

Historische Stadtführung mit Sonnenkönig Ludwig XIV.
Heute 15:30 Uhr – 17:30 Uhr
Treffpunkt: Eingang Rathaus Saarlouis
Saarlouis / Rodēna Heimatkundeverein Roden e.V.
Info´s:
Zu einem historischen Stadtspaziergang lädt der Sonnenkönig XIV. 1680 ließ Ludwig der XIV. Saarlouis errichten. Die Festung wurde nach den Plänen von Sébastien Le Prestre de Vauban und Thomas de Choisy erbaut.
Teilmanahmegebühr bei 30 Personen € 5,–
Anmeldung und Information: 0162 460 86 59 oder 0172 691 10 72


Mit dem Frieden von Nimwegen im Jahre 1679 fiel Lothringen an Frankreich. Ein Jahr später, 1680, ließ der französische König Ludwig XIV. (Louis XIV) Saarlouis (ursprünglicher Name: Sarre-Louis) zum Schutz der neuen Ostgrenze errichten. Der Baumeister Sébastien Le Prestre de Vauban entwarf die Festungsstadt symmetrisch in Sternform mit sechs Bastionen, die zur Aufstellung von Kanonen dienen. Die Pläne hierzu stammten von Thomas de Choisy. Ein wichtiges Element der Verteidigungsanlagen ist die pont-écluse (Schleusenbrücke). Durch sie konnte im Verteidigungsfall nach dem Prinzip einer Inundationsfestung (Überschwemmungsfestung) die durch die Stadt fließende Saar mittels eingelegter Balken aufgestaut werden, um so das Umland zu überfluten. Dadurch sollte es einem Belagerer erschwert werden, Kanonen an die Stadt heranzubringen sowie Erdwerke und Laufgräben anzulegen.
Im Zusammenhang mit der Errichtung der Stadt entstanden im Umland einige neue Siedlungen, beispielsweise Beaumarais, Picard, Bourg-Dauphin (heute Neuforweiler) und Felsberg (Steinbrüche). Auch die Geschichte der Dillinger Hütte ist geprägt von der Entwicklung der Festung, insbesondere von dem Bedarf an Eisenwaren während des Aufbaus.
1683 verlieh Ludwig XIV. Saarlouis bei einem Besuch das Stadtwappen mit der aufgehenden Sonne und den drei bourbonischen Lilien. Der Wappenspruch lautet Dissipat Atque Fovet: Sie (die Sonne) zerstreut (die Wolken) und erwärmt (die Erde).
Das Baugelände der Festung Saarlouis war laut dem Lisdorfer Weistum von 1458 ursprünglich Besitz der Prämonstratenserabtei Wadgassen. Innerhalb des heutigen Innenstadtgebietes hatten zwar die Abtei Fraulautern und einige Bürger der damaligen Stadt Wallerfangen freie Güter, doch unterstanden diese der Oberherrlichkeit (nicht der Grundherrschaft) der Abtei Wadgassen. Wadgassen verfügte somit über die Hochgerichtsbarkeit, das Jagdrecht und andere Regalien. Mit dem Festungsbau musste Wadgassen das Gebiet an den französischen König abtreten.[3]
Die ehemalige Festung Saarlouis[4] bestimmt auch heute noch den sechseckigen Grundriss der Innenstadt. Neben den Bauwerken von Vauban finden sich auch noch einige Anlagen aus dem 19. Jahrhundert, die nach dem Abzug der Franzosen von den Preußen angelegt wurden. Ab 1887 wurde die Festung geschleift, dennoch finden sich im Norden der Innenstadt Wälle und Gräben der Festung. Die Wälle werden heute unter dem Namen Kasematten von der Gastronomie genutzt, während die wassergefüllten Gräben in die städtischen Grünanlagen integriert wurden. Auf der Vauban-Insel, einem ehemaligen Demi-lune, befinden sich heute die Denkmäler für Marschall Ney und den Soldaten Lacroix.
Im Innenstadtbereich befinden sich eine Reihe von ehemaligen Kasernen, die heute unter anderem als Museum und Einkaufszentrum genutzt werden. Die sogenannte Vauban-Kaserne von 1680 ist die älteste ihrer Art.
