
Schlagwort-Archiv: Rodena Heimatkundeverein Roden e.V.
Picarder Dorfblatt – Ausgabe 1/2016
Geschichte zum Anfassen – Rodena besichtigte Fort Casso
Als Hüter der Höhe von Rohrbach-Les-Bitche hat das Infanteriewerk Rohrbach den feindlichen Angriffen im Laufe des militärischen Feldzuges 1939-1940 erfolgreich Widerstand geleistet. Im Bunker erlebten wir den Alltag des 166. Festungsregiments. 25 m unter der Erde befinden sich Küche, Kraftwerk, Kaserrne usw. Zum Abschluß der Führung besichtigten wir den versenkbaren Panzerdrehturm.
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http://www.fortcasso-maginot.com

Ehemaliges Städtisches Altenheim
Die Arbeiterwohnfahrt übernahm am 01.04.2006 den Betrieb des ehemaligen städtischen Altenheimes. Das Gebäude bietet 93 Bewohnern ein Zuhause wo sie auch ihre Zimmer mit ihren Lieblingsmöbeln einrichten können. Das Seniorenzentrum hat unter anderem eine Cafeteria, einen großen Hofgarten, Gemeinschaftsräume.
Das ehemalige Städtische Altenheim wurde durch das Erbe der Eheleute Dr. Schmidt-Klett gebaut. Dr. Otto Schmidt war der Enkel von Jacob Christian Schmidt der 1838 die Schloss-Brauerei gegründet hatte. Ab 1938 führte er auch die Donnerbrauer Aktiengesellschaft Saarlouis. Seine Frau Else Schmidt-Klett hatte 1944 nach dem Tod ihres Mannes die Leitung der beiden Brauerein übernommen. 1951 wurde eine Brauereistelle in Geißlautern wegen zu hoher Investitionskosten geschlossen. Die Karlsberg Brauerei übernahm 1988 die Schloss Brauerei und schloss 1997 den Standort Neunkirchen.
1954 wurde aus der Donnerbräu AG die Donnerbräu GmbH. 25 Jahre später wurde die Produktion von Saarlouis nach St. Ingbert Becker Brauerei verlagert. 1998 wurde die Becker Brauerei von der Karlsberg Brauerei übernommen und die Produktion eingestellt.
Die Eheleute Dr. Otto Schmidt und Else Schmidt geb. Klett hatten durch Erbvertrag vom 22.04.1943 ihr Vermögen nach dem Tode des Längstlebenden den Städten Saarlouis und Neunkirchen vermacht. Die Einkünfte aus dem Erbe sollten zuerst für die der Unterstützung von Kriegsopfern des zweiten Weltkrieges und der Rest für die Armen der beiden Städte verwendet werden. Der Nachlass betrug 3,2 Millionen DM und wurde auf beide Städte aufgeteilt. In Neunkirchen entstand dadurch die Schmidt-Klett-Stiftung. Saarlouis verwendete das Erbe für den Bau eines Altenheimes.
Quelle:
Satzung der Stiftung Eheleute Dr. Otto Schmidt und Else Schmidt geb. Klett, Wikipedia

Damals – Faasendumzug in Roden!
Rodener Faasendumzug vor vielen Jahren!

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KG Saarlouis-Steinrausch e.V. Faasend Rebellen – das neue Rebellenlied
Um Steinrausch steht die große Hall, do feiern mir Rebellenball,
wir singen, tanzen, trinken Bier, ja darum sind wir alle hier.
Wir machen durch bis morgen um acht, das der Kater keine Chance hat.
Dann werden wir nach Hause schweben, schön ist das Rebellenleben.
Refrain:
Wir rufen ganz laut Alleh Hopp, der Steinrausch, der steht wieder Kopp
Mir feiern die Fasenacht, um Steinrausch bis die Schwarte kracht.
Ja wir, wir sind Rebellen.
