Der neue Newsletter ist jetzt online mit vielen Berichten und Veranstaltungstipps aus Saarlouis und der Region.
https://lokalesbuendnissaarlouis.files.wordpress.com/2016/02/newsletter_ii_2016.pdf

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Damals alte Krämer Waage –
Im Jahre 1669 wurde die Tafelwaage erfunden. Sie gehört zur Gruppe der mechanischen Waagen und wurde für Wägebereiche bis 10 kg hergestellt. Das Gewicht der Ware ist erreicht wenn sich Gewichts- und die Warenseite auf einer Linie befinden.
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Der Wasserkessel diente vor Jahrem in der Küche dem Erwärmen von Wasser auf einem Kohleofen oder Herd . Das Wasser wurde unter anderem zum Kochen von Tee oder Kaffee genutzt. Der Kessel hatte einen Inhalt von ca. 2 Litern Wasser und bestand aus Kupfer, Aluminium oder emailliertem Stahlblech. Einige der Kessel verfügten über eine Dampfpfeife die ein Signal gab wenn das Wasser kochte.
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Das Rodener Platt Ist eine moselfränkische Mundart, die seit Jahrhunderten in unserem Heimatdorf gesprochen wird. In jedem Saarlouiser Stadtteil weist sie Abweichungen auf. Das typische am Rodener Dialekt ist, dass wir teilweise die Vorsilben nicht ganz aussprechen. Das n und das t werden verschluckt.
Der Rodener sagt z.B.:“ Eich ha mei Schirz agedohn, un de
Gommerden agemach, da benn eich fogang.“
Im Laufe der Jahre sind jedoch viele alte Ausdrücke verlorengegangen und wurden durch hochdeutsche oder englische Wörter ersetzt. Wir sammeln "altmodische Wörter" und schreiben sie auf!
Gehen wir nun weiter zum "B"
Bääken scheuchen
Bäätsch Brotknäuschen
Baamolig Speiseöl
battern stehlen
Bauchlappen Rauchfleisch
Bettsaicherten Löwenzahn
Bibelchen Tannenzapfen
Bibelchen Küken
Bibelches-Söpp Einbrennersuppe mit Kartoffeln
Bibi Barbara
Bibbes einfache Blut- oder Leberwurst
Biekes Jauche
Bissin Griffeldose
Bietzen Zöpfe
Bloder Blase (z.B.: am Fuß)
Blotzert Französische Münze
bleuer Kappes Rotkraut
Blöfurzen-dicker imaginere Person (kann jeder sein)
Bokgeln gritzeln, schlecht schreiben
Böll Schöpfkelle
Boss Beule
Barchart Barchent = Baumwollflanell
Bowelchin geschmackloses Kleid (Jiddisch: Pofel)
Bööz aufgeschmissen (Fastnachtsnarr)
Bocks Hose (Box)
Bremmen Ginster
Broschtlappen Herrenweste
Boule Schimpfwort für Saarlouiser
Bouwle Bübchen
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Als Hüter der Höhe von Rohrbach-Les-Bitche hat das Infanteriewerk Rohrbach den feindlichen Angriffen im Laufe des militärischen Feldzuges 1939-1940 erfolgreich Widerstand geleistet. Im Bunker erlebten wir den Alltag des 166. Festungsregiments. 25 m unter der Erde befinden sich Küche, Kraftwerk, Kaserrne usw. Zum Abschluß der Führung besichtigten wir den versenkbaren Panzerdrehturm.
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Quelle alter Bilder: Fort Casso
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http://http://www.fortcasso-maginot.com

Die Schlacht von Verdun begann am 21. Februar 1916 mit dem Angriff auf die Festung Verdun. Sie gehört zu den verlustreichsten Schlachten des 1. Weltkrieges. Französische und Deutsche Soldaten standen sich in einem Stellungskrieg gegenüber. Über 800 000 Menschen verloren ihr Leben. Am 25. Februar wurde Fort Douaumont eingenommen. Die Schlacht um Verdun endete am 19. Dezember.
Noch Heute befinden sich Waffen, Blindgänger und Knochen in der Erde.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Verdun

Fort Vaux (eigentlich „Fort de Vaux“) war eine französische Festung nahe der im Ersten Weltkrieg heftig umkämpften Stadt Verdun in Lothringen/Frankreich.
Quelle: Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Fort_Vaux
Alte Fotos: Quelle Fort Vaux
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AUTOR: Josef Theobald
VORWORT
Die älteste Deutsch-Sendung aus dem Ausland kam aus Moskau. Sie
hatte ihre Premiere am 7. November 1929. Von den damaligen Feier-
lichkeiten zum Tag der „Oktober-Revolution“ wurde nämlich an diesem
Tag eine Direkt-Reportage in Deutsch gesendet. Das war die Geburts-
stunde des Auslandsrundfunks der damaligen Sowjetunion. Dies war
kein Zufall. Deutschland rückte damals verstärkt in den Blickwinkel der
Weltrevolution. So war Deutschland den Herren im Kreml sehr wichtig
gewesen. [1]
Im Vergleich zu Deutschland hatte die Rundfunktechnik in Russland
einen schweren Start. Die Spezialisten, die auf diesem Gebiet tätig
waren, arbeiteten unter denkbar schwierigen Rahmenbedingungen.
