Wir wünschen unseren Mitgliedern, Freunden und Bekannten einen schönen 3. Advent!
Der Vorstand des Rodena Heimatkundeverein Roden e. V.
https://www.youtube.com/watch?v=SXh7JR9oKVE

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In unserem kleinen Saarlouis war indes eine andere Zeit angebrochen, eine Zeit, an der auch der vergessene französische Wachposten auf der Vaubaninsel nichts hatte ändern können. Saarlouis war preußisch geworden. Wie weit aber Berlin von Saarlouis entfernt war, ersieht man aus der kleinen Anekdote, wonach den Saarlouisern auf eine ihrer zahlreichen Beschwerdeschriften in der ersten Hälfte des vorherigen Jahrhunderts von Berlin die Antwort kam mit der Anrede: An die dortige Stadtverwaltung. Die Saarlouiser sprachen es nur ein klein wenig anders aus und sagten: „So eine Unverschämtheit von den Berlinern. Mir ben doch net doortig“ (doortig ist in Saarlouis Mundart verrückt). Un das Hin- und Herschreiben zwischen Berlin und Saarlouis – ob doortig oder nicht doortig – wollte kein Ende nehmen.
Ein Gesinungsumschwung wurde eingeleitet in Frankreich durch die Veröffentlichung geschichtlicher Werke, die Dokumentation der napoleonischen Feldzüge. Die Herzogin von Angoulème, die Tochter des enthaupteten Königs Ludwigs XVI., Neys ergrimmteste Feindin, war tief ergriffen und gab ihrer Reue Ausdruck, als sie von den unvorstellbaren Leiden der französischen Armee in Russland und von Neys aufopferungsvoller Nachhutführung las. „Wenn noch einmal, wie damals das Schicksal Neys in meine Hand gelegt werden könnte, die Begnadigung würde ihm diesmal nicht versagt werden“. Die Mauer des Luxemburggartens, die Stelle, an der Ney erschossen worden war, sein Grab auf dem Friedhofe Père Lachaise waren Wallfahrtsorte geworden. Die Zeit war gekommen, in der auch Napoleons Name in der guten Gesellschaft wieder genannt werden durfte. Ein Kranz von Liedern und Geschichten wob sich um ihn und seine Getreuen dank der Geschichte von Bérenger, dem Dichter der Lègende napoléonienne.
Um diese Zeit durften die Saarlouiser ihren Gefühlen Ausdruck geben. Im Jahre 1829 wurde an Marschall Neys Geburtshaus die schlichte und doch so beredte Gedenktafel angebracht, die wir heute noch dort sehen. „Ici est le maréchal Ney“. Im Jahre 1830 verlangten die Bewohner des Moseldepartements, dass Marschall Neys Gebeine im Panthéon die Ruhestätte eines Helden finden sollen. 1834 wurde offen gesagt, dass die Erschießung Neys 1815 ein Justizmord gewesen sei. Im Volk war eine Rechtfertigung Neys nie nötig gewesen. Nun aber kam die Zeit der offiziellen Rechtfertigung. Es mag der Saarlouiser Abordnung und den noch lebenden Verwandten ein stolzer Trost gewesen sein, als sie 1853 die Reise nach Paris antraten, um der Enthüllung des Denkmals beizuwohnen, das an der Stelle seines Todes, an der Mauer Luxemburggartens – von der Meisterhand eines Rude geschaffen – aufgestellt wurde. Feierlich wurde sein Name wieder auf die Liste der Ehrenlegion aufgenommen, aus der er 1815 mit Schimpf gestrichen worden war. Eine kleine grauhaarige Dame mit ihren Söhnen stand an der ersten Stelle, als die Hülle von dem Denkmar fiel, Eglé Ney, die Frau des Marschalls, erlebte noch den Tag der Genugtuung.
