Alle Beiträge von Rosa-Maria Kiefer-Paulus

Rückblick – SOMMERFEST DER SPD RODEN

Zu einem Sommerfest  hatte die SPD Roden in den Biergarten hinter dem Donatuszentrum in Saarlouis-Roden eingeladen. Die Schirmherrschaft
übernahm  die  Parlamentarische  Geschäftsführerin  der SPD-Fraktion im Saarländischen Landtag Petra Berg.

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Damals – vor 48 Jahren mein erster Schultag

Mein erster Schultag 1968 war der 01. September. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern. Ich hatte einen braunen Ranzen mit einem Lesebuch, einer Griffeldose, einem und einer Schiefertafel mit Linien. Ich trug zur Einschulung einen hellblauen Pullover mit kurzen Armen, eine kurze braune Hose, hellblaue Kniestrümpfe und neue braune Halbschuhe. Außerdem hatte ich eine riesengroße gold-blaue Schultüte im Arm, die ich erst öffnen durfte, nachdem wir wieder zuhause waren. Damals gingen die Jungs in Roden in Roden in die Römerbergschule und die Mädchen in die Donatusschule, die heute als Einkaufs- und Ärztezentrum genutzt wird. Unser Jahrgang war so stark, dass jede erste Klasse 30 Schüler zählte. Unser Lehrer, Herr Delles, machte ein Spiel mit uns um sich unsere Namen einzuprägen und las uns anschließend eine Geschichte vor. Damals war es nicht so wie heute, dass Schulbusse die Kinder zur Schule brachten und sie dort auch wieder abholten. Wir mussten jeden Tag laufen.

Fortsetzung folgt!

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Wort und Bild zu den französischen Festtage am 18. und 19. Mai 1946

Zuerst unsere Geschichte. Das Saargebiet ist keltisch-gallischen Ursprungs. Seit dem 5. Jahrhundert gehört es als Bestandteil Austrasiens, der France de l’Est, als römischer Saargau Saravensis zum westlichen Reiche. Im 8. Jahrhundert wird der Saargau unter den französischen Grafen von Commercy zur französischen Provinz. 1381 entsteht das Geschlecht der Grafen von Nassau. Die Grenzen verwischen sich. Es gründet sich eine Art Autonomie im französischen Reichsverband. Die Saarbrücker Grafen werden als französische Gouverneure und Festungshalter gegen östliche Einflüsse offiziell anerkannt. Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts nimmt die Saar an allen Feldzügen Frankreichs teil. Die Saargrafen sind französische Heerführer. Aus primitiven Siedlungen werden blühende Städte wie Saarlouis, Homburg, Landau. Das Gebiet wird als Province de la Sarre „zum unverletzlichen Bestandteil Frankreichs“ ausgerufen. Der Vertrag von Ryswick bringt zwar Abstriche auf der Landkarte, aber die selbst zum Heiligen Reich Deutsch Nation geschlagene Gebiete entwickeln sich überraschend schnell wieder zur französischen Lehnsherrschaft. Das Regiment de la Sarre nimmt später unter Lafayette am amerikanischen Unabhängigkeitskriege teil und zeichnet sich rühmlich aus. Bedeutende französische Generäle, Wisschschaftler und Wirtschaftspioniere sind Söhne saarländischer Erde.

Es kommt zur Großen Französischen Revolution. Die neue Freiheit wird an der Saar begeistert begrüßt. Zahlreiche Abordnungen und Ergebenheitsadressen gelangen nach Paris, welche „die unwandelbare Treue und Anhänglichkeit“ der Saar bekunden. Das Departement de la Sarre stellt der französischen Armee unter allen Regionen des Landes die meisten und hervorragendsten Offiziere, nicht weniger als 400 allein aus Saarlouis, darunter Marschall Ney, die Generale Grenier, Renauld, Francois Muller, de Favart, Noblet de Chermont, Toussaint, Jeannet, Salabert, de Lassalle, Thierry, Hauptz, Regnier, Betramin, Leistenschneider, Redeler, Raindre, Frantz und wie sie alle heißen, die Großen der republikanischen französischen Armee, neben unzähligen Keinen vom Regimentskommandeur abwärts.

Der Pariser Frieden vom 30. Mai 1814 besiegelt die Niederlage Frankreichs, doch wird darin das Departement de la Sarre ausdrücklich als rechtmäßiger Bestandteil Frankreichs anerkannt; seine Grenzen werden in aller Form garantiert. Zum ersten Male in der Geschichte rühren sich an der Saar die Preußen. Es entsteht die Dynastie Stumm, der von der Mosel kommt und die industrielle Feudalherrschaft aus der Taufe hebt, und mit ihr ein allgemeines Unbehagen. Wo ist der große Kaiser? Napoleon sitzt als Verbannter auf der Insel Elba. Und als in den Märztagen die Nachricht von der Flucht des Kaisers nach Saarbrücken kommt, wird das Ereignis mit Glockengeläute, Umzügen, Trikolorehissen und ähnlichen Freudenfeuern gefeiert. Die historische Abstimmung für oder gegen die Kaiserherrschaft ergibt an der Saar 98 977 Stimmen für und ganze 68 dagegen.

