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Am 16. Juli wurde rund um das Landratsamt ein Bürgerfest gefeiert. Nach dem Frühschoppen im Schatzgarten, musikalisch umrahmt vom „Orkiestra Kopalni Soli“ ging es weiter mit einem Bühnenprogramm und Aktionen für Jung und Alt. Ein vielfältiges Programm konnten die Besucher im Schatzgarten erleben und im großen Sitzungssaal hatten die Land- und Bauersfrauen zu Kaffee und Kuchen geladen.
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21.07.2016
Von: Sabine Schmitt
Am Freitag, 12. August, 19.30 Uhr spielt das Duo „Farlight“ auf der Vaubaninsel in Saarlouis. Der Eintritt ist frei.
Farlight wurde 2009 von den beiden Franzosen Aymeric Simon (Gitarre) und Aurore Hautebault (Gesang) gegründet. Das Repertoire des talentierten Gitarristen und der temperamentvollen Sängerin erstreckt sich über Blues Standards bis hin zu eigenen Kompositionen in Blues, Soul, Folk und Funk. Das französische Duo-Paar tourte unter anderem 2013 erfolgreich in Australien und veröffentlichte zwei Alben mit Bandbesetzung. Aurore und Aymeric bieten ein spannendes musikalisches Feuerwerk mit Pur-Blues und eigenen Kompositionen.

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Auf dem Kleinen Markt fand das 1. Sommerkonzert des Stadtverbandes der kulturellen Vereine statt.
Mitwirkende waren:
Musikverein Harmonie Roden (Leitung: Charley Shearer)
Spiel- und Fanfarenzug Freiwillige Feuerwehr (Leitung: Alfred Lay
Sängerbund 1872 Fraulautern (Leitung: Isabella Goldmann)
Männerchor 1864 Roden (Leitung: Isabella Goldmann)
Rathauschor Saarlouis (Leitung: Johannes Schmitz)
Kirchenchöre Beaumarais und Neuforweiler (Leitung: Christian Payarolla)
Halleluja Singers (Leitung Dirk Schmidt)
Die Veranstaltung moderierten Brigitte Bilz und
Norbert Guethler-Tyarks
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AUTOR: Josef Theobald
Gegen Ende der Achtziger Jahre hatte die Volksrepublik China wieder
ein von ideologischer Verbundenheit geprägtes, enges Verhältnis zur
früheren DDR entwickelt. In einer Erklärung vom 11. Juni 1989 hatte
die DDR-Volkskammer die Niederschlagung der Demokratiebewegung
auf dem Tian‘anmen am 4. Juni demonstrativ unterstützt. Beide Seiten
schickten sogar hochrangige Vertreter zu den Feierlichkeiten anlässlich
des jeweiligen vierzigjährigen Jubiläums ihrer Staatsgründungen. [1]
Einzelnen Reportagen war zu entnehmen, dass es auch Kooperationen
zwischen chinesischen und DDR-Betrieben gab. Hier sei nur die geübte
Zusammenarbeit des VEB Waggonbau Dessau mit dem Beijing Eisen-
bahn-Waggonbetrieb Depot Fengtai genannt. Der Betrieb aus der DDR
hatte sich auf dem Gebiet der Kühlwagen hervorgetan. [2] Erste Kontakte
Im Bereich des Außenhandels gab es wieder nach der Öffnungspolitik, als
von einer Rostocker Werft Handelsschiffe geordert wurden, die für den er-
weiterten Im- und Export dringend benötigt wurden.
Diese Lage wurde dadurch begünstigt, dass in der Volksrepublik angesichts
intensiver wirtschaftlicher Beziehungen im Land eine Verwestlichung drohte.
Schon aus den letzten Jahrhunderten sind Abwehrmaßnahmen gegen aus-
ländische Einflüsse bekannt geworden. Um Mitte der Achtziger Jahre ging
es vor allem um den Aufbau der sozialistischen geistigen Zivilisation. Wie
ab 1963 während der Erziehungsbewegung wurde hier der militärische Ein-
fluss gestärkt. Hier schien eine Kooperation mit dem typischen Polizei- und
Überwachungsstaat DDR schlichtweg ideal.
