Schlagwort-Archiv: Saarlouis

Faasend in der Saarlouiser Sonnenresidenz

Mit dem Einmarsch des Prinzenpaares wurde die Faasend eröffnet. Weiter ging es mit dem
Solovortrag von Herrn Rullang, dem Auftritt der Sitztanzgruppe, einer Büttenrede von Tanja Fuhrmeister und dem Einmarsch von Karo Blau Gold.

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Damals – „Dienstleute im alten Saarlouis“

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Vor langer Zeit sprach man von sterbenden Berufen. Wir haben uns die Zunft der Dienstmänner die auch Sackträger genannt wurden, herausgesucht. Dieser Beruf war eng mit unserer alten Stadt verbunden. Es wird unterschieden zwischen diesen Sackträger, ehrbaren Menschen und den notorischen Nichtstuern, den Eckenstehern.

Wir erinnern uns an die Sackträger – sie waren ehrliche Leute, von kräftiger Gestalt, etwas rauh, ein paar etwas grob – aber selbstbewusst. Sie standen an den Ecken des Marktes an der Deutschen und Französischen Straße und waren sehr hilfsbereit. Die Sackträger waren die „Dienstleute“ der kleinen Stadt. .Arbeiten wie Umzüge, Transporte, Kartoffeln einkellern, Kohlen in den Keller bringen, Besorgungen jeder Art gehörten zu ihrem Arbeitsbereich. Sie waren da wenn sie gebraucht wurden und erledigten dann sach- und fachgerecht ihre Arbeit. Besonderst gefragt waren die Dienstmänner an den Markttagen. Man hört nie etwas schlechtes über sie.

Unter den Dienstmännern gab es keinen Neid. Jeder von Ihnen hatte seine Kundschaft. .Die Großhändler ließen sie die Waggons entladen. Die Namen der Dienstmänner waren:

Damde – Sperling – Hähnchen – Hohe – Fougle – Latte Muth – Malsac – Asskocklemus – Memper Miller – Schneider – Thoma – der jengscht Muth.

Der Primus inter pares war „der dicke Damde“, ein breiter, stämmiger Mann. Trotz seines behäbigen Ganges besaß er genügend Autorität um bei einem größeren Einsatz von Sackträgern diese einzuteilen. Ihm wurden auch schwierige Arbeiten aufgetragen.

Damde war auch noch der Präsident des „Hämmelzpänzchen“. An Fasnachtsmontag und Dienstag sind diese Männer mit Frauenröcken maskiert und „met e Rido“ vor dem schwarzen Gesicht durch die Stadt gezogen und den „Hämmelspänzchen-Baal“ ankündigten sie als „de scheenste Baal of de Welt“. Damde sorgte für Ordnung beim „Hämmelspänzchen-Baal“ Die Besitzer des „Münchener Kindl“ Frau und Herr Först konnten sich auf ihn verlassen. Damde war der „Ballarrangeur“.

Der dicke Damde verkaufte nach der Ernte auch Zwiebeln an seine Kundschaft die mit den Lieferungen sehr zufrieden waren.

Die Männer ruhten sich im Sommer nach dem Essen auf den Kellertüren der Eckhäuser aus und schliefen den Schlaf der Gerechten. Wenn dann die Sonne einmal einem der Schläfer auf das Gesicht und die Hand brannte, sagte er wohl dem neben ihm stehenden Nachbar im Halbschlummer: „Leim er de Hand aus da Sonn!“ Andere Bewohner der Stadt diskutierten über die Tagesereignisse des „Städtchens“. Politik war damals nicht gefragt. Während der Arbeit priemten alle, hatten sie Ruhe „dämpten“ sie kurze Pfeifen.

Die Dienstmänner waren auch bei Beerdigungen gefragt. Sie trugen die Leiche in den Totenwagen und vom Totenwagen zum Grab. Damals gab es Beerdigungen der 1., 2., und 3. Klasse. Bei den Beerdigungen der 1. Klasse trugen sie schwarze Anzüge mit Zylinder.

