Schlagwort-Archiv: Rodena Heimakundeverein Rodena e.V.

Saarlouiser Stadtgartenhalle – Hallenmasters Ü50/40

50 Jahre 1966 – 2016 – AH 1. SC Roden

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Rückblick – NEUJAHRSEMPFANG DER SPD STEINRAUSCH

Zu einem Neujahrsempfang lud der Vorstand des SPD-Ortsvereins Steinrausch unter dem Vorsitz von  Jürgen Paschek  seine Mitglieder in das Mehrgenerationenhaus auf dem Steinrausch ein. Im Rahmen des Empfangs wurden auch verdiente Mitglieder der Partei von der SPD-Generalsekretärin der SPD Saar Petra Berg geehrt.

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Rückblick – Ausstellung „Die Rote Zone“ Mehrzweckhalle nach Beaumarais

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Die Evakuierung der Saarlouiser Bevölkerung 1939/40 stand im Mittelpunkt dieser Ausstellung die vom Verein für Mundart und Geschichte Beaumarais unter seinem Vorsitzenden Walter Löffler durchgeführt wurde. Ausgestellt wurden Fotos von der ersten Evakuierung der Saarlouis Bevölkerung (Saarlouis lag in der Roten Zone, dem Freimachungsgebiet) im 2. Weltkrieg. In Kooperation mit dem Verband der heimatkundlich-historischen Vereine Saarlouis beteiligten sich neben dem Beaumaraiser Ideengeber der „Heimatkundeverein Neuforweiler“, der "Rodener Heimatkundeverein Rodena", der Rodener Geschichtskreis und der Heimatkundeverein Lisdorf an der Ausstellung.

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Husarengeneral Marschall Ney

1788 vertauscht Ney "die Feder mit dem Schwer“, geht zu Fuß die zehn Wegstunde nach Metz und wird Husar in dem Metzer Regiment Colonel Général Hussards. Er ist nur einer in der langen Reihe von Söhnen der Stadt Saarlouis, die in jener Zeit Soldat wurden (General Grenier ist in demselben Jahre geboren, die durch die Ereignisse der Revolution und der nachfolgenden napoeonischen Kriege schnell 2Karrière“ machten und durch ihre Kriegstaten zum Ruhme Frankreich und zur Ehre ihrer Heimatstadt beitrugen. Hätte ihn dich ein Metzer Maler in der Prachtuniform des Regiments Colonel Général Hussard gemalt:  Husarenüberwurfjäckchen von scharlachrotem Tuche mit wießem Lammfell gefüttert. Dolman von himmelblauer Farbe mit gelber Husarenschnürung, schwarzer Schako mit roter Verzierung, und aufrechtstehender weißer Feder, scharlachroter Tasche an der Seite, blaue Hose, blauer Mantel. Und dazu 19 Jahre alt, groß, baumstark, rothaarig, blauäugig. Soll man da kein schöner Husar sein?

Es folgten Jahre des Krieges, den die europäischen ‚Staaten gegen das revolutionäre Frankreich führen, Jahre in denen die Perückenarmeen Europas sich gegen das oft mangelhaft bekleidete und genährte französische Volksherr stellen, ein Revolutionsherr, das auf den Ruf hin: „das Vaterland ist in Gefahr“, sich in Eile gebildet hatte. Da Österreich als Hauptgegner auftrat, war Frankreich auch von Norden , dem damals österreichischen Belgien her, bedroht.

Ney gehört in diesem Kriege der Nordarmee von Sambre-et-Meuse an und wird nach der Schlacht von Valmy zum Leutnant befördert. Ist diese Beförderung nicht ein Symtom? Nicht nur die streng geordnete, gegliederte Schlachtenaufstellung der alten Zeit in ihrer Schwerfälligkeit hat einer neuen aufgelockerten Kampfesweise Platz gemacht. Auch der Aufstieg, der sonst nur den Söhnen der Vornehmen, möglich war, steht jetzt dem Volke offen.