Es kommt zum Wiener Frieden vom 29. November 1815. Das Saargebiet wird zum ersten Male in der Geschichte in Bausch und Bogen zu Preußen-Deutschland geschlagen.

In stumpfer Trauer neigen unsere Väter das Haupt, in ohnmächtiger Erbitterung ballen sie die Fäuste und in Scharen wandern sie aus nach Frankreich. Der ehemalige Bürgermeister von Saarlouis, Gouvy, macht seinem Leben ein Ende, weil er die Annektion seiner Heimat nicht ertragen kann. Die Zurückgebliebenen protestieren, bäumen sich auf. Es isst alle vergeblich. Die Preußen entwickeln sich mehr und mehr zur destruktiven Großmacht und verankern diese an den Ufern der Saar. Ihre Bewohner seufzen unter der politischen und sozialen Reaktion, die jetzt anhebt und die noch weit härter ist als der gräfliche Feudalismus unter denen von Nassau-Saarbrücken ein Jahrhundert zuvor. Aber in Berlin wird man nicht fertig mit den „Franzosenköppen“ an der Saar wie die Alldahiesigen sogar in den preußischen Akten genannt werden.

Quelle: Feschrift Vereinigung !Souvenir de Maréchal Ney

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Foto: Blick auf die Saar mit ihren Lastkänen vor der Luisenbrücke in Saarbrücken

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Rodena Heimatkundeverein Roden e. V. erinnert sich! Damals – 14. September 1916 Saarlouis

Rodena Heimatkundeverein Roden e. V. erinnert sich!

14. Sptember 2016 – 100 Jahre nach dem Explosionsunglück in Saarlouis

Am Donnerstag, dem 14. September 1916 wurde die Stadt Saarlouis, ihre Bewohner und die vielen Menschen, die sich nur vorübergehend in Erfüllung ihrer Kriegsdienstpflicht dort befanden von einer schweren Explosion heimgesucht. In Stadt und Umgebung war der Schrecken sehr groß. Die ängstliche Stimmung war schon vorhanden durch die Fliegerbesuche in der Nacht vorher. Kurz nach 10.00 Uhr morgens kam es zu heftigen Detonationen. Viele dachten an Fliegerbomben, aber die Wirklichkeit war noch viel schlimmer. Der Krieg hatte hinter der Front eine große Anzahl von Menschenleben gefordert. Der Tod hatte nicht gewartet bis die vielen Männer Mut und Tapferkeit an der Schlachtfront beweisen konnten.

Über die Ursachen des Unglücks ist viel erzählt worden was nicht den Tatsachen entsprach. Tatsache ist jedoch, dass in der Ringbatterie auf Choisy Tausende (ca. 30.000) Beutegranaten lagerten.

Durch umfangreiche Recherschen ist es uns gelungen die Nachkommen eines Zeitzeugen, der damals in Saarlouis stationiert war, ausfindig zu machen.

Weitere Informationen in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift XIV sowie bei einem Vortrag unseres Vereines.

Waffenopfer

Nun klingt in tausend Herzen
Der gleiche Trauerklang,
Nun gehen tausend Füße
Den gleichen Wallfahrtsgang.

Nun spähen tausend Augen
Fern in die Nacht hinaus
Und alle Tausend suchen
Das gleiche Totenhaus.

Nun falten tausend Hände
Sich flehend zum Gebet:
Herr, denke deiner Kinder,
Ohn’ Dich ja nichts besteht.

O, Schützer aller Waisen
Sei unser Vater Du!
Den Toten aber schenke,
Herr, Deine ewige Ruh!

Karl Schneider

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Bildquelle: 1, 5,6 Städtisches Museum Saarlouis, 2, 3, 4 Rodena Archiv
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Rückblick – SOMMERFEST DER SPD RODEN

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Vorsorgliche Chlorung des Trinkwassers in Saarlouis abgeschlossen

07.09.2016

Von: Stadtwerke Saarlouis

Stadtwerke Saarlouis beenden die Desinfektionsmaßnahmen.

Die vorübergehende Chlorung des Trinkwassers in Saarlouis ist nicht mehr erforderlich. Das Gesundheitsamt in Saarlouis hat die entsprechende Anordnung der Chlorung zum heutigen Mittwoch aufgehoben – alle Proben sind ohne Beanstandung und entsprechen der Trinkwasserverordnung.

