Der Wasserkessel unserer Kindheit

Der Wasserkessel diente vor Jahrem in der Küche dem Erwärmen von Wasser auf einem Kohleofen oder Herd . Das Wasser wurde unter anderem zum Kochen von Tee oder Kaffee genutzt. Der Kessel hatte einen Inhalt von ca. 2 Litern Wasser und bestand aus Kupfer, Aluminium oder emailliertem Stahlblech. Einige der Kessel verfügten über eine Dampfpfeife die ein Signal gab wenn das Wasser kochte.

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Das Rodener Platt – Teil 2

Das Rodener Platt Ist eine moselfränkische Mundart, die seit Jahrhunderten in unserem Heimatdorf gesprochen wird. In jedem Saarlouiser  Stadtteil weist sie Abweichungen auf. Das typische am Rodener Dialekt ist, dass wir teilweise die Vorsilben nicht ganz aussprechen. Das n und das t werden verschluckt.

Der Rodener sagt z.B.:“ Eich ha mei Schirz agedohn, un de

                                   Gommerden agemach, da benn eich fogang.“

Im Laufe der Jahre sind jedoch viele alte Ausdrücke verlorengegangen und wurden durch hochdeutsche oder englische Wörter ersetzt. Wir sammeln "altmodische Wörter" und schreiben sie auf!

Gehen  wir nun weiter zum "B"


Bääken              scheuchen
Bäätsch             Brotknäuschen
Baamolig           Speiseöl
battern               stehlen
Bauchlappen      Rauchfleisch
Bettsaicherten    Löwenzahn
Bibelchen          Tannenzapfen
Bibelchen          Küken
Bibelches-Söpp Einbrennersuppe mit Kartoffeln
Bibi                  Barbara
Bibbes             einfache Blut- oder Leberwurst
Biekes             Jauche
Bissin              Griffeldose
Bietzen            Zöpfe
Bloder             Blase (z.B.: am Fuß)
Blotzert           Französische Münze
bleuer Kappes Rotkraut
Blöfurzen-dicker imaginere Person (kann jeder sein)
Bokgeln          gritzeln, schlecht schreiben
Böll                Schöpfkelle
Boss              Beule
Barchart         Barchent = Baumwollflanell
Bowelchin       geschmackloses Kleid (Jiddisch: Pofel)    
Bööz               aufgeschmissen (Fastnachtsnarr)
Bocks             Hose (Box)
Bremmen        Ginster
Broschtlappen  Herrenweste
Boule              Schimpfwort für Saarlouiser
Bouwle            Bübchen

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Gruppenbild der Familie

Rückblick – Geschichte zum Anfassen – Rodena besichtigte Fort Casso

Als Hüter der Höhe von Rohrbach-Les-Bitche hat das Infanteriewerk Rohrbach den feindlichen Angriffen im Laufe des militärischen Feldzuges 1939-1940 erfolgreich Widerstand geleistet. Im Bunker erlebten wir den Alltag des 166. Festungsregiments. 25 m unter der Erde befinden sich Küche, Kraftwerk, Kaserrne usw. Zum Abschluß der Führung besichtigten wir den versenkbaren Panzerdrehturm.

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Quelle alter Bilder: Fort Casso

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Schlacht um Verdun

Die Schlacht von Verdun begann am 21. Februar 1916 mit dem Angriff auf die Festung Verdun. Sie gehört zu den verlustreichsten Schlachten des 1. Weltkrieges. Französische und Deutsche Soldaten standen sich in einem Stellungskrieg gegenüber. Über 800 000 Menschen verloren ihr Leben. Am 25. Februar wurde Fort Douaumont eingenommen. Die Schlacht um Verdun endete am 19. Dezember.

Noch Heute befinden sich Waffen, Blindgänger und Knochen in der Erde.

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Fort De Vaux

Fort Vaux (eigentlich „Fort de Vaux“) war eine französische Festung nahe der im Ersten Weltkrieg heftig umkämpften Stadt Verdun in Lothringen/Frankreich.

