Schlagwort-Archiv: Rodena Heimatkundeverein Roden e.V.

Rückblick – Samstagmittag – Rodener Tage 2016 auf dem Rodener Marktplatz

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Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer wurden die Rodener Tage 2016 Freitagabend eröffnet.

Sanstagabend ging es dann weiter mit Livemusik der Band "Die Konsorten"

Veranstalter war zum erstenmal die Interessengemeinschaft Rodener Tage um Hans Werner Strauß.

Eine sehr gelungene Veranstaltung!

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Familienaktionstag in Saarlouis

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Familien-Aktionstag auf dem großen Markt in Saarlouis mit Präsentation der Ergebnisse der „Schenk mir Zeit“-Aktion

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100 Jahre nach der Schlacht um Verdun

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Die Schlacht um Verdun [vɛʁˈdœ̃] war eine der bedeutendsten Schlachten des Ersten Weltkrieges an der Westfront zwischen Deutschland und Frankreich. Sie begann am 21. Februar 1916 mit einem Angriff deutscher Truppen auf die französische Stadt Verdun und ihre Befestigungen und endete am 19. Dezember 1916 ohne wesentliche Verschiebung des Frontverlaufs.

Quelle: Wikipedia

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https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Verdun#Die_Festung_Verdun

 

Samstagmittag – Rodener Tage 2016 auf dem Rodener Marktplatz

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Wie auch in der Vergangenheit wurden die Rodener Tage eine Woche vor der Saarlouiser Woche eröffnet. Schirmherrin war Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer. 16 Standbetreiber feierten gemeinsam mit den Rodenern die Eröffnung der Saarlouiser Woche auf dem Rodener Marktplatz. Veranstalter war zum erstenmal die Interessengemeinschaft Rodener Tage um Hans Werner Strauß. Eine sehr gelungene Veranstaltung die am Samstagnachmittag mit Öffnung der Stände weiter ging. Neben Spiele und Musik mit DJ Paul, einem Kinderflohmarkt, Wasserspielen für Kinden usw. geht es um 19.00 Uhr weiter mit dem Musical Werk Saarlouis und danach mit Livemusik mit der Band "Die Konsorten".

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Rückblick – Das Land in der Stadt

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Zum 200-jährigen Jubiläum des Landkreises Saarlouis kam das Land in die Stadt. Jägerschaft, Bauernverband, Umweltorganisationen und Kleintierzüchter verwandelten den Großen Markt in Saarlouis in eine bunte Bühne aus Natur, Landwirtschaft und Jagt.

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Rückblick – 26.05.2016 “ KERMES STRAßENFEST „

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In der Gathmannstraße Dillingen fand die offizielle Eröffnung des Kermes Straßenfest vom Türkisch Islamischen Kulturvereins (Haci Bayram Camii) statt. Schirmherr der Veranstaltung ist der saarländische Minister für Justiz, Umwelt und Verbraucherschutz Reinhold Jost.

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Bildquelle: Hans Heller

 

Damals – Fronleichnamsprozession Roden

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Geschichte

Das Fest der leiblichen Gegenwart Christi in der Eucharistie wurde erstmals 1246 im Bistum Lüttich gefeiert und 1264 von Papst Urban IV. durch die Bulle Transiturus de hoc mundo zum Fest der Gesamtkirche erhoben. Unter anderem schrieb Urban IV.: „Wir haben es daher, um den wahren Glauben zu stärken und zu erhöhen, für recht und billig gehalten, zu verordnen, dass außer dem täglichen Andenken, das die Kirche diesem heiligen Sakrament bezeigt, alle Jahre auf einen gewissen Tag noch ein besonderes Fest, nämlich auf den fünften Wochentag nach der Pfingstoktav, gefeiert werde, an welchem Tag das fromme Volk sich beeifern wird, in großer Menge in unsere Kirchen zu eilen, wo von den Geistlichen und Laien voll heiliger Freude Lobgesänge erschallen“.[5]

Die Anregung zu der Schaffung dieses Festes geht auf eine Vision der heiligen Juliana von Lüttich, einer Augustinerchorfrau, im Jahre 1209 zurück. Diese berichtete, sie habe in einer Vision den Mond gesehen, der an einer Stelle verdunkelt war. Christus habe ihr erklärt, dass der Mond das Kirchenjahr bedeute, der dunkle Fleck das Fehlen eines Festes des Altarssakraments. Das mit der Bulle Transiturus de hoc mundo in der lateinischen Kirche eingeführte Fest war das erste, das von einem Papst in den liturgischen Kalender der Gesamtkirche aufgenommen wurde.