In der 2. Klasse trugen die Dienstmänner einen schwarzen Rock und eine gewöhnlichen Hose. Bei Beerdigungen der 3. Klasse sah man schon an der Kleidung das dies die letzte Klasse war.

Die Männer gingen nach ihrer Arbeit in ihre Stammwirtschaften. Damals waren dies „bei de Bonne Günther“ onn „bei der Bernefeld“. Dort wurde wie auch bei allen besondert schweren Arbeiten „Lesler-Schnapes“, von der Branntweinbrennerei „Linslerhof“ getrunken. Der „Lesler-Schnaps“ hatte hohes Ansehen – es gab keinen Schnaps der besser war. Der Wirt hätte es nicht gewagt, den Männern anderen Schnaps auszuschenken.

Die Wirtschaft „Mamm Morant“ am Bahnhof hatte keinen „Lesler“ im Ausschank. Die Dienstmänner gingen dort nicht hin. Später kam der Schnaps von „Baluschel“ auf der dann von den Sackträgern getrunken wurde.

Den Preis für die Dienstleistungen musste man immer vorher abmachen – oder man das Nachsehen wie nachstehnden Geschichten entnehmen kann:

In einem Betrieb sollte eine Maschine, teilzerlegt, Gesamtgewicht 4.000 kg, entladen werden. Der Firmeninhaber bestellte den Sprecher der Dienstmänner und fragte diesen nach dem Preis. Dieser sah sich die Maschine und den Transportweg an und forderte für sich und seine Freunde 400,– RM. Dem Geschäftsführer war dieser Preis zu hoch und der Dienstmann sage: „Dann lad dir die Maschine selber ab – mir hann us Kraft (und er zeigte auf seine Armuskeln) net se verschenken“. Es wurde neu verhandelt und man einigte sich auf 250,– RM.

„Hähnchen“ wurde zur der Beamtenfamilie H. gerufen weil deren Hund krank war. Die Hausherrin sagte ihm sie habe gehört, er sei hundeverständig und habe schon manchen Hund gesund gemacht. Der Sachverständige (im Nebenberuf Hundefänger), sagte: „Genn mer de Hond ruhig for väerzehn Dag mit, dann es er kuriert“. Der Hund war völlig überfüttert und wenn er dort keine Kur gemacht hätte, wäre er bald eingegangen. Hähnchen nahm den Hund mit nach Hause und gab ihm nichts zu Fressen. Bellte der Hund ging der Hundearzt nicht sehr zart mit ihm um. Nach 14 Tage brachte er den Hund zur der Familie zurück die sich sehr bedankte und ihm 15,– RM in die Hand drückte. Im Kreise seiner Freunde erzählte „Hähnchen“, dass er en gudd Geschäft gemacht hat.

Das waren zwei Geschichten der letzten Vertreter einer Zunft – sie Leben alle nicht mehr und wenn die ältere Generation gestorben ist – und nichts aufgeschrieben ist, wird man nicht mehr von den Dienstmännern sprechen – und sie waren doch ein Stück der alten Stadt Saarlouis!

Quelle: Saar-Zeitung 1942

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Heimatkundeverein Lisdorf – Führung durch die Saarlouiser Bibliothek

Der Lisdorfer Heimatkundeverein hatte zu einer Führung in die Bibliothek eingeladen. Dort befinden sich Sachbücher aller Wissensgebiete, Romane, Kinder- Jugendbücher, Noten, Zeitschriften, Mediothek, Hörbüchern usw.

Die Stadtbibliothek Saarlouis hat mehr als 50.000 Bücher im Bestand und ist eine der bestausgestatteten Bibliotheken im Saarland.

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Damals – Donner Brauerei Saarlouis

 

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Die Donnerbräu AG Saarlouis, umgangssprachlich auch als Donnerbrauerei bezeichnet, war von 1898 bis 1978 eine Bierbrauerei in Saarlouis. Sie braute dort in der Innenstadt unterschiedliche Biersorten, in Sammlerforen oft auf das Schlagwort Donnerbier reduziert, deren Export Saarlouis weit über die nationalen Grenzen hinaus bekannt machte.

