Faasendumzug in Picard am 10.02.2018

 

 

Trotz des angekündigten Regens kamen viele Besucher um sich den Umzug in Picard nicht entgehen zu lassen.

Die Stimmung war gut, das Wetter hielt.

Wir hoffen Euch mit diesen Bildern einen kleinen Eindruck von der Stimmung vermitteln zu können.

 

DIE NARREN SIND LOS

AUTOR: Josef Theobald

Die Narren sind in vielen Märchen und Sagen erscheinende Gestalten,
die mit den Hofspaßmachern (englisch: „jokers“) in alten Herrscherhöfen
in Verbindung stehen. Diese hatten „Narrenfreiheit“ und durften straflos
die Wahrheit sagen, wenn sie in die Maske von Scherz, Satire und Scha-
bernack gekleidet vorgetragen wurde. Hofnarren trugen groteske Kleider
mit bunten Farben wie der junge Parsifal, ein Narrenzepter und auf dem
Kopf eine mit Schellen besetzte Narrenkappe, was in den Karnevalsko-
stümen der Neuzeit nachgeahmt wird. Der Schalksnarr der Volksbücher
(Eulenspiegel, Ulenspiegel) ist seit dem 16. Jahrhundert populär, und
seine Possen (die Eulenspiegeleien) sind zum Teil sprichwörtlich ge-
worden.

Im Mittelalter wurden Geisteskranke als „Narren“ bezeichnet und mussten
eine kennzeichnende Tracht tragen, den Narrenkittel und die Narrenkappe,
mit Glöckchen versehen. Damit genossen auch sie Narrenfreiheit und kon-
nten für angerichteten Schaden nicht verantwortlich gemacht werden, wie
die Redensart „Der Narr muss sein Abzeichen haben“ überliefert. Die Rede-
wendung „jemanden am Narrenseil führen“ (zum Besten halten) geht auf die
Gepflogenheit zurück, zu Tobsuchtsanfällen neigende Geisteskranke auf die-
se Weise zu fesseln. Die barbarische Ideenverbindung „Spaßmacher – Gei-
steskranker“ konnte erst sehr spät überwunden werden und wirkt bis in die
Gegenwart fort.

Der Ausdruck „Possenreisser“ für Spaßmacher erklärt sich aus der Ableitung
von „bosse“ oder „posse“ (Schnörkel, Beiwerk an Kunstdenkmälern, groteske
Begleitfigur) und „reißen“ (zeichnen). Davon ist auch „possierlich“ (im 16. Jahr-
hundert für „drollig, spassig“) abgeleitet. [1]

Die große Zeit der Hofnarren kommt in den Höfen des 17. und 18. Jahrhunderts,
deren unentbehrliche „Requisiten“ sie werden. So lebte Gabriel Magenbuech als
ehrbarer Handwerksmann mit seiner Frau außerhalb des Schlosses und wurde
nur gelegentlich engagiert, wobei man nach unseren Begriffen teilweise unbe-
schreiblich rohe Späße mit ihm trieb. Aus der Chronik der Zimmerschen Gra-
fen ist uns auch ein Wolf Scherer überliefert, den man Peter Letzkopf nannte.
Dieser geriet unter Mordverdacht und scheint in Rom tatsächlich einen Bettler
umgebracht zu haben; vielleicht geistesgestört endete er wohl als „Landfahrer“.
So hatte der Narr in der frühen Neuzeit viele Gesichter. Er konnte entweder
ein intelligenter Spaßmacher sein, an der Grenze zum Wahnsinn wandeln
oder sich durch eine körperliche Missbildung ergötzen („delektieren“), wie
der Zwerg Perkeo am kurpfälzischen Hof zu Heidelberg. [2]      

Der Karnevalsprinz, auch Fastnachts- oder Faschingsprinz, meist nur „Prinz“
genannt, ist in vielen Regionen das Oberhaupt der Narren in Karneval, Fast-
nacht oder Fasching. Die Analogie zum Adelstitel „Prinz“ ist dabei beabsich-
tigt und äußert sich in den Handlungen bzw. in dem Erscheinungsbild.

Eine historische Äquivalenz findet sich ebenfalls in der Römerzeit. Während
der „Saturnalia“ (in der Spätzeit vom 17. –  23. Dezember) wurde durch ein
Los ein König (Saturnalicus princeps) für die Festzeit bestimmt. [3]  Dieser
war für das Schmausen und Zechen verantwortlich, dem die Gäste eben-
falls Gehorsam schuldeten. [4]  

ANMERKUNGEN
[1] Prof. Dr. Hans Biedermann, LEXIKON DER SYMBOLE, Droemersche
     Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München, als Nachdruck im PALAST
     Verlag, Euskirchen 2008, Seiten 302/3.  
[2] Bernd Roeck, Außenseiter, Randgruppen, Minderheiten (Fremde in
     Deutschland der frühen Neuzeit), Kleine Vandenhoeck-Reihe, Göt-
     tingen 1993, Seiten 79 + 80.
[3] Friedrich Lübker, Reallexikon des klassischen Altertums, Nachdruck
     bei Manuscriptum, Leipzig 2005, Seite 917.
[4] Otto Hiltbrunner, Kleines Lexikon der Antike, Francke Verlag, 6. neu-
     bearbeitete und erweiterte Auflage, Tübingen und Basel 1995, Seite
     518.     

