Schlagwort-Archiv: Rodena Heimakundeverein Rodena e.V.

Galakappensitzung und Kinderkarneval des SKC „de Boules“ e.V.

In der Mehrzweckhalle Vogelsang geht es an Fastnachtsamstag, 02.03.2019, endlich wieder närrisch hoch her. Der Saarlouiser Kultur- und Carneval-Club (SKC) „de Boules“ e.V. veranstaltet ab 20.11 Uhr seine Galakappensitzung und präsentiert alles, was zu einem gelungenen Abend dazugehört: fetzige Tänze der SKC-Garden, Tanzmariechen und des Männerballetts, witzige Sketche und Büttenreden sowie stimmungsvollen Gesang. Der Kartenvorverkauf für diese Veranstaltung findet am Sonntag, 10.02.19 um 10.11 Uhr im Gasthaus „Zum Stadtkrug“, Schlächterstraße statt. Auch Restkarten sind dort erhältlich.

Mit Pauken und Trompeten und ganz viel „Alleh hopp“ startet die Jugendabteilung des SKC „de Boules“ e.V. an Fastnachtsonntag, 03.03.2019, ihren Kinderkarneval, zu dem alle kleinen und großen Narren recht herzlich eingeladen sind. Los geht’s um 15.11 Uhr mit einem bunten Programm in der Mehrzweckhalle Vogelsang. Neben den Tänzen der Garden und zahlreichen Spielen und werden die schönsten Kinderkostüme prämiert. Karten können an der Tageskasse erworben werden.

Feste Wagner Metz

Die Feste Wagner liegt im Süden von Metz auf einem Hügel zwischen dem
Fluss Seille und dem Bach de Chèrisey. Im Süden und Westen führt die Bahnlinie Metz – Chateau Salins vorbei, im Osten die Straße Metz – Cheminot – Nancy. Mit dem Bau der unregelmäßig geformten Festung wurde 1907 begonnen. Am 17. Mai 1910, mit Ende der Rohbauphase, erhielt die Festung zu Ehren des 1904 tödlich verunglückten Inspekteurs des Festungswesen Generalleutnant Julius Wagner den Namen „Feste Wagner“.Die Feste besteht aus sechs freistehenden Bereichen, die unterirdisch alle mittels Hohlgang verbunden sind. Die Kasernen konnten 1.250 Mann aufnehmen. Das Infanteriewerk Verny besitzt die Form eines gleichmäßigen Trapezes und liegt nördlich des Dorfes Verny. Es besteht aus einer doppelstöckigen Kaserne, einem Bereitschaftsraum, einem Kehlblockhaus, vier Panzerbeobachtern und mehreren Schneckenbeobachtungsständen. Zusammen mit dem I-Werk Verny liegt auf einer Linie auch die Schirmlafettenbatterie Nr. 7, die aus einem M-Raum, einer Brustwehr samt einem Mannschaftsraum und zwei Stellungen für 15-cm-Schirmlafettenkanonen besteht. Die 2 x 15-cm-Schirmlafettenbatterie war an ein Normalspurgleis angeschlossen. Über das Normalspurgleis wurden die Kanonen im Kriegsfall in die Batterie gebracht, ebenso wie die Versorgung mit Munition direkt über die Bahn abgewickelt werden konnte. Der Infanteriestützpunkt Lamencé besteht aus einer großen doppelstöckigen Kaserne, die mit einer flankierenden Kasematte für zwei 7,7-cm- Kanonen versehen ist. Von hier kann das Seille-Tal in westlicher Richtung unter Feuer gehalten werden. Panzerbeobachter, Bereitschaftsraum und Kehlblockhaus vervollständigen das Ensemble. Die Panzerhaubitzbatterie ist mit vier 15-cm Haubitzen ausgestattet. Hier befindet sich auch das Kraftwerk, das mit Hilfe von Einkolben-Ottomotoren (Benzolmotoren) die Elektrizitätsversorgung der gesamten Festung übernimmt. Die Panzerkanonenbatterie ist mit vier 10-cmKanonen ausgerüstet. Das Infanteriewerk Avigy besitzt einen trapezförmigen Umriss und setzt sich aus einer doppelstöckigen Kaserne, Bereitschaftsraum, zwei Grabenstreichen, einem Kehlblockhaus, drei Panzerbeobachtern und mehreren Schneckenbeobachtungsständen zusammen. Das Infanteriewerk Seille besteht aus einer Kaserne, Bereitschaftsraum und einem Artillerie-
Panzerbeobachtungsstand.

