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ERÖFFNUNG DER „5. SAARLOUISER FESTUNGSTAGE“

Am Mittwoch, dem 7. Juni 2017, wurden  auf der Vauban-Insel  die 5. Saarlouiser
Festungstage mit einer Skulpturenausstellung  von der französischen Künstlerin
Elisabeth Cibot aus Nantes eröffnet. Mehr Bilder auch auf unserer Facebookseite
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50 Jahre Saarlouiser Woche – MIR SCHWÄTZEN PLATT

Zum Abschluss  der Saarlouiser Woche  fand  am Pfingstsonntag  im Studio des Theaters am
Ring ein Mundartabend statt. Veranstalter war der Verband der heimatkundlich-historischen
Vereine  in Saarlouis (VHVS) mit seinem Vorsitzenden  Michael  Hoen. Der Höhepunkt war ein
Theaterstück  der  LiGeKa, des Gesellschafts-  und  Karnevalsvereins  aus  Saarlouis-Lisdorf,  in
Mundart. Mehr Bilder auch auf unserer Facebook-Seite unter diesem LINK:

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MAOS DEUTSCHE FRÜHSCHRIFTEN

AUTOR: Josef Theobald

VORWORT

Gegen Ende der Sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts wurden die
Westdeutschen mit den „Mao-Bibeln“ oder den „roten Büchlein“ aus
dem kommunistischen China überströmt. Vor allem in der sich etab-
lierenden linksorientierten Studentenbewegung fanden die hier ent-
haltenen Gedanken großen Anklang. Anfang der Fünfziger Jahre war
der Name „Mao Zedong“ im Inland fast unbekannt. Bekannt wurde die-
ser erst in Verbindung mit Pavel Yudin, der zu den ersten sowjetischen
Botschaftern in China seit Gründung der Volksrepublik gehörte. Durch
die von ihm betreute russische Übersetzung der Ausgewählten Werke
Maos, die im Oktober 1951 veröffentlicht wurde, gelangten die ersten
deutschsprachigen Ausgaben auch in das deutsche Sprachgebiet.

BEITRAG

Nach der Gründung eines Pilotverlages im November 1949 wurde im
Juli 1952 der heutige Verlag für fremdsprachige Literatur in der Haupt-
stadt Beijing (Peking) gegründet, der aber organisatorisch dem Fremd-
sprachenamt angegliedert war. Hier erschienen seither auch Bücher in
deutscher Sprache.
 
Teil 1

Die Germanistik in China ab den Fünfziger Jahren

Nach der Gründung der Volksrepublik China im Oktober 1949 gab
es nur relativ wenige Personen in China, die die deutsche Sprache
auch beherrschten. Zum größten Teil bildeten Spezialisten aus der
damaligen DDR das Rückgrat in den Institutionen, die schließlich
die junge Volksrepublik nach außen hin publizistisch vertraten. So
waren zur Zeit der Gründung der Deutschen Redaktion von Radio
Peking im April 1960 allein 6 Experten aus der DDR dort tätig.

Diesen offensichtlichen Mangel hatte man aber schon früh erkannt.
Zwischen 1953 und 1957 schickte man etwa 10.000 Studenten und
Studentinnen in die Sowjetunion, DDR und CSSR, damit diese sich
dort Kenntnisse in verschiedenen Wissenschaftszweigen aneigneten.
Als die sowjetische Regierung in ihrer offiziellen Note vom 10. August
1960 bekannt gab, dass sie die mit China geschlossenen 346 Verträge
und Vereinbarungen über Aufbauprojekte mit sofortiger Wirkung kündi-
gen und ihre zahlreichen Spezialisten innerhalb eines Monats zurück-
rufen würde, wurde der Mangel an solchen Spezialisten mit der Zeit
offenkundig. Die deutschen Experten aus der DDR blieben bis 1962.