In der Lindenallee des Saarlouiser Marktes gingen die Altgedienten aus Napoleons Zeit noch bis in die 70er Jahre spazieren. Der Faden der Erinnerung riss nicht ab. Ein Symptom des stets wachen Gedenkens an Frankreich war Georg Baltzers Buch aus dem Jahre 1865: Historische Notizen über die Geschichte der Stadt Saarlouis.
Heute ist Frankreich uns wieder näher gerückt. Frankreich beginnt bei Oberfelsberg. Der Wind, der von den Gaubergen her, von Lothringen her, von Felsberg her, zu uns hinuterfegt, soll ruhig in den glimmenden Funken der Erinnerung an Frankreich hineinblasen.
Wir freuen uns, dass die Inschrift am Marschall-Ney Hause der Aufmerksamkeit der letzten Jahre entging, dass sie uns auch, trotz großer Zerstörung der Stadt erhalten blieb. Wir freuen uns, dass unserm Marschall Ney in seiner Heimatstadt ein Denkmal errichtet wurde und freuen wollen wir uns alle, dass wir mit Mut und voll Vertrauen einen neuen Abschnitt in der Geschichte unserer Heimat beginnen können.
Quelle: Dora Dimel/Beaumarais, Marschall Ney und seine Heimat
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Als Stutenkerl, auch Weck(en)mann, Krampus, Kiepenkerl, Grättimaa, Grittibänz, Elggermaa oder Dambedei, wird ein Gebildbrot aus Hefeteig bezeichnet.[1] Das Gebäckstück hat die Form eines stilisierten Mannes, da es sich auf den Bischof Nikolaus von Myra und seinen Festtag, den „Nikolaustag“ am 6. Dezember, bezieht. Der Stutenkerl ist ein typisches Adventsgebäck. Es gibt im deutschsprachigen Raum noch weitere Namen dafür. Einer der Oberbegriffe ist Nikolaus, vor allem wenn das Gebildbrot zum Nikolaustag gegessen wird. Im Ruhrgebiet, im Rheinland und in Hessen wird es bereits zu St. Martin gegessen und ist in den Tüten der Kinder beim Martinssingen enthalten.[2]
Verwendet wird ein meist gesüßter Hefeteig (Stuten). Häufig wird das Gebäck mit Rosinen für das Gesicht und die Knopfleiste verziert, bisweilen auch mit Zucker bestäubt, und es bekommt eine Tonpfeife eingesteckt. Früher wurde meist einfacher Brotteig verwendet.
Quelle: Wikipedia
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02.12.2016
Von: Georg André
Die Stadtbibliothek Saarlouis ist vom 15.12.2016 bis einschließlich 02.01.2017 aufgrund der Jahresabschlussarbeiten geschlossen.
Bis einschließlich 14. Dezember besteht noch die Möglichkeit, für dieses Jahr aus dem reichhaltigen Angebot der Stadtbibliothek auszuleihen.
Rückgabetermin für die Medien, auch DVDs, die jetzt noch ausgeliehen werden, ist erst im Januar 2017, so dass es auch hier keinen zusätzlichen Stress für die Festtage gibt.
Kommen Sie noch vorbei!
Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag, Mittwoch 10.30 Uhr – 13.00 Uhr & 15.00 Uhr – 17.00 Uhr; Donnerstag 10.30 Uhr-13.00 Uhr & 15.00 Uhr -19.00 Uhr; Freitag 10.30 Uhr – 12.30 Uhr


Zum diesjährigen Volkstrauertag hatte der Sozialverband VdK Ortsverband Saarlouis-Roden zu einem Wortgottesdienst in die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt geladen. Danach ging es zum Ehrenfriedhof wo eine Gedenkfeier am Ehrenmal mit Vereinen aus Roden und Gästen aus St. Avold stattfand. Diakon Franz Hechenblaikner segnete die Gräber Bürgermeisterin Marion Jost hielt eine Gedenkrede. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Musikverein Harmonie und dem Männerchohr 1864 Roden.
