R O D E N E R P L A T T

Seit Jahrhunderten wird in unserem Dorf eine moselfränkische Mundart gesprochen.

Früher sagten sie z. B.: “ Eich ha mei Schirz agedohn, un de Gommerden agemach, da benn eich fogang.“

Viele alte Ausdrücke sind im Laufe der Jahre verlorengegangen – kaum einer kennt sie noch -. Unsere Generation kennt noch einen großen Teil dieser "Sprache" unsere Kinder kennen das nicht! Damit auch sie und ihre Nachkommen etwas aus unserer Kindheit erfahren – Auszüge von unserem "Platt".

Grub – Bergwerk
Hewwel – Hebel, ungehobelter Mensch
Huddel – Schwierigkeiten
jedforäner – jedermann
joohlen – laut schreien
kloor – witzig, interessant

Scannen0020

Über "ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns freuen!

Weitere Infos auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/RodenaHeimat/

SOMMERFEST DER INKLUSION

P1160294 (Mittel) P1160296 (Mittel) P1160299 (Mittel) P1160301 (Mittel) P1160304 (Mittel) P1160309 (Mittel) P1160311 (Mittel) P1160315 Kopie (Mittel) P1160317 (Mittel) P1160310 (Mittel) P1160298 (Mittel) P1160305 (Mittel) P1160300 (Mittel)

Am Samstag, dem 11. Juni 2016, fand das saarlandweite 3. Sommerfest der Inklusion  in  Dillingen  statt. Dabei  verstand  man  unter Inklusion sowohl
die Integration von Behinderten als auch die auf der Seite von Migranten.
 

Mehr Bilder auch auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/RodenaHeimat/

Über "ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns freuen!.

 

DAS SCHWIERIGE DEUTSCH-POLNISCHE VERHÄLTNIS

AUTOR: Josef Theobald

Besonders nach dem II. Weltkrieg war das deutsch-polnische Verhältnis
stark belastet. Die polnische Bourgeoisie, die in den Nachkriegsjahren
noch großen Einfluss hatte, schürte vor allem nationalistische Gefühle
und scheute sich nicht, gegenüber der Sowjetunion chauvinistische Ab-
sichten zu offerieren. Vor allem Wladislaw Gomulka (1905-1982) ist in
Polen wegen seiner nationalistischen Auffassungen auffällig geworden.
So trat er für die wahre Unabhängigkeit Polens ein. [1]

In den polnischen Quellen der Siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts
begegnet uns Polen als einheitlicher Nationalitätenstaat ohne eine
wirkliche Existenz nationaler Minderheiten, wenn man die Ukrainer
außer Acht lässt. In diesem Zusammenhang verneinte man eine in
diesem Gebiet vorherrschende deutsche Kultur. Spätestens mit dem
Abschluss des Warschauer Vertrages am 7. Dezember 1970 war für
Polen jedes Argument früherer deutscher Besiedlung vom Tisch, das
man als Relikt revisionistischer Handlungen aus der Zeit der früheren
Adenauer-Regierung ansah.

Nach dem II. Weltkrieg ist im Rahmen des Potsdamer Abkommens
ein altes Kohlenrevier von Deutschland abgetrennt worden. Hier ist
es vor allem Oberschlesien (polnisch: „Gorny Slask“). [2]

Ab 1772, im Rahmen der ersten Teilung Polens durch Preußen, Öster-
reich und Russland, wurden große Teile von Westpreußen und Posen
germanisiert, indem man Land aus den Staatsdomänen an deutsche
Kolonisten verkaufte oder verlieh, die deutschen Kapitalisten bei der
Errichtung von Fabriken in jenen Landstrichen unterstützte und leider
sehr oft auch äußerst despotische Maßnahmen gegen die polnischen
Bewohner des Landes ergriff. Hätte man aber der polnischen Bevölke-
rung ausgedehnte Gebiete im Osten überlassen, so hätten sie über den
Westen eher ein vernünftiges Wort  mit sich reden lassen können. Riga
und Mitau wären ihnen schließlich ebenso wichtig erschienen wie Danzig
und Elbing.

Die Bedeutung des deutschen Elements in den slawischen Grenzgebieten,
die mit dem Wachstum der Städte, des Handels und der Industrie zunahm,
steigerte sich noch, als es sich zeigte, dass fast alles, was zur geistigen
Kultur gehört, aus Deutschland eingeführt werden musste; nach dem
deutschen Kaufmann und Handwerker begann der deutsche Geistliche,
der deutsche Schulmeister, der deutsche Gelehrte sich auf slawischem
Boden niederzulassen. 

