WACHABLÖSUNG BEI KARO BLAU GOLD
Rückblick – Christliche Bergmette 2016 in der Apollonia Kapelle Fraulautern
Nach der geistlichen Begrüßung durch Pfarrer Dehm sprach Herr Mathieu ein Einfahrtsgebet. Klaus Hiery, Vorsitzender des Berg- und Hüttenarbeitervereins St. Barbara Saarlouis-Fraulautern 1861 e. V. begrüßte die Gäste. Nach einem Bergmannsgebet hielt Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer die Bergpredigt. Die Bergmette endete mit dem Steigerlied und dem Auszug der Knappen.
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HINTERGRUND DER CHINESISCHEN POLITIK DER OFFENEN TÜR
AUTOR: Josef Theobald
Angesichts der Tatsache, dass in der letzten Zeit zunehmend chinesische
Firmen Anteile an deutschen Unternehmen erwarben, ist ebenfalls von der
deutschen Wirtschaft die Forderung nach einem besseren Marktzugang in
China aufgestellt worden. Weiterhin wurde eine fehlende Gleichbehandlung
von deutschen Unternehmen mit der chinesischen Konkurrenz beanstandet.
Als in der Volksrepublik China der inländische Markt für ausländische Firmen
geöffnet wurde, sahen hier viele Unternehmen große Chancen in einem Land
mit einer großen Bevölkerung und einem enorm großen Potential.
Dabei übersahen sie allerdings das sozialistische Wirtschaftssystem, das nur
durch Marktmechanismen konkurrenzfähig gemacht wurde. Im Jahre 1979 ist
in der Beijing Rundschau ein Artikel erschienen, der den ideologischen Hinter-
grund der chinesischen Öffnungspolitik behandelt. [1]
Der Autor gibt hier in einen Rückblick in die frühen Jahre der Sowjetunion, als
nach dem Bürgerkrieg die Notwendigkeit bestand, die sowjetische Wirtschaft
zu beleben. Es war die Zeit der Neuen Ökonomischen Politik (NÖP), in der
gewisse Formen des Staatskapitalismus zugelassen waren. Die Kommando-
höhen blieben weiter in den Händen der kommunistischen Partei. Außerdem
habe der proletarische Staat den Grund und Boden und alle wichtigsten Teile
der Industrie in seinen Händen.
Schon damals waren lediglich kleinere und mittlere Industriebetriebe in Pacht
zu übernehmen. Eine andere Form waren gemischte Gesellschaften, also die
Gesellschaften, die vom privaten ausländischen Kapital und von einem staat-
lichen Anteil getragen wurden (Gemeinschaftsunternehmen, Joint Venture).
Hier sah man eindeutig einen Nutzen durch das Erlernen der erfolgreichen
Gestaltung des Handels. Schließlich gab es immer die bestehende Option,
im Bedarfsfall eine solche Gesellschaft wieder zu liquidieren, so dass kein
Risiko für den sozialistischen Staat entstand. [2]
schlechte Erfahrungen mit den Kompradoren gemacht. Eine entsprechende
Phobie ist noch heute präsent. Vor allem in den kolonialen Ländern stellten
die Kompradoren die einheimischen Vertreter einer Oberschicht, die nicht
selten eng mit den ausländischen Kolonial- oder Besatzungsmächten zu-
Der englische Parallelbegriff „comprador“ bezeichnet einen selbständigen
Handelsvertreter oder auch den Geschäftsführer einer Handelsvertretung,
der vorwiegend im Auftrag einer ausländischen Gesellschaft, also in einer
Handelscompany, tätig war und auch in der Praxis von dieser Gesellschaft
kontrolliert wurde. Der Ursprung des Wortes „comprador“ entstammt eigent-
lich der portugiesischen Sprache und bezeichnet somit den Vertreter einer
ausländischen Macht. Auch ist dieses Wort dem spätlateinischen Substantiv
„comparator“ entlehnt und geht auf das lateinische Verb „comparare“ zurück
(The Concise Oxford Dictionary of Current English, Oxford New York 1998,
die Seite 273). In K. E. Georges Lateinisch-Deutschem Handwörterbuch ist
unter dem Substantiv „comparator“ ein „Aufkäufer, Ankäufer und Käufer“ zu
verstehen. Daher hat das dazugehörige lateinische Verb „comparare“ hier
den Sinn von „beschaffen, anschaffen, und (durch Kauf) ankaufen“.