Zudem war die Donner-Brauerei die einzige Brauerei im Saarlouiser Raum, die auch nach 1908 ihren Betrieb aufrechterhalten konnte. 2009 wird ein neu entstehender Park nach der Brauerei oder nach der Flurbezeichnung als „DonnerPark“ bezeichnet. Wobei der Terminus Donner sich in beiden Fällen von der Donnerquelle in Wallerfangen[1] ableitet, von der die Brauerei ihr Wasser seit der ersten erfolgten Übernahme her bezog. Infolge der Umbenennungen der Stadt Saarlouis hieß der Firmenstandort Saarlouis 1 (1907–1936), Saarlautern 1 (1936–1945) bzw. Saarlouis (1946 bis heute), was sich im jeweiligen Firmennamen niederschlug.

Direktoren waren in der Gründungsphase Oskar Tobias[2], mit Übernahme durch die Werger-Brauerei Wilhelm Siegfried, seit 1938 Dr. Otto Schmidt und nach dessen Tod 1944 seine Ehefrau Else Schmidt-Klett. Dr. Otto Schmidt und Else Schmidt-Klett waren zu dem Besitzer der Schloss-Brauerei in Neunkirchen.

  • 1898 Gründung als Actienbrauerei Saarlouis, Kürzel ABS, wobei der Name dem allgemeinen Wandel von Actien zu Aktien in Aktien-Brauerei Saarlouis angepasst wurde. Aus dieser wurde die Donnerbräu AG Saarlouis (1929).

Die Jahre 1918 bis 1936, also dem ersten Saarstatut sind gekennzeichnet durch die Übernahme der Donnerbräu durch die Wormser Werger Brauerei und den Wegfall der rechtsseitigen Absatzgebiete. Durch die Besetzung des Saargebietes durch Frankreich wurden die hier vorhandenen Absatzmärkte ausgebaut und die Biere der Brauerei gelangte so auch in die französischen Kolonien[2].

  • 1936 Umbenennung zu Donnerbräu-AG Saarlautern
  • 1945 Rückbenennung zu Donnerbräu AG Saarlouis nach dem Zweiten Weltkrieg

1954 erfolgte die Umfirmierung zur Donnerbräu GmbH Saarlouis, deren Leitung zuerst durch Peter Becker, danach durch Niko Becker, als Geschäftsführer wahrgenommen wurde. Die Brüder gehörten laut der Festzeitschrift "75 Jahre Becker" der Brauerei Gebrüder Becker zur dritten Generation des St. Ingberter Familienbetriebes. Die Donnerbrauerei wurde von der Becker Brauerei nur genau die mit Frau Else Schmidt-Klett ausgehandelte Sperrzeit von 25 Jahren offen gehalten[3]. 1978/79 erfolgte die Produktionsverlagerung nach St. Ingbert. Die dort befindliche Brauerei Becker (1877 bis 1998) musste 20 Jahre später ebenfalls die Produktion einstellen, und wurde von der Karlsberg Brauerei aus Homburg übernommen. In Saarlouis wurden durch den Abriss des Schornsteins 1986, den Abriss der Produktionsstätten 1992 und schließlich 2009 durch den Abriss des Sudhofes und der letzten Lagerreste im Bereich Wallerfangerstraße – Neue-Brauerei-Straße die letzten Reste der Brauerei bis auf die so genannte Grüne Villa, also die ehemalige Brauereiverwaltung, entfernt. Das Sudhaus stand bis 2009, da ansonsten, gem. Bebauungsplan der Stadt Saarlouis, die nahen mehrstöckigen Wohnhäuser nicht hätten errichtet werden können.

Auf dem ehemaligen Brauereigelände entsteht seit 2009 der DonnerPark, eine Wohnanlage.