Wir hoffen es hat Spaß gemacht, kommt und feiert heut die ganze Nacht,
trinkt Cocktails und singt alle mit, den supertollen Faasendhit.
Rebellen ja, das sind wir, um Steinrausch ja do feiern wir,
weil jeder der die Faasend kennt, zu den Rebellen auf den Steinrausch rennt.
Refrain:
Wir rufen ganz laut Alleh Hopp, der Steinrausch, der steht wieder Kopp
Mir feiern die Fasenacht, um Steinrausch bis die Schwarte kracht.
Ja wir, wir sind Rebellen.
Wir hoffen es hat Spaß gemacht, kommt und feiert heut die ganze Nacht,
denn nun ist es jedem klar, wir sehen uns im nächsten Jahr.
Dann wird es wieder lustig sein und keiner von uns ist allein,
dann gibt es in der Steinrauschhall wieder den Rebellenball.
Refrain:
Wir rufen ganz laut Alleh Hopp, der Steinrausch, der steht wieder Kopp
Mir feiern die Fasenacht, um Steinrausch bis die Schwarte kracht.
Ja wir, wir sind Rebellen.
Wir feiern
Wir feiern
Wir feiern
Wir feiern
Wir feiern
Wir feiern
Wir feiern
Wir feiern
Wir feiern
Wir feiern
Wir feiern
Wir feiern
Wir feiern
Wir feiern
Wir sind Rebellen!!!!!!!!
KG Saarlouis-Steinrausch e.V. "Faasend Rebellen"
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Rückblick – Seniorenfaasend in der Kulturhalle Roden
Senioren feierten Faasend. In der Kulturhalle Roden feierten die Senioren rechts der Saar wie jedes Jahr Faasend.
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1959 / 1960 Rodener Faasend
Prinz Karneval 1959/1960 war Theoderich I. von Fernguckhausen
Herzog von Staubsaugen, Progress und Kobold
Graf Mahl-Fix v. Mullinex
Freiherr v. Zanker und Bauknecht
Ritter für Arbeitserleichterung der Hausfrau
Diener aller Ratenzahler
– mit bürgerlicher Namen: Theo Speicher


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Rodener Poesiealbum – erster Eintrag 1919
Das Poesiealbum (auch Freundschaftsbuch, mitunter in der Jugendsprache einfach nur Poesie genannt) ist ein fest eingebundenes, oftmals quadratisches Buch im Format von etwa 16 cm × 16 cm mit weißen Seiten, in das Zitate in Form von Reimen und Versen (Zweizeiler, Vierzeiler usw.) eingetragen werden können. Zeichnungen, Ornamente, Bilder und Fotos dekorieren die Zitate oft noch. Das Poesiealbum erinnert – wie das Tagebuch – an Menschen, mit denen der Lebensweg oder Abschnitte davon geteilt wurde.
Historisches
Gegen Ende des 16. Jahrhunderts entstand der Brauch, guten Freunden Namen, Wappen und Wahlspruch in das Stammbuch zu schreiben. Im 18. Jahrhundert kamen zu den Sinnsprüchen auch Widmungen und viele Zeichnungen, und im Laufe der Zeit wurden aus den Stammbüchern dann Erinnerungsbücher. Die Blütezeit hatte das Poesiealbum im 19. Jahrhundert, als Mitglieder von literarischen Zirkeln sich gegenseitig mit Versen und künstlerischen Beiträgen in eigens angeschafften Heften „verewigten“. Die Sitte betrieben hauptsächlich Erwachsene.
Poesiealben seit 1950
Poesiealben waren zum Teil mit einfachen kleinen Schlüsselchen verschließbar, und es galt unter Kindern mitunter als Vertrauens- und Freundschaftsbeweis, sich eintragen zu dürfen. Zu Beginn der 1980er Jahre war es auch bei Jungen kurzzeitig modern, ein Poesiealbum zu besitzen. Dieser Trend hielt allerdings nicht lange an.
