Zur Geschichte der Evangelischen Kirchengemeinde Saarlouis
22.08.1904 Grundsteinlegung zum Bau der Kirche. Architekt ist Carl Friedrich Christian Schlück (1862-1935). Er ist Mitglied des Presbyteriums.
Bild 2
Die Evangelische Kirche im Bau. Pfarrer de Haas mit einem seiner Kinder.
Pfarrer de Haas sprach 12 Jahre später, am 17. September 1916 bei der Trauerfeier für die Opfer des Explosionsunglücks in der Ringbatterie auf Choisy, Saarlouis am Massengrab Worte des Trostes an die Trauernden.
Quelle: Evangelische Kirchengemeinde Saarlouis
Über "ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns freuen!
Weitere Bilder auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/RodenaHeimat/

Schönes Wochenende
Rückblick – SOMMERFEST DER SPD RODEN
Über "ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns freuen!
Mehr Bilder auch auf unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/RodenaHeimat/

Damals – vor 48 Jahren mein erster Schultag
Mein erster Schultag 1968 war der 01. September. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern. Ich hatte einen braunen Ranzen mit einem Lesebuch, einer Griffeldose, einem und einer Schiefertafel mit Linien. Ich trug zur Einschulung einen hellblauen Pullover mit kurzen Armen, eine kurze braune Hose, hellblaue Kniestrümpfe und neue braune Halbschuhe. Außerdem hatte ich eine riesengroße gold-blaue Schultüte im Arm, die ich erst öffnen durfte, nachdem wir wieder zuhause waren. Damals gingen die Jungs in Roden in Roden in die Römerbergschule und die Mädchen in die Donatusschule, die heute als Einkaufs- und Ärztezentrum genutzt wird. Unser Jahrgang war so stark, dass jede erste Klasse 30 Schüler zählte. Unser Lehrer, Herr Delles, machte ein Spiel mit uns um sich unsere Namen einzuprägen und las uns anschließend eine Geschichte vor. Damals war es nicht so wie heute, dass Schulbusse die Kinder zur Schule brachten und sie dort auch wieder abholten. Wir mussten jeden Tag laufen.
Fortsetzung folgt!

Über "ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns freuen!
Weitere Infos später auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/RodenaHeimat/
Wort und Bild zu den französischen Festtage am 18. und 19. Mai 1946
Zuerst unsere Geschichte. Das Saargebiet ist keltisch-gallischen Ursprungs. Seit dem 5. Jahrhundert gehört es als Bestandteil Austrasiens, der France de l’Est, als römischer Saargau Saravensis zum westlichen Reiche. Im 8. Jahrhundert wird der Saargau unter den französischen Grafen von Commercy zur französischen Provinz. 1381 entsteht das Geschlecht der Grafen von Nassau. Die Grenzen verwischen sich. Es gründet sich eine Art Autonomie im französischen Reichsverband. Die Saarbrücker Grafen werden als französische Gouverneure und Festungshalter gegen östliche Einflüsse offiziell anerkannt. Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts nimmt die Saar an allen Feldzügen Frankreichs teil. Die Saargrafen sind französische Heerführer. Aus primitiven Siedlungen werden blühende Städte wie Saarlouis, Homburg, Landau. Das Gebiet wird als Province de la Sarre „zum unverletzlichen Bestandteil Frankreichs“ ausgerufen. Der Vertrag von Ryswick bringt zwar Abstriche auf der Landkarte, aber die selbst zum Heiligen Reich Deutsch Nation geschlagene Gebiete entwickeln sich überraschend schnell wieder zur französischen Lehnsherrschaft. Das Regiment de la Sarre nimmt später unter Lafayette am amerikanischen Unabhängigkeitskriege teil und zeichnet sich rühmlich aus. Bedeutende französische Generäle, Wisschschaftler und Wirtschaftspioniere sind Söhne saarländischer Erde.
Es kommt zur Großen Französischen Revolution. Die neue Freiheit wird an der Saar begeistert begrüßt. Zahlreiche Abordnungen und Ergebenheitsadressen gelangen nach Paris, welche „die unwandelbare Treue und Anhänglichkeit“ der Saar bekunden. Das Departement de la Sarre stellt der französischen Armee unter allen Regionen des Landes die meisten und hervorragendsten Offiziere, nicht weniger als 400 allein aus Saarlouis, darunter Marschall Ney, die Generale Grenier, Renauld, Francois Muller, de Favart, Noblet de Chermont, Toussaint, Jeannet, Salabert, de Lassalle, Thierry, Hauptz, Regnier, Betramin, Leistenschneider, Redeler, Raindre, Frantz und wie sie alle heißen, die Großen der republikanischen französischen Armee, neben unzähligen Keinen vom Regimentskommandeur abwärts.
Der Pariser Frieden vom 30. Mai 1814 besiegelt die Niederlage Frankreichs, doch wird darin das Departement de la Sarre ausdrücklich als rechtmäßiger Bestandteil Frankreichs anerkannt; seine Grenzen werden in aller Form garantiert. Zum ersten Male in der Geschichte rühren sich an der Saar die Preußen. Es entsteht die Dynastie Stumm, der von der Mosel kommt und die industrielle Feudalherrschaft aus der Taufe hebt, und mit ihr ein allgemeines Unbehagen. Wo ist der große Kaiser? Napoleon sitzt als Verbannter auf der Insel Elba. Und als in den Märztagen die Nachricht von der Flucht des Kaisers nach Saarbrücken kommt, wird das Ereignis mit Glockengeläute, Umzügen, Trikolorehissen und ähnlichen Freudenfeuern gefeiert. Die historische Abstimmung für oder gegen die Kaiserherrschaft ergibt an der Saar 98 977 Stimmen für und ganze 68 dagegen.
Es kommt zum Wiener Frieden vom 29. November 1815. Das Saargebiet wird zum ersten Male in der Geschichte in Bausch und Bogen zu Preußen-Deutschland geschlagen.
In stumpfer Trauer neigen unsere Väter das Haupt, in ohnmächtiger Erbitterung ballen sie die Fäuste und in Scharen wandern sie aus nach Frankreich. Der ehemalige Bürgermeister von Saarlouis, Gouvy, macht seinem Leben ein Ende, weil er die Annektion seiner Heimat nicht ertragen kann. Die Zurückgebliebenen protestieren, bäumen sich auf. Es isst alle vergeblich. Die Preußen entwickeln sich mehr und mehr zur destruktiven Großmacht und verankern diese an den Ufern der Saar. Ihre Bewohner seufzen unter der politischen und sozialen Reaktion, die jetzt anhebt und die noch weit härter ist als der gräfliche Feudalismus unter denen von Nassau-Saarbrücken ein Jahrhundert zuvor. Aber in Berlin wird man nicht fertig mit den „Franzosenköppen“ an der Saar wie die Alldahiesigen sogar in den preußischen Akten genannt werden.
Quelle: Feschrift Vereinigung !Souvenir de Maréchal Ney
Über "ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns freuen!
Weitere Infos später auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/RodenaHeimat/
Foto: Blick auf die Saar mit ihren Lastkänen vor der Luisenbrücke in Saarbrücken