Das vierte Laterankonzil hatte 1215 die Wandlung der eucharistischen Gestalten mit der Transsubstantiationslehre präzisiert und zum Dogma erhoben. Die katholische Kirche lehrt, dass in der Heiligen Messe die eucharistischen Gestalten durch die Wandlung wahrhaft zum Leib und Blut Christi werden und Christus darin gegenwärtig ist und bleibt.

Für das Fest entstand ein eigenes Proprium für Stundengebet und Messe, das Thomas von Aquin schuf. Die Hymnen haben den Charakter des Fests entscheidend geprägt: Panis angelicus, Pange lingua, Adoro te devote, Verbum supernum prodiens und die Sequenz Lauda Sion.

Die erste Sakramentsprozession in Bayern fand 1273 in Benediktbeuern statt, in Köln wurde das Fest erstmals 1279 mit einer Prozession begangen. Ihren Höhepunkt an festlicher Gestaltung erreichte die Fronleichnamsprozession im 17. und 18. Jahrhundert. In München zog die Prozession zwischen den Stadtmauern hin, und die vier Evangelien wurden an den vier Stadttoren Schwabinger Tor, Isartor, Sendlinger Tor und Karlstor verlesen.

Die Reformation stand dem Fronleichnamsfest ablehnend gegenüber, da es sich biblisch nicht begründen lasse. Martin Luther: „Ich bin keinem Fest mehr feind … als diesem. Denn es ist das allerschändlichste Fest. An keinem Fest wird Gott und sein Christus mehr gelästert, denn an diesem Tage und sonderlich mit der Prozession. Denn da tut man alle Schmach dem heiligen Sakrament, dass man’s nur zum Schauspiel umträgt und eitel Abgötterei damit treibet. Es streitet mit seiner Schmink und erdicht’en Heiligkeit wider Christi Ordnung und Einsetzung. Denn er es nicht befohlen hat also umherumtragen. Darum hütet euch vor solchem Gottesdienst!“[6]

Das Konzil von Trient (1545–1563) bestätigte das Fronleichnamsfest und wertete es gleichsam zu einer gegenreformatorischen Demonstration auf. Es erklärte:

„Außerdem erklärt der heilige Kirchenrat, es sei eine vorzügliche fromme und erbauliche Sitte …, daß alle Jahr dieses erhabene und ehrwürdige Sakrament … durch die Straßen und öffentlichen Plätze herumgetragen werde.“

– Hans Grassl, Alfons Beckenbauer[7]

Als Reaktion darauf wurde es in manchen gemischt-konfessionellen Gebieten (etwa der Schweiz) üblich, dass die protestantischen Bauern als Provokation den Mist gerade an Fronleichnam auf die Felder ausbrachten; die katholischen Bauern antworteten dann am Karfreitag mit gleicher Münze.

Das Zeitalter der Aufklärung brachte erneut Kritik an der Fronleichnamsprozession. Kritisiert wurde unter anderem das massenhafte Abholzen von Birken und Abbrechen von Reisern derselben, das Abschießen von Salven und der nun als unziemlich empfundene Pomp. Im Kurfürstentum Bayern wurden 1781 Maskierungen und lebende Bilder bei Fronleichnamsprozessionen verboten, wenig später untersagte man das Schießen. 1803 untersagte man Pferdeumritte, das Aufstellen von Bäumchen und das Anlegen von Blumenteppichen.[8]

In Landshut nahm die dortige besonders prunkvolle Fronleichnamsprozession 1807 ein jähes Ende. In einem königlichen Befehl wurde die bisherige Praxis, wonach neun geharnischte Männer auf geharnischten Pferden die Prozession eröffneten und 24 Spanier (Höflinge) und zwölf Edelknaben das Allerheiligste begleiteten, ausdrücklich verboten, da dies die „reine Jesusreligion“ entehre. Nur die drei Geharnischten, die das Stadtwappen symbolisierten, durften bleiben.[9]

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Fronleichnamsprozession von vielen als Demonstration ihres Glaubens gegen die nationalsozialistische Weltanschauung und die Diktatur verstanden.[10][11]

1959 erklärte die römische Ritenkongregation: Die Fronleichnamsprozession ist keine Liturgie, sondern sie fällt als fromme Übung in die Zuständigkeit der Bischöfe.

In der orthodoxen Kirche ist die Verehrung des zur Anbetung ausgesetzten Allerheiligsten unbekannt. Hier lautet ein Grundsatz: Wir verehren die heiligen Gaben, weil wir sie – etwa zur Krankenkommunion – aufbewahren, aber wir bewahren sie nicht auf, um sie zu verehren. Ebenso wie die scholastisch-rationalistische Transsubstantiationslehre wird das Fronleichnamsfest abgelehnt.