Die poetischen Verse wurden durch Weitergabe des Albums an Mitschüler, Lehrer, Freunde, Verwandte und Bekannte gesammelt. Dabei stand jedem Eintrag nur eine Buchseite (in der Regel die rechte) zur Verfügung. Die linke Buchseite blieb frei und diente einer künstlerischen Gestaltung. Beliebt waren Glanzbilder, Scherenschnitte und Glitzerbilder, später auch sogenannte Sticker, die eingeklebt wurden. Da Poesiealben typischerweise in der Schulzeit etwa ab dem Alter von 10 Jahren geführt wurden, sah es die erwachsene Generation in bildungspolitisch vorgeprägten Kreisen teilweise als pädagogisch wertvoll an, da sowohl die Handschrift in Form der Schönschrift geübt wurde als auch Geschmack bei der Auswahl von Texten gepflegt werden konnte.
Die Beliebtheit von Poesiealben ist stets einem Modetrend unterworfen. Heute hat sich der Gebrauch der Alben auch durch eine zum Teil vorgefertigte Gestaltung seitens der Hersteller wieder gesteigert. Eine Weiterentwicklung des Poesiealbums ist das Freundschaftsbuch (auch mit Meine Freunde betitelt). Es lässt Platz für Fotos, Hobbys, Lieblingslieder etc. und ggf. einen Sinnspruch, wie er ursprünglich im Poesiealbum üblich war.
Eingetragene Verse
Einer der am häufigsten eingetragenen Verse war: „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“ (J. W. Goethe). Der Besitzer des Albums gibt auf der ersten Seite oft einige Regeln bekannt, die oft mit der Zeile „… und reißt mir keine Blätter raus, sonst ist es mit der Freundschaft aus …“ enden. Auf der letzten Albumseite stand oft der Spruch: „Ich habe mich hier angewurzelt, damit niemand aus dem Album purzelt.“
Quelle: Wikipedia
Literatur
- Eckehard und Walter Methler: Poesiealbum und Glanzbild – was Menschen bewegt(e), Poesiealbenausstellung vom 3. Dez. 2011 – 8. Jan. 2012 im Henriette-Davidis-Museum Wetter (Ruhr), 268 S., (2011) – Band 1.
- Eckehard und Walter Methler, Wetter (Ruhr) – Heimatgeschichte in Poesiealben des 19. bis 21. Jahrhunderts, 350 S., (2011) – Band 2.
- Perk Loesch: Der Freundschaft Denkmal. Stammbücher und Poesiealben aus fünf Jahrhunderten im Bestand der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden. Monographie, Dresden 2003, ISBN 3-910005-28-4.
- Elke Schneider (Hrsg.): Verse und Sprichwörter für Poesiealbum und Gästebuch, Schweizer Buchzentrum, Olten 1977.

Grube Göttelborn
Die Grube Göttelborn war eine der wichtigsten saarländischen Gruben, die von den Saarbergwerke AG, später von Ruhrkohle AG (RAG) betrieben wurde. Sie liegt in der Gemarkung des Ortsteiles Göttelborn (Gemeinde Quierschied), zirka 12 Kilometer nördlich von Saarbrücken.
Mit der Schließung der Anlage im Jahre 2000 gingen die Hoffnungen vieler Bergleute, aber auch ein Stück Glaubwürdigkeit der Politik verloren, schließlich hieß es bis zum endgültigen Aus: „Die Kohle an der Saar ist sicher.“
Die Grube Göttelborn stellt heute ein Symbol der verfehlten Kohlepolitik dar, wurde doch der neue, neue Zeiten versprechende Förderturm IV nur sechs Jahre lang genutzt.