Einen großen Einfluss auf die sozialistische Propaganda unter den Arbeitern
hatten die im Jahre 1844 stattfindenden Aufstände schlesischer Weber in den
großen Dörfern Langenbielau und Peterswaldau. Diese wurden schließlich
durch das Militär niedergeschlagen. [3] Meines Wissens waren aber diese
rein deutsche Ansiedlungen. Von Polen ist hier nirgends die Rede.

Dies war im deutsch-polnischen Verhältnis stets ein Manko gewesen. In
den letzten Jahren hat sich das deutsch-polnische Verhältnis wesentlich
gebessert. Man räumt zunehmend die Fehler in der Vergangenheit ein.

Eine große Belastung im bilateralen Verhältnis bleibt die Zeit des II. Welt-
krieges. In Polen geht man von 6 Millionen Menschen aus, die als Tote
Opfer der deutschen Okkupation wurden. Dazu kommen Millionen von
Menschen, die ihre gesamte Habe verloren und ausgesiedelt wurden.
Millionen wurden als Zwangsarbeiter zur Sklavenarbeit gezwungen. [2]

Denn Polen trug während des II. Weltkrieges die Hauptlast der Kämpfe
durch die deutsche Wehrmacht. Dies kann niemand bestreiten. Nicht zu
bestreiten ist ebenfalls der Missbrauch des polnischen Gebietes für den
Aufbau von Vernichtungslagern. Die größten und zahlreichsten Konzen-
trationslager (KZ) befanden sich auf polnischem Territorium.  
 
ANMERKUNGEN
[1] Enver Hoxha, Die Chruschtschowianer, Verlag „8 NENTORI“, Tirana
     (Albanien) 1980, die Seiten 323, 327 + 329.
[2] FAKTEN ÜBER POLEN, eine mehrteilige Dokumentation, im Verlag
     INTERPRESS, Warschau (Polen) 1977.
[3] Karl Marx – Friedrich Engels, Über Deutschland und die deutsche
     Arbeiterbewegung, Band 2 (Die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts),
     Dietz Verlag, Berlin-Ost 1970, die Seiten 399, 428/9 + 676.
 

NACHTRAG

Unter der sozial-liberalen Bundesregierung mit Willy Brandt als Bundes-
kanzler kam es zu Verhandlungen mit der Volksrepublik Polen mit dem
Ziel, die gegenseitigen Beziehungen zu normalisieren. Dabei kam es zu
einem Vertrag mit Polen vom 7. Dezember 1970, der eine definitive An-
erkennung der Westgrenze, der Oder-Neiße-Linie, beinhaltete. Weiterhin
wurde in diesem Zusammenhang vereinbart, gegeneinander keinerlei Ge-
bietsansprüche zu haben und solche auch in Zukunft nicht zu erheben. So
spielte man auf die bisherige Bonner Politik an, die von einer Unteilbarkeit
der Grenzen Deutschlands ausging. Dies wurde in Polen als eine revisio-
nistische Forderung betrachtet, die von der Fiktion ausging, dass weiter-
hin von einem juristischen Fortbestehen des Deutschen Reiches in den
Grenzen vom 31. Dezember 1937 auszugehen wäre. 

Damals – Roden Schulstraße nach dem Krieg

185

Der Vorstand von Rodena Heimatkundeverein Roden wünscht seinen Mitgliedern, Freunden und Bekannten einen wunderschönen Montag und einen guten Start in die neue Woche!

Aufbau der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Roden

Über "ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns freuen!

Weitere Infos auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/RodenaHeimat/

 

 

Rückblick – “ KERMES STRAßENFEST „ Dillingen

DSC_0270 (Mittel) DSC_0061 (Mittel) DSC_0097 Kopie (Mittel) DSC_0138 (Mittel) DSC_0135 (Mittel) DSC_0157 (Mittel) DSC_0261 (Mittel) DSC_0298 (Mittel) DSC_0357 (Mittel) DSC_0227 (Mittel) DSC_0108 (Mittel) DSC_0079 (Mittel) DSC_0070 (Mittel) DSC_0059 (Mittel) DSC_0103 (Mittel)

In der Gathmannstraße Dillingen fand die offizielle Eröffnung des Kermes Straßenfest vom Türkisch Islamischen Kulturvereins (Haci Bayram Camii) statt. Schirmherr der Veranstaltung ist der saarländische Minister für Justiz, Umwelt und Verbraucherschutz Reinhold Jost.