14. September 1914 – Fuhrmann Michael Maas Picard
Rodena Heimatkundeverein Roden e. V. erinnert sich! Damals – 14. September 1916 Saarlouis
Rodena Heimatkundeverein Roden e. V. erinnert sich!
14. Sptember 2016 – 100 Jahre nach dem Explosionsunglück in Saarlouis
Am Donnerstag, dem 14. September 1916 wurde die Stadt Saarlouis, ihre Bewohner und die vielen Menschen, die sich nur vorübergehend in Erfüllung ihrer Kriegsdienstpflicht dort befanden von einer schweren Explosion heimgesucht. In Stadt und Umgebung war der Schrecken sehr groß. Die ängstliche Stimmung war schon vorhanden durch die Fliegerbesuche in der Nacht vorher. Kurz nach 10.00 Uhr morgens kam es zu heftigen Detonationen. Viele dachten an Fliegerbomben, aber die Wirklichkeit war noch viel schlimmer. Der Krieg hatte hinter der Front eine große Anzahl von Menschenleben gefordert. Der Tod hatte nicht gewartet bis die vielen Männer Mut und Tapferkeit an der Schlachtfront beweisen konnten.
Über die Ursachen des Unglücks ist viel erzählt worden was nicht den Tatsachen entsprach. Tatsache ist jedoch, dass in der Ringbatterie auf Choisy Tausende (ca. 30.000) Beutegranaten lagerten.
Durch umfangreiche Recherschen ist es uns gelungen die Nachkommen eines Zeitzeugen, der damals in Saarlouis stationiert war, ausfindig zu machen.
Weitere Informationen in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift XIV sowie bei einem Vortrag unseres Vereines.
Waffenopfer
Nun klingt in tausend Herzen
Der gleiche Trauerklang,
Nun gehen tausend Füße
Den gleichen Wallfahrtsgang.
Nun spähen tausend Augen
Fern in die Nacht hinaus
Und alle Tausend suchen
Das gleiche Totenhaus.
Nun falten tausend Hände
Sich flehend zum Gebet:
Herr, denke deiner Kinder,
Ohn’ Dich ja nichts besteht.
O, Schützer aller Waisen
Sei unser Vater Du!
Den Toten aber schenke,
Herr, Deine ewige Ruh!
Karl Schneider
Über "ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns freuen!
Weitere Infos später auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/RodenaHeimat/
Bildquelle: 1, 5,6 Städtisches Museum Saarlouis, 2, 3, 4 Rodena Archiv

Rückblick – SOMMERFEST DER SPD RODEN
Über "ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns freuen!
Mehr Bilder auch auf unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/RodenaHeimat/

Vorsorgliche Chlorung des Trinkwassers in Saarlouis abgeschlossen
07.09.2016
Von: Stadtwerke Saarlouis
Stadtwerke Saarlouis beenden die Desinfektionsmaßnahmen.
Die vorübergehende Chlorung des Trinkwassers in Saarlouis ist nicht mehr erforderlich. Das Gesundheitsamt in Saarlouis hat die entsprechende Anordnung der Chlorung zum heutigen Mittwoch aufgehoben – alle Proben sind ohne Beanstandung und entsprechen der Trinkwasserverordnung.
Das bedeutet für die Verbraucher, das Saarlouiser Trinkwasser kann wieder uneingeschränkt verwendet werden.
Die Stadtwerke Saarlouis bedanken sich bei allen betroffenen Verbrauchern für das Verständnis.
Über „ein Gefällt“ unserer Seiten würden wir uns freuen!
BESUCH DER JOHANN-ADAMS-MÜHLE
FEST AM SAARHAFEN
Damals in Roden – Hochwaser in der Burrgass
Wir wünschen unseren Mitgliedern, Freunden und Bekannten ein schönes, erholsames Wochenende.
Bildquelle: Vera Loch – vielen Dank Vera
Über "ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns freuen!
Weitere Infos später auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/RodenaHeimat/


































