HERBSTKONZERT DES MUSIKVEREINS HARMONIE

In Zusammenarbeit mit dem Musikverein Harmonie Schwalbach und dem Verein der
Musikfreunde Siersburg veranstaltete der Musikverein Harmonie Roden sein diesjäh-
riges Herbstkonzert in der Kulturhalle. Als herausragend gilt der musikalische Beitrag
des Schwalbacher Musikvereins  unter der Leitung von Rainer Dietrich. Den Schluss
bildete der gemeinsame Auftritt  der beteiligten Musikorchester. Mehr Bilder auch auf
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DER WELTSPARTAG

AUTOR: Josef Theobald

Wer kennt noch den Weltspartag?

Der Weltspartag geht auf die weltweite Vereinigung der Sparkassen zurück,
die im Oktober des Jahres 1924 in Mailand auf dem Ersten Internationalen
Sparkassenkongress diesen Tag ins Leben rief. Man versuchte damals, das
Sparen wieder ins Bewusstsein der Bürger zu bringen.
 
Diese Maßnahme war notwendig geworden, weil viele Menschen aufgrund
hoher Inflationsraten das Vertrauen in die Stabilität des Geldes verloren hat-
ten. So schlug am Abschlusstag des Kongresses der italienische Professor
Ravizza den 31. Oktober als den "Internationalen Saving Day" vor.
 
In Deutschland und Österreich findet der Weltspartag immer am letzten Werk-
tag vor dem 31. Oktober, dem Reformationstag, statt, damit die Geldinstitute
auch geöffnet haben. [1]
 
In Zeiten niedriger Zinsen wird das Sparen nicht gerade erleichtert. Da gibt
es nur noch die Geldanlage in diverse Fonds. Andere Angebote sind dage-
gen kritisch zu prüfen. So wird bald geklärt werden, inwieweit Versicherungen
die Pflicht haben, gegenüber ihren Anlegern verantwortungsvoller sein zu müs-
sen. Denn oft verweisen diese auf bestimmte Fonds und meinen, damit ihre
Pflicht getan zu haben trotz verrechneter Vergütungen.
 
ANMERKUNG
[1] Die wichtigsten Feier- und Gedenktage (Religiöse und nationale
     Feiertage weltweit), Chronik Bertelsmann, Wissen Media Verlag,
     Gütersloh/München 2009, die Seite 200.

MARTIN LUTHER UND DIE REFORMATION IN DEUTSCHLAND

AUTOR: Josef Theobald

Während im Mittelalter mit dem Begriff „Reformation“ lediglich die Wieder-
herstellung der ursprünglichen Form gemeint war (bezogen vor allem auf
die Erneuerung der Kirche), nannten sich im 16. Jahrhundert Erneuerung
des Glaubens und katholische Erneuerungsbewegung „Reformation“.

Im Vergleich zu den Reformbestrebungen, die sich schon seit Ende des
14. Jahrhunderts abgezeichnet hatten, gilt die Reformation als Ereignis
von größter Tragweite, Auswirkung und epochaler Bedeutung: Sie ver-
änderte das politische, wirtschaftliche, soziale sowie das religiös-geistige
Leben und führte schließlich zur Auflösung der Glaubenseinheit im Abend-
land durch die „Glaubensspaltung“; nach der traditionellen Periodisierung
der Weltgeschichte beginnt mit ihr eine neue Zeit – die Neuzeit. Ihren Aus-
gang nahm die Reformation von den deutschen Landen und erfasste (oder
berührte zumindest) in verschiedenen Ausprägungen ganz Europa.

War allen Reformatoren gemeinsam zunächst die Absicht, die Reinheit des
Urchristentums im Geist der Heiligen Schrift wiederherzustellen, ist die Re-
formation der „leidenschaftliche Kampf“ der gesamten Kirchengeschichte um
die wahre Gestalt des Christentums. Sie war wesentlich das Werk von Martin
Luther (1483-1546), der im Spätjahr 1517 mit seinen Thesen hervorgetreten
ist und sich dabei gegen die Praktiken des Ablass-Handels (den Geldablass)
wandte, die im Zusammenhang mit dem Neubau der Peterskirche in Rom ge-
übt wurden. Die rasche Ausbreitung und Festigung der reformatorischen Be-
wegung waren aber nur möglich, weil sich im Spätmittelalter, auf dem Hinter-
grund von Renaissance und Humanismus, die religiösen, geistesgeschicht-
lichen und auch politischen Voraussetzungen dafür herausgebildet hatten.

Hinter den äußerlich blühenden Formen der Frömmigkeit im vielfarbigen
„Herbst des Mittelalters“ verbarg sich ein tiefes Unbehagen über die viel-
fach verweltlichten und materialistisch betonten innerkirchlichen Zustände
(auch außerhalb der römischen Kurie), ein echtes Bedürfnis nach religiöser
Erneuerung, das sich nunmehr verstärkt bemerkbar machte und besonders
im Jahrzehnt von 1520 bis 1530 sich mit aller Macht Bahn brach.