Quelle: Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Fort_Vaux

Alte Fotos: Quelle Fort Vaux

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ÄTHERKRIEG ZWISCHEN DER SOWJETUNION UND DEUTSCHLAND

AUTOR: Josef Theobald

VORWORT

Die älteste Deutsch-Sendung aus dem Ausland kam aus Moskau. Sie
hatte ihre Premiere am 7. November 1929. Von den damaligen Feier-
lichkeiten zum Tag der „Oktober-Revolution“ wurde nämlich an diesem
Tag eine Direkt-Reportage in Deutsch gesendet. Das war die Geburts-
stunde des Auslandsrundfunks der damaligen Sowjetunion. Dies war
kein Zufall. Deutschland rückte damals verstärkt in den Blickwinkel der
Weltrevolution. So war Deutschland den Herren im Kreml sehr wichtig
gewesen. [1]

Im Vergleich zu Deutschland hatte die Rundfunktechnik in Russland
einen schweren Start. Die Spezialisten, die auf diesem Gebiet tätig
waren, arbeiteten unter denkbar schwierigen Rahmenbedingungen.
Denn man misstraute ihnen. Dabei ist vorwiegend an den Leiter des
Radiolaboratoriums von Nishni-Nowgorod, Herrn Prof. M. A. Bontsch-
Brujewitsch, zu denken. Nur dem persönlichen Eingreifen und der Un-
terstützung W. I. Lenins war es zu verdanken, dass das Laboratorium
weiter bestand und bei der Entwicklung des Rundfunks in der Sowjet-
union große Bedeutung erlangen konnte. [2]

BEITRAG

Am 07. November 1929 begannen über einen Langwellensender des
sowjetischen Zentralrates der Gewerkschaften nun erste Sendungen
in deutscher Sprache. Geprägt war das Programm vom gesprochenen
Slogan „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“ und schließlich vom
Kampflied der internationalen Arbeiterbewegung „die Internationale“.
Der sowjetische Historiker mit Namen Wladimir Ostrogorski unterstrich
dabei, dass von jetzt an die Forderungen der „revolutionären Arbeiter“
erfüllt seien.

Erste kritische Stimmen in der bürgerlichen Rundfunkprogrammpresse
kamen mit Verzögerung. Nach dem abgehaltenen vierten Kongress der
„Roten Gewerkschaftsinternationale“ im März 1928 wurde plötzlich das
Funkwesen als ein „machtvolles Mittel für .. Agitation, Propaganda, Kul-
tur- und Aufklärungsarbeit“ gesehen. Es könne bei konkreten politischen
Ereignissen, wie Streiks und Wahlen, eine wichtige Rolle spielen.

So legte denn auch die Reichswehr nach wenigen Wochen einen ersten
Bericht zum Thema „bolschewistische Rundfunkpropaganda in deutscher
Sprache“ vor. Montags, mittwochs und samstags würden kommunistische
Lieder, Rezitationen und Theaterstücke sowie antireligiöse Propagandavor-
träge ausgestrahlt. Später wurden die Programme durch die Beantwortung
von Hörerfragen und Gespräche mit Wissenschaftlern, Schriftstellern und
Arbeitern aus Deutschland, die die Sowjetunion bereist hatten, bereichert.

Zwei Monate nach Aufnahme der Sendungen aus Moskau sah sich die
Presseabteilung beim Auswärtigen Amt gezwungen, beim Reichspost-
ministerium anzufragen, ob der Moskauer Sender „mit den üblichen Pri-
vatapparaten aufgefangen werden könne, so dass die Gefahr einer pro-
pagandistischen Einwirkung auf weitere Kreise, insbesondere der Arbei-
ter, besteht“. Auch die sozialdemokratische Presse und die Zeitungen
der Mitte- und Rechtsparteien nahmen sich des Themas an. Denn diese
hatten befürchtet, der Moskauer Sender werde weitere Unruhe im ohne-
hin durch die heraufziehende Weltwirtschaftskrise geschüttelten Reich
schüren. Diese Sorge war begründet. Durch die Reichstagswahl vom
September 1930 wurde die KPD zur drittstärksten Partei. Man rechnete
hier mit einem größeren Gewicht in der nahen Zukunft.