War der staatliche Sektor in der Volksrepublik China Mitte der Achtziger Jahre
infolge der Auflösung der Volkskommunen und ab 1997 mit der Schließung un-
rentabler staatlicher Betriebe geschrumpft, ist jedoch seit einigen Jahren dieser
Sektor wieder mit 50 % der gesamten Anlageinvestitionen relativ stabil. [4]
Vor allem westliche Investoren aus den USA und Europa müssen langfristig da-
mit rechnen, dass auf einmal Übernahmeangebote auf Seiten der chinesischen
Konkurrenz gemacht werden. Sollte es hier aber keine Einigung geben, wären
im Einzelfall auch staatlich verordnete Liquidationen denkbar. Für jene Firmen,
die entweder von Japanern oder von Auslandschinesen geführt werden, wären
Ausnahmen durchaus möglich.
Der ost- und südostasiatische Wirtschaftsraum wird für China in den nächsten
Jahren an Bedeutung gewinnen, so dass der zwischenstaatliche Handel hier
erheblich wachsen wird.
Beijing Rundschau, 30 vom 31. Juli !979, die Seiten 12 + 13.
Dietz Verlag, Berlin-Ost 1970, Seite 822.
die Seite 734.
Wiley-VCH Verlag, Weinheim 2011, die Seiten 261 + 241.
Damals Neufang Brauerei Saarbrücken
Die Brauerei wurde 1815 gegründet. Das Gasthaus Goldener Anker wurde 1827 von der Brauerei erworben. 1851 waren die Lagerstätten in der heutigen Dudweiler Landstr.
1907 wurde die Brauerei in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Die Jaenisch Brauerei Kaiserslautern wurde 1910 übernommen. Der Name wurde geändert in Neufang-Jaenisch-Brauerei.
Die Brauerei war 1930 Werbepartner für die Fliegerin Elli Beinhorn. Im zweiten Weltkrieg 1944/45 wurde die Brauerei schwer beschädigt.
1965 verkaufte sie das Malzbier Maltavit Bundesweit.
2001 wurde der Braubetrieb eingestellt und die Gastronomie Kundschaft an die Bitburger Brauerei abgegeben.
Quelle: Wikipedia
http://schalander.saarland/Neufang-Saarbruecken/
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Saarlouiser Hefte – Volker Felten
Rodener Volkspark
Ende der zwanziger Jahre, gegenüber der Dieffler Str. die man damals das Kommunistenviertel nannte, entstand vor einem Hang eine Parkanlage die von einem hohen Zaum eingezäunt war. Die Anlage konnte nur durch ein großesTor, das sich in der Josefstr. befand, Betreten werden. Der Park hatte feste Öffnungszeiten die vom Parkwächter Herrn Theobald überwacht wurden. Dessen Spitzname war
. Am Parkstor stand ein wunderschönes 2-stöckiges Haus in dem Schehlheetchin wohnte. Er war sehr streng achtete auf Sauberkeit und Lärm war verboten. Den Rasen dufte keiner betreten.
Bei schönem Wetter an Sonn- und Feiertagen strömten die Rodener Bürger in Massen in den Park und flanierten dort. Man zeigte sein neues Kleid, Hut oder Anzug und schon nach kurzer Zeit waren alle Parkbänke besetzt. Am Hang befanden sich Streben mit Treppen die wunderschön angelegt waren. In der Mitte des felsigen Hanges befand sich ein Plateau wo Tische und Bänke standen. Blasorchester, Mandolinenverein und Gesangvereine gaben dort Konzerte und sorgten so für Unterhaltung der Besucher. Aber auch Skat- oder andere Kartenspieler fanden sich dort ein. Ganz oben vom Hang standen 4 Bänke. Von dort konnten die Besucher den Gau, Limberg, Dillinger Hütte und den Felsen des Litermonts sehen. Ca. 1936 gab es eine Ausschreibung über den Bau eines Aussichtsturmes mit Fahrstuhl. Drei verschiedene Modelle standen zur Auswahl. Der Bau wurde jedoch nicht Realisiert.