Im Jahre 1988 beschloss die Saarbergwerke AG ihr Drei-Gruben-Konzept, das die wirtschaftliche und logistische Zusammenlegung der bislang selbständigen drei Gruben Ensdorf, Reden/Göttelborn und Warndt/Luisenthal vorsah. Dazu gehörte eine leistungsfähige Förderanlage an zentralem Standort, dem Göttelborn entsprach. Damit sollte eine effizientere Kohleförderung sichergestellt werden. Mit den Kohleerträgen sollten die saarländischen und zum Teil auch andere südwestdeutsche Kohlekraftwerke bedient werden. Die maximale Förderleistung war für 1.050 Tonnen Rohkohle pro Stunde bzw. 2,5 Mio. Tonnen jährlich ausgelegt.
Vorhandene Anlagen der Grube
Schacht 2
Der Schacht 2 wurde im Jahr 1920 abgeteuft. Der 5,10 m Durchmesser messende Schacht hat 23,62 m hohes Vollwand-Fördergerüst, das für eine Seilbruchlast von 3.500 kN und einen Seilscheibendurchmesser von 6.000 mm ausgelegt wurde.
Schacht 3
Das Fördergerüst von Schacht 3 wurde zwischen 1925 und 1926 errichtet, es ist ein deutsches Strebengerüst des Unternehmens B. Seibert. Aufgrund der technischen beziehungsweise architektonischen Qualität wurde dieses Fördergerüst unter Denkmalschutz gestellt. Das Fördergerüst des Schachtes hat eine Höhe von 13,45 m. Der Schacht hat einen Durchmesser von 6,00 m. Erbaut wurde der Förderturm für eine Seilbruchlast von 2.250 kN, er hat einen Seilscheibendurchmesser von 5.500 mm und ist kleiner als der Förderturm von Schacht 2.
Schacht 4
Im Januar 1990 begannen die Arbeiten an dem futuristischen, alle bislang in Deutschland bekannten Dimensionen sprengenden Fördergerüst. Die im 1160 Meter tiefen Schacht (Teufe im Dezember 1992) mit einem Durchmesser von neun Metern (davon 8,3 Meter nutzbar) installierte Förderanlage konnte bis 34 Tonnen Nutzlast mit einer Geschwindigkeit von 65 km/h oder bis zu 93 Bergleute mit 43 km/h bewegen, ihre Leistung betrug 7,5 Megawatt (ca. 10.000 PS).
Der Turm selbst ist mit 90 Metern der höchste Bergbauförderturm weltweit.[2] Die Seilscheiben mit einem Durchmesser von 7,5 Metern waren auf 74 Metern Höhe gelagert und mit 6,8 cm dicken Stahlseilen versehen. Die Investitionen zum Bau dieses Fördergerüstes betrugen etwa 200 Millionen Euro. Von der Göttelborner Bevölkerung wird er aufgrund seiner Größe und seiner Farbe liebevoll weißer Riese genannt. Heute ist der Schacht mit einem 70 Meter dicken Betonpfropfen verschlossen.
Sozialgebäude
Das Sozialgebäude des Bergwerkes wurde 1976 errichtet. Es besteht aus der Schwarz-/Weißkaue mit 3.000 Kleideraufzügen, dem Verlesesaal, der Lampenstube und dem Mannschaftsgang.
Streckennetz
Das unterirdische Streckennetz des Verbundbergwerkes Göttelborn-Reden war zu Spitzenzeiten 100 Kilometer lang.
Teilbergwerke des Verbundbergwerkes Göttelborn-Reden
Das Verbundbergwerk Göttelborn-Reden bestand zu Spitzenzeiten aus dem Schacht „Peter“ und den Gruben Göttelborn, Landsweiler-Reden, Fischbach-Camphausen und Heusweiler-Holz. Weiterhin waren die Gruben Heusweiler-Lummerschied, Quierschied und Maybach Teil des Verbundbergwerks.
