Standplatzbewerbung zur Saarlouiser Emmes 2017

16.09.2016 / 10:00 Uhr

Bewerbungen bis spätestens 9. Januar 2017 einreichen


Die Vorbereitungen zur Saarlouiser Woche mit der „Emmes 2017“ sind angelaufen. Das Stadtfest findet im Jahre 2017 in der Zeit vom 1. Juni bis 3. Juni statt. Bewerbungen für einen Standplatz auf dem Großen Markt während der „Saarlouiser Emmes“ müssen bis zum 9. Januar 2017 beim Hauptamt und Wirtschaftsförderung, der Kreisstadt Saarlouis, eingegangen sein. Später eingehende Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden. Vordrucke für die Anmeldung erhalten Sie im Bürgerbüro, Großer Markt 1, in der Tourist-Information, Großer Markt 8 oder im Internet unter www.saarlouis.de. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen unter der Telefon-Nr. 06831/443-388 und der E-Mail Adresse: emmes(at)saarlouis.de zur Verfügung.

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Industrie in Fraulautern

Wenn man über Fraulautern schreibt, ohne die Industrie zu erwähnen, wäre dies unvollständig. Die industrielle Entwicklung ging ziemlich sprunghaft vonstatten.

Durch die Französische Revolution wurde das damals weit über seine Grenzen hinaus bekannte Frauenkloster aufgehoben. Viel Negatives ist über das Kloster und seine Insassen geschrieben worden. Aber auch viel Positives ist geleistet worden. Die Fraulauterner Einwohner leisteten weiterhin Frondienste, wurden dafür reichlich entlohnt. In der Spinnstuff (M. Rehanek) wurden die Mädchen und Frauen an den langen Winterabenden in die Kunst des Spinnens eingeführt. Eine gut geführte Klosterschule sorgte für die geistige Entwicklung ihrer Schüler, die besonders in den Wintermonaten gut besucht wurde.

In diese fruchtbare Aufbauarbeit kam der Beschluß der französischen Revolutionsführung 1789, die Güter des Klosters einzuziehen. Nach langem hin und her wurde im Januar 1791 ein erster Verkauf angesetzt. Die beherzten Klosterfrauen hatten, unterstützt von ihren Untertanen, mutigen Männer aus Schwarzenholz und Labach ihr Hab und Gut nach den oben genannten Orten weggeschafft. Dort hatte das Kloster große Liegenschaften, besaß auch die Herrschaft über diese Orte und war dort den französischen Eingriffen nicht mehr ausgesetzt. Groß war die Wut und der Ärger der Franzosen, als sie ein leeres Kloster vorfanden. So einfach gaben die Klosterfrauen ihren Besitz nicht auf, mußten aber zusehen, wie ihr Kloster 1794 unter den Hammer kam.

Das ganze Anwesen wurde an einen Herrn Rouply verkauft. Der jetzige Besitzer veräußerte das meiste weiter. Die Klosterkirche diente noch ihrem Zwecke bis 1895 als Pfarrkirche. Danach wurde sie abgerissen. In einen Teil der Anlage, das Gebäude links vom Torbogen und weitere Gebäudeteile auf dem Areal des jetzigen Eisenwerkes Ställe, Remisen usw. wurden in eine Blechfabrik eingerichtet.

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Quelle: H. Huffer

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Rodena Heimatkundeverein wünscht seinen Mitgliedern, Freunden und Bekannten ein Frohes, gesundes, erfolgreiches neues Jahr

Sun nien fai lok
Happy New Year
Bonne Année
L’Shannah Tovah Tikatevu
Gullukkig Niuw Jaar
Buon Capodanno
sretna nova godina
sretna nova godina
Szczesliwego Nowego Roku
S Novim Godom
Es Guets Neus Johr
Feliz Año Nuevo
Sawadee Pii Mai
Z novym hodam

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Damals – Fahr Traktor

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Die Maschinenfabrik Fahr war ein Hersteller von landwirtschaftlichen Maschinen mit Sitz in Gottmadingen, Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg.