Über "ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns freuen!

Weitere Infos auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/RodenaHeimat/

Bildquelle: Hans Heller

 

 

Rückblick – Rodena besuchte Feste Wagner Metz

IMG_4579 (Mittel) IMG_4585 (Mittel) IMG_4606 (Mittel) IMG_4623 (Mittel) IMG_4613 (Mittel) IMG_4624 (Mittel) IMG_4635 (Mittel) IMG_4659 (Mittel) IMG_4662 (Mittel) IMG_4670 (Mittel) IMG_4691 (Mittel) IMG_4699 (Mittel) IMG_4705 (Mittel) IMG_4711 (Mittel) IMG_4717 (Mittel) IMG_4726 (Mittel) IMG_4730 (Mittel) IMG_4733 (Mittel)

Die Feste Wagner liegt im Süden von Metz auf einem Hügel zwischen dem Fluß Seille und dem Bach de Chèrisey. Im Süden und Westen führt die Bahnlinie Metz – Chateau Salins vorbei, im Osten die Straße Metz – Cheminot – Nancy. Mit dem Bau der unregelmäßig geformten Festung wurde 1907 begonnen. Am 17. Mai 1910, mit Ende der Rohbauphase, erhielt die Festung zu Ehren des 1904 tödlich verunglückten Inspekteurs des Festungswesen Generalleutnant Julius Wagner den Namen „Feste Wagner“.

Die Feste besteht aus sechs freistehenden Bereichen, die unterirdisch alle mittels Hohlgang verbunden sind. Die Kasernen konnten 1250 Mann aufnehmen. Das Infanteriewerk Verny besitzt die Form eines gleichmäßigen Trapez und liegt nördlich des Dorfes Verny. Es besteht aus einer doppelstöckigen Kaserne, einem Bereitschaftsraum, einem Kehlblockhaus, mehreren Beobachtern und Schnecken. Zusammen mit dem I-Werk Verny liegt auf einer Linie auch die Schirmlafettenbatterie Nr. 7, die aus einem M-Raum, einer Brustwehr samt Untertreteräumen und zwei 15cm-Haubitzen besteht. Über ein Schmalspurgleis wurden die Haubitzen im Kriegsfall in die Batterie gebracht, ebenso wie die Versorgung mit Munition direkt über die Bahn abgewickelt werden konnte.

Der Stützpunkt Lamencè besteht aus einer großen Kaserne, die mit einer flankierenden Kasematte für zwei 7,7cm Kanonen versehen ist. Von hier kann das Seille-Tal in westlicher Richtung unter Feuer gehalten werden. Panzerbeobachter, Bereitschaftsraum und Kehlblockhaus vervollständigen das Ensemble.

Die Haubitzpanzerbatterie ist mit vier 15cm Haubitzen ausgestattet. Hier befindet sich auch die Elektrizitätszentrale, die mit Hilfe von Einkolbendieselmotoren die Elektrizitätsversorgung der gesamten Festung übernimmt.

Die Kanonenpanzerbatterie ist mit vier 10cm-Kanonen ausgerüstet.

Das Infanteriewerk Avigny besitzt einen trapezförmigen Umriß und setzt sich aus Kaserne, Bereitschaftsraum, zwei Grabenstreichen und einem Kehlblockhaus zusammen.

Das Infanteriewerk Seille besteht aus einer Kaserne, Bereitschaftsraum und einem Artillerie-Panzerbeobachtungsstand.
Textquelle: http://www.feste-wagner.de

Über "ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns freuen.

Weitere Bilder auf unserer Facebopokseite: https://www.facebook.com/RodenaHeimat/

 

 

Rückblick – Trotz schlechten Wetters Maibaumsetzen in Lisdorf

Nach Begrüßung der Gäste durch Albert Bernhard ging es weiter im Programm mit dem Orchestervereins Lisdorf und dem Spielmannszug der freiwilligen Feuerwehr Löschbezirk Ost. Nach den musikalischen Darbietungen hielt Herbert Germann eine kurze Festrede und danach wurde der Maibaum aufgestellt.