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24.11.2016
Von: Corinna Bast
Die Kreisstadt Saarlouis und das Projekt „Wir sind einS(aarlouis) – Flüchtlingshilfe konkret“ laden am 03. Dezember 2016 zu einem besonderen historischen Spaziergang durch die Stadt ein. Engagiert führt ein ehrenamtlicher Saarlouiser Bürger während eines ca. zweistündigen Rundgangs von etwa zwei Kilometern Länge durch die Innenstadt entlang der Festungsanlagen.
Die Führung wird in Deutsch, Arabisch und Englisch durchgeführt, so dass auch viele Neubürger schwer verständliche Begriffe nach Übersetzung verstehen können. Wesentliche Meilensteine der Entwicklung von Saarlouis werden angesprochen. Eingebettet ist diese Erkundung in die wechselvolle Geschichte unserer Heimat als ständiger "Zankapfel" deutsch-französischer Feindseligkeiten, die erst vor wenigen Jahrzehnten ihre Beendigung in einem dauerhaften Frieden und gelebter Freundschaft zwischen den beiden Völkern gefunden haben. Weiter geht es entlang ausgewählter Besichtigungspunkte mit der Vorstellung des heutigen modernen Saarlouis als lebenswerter Wohn-, Arbeits- und Freizeitstätte bis hin zu der von ihrem Bergbauerbe und der Stahlindustrie geprägten Umgebung der Kreisstadt, die sich zunehmend als zukunftsorientierte Industrie- und Dienstleistungsregion präsentiert.
Mitzubringen sind Interesse an der Stadt Saarlouis und an deren wechselvoller Geschichte sowie gutes Schuhwerk und witterungsangepasste Bekleidung. Die Führung wird bei jedem Wetter angeboten, und führt bei Regen in das städtische Museum.
Treffpunkt: Bastion VI (Anton-Merziger-Ring/ Nähe Restaurant "Delphi"), 03. Dezember 2016, 14:00 Uhr
Anmeldungen nimmt das Kinder-, Jugend- und Familienhaus in der Lisdorfer Str. 16a bis zum 30. November entgegen. Infos unter Tel. (06831) 443-600.


Die Quellen der Saar sind am Donon in den Vogesen. Es gibt eine Rote und Weiße Saar die bei Hermellange zusammenfließen. Die Saar mündet bei Konz in die Mosel. Über den Saar-Kohle-Kanal ist sie mit dem RheinMarne Kanal verbunden. 1974 wurde die Saar für die Großschifffahrt ausgebaut.
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Tiere im Militär bezeichnet die Verwendung von Tieren für den Kriegseinsatz. Tiere verschiedener Art spielen seit mindestens 2000 Jahren eine Rolle in der Logistik, im Gefecht, bei der Aufklärung, Spionage und Abwehr. Die Streitkräfte verschiedenster Nationen setzten bzw. setzen immer noch diverse Tierarten in militärischen Auseinandersetzungen ein.
Der römische Dichter Lukrez berichtete im 1. Jahrhundert v. Chr. von Ebern, die in viel früheren Zeiten Kriegselefanten angriffen.[2] Die US-Marine setzt seit dem Vietnamkrieg Meerestiere in ihrem Marine Mammal Programm ein – etwa Seelöwen und Delfine zum Aufspüren von Seeminen.
Es gab immer wieder Einzelfälle, wo Tiere sich im Militär besondere Verdienste erwarben. Typisches Beispiel ist ein syrischer Braunbär, der den polnischen Truppen im Kampf gegen die deutsche Wehrmacht in Süditalien als Munitionsträger diente. Wojtek hatte sogar militärischen Rang und „besaß“ ein Soldbuch.
Pferde brachten noch im Zweiten Weltkrieg Kriegsgerät und Nachschub an die Front, Hunde schüchterten die Gegner ein und überbrachten, wie Brieftauben, Nachrichten. Dies sind die drei wichtigsten, über Jahrhunderte etablierten Tierarten für den Krieg.