Textquelle:
http://www.feste-wagner.de

Die Zahl der Besucher der Feste Wagner in Metz, dem einzigen Werk der ehemaligen deutschen Großfestung, das offiziell besucht werden kann, hat dramatisch nachgelassen.

Das ist schade, zumal die französische Organisation ADFM inden vergangenen Jahren Außerordentliches geleistet hat, umBesuchern ein umfassendes Bild zu vermitteln, wie die alten Werke in der Kaiserzeit ausgesehen haben.

Seit Jahren arbeitet eine kleine, aktive Gruppe der ADFM (Association Découverte de la Fortification Messine) unter der Leitung ihres langjährigen Vorsitzenden Raymond Decker an der Wiederherstellung ehemaliger Einrichtungen der Feste Wagner. Erstes Ziel war die Wiederinstandsetzung der beiden Panzerbatterien. Bei allen 8 Türmen, also bei der 4 x 10-cm-Kanonenbatterie und bei der 4 x 15-cm- Haubitzbatterie fehlten nichtnur die Geschützrohre, sondern auch die mit den Panzerkuppeln fest verbundenen Lafetten und die gesamte Turmtechnik. Nur die leeren Panzerkuppeln deckten die Turmschächte.

Mit Hebeln wird die leere Kuppel zunächst aus ihrer
Kalotte gehoben und auf Rundhölzer gesetzt. [Wernet April 2004]

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Die leere Kuppel ist angehoben und ruht auf Rundhölzern. Eine leichte Laufkatze ist montiert. Sie dient zum Ablassen der Einzelteile der Turmmechanik, die bereits auf der Batteriedecke zwischengelagert sind. Im Vordergrund die neue Pivotsäule. [ADFM 2004]

Die untere Ebene eines der liebevoll und aufwendig restaurierten 10-cm-Panzertürme. [Wernet 2019]

Die 4 x 15-cm-Panzerhaubitzbatterie

Der Wiederaufbau der 4 x 15-cm-Panzerhaubitzbatterie begann zunächst mit zwei Türmen: Im Frühjahr 2006 die Demontage auf der Feste Kaiserin und bereits am 5. und am 20. Juli ihr Abtransport und Ablassen in die Turmschächte der Feste Wagner.

OLYMPUS DIGITAL CAMERASo sah die vordere der beiden Maschinenhallen noch 1996 aus…[Wernet 1996]

und so zu Beginn der Arbeiten 2016. [ADFM April 2016]

Weitere Fotos auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/RodenaHeimat/

Rodena bedankt sich bei Inge und Dieter Wernet für den Bericht und die schönen Bilder!

 

10. Januar 2019 – 250. Geburtstag von Marschall Ney

 

 

 

 

Das Leben des Marschalls

Kindheit in der kleinen Festung

Unter den Saarlouiser „Buwen“, denen man etwa 1780 bei ihren Spielen zusah, die einen „Stragavol“ in der Lisdorfer Au steigen ließen, die sich an dem großen Wasserbecken mit einem Springbrunnen in der Mitte des Marktes mit Wasser verspritzten, die gerne mit „Schmadraille“ spielten, die in der „Flosse“, dem Saarlouiser „Coulang“, nach kostbaren Fundstücken wühlten, die auf dem Rempart „Hirle fenken“ gingen, die in der Poterne die Leut erschreckten, die im Beaumaraiser Bruche Froschschenkel am Feuerchen brieten und verspeisten, hob sich von seinen Alterskameraden einer durch Körpergröße und fuchsrotes Harr hervor. Das war Michel Ney, der Sohn des Böttchers Ney, 1769 in der Biergasse geboren.

Es war die Zeit, in der morgens und abends Hüh- und Hufklappern der Kavalleriepferde der Garnison an dem großen Wasserbecken in der Mitte des Plarc d Armes, des Marktplatzes, getränkt wurden, die Zeit, in der in einem Winter infolge Eisstau an der Brücke ein Überschwemmung von 1 Meter Höhe auf dem Markte war (wie es die Wassermarkte an der heutigen Post noch zeigt), die Zeit, in der man sich um die Ehre und das Vorrecht des Anzündens der Freudenfeuer am Ludwigstage stritt, da die ersten Laternen in Saarlouis an den Straßenecken angebracht wurden, die Zeit, in der die Krönung Ludwigs XVI., die Geburt des Dauhins und das 100-jährige Bestehen der Stadt feierlich begangen wurde.