Im Januar 1931 ergriff das Zentrumsorgan „Germania“ die Initiative und
forderte in einem „Moskau im Radio“ überschriebenen Artikel „scharfe
Maßnahmen“ gegen die „von der Sowjetregierung inszenierte Kommu-
nistische Propaganda auf deutschem Boden“. So müsse sich die Reichs-
regierung mit allen diplomatischen und politischen Mitteln gegen einen Zu-
stand zur Wehr setzen, der des Reiches unwürdig sei. Zwei Monate später
beschäftigte der Streit um die deutschsprachigen Sendungen aus Moskau
auch das Reichstagsplenum, nachdem in Ausschussberatungen davon ge-
sprochen wurde, der Gewerkschaftssender verstoße gegen internationale
Verträge, die die Staaten zur Nichteinmischung in die inneren Angelegen-
heiten eines anderen Staates verpflichteten. Der Vorsitzende der kommu-
nistischen Fraktion, Ernst Torgler, entgegnete dagegen, dass Tausende
und Abertausende von deutschen Arbeiterrundfunkhörern jene Vorträge
des Moskauer Gewerkschaftssenders dem innerdeutschen Programm
vorziehen würden. Der Rundfunk sei ein Instrument der herrschenden
Klasse in Deutschland. So werde man nicht verhindern können, dass
die Arbeiter mit Begeisterung und mit Freude sich die Vorträge vom
besagten Gewerkschaftssender anhören würden. Denn hier würden
die Dinge so dargestellt, wie sie seien und nicht so, wie man sie gern
darstellen möchte, um die Arbeiter ruhig und friedlich zu erhalten in
einer Zeit, wo man ihnen noch das letzte nähme. Reichspostminister
Georg Schätzel von der Bayerischen Volkspartei wandte ein, dass es
keinen Staat geben könne, der auf sein Leben und seine Existenz noch
etwas gibt, wenn er sich von einem anderen Staat in derartiger Weise in
seine inneren Verhältnisse hineingreifen lasse.

Vorliegende Bündel von Abhörberichten aus der Reichskanzlei gaben
fortan Anlass zu Gegenmaßnahmen. Denn mittlerweile wurde bei dem
Moskauer Sender zu einem Kampf gegen die Sozialdemokratie und den
faulen Kapitalismus aufgerufen. [3]  Folglich regte also die Zentrumsab-
geordnete Helene Weber an, sich doch den Propagandaeifer Russlands
zum Vorbild zu nehmen. Eine bisher erfolglose Demarche des deutschen
Botschafters in Moskau, Herbert von Dirksen, im sowjetischen Außen-
kommissariat kam zur Sprache. Es handele sich aber hier um einen
russischen Gewerkschaftssender, der angeblich für die Deutschen
der Wolgarepublik bestimmt sei, auf den die Sowjetregierung ohne-
hin keinen Einfluss habe. Eine Runde in der Reichskanzlei beschloss
neben Störaktionen Sendungen der Berliner Rundfunkgesellschaft, um
„die deutsche Öffentlichkeit über die wahren Zustände in Russland auf-
zuklären“.

Im Juni 1931 begannen bei der „Deutschen Welle“ Vorträge unter dem
Sendetitel „Bilder vom heutigen Russland“ unter Mitwirkung des Haupt-
referenten, dem Regierungsrat im preußischen Staatsministerium mit
Namen Herbert Weichmann, der die Sowjetunion zu dieser Zeit selbst
bereist hatte. Ein deutscher Telegraphiesender störte die Reportage
Egon Erwin Kischs vom Roten Platz am 07. September 1931. Im Ge-
genzug überlagerte ein sowjetischer Störsender zeitweise den Sen-
der Königswusterhausen, der die Programme der „Deutschen Welle“
verbreitete. Diesen ersten deutsch-sowjetischen Ätherkrieg begleite-
ten innerdeutsche Auseinandersetzungen, die fast bis zum Ende der
Weimarer Republik anhielten. [4]

NACHTRAG

Angesichts der Weltwirtschaftskrise entwickelte sich Deutschland immer
mehr zu einem politischen Schauplatz radikaler Kräfte: nämlich auf der
einen Seite die Rechtsradikalen unter dem Dach des Nationalsozialis-
mus (NSDAP) und auf der anderen Seite die Linksradikalen unter dem
Dach des Kommunismus (KPD). Daher wurden die gemäßigten Kräfte
zunehmend in die Enge getrieben.

Nicht nur die Nationalsozialisten hatten paramilitärische Einheiten, wie
die SA mit 400.000 Mitgliedern. Auch die Kommunisten konnten sich
auf den Rotfrontkämpferbund stützen, deren Mitgliederzahl auf etwa
150.000 Mitgliedern geschätzt wurde. Die KPD sah in den National-
sozialisten die Trabanten der „Diktatur der Bourgeoisie“. In Wirklich-
keit wurde die Bourgeoisie zum Trabanten der NS-Diktatur. Demnach
versuchte jede Seite, die Massen für sich zu gewinnen.