Die Kavallerie war neben der Infanterie seit der Antike eine der stärksten militärischen Truppengattungen. Bukephalos, das Streitross Alexanders des Großen, galt als das bekannteste Pferd der Antike. Pferde verkörperten Mobilität, Schnelligkeit und Durchschlagskraft. Sie veränderten militärische Strategien und Taktiken, ähnlich wie später die Panzer und Militärflugzeuge es taten. Um die für den Krieg wichtigen Tiere zu schützen, wurden Rüstungen für Pferde erfunden. Speziell ausgebildete Infanteristen griffen mit Speeren gezielt Pferde an. Bis zur Verbreitung der Handfeuerwaffen kämpften die Reiter meist neben dem Schwert mit Pfeil und Bogen. Es gab Schlachtrösser und Armeepferde. Die Kreuzzüge waren Kriege mit einem massiven Einsatz von organisierten Reiterverbänden – der Kavallerie.
Rinder kamen als Transporttiere zum Einsatz, waren aber wegen ihrer geringeren Wendigkeit im Kriegseinsatz von untergeordneter Bedeutung. In schwer zugänglichen Gebirgsregionen waren die Maultiere in beiden Weltkriegen militärisch wichtig. Eine große Rolle im indischen und nordafrikanischen Raum spielten dagegen Kriegselefanten.
In den Wüsten Nordafrikas und auf der arabischen Halbinsel kamen Kamele zu Einsatz. Für Pferde gab es mobile Veterinärkliniken; man entwickelte gegen den Einsatz von Giftgas Gasmasken für die Tiere.
Im Vorfeld des Ersten Weltkrieges stieg der Bedarf an Pferden im Rahmen der Aufrüstung so stark, dass in ganz Europa ein reger Handel mit Tausenden von Tieren stattfand. Pferde waren Teil der Aufrüstung. Die Zeitschrift Die Woche schrieb in der Ausgabe vom Juni 1913:
1917 hatte Großbritannien über eine Million Pferde im Kriegseinsatz. An manchen Tagen kamen 1000 Pferde als Ersatz für verletzte oder getötete Tiere über den Kanal nach Frankreich. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939 hatte in Europa nur noch Polen signifikante berittene Truppen.
In den Armeen der Antike und des frühen Mittelalters spielten große Hunde eine Rolle. Sie sollten den Gegner in Angst versetzen. Im Hochmittelalter setzte man Hunde als „Melder“, also für Botengänge ein. Beim zweiten Italienzug Heinrichs V. 1118 soll ein Hund Briefe der belagerten Truppen zu ihren päpstlichen Verbündeten gebracht haben. 1885 begann das preußische Militär mit dem Training von Hunden für Patrouillengänge. Im Ersten Weltkrieg bediente man sich der Polizeihunde und sprach – in der Regel erfolgreich – Hundezüchtervereine an. Zum Einsatz kamen auch Panzerabwehrhunde. In den Nachbarländern gab es kaum Hunde im Kriegseinsatz. Die Belgier nutzten Hunde als Zugtiere für kleinere Lasten.
Wegen der emotionalen Bindung der Hunde an ihren Trainer musste letzterer meist mit in die Schlacht ziehen. Die Tiere verloren wegen des ungewohnten Gefechtslärms häufig die Orientierung. Hunde wurden insbesondere beim Stellungskrieg immer wichtiger, weil sie menschlichen Meldern die Arbeit abnehmen konnten. In einigen Fällen ließ man Hunde Fernsprechleitungen verlegen. Der Erste Weltkrieg verschliss über eine Million Pferde und einige zigtausend Hunde. Meldehunde dienten auch dem Transport von Kriegstauben an einen Ort, von dem sie zurückflogen.