Die goldene Zeit von Saarlouis, die war vorbei, jene Jahre nach der Gründung, als Saarlouis das wirtschaftliche Zentrum der neugegründeten Saarprovinz und Sitz des Siège Présidal, des obersten Gerichtshofes der Saarprovinz war (in Anlehnung an das ehemalige Balleigericht Wallerfangen für das deutschsprechende Lothringen). Saarlouis war eine kleine Festung an der Grenze des seit 1766 französich gewordenen Herzogstums Lothringen.

Vater Ney schickte seinen Sohn in die Schule der Augustiner, jenes Ordens, der nach der Gründung von Saarlouis 1685 von Wallerfangen nach Saarlouis verlegt worden war. Danach ist er Schreiber in der Notariatsstube des Maitre Valette und später Schreiber auf der Dillinger Hütte

Quelle: Dora Dimel/Beaumarais – Marschall Ney und seine Heimat

Datenschutz Grundverordnung – Infos für Vereine, Webseiten Betreiber und Blogger

Die neue Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union ist im Mai 2018 in Kraft getreten.

Dienstag, den 29.01.2019, 19.00 Uhr findet in Victors Residenz, Eingang The Club, Bahnhofsallee 5-7, 66740 Saarlouis, Saal New York eine Veranstaltung über die Datenschutz Grundverordnung statt.

Rechtsanwalt Michael Weller beantwortet die wichtigsten Fragen zur DS-GVO.

Verwendung personenbezogener Daten auf Ehrenamtliche und Vereine – Auswirkung der Datenschutzgrundverordnung

Beachtung von rechtlichen Vorschriften

Konsequenzen die auf Ehrenamtler und Vereine zukommen

Veränderungen die von Verbänden und Vereinen durchgeführt werden müssen um den gesetzlichen Vorschriften der neuen Datenschutzverordnung zu entsprechen.

Vereine bzw. Verbände sollten unter anderem prüfen, ob die erforderlichen Maßnahmen wie

Erstellung eines Verarbeitungsverzeichnisses nach Art. 30 DSGVO

Abschluss von Vereinbarungen zur Auftragsdatenverarbeitung mit externen Dritten gem. Art. 28 DSGVO (z. B. Datenerhebung über Webseiten)

Überarbeitung von Einwilligungserklärungen gemäß den Vorgaben der DSGVO

Sicherstellung der Betroffenenrechte gem. der DSGVO getroffen wurden.

Den Teilnehmern werden eine Teilnahmebescheinigung und eine Liste weiterführender Informationsquellen Mustervordrucke ausgehändigtso dass auch Vorlagen und Muster für die tägliche Vereinsarbeit leicht augefunden und genutzt werden können.

Eintritt: Frei

Wir bitten um Anmeldung bei:

Rodena, Heimatkundeverein Roden e.V. (per Mail: info@rodena.org)

Landesverband der heimatkundlich-historischen Vereine des Saarlandes,

Helmut Grein, 01577 26 26 893

oder Rodena Heimatkundeverein Roden

Rosa-Maria Kiefer Paulus, 0162 460 86 59

Rückblick-Victor’s Weihnachtsfeier-Abend

Rückblick-Victor's Weihnachtsfeier-Abend

In festlichem Ambiente, Live-Musik von „Dreierpasch“ (Kolja Koglin & Tobias Rößler) und vielen Köstlichkeiten fand in "The Club" Victor's Weihnachtsfeier-Abend statt.

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Rückblick: Weihnachtszauber mit dem Rathauschor

Wie auch in den vergangenen Jahren, so hatte auch 2017 der Rathauschor die Tradition des Adventssingen fortgeführt.

Zum Adventskonzert des Rathauschores waren wie üblich aktive und ehemalige Rathauskollegen und auch die Öffentlichkeit eingeladen.Die Besucher konnten sich auf besinnliche Weihnachtslieder freuen. Bürgermeisterin Marianne Jost bedankte sich für die gelungene Darbietung desChores und Harald Amann wünschte allen im Namen des Chores ein Frohes Fest.. Weil die Adventszeit 2017 so kurz ausfiel, kam das Friedenslicht jedoch erst  Tage später in Saarlouis an, sodass die Pfadfinder St. Georg zum Weihnachtsliedersingen das Friedenslicht aus Bethlehem nicht zu diesem Anlass rechtzeitig ins Rathaus bringen konnten. Ausnahmsweise mussten beide Anlässe getrennt voneinander stattfanden.

 

Nachträglich ein frohes neues Jahr 2018

Wir wünschen unseren Mitgliedern, Freunden und Bekannten ein frohes Neues Jahr und
einen guten Start in 2018.

Życzymy naszym członkom, przyjaciołom i znajomym szczęśliwego Nowego Roku i
dobry start w 2018 roku.

We wish our members, friends and acquaintances a Happy New Year and
a good start in 2018.