Das bedeutet für die Verbraucher, das Saarlouiser Trinkwasser kann wieder uneingeschränkt verwendet werden.

Die Stadtwerke Saarlouis bedanken sich bei allen betroffenen Verbrauchern für das Verständnis.

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Rückblick – Sommterkonzert im Thelengarten Roden

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Zu seinem 2. Sommerkonzert in diesem Jahr lud der Stadtverband der kulturellen Vereine Saarlouis in den Thelengarten in Roden ein. Neben dem Lisdorfer Orchesterverein waren der russische Frauenchor und die Kirchenchöre der Pfarreiengemeinschaft rechts der Saar zu hören. Für den Abschluss sorgte die Spielgemeinschaft Lyra aus Lisdorf-Picard.

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Tag des offenen Denkmals: Führungen am Ravelin V und Altem Friedhof

26.08.2016

Von: Cindy Balge

 

Der diesjährige Tag des Denkmals der Deutschen Stiftung Denkmalschutz findet am Sonntag, 11. September 2016, unter dem Motto „Gemeinsam Denkmale bewahren“ statt. Zu diesem Anlass gibt es in Saarlouis Führungen am Ravelin V und auf dem Alten Friedhof.

 


Es werden im ganzen Saarland Besichtigungen, Führungen, Wanderungen, Vorträge und Ausstellungen an den Denkmälern angeboten. Auch in Saarlouis wird es Führungen am Ravelin V und dem Alten Friedhof im Stadtteil Lisdorf geben.


Am Ravelin V, auf dem Areal des ehemaligen Schlachthofes, das Bestandteil des historischen Festungsensembles der Stadt Saarlouis ist,  wurden parkähnliche Freiflächen neu gestaltet. Das Ziel war, die Geschichte der eigenen Stadt für die Saarlouiser wieder erlebbar zu machen. Hierfür wurde sie in diesem Jahr mit dem Otto-Borst-Preis für Stadterneuerung ausgezeichnet. Die Führungen hier finden um 11 Uhr und 17 Uhr mit Dipl.-Ing. Jürgen Baus statt. Eine Führung in französischer Sprache wird um 14 Uhr von Gilbert Jaeck angeboten.


Die Führung auf dem Alten Friedhof mit Hans Jörg Schu findet um 14:30 Uhr statt und dauert circa zwei Stunden. Die Grabmäler dokumentieren in einzigartiger Weise die wechselvolle Geschichte der Stadt und der Region. Hier wird an ausgewählten Grabmälern, die in den letzten Jahren aufwändig restauriert wurden, die historische und kunstgeschichtliche Bedeutung der Anlagen herausgestellt und der Ablauf der Unterhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen aufgezeigt.


Weitere Informationen gibt es beim Ministerium für Bildung und Kultur, Landesdenkmalamt, Tel. 0681/501-2443, E-Mail: poststelle(at)denkmal.saarland.de. Der Flyer ist im Rathaus erhältlich sowie online unter http://www.saarland.de/214034.htm
abrufbar.

 

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Evangelische Kirchengemeinde Saarlouis

Zur Geschichte der Kirchengemeinde

Saarlouis wurde zwischen 1680 und 1686 von französischen Pioniertruppen aus dem Boden gestampft. Planung und Bauleitung lag in der Hand des Ingenieur-Offiziers Thomas de Choisy (1632-1710). Evangelische Christen waren in Saarlouis nicht geduldet. Nach der Niederlage Kaiser Napoléons wurde die Festung am 1. Dezember 1815 an Preußen übergeben. Ein Großteil der preußischen Truppen war evangelisch. So ist der Ursprung unserer Gemeinde eine Militärkirchengemeinde.

01.10.1817 Berufung des ersten Evangelischen Pfarrers nach Saarlouis: Dr. Ernst Friedrich Kober. Er war als Miltärgeistlicher auch für die wenigen Zivilisten zuständig. Gottesdienste fanden zunächst im Freien statt. Auf Anordnung des Königs wurde ab Juni 1821 der ehemalige Fechtsaal der Garnison (Salle des cadets) zur Garnisonskirche umgebaut.

03.08.1822 Erster Gottesdienst in der Garnisonskirche. 1829 waren im Kreis Saarlouis 142 evangelische Christen ansässig. Ihre Zahl nahm rasch zu und es bildeten sich selbständige Gemeinden in Saarburg, Merzig, Schwalbach, Lebach, Dillingen und Schaffhausen.

18.10.1894 Die Militärpfarrstelle wird aufgehoben und eine Zivilpfarrstelle eingerichtet. Erster Pfarrer ist August de Haas (1864-1931)bis 1919. Er wurde auch mit der Garnisonsseelsorge betraut.