Durch den Bruch mit Albanien waren die Informationen über die frühere DDR
äußerst beschränkt gewesen. Man verwies angesichts der Wiedervereinigung
in Deutschland auf makroökonomische Aspekte. Die DDR war damals Mitglied
des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW, englisch: COMECON). In der
Wiedervereinigung sah China eine gravierende Schwächung des Sowjetsystems.
Man wusste nicht, dass aus Interesse der Devisenbeschaffung die westdeutsche
Wirtschaft mit der ostdeutschen eng verbunden war.
Dazu kamen bestimmte wirtschaftliche Vorteile für die DDR-Wirtschaft, wie die
Zollfreiheit bei DDR-Importen, zinslose Überziehungskredite bis 800 Millionen
DM und die Erstattung der Umsatzsteuer. Dies machte allerdings die Wirtschaft
im Osten von den Weltmarktbedingungen im Westen abhängig. Um die gleiche
Menge an Devisen zu erwirtschaften, musste die DDR Jahr für Jahr mehr Waren
exportieren.
Im innerdeutschen Handel spielten vor allem Kooperationen mit dem Schuhher-
steller Salamander, dem Bekleidungsunternehmen Triumph, dem Kosmetikher-
steller Schwarzkopf, dem Großversandhaus Quelle usw. eine besondere Rolle.
Durch die günstigen Produktionsbedingungen in der DDR waren fast traumhafte
Extraprofite für diese Wirtschaftsbetriebe im Westen möglich geworden. Mit der
Zeit wurde die DDR-Wirtschaft zunehmend von der westdeutschen abhängig.
Nahezu unbekannt war die Imes GmbH, die für den illegalen Waffenhandel mit
den Ländern im Nahen Osten, in Afrika und Südamerika zuständig war. Jene
Firma unterstand direkt dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS), wie die
„Delta“, die für die Beschaffung von Importwaren für die Versorgung der in
Berlin-Wandlitz gelegenen Funktionärssiedlung zuständig war.
Bis Mitte der Achtziger Jahre hatten ebenfalls Produkte aus dem Bereich der
Unterhaltungselektronik reges Interesse geweckt. Diese gehörten bei Quelle
zur Marke PRIVILEG. Allerdings verdrängten im Verlauf der Achtziger Jahre
die Marken aus Fernost zunehmend deutsche Marken, wie Telefunken und
Grundig. So blieb allein die Sparte der weißen Ware, wie Waschmaschinen,
Kühlschränke und Spülmaschinen, übrig.
In der Honecker-Ära spielte die Rentabilität einzelner Branchen eine größere
Rolle als die ständige Rentabilität, die nach der reinen Lehre der politischen
Ökonomie vom Standpunkt der gesamten Volkswirtschaft betrachtet nur von
der planmäßigen Entwicklung der Volkswirtschaft und der Planung der Volks-
wirtschaft gewährleistet werden konnte. [3]

Historische Stadtführung mit Sonnenkönig Ludwig XIV.
Heute 15:30 Uhr – 17:30 Uhr
Treffpunkt: Eingang Rathaus Saarlouis
Saarlouis / Rodēna Heimatkundeverein Roden e.V.
Info´s:
Zu einem historischen Stadtspaziergang lädt der Sonnenkönig XIV. 1680 ließ Ludwig der XIV. Saarlouis errichten. Die Festung wurde nach den Plänen von Sébastien Le Prestre de Vauban und Thomas de Choisy erbaut.