Nous souhaitons à nos membres, amis et connaissances une bonne année et
un bon début en 2018.

Auguriamo ai nostri soci, amici e conoscenti un felice anno nuovo e
un buon inizio nel 2018.

Les deseamos a nuestros miembros, amigos y conocidos un Feliz Año Nuevo y
un buen comienzo en 2018.

ขอให้สมาชิกเพื่อนและคนรู้จักของเรามีความสุขในวันขึ้นปีใหม่และ
การเริ่มต้นที่ดีในปีพ. ศ. 2561

K̄hx h̄ı̂ s̄māchik pheụ̄̀xn læa khn rū̂cạk k̄hxng reā mī khwām s̄uk̄h nı wạn k̄hụ̂n pī h̄ım̀ læa
kār reìm t̂n thī̀ dī nı pīph. Ṣ̄. 2561

Regie de Mines de la Saare

Im Rahmen des Zusammenschlusses musste die Grube Duhamel, die keine Kohlewäsche mehr hatte, die Grube Griesborn mit übernehmen.

Aus diesem Grund wurden 1950 auf Duhamel nachstehende Gebäude errichtet:

Kohlewäsche
Sieberei
neuer Wagenumlauf über Tage
Grubenbahnhof

Quelle: Bergwerkskalender 1950
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Rückblick – Christliche Bergmette 23.12.2017

In der Apollonia-Kapelle Fraulautern fand am 23.12. die dritte Christliche Bergemette statt. Nach der Begrüßung der Besucher durch Pfarrer Rolf Dehm und Klaus Hiery sprach der Vorsitzende der Berg- und Hüttenvereine „St. Barbara“ Fraulautern und des Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten und Knappenvereine des Saarlandes ein Einfahrgebet. Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer hielt die Bergpredigt. Nach dem Evangelium trug Roland Kiefer ein Gebet zur Ausfahrt vor. Es folgte die Verabschiedung ins neue Jahr durch Klaus Hiery. Die Bergmette endete mit dem Steigerlied und dem Auszug der Knappen.

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Generationenwechsel im französischen Honorarkonsulat

20.12.2017

Von: Sascha Schmidt

Weil der bisherige Amtsinhaber Michel Bouchon die Altersgrenze erreichte, schied er dieses Jahr aus dem Amt. Nachfolgerin ist
seine Tochter Myriam Bouchon. Eine Feierstunde im Empfangssaal des Rathauses bot Anlass zum Rückblick und für ein herzliches Willkommen.#

Deutsch-Französische Freundschaft und der Einsatz für ein vereintes Europa, Heimat, Jugend und Galette des Rois: Zu jedem Buchstaben im Alphabet fiel Bürgermeisterin Marion Jost eine Eigenschaft, ein Schlaglicht oder eine persönliche Anekdote ein zu Michel Bouchon. Acht Jahre lang war der Franzose, der mit seiner deutschen Frau Charlotte in Neuforweiler lebt, Honorarkonsul der Republik Frankreich für die Landkreise Saarlouis und Merzig-Wadern. Zahllosen Menschen half er in dieser Zeit, 500 Personen sprachen alleine im vergangen Jahr bei ihm vor. Als Honorarkonsul war es seine Aufgabe für sie Probleme zu lösen, die im deutsch-französischen Lebensalltag entstehen und dabei auch so manche, bislang unbekannte Hürde zu überwinden.

Von Anfang an, betonte Bouchon bei der Feierstunde im Rathaus, sei er bei seiner Aufgabe getragen gewesen „von dem Wunsch, hilfreich und nützlich zu sein, die Erwartungen und Sorgen all derer vor Augen, die bei uns vorsprachen und immer mit dem Anspruch dabei meinem Land zu dienen.“ Doch das praktizierte Selbstverständnis Bouchons reichte darüber weit hinaus: „Es geht auch darum, Frankreich zu repräsentieren und zu präsentieren, für Frankreich zu begeistern und die Freundschaft zu vertiefen, die unsere beiden Völker vereint. Es geht darum, der jungen Generation den europäischen Geist einzuhauchen, unsere Kultur lieben zu lernen und in der Stadt das französische Flair lebendig werden zu lassen, das ihr so gut zu Gesicht steht.“ Einen besonderen Dank richtete er an Odile und Claude Villeroy, die ihn seinerzeit „an diese ungewöhnliche, aber außerordentlich interessante Tätigkeit“ heranführten.