Gründe für die Schließung
Das Bergwerk mit 220 Mio. Tonnen bauwürdiger Vorräte und 137 Kilometern Grubenräumen erwies sich als doch nicht zeitgemäß: im November 1997 wurde der Plan aufgegeben, mit Hilfe einer Großinvestition den Verbund Göttelborn/Reden zu einer der leistungsfähigsten Förderanlagen im europäischen Bergbau zu machen. Sinkende Kohle-Subventionen hatten weitreichende Anpassungsmaßnahmen im Ruhr- und Saarbergbau erforderlich gemacht. Im Vergleich zu anderen Energieträgern war die Kohle aus Deutschland nicht mehr wettbewerbsfähig. Die ursprüngliche Ausgabe von umgerechnet 200 Millionen Euro war bei der Fertigstellung des Fördergerüsts Göttelborn IV im Jahre 1994 noch als „Investition für die Zukunft“ bezeichnet worden.
Zwangsarbeiterlager der Grube Göttelborn / Der Russenstollen
Auf der Grube Göttelborn befand sich während des Zweiten Weltkrieges ein Zwangsarbeiterlager, dieses lag am Ortsausgang Göttelborns, rechts der Straße nach Merchweiler. Ende August 1944 wurden dort mehr als 258 Ostarbeiter zu Arbeitsdiensten gezwungen. Als weitere Zwangsarbeiter aus dem Lager Elm nach Göttelborner verlagert wurden, gelang 44 von ihnen die Flucht. Ihr weiteres Schicksal ist unbekannt. Zwischen dem 3. Oktober und dem 5. November 1944 musste die Grube 359 Zwangsarbeiter zu Schanzarbeiten freistellen, dabei gelang weiteren 60 Personen die Flucht. Bei Jagdbomberangriffen der Alliierten am 14. und 23. Februar 1945 wurden zahlreiche Insassen des Lagers getötet.
Die meisten Gefangenen des Lagers, vor allem sowjetische Kriegsgefangene eines nahe gelegenen Gefangenenlagers, kamen durch den sogenannten Russenstollen, dessen Eingang sich früher hinter dem alten Magazingebäude der Grube Göttelborn befand, zur Zwangsarbeit in die Grube. 2005 wurde der Eingang verschlossen, der Stollen wurde verfüllt.
Ein Deutschlandbericht der SoPaDe aus dem Juli 1938 erwähnt die Errichtung eines großen Arbeitslagers in Quierschied, dies war das Reichsarbeitsdienstlager (RAD-Abt. 6/322 „Jakob Johannes“ Quierschied (11.1943–02.1944)) am Quierschieder Friedhof. Die RAD-Angehörigen stammten vor allem aus Norddeutschland, insbesondere aus Ostfriesland, von der Insel Rügen und aus Holstein (umgekehrt waren Arbeiter aus dem Saarland bei Festungsarbeiten auf den Nordseeinseln beschäftigt). Morgens wurden sie mit Lastwagen zu ihrer Arbeitsstätte gebracht, abends wieder zum Lager zurückgefahren.
Quelle: Wikipedia
Literatur
- Delf Slotta, RAG Aktiengesellschaft (Hrsg.), Institut für Landeskunde im Saarland e.V. (Hrsg.): Der Saarländische Steinkohlenbergbau. Krüger Druck und Verlag GmbH & Co. KG, Dillingen 2011, ISBN 978-3-00-035206-5.
- Literatur zu Grube Göttelborn in der Saarländischen Bibliographie
Einzelnachweise
- 90 Jahre Göttelborn. Saarberg Sonderdruck, 1977.
- Uwe Belhäuser: Dieser Turm soll in die Zukunft leuchten. Abgerufen am 4. Januar 2012.
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Rückblick – Rodena Besuch der „Ouvrage du Michelsberg“
Das Gros Ouvrage du Michelsberg (Werksnummer A22) liegt zwischen den Ortschaften Dalstein und Ébersviller (Département Moselle) und ist eine der vier großen Festungen der Maginot-Linie des Festungsabschnitts Boulay. Es wurde durch das Gros Ouvrage Mont des Welsches und das Petit Ouvrage Hobling im Kampf unterstützt.