Teilmanahmegebühr bei 30 Personen € 5,–
Anmeldung und Information: 0162 460 86 59 oder 0172 691 10 72


Mit dem Frieden von Nimwegen im Jahre 1679 fiel Lothringen an Frankreich. Ein Jahr später, 1680, ließ der französische König Ludwig XIV. (Louis XIV) Saarlouis (ursprünglicher Name: Sarre-Louis) zum Schutz der neuen Ostgrenze errichten. Der Baumeister Sébastien Le Prestre de Vauban entwarf die Festungsstadt symmetrisch in Sternform mit sechs Bastionen, die zur Aufstellung von Kanonen dienen. Die Pläne hierzu stammten von Thomas de Choisy. Ein wichtiges Element der Verteidigungsanlagen ist die pont-écluse (Schleusenbrücke). Durch sie konnte im Verteidigungsfall nach dem Prinzip einer Inundationsfestung (Überschwemmungsfestung) die durch die Stadt fließende Saar mittels eingelegter Balken aufgestaut werden, um so das Umland zu überfluten. Dadurch sollte es einem Belagerer erschwert werden, Kanonen an die Stadt heranzubringen sowie Erdwerke und Laufgräben anzulegen.
Im Zusammenhang mit der Errichtung der Stadt entstanden im Umland einige neue Siedlungen, beispielsweise Beaumarais, Picard, Bourg-Dauphin (heute Neuforweiler) und Felsberg (Steinbrüche). Auch die Geschichte der Dillinger Hütte ist geprägt von der Entwicklung der Festung, insbesondere von dem Bedarf an Eisenwaren während des Aufbaus.
1683 verlieh Ludwig XIV. Saarlouis bei einem Besuch das Stadtwappen mit der aufgehenden Sonne und den drei bourbonischen Lilien. Der Wappenspruch lautet Dissipat Atque Fovet: Sie (die Sonne) zerstreut (die Wolken) und erwärmt (die Erde).
Das Baugelände der Festung Saarlouis war laut dem Lisdorfer Weistum von 1458 ursprünglich Besitz der Prämonstratenserabtei Wadgassen. Innerhalb des heutigen Innenstadtgebietes hatten zwar die Abtei Fraulautern und einige Bürger der damaligen Stadt Wallerfangen freie Güter, doch unterstanden diese der Oberherrlichkeit (nicht der Grundherrschaft) der Abtei Wadgassen. Wadgassen verfügte somit über die Hochgerichtsbarkeit, das Jagdrecht und andere Regalien. Mit dem Festungsbau musste Wadgassen das Gebiet an den französischen König abtreten.[3]
Die ehemalige Festung Saarlouis[4] bestimmt auch heute noch den sechseckigen Grundriss der Innenstadt. Neben den Bauwerken von Vauban finden sich auch noch einige Anlagen aus dem 19. Jahrhundert, die nach dem Abzug der Franzosen von den Preußen angelegt wurden. Ab 1887 wurde die Festung geschleift, dennoch finden sich im Norden der Innenstadt Wälle und Gräben der Festung. Die Wälle werden heute unter dem Namen Kasematten von der Gastronomie genutzt, während die wassergefüllten Gräben in die städtischen Grünanlagen integriert wurden. Auf der Vauban-Insel, einem ehemaligen Demi-lune, befinden sich heute die Denkmäler für Marschall Ney und den Soldaten Lacroix.
Im Innenstadtbereich befinden sich eine Reihe von ehemaligen Kasernen, die heute unter anderem als Museum und Einkaufszentrum genutzt werden. Die sogenannte Vauban-Kaserne von 1680 ist die älteste ihrer Art.
Die ebenfalls von Vauban erbaute und im Elsass gelegene Festungsstadt Neuf-Brisach (Neubreisach) weist in Konstruktion und Lage hohe Ähnlichkeiten mit Saarlouis auf und ist bis heute größtenteils in ihrem Originalzustand erhalten.
1697 erlangte Lothringen seine Souveränität zurück, Saarlouis blieb jedoch französische Exklave.
Im Zuge der Französischen Revolution erfolgte am 22. Juli 1793 aus antiroyalistischen Beweggründen die Umbenennung der Stadt in Sarre-Libre, was 1810 wieder rückgängig gemacht wurde.