Denn man misstraute ihnen. Dabei ist vorwiegend an den Leiter des
Radiolaboratoriums von Nishni-Nowgorod, Herrn Prof. M. A. Bontsch-
Brujewitsch, zu denken. Nur dem persönlichen Eingreifen und der Un-
terstützung W. I. Lenins war es zu verdanken, dass das Laboratorium
weiter bestand und bei der Entwicklung des Rundfunks in der Sowjet-
union große Bedeutung erlangen konnte. [2]
BEITRAG
Am 07. November 1929 begannen über einen Langwellensender des
sowjetischen Zentralrates der Gewerkschaften nun erste Sendungen
in deutscher Sprache. Geprägt war das Programm vom gesprochenen
Slogan „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“ und schließlich vom
Kampflied der internationalen Arbeiterbewegung „die Internationale“.
Der sowjetische Historiker mit Namen Wladimir Ostrogorski unterstrich
dabei, dass von jetzt an die Forderungen der „revolutionären Arbeiter“
erfüllt seien.
Erste kritische Stimmen in der bürgerlichen Rundfunkprogrammpresse
kamen mit Verzögerung. Nach dem abgehaltenen vierten Kongress der
„Roten Gewerkschaftsinternationale“ im März 1928 wurde plötzlich das
Funkwesen als ein „machtvolles Mittel für .. Agitation, Propaganda, Kul-
tur- und Aufklärungsarbeit“ gesehen. Es könne bei konkreten politischen
Ereignissen, wie Streiks und Wahlen, eine wichtige Rolle spielen.
So legte denn auch die Reichswehr nach wenigen Wochen einen ersten
Bericht zum Thema „bolschewistische Rundfunkpropaganda in deutscher
Sprache“ vor. Montags, mittwochs und samstags würden kommunistische
Lieder, Rezitationen und Theaterstücke sowie antireligiöse Propagandavor-
träge ausgestrahlt. Später wurden die Programme durch die Beantwortung
von Hörerfragen und Gespräche mit Wissenschaftlern, Schriftstellern und
Arbeitern aus Deutschland, die die Sowjetunion bereist hatten, bereichert.
Zwei Monate nach Aufnahme der Sendungen aus Moskau sah sich die
Presseabteilung beim Auswärtigen Amt gezwungen, beim Reichspost-
ministerium anzufragen, ob der Moskauer Sender „mit den üblichen Pri-
vatapparaten aufgefangen werden könne, so dass die Gefahr einer pro-
pagandistischen Einwirkung auf weitere Kreise, insbesondere der Arbei-
ter, besteht“. Auch die sozialdemokratische Presse und die Zeitungen
der Mitte- und Rechtsparteien nahmen sich des Themas an. Denn diese
hatten befürchtet, der Moskauer Sender werde weitere Unruhe im ohne-
hin durch die heraufziehende Weltwirtschaftskrise geschüttelten Reich
schüren. Diese Sorge war begründet. Durch die Reichstagswahl vom
September 1930 wurde die KPD zur drittstärksten Partei. Man rechnete
hier mit einem größeren Gewicht in der nahen Zukunft.
Im Januar 1931 ergriff das Zentrumsorgan „Germania“ die Initiative und
forderte in einem „Moskau im Radio“ überschriebenen Artikel „scharfe
Maßnahmen“ gegen die „von der Sowjetregierung inszenierte Kommu-
nistische Propaganda auf deutschem Boden“. So müsse sich die Reichs-
regierung mit allen diplomatischen und politischen Mitteln gegen einen Zu-
stand zur Wehr setzen, der des Reiches unwürdig sei. Zwei Monate später
beschäftigte der Streit um die deutschsprachigen Sendungen aus Moskau
auch das Reichstagsplenum, nachdem in Ausschussberatungen davon ge-
sprochen wurde, der Gewerkschaftssender verstoße gegen internationale
Verträge, die die Staaten zur Nichteinmischung in die inneren Angelegen-
heiten eines anderen Staates verpflichteten. Der Vorsitzende der kommu-
nistischen Fraktion, Ernst Torgler, entgegnete dagegen, dass Tausende
und Abertausende von deutschen Arbeiterrundfunkhörern jene Vorträge
des Moskauer Gewerkschaftssenders dem innerdeutschen Programm
vorziehen würden. Der Rundfunk sei ein Instrument der herrschenden
Klasse in Deutschland. So werde man nicht verhindern können, dass
die Arbeiter mit Begeisterung und mit Freude sich die Vorträge vom
besagten Gewerkschaftssender anhören würden. Denn hier würden
die Dinge so dargestellt, wie sie seien und nicht so, wie man sie gern
darstellen möchte, um die Arbeiter ruhig und friedlich zu erhalten in
einer Zeit, wo man ihnen noch das letzte nähme. Reichspostminister
Georg Schätzel von der Bayerischen Volkspartei wandte ein, dass es
keinen Staat geben könne, der auf sein Leben und seine Existenz noch
etwas gibt, wenn er sich von einem anderen Staat in derartiger Weise in
seine inneren Verhältnisse hineingreifen lasse.