Quelle: Wikipedia

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Festschrift – 50 Jahre Saarlouis-Steinrausch

Festschrift – 50 Jahre Steinrausch

Nun halten sie es in Händen, ihr Jubiläumswerk. 76 Seiten dick ist es geworden, das Kompendium über ihre Heimat, den Steinrausch. Sie, das sind Mitglieder der Ortsinteressengemeinschaft Steinrausch e. V. (OIG). Allen voran Vorsitzender Dieter Bund. Er trieb das Projekt, zum 50. Geburtsjahr, das der Saarlouiser Stadtteil in 2017 feiert, eine außergewöhnliche Festschrift zu kreieren, maßgeblich voran. Herausgekommen ist ein illustratives Werk mit einer inhaltsreichen Chronik und einer informativen Vorstellung aller wichtigen Einrichtungen des öffentlichen Lebens – gewissermaßen ein Spiegelbild des gesellschaftlichen Lebens in dem etwa 4.000 Einwohner zählenden Ortsteil.

Was vor wenigen Tagen aus der Druckerpresse kam, hat eine fast einjährige Vorgeschichte, wie sich Dieter Bund erinnert. Da waren einerseits die vielen Daten für die neu erstellte Chronik zusammenzutragen: "Der Teil ist ein Highlight unserer Broschüre geworden", sagt der Diplom-Sportlehrer: "Er reicht von den keltischen Wurzeln des Steinrauschs bis heute." Andererseits wurden die ortsansässigen Vereine, Parteien, Kindergärten und Schulen, um nur einige zu nennen, mobilisiert, Portraits über ihre Einrichtungen zu verfassen. Alle Fäden liefen bei Bund zusammen, der gemeinsam mit der für das Layout und die Fertigung verantwortliche Katrin Kröger-Rau von der Little.Genius-Mediengestaltung die Schlussredaktion managte.

Viel Arbeit wurde in die Erarbeitung der Chronik investiert. Der Aufwand hat sich gelohnt, sagt Bund, und verweist auf die eine oder andere Anekdote, an die sich selbst alteingesessene Steinrauscher – wenn überhaupt – nur dunkel erinnern können: "Oder wissen Sie noch, dass Willy Brandt ein Jahr bevor er Bundeskanzler wurde, bei der feierlichen Eröffnung der Konrad-Adenauer-Allee das „Rote Band“ durchschnitt, um die Straße für den Verkehr freizugeben?" Solche Details über die Entwicklung des Steinrauschs hat Dieter Bund, mit intensiver Unterstützung von Rosa-Maria Kiefer-Paulus vom Heimatkundeverein Rodena, Roden in monatelanger Recherche zusammengetragen. Sie sichteten dabei unter anderem Material aus Zeitungen und verschiedenen Festschriften – auch immer dabei auf der Suche nach passendem Bildmaterial.

Viel Wissenswertes steuerten die Vereine, Verbände und sozialen Einrichtungen des Steinrauschs bei. Die OIG Steinrausch legte Wert darauf, dass sich alle auf jeweils bis zu vier Seiten in dem Werk wiederfinden können. "Wir haben sogar die Vereine dabei, die es heute gar nicht mehr gibt. Aber auch sie trugen zur Entwicklung des kulturellen Lebens in unserem Stadtteil bei, weshalb sie unseres Erachtens in eine solche Broschüre gehören", erläutert der 64jährige Bund. So haben beispielsweise "Die Wampenschieber", ein rühriger Karnevalsverein aus den 70ern, genauso ihren Platz gefunden wie die inzwischen nicht mehr existierende Siedlergemeinschaft.

Ergänzt wird das Werk mit einer Seite über Rekorde. Diese stellt die am Anfang 2016 gemeldeten beachtlichen "Leistungen" Steinrauscher Bürger vor. Sollten doch Rekorde fehlen oder sogar übertroffen werden ist es weiterhin möglich diese zu melden. Sie sollen dann bei der Ausstellung "50 Jahre Steinrausch" am 19. November 2017 besonders herausgestellt werden.