Die Firma wurde 1870 von Johann Georg Fahr in Gottmadingen gegründet. 1892 wurde mit einer Eisengießerei in Stockach ein erstes Zweigwerk gegründet. 1903 wurde sie eine Offene Handelsgesellschaft, und Johann Georg Fahr übertrug die Leitung seinen beiden Söhnen und seinen zwei Schwiegersöhnen. Am 24. Oktober 1911[1] wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, blieb jedoch in Familienbesitz.

1938 begann man bei Fahr mit der Traktorenproduktion. Die Motoren stammten überwiegend von Güldner und Deutz. Der erste Traktor von Fahr war der F22 mit einem 22 PS leistenden Motor von Deutz, das Getriebe stammte von Fahr selbst. Während des Zweiten Weltkriegs durfte Fahr aufgrund des Schell-Plans nur den Holzgastraktor HG25 produzieren.

1951 zeigte Fahr auf der DLG-Ausstellung in Hamburg den ersten deutschen Selbstfahrmähdrescher. Ein Jahr später begann die Serienfertigung. Ebenfalls 1952 wurde mit der Fahr-Argentina S. R. L. in Buenos Aires ein Tochterunternehmen in Argentinien gegründet.[2] Ab 1955 wurde das Farmobil hergestellt, von dem bis 1966 etwa 1.000 Stück produziert wurden. Ebenfalls 1955 wurde der Mähdrescher Fahr MDL vorgestellt. 1958 vereinbarte man eine Kooperation mit Güldner zur Produktion von Traktoren. Ein Jahr später stellten beide Hersteller die Europa-Reihe vor, deren Modelle weitgehend baugleich waren.

Neben dem Fahr-Landmaschinen- und -Schlepperwerk in Gottmadingen mit Konstruktion, Hammerwerk, Schmiede, mechanische Fertigung, Blechnerei, Härterei, Material-Prüfung, Endmontage, Fahrversuch und Versand, unterhielt Fahr mit dem Werk Stockach eine Eisengießerei, in der bis zu 1000 Mitarbeiter Gussteile produzierten und die Fahr-Zahnradfabrik in Karlsruhe.

1961 erwarb die Deutz AG 25 % des Aktienkapitals der Firma Fahr, im folgenden Jahr wurde die Produktion von Fahr-Traktoren eingestellt. 1968 erwarb Deutz die Mehrheit der Fahr-Aktien. Ein Jahr später übernahm Deutz den Mähdrescherhersteller Ködel & Böhm. In dessen Werk wurden ab 1970 Maschinen unter der Marke Fahr hergestellt, sowie ab 1973 auch ein Abfallbeseitigungssystem. 1975 übernahm Deutz die verbleibenden Fahr-Aktien. Fahr wurde zwei Jahre später vollständig in den Klöckner-Humboldt-Deutz-Konzern eingegliedert und bildete mit der Landmaschinensparte von Deutz von nun an Deutz-Fahr. Unter diesem Markennamen wurden ab 1981 auch Traktoren gefertigt. 1984 ersetzte man das typische Rot, in dem die Landmaschinen von Fahr lackiert waren, durch das neue Hellgrün von Deutz-Fahr.

Ab 1988 wurde das Werk in Gottmadingen vom niederländischen Landmaschinenhersteller Greenland betrieben. Nachdem dieser durch den Konzern Kverneland übernommen worden war, wurde im Juli 2006 die Produktionsstätte in Gottmadingen geschlossen. Am Standort verblieb das sogenannte Kverneland-Kompetenzzentrum, das Heumaschinen und Festkammerpressen entwickelt.

