu vernehmen, dass in der
Volksrepublik China ein Bürgerrechtsanwalt zu einer mehrjährigen
Haftstrafe verurteilt wurde. In der Volksrepublik haben wir ein mit
unserem Rechtssystem kaum vergleichbares. Hier gibt es ein in
der Vergangenheit etabliertes kommunistisches Parteiensystem,
das sich sehr stark an stalinistischen und konfuzianischen Werten
orientiert.
Ein Anwaltssystem wie bei uns hat es in der zweitausendjährigen
Feudalgeschichte Chinas nie gegeben. Erst mit dem Eintritt in die
Neuzeit wurde ein Anwaltssystem nach westlichem Vorbild einge-
führt. 1914 brachte die Guomindang-Regierung ein Rechtsanwalts-
gesetz heraus, das fortan in die Praxis umgesetzt wurde. Aber nur
eine kleine Anzahl von Anwälten war aufrichtig und unparteiisch.
Nach der Gründung der Volksrepublik China wurde das Anwalts-
system abgeschafft und durch ein Netz von Rechtsberatungsstellen
ersetzt. So gab es von 1954 bis 1957 im ganzen Land über 800 ein-
gerichtete Rechtsberatungsstellen mit rund 2500 beruflichen und 300
nebenberuflichen Anwälten. Während der Kulturrevolution ist dieses
System wieder abgeschafft worden. Erst 1979, im Zuge des Aufbaus
eines sozialistischen Rechtssystems, wurde ein funktionierendes An-
waltssystem erneut hergestellt. Im August 1980 verabschiedete dann
der Ständige Ausschuss des Nationalen Volkskongresses „Die Proviso-
rischen Bestimmungen über die Arbeit der Rechtsanwälte in der Volks-
republik China“. So gab es im Lande wieder etwa 15.000 haupt- und
nebenberufliche Anwälte. Auch wurden 2350 Rechtsberatungsstellen
gegründet und in den 14 Provinzen, regierungsunmittelbaren Städten
und autonomen Gebieten wurden Anwaltsverbände ins Leben gerufen.
In China sind die Rechtsanwälte im Gegensatz bei uns juristische Mit-
arbeiter des Staates. Sie sind nicht freiberuflich tätig. Kurz gesagt, die
Aufgabe der Anwälte besteht darin, Rechtshilfe zu gewähren, um die
richtige Ausführung der Gesetze zu gewährleisten und die Interessen
des Staates und der Kollektive sowie die legitimen Rechte und Inter-
essen der Bürger zu schützen.
Weiterhin sind die Anwälte in der Volksrepublik China Staatsangestellte,
die von den Rechtsberatungsstellen bezahlt werden. Gleichzeitig stellt
der Staat durch die Gesetzgebung und durch die Überwachung auf
Seiten der juristischen Verwaltungsorgane sicher, dass die Anwälte
entsprechend den Gesetzen ihre Funktion erfüllen und ihren Pflichten
in richtiger Weise nachkommen. [2]

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Am 16. Juli wurde rund um das Landratsamt ein Bürgerfest gefeiert. Nach dem Frühschoppen im Schatzgarten, musikalisch umrahmt vom „Orkiestra Kopalni Soli“ ging es weiter mit einem Bühnenprogramm und Aktionen für Jung und Alt. Ein vielfältiges Programm konnten die Besucher im Schatzgarten erleben und im großen Sitzungssaal hatten die Land- und Bauersfrauen zu Kaffee und Kuchen geladen.
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