T. Speicher
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Damals vor 60 Jahren – Vertrag von Luxemburg
Am 01.01.1957 trat das Saarland, ein selbstständiger Staat mit eigener Regierung und Verfassung, wirtschaftlich mit Frankreich verbunden der Bundesrepublik Deutschland bei und wurde das 10 Bundesland.
Vertrag von Luxemburg (auch Saarvertrag; eigentlich: Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik zur Regelung der Saarfrage) bezeichnet einen völkerrechtlichen Vertrag, mit dem die schrittweise politische und wirtschaftliche Rückkehr des Saarprotektorates zu Deutschland vereinbart wurde. Er wurde am 27. Oktober 1956 von den Außenministern der beiden Staaten, Heinrich von Brentano und Christian Pineau, in Luxemburg unterzeichnet.
Der Vertrag wurde in der Folge der Volksabstimmung vom 23. Oktober 1955 ausgehandelt, bei der sich die Saarländer mit deutlicher Mehrheit gegen das Saarstatut, welches das Saarland zu einem europäischen Territorium machen sollte, entschieden hatten.
Er ermöglichte die politische Eingliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik Deutschland zum 1. Januar 1957. Wirtschaftlich wurde eine Übergangszeit vereinbart, die spätestens Ende 1959 auslaufen sollte. Bis dahin stellten das Saarland und Frankreich weiterhin eine Zoll- und Währungsunion dar – mit dem Franc als gesetzlichem Zahlungsmittel.
Der Vertrag enthielt Vereinbarungen zum Kohleabbau im Warndt-Gebiet wie auch über langfristige Kohlelieferungen nach Frankreich. Zugleich unterzeichneten die beiden Außenminister sowie Joseph Bech, Premierminister und Außenminister des Großherzogtums Luxemburg, einen weiteren Vertrag, in dem sie die Kanalisierung der Mosel zwischen Koblenz und Thionville als Großschifffahrtsstraße vereinbarten – dieser war ein Wunsch Frankreichs, da ein solcher Ausbau eine bessere Verkehrsanbindung Lothringens und dessen Montanindustrie bedeutete.
Allerdings blieb das Saarland zunächst französisches Zollanschlussgebiet. Der französische Franc blieb alleiniges Zahlungsmittel und die Grenzen des politisch nicht mehr selbstständigen Saarlandes zu Deutschland hin blieben vom französischen Zoll überwachte Zollgrenzen. Legendär für diese Interimszeit ist bis heute die „15-Franken-Heuß“ in Erinnerung, die millionenfach ausgegebene Briefmarke für einen Standardbrief; ab 1. Januar 1957 Deutsche Bundespost mit dem Konterfei des damaligen Bundespräsidenten, die aber 15 französische Franc kostete (ca. 10 Pfennig).
Die wirtschaftliche Übergangszeit endete am 5. Juli 1959, von den Saarländern heute noch – gemäß der damaligen Terminologie – als „Tag X“ bezeichnet. Um Mitternacht gingen an den Grenzen des Saarlandes mit der Bundesrepublik Deutschland die Schlagbäume hoch und die zu Frankreich herunter; die Zoll- und Währungsunion mit Frankreich war beendet. Ab dem 6. Juli galt nun freier Warenverkehr mit der Bundesrepublik Deutschland und die D-Mark war alleiniges Zahlungsmittel. Deshalb gilt der „Tag X“ in der saarländischen Volksmeinung bis heute als der Tag der „eigentlichen“ Rückkehr des Saarlandes zu Deutschland.
Quelle: Wikipedia
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Saarlouis – Neujahrs-Gala 2017 im Theater am Ring
Mit Werken aus Oper, Operette, Musical und Filmmusik erfreute das Kreis Symphonie Orchester Saarlouis unter Leitung von Christian Schüller die Konzertbesucher. Durch das Programm führte Hans Werner Strauss, Vorsitzender des Stadtverbandes der kulturellen Vereine.