 

KAPPENSITZUNG BEI DEN FAASEND REBELLEN

Am Freitag Abend fand  in der Steinrauschhalle  die Kappensitzung der KG Faasend Rebellen
statt. Geboten wurde schwerpunktmäßig ein abwechslungsreiches Musikprogramm verbunden
mit Beiträgen  aus der Kleinkunst. Mehr Bilder auch  auf unserer Facebook-Seite unter diesem
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KAPPENSITZUNG BEI KARO BLAU GOLD

Zu einer Kappensitzung lud die KG Karo Blau Gold am Samstag Abend in die Kulturhalle
ein. Hier wurde ein buntes Programm mit Hilfe der Garden und der Kabaretteinlagen ein-
zelner Akteure  geboten. Die Moderation  übernahm  größtenteils  der Sitzungspräsident
Patrick Stedem. Mehr Bilder auch auf unserer Facebook-Seite unter diesem LINK:

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EIN BEKANNTES SPRICHWORT

AUTOR: Josef Theobald

„Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füg auch keinem anderen zu.“

Quelle: Tobit 4,15

„Und was dir selbst unangenehm ist, das tue niemandem.“ (Kautzsch,
Die Apokryphen des Alten Testaments, Textbibel II)

Diesen Spruch nennt man auch „Goldene Regel“.

Analog findet sich in den Evangelien folgender Satz:

„Alles nun, was immer ihr wollt, dass euch die Menschen tun, so auch tut
ihr innen!“ (Matthäus 7, 12 – Münchener Neues Testament)

Eine Entsprechung gibt es auch im Judentum.

Ein Nichtjude wollte ein Proselyt werden und ging zu Rabban Hillel. Dieser
sprach zu ihm: „Was dir nicht lieb ist, das tue auch deinem Nächsten nicht.
Das ist die ganze Tora und alles andere ist nur die Erläuterung; geh und
lerne sie.“ (Babylonischer Talmud, Traktat „Schabbat“, 31a)

ANMERKUNGEN

Ein Proselyt war ein Judengenosse (Beisasse) während der Zeit, als der
jüdische Staat (die Provinz Judäa) noch bestand. Das waren Leute, die
die jüdische Jurisdiktion anerkannten und die entsprechenden Regeln
auch beachteten. Sie waren als Nichtjuden nicht beschnitten und unter-
warfen sich lediglich dem Erfordernis einer Proselytentaufe, die als die
Vorgängerin der christlichen Taufe gilt.

Rabban Hillel stand als allgemeiner Lehrer einem jüdischen Lehrhaus
in Jerusalem vor, heute etwa vergleichbar mit einer Universität. Hillel
lebte etwa um 110 v. Chr. bis 9 n. Chr. und entstammte dem Personen-
kreis der damals einflussreichen und in späteren Wellen umgesiedelten
babylonischen Juden. Der erst ab 70 n. Chr. eingeführte akademische
Titel des „Rabbi“ ist mit unserem heutigen Doktortitel vergleichbar.       

 

PRINZENEMPFANG BEI KARO BLAU GOLD

Am Sonntag, dem 28. Januar 2018, lud  die KG Karo Blau Gold  aus Saarlouis-Roden anläss-
lich ihres 60. Geburtstags  in die Kulturhalle zum Prinzenempfang ein. Neben den Eröffnungs-
reden und der Begrüßung  der Gäste  wurde  ein buntes Programm  geboten. Ein Höhepunkt 
war die Überreichung  der Sessionsprden und  die Ehrung  langjähriger  verdienter Mitglieder.
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BUCHVORSTELLUNG BEI BOCK & SEIP

Am Dienstag, dem 23. Januar 2018, stellte  der  Verein für Heimatkunde Lisdorf e. V. sein neu-
estes  Buch  mit  dem Titel "Nä, watt en Uwwerasch!"  in  der  Buchhandlung  Bock & Seip am
Großen Markt vor. Die Grußworte  kamen  von  Heiner Groß, dem  Vorsitzenden des Lisdorfer
Heimatkundevereines, von Bürgermeisterin Marion Jost und vom Vorsitzenden des Verbandes
der heimatkundlich-historischen  Vereine  in Saarlouis  Michael Hoen. Aus dem Buch las Mari-
anne Faust vor. Mehr Bilder auch auf unserer Facebook-Seite unter diesem LINK:

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NEUJAHRSEMPFANG DES SPD-STADTVERBANDES

Am Sonntag, dem 14. Januar 2018, fand  im Vereinshaus Fraulautern  der Neujahrsempfang
des  SPD-Stadtverbandes Saarlouis  statt. Im Anschluss  an  die Sternsingeraktion eröffnete
der Vorsitzende Hakan Gündüz die Veranstaltung. Die Hauptrede hielt die Generalsekretärin
der SPD Saar Petra Berg.  Mehr Bilder auch auf unserer Facebook-Seite unter diesem LINK:

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ORDENSFEST BEI DEN FAASEND REBELLEN

Am Samstag, dem 13. Januar 2018, feierten  die  Faasend Rebellen  vom Steinrausch ihr
Ordensfest im Mehrgenerationenhaus mit eigenen Garden und den eingeladenen Gästen.
Dabei wurden  mehrere Orden  aus den verschiedenen Verbandsstufen  und ein Pokal an
verschiedene  Mitglieder  verliehen. Mehr Bilder  auch auf  unserer  Facebook-Seite unter

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NEUJAHRSEMPFANG DER CDU STEINRAUSCH

Zu einem Neujahrsempfang lud die CDU Steinrausch unter seinem Vorsitzenden Herbert 
Fontaine ein. Bürgermeisterin Marion Jost  gab einen Überblick über den Doppelhaushalt
2018/19 der Kreisstadt Saarlouis mit dem Schwerpunkt "Bildung". Frau Ministerin Monika
Bachmann zeigte Schwerpunkte  in der Landespolitik  auf, wie den Ausbau des Pflegebe-
reiches im Saarland. Hier seien allein  für die Zukunft zusätzlich 1.000 Pflegekräfte einge-
plant. Mehr Bilder auch auf unserer Facebook-Seite unter diesem LINK:
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WACHABLÖSUNG BEI KARO BLAU GOLD

Am Samstag, dem 6. Januar 2018, fand traditionell im Biergarten des Donatuszentrums
die Wachablösung  der KG Karo Blau Gold  aus Saarlouis-Roden  statt. Höhepunkt war
hier weider  der Einmarsch  der Löffelgarde, an der sich Gäste aus Ottweiler beteiligten.
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Anker Werke

Damals – Anker Registrierkassen

Die Anker-Werke AG waren ein deutscher Hersteller von Nähmaschinen, Registrierkassen, Buchungsmaschinen, Kleinmotorrädern und Fahrrädern mit Sitz in der ostwestfälischen Stadt Bielefeld. 1876 als Bielefelder Nähmaschinenfabrik Carl Schmidt gegründet, wurde das Unternehmen bald in Anker Werke umbenannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann 1948 der Wiederaufbau, wobei die Werke sich auf die Büromaschinen- und Registrierkassenproduktion konzentrierten. Die Fahrrad- und Motorradproduktion wurde ausgelagert. 1976 meldeten die Anker-Werke AG Konkurs an und wurden von dem britischen Hersteller Thomas Tilling gekauft. Nach verschiedenen Übernahmen, zuletzt durch den Software-Riesen Oracle im Jahr 2014, ist die ursprüngliche Sparte von Anker seit 2015 wieder im Privatbesitz und ein eigenständiger Hersteller.

Quelle: Wikipedia

http://wikipedia.org/wiki/Anker-Werke

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Rückblick-Victor’s Weihnachtsfeier-Abend

Rückblick-Victor's Weihnachtsfeier-Abend

In festlichem Ambiente, Live-Musik von „Dreierpasch“ (Kolja Koglin & Tobias Rößler) und vielen Köstlichkeiten fand in "The Club" Victor's Weihnachtsfeier-Abend statt.

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Rückblick: Weihnachtszauber mit dem Rathauschor

Wie auch in den vergangenen Jahren, so hatte auch 2017 der Rathauschor die Tradition des Adventssingen fortgeführt.

Zum Adventskonzert des Rathauschores waren wie üblich aktive und ehemalige Rathauskollegen und auch die Öffentlichkeit eingeladen.Die Besucher konnten sich auf besinnliche Weihnachtslieder freuen. Bürgermeisterin Marianne Jost bedankte sich für die gelungene Darbietung desChores und Harald Amann wünschte allen im Namen des Chores ein Frohes Fest.. Weil die Adventszeit 2017 so kurz ausfiel, kam das Friedenslicht jedoch erst  Tage später in Saarlouis an, sodass die Pfadfinder St. Georg zum Weihnachtsliedersingen das Friedenslicht aus Bethlehem nicht zu diesem Anlass rechtzeitig ins Rathaus bringen konnten. Ausnahmsweise mussten beide Anlässe getrennt voneinander stattfanden.

 

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