Erst in den späteren Monaten kamen die chinesischen Studenten
aus dem Ausland zurück und übernahmen hier notgedrungen die
verwaisten Positionen. Aber es ging weiter voran. Im September
1964 erschien die erste Ausgabe der Beijing Rundschau, der po-
litischen Wochenzeitung aus der Volksrepublik China, nun auch
in deutscher Sprache. Die Arbeit deutscher Spezialisten aus der
DDR in den Fünfziger Jahren wurde fortgesetzt. Schon mit Anfang
der Fünfziger Jahre erschienen erste Übersetzungen der Schriften
Maos in deutscher Sprache. Anfang der Sechziger Jahre wurden
aus Westdeutschland neue Druckmaschinen angeschafft und die
Publikationen erhielten ein für chinesische Verhältnisse typisches
Aussehen. Im März 1968 erschien der 1. Band der Ausgewählten
Werke Maos, eine Sammlung von Schriften, die vorher lediglich
als vereinzelte Ausgaben erschienen, ebenfalls in Deutsch. In der
Zeit der Vorbereitung lagen nach meinem derzeitigen Kenntnisstand
den Übersetzern zum einen die englische Übersetzung und zum an-
dern schon früher erschienene Übersetzungen von Einzelschriften
und eine frühere deutsche Übertragung aus dem Russischen von
Leon Nebenzahl vor, die im Dietz Verlag (Ost-Berlin) im Jahre 1956
erschien, vor. Dafür gibt es eindeutige Hinweise. Vieles spricht dafür,
dass die veröffentlichte vierbändige Ausgabe der Ausgewählten
Schriften in der DDR übersetzt wurde. Denn eine abgedruckte
Schrift aus dem 4. Band  zitiert einen Auszug der Werke Lenins,
hier den Band 31, der im Jahre 1959 neu erschienen ist. Damit
befand man sich angesichts der Revisionismus-Debatte in der
Volksrepublik China in einem Dilemma. So ist auf eine genaue
Angabe der Quelle verzichtet worden.  

Im Internet kursieren teilweise verschiedentlich Ausgaben einzelner
Schriften von Mao Zedong und Zhou Enlai aus dem Verlag für fremd-
sprachige Literatur in Beijing in deutscher Sprache aus den Fünfziger
Jahren oder zu Beginn der Sechziger Jahre. Es kann aber davon aus-
gegangen werden, dass diese vielfach noch das Ergebnis von Arbeiten
ehemaliger DDR-Spezialisten waren.

Wegen bestehender unterschiedlicher Lesarten hatte eine Kommission
bestimmt, welche endgültige Formulierung in die vierbändige Ausgabe
aufgenommen wurde. So gelten die Ausgaben von 1968 und 1969 als
letzte autorisierte Ausgaben. Der fünfte Band ist im Jahre 1978 fertig-
gestellt worden.  

In den Siebziger Jahren kann der Bereich der Germanistik in China im
Gespann mit der ehemaligen Sowjetunion und Ägypten als führend in
der Welt gelten, wenn man nur den nichtdeutschen Sprachraum in die
Betrachtung einbezieht. So bestätigte mir im November 1979 Hans Leo
Neu vom Auslandsdienst der Deutschen Welle (Deutsches Programm)
in Köln (heute in Bonn), dass zu dieser Zeit bei der heutigen Station
„Radio China International“ tatsächlich nur einheimische Sprecher
für alle deutschsprachigen Programme eingesetzt wurden.   

Teil 2

Die Lage der Intellektuellen in den Fünfziger Jahren

Zum obigen Zeitpunkt bestand das Hauptproblem, dass die Kräfte
der Intelligenz nach Zahl, fachlicher Fähigkeit und politischem Be-
wußtsein nicht ausreichend waren, um den Anforderungen des in
dieser Zeit voranschreitenden sozialistischen Aufbaus gerecht zu
werden. So gab es Mängel auf beiden Seiten. Zum einen hatte
man den Intellektuellen nicht selten misstraut. Zum andern gab
es unter den Intellektuellen eine gewisse Distanziertheit gegen-
über der neuen politischen Führung. Doch ist die überwältigende
Mehrheit unter ihnen faktisch als Staatsangestellte in den Dienst
des Sozialismus getreten und war somit Teil der Arbeiterklasse.
Die Zukunft sollte aber bald zeigen, welche Probleme es gab,
Unterschiede aufgrund der Intelligenz zu akzeptieren. Hier tat
man sich oft schwer. Ich denke nur an die Zeit während der
Großen Proletarischen Kulturrevolution (1966-1976), als die
Intellektuellen im Verdacht standen, auf der Seite der Konter-
revolution zu stehen und als die stinkende Nummer 9 galten.

In den Fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts spielten die
Spezialisten aus der Sowjetunion eine gewaltige Rolle. Man
wusste aber schon damals, dass diese nicht endlos zur Ver-
fügung stehen würden. Man bemühte sich schon zu dieser
Zeit, die vorhandenen Kräfte optimal einzusetzen. So gab
es etwa die Tendenz, dem akademischen Personal höherer
Lehranstalten ohne Lehrbefähigung den Wechsel in Verlage
und Bibliotheken zu ermöglichen. Auch rekrutierte man aus
diesem Umfeld geeignete Kräfte sowohl für die Redaktions-
als auch für die Übersetzungsarbeit.