Quelle: Wikipedia

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„Unser Land an der Saar“

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Die Saarschleife beginnt kurz hinter dem Merziger Stadtteil Besseringen und endet in Mettlach. Die Luftlinie zwischen Besseringen und Mettlach beträgt nur etwa zwei Kilometer. Die Saar macht jedoch einen Umweg, der nahezu zehn Kilometer beträgt.

Auf dem bewaldeten Bergrücken innerhalb der Saarschleife befinden sich die Kirche St. Gangolf mit Teilen der ehemaligen Klosteranlage und die Burgruine Montclair. Der einzige unmittelbar an der Saarschleife gelegene Ort ist das Dorf Dreisbach, zu dem man mit einer Fähre übersetzen kann.

Sowohl auf der Innen- wie auf der Außenschleife verläuft ein durchgehender Wander- und Radweg.

Quelle: Wikipedia

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Das Land in der Stadt

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Zum 200-jährigen Jubiläum des Landkreises Saarlouis kam das Land in die Stadt.

Jägerschaft, Bauernverband, Umweltorganisationen und Kleintierzüchter verwandelten den Großen Markt in Saarlouis in eine bunte Bühne aus Natur, Landwirtschaft und Jagt.

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Kirmesmontag in Fraulautern mit Musik und Gesang

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Traditionsgemäß wurde auch in diesem Jahr am 23. Mai in Fraulautern der Kirmesmontag mit Musik und Gesang gefeiert.

Der Fraulauterner Sängerbund 1872 und der Berg-und Hüttenarbeiterverein "St.Barbara" Fraulautern hatten ihre Mitglieder und alle Fraulauterner Bürger und Vereine zum gemeinsamen Kirchgang eingeladen.

Nach dem Gottesdienst fand im Vereinshaus Fraulautern ein Frühschoppenkonzert statt. Mitwirkende waren der Musikverein "Nachtigallental" Ihn und die Chöre des Sängerbundes und der MGV 1909 Harmonie Fraulautern.
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Einschränkungen im Aqualouis durch 2. Saarlouiser Swim & Run

20.05.2016

Von: Thorsten Laurent


Am Samstag, den 21. Mai findet im Aqualouis der 2. Saarlouiser Swim & Run statt. Dadurch bedingt stehen im Sportbecken in der Zeit von 12:00 bis circa 14:00 Uhr drei Schwimmbahnen nicht zur Verfügung. Die übrigen beiden Bahnen sowie die weiteren Becken sind nicht beeinträchtigt.

Informationen zu den Öffnungszeiten erhalten sie im Aqualouis unter der Tel.Nr. 06831-95953 626 oder unter www.aqualouis.de

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Rückblick – Handwerkskunst zwischen Tradition und Moderne

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Rodena Heimatkundeverein Roden e.V. besuchte im Rahmen des Ferienprogrammes die Bäckerei Welling Saarwellingen

 

Die Firma Welling gehört im Saarland zu einem der größten Anbieter von Back- und Konditoreiwaren mit eigenen Verkaufsfilialen. Im Rahmen des Saarlouiser Herbstferientreffs erhielten Groß und Klein Einblick in das Herzstück des Familienunternehmens, erfuhren mehr über die traditionelle Handwerksarbeit und kreierten an diesem Vormittag sogar ihre eigenen Backwaren.

Wer liebt es nicht in ein knackiges, frisches Brot oder Brötchen zu beißen, zwischendurch ein Kaffeestückchen zu genießen, oder auch einmal einem herzhaftem Stück Kuchen zu erliegen? Seit 1962 sorgt im Landkreis Saarlouis unter anderem die Bäckerei und Konditorei Welling dafür, dass wir täglich frische Waren in über

 

14 Fachgeschäften kaufen können. Innerhalb der Herbstferien gewährte das Familienunternehmen Groß und Klein einen exklusiven Einblick in die ihre große Backstube, welche sich im Gewerbegebiet von Saarwellingen befindet. Seit 1995 werden hier auf über 1600 Quadratmeter täglich unter anderem frische Brote und Brötchen, Hefeteigspezialitäten, süße Backwaren, Kuchen und Torten angefertigt. Obwohl es sich um eine Großbäckerei mit insgesamt über 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter handelt, suchte man vollautomatische Produktionsanlagen vergebens. Laut Bäckermeister und stellvertretenem Betriebsmeister Thomas Conde, sei man im Hause Welling genau darauf besonders stolz. Das Backen sehe man dort als traditionelle Handwerkskunst an – in der Backstube sowie auch in der Konditorei.