Die Auflösung des Reichstages bot den Kommunisten eine neue Ge-
legenheit zur außerparlamentarischen Aufrüttelung und Mobilisierung
der ausgebeuteten Massen. Hier steht außer Frage, dass von nun an
die Kommunisten einen entscheidenden Anteil hatten, dass die her-
kömmlichen Formen der politischen Auseinandersetzung verlassen
wurden. Kam es zunächst zu Schlägereien, bei denen auch Schüsse
fielen, so endeten jedoch diese Auseinandersetzungen mit Aktionen
von Terrorgruppen, die vor der einschreitenden Polizei keinen Halt
machten. Die Freigabe der Straße für die SA habe schließlich die
kommunistischen Terrorgruppen erneut dazu veranlasst, nun ihr
Bestehen unter Beweis zu stellen.

Bei den Reichspräsidentenwahlen im April 1932 (zweiter Wahl-
gang) gewann der KPD-Kandidat Ernst Thälmann 10,2 % der
abgegebenen Stimmen. Adolf Hitler gewann 36,8 %. Gewinner
der Wahl war erneut Paul von Hindenburg, ein Kriegsheld des
I. Weltkrieges, der als parteiloser Kandidat und Monarchist den
Republikanern eher misstraute. [5]

Daraus kann ersehen werden, dass die rechten Parteien und
unabhängige Kandidaten doch einen eindeutigen Vorsprung
hatten.

Schon anlässlich der Reichstagswahlen im Juli 1932 wurde
die bürgerliche Mitte aufgerieben. In den Novemberwahlen
büßten die Sozialdemokraten, insbesondere bei den jungen
Wählern, Stimmen ein. Denn sie waren für diese Gruppe von
Wählern nicht mehr attraktiv genug. Der linke Flügel der Partei
wandte sich den Kommunisten zu, die jetzt 100 Sitze von 584
möglichen erreichen konnten. Die Nationalsozialisten kamen
dann auf 196 Sitze. [6]  
 
Vor allem zu Beginn der Weimarer Republik wurde den Sozial-
demokraten unter Philipp Scheidemann (1865-1939) auf der
kommunistischen Seite der Vorwurf gemacht, sie trügen bei
der einstigen Ermordung ihrer herausragenden Vertreter (Rosa
Luxemburg, Karl Liebknecht) eine Mitverantwortung. Denn diese
wurden im Januar 1919 nach dem Scheitern des Spartakusauf-
standes mit Hilfe von Freikorpssoldaten umgebracht. [7]  Dies
ließ das Klima zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten
angespannt bleiben.              
              
ANMERKUNGEN
[1] kurzwelle aktuell, Autor: Hermann Jäger, Heft 39/87, Soldi-
    Verlag, Hamburg 90, Seiten 5 + 6.
[2] W. I. Lenin, Werke, Band 36. Dietz Verlag, Berlin-Ost 1967,
     Seiten 516 + 707.
[3] „Es ist unmöglich, dem Kapitalismus den Garaus zu machen,
     ohne dem Sozialdemokratismus in der Arbeiterbewegung den
     Garaus gemacht zu haben.“ (J. W. Stalin, Band FRAGEN DES
     LENINISMUS, 4. Auflage, Dietz Verlag, Berlin-Ost 1951, Seite
     223)
[4] UNTER DER LUPE, Ideologie-Pfeile im Äther von Ansgar Diller
     (Evangelischer Pressedienst <EPD>), abgedruckt im KURIER
     der ADDX e. V. im Jahre 1979.        
[5] Dirk Blasius, Weimars Ende (Bürgerkrieg und Politik [1930-
     1933]), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2006, Seiten 40,
      58/9 + 61/2.
[6] Hajo Holborn, Deutsche Geschichte in der Neuzeit, R. Olden-
     bourg Verlag, München 1971, Seite 494.
[7] „Und jetzt die ‚ideologischen Bande‘ zwischen Reformisten und
     Revolutioären verteidigen heißt die Henker aus den Reihen der
     Arbeiter, wie Noske und Scheidemann, unterstützen, die der
     Bourgeoisie behilflich waren, Rosa Luxemburg und Karl Lieb-
     knecht zu ermorden, Tausende von Arbeitern zu ermorden, weil
     sie den revolutionären Kampf gegen die Bourgeoisie führen.“ (W.
     I. Lenin, Ausgewählte Werke in sechs Bänden, Band V, Dietz
     Verlag, Berlin Ost 1987, Seiten 241/42)
 