14.12.1900 Die Evangelische Kirchengemeinde erwirbt das Baugrundstück auf der Bastion Luise zur Errichtung eines Pfarrhauses und einer Kirche von der Stadt Saarlouis zum Preis von 20 M pro Ar.

Quelle: Evangelische Kirchengemeinde Saarlouis

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Schalander Oktoberfest Museum für saarländische Brauereikultur

Das dritte Oktoberfest steigt am Samstag den 01. Oktober. Mit dabei ist der Grillmeister Robert Schmitt den Oktoberfest Burger, einen vegetarischen Burger, gefüllte Hänchenschenkel und Roschtwerscher  servieren wird. Auch in diesem Jahr wird die Maas für unschlagbare 4,– € angeboten.

Die Veranstaltung findet zum Erhalt und Betrieb des Museum statt.
    
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Die Zitadelle von Verdun

In der Zitadelle von Verdun konnten bis zu 2000 Personen Unterschlupf finden. Es war eine unterirdische Stadt die dort errichtet wurde und in der sich Waffenlager, Bäckerei, Telefon- und Telegramstation usw. befanden. Bei der Schlacht um Verdun 1916 war die  Zitadelle für die Versorgung der Truppen zuständig. Bis zu 28.000 Brote pro Tag wurden in der Bäckerei gebacken.

Im September 1916 übereichte der Frnzösische Präsident Raymond Poincaré in der Zitadelle 8 Ehrenmedaillen an Vertreter der Stadt. Verdun ist die am meisten ausgezeichnete Stadt Frankreichs. Nach dem Ende des Krieges wurden in der Zitadelle 6 Särge unbekannter Soldaten, die im Kampf um Verdun gefallen waren, aufbewahrt. In einer offiziellen Zeremonie wählte der Obergefreiten Obergefreite Auguste Thine einen davon aus der dann unter dem Arc de Triomphe in Paris beigesetzt wurde.

 

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„4. Saarlouiser Festungstage“ auf der Festwiese im Stadtgarten

Barocke Pferde, Musik und Stelzentheater

25.08.2016

Von: Sarah Schött/Sabine Schmitt

Höhepunkt und Finale der  bilden die „Barocken Festspiele“ am Sonntag 4. September, von 14 bis18 Uhr, auf der Festwiese im Stadtgarten. Edle Friesenhengste, barocke Stelzenläufer, wandelnde Rosenbüsche und König Ludwig XIV. geben sich die Ehre. Der Eintritt ist frei.

Von Juni bis September bieten die „Saarlouiser Festungstage“ ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Dazu gehört die Konzertreihe Chant’Île Vauban mit deutschen und französischen Interpreten, die Lese-Insel der Stadtbibliothek, das pique-nique culturel und vieles mehr. Finaler Höhepunkt sind die „Barocken Festspiele“, zu denen auch in diesem Jahr wieder Günter Fröhlich mit seinen Barockpferden erwartet wird. Der international bekannte Pferdetrainer ist seit den 70er Jahren erfolgreich im Showgeschäft. Bekannt wurde Günter Fröhlich auch mit dem Pferdemusical „Der Zauberwald“. In diesem Jahr zeigt er dem Publikum eine märchenhafte Inszenierung mit Fantasiefiguren, die in Saarlouis Premiere feiert. Auch Nora Eisenlauer, Inhaberin der Weihermühle in Schmelz, und Isabell Morawietz haben mit ihren Pferden wieder ein schönes Programm vorbereitet. Oberbürgermeister Roland Henz eröffnet die „Barocken Festspiele“ um 14 Uhr. Um 14.30 Uhr beginnt die Pferdeshow.


„Lebendige“ Rosenbüsche im Stadtgarten


Für gute Laune und so manche Überraschung sorgt das „Zebra-Stelzentheater“. Vier barocke Stelzenläufer von beachtlicher Größe ziehen die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Immer für eine Überraschung gut sind die „Walking Roses“, drei prächtige Kletterrosenbüsche in voller Blüte, aus denen nicht nur wundersame Geräusche dringen. Unmerklich verändern sie ihre Form, wachsen in alle Richtungen und bewegen sich fort. Sie umranken Laternen und Denkmäler und nehmen auf geheimnisvolle Art und Weise auch Kontakt zu den Besuchern auf.

Um 18 Uhr Abendführung mit dem König

Gern gesehener Gast bei den Festspielen ist „König Ludwig XIV.“, alias Norbert Güthler/Tyarks zu Zissenhausen, der mit seiner Barocco Royal Company durch den Stadtgarten flaniert. Um 18 Uhr lädt er zu einer abendlichen Stadtführung. Treffpunkt ist die Vaubaninsel. Der Eintritt ist frei, die Führung ebenso.

 

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