Im Juni 2000 kaufte die Finanzholding Sparta AG den Börsenmantel der Maschinenfabrik Fahr.[3] Ein Jahr später im Juni 2001 erfolgte der Verkauf an eine internationale Investorengruppe um die Aktionäre der AIG AG[4][3] mit einhergehender Umbenennung am 10. September 2001 in FAHR Beteiligungen AG und Verlagerung des Firmensitzes nach Köln.[1] Fahr wiederum kaufte daraufhin die Industrieanlagentocher KHD Humboldt Wedag AG von der Deutz AG.[3] In den Folgejahren kam es zu weiteren Umfirmierungen als MFC Industrial Holdings AG (15. Oktober 2004), KHD Humboldt Wedag International (Deutschland) AG (20. November 2006) und KHD Humboldt Wedag International AG (23. März 2010).[1]

Quelle: Wikipedia

Literatur

  • Wolfgang Baader: Das grosse Fahr-Buch, DLG-Verlag, Frankfurt am Main 2005 ISBN 3-7690-0647-X
  • Kurt Häfner, Rainer Bank:Dieselschlepper-Prospekte von 1938 bis 1961, Kosmos, Stuttgart 1999, ISBN 3-440-07794-
  • Quelle Wikipedia
  1. Prospectus, KHD Humboldt Wedag International AG, 29. Dezember 2010, S. 8
  2.  
  3. Aus den Unternehmungen. In: Die Zeit vom 23. Juli 1953
  4.  
  5. SPARTA AG veräußert Börsenmantel der Maschinenfabrik FAHR AG mit Gewinn, presseportal.de, 28. Juni 2001
  6.  
  7. KHD Humboldt Wedag International AG, Börsen-Zeitung

Konzert in der Pfarrkiche St. Ludwig Saarlouis

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Geistliche Abendmusik mit Texten zu Dreikönig

Freitag, 06. Januar 2017, 19.30 Uhr, Ludwigskirche Saarlouis, Großer Markt

Rathauschor der Kreisstadt Saarlouis unter der Leitung von Johannes Schmitz, an der Orgel Armin Lamar

Texte: Hans-Jörg Schu
Rainer Maria Rilke (1875 – 1926) aus dem
„Buch der Bilder“ 1899, Die Heiligen Drei Könige
Rainer Maria Rilke aus „Das Marien-Leben“ 1912
Geburt Christi

Der Rathauschor der Kreisstadt Saarlouis singt:
· Jerusalem
· Tochter Zion, freue dich
· Freu dich, Erd und Sternenzelt
· Weihnachtsglocke
· Es ist ein Ros’ entsprungen
· Auf gläubige Seelen
· In dulci jubilo
· Hell vom Turm die Glocken künden

Eintritt wird nicht erhoben.

Neujahrs-Gala Saarlouis 2016 – Theater am Ring

01.01.2017 / 18:00 Uhr

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Seit mehr als 10 Jahren präsentiert der Stadtverband der kulturellen Vereine in Kooperation mit der Stadt Saarlouis die Neujahrs-Gala. Das Konzert erfreut sich großer Beliebtheit durch ein abwechslungsreiches Programm mit Werken aus Oper, Operette, Musical und Filmmusik. Im KreisSymphonieOrchester Saarlouis, einem Orchester von ambitionierten Amateuren unter professioneller Leitung, musizieren junge und jung gebliebene Erwachsene verschiedener Nationalitäten, Berufe und Charaktere miteinander. Auf dem Repertoire des Orchesters steht die Konzert- und Opernliteratur aller Musikepochen ebenso wie zeitgenössische Musik, Chorliteratur und gehobene Unterhaltungsmusik. Das Orchester und sein Dirigent Christian Schüller bereichern das musikalisch-kulturelle Leben in Saarlouis und der Region. In der Neujahrs-Gala 2017 steht der neue Dirigent Christian Schüller am Pult. Er wurde im März 1991 in Winningen an der Mosel geboren. Seit seinem 8. Lebensjahr erhielt er Trompetenunterricht, 2005 kam das Klavier dazu. Seit 2009 erhielt er erste Unterrichtsstunden im Fach Dirigieren bei Enrico Delamboye. Ab April 2012 studierte er Instrumentalpädagogik und Lehramt für die Primarstufe an der Hochschule für Musik Saar sowie Dirigieren als Zweit-fach. Nach seinem Studium bei Jonathan Kaell, nimmt er nun Unterricht bei Christopher Ward, dem 1. Kapellmeister des Saarländischen Staatstheaters Saarbrücken. Er arbeitet auch in verschiedenen Produktionen mit ihm zusammen.