Vorliegende Bündel von Abhörberichten aus der Reichskanzlei gaben
fortan Anlass zu Gegenmaßnahmen. Denn mittlerweile wurde bei dem
Moskauer Sender zu einem Kampf gegen die Sozialdemokratie und den
faulen Kapitalismus aufgerufen. [3] Folglich regte also die Zentrumsab-
geordnete Helene Weber an, sich doch den Propagandaeifer Russlands
zum Vorbild zu nehmen. Eine bisher erfolglose Demarche des deutschen
Botschafters in Moskau, Herbert von Dirksen, im sowjetischen Außen-
kommissariat kam zur Sprache. Es handele sich aber hier um einen
russischen Gewerkschaftssender, der angeblich für die Deutschen
der Wolgarepublik bestimmt sei, auf den die Sowjetregierung ohne-
hin keinen Einfluss habe. Eine Runde in der Reichskanzlei beschloss
neben Störaktionen Sendungen der Berliner Rundfunkgesellschaft, um
„die deutsche Öffentlichkeit über die wahren Zustände in Russland auf-
zuklären“.
Im Juni 1931 begannen bei der „Deutschen Welle“ Vorträge unter dem
Sendetitel „Bilder vom heutigen Russland“ unter Mitwirkung des Haupt-
referenten, dem Regierungsrat im preußischen Staatsministerium mit
Namen Herbert Weichmann, der die Sowjetunion zu dieser Zeit selbst
bereist hatte. Ein deutscher Telegraphiesender störte die Reportage
Egon Erwin Kischs vom Roten Platz am 07. September 1931. Im Ge-
genzug überlagerte ein sowjetischer Störsender zeitweise den Sen-
der Königswusterhausen, der die Programme der „Deutschen Welle“
verbreitete. Diesen ersten deutsch-sowjetischen Ätherkrieg begleite-
ten innerdeutsche Auseinandersetzungen, die fast bis zum Ende der
Weimarer Republik anhielten. [4]
NACHTRAG
Angesichts der Weltwirtschaftskrise entwickelte sich Deutschland immer
mehr zu einem politischen Schauplatz radikaler Kräfte: nämlich auf der
einen Seite die Rechtsradikalen unter dem Dach des Nationalsozialis-
mus (NSDAP) und auf der anderen Seite die Linksradikalen unter dem
Dach des Kommunismus (KPD). Daher wurden die gemäßigten Kräfte
zunehmend in die Enge getrieben.
Nicht nur die Nationalsozialisten hatten paramilitärische Einheiten, wie
die SA mit 400.000 Mitgliedern. Auch die Kommunisten konnten sich
auf den Rotfrontkämpferbund stützen, deren Mitgliederzahl auf etwa
150.000 Mitgliedern geschätzt wurde. Die KPD sah in den National-
sozialisten die Trabanten der „Diktatur der Bourgeoisie“. In Wirklich-
keit wurde die Bourgeoisie zum Trabanten der NS-Diktatur. Demnach
versuchte jede Seite, die Massen für sich zu gewinnen.
Die Auflösung des Reichstages bot den Kommunisten eine neue Ge-
legenheit zur außerparlamentarischen Aufrüttelung und Mobilisierung
der ausgebeuteten Massen. Hier steht außer Frage, dass von nun an
die Kommunisten einen entscheidenden Anteil hatten, dass die her-
kömmlichen Formen der politischen Auseinandersetzung verlassen
wurden. Kam es zunächst zu Schlägereien, bei denen auch Schüsse
fielen, so endeten jedoch diese Auseinandersetzungen mit Aktionen
von Terrorgruppen, die vor der einschreitenden Polizei keinen Halt
machten. Die Freigabe der Straße für die SA habe schließlich die
kommunistischen Terrorgruppen erneut dazu veranlasst, nun ihr
Bestehen unter Beweis zu stellen.
Bei den Reichspräsidentenwahlen im April 1932 (zweiter Wahl-
gang) gewann der KPD-Kandidat Ernst Thälmann 10,2 % der
abgegebenen Stimmen. Adolf Hitler gewann 36,8 %. Gewinner
der Wahl war erneut Paul von Hindenburg, ein Kriegsheld des
I. Weltkrieges, der als parteiloser Kandidat und Monarchist den
Republikanern eher misstraute. [5]
Daraus kann ersehen werden, dass die rechten Parteien und
unabhängige Kandidaten doch einen eindeutigen Vorsprung
hatten.
50 Jahre 1966 – 2016 – AH 1. SC Roden
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Zu einem Neujahrsempfang lud der Vorstand des SPD-Ortsvereins Steinrausch unter dem Vorsitz von Jürgen Paschek seine Mitglieder in das Mehrgenerationenhaus auf dem Steinrausch ein. Im Rahmen des Empfangs wurden auch verdiente Mitglieder der Partei von der SPD-Generalsekretärin der SPD Saar Petra Berg geehrt.
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