Quelle: Wikipedia
Lukrez: De rerum natura. Lukrez beschreibt die Tiere im Wesentlichen als ungeeignet für den Gefechtseinsatz. Zitat: „Auch versuchte man Stiere im Dienste des Kriegs zu verwenden / Und wildwütende Eber den Feinden entgegen zu schicken. / Ja man sandte dem Heere voraus gar grimmige Löwen, / Welche bewaffnete Wärter und grausame Bändiger führten, / Um sie lenken zu können und fest an der Kette zu halten. / Doch vergeblich! Erhitzt vom beiderseitigen Blutbad / Brachten sie wütend die Reihen von Freund und Feind in Verwirrung, / Hier und da die Mähnen des Haupts die schrecklichen schüttelnd. / Vor dem Gebrüll nun scheuten die Rosse, die Reiter vermochten / Nimmer die Tiere zu halten noch gegen die Feinde zu lenken.“ (aus dem Lateinischen übersetzt von Hermann Diels, 1924)
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Im Bereich des Bürgerbüros erfolgt eine komplette Softwareumstellung mit umfangreichen Konvertierungsvorgängen der gesamten EDV-Anlage. Hierzu sind auch intensive Mitarbeiterschulungen notwendig.
In der Zeit vom 16.11.2016 bis einschließlich 23.11.2016 ist das Bürgerbüro deshalb ganztägig geschlossen. Hierfür wird um Verständnis gebeten, da diese Maßnahme unumgänglich ist, um mit zeitgemäßer neuester Technik innovativ und effektiv im Sinne des Bürgers arbeiten zu können.
Die rathausinterne Information im Foyer und die Telefonzentrale sind von den Umstellungsmaßnahmen nicht betroffen. Wahlberechtigte Personen, die in diesem Zeitraum eine Unterstützungsunterschrift für einen Wahlvorschlag der Wahl der Oberbürgermeisterin / des Oberbürgermeisters der Kreisstadt Saarlouis am 26.03.2017 leisten wollen, können sich während der allgemeinen Dienststunden des Bürgerbüros (montags u. dienstags von 08.00 Uhr bis 16.30 Uhr, mittwochs von 08.00 Uhr bis 12.30 Uhr, donnerstags von 08.00 Uhr bis 17.00 Uhr sowie freitags von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr) ebenfalls an die Information im Foyer wenden.
In absolut dringenden und unaufschiebbaren Angelegenheiten im Pass- und Ausweiswesen, wenden Sie sich bitte während den bekannten Öffnungszeiten an die Stadtinformation. Hier wird dann versucht, mit Hilfe einer anderen benachbarten Gemeinde eine Notlösung zu finden.

Naatmohl -Erstkommunion
nääß – noch mal
Nauder – Euter
Ään Auer – ein Uhr
Nohl – Nähnadel
Noläfeches – Fangen/Spiel
Neimerder – Neidhammel, Miesmacher
Nööhbooz – jemand der lästig hinterher läuft
Owalafooz – Rädelsführer oder Wortführer
In unserem Heimatdorf wid seit Jahrhunderten Platt, eine moselfränkische Mundart, gesprochen. Typisch an unserem Dialekt ist, daß die Vorsilben teilweise nicht ganz aussprochen werden. Das n und das t verschlucken wir.
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Saarlouis wurde zwischen 1680 und 1686 von französischen Pioniertruppen aus dem Boden gestampft. Planung und Bauleitung lag in der Hand des Ingenieur-Offiziers Thomas de Choisy (1632-1710). Evangelische Christen waren in Saarlouis nicht geduldet. Nach der Niederlage Kaiser Napoléons wurde die Festung am 1. Dezember 1815 an Preußen übergeben. Ein Großteil der preußischen Truppen war evangelisch. So ist der Ursprung unserer Gemeinde eine Militärkirchengemeinde.