Schließlich gab es das Bedürfnis, Fachleute in die Sowjetunion
zu entsenden, damit sie dort praktische Erfahrungen sammeln.
Sobald diese zurückgekehrt waren, sollten sie Basen für weitere
Wissenschaftszweige einrichten und entwickeln. Hiervon sollte
vor allem die Ausbildung neuer Mitarbeiter profitieren. Auf der
anderen Seite wollte man gleichzeitig Gruppen von Fachleuten
aus der Sowjetunion und anderen Ländern einladen, die in der
nächsten Zukunft bei der Errichtung von Forschungsinstituten
und bei der Ausbildung von Fachpersonal helfen oder beteiligt
sind.

Aus dem oben Gesagten lässt sich erschließen, dass sowohl die
Grundlage für die Arbeit im Auslandsrundfunk als auch im Verlags-
wesen, soweit es den deutschsprachigen Bereich betrifft, von den
in der Volksrepublik China weilenden Experten aus der DDR ge-
legt wurde. Wegen der ideologischen Auseinandersetzungen in
den Folgejahren setzten oft später Experten aus dem Westen
Deutschlands diese Arbeit fort. Nicht selten waren es hier die
Sympathisanten für die maoistische Idee. Wie wir wissen, war
die SED in ihrem Streben viele Jahre der KPdSU in ihrer Linien-
treue ebenbürtig und wollte in einigen Teilen sogar die KPdSU
oft überflügeln. So war es leider der SED nicht möglich gewesen,
über ihren eigenen Schatten zu springen.

Die gemachten Randbemerkungen beziehen sich aus erster Hand.
Eine Grundlage für meine Ausführungen war die frühere Schrift von
Zhou Enlai aus dem Jahre 1956 mit dem Titel „Bericht über die Frage
der Intellektuellen“, der am 16. Januar auf einer einberufenen Sitzung
des ZK der KP Chinas als Diskussionsgrundlage erstattet wurde.           

Ebenso zur Anwendung kam ein wirtschaftshistorisches Werk aus der
Volksrepublik China, das gegen Ende der Achtziger Jahre unter dem
Dach der Beijing Rundschau in Deutsch veröffentlicht wurde. Hilfreich
war auch das Jubiläumsbuch „Mit Fünfzig auf dem Weg“, das von der
Deutschen Redaktion von Radio China International im Jahre 2010 im
Jahr seines fünfzigjährigen Bestehens herausgegeben wurde.  

Teil 3

Die Frühdrucke der Schriften Mao Zedongs

Nachdem Mao die Führung der KP Chinas im Jahre 1935 über-
nommen hatte, gab es schon frühe Sammelbände, die einzelne
seiner Schriften umfassten. Bekannt sind seine Abhandlungen
von 1937 über den chinesisch-japanischen Krieg und die in der
provisorischen Hauptstadt Chongqing im Jahre 1939 gedruckten
„Ausgewählten Reden zur Rettung des Landes“. Im Jahre 1944
erschien in Yan'an eine frühe Ausgabe der Ausgewählten Werke
Mao Zedongs zunächst in fünf Bänden, ein Jahr später in einem
Band.