Aus der Reformation gingen im Laufe der Zeit drei große Konfessionskirchen
hervor: Zum ersten die evangelisch-lutherische Kirche, zum zweiten die refor-
mierten Kirchen Calvins (mit Einschluss Zwinglis) und zum dritten die Anglika-
nische Kirche (die Kirche von England). [1]

Die wesentlichen Glaubenssätze Luthers waren „sola fide“ (Allein durch Glau-
ben) und „sola scriptura“ (Allein durch die Schrift).

Den Glaubensgrundsatz „sola fide“ entnahm er dem Römerbrief. In seiner
Glosse zu Römer 1,17, wo es heißt „Der Gerechte wird seines Glaubens
leben.“ bemerkt er: „‘aus Glauben‘: Aus dem angefangenen schwachen
Glauben, fort in den starken. Denn der Glaube feiert nicht.“

Aus dieser Auffassung entwickelte Luther nun seine Rechtfertigungslehre,
die er aus Römer 9,30 hernahm, wo es heißt „Ich sage aber von der
Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt.“ Hierzu bemerkt er: „‘An-
laufens‘: Christus macht ohn Werke gerecht, dem glauben sie nicht.
Also stoßen sie sich an ihm und ärgern sich.“ [2]   

Hier hat Luther vor allem den äußerlichen Ceremonienkram im Blick,
der damals hauptsächlich in der katholischen Kirche betrieben wurde.
Im Gegenzug wollte er das wirkliche und ernste Christentum, bei der
die Nächstenliebe im Vordergrund stand.

Paulus hatte obigen Satz im Römerbrief „Der Gerechte wird seines
Glaubens leben“ dem griechischen Text von Habakuk 2,4, der LXX
(Septuaginta) entnommen. Hier ist vor allem an den Frommen ge-
dacht, der trotz der Sterbenskrankheit seiner Seele im Leibe durch
seinen Glauben am Leben bleibt. [3]
 
In diesem Zusammenhang weisen die Alttestamentler daraufhin, dass
hier auf die moralische Rechtschaffenheit angespielt wird. Ebenso gilt
das Versprechen eines langen Lebens im Alten Testament immer den
Israeliten (oder Israel) als Belohnung für Treue zu Jahwe. Die „Stand-
haftigkeit“, die den Gerechten auszeichnet, bezieht sich auf die Erwar-
tung in der Erfüllung der Weissagung, die in Habakuk 2,3 gefordert ist.
Meist wird ein „religiöses Verhalten des unerschütterlichen Vertrauens“
vorausgesetzt. Andere reden von einem entsprechenden Verhalten, das
Wahrhaftigkeit, Treue, Verlässlichkeit und Beständigkeit einschließt. Eine
andere Erklärung geht davon aus, dass der Gerechte lebt, d. h. dem von
seinen Gegnern beantragten Todesurteil entgeht, aufgrund seiner uner-
schütterten Treue zu Gottes Gebot. [4]  

Besonderen Einfluss hatten auch die reformatorischen Bewegungen, die
aus der Hussitenbewegung des 15. Jahrhunderts hervorgegangen sind.
Hier sind zum einen zu nennen die Böhmischen Brüder und zum anderen
die Mennoniten.

ANMERKUNGEN
[1] Manfred Heim, Von Ablass bis Zölibat (Kleines Lexikon der Kirchen-
     geschichte), Verlag C. H. Beck, München 2008, Seiten 347 + 348.
[2] Luther-Bibel von 1545, Neues Testament und Psalter in der Sprache
     Martin Luthers für Leser von heute, Friedrich Wittig Verlag, Hamburg
     1982.         
[3] Arnold B. Ehrlich, Randglossen zur hebräischen Bibel (Textkritisches,
     Sprachliches und Sachliches), Fünfter Band: Ezechiel und die kleinen
     Propheten, Georg Olms Verlagsbuchhandlung, Hildesheim 1968, die
     Seite 302.  
[4] Bonner Biblische Beiträge, Band 48, DAS BUCH HABAKUK von Peter
     Jöcken, Peter Hanstein Verlag, Köln-Bonn 1977, die Seiten 29 + 30.
 