Außerdem fanden sich zwei Gedichte über den Steinrausch, die nun auch wieder einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wurden. Insgesamt, sagt Bund, habe die Arbeit "Spaß gemacht. Und es ist interessant, sich einmal zu vergegenwärtigen, was in den zurückliegenden 50 Jahren alles bewegt wurde. Da ist einiges zusammengekommen". Den Leserinnen und Lesern verspricht Bund: "Sie werden mit anderen Augen durch die Straßen gehen".

Insgesamt hat die Ortsinteressengemeinschaft (OIG) Steinrausch 2.000 Exemplare der Chronik aufgelegt. Zu erwerben ist sie ab dem 21. Januar 2017 bei der Bäckerei Silvanus
(Fraulautern) in der Kreuzbergstraße und der Lebacher Straße, bei der Bäckerei Fischer in Roden (Heiligenstraße) und im Einkaufszentrum (EKZ) Steinrausch, bei Schreibwaren Sabine Jonas im EKZ, bei der Kreisparkasse Saarlouis (Steinrausch) und bei der Bäckerei Gergen in Roden (Heiligenstraße) zu einem geringen Selbstkostenpreis in Höhe von 2,00 €.
Außerdem findet am Samstag, 21. Januar 2017 ein offener Verkauf ab 8:00 Uhr im EKZ Steinrausch statt.

In der OIG Steinrausch sind 15 Institutionen des öffentlichen Lebens im Steinrausch organisiert, darunter der Kindergarten, die Kinderkrippe, Kirchen, Feuerwehr, Parteien und Vereine.

Die OIG Steinrausch plant am 19. November 2017 eine Geburtstagsfeier. Im "Miteinander der Generationen" soll es eine Ausstellung "50 Jahre Steinrausch" geben. In Erwägung gezogen wird, für diesen Anlass auch Filmmaterial zusammenzustellen.

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Bildquelle: GBS Saarlouis

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Rückblick – Neujahrsemfpang der CDU Saar im Theater am Ring

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Zum diesjähgrigen Neujahrsempfang der CDU Saar im Theater am Ring kam Bundeskanzlerin Angela Merkel. 

Bildquelle: Jürgen He.

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Festschrift – 50 Jahre Steinrausch

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Nun halten sie es in Händen, ihr Jubiläumswerk. 76 Seiten dick ist es geworden, das Kompendium über ihre Heimat, den Steinrausch. Sie, das sind Mitglieder der Ortsinteressengemeinschaft Steinrausch e. V. (OIG). Allen voran Vorsitzender Dieter Bund. Er trieb das Projekt, zum 50. Geburtsjahr, das der Saarlouiser Stadtteil in 2017 feiert, eine außergewöhnliche Festschrift zu kreieren, maßgeblich voran. Herausgekommen ist ein illustratives Werk mit einer inhaltsreichen Chronik und einer informativen Vorstellung aller wichtigen Einrichtungen des öffentlichen Lebens – gewissermaßen ein Spiegelbild des gesellschaftlichen Lebens in dem etwa 4.000 Einwohner zählenden Ortsteil.

Was vor wenigen Tagen aus der Druckerpresse kam, hat eine fast einjährige Vorgeschichte, wie sich Dieter Bund erinnert. Da waren einerseits die vielen Daten für die neu erstellte Chronik zusammenzutragen: "Der Teil ist ein Highlight unserer Broschüre geworden", sagt der Diplom-Sportlehrer: "Er reicht von den keltischen Wurzeln des Steinrauschs bis heute." Andererseits wurden die ortsansässigen Vereine, Parteien, Kindergärten und Schulen, um nur einige zu nennen, mobilisiert, Portraits über ihre Einrichtungen zu verfassen. Alle Fäden liefen bei Bund zusammen, der gemeinsam mit der für das Layout und die Fertigung verantwortliche Katrin Kröger-Rau von der Little.Genius-Mediengestaltung die Schlussredaktion managte.