Der Vorverkauf startet im November.

Kartenverkauf: im Vorverkauf sind die Karten erhältlich bei Pieper Bücher (Großer Markt), im Plattenladen Phonac (Galerie Kleiner Markt), im Globus Handelshof Saarlouis (Dieselstraße), in der Geschäftsstelle des Wochenspiegels (Kaiser-Friedrich-Ring 4) sowie in allen bekannten Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen.
Ticket-Hotline der Kreisstadt Saarlouis 0 68 31 / 1 68 90 00.
Weitere Informationen unter 0 68 31 / 69 89-016 oder 69 89-013.

Damals und Heute – Brauerei Bruch

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Die Bruch Brauerei wurde am 11. Februar 1702 von Johan Daniel Bruch im Herzen der Stadt Saarbrücken, am St. Johanner Markt, gegründet. Die Geschichte der ältesten Brauerei im Saarland ist gleichzeitig ein Stück Heimatgeschichte. Aus kleinsten Anfängen heraus entwickelte sich dieses Unternehmen, das bis zum heutigen Tag im Besitztum der Familie Bruch ist. Dort wo die Brauerei beheimatet war, wird auch heute noch Bier für den hauseigenen Gastronomiebetrieb gebraut.

1704 – Die frühen Anfänge Braukunst war ein aufwendiges und mühsames Handwerk. Fast alle notwendigen Schritte, die eine gelungene Braukunst erforderten, mussten noch von Hand erledigt werden. Auch war die Herstellung der Holzfässer noch echte schweißtreibende Arbeit und der Beruf des Büttners (daher auch die Bezeichnung – die Bütt – für ein Fass) noch ein angesehenes Handwerk. Die Kühlung und Lagerung der vollen Bierfässer erfolgte im hauseigenen Felsenkeller.

Der Stiefel, im Jahre 1718 von dem Begründer der Brauerei – Johann Daniel Bruch – erbaut, ist das Stammhaus der Familie Bruch. Hier wurde noch bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts Bier gebraut. – Übrigens, auch heute noch ist das Haus im Besitz der Bruch Brauerei und wird als Gastronomiebetrieb genutzt.

Im Beschluss von 1897 wurde die langjährige und treue Arbeit anerkannt, die Gustav Bruch geleitet hatte. Der heutige Namensgeber unserer Brauerei G. A. Bruch durfte fortan gemäß den damaligen Richtlinie und Gesetzgebungen das Gewerbe einer Brauerei ausüben.
 
1899 – Neubau der Bruch Brauerei in der Scheidter Straße

 

1899 errichtete der Ur- Großvater des heutigen Besitzers Thomas Bruch, die neue Bruch Brauerei in Saarbrücken. Aufgrund, damals neustes Technik, konnte man nun eine höhere Qualität des Bieres und einen immer vorhanden Bierbestand garantieren. Die Bruch Brauerei ging mit der Zeit.

1936 – Die Brauerei als moderner Bierlieferant

 

Die Bruch Brauerei hat sich nach über 30 Jahren, an neuer Wirkungsstätte, gut eingelebt und der neue Standort wurde von der Bevölkerung angenommen. In den 30ern war die Bruch Brauerei Sinnbild für den Saarbrücker Lebensstil und erfreute sich nicht nur in der Landeshauptstadt größter Beliebtheit. Dank modernster Brautechnik konnte man die hohe Nachfrage innerhalb der Bevölkerung stets gewährleisten.

1965 – Hauseigene Schreiner und Büttner
Neben Braumeister, Ausfahrer und Produktionshelfern beschäftigte unsere Brauerei auch Schreiner und Büttner. In der hauseigenen Schreinerei wurden Holzfässer für die Bierlagerung hergestellt oder Fässer ausgebessert und Schreinerarbeiten an der Brauerei durchgeführt. Modernste Techniken machten diese Arbeiten jedoch schon bald überflüssig und so entfielen diese Arbeitsplätze.
 