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Standplatzbewerbung zur Saarlouiser Emmes 2017
16.09.2016 / 10:00 Uhr
Bewerbungen bis spätestens 9. Januar 2017 einreichen
Die Vorbereitungen zur Saarlouiser Woche mit der „Emmes 2017“ sind angelaufen. Das Stadtfest findet im Jahre 2017 in der Zeit vom 1. Juni bis 3. Juni statt. Bewerbungen für einen Standplatz auf dem Großen Markt während der „Saarlouiser Emmes“ müssen bis zum 9. Januar 2017 beim Hauptamt und Wirtschaftsförderung, der Kreisstadt Saarlouis, eingegangen sein. Später eingehende Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden. Vordrucke für die Anmeldung erhalten Sie im Bürgerbüro, Großer Markt 1, in der Tourist-Information, Großer Markt 8 oder im Internet unter www.saarlouis.de. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen unter der Telefon-Nr. 06831/443-388 und der E-Mail Adresse: emmes(at)saarlouis.de zur Verfügung.

Industrie in Fraulautern
Wenn man über Fraulautern schreibt, ohne die Industrie zu erwähnen, wäre dies unvollständig. Die industrielle Entwicklung ging ziemlich sprunghaft vonstatten.
Durch die Französische Revolution wurde das damals weit über seine Grenzen hinaus bekannte Frauenkloster aufgehoben. Viel Negatives ist über das Kloster und seine Insassen geschrieben worden. Aber auch viel Positives ist geleistet worden. Die Fraulauterner Einwohner leisteten weiterhin Frondienste, wurden dafür reichlich entlohnt. In der Spinnstuff (M. Rehanek) wurden die Mädchen und Frauen an den langen Winterabenden in die Kunst des Spinnens eingeführt. Eine gut geführte Klosterschule sorgte für die geistige Entwicklung ihrer Schüler, die besonders in den Wintermonaten gut besucht wurde.
In diese fruchtbare Aufbauarbeit kam der Beschluß der französischen Revolutionsführung 1789, die Güter des Klosters einzuziehen. Nach langem hin und her wurde im Januar 1791 ein erster Verkauf angesetzt. Die beherzten Klosterfrauen hatten, unterstützt von ihren Untertanen, mutigen Männer aus Schwarzenholz und Labach ihr Hab und Gut nach den oben genannten Orten weggeschafft. Dort hatte das Kloster große Liegenschaften, besaß auch die Herrschaft über diese Orte und war dort den französischen Eingriffen nicht mehr ausgesetzt. Groß war die Wut und der Ärger der Franzosen, als sie ein leeres Kloster vorfanden. So einfach gaben die Klosterfrauen ihren Besitz nicht auf, mußten aber zusehen, wie ihr Kloster 1794 unter den Hammer kam.
Das ganze Anwesen wurde an einen Herrn Rouply verkauft. Der jetzige Besitzer veräußerte das meiste weiter. Die Klosterkirche diente noch ihrem Zwecke bis 1895 als Pfarrkirche. Danach wurde sie abgerissen. In einen Teil der Anlage, das Gebäude links vom Torbogen und weitere Gebäudeteile auf dem Areal des jetzigen Eisenwerkes Ställe, Remisen usw. wurden in eine Blechfabrik eingerichtet.
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Quelle: H. Huffer

Rodena Heimatkundeverein wünscht seinen Mitgliedern, Freunden und Bekannten ein Frohes, gesundes, erfolgreiches neues Jahr
Damals – Fahr Traktor

Die Maschinenfabrik Fahr war ein Hersteller von landwirtschaftlichen Maschinen mit Sitz in Gottmadingen, Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg.
Die Firma wurde 1870 von Johann Georg Fahr in Gottmadingen gegründet. 1892 wurde mit einer Eisengießerei in Stockach ein erstes Zweigwerk gegründet. 1903 wurde sie eine Offene Handelsgesellschaft, und Johann Georg Fahr übertrug die Leitung seinen beiden Söhnen und seinen zwei Schwiegersöhnen. Am 24. Oktober 1911[1] wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, blieb jedoch in Familienbesitz.