VOLKER FELTEN REFERIERT ÜBER DEN MENKES-PLAN

Am Dienstag, dem 17. Oktober 2017, referierte Volker Felten im Vauban-Saal des
Städtischen Museums  über den Menkès-Plan. Hierbei ist allerdings folgendes zu
beachten: Die Nachkriegszeit Frankreichs war zunächst geprägt von der Nationa-
lisierung und staatlichen Planung der Wirtschaft. Der Architekt  Edouard Menkès
(1903-1976), ursprünglich aus Galizien stammend, ist also  entsprechend einzu-
ordnen. Auf ihn ging zurück ein für damalige Verhältnisse modernes städteplane-
risches Konzept bezüglich der Kreisstadt Saarlouis. Ein Hauptgrund, warum die-
ses Konzept nicht mehr realisiert werden konnte, lag in der innenpolitischen Ent-
wicklung  Frankreichs. Denn hier  forderten angesichts  des Marshall-Planes im
Jahre 1948 auf einmal gemäßigte politische Kreise und Reste der Radikalsozia-
listischen Partei  das Ende  des  staatlichen Dirigismus  und eine Rückkehr zur
Marktwirtschaft. Damit waren  plötzlich  kollektivistische  Überlegungen, wie die
Verwaltung der Arbeiterwohnungen und Betriebsgebäude durch die Genossen-
schaften, nicht mehr mehrheitsfähig. Weitere Bilder auch auf unserer FB-Seite
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Hinweis in eigener Sache:

Aufgrund der großen Resonanz unserer Veranstaltung „Kämpfe um Saarlouis“ vom 28.Juni 2017 erreichen uns viele Anfragen über einen Kauf der DVD 95th INFANTERY DIVISION, Winter War: The Bulge and Beyond Erschienen 2013 COMBAT REELS INC

Wir weisen daraufhin, das dieser Film nicht von Rodena Heimatkundeverein Roden e.V. zum Kauf angeboten wird. Der Film unterliegt dem Urheberrecht!

Wir bitten um Kenntnisnahme.

 

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Rückblick – 50 Jahre Saarlouiser Woche

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Auf dem großen Markt wurde die EMMES durch  Hans Werner Strauß eröffnet. Anwesend waren neben  OB Roland Henz auch  Gäste aus Saint-Nazaire und die Bürgermeisterin  aus Eisenhüttenstadt  Dagmar Püschel. Diese  brachte ihre Tanzgruppe Fire & Flame  aus ihrer Heimatstadt  mit, die  zur  Hintergrundmusik  von Yello ihr Programm präsentierte.

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FAMILIENABEND BEIM SÄNGERBUND 1872 SAARLOUIS-FRAULAUTERN

Am Samstag Abend lud der Sängerbund 1972 Fraulautern wieder zu einem Familienabend ein.
Neben den Auftritten des Chores  trugen diverse Mitglieder aus dem literarischen Bereich auch
Gedichte zu verschiedenen Themenbereichen vor. Einen Höhepunkt stellte die Ehrung langjäh-
riger Mitglieder dar. Mehr Bilder auch auf unserer Facebbook-Seite unter diesem LINK:

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DEUTSCH-FRANZÖSISCHES BÜRGERFEST IM LOKSCHUPPEN DILLINGEN

An diesem Wochenende veranstaltete  man im Dillinger Lokschuppen das deutsch-franzö-
sische Bürgerfest unter Beteiligung der Eisenbahnfreunde aus Dillingen mit einer Fotoaus-
stellung über die Geschichte  des Lokschuppens. Mehr Bilder auch auf unserer Facebook-
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DER STADTVERBAND BESUCHT DEN ODILIENBERG

Bei einer Tagesfahrt  des Verbandes der heimatkundlich-historischen Vereine  in Saarlouis (VHVS)
besuchte man als zweites Ziel die Klosteranlage auf dem Odilienberg. Dieser Berg ist der Regional-
heiligen  Odilia gewidmet, die in der 2. Hälfte  des 7. Jahrhunderts  geboren wurde. Der als Stift ge-
gründete Komplex gilt als erstes Frauenkloster im Elsass. Handarbeit und Psalmengesang, beson-
ders  die Pflege der Armen  und  fromme Liebeswerke gegenüber den Leidenden, war die tägliche 
Arbeit der Kosterfrauen. Nach einer Legende entsprang auf Odilias Gebet plötzlich eine Quelle aus
dem harten Felsen, wovon sie einen Durstigen laben konnte. Noch heutzutage ist diese Quelle un-
ter dem Namen Odilienbrunnen bekannt. In der Stadt Dillingen ist sehr wahrscheinlich der Odilien-
brunnen auf die alemannische Gründung zurückzuführen. Mehr Bilder auch auf unserer Facebook-

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DER STADTVERBAND BESUCHT DIE HOCHKÖNIGSBURG

Bei einer Tagesfahrt  des  Verbandes der historisch-heimatkundlichen Vereine in Saarlouis (VHVS)
besuchte man als erstes Ziel  die Hochkönigsburg  bei Orschweiler (Elsass). Diese Burg wurde zu
Beginn des 20. Jahrhunderts rekonstruiert. Nach der  52 Tage andauernden schwedischen Belage-
rung im September 1633 wurde die Burg in Brand gesetzt und war seitdem eine Ruine. In den Jah-
ren 1901 – 1908 wurde der Komplex durch den Berliner Architekten Bodo Ebhardt restauriert. Mehr
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