2008 – 306 Jahre Brauerei G.A. Bruch
Mit dem Bruchbierfest 2008 wurde nicht nur 306 Jahre Brauerei G. A. Bruch gefeiert sondern auch die Aufnahme des Bruch Weizenbier. Erhältlich in den Flaschen 0,5l und als 0,33l Stubbi, zum sofortigen Genuss des Weizenbieres aus der Flasche.
 
Quelle: Webseite Brauerei Bruch Sarbrücken
 
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Damals – Abriß des ersten Pfadfinderheimes der Pfadfinderschaft St. Georg Stamm Graf Folke Bernadotte Roden

Die ersten Gruppenstunden ("Sippenstunde") der Pfadfinder nach dem 2. Weltkrieg fanden bei entsprechendem Wetter in Bomben- und Granattrichtern statt. Regnete es saßen die Pfadfinder in den Kellerräumen des
zerstörten Pfarrhauses oder in der notdürftig instandgesetzten Sakristei der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Ende des Jahres 1947, Anfang 1948 zogen die Pfadfinder dann in ihr erstes Pfadfinderheim im Haus der Eltern
von Lothar Fontaine in der Schulstr. Später als der Stamm sich vergrößert hatte wurde das Heim zu klein und die Gruppenstunden fanden unter der Freilichtbühne zwischen Pfarrhaus und Notkirche statt.

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Ein Saarlouiser Kampfgenosse des Marschalls Ney – General Paul Grenier

Unter den neuen Saarlouiser Generälen, die unter den Fahnen der französischen Republik und des ersten Kaiserreichs ihre Lorbeeren erwarben, ist einer, der besondere Aufmerksamkeit verdient. Ein Altersgenosse Neys, Paul Grenier, der am 29. Januar 1768 in Saarlouis geboren und mit dem ein Jahr jüngeren Michel Ney zusammen in Saarlouis die Schule besucht hat, der später sogar eine Zeitlang der direkte Vorgesetzte seines berühmteren Schulfreundes war.

Gleich Ney, und gleich zahlreichen anderen Saarlouiser Waffengefährten des Marschalls – standen doch außer den neun Generälen noch mehr als 130 Saarlouiser als Offiziere im französischen Heer, darunter auch J. Ney, ein Bruder des Marschalls – ist Paul Grenier ein echter Sohn des Volkes. Sein Vater war Gerichtsbote. Er hatte gleich dem Vater Ney seinen Sohn für einen bürgerlichen Beruf bestimmt. Aber der junge Paul wurde ebenso wie sein Schulgefährte vom Soldatenleben unwiderstehlich angezogen und trat schon als 16 jähriger in ein Infanterieregiment als Freiwilliger ein. Beim Ausbruch der Revolution hatte er es zum Fourier gebracht, von da ab ging sein Vorrücken schneller vorwärts. 1792 war er bereits Hauptmann noch nicht ein Jahr später Adjutant-General, am 29. April 1794 Brigadegeneral und noch im gleichen Jahr Divisionsgeneral. Diese rasche Beförderung hatte er seinem Mut, seinen Kenntnissen und seinem Talent zu verdanken und er zeigte sich seiner durch sein ehrenhaftes Benehmen durchaus würdig. Er diente unter dem General Jader, befehligte in der Schlacht bei Würzburg den linken Flügel; gehörte darnach zur Armee des Generals Hoche und kämpfte endlich im Jahr 1799 in Italien.

Im Jahr 1800 diente Grenier unter Moreau bei der in Deutschland kämpfenden Armee, und hier hatte er seinen Schulkameraden Ney, der inzwischen ebenfalls Divisionsgeneral geworden, als einen der drei ihm unterstellten Generäle unter seinem Befehl. Sein Korps nahm an der Schlacht von Hohenlinden, in der die Österreicher besiegt wurden, entscheidenden Anteil, und rückt dann über den Inn in Österreich ein.

