DIE SCHULSITUATION IN DEN SECHZIGERN UND SPÄTER

AUTOR: Josef Theobald

Nach Ostern 1963 wurde der Autor eingeschult. Die Klassen-
größen waren mit heute nicht vergleichbar. Wegen des Lehrer-
mangels musste sogar eine Klasse zusammengelegt werden,
so dass die Klassengröße über 50 Schüler betrug. Der Schul-
ort war die Grundschule Römerberg.

Ab 1967 war der Autor in der Heimvolksschule der Propstey
St. Josef in Taben-Rodt. Träger waren die Karmelitinnen von
der Göttlichen Liebe. 1968 wechselte er nun in das Kollegium
Heiligenborn in Bous, zunächst ein altsprachliches Gymnasium,
dann mit neusprachlichem Zug. Geleitet wurde das Internat von
den Redemptoristen. Doch fühlte sich der Autor nicht so ganz
wohl dort.

Nach dem Berufsgrundbildungsjahr in Völklingen wechselte
er zur Handelsschule in Saarlouis und hing zwei Jahre der
dort angeschlossenen Höheren Handelsschule an. Dort wur-
de ein hohes Bildungsniveau geboten. Absolventen konnten
im Anschluss an einem Wirtschaftsgymnasium das normale
staatliche Abitur nachholen.

Leider wurde die Höhere Handelsschule als Modellklasse
von der Wirtschaft nicht angenommen, trotz zweier Fremd-
sprachen. So kam schließlich die Schließung.

Doch das erworbene Wissen war so groß, dass ich meine
Berufsausbildung mit Durchschnittsnote 2,0 abschloss und
eine Zusatzqualifikation (AdA) erreichen konnte.