Über "ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns freuen!

Weitere Infos auf unserer Facebookseite:https://www.facebook.com/RodenaHeimat/

IMG_6407 (Mittel) IMG_6411 (Mittel) IMG_6409 (Mittel) IMG_6414 (Mittel) IMG_6417 (Mittel) IMG_6420 (Mittel) IMG_6410 (Mittel) IMG_6418 (Mittel) IMG_6421 (Mittel) IMG_6412 (Mittel)

Tag der offenen Tür zum 30-jährigen Bestehen des Löschbezirks West der Feuerwehr Saarlouis

Dieses Jahr feiert die Feuerwehr Saarlouis, Löschbezirk West, ihr 30-jähriges Bestehen und öffnet dazu am 25. und 26. Juni wieder ihre Türen. Los geht es am Samstagabend um 18 Uhr mit einem Fassanstich durch Bürgermeisterin Marion Jost.

Für gute Stimmung wird die Band „The Badsaichers“ auf der Open Air Bühne sorgen. Die Achtelfinalspiele werden am gesamten Wochenende Live auf einer großen Leinwand übertragen. Sonntags wird die Veranstaltung um 10 Uhr mit einem Feldgottestdienst eröffnet. Um 12 Uhr lädt die kulinarische Feuerwehrküche zum Mittagessen ein. Ab 13:00 Uhr heißt es dann „Feuerwehr zum Anfassen“: So wird es in diesem Jahr erstmals eine Firefighter Challenge geben, in der die Teilnehmer testen können, wie viel Feuerwehrmann oder auch -frau in ihnen selbst steckt. Bei einem Verkehrsunfall mit zwei PKWs und einem Zimmerbrand können die Zuschauer das Einsatzspektrum der Feuerwehr bestaunen. Ein weiterer Höhepunkt wird die Live Restaurierung der alten Feuerwehrpumpe. Ein Wagner wird ein Holzrad unter den Augen der Zuschauer fertig schmieden und an die alte Feuerwehrpumpe anbringen. Für Kinder wir dganztägig eine Springburg, Wasserzielspritzen, Besichtigung von Feuerwehrfahrzeugen, Gesichtsmalen und vieles mehr geboten. Darüber hinaus kann man  sich rund um die Feuerwehr und den vorbeugenden Brandschutz informieren.

IMG_7930 (Mittel)

Damals – Gebet eines Bergmannskindes an St. Barbara

IMG_5305 (Mittel)

Sankt, Barbara, in jeder Nacht
Fahr mit dem Vater in den Schacht
Steh’ Du ihm bei in aller Not
Bewahr in vor dem jähen Tod!

Quelle: Festschrift St. Barbara 1961
Vereinigung ehemaliger Schülder der Bergbauschule Saarbrücken

Über "ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns freuen!

Weitere Infaos auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/RodenaHeimat/

Rodena Roden – Besuch Weltkulturerbe Völklinger Hütte

IMG_5467 Kopie IMG_5491 (Mittel) IMG_5497 Kopie (Mittel) IMG_5534 (Mittel) IMG_5540 Kopie (Mittel) IMG_5551 (Mittel) IMG_5559 (Mittel) IMG_5567 Kopie (Mittel) IMG_5578 (Mittel) IMG_5582 Kopie (Mittel) IMG_5556 (Mittel) IMG_5596 (Mittel) IMG_5466 (Mittel) Halbergerhütte (Mittel) IMG_5590 (Mittel) IMG_5592 Kopie (Mittel) (2) IMG_5602 (Mittel) IMG_5615 Kopie (Mittel)

 

Der Rodena Heimatkundeverein Roden e.V. besuchte Freitagnachmittag mit Kindern und Begleitpersonen das Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Die Völklinger Hütte ist ein 1873 gegründetes ehemaliges Eisenwerk in der saarländischen Stadt Völklingen. Sie wurde 1986 stillgelegt und 1994 zum Weltkulturerbe ernannt.

Am Eingang trafen wir unseren Führer der uns durch das Areal führte und alles kindgerecht erklärte.

Über mehrere Etagen wurde Kindern und Erwachsenen die Geschichte der Völklinger Hütte sowie der Familie Röchling nahe gebracht.