Im Jahre 1970 legte der Japaner Takeuchi Minoru eine zehn-
bändige Ausgabe von Mao-Schriften vor, die erkennen lässt,
dass die späteren Ausgaben weitgehende Änderungen erfuhren.
Im Frühjahr 1950 schickte Stalin den sowjetischen Experten für
Marxismus-Leninismus, das Akademiemitglied Pavel Yudin nach
China, der die Konformität der Schriften Maos mit den Schriften
Lenins und Stalins überprüfen sollte. Auch hatte dieser die Auf-
gabe, eine Neuausgabe der Ausgewählten Werke in Chinesisch
und Russisch zu betreuen, die für das Jahr 1950 geplant war.
Sein Testat war allerdings positiv. Für Verwirrung sorgte jedoch,
dass Mao in den älteren Schriften Begriffe verwandte, die in den
späteren Schriften geändert wurden. So gebrauchte er öfters den
Begriff „Demokratie“ und zielte damit auf die „Volksdemokratie“.
Der Grund für diese Abweichung liegt in den Bedingungen für
die Anerkennung der KP Chinas durch das 5. Zentrale Exekutiv-
komitee der Guomindang und in der Arbeitsgrundlage für eine
Koalitionsregierung. Es musste alles vermieden werden, was
nur an eine Propagierung des Klassenkampfes erinnern würde.
Man hatte sich folglich der Zentralregierung zu unterstellen und
die Drei Volksprinzipien zu beachten. Am 22. September 1937
hatte die KP Chinas erklärt, dass sie diese Forderungen erfüllen
würde. Schließlich muss darauf hingewiesen werden, dass nach
der Beijing Rundschau vom 12. Mai 1981 in einem schrittweisen
Prozess der Begriff der demokratischen Diktatur des Volkes sys-
tematisiert wurde, also vor 1947, als von der Kominform dieser
Begriff für allgemeinverbindlich erklärt wurde. Auch hatte Mao
im Laufe der Zeit selbst einige Auslassungen veranlasst oder
zu Retuschen gegriffen. Während der Zeit der Kulturrevolution,
als man wieder zum Personenkult um Mao zurückkehrte, wird
nach Ausschaltung des politischen Gegners Liu Shaoqi sogar
ein sechzigseitiger Abriss der Parteigeschichte kommentarlos
entfernt.

Am 12. 10. 1951 erschien der 1. Band der Ausgewählten Werke
Mao Zedongs in chinesischer Sprache in einer vom Autor selbst
autorisierten Fassung, der den Richtlinien der Kominform gerecht
wurde. Doch sollte die ein Jahr danach überarbeitete Ausgabe die
Grundlage für alle nachfolgenden fremdsprachigen Übersetzungen
bilden. Die erste fremdsprachige Übersetzung der Werke Maos war
offensichtlich in russischer Sprache. Wie schon erwähnt, befanden
sich in den Fünfziger Jahren viele sowjetische Spezialisten in China.
Auch bestand schon seit Stalins Zeiten ein großes Interesse an den
Schriften Maos und an China selbst. Dieses Interesse reicht bis in die
Siebziger Jahre. Dies ergibt sich schon allein aus einer mir vorliegen-
den Broschüre zum Thema „Konfuzius-Kritik“, die sich kritisch mit der
sowjetischen Renegaten-Clique und mit der damaligen Forschung auf
dem Gebiet der chinesischen Philosophie auseinandersetzte. So war
auch einer der ersten fremdsprachigen Übersetzungen des 5. Bandes
der Ausgewählten Werke Maos 1977 in Russisch erschienen.

Die Auslandsverschickung meist sich fortbildender Wissenschaftler war
zwar für einen früheren Zeitpunkt (ab 1953) geplant gewesen, aber sie
wurde erst bis Ende Juni 1956 (?) vollends durchgeführt. Deshalb war
man in China frühestens ab Mitte der Sechziger Jahre in der Lage ge-
wesen, in eigener Regie ein Verlagswesen für das Ausland aufzubauen.
Im Verlauf der Sechziger Jahre ging in China allmählich das Interesse an
der russischen Sprache zurück. Englisch nahm diesen Platz ein. Höchst-
wahrscheinlich wegen dem durch die weltweite linksgerichtete Studenten-
bewegung im Jahre 1968 gewecktem Interesse an den schon lieferbaren
Schriften Maos hatte man sich in China entschlossen, eine dem Zeitgeist
angepasste und in dynamischer Sprache gefasste vierbändige Ausgabe
in den unterschiedlichen Fremdsprachen herauszugeben. Im Lande war
die Kulturrevolution sowieso im vollen Gange. Ziel war hier ebenso eine
weite Verbreitung der Mao-Zedong-Ideen im ganzen Lande. Allein schon
daraus resultierte das Bedürfnis, seine vielfach propagierten Ideen einem
breiteren Publikum bekannt zu machen.