Im Frieden von Paris musste Frankreich 1815 seine Gebiete an der Saar – darunter auch Saarlouis – an Preußen abtreten. Aus dieser Zeit stammt auch die Geschichte vom Soldaten Lacroix. Preußen baute die von Frankreich errichteten Festungswerke weiter aus und legten unter anderem die oben erwähnten Kasematten an.
1907 wurde das bis dahin eigenständige Roden nach Saarlouis eingemeindet.
Quelle: Wikipedia
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Festumzug 200 Jahre Landkreis Saarlouis. Die Teilnehmer vom Rodener Heimatkundeverein Rodena nahmen in Kleidund von 1939 am Festumzug teil. Dargestellt wurde die Evakuierung aus der roten Zone mit Pferdefuhrwerk und Fussgruppe. Es war ein toller Umzug und wir von Rodena Heimatkundeverein Roden e.V. sagen – jederzeit machen wir gerne wieder mit! Wir freuen uns auf ein nächstes Mal?
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Öllieferung von den Pechelbronner Ölwerken. Diese wurden im 2. Im Weltkrieg 1944 bei einem Bomberangriff zu 90 % zerstört. 1952 wurde die Ölförderung eingestellt.
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Quelle: Sascha Schmidt (Kreisstadt Saarlouis)
Eine Exkursion führte die Delegation des deutsch-
chinesischen Rechtsstaatsdialoges in die Heimat-
stadt von Bundesjustizminister Heiko Maas. Im
Saarlouiser Rathaus trugen sich er und der Leiter
der chinesischen Delegation in das goldene Buch
der Stadt ein.
Hoher Besuch in der Europastadt: Zwei Tage lang
tagte der deutsch-chinesische Rechtsstaatsdialog
auf höchster Ebene in Orscholz – eine Exkursion
am Dienstagmorgen führte die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer nach Saarlouis. Angeführt wurden
die Delegationen von Bundesjustizminister Heiko
Maas und dem Leiter des Rechtsamts beim Staats-
rat der Volksrepublik China, Minister Song Dahan.
Symbolträchtig: Mit dem Besuch in Saarlouis prä-
sentierte der Bundesminister den chinesischen Gä-
sten seine Heimatstadt. So lautete Maas‘ Eintrag im
goldenen Buch der Stadt: „Ich bin hier zuhause!“ Mi-
nister Song Dahan schrieb: „Möge die Stadt Saarlouis
immer jung bleiben.“
Oberbürgermeister Roland Henz empfing die Minister
im Gobelinsaal des Rathauses, wo sie sich in das gol-
dene Buch der Stadt Saarlouis eintrugen. Im Anschluss
führten der Verwaltungschef und der Stadtführer Armin
Thirion die Delegation durch Saarlouis und berichteten
hier von Geschichte und Gegenwart der ehemaligen
Festungsstadt.
Der deutsch-chinesische Rechtsstaatsdialog zählt zu
den wichtigsten bilateralen Dialogformaten zwischen
Deutschland und China. Grundlage dieses Dialoges
ist die „Vereinbarung zum Austausch und der Zusam-
menarbeit im Rechtsbereich“ zwischen beiden Ländern.
Im jährlichen Wechsel werden die Symposien an ver-
schiedenen Standorten in Deutschland und China aus-
getragen.
ANMERKUNG
Der deutsch-chinesische Dialog war und bleibt wichtig.
Vor allem durch die enge wirtschaftliche Verknüpfung
sind rechtliche Harmonisierungen in beiden Ländern
von Bedeutung. Doch haben beide Länder in der Rea-
lität verschiedene Kulturen und auch sich unterschei-
dende Gesellschaftsordnungen, die in der Rechtspraxis
nicht selten Grenzen setzen. Trotzdem bleiben derartige
Konsultationen in der täglichen Praxis äußerst wichtig.