Weil Michel Bouchon im Sommer die Altersgrenze erreichte, schied er aus dem Amt des Honorarkonsuls. Auf ihn folgt seine Tochter Myriam Bouchon, die im Oktober offiziell ihr ‚Brevet‘ von der französischen Botschafterin Anne-Marie Descôtes überreicht bekam. „Es ist bei uns Ehrensache, Bürgern, die in Not geraten sind, Hilfe und Unterstützung zu gewährleisten“, sagte die 43-Jährige und machte damit klar, dass sie die Ideale ihres Vaters teilt und diese auch in Zukunft als Honorarkonsulin weiterführen wird. Ebenso sei es ihr ein besonderes Anliegen, kulturelle Aktivitäten mit deutsch-französischem Hintergrund zu unterstützen und anzuknüpfen an entsprechende Projekte, die sie bereits in ihrem Beruf als Lehrerin und in Kooperation mit Saarlouiser Schulen realisiert hat.

Das Büro des Honorarkonsulats befindet sich im Rathaus, Eingang Pavillonstraße, und ist immer dienstags in der Zeit von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet.

Bild- und Textquelle: https://www.saarlouis.de/home/aktuelles/info/artikel/generationenwechsel-im-franzoesischen-honorarkonsulat/

Sascha Schmidt

Rückblick – Kinder erleben Natur – Ausflug zum Marienhof Gerlfangen

 

Über 40 Teilnehmer (Kinder mit Eltern und Großeltern) besuchten den Bio-Bauernhof Marienhof" in Gerlfangen bei Rehlingen-Siersburg. Bei der zweistündigen Hofbesichtigung entführte Bauer Stefan Zenner die Gruppe in die Welt der Tiere des Marienhofes. Dabei erfuhren alle Teilnehmer viel über den Ablauf auf dem Hof und eine artgerechte Tierhaltung.

Der Marienhof liegt am Ortsausgang von Gerlfangen, umgeben von Wiesen und Ackerlandschaften. Am Anfang des Hofrundgangs erzählte Bauer Zenner, dass der Hof schon seit 1965 existiere. Seine Eltern fingen damals mit 15 Hektar Land und sieben Milchkühen an. 20 Jahre später übernahm er den Hof mit dann schon über 80 Hektar Land und 35 Kühen. Seit dieser Zeit hat sich der Bauernhof stark erweitert. Mittlerweile habe er fast 100 Milchkühe und ca. 300 Tiere in den Ställen. 1992 stellte er auf ökologischen Landbau um. Auf fast 200 Hektar pflanzt und erntet er Gemüse, Roggen, Weizen, Dinkel und vieles mehr an.

Bei den Besichtigungen der Ställe kamen die Besucher unter anderen den Milchkühen, Rindern und Schweinen sehr nah. In den zum Teil offenen Ställen sah man neben ausgewachsenen Rindern auch Milchkälber, welche erst ein paar Wochen alt waren. Bauer Zenner führte die Besucher noch zu einem Herzstück des Hofes – den Melkraum. Hier werden zwei Mal täglich die Kühe gemolken. Durchschnittlich gibt eine Milchkuh auf seinem Hof 7000 Liter im Jahr. Bei der Führung betonte Zenner, dass er als Biobauer sehr genau darauf achte was seine Tiere zu fressen bekämen. Auf Leistungssteigernde Zusatzmittel im Futter oder auf chemische Mittel auf dem Feld verzichtet er. Im Sommer, wenn die Wiesen grün und saftig sind geht sein Vieh auf die Felder. Wirtschaftlich gesehen könnte er die Produktion seiner Milchkühe steigern. Dies würde jedoch bedeuten, daß der Anteil des Kraftfutters gesteigert werden müsse.

Alle Tiere auf dem Hof haben entweder auf den Weideflächen oder auch innerhalb der unterschiedlichen Ställe weitläufig Platz. Schweine, Kühe und Rinder reagieren verschieden auf klimatische Bedingungen. Während die Schweine Wärme benötigen, kommen Kühe und Rinder mit der Kälte gut klar.

Am Ende des Rundgangs stand für alle großen und kleinen Besucher ein Abstecher im Biohofladen an. Unter dem Motto "Selbstgebackenes aus SELBST erzeugtem Getreide, Selbstverständlich Vollkorn" werden in dem kleinen Laden seit 2007 ausschließlich Produkte verkauft, welche auf dem Bauernhof hergestellt werden.  Wer wollte konnte sich dort mit Hausmannskost eindecken. Neben verschiedenen Fleischsorten können dort unter anderem Gemüse, Obst, mehrere Käsesorten, Backwaren, Getreide, Eier oder frische Milch gekauft werden.

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Weitere Fotos auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/RodenaHeimat/

 

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