1938 begann man bei Fahr mit der Traktorenproduktion. Die Motoren stammten überwiegend von Güldner und Deutz. Der erste Traktor von Fahr war der F22 mit einem 22 PS leistenden Motor von Deutz, das Getriebe stammte von Fahr selbst. Während des Zweiten Weltkriegs durfte Fahr aufgrund des Schell-Plans nur den Holzgastraktor HG25 produzieren.
1951 zeigte Fahr auf der DLG-Ausstellung in Hamburg den ersten deutschen Selbstfahrmähdrescher. Ein Jahr später begann die Serienfertigung. Ebenfalls 1952 wurde mit der Fahr-Argentina S. R. L. in Buenos Aires ein Tochterunternehmen in Argentinien gegründet.[2] Ab 1955 wurde das Farmobil hergestellt, von dem bis 1966 etwa 1.000 Stück produziert wurden. Ebenfalls 1955 wurde der Mähdrescher Fahr MDL vorgestellt. 1958 vereinbarte man eine Kooperation mit Güldner zur Produktion von Traktoren. Ein Jahr später stellten beide Hersteller die Europa-Reihe vor, deren Modelle weitgehend baugleich waren.
Neben dem Fahr-Landmaschinen- und -Schlepperwerk in Gottmadingen mit Konstruktion, Hammerwerk, Schmiede, mechanische Fertigung, Blechnerei, Härterei, Material-Prüfung, Endmontage, Fahrversuch und Versand, unterhielt Fahr mit dem Werk Stockach eine Eisengießerei, in der bis zu 1000 Mitarbeiter Gussteile produzierten und die Fahr-Zahnradfabrik in Karlsruhe.
1961 erwarb die Deutz AG 25 % des Aktienkapitals der Firma Fahr, im folgenden Jahr wurde die Produktion von Fahr-Traktoren eingestellt. 1968 erwarb Deutz die Mehrheit der Fahr-Aktien. Ein Jahr später übernahm Deutz den Mähdrescherhersteller Ködel & Böhm. In dessen Werk wurden ab 1970 Maschinen unter der Marke Fahr hergestellt, sowie ab 1973 auch ein Abfallbeseitigungssystem. 1975 übernahm Deutz die verbleibenden Fahr-Aktien. Fahr wurde zwei Jahre später vollständig in den Klöckner-Humboldt-Deutz-Konzern eingegliedert und bildete mit der Landmaschinensparte von Deutz von nun an Deutz-Fahr. Unter diesem Markennamen wurden ab 1981 auch Traktoren gefertigt. 1984 ersetzte man das typische Rot, in dem die Landmaschinen von Fahr lackiert waren, durch das neue Hellgrün von Deutz-Fahr.
Ab 1988 wurde das Werk in Gottmadingen vom niederländischen Landmaschinenhersteller Greenland betrieben. Nachdem dieser durch den Konzern Kverneland übernommen worden war, wurde im Juli 2006 die Produktionsstätte in Gottmadingen geschlossen. Am Standort verblieb das sogenannte Kverneland-Kompetenzzentrum, das Heumaschinen und Festkammerpressen entwickelt.