Die ebenfalls von Vauban erbaute und im Elsass gelegene Festungsstadt Neuf-Brisach (Neubreisach) weist in Konstruktion und Lage hohe Ähnlichkeiten mit Saarlouis auf und ist bis heute größtenteils in ihrem Originalzustand erhalten.
1697 erlangte Lothringen seine Souveränität zurück, Saarlouis blieb jedoch französische Exklave.
Im Zuge der Französischen Revolution erfolgte am 22. Juli 1793 aus antiroyalistischen Beweggründen die Umbenennung der Stadt in Sarre-Libre, was 1810 wieder rückgängig gemacht wurde.
Im Frieden von Paris musste Frankreich 1815 seine Gebiete an der Saar – darunter auch Saarlouis – an Preußen abtreten. Aus dieser Zeit stammt auch die Geschichte vom Soldaten Lacroix. Preußen baute die von Frankreich errichteten Festungswerke weiter aus und legten unter anderem die oben erwähnten Kasematten an.
1907 wurde das bis dahin eigenständige Roden nach Saarlouis eingemeindet.
Quelle: Wikipedia
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Festumzug 200 Jahre Landkreis Saarlouis. Die Teilnehmer vom Rodener Heimatkundeverein Rodena nahmen in Kleidund von 1939 am Festumzug teil. Dargestellt wurde die Evakuierung aus der roten Zone mit Pferdefuhrwerk und Fussgruppe. Es war ein toller Umzug und wir von Rodena Heimatkundeverein Roden e.V. sagen – jederzeit machen wir gerne wieder mit! Wir freuen uns auf ein nächstes Mal?
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Öllieferung von den Pechelbronner Ölwerken. Diese wurden im 2. Im Weltkrieg 1944 bei einem Bomberangriff zu 90 % zerstört. 1952 wurde die Ölförderung eingestellt.
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Quelle: Sascha Schmidt (Kreisstadt Saarlouis)
Eine Exkursion führte die Delegation des deutsch-
chinesischen Rechtsstaatsdialoges in die Heimat-
stadt von Bundesjustizminister Heiko Maas. Im
Saarlouiser Rathaus trugen sich er und der Leiter
der chinesischen Delegation in das goldene Buch
der Stadt ein.
Hoher Besuch in der Europastadt: Zwei Tage lang
tagte der deutsch-chinesische Rechtsstaatsdialog
auf höchster Ebene in Orscholz – eine Exkursion
am Dienstagmorgen führte die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer nach Saarlouis. Angeführt wurden
die Delegationen von Bundesjustizminister Heiko
Maas und dem Leiter des Rechtsamts beim Staats-
rat der Volksrepublik China, Minister Song Dahan.
Symbolträchtig: Mit dem Besuch in Saarlouis prä-
sentierte der Bundesminister den chinesischen Gä-
sten seine Heimatstadt. So lautete Maas‘ Eintrag im
goldenen Buch der Stadt: „Ich bin hier zuhause!“ Mi-
nister Song Dahan schrieb: „Möge die Stadt Saarlouis
immer jung bleiben.“
Oberbürgermeister Roland Henz empfing die Minister
im Gobelinsaal des Rathauses, wo sie sich in das gol-
dene Buch der Stadt Saarlouis eintrugen. Im Anschluss
führten der Verwaltungschef und der Stadtführer Armin
Thirion die Delegation durch Saarlouis und berichteten
hier von Geschichte und Gegenwart der ehemaligen
Festungsstadt.
Der deutsch-chinesische Rechtsstaatsdialog zählt zu
den wichtigsten bilateralen Dialogformaten zwischen
Deutschland und China. Grundlage dieses Dialoges
ist die „Vereinbarung zum Austausch und der Zusam-
menarbeit im Rechtsbereich“ zwischen beiden Ländern.
Im jährlichen Wechsel werden die Symposien an ver-
schiedenen Standorten in Deutschland und China aus-
getragen.
ANMERKUNG
Der deutsch-chinesische Dialog war und bleibt wichtig.
Vor allem durch die enge wirtschaftliche Verknüpfung
sind rechtliche Harmonisierungen in beiden Ländern
von Bedeutung. Doch haben beide Länder in der Rea-
lität verschiedene Kulturen und auch sich unterschei-
dende Gesellschaftsordnungen, die in der Rechtspraxis
nicht selten Grenzen setzen. Trotzdem bleiben derartige
Konsultationen in der täglichen Praxis äußerst wichtig.