Quelle: Wikipedia
http://Ouvrage du Michelsberg – Ligne Maginot
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Damals – Donatusstr. Roden
Bildquelle: Archiv Karl Hans
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Husarengeneral Marschall Ney
1788 aber „vertauscht er die Feder mit dem Schwer“, geht zu Fuß die zehn Wegstunde nach Metz und wird Husar in dem Metzer Regiment Colonel Général Hussards. Er ist nur einer in der langen Reihe von Söhnen der Stadt Saarlouis, die in jener Zeit Soldat wurden (General Grenier ist in demselben Jahre geboren, die durch die Ereignisse der Revolution und der nachfolgenden napoeonischen Kriege schnell 2Karrière“ machten und durch ihre Kriegstaten zum Ruhme Frankreich und zur Ehre ihrer Heimatstadt beitrugen. Hätte ihn dich ein Metzer Maler in der Prachtuniform des Regiments Colonel Général Hussard gemalt: Husarenüberwurfjäckchen von scharlachrotem Tuche mit wießem Lammfell gefüttert. Dolman von himmelblauer Farbe mit gelber Husarenschnürung, schwarzer Schako mit roter Verzierung, und aufrechtstehender weißer Feder, scharlachroter Tasche an der Seite, blaue Hose, blauer Mantel. Und dazu 19 Jahre alt, groß, baumstark, rothaarig, blauäugig. Soll man da kein schöner Husar sein?
Es folgten Jahre des Krieges, den die europäischen ‚Staaten gegen das revolutionäre Frankreich führen, Jahre in denen die Perückenarmeen Europas sich gegen das oft mangelhaft bekleidete und genährte französische Volksherr stellen, ein Revolutionsherr, das auf den Ruf hin: „das Vaterland ist in Gefahr“, sich in Eile gebildet hatte. Da Österreich als Hauptgegner auftrat, war Frankreich auch von Norden , dem damals österreichischen Belgien her, bedroht.
Ney gehört in diesem Kriege der Nordarmee von Sambre-et-Meuse an und wird nach der Schlacht von Valmy zum Leutnant befördert. Ist diese Beförderung nicht ein Symtom? Nicht nur die streng geordnete, gegliederte Schlachtenaufstellung der alten Zeit in ihrer Schwerfälligkeit hat einer neuen aufgelockerten Kampfesweise Platz gemacht. Auch der Aufstieg, der sonst nur den Söhnen der Vornehmen, möglich war, steht jetzt dem Volke offen.
Dem Husa Ney untersteht die Vorhut. Als solcher hat er zu erkunden, vorzustoßen, anzugreifen. Durch dreiste Einschüchterung bringe er in den folgenden Jahren die Städte Mastreich, Würzburg, Bamberg, Forchheim und Magdeburg zur Übergabe, fast ohne einen Schuß zu tun. Als Bauer verkleidet, verschafft er sich Eintritt in die belagerte Stadt Mannheim, stellt seine Erkundungen an und überrumpelt danach diese Stadt mit einigen Schüssen. Daß er schreibgewandt ist und französisch und deutsch gleich gut spricht, ist ihm in diesen Jahren von Vorteil.
Im Jahr III der französischen Revolution hat er schon den Namen IˈInfatigable, der Unermüdliche. Kleber ist auf in aufmerksam geworden, 1793, mit 24 Jahren, wird er zum Brigadegeneral vorgeschlagen. Kleber schreibt andas Direktorium: „Der Generalleutnant Ney hat während dieses Feldzuges und der vorhergehenden vielfache Beweise von talent, Eifer und Unerschrockenheit gegeben. Gestern hat er sich selbst übertroffen, als er wiederum zwei Pferde unter ihm getötet wurden. Ich habe es als meine Pflicht betrachtet, diesen Offizier auf dem Schlachtfeld zum Brigadegeneral zu befördern. Das Patent war ihm schon vor 18 Monaten geschickt worden, aber aus Bescheidenheit nahm er es damals nicht an. Indem Sie diese meine Ernennung bestätigen, geben Sie, Bürger des Direktoriums, mir einen treffenden Beweis Ihrer Gerechtigkeit.“ –
In dieser Zeit verbringt Ney einen Erholungsurlaub in Saarlouis und wird gefeiert und geehrt. Bald danach wird er Divisionsgeneral auf Befehl des Direktoriums und bekommt den Oberbefehl über die 3. Armee. Im Frieden von Lunéville wird das linke Rheinufer französisch. Es ist ein Augenblick der Kriegsstille.