Nach dem Frieden von Luneville zu einem der General-Inspektoren der Infanterie ernannt, – wie Ney den gleichen Rang für die Kavallerie erhielt – 1807 vom Kaiser mit dem Grafentitel und dem Großkreuz der Ehrenlegion ausgezeichnet und zum Gouverneur von Mantua ernannt – befehligte Grenier im Kriege von 1809 im Heere des Vizekönigs Eugen in Italien die III. Infanteriedivision, und trug zu den Siegen in Italien entscheidend bei. Nachher in Österreich selbst tätig, war er einer der hervorragendsten Mitkämpfer des Kaisers. In der Schlacht von Wagram wurde er verwundet, nach seiner Genesung nach Italien gesandt, als Chef des Generalstabes der neapolitanischen Armee Murats, fand er in diesem Lande die Stätte seines ferneren Wirkens. Er verteidigte es gegen die Österreicher und führte nach dem Waffenstillstand die noch in Italien stehenden französischen Truppen in die Heimat zurück.

Während der Rückkehr Napoleons nach Frankreich 1814 zum Mitglied der Repäsentantenkammer gewählt, nach der zweiten Abdankung des Kaisers Mitglied der Regierungskommission, schied er aus dem aktiven Militärdienst. 1819 wurde er als Deputierter gewählt und verteidigte in der Kammer mit Geschick seine einstigen Waffengefährten gegen die Ultraroyalisten. Im Jahr 1821 zog er sich auf sein Landgut Morambert bei Gray zurück , wo er 1827 starb.

Quelle: Dora Dimmel Beauarais
Marschall Ney und seine Heimat

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Besucher des Adventskonzertes spenden über 5.000 Euro

15.12.2016

Von: Aline Audörsch, Luftlandebrigade 1

Der katholische Standortpfarrer und die Luftlandebrigade 1 luden am 1. Dezember 2016 zusammen mit dem Musikkorps aus Koblenz in die St. Ludwigskirche nach Saarlouis zum traditionellen Adventskonzert ein.

Rund 700 Besucher, darunter 170 geladene Gäste, konnten von 19 bis 21 Uhr bei freiem Eintritt den weihnachtlichen Klängen des Musikkorps Gehör schenken.
Die Besucher spendeten großzügig und es wurden insgesamt 5.035 Euro erzielt.

Gut ein Drittel der Spendensumme erhält die Saarlouiser Tafel. Dazu übergab der Kommandeur der Luftlandebrigade 1, Brigadegeneral Dirk Faust, am Mittwoch, dem 14. Dezember, einen Scheck in Höhe von 1.735 Euro. Das Soldatenhilfswerk und der Förderverein der Luftlandebrigade erhielten die restlichen Spendengelder zu gleichen Teilen.

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Rückblick – Energiesparmesse 2016

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Im Dillinger Lokschuppen wurde die EnergieSparMesse 2016 eröffnet. Viele Aussteller  aus den Bereichen "Bauen und Wohnen"sowie  "Energie  und  Mobilität"  waren  anwesend. Eröffnet  wurde die Messe vom Dillinger Bürgermeister Franz-Josef Berg. Die Schirmherrschaft hatte die saarländische  Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer übernommen.

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Pfarrkirche St. Medardus Neuforweiler

1718 bekam Neuforweiler seine 1. Pfarrkirche. Nach mehr als 100 Jahren reichte der Platz nicht mehr aus und die Bausubstanz wies Mängel auf. 1863 wurde daher mit dem Bau einer neuen Kirche begonnen, die dann 1865 eingeweiht wurde. Maßgeblich am Bau der Kirche war Pfarrer Nikolaus Wolter beteiligt. 1926 schlug ein Blitz in das Dach des Turmes ein und das Dach brannte ab.

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Bildquelle: Festschrift "100 Jahre St. Medardus" Neuforweiler