Was das Gesamtwerk der Schriften Maos angeht, habe ich mich auf
das mehrbändige sinologische Standardwerk von Helmut Martin mit
dem Titel „Mao Zedong – Texte“ bezogen. Über den einstigen sowje-
tischen Hintergrund gibt am besten diese Mao-Biographie (New York
2012) von Alexander V. Pantsov und Steven L. Levine Auskunft. Die
Herausgabe der vierbändigen Ausgabe der Werke Maos war ebenso
das Ergebnis des Personenkultes um Mao Zedong. Was heute viel-
fach unbekannt ist, sollte der Personenkult in China im Jahre 1956
enden (Der VIII. Parteitag der KP Chinas, Dokumente, Band I, Seite
180). Infolge der Erziehungsbewegung ab 1963 und der später ein-
setzenden Kulturrevolution (1966-1976) erfuhr der Personenkult um
Mao seinen wirklichen Höhepunkt. In der Praxis ging es hier allerdings
um die Nachfolge. Mao ist hier anzulasten, dass er zu sehr die Zügel
schleifen ließ. In den Hochzeiten rivalisierten zwei Fraktionen um die
Nachfolge. Später machte sich die noch verbliebene Fraktion um die
getrennt lebende Ehefrau Jiang Qing entsprechende Hoffnungen. In
der Endphase bestimmte Mao einen Nachfolger aus dem Sicherheits-
apparat. Viele kommunistische Gruppierungen in Westdeutschland ab
1977 hatten leider oft übersehen, dass Mao Zedong die wesentlichen
Gedanken aus dem chinesischen Kulturkreis entnahm. Auch die in den
Spätwerken Enver Hoxhas geäußerten Vorbehalte gegenüber Mao sind
nicht glaubhaft. Denn die Volksrepublik China war eines der ersten Län-
der des kommunistischen Blocks, die das kleine sozialistische Albanien
sehr tatkräftig beim Wirtschaftsaufbau unterstützten.         

BILDHINWEIS: TITELBLATT DER 3. AUFLAGE VOM MAI 1955

Saarlouiser Woche 2017 – DER KLINGENDE LUDWIGSPARK

Anlässlich  des 50. Jubiläums  der Saarlouiser Woche  fand im Saarlouiser Ludwigspark
unter der Moderation  von Hans Werner Strauß eine Veranstaltung mit den Chören aus
Saarlouis und  den Mundartdichterinnen statt. Ausrichter war der SPD-Ortsverein Saar-
louis-Innenstadt mit ihrer Vorsitzenden Frau Dr. Sabina Hartnack. Schirmherrin war die
Generalsekretärin  der  SPD-Saar  Petra  Berg. Mehr Bilder  auch  auf unserer Facebook-
 
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50 Jahre Saarlouiser Woche – ERÖFFNUNG DER EMMES

In diesem Jubiläumsjahr wurde am gestrigen Donnerstag in Saarlouis auf dem
Großen Markt  die EMMES durch  Hans Werner Strauß eröffnet. Anwesend wa-
ren neben  OB Roland Henz auch  Gäste aus Saint-Nazaire und die Bürgermei-
sterin  aus Eisenhüttenstadt  Dagmar Püschel. Diese  brachte ihre Tanzgruppe
Fire & Flame  aus ihrer Heimatstadt  mit, die  zur  Hintergrundmusik  von Yello
ihr Programm präsentierte.
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Saarlouiser Woche 2017 – FESTKONZERT IM THEATER AM RING

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Saarlouiser Woche lud der Stadtverband
der kulturellen Vereine  unter seinem Vorsitzenden Hans Werner Strauß zu einem
Festkonzert  in das  Theater am Ring ein. Neben Musikorchestern  gaben auch die
Chöre  des Stadtgebietes  ihr  Können  zum Besten. Mehr Bilder  auch auf unserer
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Rodener Tage 2017 – AUFTRITT DER GARDEN

Traditionell am 2. Tag  der Rodener Tage traten die Garden der Karnevalsgesellschaften
Karo Blau Gold aus Roden  und Faasend Rebellen vom Steinrausch auf. Die Moderation
hatte der Sitzungspräsident von Karo Blau Gold Patrick Stedem.
 
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ERÖFFNUNG DER RODENER TAGE 2017

Am Freitag, dem 26. Mai 2017, wurden  auf dem Marktplatz  in Roden die diesjährigen Rodener Tage unter der Moderation von Hans Werner Strauß eröffnet.Die Schirmherrschaft übernahm die Ministerpräsidentin des Saarlandes Annegret  Kramp-Karrenbauer, die sich auch  zum Faßanstich bereit fand.