Viel Arbeit wurde in die Erarbeitung der Chronik investiert. Der Aufwand hat sich gelohnt, sagt Bund, und verweist auf die eine oder andere Anekdote, an die sich selbst alteingesessene Steinrauscher – wenn überhaupt – nur dunkel erinnern können: "Oder wissen Sie noch, dass Willy Brandt ein Jahr bevor er Bundeskanzler wurde, bei der feierlichen Eröffnung der Konrad-Adenauer-Allee das „Rote Band“ durchschnitt, um die Straße für den Verkehr freizugeben?" Solche Details über die Entwicklung des Steinrauschs hat Dieter Bund, mit intensiver Unterstützung von Rosa-Maria Kiefer-Paulus vom Heimatkundeverein Rodena, Roden in monatelanger Recherche zusammengetragen. Sie sichteten dabei unter anderem Material aus Zeitungen und verschiedenen Festschriften – auch immer dabei auf der Suche nach passendem Bildmaterial.

Viel Wissenswertes steuerten die Vereine, Verbände und sozialen Einrichtungen des Steinrauschs bei. Die OIG Steinrausch legte Wert darauf, dass sich alle auf jeweils bis zu vier Seiten in dem Werk wiederfinden können. "Wir haben sogar die Vereine dabei, die es heute gar nicht mehr gibt. Aber auch sie trugen zur Entwicklung des kulturellen Lebens in unserem Stadtteil bei, weshalb sie unseres Erachtens in eine solche Broschüre gehören", erläutert der 64jährige Bund. So haben beispielsweise "Die Wampenschieber", ein rühriger Karnevalsverein aus den 70ern, genauso ihren Platz gefunden wie die inzwischen nicht mehr existierende Siedlergemeinschaft.

Ergänzt wird das Werk mit einer Seite über Rekorde. Diese stellt die am Anfang 2016 gemeldeten beachtlichen "Leistungen" Steinrauscher Bürger vor. Sollten doch Rekorde fehlen oder sogar übertroffen werden ist es weiterhin möglich diese zu melden. Sie sollen dann bei der Ausstellung "50 Jahre Steinrausch" am 19. November 2017 besonders herausgestellt werden.

Außerdem fanden sich zwei Gedichte über den Steinrausch, die nun auch wieder einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wurden. Insgesamt, sagt Bund, habe die Arbeit "Spaß gemacht. Und es ist interessant, sich einmal zu vergegenwärtigen, was in den zurückliegenden 50 Jahren alles bewegt wurde. Da ist einiges zusammengekommen". Den Leserinnen und Lesern verspricht Bund: "Sie werden mit anderen Augen durch die Straßen gehen".

Kasten

Insgesamt hat die Ortsinteressengemeinschaft (OIG) Steinrausch 2.000 Exemplare der Chronik aufgelegt. Zu erwerben ist sie ab dem 21. Januar 2017 bei der Bäckerei Silvanus
(Fraulautern) in der Kreuzbergstraße und der Lebacher Straße, bei der Bäckerei Fischer in Roden (Heiligenstraße) und im Einkaufszentrum (EKZ) Steinrausch, bei Schreibwaren Sabine Jonas im EKZ, bei der Kreisparkasse Saarlouis (Steinrausch) und bei der Bäckerei Gergen in Roden (Heiligenstraße) zu einem geringen Selbstkostenpreis in Höhe von 2,00 €.
Außerdem findet am Samstag, 21. Januar 2017 ein offener Verkauf ab 8:00 Uhr im EKZ Steinrausch statt.

In der OIG Steinrausch sind 15 Institutionen des öffentlichen Lebens im Steinrausch organisiert, darunter der Kindergarten, die Kinderkrippe, Kirchen, Feuerwehr, Parteien und Vereine.

Die OIG Steinrausch plant am 19. November 2017 eine Geburtstagsfeier. Im "Miteinander der Generationen" soll es eine Ausstellung "50 Jahre Steinrausch" geben. In Erwägung gezogen wird, für diesen Anlass auch Filmmaterial zusammenzustellen.