Vom 29. bis 31. Juli wird in Saarlouis wieder kräftig gefeiert. Das Altstadtfeschd des Altstadtfördervereins Saarlouis wird rund. 1977 von einer Initiative engagierter Saarlouiser ins Leben gerufen, präsentiert sich das Altstadtfeschd in diesem Jahr mit neuem Konzept. So sorgen in diesem Jahr zum Beispiel gleich vier Bühnen mit Live-Musik bei hoffentlich sonnigem Wetter für gute Stimmung in den historischen Gassen. Oberbürgerbürgermeister Roland Henz eröffnet die Veranstaltung freitags nach der Verleihung des Tonton-Preises mit dem traditionellen Fassanstich.
Hier zeigt sich bereits die erste Veränderung. Fand die Eröffnung in den letzten Jahren immer unter dem Glaspavillon in der Französischen Straße statt, kehrt man 2016 ins Herz der Altstadt zurück. Um 19 Uhr startet die Tonton-Preisverleihung im liebevoll als "Bermuda-Dreieck" bezeichneten Areal vor dem 7. Himmel. Diesjähriger Preisträger ist SR-Intendant Thomas Kleist, die Laudatio auf ihn hält die Preisträgerin des Vorjahres, Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer. Moderator Holger Zenner schaut nach dem Fassanstich mit seinem Team auf unterhaltsame Art und Weise zurück auf 40 bewegte Veranstaltungsjahre.
Die Bühnen sind vor dem Humpen, der Tagesbar, dem Lavazza und im Bereich vor dem 7. Himmel platziert. Ebenfalls Live-Musik bietet der Irish Pub. Zu hören sind an den drei Tagen unter anderem: Shooting butterflies, Sack´n Hand, Candy Riders, Pink Varnish, Jupp Simon feat. Sarah, Memphis, Alex Breidt, BBQ Blues Band, Ten Balls Blues Band und Rozario.
"Unser Musikprogramm ist breit gefächert, da sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Samstags suchen wir erstmalig den Saarlouiser Superstar, der eine professionelle Tonstudioproduktion gewinnen kann. Bewerben kann man sich unter zennerevents@gmail.com (Stichwort "Superstar") oder unter der Telefonnummer 0173/8738925", so der Vorsitzende des Altstadtfördervereins, Raoul Mailänder, bei der Programmvorstellung.
"Auch bei der Bestuhlung wird sich etwas ändern. Wir werden zukünftig mehr Platz für die Besucher haben". Wie gewohnt sind neben den zahlreichen gastronomischen Angeboten in der Altstadt auch einige Essens- und Getränkestände aufgebaut", sagte Mailänder. Auf dem Kleinen Markt finden sich neben einem Kinderspielbereich wieder ein Krammarkt und der beliebte holländische Blumenhändler.
Alle Infos finden sich im Programmheft, das kostenlos an vielen Stellen in Saarlouis erhältlich ist und auf der Facebook-Seite www.fb.com\altstadtsaarlouis.

1873 gründete der Hütteningenieur Julius Buch bei Völklingen an der Saar ein Puddel- und Walzwerk. Nach sechs Jahren musste er sein Werk schließen, da es sich wegen der hohen Zölle für das Roheisen nicht mehr für die
Im Jahr 1881 kam es unter Carl Röchling zu einem Neuanfang. Er kaufte die stillgelegten Anlagen und zwei Jahre später konnte der erste Hochofen in Betrieb gehen. 1890 waren die „Röchling’schen Eisen- und Stahlwerke“ der größte Eisenträgerhersteller Deutschlands.
Ein Jahr später wurde das Thomas-Stahlwerk der Völklinger Hütte eröffnet. Das Thomas-Verfahren wurde relativ spät eingeführt, zeigte jedoch bald Erfolge. Nun konnte auch die lothringische Minette, ein Eisenerz aus der benachbarten Grenzregion, in Völklingen verhüttet werden. Bis 1963 wurde Minette eingesetzt.