Kindgerecht erklärte Thomas Conde den Gästen den Ablauf in einer Großbäckerei, von der Anlieferung der Grundzutaten, über die jeweiligen Mischungen, hin zum abwiegen, kneten, füllen, glasieren, backen in den großen Öfen – bis zum Abzählen, verpacken und versenden der Ware. Unter fachlicher Anleitung kreierten die großen und kleinen Besucher an diesem Vormittag ihre ganz eigenen Backwaren, welche sie nach dem abschließenden Backvorgang mit nach Hause nehmen durften. Auch das Thema Nachhaltigkeit wird bei dem Traditionsunternehmen groß geschrieben. Unter dem Motto "Verschwenden Beenden" können seit einigen Jahren in zwei sogenannten Vortagsläden hochwertige Backwaren vom Vortag zu verminderten Preisen gekauft werden. Diese befinden sich in Dillingen und Saarwellingen.

Diese Aktion fand im Rahmen des Herbstferientreff der Kreisstadt Saarlouis, Abteilung Familie und Soziales, und dem Rodena Heimatkundeverein Roden e.V. statt.

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Hexenwahn in Roden

Die Opfer dieses Hexenwahns wurden nach dem „Geständnis ihrer Schuld „,dass entweder vor der Angst vor der Folter oder durch die Folter selbst erpresst worden war, normalerweise erdrosselt und dann auf einem Scheiterhaufen verbrannt. Auch in Roden faden die Hexenverfolgungen statt. Vor allem vom Ende des 16. und dem Beginn des 17.Jahrhunderts sind einige Geschehnisse überliefert.

Das erste bekannte Opfer, das in Roden aufgrund des Hexenwahns ums Leben kam, war Elsa Kieffer, die im Jahre 1581 verbrannt wurde. Von ihrem Schicksal weiß man durch eine erhalten gebliebene Urkunde, in der die Konfiszierung ihrer Güter nach der Hinrichtung bestimmt wurde, was im Normalfall mit dem Eigentum der Verurteilten immer geschah. Ihre Hinrichtung fand wahrscheinlich auf dem Rodener Galgenberg statt, wo auch die anderen Rodener „Hexen“ verbrannt wurden. An den Galgenberg erinnert heute noch die Galgenbergstraße in der Rodener Siedlung.

In den Jahren zwischen 1591 und 1597 fanden in Roden jährlich vier bis fünf Hexenprozesse statt. Ebenfalls durch eine Urkunde "Güterkonfiszierung" ist ein Fall aus dem Jahre 1593 überliefert. Bei dieser Hinrichtung wurden der Rodener Jakob Stock und seine Ehefrau verbrannt. Auch in den Jahren 1618, 1619 und 1630 sollen in Roden noch Hexenverbrennungen stattgefunden haben. Während und vor allem nach dem 30 – jährigen Krieg nahm die Zahl der Hexenverfolgungen in der Saarregion deutlich ab, da weite Landstriche nahezu entvölkert waren. Gegen Ende des 17.Jahrhunderts hörten die Hexenverfolgungen, nach einem kurzen Wiederaufkommen, schließlich ganz auf.

Der Hexenglaube konnte sich jedoch auch in Roden bis weit in das 18. und teilweise sogar bis in das 19. Jahrhundert hinein halten. So blieb zum Beispiel die Geschichte über eine Frau aus Roden, die von Pfarrer Schmitt aus Dillingen überliefert wurde. Es handelt sich um folgende Begebenheit:

„Um das Jahr 1739 war viel Lärm in der Gegend um eine Frau zu Roden, die mit dem Bösen besessen sein sollte. Sie war eine fromme Witwe, die viele Jahre von Zeit zu Zeit Anfälle von Krämpfen hatte und für Fallsüchtig angesehen wurde. Diese Anfälle wurden aber zuletzt so stark und so schauderhaft, dass selbst der Pfarrer zu Roden, Dominus Schmitt der sonst ein ganz gelehrter Mann war, sie für besessen hielt. Die Frau wallfahrtete nach St .Hubert, um vom Bösen befreit zu werden. Herr Schmitt schrieb ihr ein Zeugnis, dass sehr viele Andeutungen in selbiger sich hervorheben, also das es scheine, als seye sie vom Bösen Geist besessen, oder stark bezaubert.“

Vgl. FOX Nikolaus; Saarländische Volkskunde

„In Roden hauste eine Hexe, die jeden Abend in Gestalt eines Eichenblattes auf dem Bett einer Nachbarin lag. So oft auch die Nachbarin das ~ Lafblatt ~ entfernte, es lag immer wieder auf der weißen Leinendecke. Eines Abends nahm die geängstigte Frau einen Hammer und nagelte das Blatt an den Bettpfosten. Am anderen Morgen hing die Hexe an der Bettstelle, ihr rechtes Ohr war festgenagelt.“

Vgl: Rupp Ferdinand: Volkskundliches aus dem alten Roden
Vgl: Marc Finkenberg, Geschichte der Kreisstadt Saarlouis, Band 6: Roden traditionsbewusstes Dorf und moderner Stadtteil.

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