Bildquelle: Museum Saarlouis

 

Saarlouis – Neujahrs-Gala 2017 im Theater am Ring

Mit Werken aus Oper, Operette, Musical und Filmmusik erfreute das Kreis Symphonie Orchester Saarlouis unter Leitung von Christian Schüller die Konzertbesucher. Durch das Programm führte Hans Werner Strauss, Vorsitzender des Stadtverbandes der kulturellen Vereine.

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Konzert in der Pfarrkiche St. Ludwig Saarlouis

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Geistliche Abendmusik mit Texten zu Dreikönig

Freitag, 06. Januar 2017, 19.30 Uhr, Ludwigskirche Saarlouis, Großer Markt

Rathauschor der Kreisstadt Saarlouis unter der Leitung von Johannes Schmitz, an der Orgel Armin Lamar

Texte: Hans-Jörg Schu
Rainer Maria Rilke (1875 – 1926) aus dem
„Buch der Bilder“ 1899, Die Heiligen Drei Könige
Rainer Maria Rilke aus „Das Marien-Leben“ 1912
Geburt Christi

Der Rathauschor der Kreisstadt Saarlouis singt:
· Jerusalem
· Tochter Zion, freue dich
· Freu dich, Erd und Sternenzelt
· Weihnachtsglocke
· Es ist ein Ros’ entsprungen
· Auf gläubige Seelen
· In dulci jubilo
· Hell vom Turm die Glocken künden

Eintritt wird nicht erhoben.

Neujahrs-Gala Saarlouis 2016 – Theater am Ring

01.01.2017 / 18:00 Uhr

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Seit mehr als 10 Jahren präsentiert der Stadtverband der kulturellen Vereine in Kooperation mit der Stadt Saarlouis die Neujahrs-Gala. Das Konzert erfreut sich großer Beliebtheit durch ein abwechslungsreiches Programm mit Werken aus Oper, Operette, Musical und Filmmusik. Im KreisSymphonieOrchester Saarlouis, einem Orchester von ambitionierten Amateuren unter professioneller Leitung, musizieren junge und jung gebliebene Erwachsene verschiedener Nationalitäten, Berufe und Charaktere miteinander. Auf dem Repertoire des Orchesters steht die Konzert- und Opernliteratur aller Musikepochen ebenso wie zeitgenössische Musik, Chorliteratur und gehobene Unterhaltungsmusik. Das Orchester und sein Dirigent Christian Schüller bereichern das musikalisch-kulturelle Leben in Saarlouis und der Region. In der Neujahrs-Gala 2017 steht der neue Dirigent Christian Schüller am Pult. Er wurde im März 1991 in Winningen an der Mosel geboren. Seit seinem 8. Lebensjahr erhielt er Trompetenunterricht, 2005 kam das Klavier dazu. Seit 2009 erhielt er erste Unterrichtsstunden im Fach Dirigieren bei Enrico Delamboye. Ab April 2012 studierte er Instrumentalpädagogik und Lehramt für die Primarstufe an der Hochschule für Musik Saar sowie Dirigieren als Zweit-fach. Nach seinem Studium bei Jonathan Kaell, nimmt er nun Unterricht bei Christopher Ward, dem 1. Kapellmeister des Saarländischen Staatstheaters Saarbrücken. Er arbeitet auch in verschiedenen Produktionen mit ihm zusammen.

Der Vorverkauf startet im November.

Kartenverkauf: im Vorverkauf sind die Karten erhältlich bei Pieper Bücher (Großer Markt), im Plattenladen Phonac (Galerie Kleiner Markt), im Globus Handelshof Saarlouis (Dieselstraße), in der Geschäftsstelle des Wochenspiegels (Kaiser-Friedrich-Ring 4) sowie in allen bekannten Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen.
Ticket-Hotline der Kreisstadt Saarlouis 0 68 31 / 1 68 90 00.
Weitere Informationen unter 0 68 31 / 69 89-016 oder 69 89-013.