Dem Husa Ney untersteht die Vorhut. Als solcher hat er zu erkunden, vorzustoßen, anzugreifen. Durch dreiste Einschüchterung bringe er in den folgenden Jahren die Städte Mastreich, Würzburg, Bamberg, Forchheim und Magdeburg zur Übergabe, fast ohne einen Schuß zu tun. Als Bauer verkleidet, verschafft er sich Eintritt in die belagerte Stadt Mannheim, stellt seine Erkundungen an und überrumpelt danach diese Stadt mit einigen Schüssen. Daß er schreibgewandt ist und französisch und deutsch gleich gut spricht, ist ihm in diesen Jahren von Vorteil.

Im Jahr III der französischen Revolution hat er schon den Namen IˈInfatigable, der Unermüdliche. Kleber ist auf in aufmerksam geworden, 1793, mit 24 Jahren, wird er zum Brigadegeneral vorgeschlagen. Kleber schreibt andas Direktorium: „Der Generalleutnant Ney hat während dieses Feldzuges und der vorhergehenden vielfache Beweise von talent, Eifer und Unerschrockenheit gegeben. Gestern hat er sich selbst übertroffen, als er wiederum zwei Pferde unter ihm getötet wurden. Ich habe es als meine Pflicht betrachtet, diesen Offizier auf dem Schlachtfeld zum Brigadegeneral zu befördern. Das Patent war ihm schon vor 18 Monaten geschickt worden, aber aus Bescheidenheit nahm er es damals nicht an. Indem Sie diese meine Ernennung bestätigen, geben Sie, Bürger des Direktoriums, mir einen treffenden Beweis Ihrer Gerechtigkeit.“ –

In dieser Zeit verbringt Ney einen Erholungsurlaub in Saarlouis und wird gefeiert und geehrt. Bald danach wird er Divisionsgeneral auf Befehl des Direktoriums und bekommt den Oberbefehl über die 3. Armee. Im Frieden von Lunéville wird das linke Rheinufer französisch. Es ist ein Augenblick der Kriegsstille.

Ney hat ein Besitztum gekauft in Malgrange bei Nancy. Dorthin lässt er den Vater und die Schwester von Saarlouis kommen und übereignet ihnen das Haus. Auch den anderen Verwandten ist er behilflich. Den jungen Verwandten aus Beaumarais schafft er auf die Kriegsschule nach St, Cyr. Ney ist 33 Jahre alt und ein schweigsamer Mann, der die Untergebenen nicht lange zu Wort kommen läßt, schweigsam, wie es bei den Generälen der napoleonischen Armee aus wohlerwogenen gründen Brauch war.

Napoleon ist Konsul geworden und will den schweigsamen Draufgänger an sich ketten. Josephine erreicht es auf dem Wege einer Verbindung mit der Freundin ihrer Tochter Hortense, der 20 jährigen Eglé Auguié. So war es auch bei Napoleon üblich, den jungen Generälen, den Emporkömmlingsgenerälen, durch hineinversetzen in einen Kreis gewisser Vornehmheit jene Umformung angedeien zu lassen, die er selbst erstrebt und gefunden hatte in seiner Verbindung mit Joséphine Beauharnais. Der etwas ungeschickte Mann, der Rokopf gefällt dem jungen Mädchen nicht allzu sehr, aber sie bewundert den Helden in ihm und am

6. Thermidor des Jahres X der französischen Republik wird im Schlosse zu Grignon die Hochzeit gefeiert. Madame la Maréchale erlebt nunselige Zeiten, wenn sie auf ihren Gesellschaften zu glänzen versteht. Er aber bleibt ein schlichter Soldat in Benehmen und Kleidung. Nur den altmodischen Haarzopf hat er der jungen Marschallin zuliebe abschneiden lassen.

Nach dem Siege von Friedland nent ihn die Armee „le brave des braves“ oder die Soldaten noch viel einfacher „le Rougeat“, der Rotfuchs oder „Carotte“. Der Kaiser verleiht ihm den Titel: Herzog von Elchingen, nach dem Ort eines Sieges an der Donau. Der folgende Krieg in Spanien ist ihm wegen der Kampfesweise der Spanier, vor allem wegen der Unstimmigkeiten mit Masséna, ein Grund ständig zunehmenden Ärgers. „Ich bin Herzog von Elchingen, wenn Sie Herzog von Dalmatien sind“, so ruft er Masséna zu und ist froh, als er Spanien und dem „guerre de comédie“ den Rücken kehren kann.