SAARLANDMEISTERSCHAFTEN DER AH IM HALLENFUSSBALL

Anlässlich  seines  50-jährigen Bestehens  der AH-Abteilung  des 1. SC Roden  richtete
man am Samstag, dem 20. Februar 2016, in der Stadtgartenhalle die Saarlandmeister-
schaften  im  Hallenfußball  aus. Den  1. Platz  erzielte der FC Schwalbach, gefolgt von
dem  SC Halberg Brebach. Den  3. Platz erreichte der 1. SC Roden  durch ein Elfmeter-
schießen. Dank  der zahlreichen Helferinnen  und  Helfer konnte  dieser Tag zu einem
guten Abschluss gebracht werden. Mehr Bilder auch auf unserer Facebook-Seite un-
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Saarlouiser Stadtgartenhalle – Hallenmasters Ü50/40

50 Jahre 1966 – 2016 – AH 1. SC Roden

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Rückblick – NEUJAHRSEMPFANG DER SPD STEINRAUSCH

Zu einem Neujahrsempfang lud der Vorstand des SPD-Ortsvereins Steinrausch unter dem Vorsitz von  Jürgen Paschek  seine Mitglieder in das Mehrgenerationenhaus auf dem Steinrausch ein. Im Rahmen des Empfangs wurden auch verdiente Mitglieder der Partei von der SPD-Generalsekretärin der SPD Saar Petra Berg geehrt.

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Rückblick – Ausstellung „Die Rote Zone“ Mehrzweckhalle nach Beaumarais

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Die Evakuierung der Saarlouiser Bevölkerung 1939/40 stand im Mittelpunkt dieser Ausstellung die vom Verein für Mundart und Geschichte Beaumarais unter seinem Vorsitzenden Walter Löffler durchgeführt wurde. Ausgestellt wurden Fotos von der ersten Evakuierung der Saarlouis Bevölkerung (Saarlouis lag in der Roten Zone, dem Freimachungsgebiet) im 2. Weltkrieg. In Kooperation mit dem Verband der heimatkundlich-historischen Vereine Saarlouis beteiligten sich neben dem Beaumaraiser Ideengeber der „Heimatkundeverein Neuforweiler“, der "Rodener Heimatkundeverein Rodena", der Rodener Geschichtskreis und der Heimatkundeverein Lisdorf an der Ausstellung.

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Husarengeneral Marschall Ney

1788 vertauscht Ney "die Feder mit dem Schwer“, geht zu Fuß die zehn Wegstunde nach Metz und wird Husar in dem Metzer Regiment Colonel Général Hussards. Er ist nur einer in der langen Reihe von Söhnen der Stadt Saarlouis, die in jener Zeit Soldat wurden (General Grenier ist in demselben Jahre geboren, die durch die Ereignisse der Revolution und der nachfolgenden napoeonischen Kriege schnell 2Karrière“ machten und durch ihre Kriegstaten zum Ruhme Frankreich und zur Ehre ihrer Heimatstadt beitrugen. Hätte ihn dich ein Metzer Maler in der Prachtuniform des Regiments Colonel Général Hussard gemalt:  Husarenüberwurfjäckchen von scharlachrotem Tuche mit wießem Lammfell gefüttert. Dolman von himmelblauer Farbe mit gelber Husarenschnürung, schwarzer Schako mit roter Verzierung, und aufrechtstehender weißer Feder, scharlachroter Tasche an der Seite, blaue Hose, blauer Mantel. Und dazu 19 Jahre alt, groß, baumstark, rothaarig, blauäugig. Soll man da kein schöner Husar sein?

Es folgten Jahre des Krieges, den die europäischen ‚Staaten gegen das revolutionäre Frankreich führen, Jahre in denen die Perückenarmeen Europas sich gegen das oft mangelhaft bekleidete und genährte französische Volksherr stellen, ein Revolutionsherr, das auf den Ruf hin: „das Vaterland ist in Gefahr“, sich in Eile gebildet hatte. Da Österreich als Hauptgegner auftrat, war Frankreich auch von Norden , dem damals österreichischen Belgien her, bedroht.

Ney gehört in diesem Kriege der Nordarmee von Sambre-et-Meuse an und wird nach der Schlacht von Valmy zum Leutnant befördert. Ist diese Beförderung nicht ein Symtom? Nicht nur die streng geordnete, gegliederte Schlachtenaufstellung der alten Zeit in ihrer Schwerfälligkeit hat einer neuen aufgelockerten Kampfesweise Platz gemacht. Auch der Aufstieg, der sonst nur den Söhnen der Vornehmen, möglich war, steht jetzt dem Volke offen.