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DIE WALPURGISNACHT

AUTOR: Josef Theobald

In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai wird mancherorts „Walpurgis“,
die Hexennacht, gefeiert. Die Kelten nannten ihr Frühlingsfest „Beltane“
oder „Beltaine“. Es war ein Fest der aufs Neue erwachenden Vegetation.
Der Sonnengott sei jetzt, so die Vorstellung, aus dem Knabenalter ent-
wachsen und zum geschlechtsreifen Jüngling geworden. Das Land sei
reif, um befruchtet zu werden. Zwischen dem Druiden und seiner Frau
fand eine rituelle Hochzeit statt. Es sollen in dieser Nacht wilde eksta-
tische Feste, mit Rauschmitteln (Tollkirsche, Fliegenpilz, Alkohol usw.)
verstärkt, begangen worden sein.

Nach einer Quelle aus dem Jahre 1752 sollen Sachsen, nachdem sie
von Karl dem Großen besiegt worden waren, in dieser Nacht verbote-
nerweise weiterhin den alten heidnischen Riten gefolgt sein.

Nach alter Auffassung tanzten auf dem Brocken oder Blocksberg im
Harz zu Walpurgis die Hexen. Der Name des Berges kommt von den
großen Steinbrocken (Blöcken) oberhalb der Baumgrenze.

Gegen die Gefahr durch böse Geister wurde „Walburga“ angerufen.
Vielleicht hat sie dies ihrer Namensähnlichkeit mit der Bezeichnung
„Walpurgis“ zu verdanken. Die in England um das Jahr 710 gebore-
ne „Walburga“ (gest. 779) folgte ihren Brüdern auf den Kontinent und
stiftete in Heidenheim (Bayern, bei Gunzenhausen) ein Doppelkloster.
Sie galt bald als eine wichtige Heilige im Volk, die das wertvolle Vieh
vor den Umtrieben der Hexen schützen konnte. [1]

Der Begriff „Hexe“ stammt aus der Südwestschweiz und meinte (ent-
sprechend italienisch „stregha“) um 1400 einen bösen Menschen, der
mit Hilfe geheimnisvoller Kräfte Schaden zufügt. Infolge der Hexenver-
folgungen im 15. und 16. Jahrhundert verbreitete sich der Begriff über
weite Teile des deutschen Sprachraums. In der lateinischen Rechts-
terminologie hießen Hexen auch in Deutschland „malefici“.   

Über das Hexenproblem gab es unterschiedliche Vorstellungen.
Für mittelalterliche Theologen, wie Bischof Burchard von Worms
(965-1025) waren jenseits der Superstitionskritik „Hexen“ die Per-
sonen, die sich selbst, durch teuflische Illusionen verblendet, die-
jenigen Kräfte zuschreiben, die sie in Wirklichkeit nicht besaßen.
Nach dieser Definition mussten die Hexen nicht verfolgt, sondern
geistlich unterrichtet werden. Spätmittelalterliche Theologen, wie
der gelehrte Dominikaner Heinrich Kramer (Institoris / 1430-1505),
der Verfasser des „Hexenhammers“ (Malleus maleficarum, Speyer
1487) sahen in den Hexen Teilnehmer an einer großen, gegen die
Christenheit gerichtete Verschwörung, einer Ketzerbewegung, die
immensen Schaden anrichtete und daher physisch vernichtet wer-
den musste. Frühneuzeitliche Verfolgungsgegner wie der Arzt Jo-
hann Weyer (155-1588), sahen dagegen bei den Hexen eher me-
lancholische Frauen, denen man mit Nachsicht und Liebe begeg-
nen sollte, um sie von ihrer Krankheit zu heilen. [2]

Die Hexe war nach den Maßstäben eines großen, überwiegenden
Teils der Zeitgenossen der großen Verfolgungen, mit ihren Höhe-
punkten um 1590, um 1630 und 1660, eine Verbrecherin (auch ein
Verbrecher, da Männer ebenfalls häufig, aber seltener als Frauen,
der Hexerei bezichtigt wurden), eines „Superverbrechens“ schuldig.
Gewöhnlich wurden den Delinquenten von der Absage an Gott und
der Beleidigung seiner Ehre bis hin zum Beischlaf mit dem Teufel,
Beteiligung am Hexensabbat und Schadenszauber so ein ganzes
Bündel von Delikten zu Last gelegt. Aus der Perspektive der Ge-
sellschaft ihrer Epoche war Hexerei also nichts anderes als ein
Verbrechen, wenngleich ein besonders schweres und daher mit
grausamen Strafen belegt. Die große Mehrheit der Menschen
glaubte zweifellos an die Existenz von Hexen oder gar an eine
„Hexensekte“; man war tatsächlich der Meinung, mit dem Teufel
verbündete, sich übersinnlicher Kräfte bedienende Feinde Gottes
und der Menschen zu verfolgen. [3]