01.10.1817 Berufung des ersten Evangelischen Pfarrers nach Saarlouis: Dr. Ernst Friedrich Kober. Er war als Miltärgeistlicher auch für die wenigen Zivilisten zuständig. Gottesdienste fanden zunächst im Freien statt. Auf Anordnung des Königs wurde ab Juni 1821 der ehemalige Fechtsaal der Garnison (Salle des cadets) zur Garnisonskirche umgebaut.
03.08.1822 Erster Gottesdienst in der Garnisonskirche. 1829 waren im Kreis Saarlouis 142 evangelische Christen ansässig. Ihre Zahl nahm rasch zu und es bildeten sich selbständige Gemeinden in Saarburg, Merzig, Schwalbach, Lebach, Dillingen und Schaffhausen.
18.10.1894 Die Militärpfarrstelle wird aufgehoben und eine Zivilpfarrstelle eingerichtet. Erster Pfarrer ist August de Haas (1864-1931)bis 1919. Er wurde auch mit der Garnisonsseelsorge betraut.
14.12.1900 Die Evangelische Kirchengemeinde erwirbt das Baugrundstück auf der Bastion Luise zur Errichtung eines Pfarrhauses und einer Kirche von der Stadt Saarlouis zum Preis von 20 M pro Ar.
28.04.1902 Grundsteinlegung zum Bau des Pfarrhauses, heute Gemeindehaus.
Das neu errichtete Pfarrhaus, heute Gemeindehaus, auf der Spitze der Bastion Luise.
22.08.1904 Grundsteinlegung zum Bau der Kirche. Architekt ist Carl Friedrich Christian Schlück (1862-1935). Er ist Mitglied des Presbyteriums.
Die Evangelische Kirche im Bau.
06.12.1905 Einholen der Glocken. Gießbucheintrag der Fa. Schilling, Apolda: Opus Nr. 3268-70, Saarlouis, Rheinland, h, d, fis, Mainzer Maßstab, 4677 kg
29.06.1906 Erster Gottesdienst in der neuen Kirche
1911 Abriss der Behelfskirche im Fechtsaal. Die beiden Giebelkreuze haben in der Vorhalle der Kirche und im Foyer des Gemeindehauses Platz gefunden.
08.02.1920 Pfarrer Karl Roderich Richter (1885-1965) wird in die Pfarrstelle gewählt und am 18.04 1920 eingeführt. Er begleitet sein Amt bis zur Pensionierung am 03.12.1955. Er ist auf dem Alten Friedhof Saarlouis bestattet.
21.05.1956 Pfarrer Nikolaus Heinrich König (1925 – 2014) wird in die Pfarrstelle gewählt und am 02.09.1956 eingeführt. Er begleitet sein Amt bis Sommer 1988
Oktober 1956 Der erste Monatsbrief erscheint.
1962 Einrichtung eines Gemeindebüros.
12.12.1966 Baubeginn des Kindergartens und des Pfarrhauses in der Taubenstraße.
01.01.1968 Einrichtung der zweiten Pfarrstelle (Stadtteile Roden, Fraulautern, Steinrausch)
Sommer 1968 Eröffnung des Kindergartens in der Taubenstraße.
Dezember 1970 Pfarrer Jürgen Stengel (geb. 1939) wird als Pfarrer des zweiten Pfarrbezirks eingeführt. Er begleitet sein Amt bis zum Frühjahr 1994 und übernimmt dann die Krankenhausseelsorge in Saarlouis.
28.08.1973 Erwerb eines Grundstücks im Steinrausch zum Bau eines Gemeindezentrums. Im März 1974 ist Baubeginn. (Architekt Bernhard Focht). Im Mai 1976 wird das Gemeindezentrum eröffnet. Im Dezember 1979 bezieht Familie Stengel das neu gebaute Pfarrhaus beim Gemeindezentrum.