Dem Husa Ney untersteht die Vorhut. Als solcher hat er zu erkunden, vorzustoßen, anzugreifen. Durch dreiste Einschüchterung bringe er in den folgenden Jahren die Städte Mastreich, Würzburg, Bamberg, Forchheim und Magdeburg zur Übergabe, fast ohne einen Schuß zu tun. Als Bauer verkleidet, verschafft er sich Eintritt in die belagerte Stadt Mannheim, stellt seine Erkundungen an und überrumpelt danach diese Stadt mit einigen Schüssen. Daß er schreibgewandt ist und französisch und deutsch gleich gut spricht, ist ihm in diesen Jahren von Vorteil.

Im Jahr III der französischen Revolution hat er schon den Namen IˈInfatigable, der Unermüdliche. Kleber ist auf in aufmerksam geworden, 1793, mit 24 Jahren, wird er zum Brigadegeneral vorgeschlagen. Kleber schreibt andas Direktorium: „Der Generalleutnant Ney hat während dieses Feldzuges und der vorhergehenden vielfache Beweise von talent, Eifer und Unerschrockenheit gegeben. Gestern hat er sich selbst übertroffen, als er wiederum zwei Pferde unter ihm getötet wurden. Ich habe es als meine Pflicht betrachtet, diesen Offizier auf dem Schlachtfeld zum Brigadegeneral zu befördern. Das Patent war ihm schon vor 18 Monaten geschickt worden, aber aus Bescheidenheit nahm er es damals nicht an. Indem Sie diese meine Ernennung bestätigen, geben Sie, Bürger des Direktoriums, mir einen treffenden Beweis Ihrer Gerechtigkeit.“ –

In dieser Zeit verbringt Ney einen Erholungsurlaub in Saarlouis und wird gefeiert und geehrt. Bald danach wird er Divisionsgeneral auf Befehl des Direktoriums und bekommt den Oberbefehl über die 3. Armee. Im Frieden von Lunéville wird das linke Rheinufer französisch. Es ist ein Augenblick der Kriegsstille.

Ney hat ein Besitztum gekauft in Malgrange bei Nancy. Dorthin lässt er den Vater und die Schwester von Saarlouis kommen und übereignet ihnen das Haus. Auch den anderen Verwandten ist er behilflich. Den jungen Verwandten aus Beaumarais schafft er auf die Kriegsschule nach St, Cyr. Ney ist 33 Jahre alt und ein schweigsamer Mann, der die Untergebenen nicht lange zu Wort kommen läßt, schweigsam, wie es bei den Generälen der napoleonischen Armee aus wohlerwogenen gründen Brauch war.

Napoleon ist Konsul geworden und will den schweigsamen Draufgänger an sich ketten. Josephine erreicht es auf dem Wege einer Verbindung mit der Freundin ihrer Tochter Hortense, der 20 jährigen Eglé Auguié. So war es auch bei Napoleon üblich, den jungen Generälen, den Emporkömmlingsgenerälen, durch hineinversetzen in einen Kreis gewisser Vornehmheit jene Umformung angedeien zu lassen, die er selbst erstrebt und gefunden hatte in seiner Verbindung mit Joséphine Beauharnais. Der etwas ungeschickte Mann, der Rokopf gefällt dem jungen Mädchen nicht allzu sehr, aber sie bewundert den Helden in ihm und am

6. Thermidor des Jahres X der französischen Republik wird im Schlosse zu Grignon die Hochzeit gefeiert. Madame la Maréchale erlebt nunselige Zeiten, wenn sie auf ihren Gesellschaften zu glänzen versteht. Er aber bleibt ein schlichter Soldat in Benehmen und Kleidung. Nur den altmodischen Haarzopf hat er der jungen Marschallin zuliebe abschneiden lassen.

Nach dem Siege von Friedland nent ihn die Armee „le brave des braves“ oder die Soldaten noch viel einfacher „le Rougeat“, der Rotfuchs oder „Carotte“. Der Kaiser verleiht ihm den Titel: Herzog von Elchingen, nach dem Ort eines Sieges an der Donau. Der folgende Krieg in Spanien ist ihm wegen der Kampfesweise der Spanier, vor allem wegen der Unstimmigkeiten mit Masséna, ein Grund ständig zunehmenden Ärgers. „Ich bin Herzog von Elchingen, wenn Sie Herzog von Dalmatien sind“, so ruft er Masséna zu und ist froh, als er Spanien und dem „guerre de comédie“ den Rücken kehren kann.

Quelle: Dora Dimel/Beaumarais – Marschall Ney und seine Heimat

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