Ney hat ein Besitztum gekauft in Malgrange bei Nancy. Dorthin lässt er den Vater und die Schwester von Saarlouis kommen und übereignet ihnen das Haus. Auch den anderen Verwandten ist er behilflich. Den jungen Verwandten aus Beaumarais schafft er auf die Kriegsschule nach St, Cyr. Ney ist 33 Jahre alt und ein schweigsamer Mann, der die Untergebenen nicht lange zu Wort kommen läßt, schweigsam, wie es bei den Generälen der napoleonischen Armee aus wohlerwogenen gründen Brauch war.
Napoleon ist Konsul geworden und will den schweigsamen Draufgänger an sich ketten. Josephine erreicht es auf dem Wege einer Verbindung mit der Freundin ihrer Tochter Hortense, der 20 jährigen Eglé Auguié. So war es auch bei Napoleon üblich, den jungen Generälen, den Emporkömmlingsgenerälen, durch hineinversetzen in einen Kreis gewisser Vornehmheit jene Umformung angedeien zu lassen, die er selbst erstrebt und gefunden hatte in seiner Verbindung mit Joséphine Beauharnais. Der etwas ungeschickte Mann, der Rokopf gefällt dem jungen Mädchen nicht allzu sehr, aber sie bewundert den Helden in ihm und am
6. Thermidor des Jahres X der französischen Republik wird im Schlosse zu Grignon die Hochzeit gefeiert. Madame la Maréchale erlebt nunselige Zeiten, wenn sie auf ihren Gesellschaften zu glänzen versteht. Er aber bleibt ein schlichter Soldat in Benehmen und Kleidung. Nur den altmodischen Haarzopf hat er der jungen Marschallin zuliebe abschneiden lassen.
Nach dem Siege von Friedland nent ihn die Armee „le brave des braves“ oder die Soldaten noch viel einfacher „le Rougeat“, der Rotfuchs oder „Carotte“. Der Kaiser verleiht ihm den Titel: Herzog von Elchingen, nach dem Ort eines Sieges an der Donau. Der folgende Krieg in Spanien ist ihm wegen der Kampfesweise der Spanier, vor allem wegen der Unstimmigkeiten mit Masséna, ein Grund ständig zunehmenden Ärgers. „Ich bin Herzog von Elchingen, wenn Sie Herzog von Dalmatien sind“, so ruft er Masséna zu und ist froh, als er Spanien und dem „guerre de comédie“ den Rücken kehren kann.
Quelle: Dora Dimel/Beaumarais – Marschall Ney und seine Heimat
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Adler Sattlernähmaschine Serie „30“
Dürkopp Adler
Die Dürkopp Adler AG ist ein Hersteller von Industrienähmaschinen. Der Produktionszweig von Förderanlagen produziert unter dem Namen Dürkopp Fördertechnik GmbH Förderanlagen für die Textil- und Automobilindustrie und gehört seit Mitte 2010 zur österreichischen Knapp AG. Benannt ist sie nach einem der Unternehmensgründer, Nikolaus Dürkopp, und der Nähmaschinenmarke Adler für Modelle der Bauweise von Wheeler & Wilson. Die Aktien des Unternehmens werden im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.
https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCrkopp_Adler
Quelle: Wikipedia
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Rückblick – Faasend in Roden so wie es früher einmal war!
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