Quelle: Dora Dimel/Beaumarais – Marschall Ney und seine Heimat

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THW OV Saarlouis – Terminänderung Brückenfest

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Unser THW Brückenfest werden wir dieses Jahr vorziehen auf Samstag, den 2. Juli und Sonntag, den 3. Juli 2016.

Am gewohnten Brückenfesttermin findet bereits die 200 jährige Feier des Landkreis Saarlouis statt, an der wir ebenfalls aktiv mitwirken werden. Deshalb haben wir uns für den geänderten Termin entschieden.

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Seniorenförderkreis Sonnenresidenz Saarlouis e.V. – Mitgliederversammlung

Seniorenförderkreis Sonnenresidenz Saarlouis e.V. – Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

Samstag, den  27.02.2016 um 14.00 Uhr findet  in der Sonnenresidenz Saarlouis, Lisdorfer  Straße 23-25 die Mitgliederversammlung des Seniorenförderkreis Sonnenresidenz mit Neuwahlen statt.

Förderverein Sonnenresidenz e.V.

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Das Rodener Platt

Das Rodener Platt Ist eine moselfränkische Mundart, die seit Jahrhunderten in unserem Heimatdorf gesprochen wird. In jedem Saarlouiser  Stadtteil weist sie Abweichungen auf. Das typische am Rodener Dialekt ist, dass wir teilweise die Vorsilben nicht ganz aussprechen. Das n und das t werden verschluckt.

Der Rodener sagt z.B.:“ Eich ha mei Schirz agedohn, un de

                                   Gommerden agemach, da benn eich fogang.“

Im Laufe der Jahre sind jedoch viele alte Ausdrücke verlorengegangen und wurden durch hochdeutsche oder englische Wörter ersetzt. Wir sammeln "altmodische Wörter" und schreiben sie auf!

Fangen wir daher mit dem "A" an:

abgemoolt                     fotografiert

Äänzen                         jammern

Abtritt                           Plumpsklo

Ädem                           Schwiegersohn

allgebott                        in kurzen Zeitabständen

Amei                             Amée (Vorname)

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Alte Berufe – damals Bauernhof in Roden

Rodener Bauernfamilie mit ihrem Fahr Traktor

Die Firma wurde 1870 von Johann Georg Fahr in Gottmadingen gegründet. 1892 wurde mit einer Eisengießerei in Stockach ein erstes Zweigwerk gegründet. 1903 wurde sie eine Offene Handelsgesellschaft, und Johann Georg Fahr übertrug die Leitung seinen beiden Söhnen und seinen zwei Schwiegersöhnen. Am 24. Oktober 1911[1] wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, blieb jedoch in Familienbesitz.

1938 begann man bei Fahr mit der Traktorenproduktion. Die Motoren stammten überwiegend von Güldner und Deutz. Der erste Traktor von Fahr war der F22 mit einem 22 PS leistenden Motor von Deutz, das Getriebe stammte von Fahr selbst. Während des Zweiten Weltkriegs durfte Fahr aufgrund des Schell-Plans nur den Holzgastraktor HG25 produzieren.

1951 zeigte Fahr auf der DLG-Ausstellung in Hamburg den ersten deutschen Selbstfahrmähdrescher. Ein Jahr später begann die Serienfertigung. Ebenfalls 1952 wurde mit der Fahr-Argentina S. R. L. in Buenos Aires ein Tochterunternehmen in Argentinien gegründet.[2] Ab 1955 wurde das Farmobil hergestellt, von dem bis 1966 etwa 1.000 Stück produziert wurden. Ebenfalls 1955 wurde der Mähdrescher Fahr MDL vorgestellt. 1958 vereinbarte man eine Kooperation mit Güldner zur Produktion von Traktoren. Ein Jahr später stellten beide Hersteller die Europa-Reihe vor, deren Modelle weitgehend baugleich waren.

Neben dem Fahr-Landmaschinen- und -Schlepperwerk in Gottmadingen mit Konstruktion, Hammerwerk, Schmiede, mechanische Fertigung, Blechnerei, Härterei, Material-Prüfung, Endmontage, Fahrversuch und Versand, unterhielt Fahr mit dem Werk Stockach eine Eisengießerei, in der bis zu 1000 Mitarbeiter Gussteile produzierten und die Fahr-Zahnradfabrik in Karlsruhe.