Um die zur Stahlherstellung notwendigen hohen Temperaturen zu erreichen, brauchte man außer Kohle vor allem auch Koks. Deshalb wurde 1897 die erste Koksbatterie direkt neben den Hochöfen errichtet. Drei Jahre später nahm die erste Gasgebläsemaschine ihren Betrieb auf. 1911 entstand eine Hängebahnanlage zur Beschickung der Hochöfen.
Als 1928 die Sintertechnik Einzug hielt, entstand in Völklingen eine der modernsten und größten Sinteranlagen Europas. Sie erlaubt das Recycling von Abfallprodukten wie Gichtstaub und Feinerz.
Während des Zweiten Weltkrieges arbeiteten etwa 70.000 Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene in den Bergwerken, Hütten und Fabriken des Saarreviers. In der Völklinger Hütte waren bis zum Kriegsende etwa 14.000 Männer und Frauen unter anderem aus der Sowjetunion, Polen, Jugoslawien, Frankreich, Belgien und Luxemburg unter schwersten Bedingungen beschäftigt.[3]
1952 erreichte die Hütte ihren Produktionshöchststand, bedingt durch den Bauboom in der Nachkriegszeit. Erst mit der Rückkehr des Saarlandes nach Deutschland Ende 1956 erhielten die alten Besitzer, die Industriellenfamilie Röchling, die Völklinger Hütte zurück.
Im Jahr 1965 zählten die gesamten Produktions- und Verwaltungsbereiche der Völklinger Hütte insgesamt 17.000 Mitarbeiter. Die weltweite Stahlkrise erfasste 1975 auch die Völklinger Hütte. Während der luxemburgische Stahlkonzern Arbed bis 1971 im Saarland den Standort Burbach betrieb, fusionierte die Völklinger Hütte mit den „Vereinigten Hüttenwerken Burbach-Eich-Düdelingen“ zur gemeinsam mit Röchling betriebenen „Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH“. Mit der Integration des Neunkirchener Eisenwerks wurde 1982 die Arbed Saarstahl GmbH geschaffen, bei der die Familie Röchling (1978) ausschied. Seit 1986 heißt das Unternehmen Saarstahl.
Nach der Stilllegung der Roheisenphase (1986) wurde dieser Teil als Industriedenkmal unter Denkmalschutz gestellt.[4] Nach kontinuierlicher Instandsetzung und Begehbarmachung folgte die Nutzung als musealer Betrieb.
1994 erklärte die UNESCO die Roheisenerzeugung der Völklinger Hütte zum Weltkulturerbe.
Umgangssprachlich wird auch das gesamte Völklinger Werksgelände der Saarstahl AG als Völklinger Hütte bezeichnet. Das heutige Weltkulturerbe Völklinger Hütte umfasst mit 7,46 Hektar Grundfläche nur einen Bruchteil des rund 260 Hektar großen Völklinger Saarstahl-Areals.
Quelle: Wikipedia
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AUTOR: Josef Theobald
VORWORT
Bevor wir auf das obige Thema eingehen, muss zunächst die Lage
Baden-Württembergs nach dem II. Weltkrieg beschrieben werden.
Denn dieses Bundesland im Südwesten Deutschlands war durch
die Siegermächte geteilt worden. Dabei gehörten die doch stärker
industrialisierten und dichter besiedelten nördlichen Gebiete Badens
wie auch Württembergs zur amerikanischen Zone. Die eher agrarisch
strukturierten und weitaus dünner besiedelten südlichen Teile zählten
zur französischen Zone. Darunter war nun ebenfalls das preußisch ge-
prägte Württemberg-Hohenzollern, das zwar flächenmäßig so groß wie
Südbaden, aber mit nur etwas mehr als 1 Million Einwohner noch dünner
besiedelt und urbanisiert war. Diese Gegend gehörte bis 1945 tatsächlich
zum preußischen Staatsgebiet, hatte allerdings im Gegensatz zum Stamm-
land eine überwiegend katholische Bevölkerung. Dies hing mit dem in Süd-
deutschland bestehenden habsburgischen Einfluss zusammen.