Der Trierer Weihbischof Peter Binsfeld verband in seinem Traktat
„De confessionibus maleficorum et sagarum“ (deutsch: „Von den
Bekenntnissen der Hexen und Zauberinnen“ / Trier 1589) schola-
stische, also eine dem Mönchtum entlehnte Theologie mit den Bei-
spielen aus jüngsten Verfolgungen in seinem Amtsbereich. Darin
folgte ihm auch der Lothringer Generalstaatsanwalt Nicola Rémy
in seiner „Daemonolatria“ (Lyon 1595).

Im frühen 17. Jahrhundert wuchs auf jesuitischer Seite der Wider-
stand gegen die Hexenverfolgung. Genannt seien hier die Patres
Adam Tanner (Theologia Moralis, Ingolstadt 1627) und Friedrich
Spee (Cautio Criminalis, deutsch: Behutsamkeit, die Verbrechen
betrifft / Rinteln 1630), die anzutreffende Verfolgungen vor allem
mit juristischen Gründen angriffen, dies allerdings mit einiger Effi-
zienz. [4]    

ANMERKUNGEN
[1] Hans-Peter Ebert, FESTTAGE ZUM NACHLESEN (Hintergründe
   zu Zeitrechnung und Brauchtum), erschienen 2001 im DRW-
Verlag Weinbrenner in Leinfelden-Echterdingen 2001, Sei-
ten 84/5.

[2] Neues Handbuch theologischer Grundbegriffe, herausgegeben
   von Peter Eicher, Band 2, Kösel Verlag, München 2005, die
Seite 118.
[3] Bernd Roeck, Außenseiter, Randgruppen, Minderheiten (Fremde
   in Deutschland der frühen Neuzeit), Kleine Vandenhoeck-Reihe,
   Göttingen 1993, Seite 54. 

[4] wie [2], jedoch die Seite 119.

DER HEILIGE ROCK ZU TRIER – EINE WAHRE GESCHICHTE

AUTOR: Josef Theobald

VORWORT

Die Zeit nach der Französischen Revolution von 1789 war geprägt vor
allem von nationalen Bewegungen. Diese Epoche erstreckte sich noch
bis in das Jahr 1871, nachdem sich auch neue Nationalstaaten heraus-
bildeten.

Vor allem die Heilig-Rock-Wallfahrt vom August bis Oktober 1844 sorgte
in Deutschland auf katholischer Seite für gewaltige Umwälzungen. Zu je-
nem Anlass wallfahrteten mehr als 1 Million Katholiken nach Trier. Infolge
dieses Übermaßes an mittelalterlicher Dummgläubigkeit, wie es z. B. der
Rabbinergelehrte Heinrich Graetz (1817-1891) in seinem Geschichtswerk
ausdrückte, entstanden auch tiefgehende antikatholische Bewegungen.
So bildete sich im Januar 1845 eine deutschkatholische Kirche heraus.
Auch im Schoße des Protestantismus bildeten sich eigene Gemeinden,
wie die Lichtfreunde. [1]  