Im Juni 2000 kaufte die Finanzholding Sparta AG den Börsenmantel der Maschinenfabrik Fahr.[3] Ein Jahr später im Juni 2001 erfolgte der Verkauf an eine internationale Investorengruppe um die Aktionäre der AIG AG[4][3] mit einhergehender Umbenennung am 10. September 2001 in FAHR Beteiligungen AG und Verlagerung des Firmensitzes nach Köln.[1] Fahr wiederum kaufte daraufhin die Industrieanlagentocher KHD Humboldt Wedag AG von der Deutz AG.[3] In den Folgejahren kam es zu weiteren Umfirmierungen als MFC Industrial Holdings AG (15. Oktober 2004), KHD Humboldt Wedag International (Deutschland) AG (20. November 2006) und KHD Humboldt Wedag International AG (23. März 2010).[1]
Quelle: Wikipedia
Literatur
- Wolfgang Baader: Das grosse Fahr-Buch, DLG-Verlag, Frankfurt am Main 2005 ISBN 3-7690-0647-X
- Kurt Häfner, Rainer Bank:Dieselschlepper-Prospekte von 1938 bis 1961, Kosmos, Stuttgart 1999, ISBN 3-440-07794-
- Quelle Wikipedia
- Prospectus, KHD Humboldt Wedag International AG, 29. Dezember 2010, S. 8
- Aus den Unternehmungen. In: Die Zeit vom 23. Juli 1953
- SPARTA AG veräußert Börsenmantel der Maschinenfabrik FAHR AG mit Gewinn, presseportal.de, 28. Juni 2001
- KHD Humboldt Wedag International AG, Börsen-Zeitung
Konzert in der Pfarrkiche St. Ludwig Saarlouis

Geistliche Abendmusik mit Texten zu Dreikönig
Freitag, 06. Januar 2017, 19.30 Uhr, Ludwigskirche Saarlouis, Großer Markt
Rathauschor der Kreisstadt Saarlouis unter der Leitung von Johannes Schmitz, an der Orgel Armin Lamar
Texte: Hans-Jörg Schu
Rainer Maria Rilke (1875 – 1926) aus dem
„Buch der Bilder“ 1899, Die Heiligen Drei Könige
Rainer Maria Rilke aus „Das Marien-Leben“ 1912
Geburt Christi
Der Rathauschor der Kreisstadt Saarlouis singt:
· Jerusalem
· Tochter Zion, freue dich
· Freu dich, Erd und Sternenzelt
· Weihnachtsglocke
· Es ist ein Ros’ entsprungen
· Auf gläubige Seelen
· In dulci jubilo
· Hell vom Turm die Glocken künden
Eintritt wird nicht erhoben.
Neujahrs-Gala Saarlouis 2016 – Theater am Ring
01.01.2017 / 18:00 Uhr

Seit mehr als 10 Jahren präsentiert der Stadtverband der kulturellen Vereine in Kooperation mit der Stadt Saarlouis die Neujahrs-Gala. Das Konzert erfreut sich großer Beliebtheit durch ein abwechslungsreiches Programm mit Werken aus Oper, Operette, Musical und Filmmusik. Im KreisSymphonieOrchester Saarlouis, einem Orchester von ambitionierten Amateuren unter professioneller Leitung, musizieren junge und jung gebliebene Erwachsene verschiedener Nationalitäten, Berufe und Charaktere miteinander. Auf dem Repertoire des Orchesters steht die Konzert- und Opernliteratur aller Musikepochen ebenso wie zeitgenössische Musik, Chorliteratur und gehobene Unterhaltungsmusik. Das Orchester und sein Dirigent Christian Schüller bereichern das musikalisch-kulturelle Leben in Saarlouis und der Region. In der Neujahrs-Gala 2017 steht der neue Dirigent Christian Schüller am Pult. Er wurde im März 1991 in Winningen an der Mosel geboren. Seit seinem 8. Lebensjahr erhielt er Trompetenunterricht, 2005 kam das Klavier dazu. Seit 2009 erhielt er erste Unterrichtsstunden im Fach Dirigieren bei Enrico Delamboye. Ab April 2012 studierte er Instrumentalpädagogik und Lehramt für die Primarstufe an der Hochschule für Musik Saar sowie Dirigieren als Zweit-fach. Nach seinem Studium bei Jonathan Kaell, nimmt er nun Unterricht bei Christopher Ward, dem 1. Kapellmeister des Saarländischen Staatstheaters Saarbrücken. Er arbeitet auch in verschiedenen Produktionen mit ihm zusammen.
Der Vorverkauf startet im November.
Kartenverkauf: im Vorverkauf sind die Karten erhältlich bei Pieper Bücher (Großer Markt), im Plattenladen Phonac (Galerie Kleiner Markt), im Globus Handelshof Saarlouis (Dieselstraße), in der Geschäftsstelle des Wochenspiegels (Kaiser-Friedrich-Ring 4) sowie in allen bekannten Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen.
Ticket-Hotline der Kreisstadt Saarlouis 0 68 31 / 1 68 90 00.
Weitere Informationen unter 0 68 31 / 69 89-016 oder 69 89-013.