1961 erwarb die Deutz AG 25 % des Aktienkapitals der Firma Fahr, im folgenden Jahr wurde die Produktion von Fahr-Traktoren eingestellt. 1968 erwarb Deutz die Mehrheit der Fahr-Aktien. Ein Jahr später übernahm Deutz den Mähdrescherhersteller Ködel & Böhm. In dessen Werk wurden ab 1970 Maschinen unter der Marke Fahr hergestellt, sowie ab 1973 auch ein Abfallbeseitigungssystem. 1975 übernahm Deutz die verbleibenden Fahr-Aktien. Fahr wurde zwei Jahre später vollständig in den Klöckner-Humboldt-Deutz-Konzern eingegliedert und bildete mit der Landmaschinensparte von Deutz von nun an Deutz-Fahr. Unter diesem Markennamen wurden ab 1981 auch Traktoren gefertigt. 1984 ersetzte man das typische Rot, in dem die Landmaschinen von Fahr lackiert waren, durch das neue Hellgrün von Deutz-Fahr.

Ab 1988 wurde das Werk in Gottmadingen vom niederländischen Landmaschinenhersteller Greenland betrieben. Nachdem dieser durch den Konzern Kverneland übernommen worden war, wurde im Juli 2006 die Produktionsstätte in Gottmadingen geschlossen. Am Standort verblieb das sogenannte Kverneland-Kompetenzzentrum, das Heumaschinen und Festkammerpressen entwickelt.

Quelle: Wikipedia

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Beerdigung der Faasend

Wie die Rodener früher die Faasend beerdigten

Die Faasend wurde an Aschermittwoch mit dem traditionellen Heringsessen beerdigt. Die Beerdigungsgesellschaft kommt,  schwarz gekleidet, in tiefer Trauer, zum Vorstand des Karnevalvereins, um ihm persönlich das Beileid auszusprechen. Wenn die Trauergemeinde vollzählig  versammelt ist, begrüßt der Vorsitzende (mit wehleidiger Stimme) die Gäste:

Liebe Faasendtrauergemeinde!

Wir trauern heute um unsere allseits geliebte Faasend, die heute im viel zu zarten Alter von uns gegangen ist.   Sie wurde dahingerafft von dem kurzen schweren Leiden der Undankbarkeit. Wir alle sind zutiefst erschüttert,  von dem  allzu frühen Dahinscheiden. Sie durfte unserer Verehrung in ihrem kurzen Narrenleben unbedingt versichert sein, hat sie uns doch Tage der Heiterkeit und des Frohsinns beschert. Viel zu früh nun musste sie im Alter von 91 Tagen von uns gehen und die heimatlichen Gefilde für immer verlassen.

Mit gebrochenem Herzen und in Tränen aufgelöst, nehmen wir hier von Ihr Abschied und verabschieden uns mit einem dreifach traurigen Aleehh  hopp, Aleehh  hopp, Aleehh  hopp, hoopp, hopp (traurig)!
Danach ging man zum Leichenschmaus mit eingelegten Heringen, weißem Käse und Pellkartoffeln über.

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Frohes GLÜCKAUF! – Bergbaujubilare 1950

Am 30. April 1950 waren:
3 Angestellte und 6 Arbeiter 50 Jahre u.
34 Angestellte und 215 Arbeiter 40 Jahre
ununterbrochen in den Diensten der Saargruben beschäftigt.

In 191 Fällen war der Vater und
in 136 Fällen der Vater und der Großvater bei den Saargruben beschäftigt.

Von den Jubilaren arbeiten 90 Kinder im Saarbergbau.
Von 1. Jubilar arbeiten 4 Söhne
von 2. Jubilaren arbeiten 3 Söhne
von 18 Jubilaren arbeiten je 2 Söhne und
von 44 Jubilaren arbeiten je 1 Sohn

in den Betrieben der Saargruben, in welchen ihre Väter 50 bzw. 40 Jahre tätig sind.

Peter Kiefer. Fraulautern, Karthäuser Str: 1 a

Kiefer Peter, beschäftigt auf Grube Duhamel, dessen Vater und Großvater Bergmann waren, gehört zu den Jubilaren, ununterbrochen 40 Jahre im Saarbergbau beschäftigt sind. Kiefer ist verheiratet und nennt mit Stolz 9 Kinder sein eigen, von denen 3 Kinder in den Betrieben der Saargruben tätig sind. Der jüngste Sohn ist Berglehrling.