Da Württemberg-Hohenzollern allein nicht überlebensfähig war, gingen
gerade von hier aus die größten Anstrengungen für die Schaffung eines
Südweststaates aus. Denn dessen Regierungssitz in Tübingen konnte
ohne direkte Kassenhilfen aus Stuttgart nicht überleben. So kam es ja
schließlich am 9. Dezember 1951 zu einer doch deutlichen Mehrheit für
einen neuen Südweststaat. In Württemberg-Hohenzollern waren es allein
91,4 %, die sich für dieses Ziel aussprachen. Am 25. April 1962 wurde der
Südweststaat dann offiziell gebildet und durch ein Überleitungsgesetz auf-
gund des Artikels 118 GG am 17. Mai 1952 in geregelte rechtliche Bahnen
gelenkt. [1]
BEITRAG
Die jeweilige Besatzung hatte Einfluss auch auf die Rundfunklandschaft.
Aus dem Radio Stuttgart in der amerikanischen Zone entwickelte sich im
Juli 1949 der Süddeutsche Rundfunk (SDR), der nun in deutsche Hände
überging. Im März 1946 nahm in der französischen Zone der Südwestfunk
(SWF) in Baden-Baden seinen Sendebetrieb auf. Vor allem aus Gründen
der Finanzierbarkeit war diese neue Anstalt von Beginn an als eine zonale
Institution konzipiert gewesen und ursprünglich für das Land Rheinland-
Pfalz zuständig. In der Praxis erstreckte sich aber das Sendegebiet vom
Westerwald bis zum Bodensee. Das Land Baden erhielt daher schon im
August 1946 ein eigenes Landesstudio in Freiburg (Breisgau), dagegen
Württemberg-Hohenzollern erst 1950 ein Landesstudio in Tübingen.
Ein im August 1951 zwischen den Ländern Rheinland-Pfalz, Baden und
Württemberg-Hohenzollern abgeschlossener Staatsvertrag, der dann am
1. Mai 1952 in Kraft trat, bildete hier den Schlussstein im Rechtsgefüge,
so dass der Südwestfunk nun künftig als Zwei-Länder-Anstalt operieren
konnte.
Am 1. Januar 1985 nahm als Pilotprojekt das private Kabelfernsehen in
Ludwigshafen und Mannheim seinen Betrieb auf. Nach langen Verhand-
lungen einigten sich die Ministerpräsidenten der Länder im März 1987
auf einen Medienstaatsvertrag, in dem die Eckwerte für die Zulassung
privater Veranstalter und die Finanzierung des Privatfernsehens über
Werbung festgelegt wurden. Die konkrete Ausgestaltung des recht-
lichen Rahmens blieb freilich den einzelnen Ländern überlassen. Als
Kontrollinstanzen wurden in den Ländern Landesmedienanstalten ein-
gerichtet, die in ihrer Zusammensetzung den Rundfunkräten der öffent-
lich-rechtlichen Anstalten ähneln. In Baden-Württemberg nannte man
die entsprechende Institution schon vorausschauend Landesanstalt für
Kommunikation.
Erst unter Ministerpräsident Erwin Teufel ist es gelungen, durch einen
im Jahre 1997 abgeschlossenen Staatsvertrag zwischen den Bundes-
ländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz eine Fusion von SDR
und SWF zu erreichen. So entstand schließlich im Jahre 1998 aus den
beiden Sendeanstalten der Südwestrundfunk (SWR) als die neue Zwei-
Länder-Anstalt.
Dabei fand man sich bereit, Stuttgart als den Hauptsitz dieser neuen
Anstalt hinzunehmen. Im Gegenzug erhielt Mainz eine großzügige
Remuneration (Entschädigung) in Form von Personalstellen und
Mitteln. Baden-Baden blieb daneben weiterhin ein Standort der
Produktion.

Der Höhepunkt des diesjährigen 200. Jubiläums des Landkreises Saarlouis steht endlich an: Landrat Patrik Lauer lädt herzlich zum Besuch des Festumzuges ein!
SONNTAG, 17. JULI: Festumzug durch die Saarlouiser Innenstadt
ab 11:00 Uhr Frühschoppen mit Musik im Schatzgarten
14:00 Start des Festumzuges am Globus Markt in Saarlouis: 2.000 Teilnehmer lassen in einem 2 kilometerlangem Zug aus 100 Motivwägen und Fußgruppen die Geschichte des Landkreises lebendig werden. Neben prägenden historischen Ereignissen stellen sich alle dreizehn Städten und Gemeinden des Landkreises Saarlouis vor – mit typischen Themen aus ihrem Zuhause.
Wir freuen uns auf Sie!