Wir begangen mit der Sinterhalle und der Erzhalle mit dem Schrägaufzug und kamen dann zur Kokerei. Für den Besuch der Aussichtsplattform der Gichtbühne mußten alle einen Schutzhelm anlegen. An der Ausgabestelle wurde den Kindern verschiedene Erzsorten  gezeigt, die zum Beschicken des Hochofens benötigt wurden. Dann ging es die Treppen hinauf zu der Aussichtsplattform am Hochofen. Ganz begeistert waren die Kinder  von der Hängebahnanlage die für den  Rohstofftransport zuständig war. In 27 m Höhe wurde erklärt  wie damals auf der Gichtbühne mit den großen Hängebahnloren die Hochöfen gefüttert wurden. Danach gingen wir zu den Hochöfen und durch die Ausstellung im Ferrodrom. Die sehr interessante Führung fand ihren Abschluß am Windkanal.

Die Völklinger Hütte wurde 1986 stillgelegt und 1994 zum Weltkulturerbe ernannt.

Über "ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns freuen!

Weitere Fotos auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/RodenaHeimat/

 

Rückblick – Familienaktionstag 2016 ein voller Erfolg!

Tabaluga, Arktos und der Magier begeistern auf der Hauptbühne!

Kann es einen besseren Start in die Saarlouiser Woche geben als den Familienaktionstag? Alle Besucher auf dem Großen Markt zeigten sich, wie in den vergangenen Jahren, begeistert vom Programm, das auch diesmal wieder den ganzen Tag über alle Generationen ansprechen konnte.

Besonders für Kinder hatten die Stadtwerke Saarlouis, die traditionell für das Geschehen auf der Hauptbühne sorgen, ein starkes Bühnenprogramm zusammengestellt. Nach der „Maus“, dem Blauen Elefanten, Looney Tunes oder Shaun, dem Schaf, die in den vergangenen Jahren die Bühne (und die Herzen der meist jungen Zuschauer) stürmten, gab es diesmal die deutschlandweite Premiere des neuen Tabaluga-Kurzmusicals. Und sowohl Musik als auch Handlung animierten mit quicklebendigen und überzeugenden Darstellern nicht nur die Jüngsten zum Mitmachen, Mitlachen und Mitsingen. Alle drei Shows, die über den Tag verteilt waren, fanden begeisterte Zuschauer, die nicht mit Applaus geizten.

Neben den spannenden Vorführungen der vielen Hilfsdienste, u.a. DLRG, THW, Feuerwehr, Polizei, Rotes Kreuz und vieler Saarlouiser Vereine und Institutionen, deren Angebote  sich an diesem Tag auf dem gesamten Großen Markt vor allem an Kinder und Jugendliche richteten, war auch überall für Spiel und Spaß gesorgt. Bernd das Brot, ursprünglich als Hauptact für die Bühne eingeplant und von den Kids heiß ersehnt, war als „Walking Act“ auf dem Großen Markt unterwegs und  gefragtes Fotomotiv. Und fotografieren lassen konnte man sich auch mit der Biene Maja, mit Heidi und Wickie. Sogar Paule, das offizielle DFB-Maskottchen zur EM 2016, stellte sich bereitwillig den ganzen Tag über als Fotomodell zur Verfügung. Fußball-Minigolf, Schminken, Basteln und viele andere Spielmöglichkeiten ergänzten ein Programm, das wirklich allen Altersstufen Abwechslung und Spaß bescherte.

Fazit des diesjährigen Familienaktionstages: Das Engagement vieler Vereine, Institutionen und Förderer hat auch 2016 für einen gelungenen Auftakt zur Saarlouiser Woche beigetragen. Die Freude der Beteiligten galt auch dem Fernbleiben des Tiefs „Elvira“, das – ohne den Tag mit Regen oder Unwettern verderben zu können – gegen die Stadt des Sonnenkönigs natürlich nicht den Hauch einer Chance hatte!

Bildquelle: Jacques Wenger Photographie

Textquelle: http://www.braininc.eu

Über "ein Gefällt" unserer Seiten würden wir uns freuen!

DSC_3702 DSC_3704 DSC_3706 DSC_3707 DSC_3711 DSC_3716 DSC_3718 DSC_3720 DSC_3721 DSC_3723 DSC_3725 DSC_3730 DSC_3741 DSC_3744 DSC_3751 DSC_3754 DSC_3757 DSC_3765 DSC_3771 DSC_3797 DSC_3817