Beachtenswert ist, dass Kiefer in seinem Leben, das nur seiner Familie und Arbeit gewidmet ist, sich 3mal ein Eigenheim erstellt. Das erste Eigenheim, welches er sich errichtete, ist 1942 durch Brandbombenabwurf vollständig zerstört worden. Mit großer Energie hat er das zerstörte Haus wieder erstellt; jedoch auch dieses Haus wurde am 1. Dezember 1944 durch Bombenabwurf vollständig zerstört. Der Bergmann Kiefer war auch jetzt nicht mutlos geworden. Sofort nach Kriegsende fing er mit dem Wiederaufbau an und errichtete sein Eigenheim zum dritten Male. Dieser Vorgang aus dem Leben der Bergmannsfamilie Kiefer beweißt die Energie, die Willenskraft und das Gottvertrauen, von welchem er selbst und darüber hinaus aber auch sämtliche Saarbergleute erfüllt sind.

Quelle: Saarbrücker Bergmannskalender 1951, Herausgeber Régie des Mines de la Sarre

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Fremdes mit fremden Augen sehen

Alfred Gulden sprach in der Kaserne VI über Adelbert von Chamisso als Weltreisenden. In seinem Film über die Seychellen versuchte er touristische Klischees zu vermeiden, das besondere der Seychelleninseln zu erkunden und zu zeigen. Eine sehr gelungene Veranstaltung.

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Rückblick – Saarlouiser Sommerferientreff 2015

Im Rahmen des Saarlouiser Sommerferientreff tauchten über 30 Gartenfreunde in ein grünes Reich der Extraklasse ein. Die sich auf über 2.500 qm erstreckende private Gartenanlage in Ensdorf faszinierte durch viele verschiedene Blumensorten, Themenbereiche und künstlerische Impressionen aus aller Welt. Ein Eldorado für Insekten und ein Traum für Liebhaber des heimischen Gartens.

Vor über 15 Jahren begann das Projekt "Gartenerweiterung" für das Rentnerehepaar Karin und Willy Engeldinger aus Ensdorf. Was mit einem Standardgarten bestehend aus einigen Pflanzen, Beeten, Bäumen und Rasen begann, entwickelte sich nach und nach zu einem Garten der Extraklasse. Auf über 2.500 qm wachsen inzwischen mehr als 60 verschiedene Blumensorten, über 40 verschiedene Dalienarten, Wiesen, Wildkräuter, Muskateller Trauben und vielem mehr. Das Rentnerehepaar besitzt aber nicht nur den grünen Daumen, sondern hat auch künstlerisches Geschick. In der gesamten Gartenanlage befinden sich einzigartige Skulpturen aus Granit, Stein, Glas, Holz und Metall – alles Marke Eigenbau. Die vielen unterschiedlichen Pflanzenarten sorgen mit ihren natürlichen Düften, im Zusammenspiel mit den selbsterstellten Klangmobiles, für ein besonderes Feeling. Dieses grüne Reich dient unter anderen Bienen, Fröschen, Vögel und Insekten aller Art als Rückzugsort – frei von jeglichen Pestiziden.

Gemeinsam schlenderten die Besucher an diesem Nachmittag mit dem Ehepaar Engeldinger durch die verschiedenen Themenbereiche des Gartens. Unter anderem gehören ein Toskana-, Zen-, Terrassen- und ein umfangreicher asiatischer Garten zur Anlage. Mit viel Liebe zum Detail und handwerklichem Geschick verarbeitete Willy Engeldinger vieles was er auf seinen Reisen entdeckte. So befinden sich unter anderem chinesische Figuren in selbst erstellten Fenstern, sowie ein originalgetreues Teehaus im asiatischen Bereich des Gartens. Bei einem gemeinsamen Umtrunk ließen sich die Besucher Tipps von dem Hobbygärtner geben und sammelten so Inspirationen für ihren eigenen Garten.

Diese Veranstaltung fand im Rahmen des Sommerferientreff der Kreisstadt Saarlouis, Abteilung Familie und Soziales, und dem RODENA Heimatkundeverein Roden e.V. statt.

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