Entwurf zum Gemeindezentrum Steinrausch, Architekt Bernhard Focht
1976 Errichtung des Militärpfarrhauses in der Renauldstraße
1979 Die schon 1976 gegründete Kirchliche Sozialstation Saarlouis-Saarwellingen kann ihren Dienst aufnehmen.
1983-1985 Umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Fassade und am Dach der Kirche.
10.12.1988 Pfarrer Christian Wermbter (geb. 1960) wird in die erste Pfarrstelle Saarlouis eingeführt. Er begleitet sein Amt bis Oktober 2005.
Mai 1990 Einzug in das renovierte und umgebaute frühere Pfarrhaus, jetzt Gemeindehaus.
01.10.1994 Pfarrerin Sabina Busmann (geb. 1965) wird in die zweite Pfarrstelle eingeführt. Sie begleitet ihr Amt bis November 2012.
2001 Renovierung der Kirche. Einbau einer neuen Orgel. Die Führer-Orgel wurde 1966 für die Luther-Kirche in Leer (Ostfriesland) gebaut. Sie wurde mit neuem Gehäuse nach Überholung, Austausch von Registern und Erweiterungen durch die Orgelbaufirma Skrabl aus Rogaska Slatina in Slowenien in unserer Kirche errichtet. Am 2. Dezember 2001 wurde sie in einem Festkonzert von Professor Andreas Rothkopf der Öffentlichkeit vorgestellt.
17.05.2006 Pfarrer Jörg Beckers (geb.1964) wird in die erste Pfarrstelle gewählt und am 03.09.2006 feierlich in sein Amt eingeführt.
2007 Der Kindergarten in der Taubenstraße, jetzt Kindertagesstätte, wird bei laufendem Betrieb energetisch saniert, die Installationen werden erneuert. Das Pfarrhaus wird in die KiTa eingegliedert. Eine Krippengruppe wird eingerichtet.
15.01.2009 Das Presbyterium hat nach jahrelangen Überlegungen und Verhandlungen mit der Stadt Saarlouis auf Grund der demographischen Entwicklung und der zurückgehenden Finanzmittel beschlossen, das Gemeindezentrum als Gottesdienststätte zu entwidmen und mit der Stadt Saarlouis ein Projekt „Miteinander der Generationen“ im Gemeindezentrum zu gründen. Die Kooperationsvereinbarung gilt ab 15.01.2009
28.11.2010 Am ersten Adventssonntag werden in einem feierlichen Gottesdienst die neu eingebauten Kirchenfenster der Gemeinde vorgestellt. Die im Krieg zerstörten Originalfenster des Kirchenraums waren behelfsmäßig verglast und defekt. In jahrelanger Arbeit hat sich das Presbyterium mit der Neuverglasung befasst. Es lagen Entwürfe von Professor Zogmayer, Wien, Saskia Schultz, Stuttgart und Professor Joost Caen, Antwerpen, vor. Das Presbyterium hat sich für die Entwürfe von Frau Saskia Schultz entschieden. Die kunsthandwerkliche Fertigung aus bleiverglastem Echtantikglas wurde an die Mayer’sche Hofkunstanstalt München vergeben.
07.12.2014 Pfarrer Michael Hilka (geb.1977) wird in die zweite Pfarrstelle eingeführt.
Quelle:
http://www.evangelische-kirche-saarlouis.de/
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Mittwochabend fand im Nebenzimmer der Kulturhalle Roden die Generalversammlung des Stadtverbandes der kulturellen Vereine statt. Nach Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Hans Werner Strauss, Feststellung der Stimmberechtigung, Genehmigung Niederschrift der Generalversammlung 2015 kam es zum Geschäftsbericht der Geschäftsführerin und dem Kassenbericht der Kassiererin. Oberbürgermeister Roland Henz wurde zum Versammlungsleiter gewählt. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet und ein neuer Vorstand gewählt. Diesem gehören bis auf einen neuen Beisitzer die gleichen Personen wie in der Vergangenheit an.
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