BEITRAG

Auch bei Wallfahrten zu wundertätigen Bildern und den durch Mutter-
gotteserscheinungen geweihten Orten, so wie bei Aufstellung von Re-
liquien kamen noch immer zahlreiche Wunderheilungen vor. So bei der
Ausstellung des “ungenähten heiligen Rockes“ in Trier im Jahre 1844.
Das junge Fräulein Droste von Vischering, Großnichte des Kölner Erz-
bischofs, die an einer skrofulösen Kniegeschwulst (oft bei tuberkulösen
Kindern) litt, rief beim heiß ersehnten Anblick des vermeintlich heiligen
Rockes: „Ich kann wieder stehen!“ Nun drängten sich tausende von
Kranken und Gebrechlichen hinzu; aber bloß bei 18 von ihnen (fast
nur weiblichen Geschlechts) bewährte sich angeblich die Wunderkraft
des Rockes, und auch bei diesen, Fräulein Droste voran, erwies sich
die vermeintliche Wunderheilung als eine momentane, durch die see-
lisch weibliche Spannung und Aufregung bewirkte Illusion; was freilich
der Überzeugung von der Wunderkraft des Rockes keinen Abbruch tat,
ebenso wenig wie bei dem Glauben an die Echtheit desselben in seiner
Absurdität darstellende Schrift von J. Gildemeister und Herrn von Sybel,
Der heilige Rock zu Trier und die 20 andern heiligen ungenähten Röcke,
Düsseldorf 1844 und: Die Advokaten des Trierer Rockes, 3 Hefte. – Bei
der damaligen Wiedereinschließung des heiligen Rockes war es dem al-
tertumskundigen Trierischen Domherrn von Wilmowsky gestattet, 15 Mi-
nuten lang denselben einer archäologischen Prüfung und Durchzeich-
nung der eingewebten Muster zu unterziehen, wobei er die überraschen-
de Entdeckung machte, dass der vermeintlich ungenähte Rock nur eine
aus kostbarem byzantinischem Seidenstoff bestehende Umhüllung eines
1 ½ Fuß breiten, 1 Fuß hohen Stückes feinen grauen Wollenstoffes sei,
welches letztere er als ein Partikel der eigentlichen und echten Reliquie
anzusehen geneigt war. Aber erst 32 Jahre später fühlte er sich, um „der
letzten Pflicht gegen die Wahrheit“ zu genügen, gedrungen, seine Ent-
deckung zu veröffentlichen. Trotz des Sturmes der Entrüstung, der sich
schon im Jahre 1844 nicht bloß bei Protestanten, sondern auch bei zahl-
reichen denkenden Katholiken erhoben hatte, hielt der Bischof Korum es
am 20. August 1891 für zeitgemäß, den heiligen Rock wiederum für 6 Wo-
chen auszustellen, und fast 2 Millionen von Gläubigen wallfahrteten nach
Trier, um vor dieser Reliquie ihr Knie zu beugen; auch unterließ der Bi-
schof im Jahre 1894 nicht, angebliche „Wunder und Gnadenerweise“, die
sich bei der Aufstellung des heiligen Rockes zugetragen haben sollen, der
Mitwelt zu berichten. Er zählt 11 sichere „Wunder“ und 27 „Gnadenerweise“
auf, welche durch Berührung Kranker mit dem „heiligen Rocke“ eingetreten
sein sollen. – Erwägt man, dass bei der Ausstellung der Reliquie ca. 10.000
bis 20.000 Kranke sie berührt haben dürften, so sind die 38 „Heilungen“ ein
geringer Prozentsatz. Fast alle diese „Heilungen“ betreffen ferner irgendwie
Gelähmte, unter diesen neunzehn ledige ältere weibliche Personen, neun
Kinder und 14 Jahren, sieben Männer und nur drei Ehefrauen; ihre physi-
sche Veränderung ist sehr leicht auf natürlichem Wege erklärbar, nämlich
durch „Selbstsuggestion“. Der einzige schwer zu erklärende Fall ist die Hei-
lung eines Lupus-Kranken (Hauttuberkulose); indes kann Lupus, ebenso wie
Tuberkulose, gelegentlich zum Stillstand kommen und heilen, wie ärztlicher-
seits geurteilt wird; aber niemand kann wissen, wie lange eine solche „Hei-
lung“ anhält. (Verwendete Quellen: u. a. J. R. von Wilmowsky, Der heilige
Rock, eine archäologische Prüfung, Trier 1876 / Felix Korum, Wunder und
göttliche Gnadenerweise bei der Ausstellung des heiligen Rockes in Trier
im Jahre 1891. Aktenmäßig dargestellt, Trier 1894. / Als eine Kritik dieser
Schrift vgl. Fr. Jaskowski, Der Trierer Rock und seine Patienten vom Jahre
1891, Saarbrücken 1894) [2]  

In der Hochzeit der Reliquienverehrung war man bestrebt, diese auch zu
erwerben. Hier handelte es sich um Heiligenleiber selbst bzw. Teile von
ihnen oder Gegenstände, die mit den Heiligen im Leben oder nach dem
Tode in Berührung gekommen sind. Ihre Erhebung (Elevatio), ihre Über-
tragung an eine neue Kultstätte (Translatio) und Vorzeigung an bestim-
mten Tagen gestalteten sich zu großen Volksfesten. Der Großteil der Re-
liquien kam aus Italien (Rom), Frankreich und vom Orient.
 
Leider hielt sich die Heiligen- und Reliquienverehrung bei der niedrigen
Kulturstufe der Zeit, doch auch noch im späteren Mittelalter, nicht im-
mer in den richtigen Grenzen. Man legte den Reliquien eine übertriebe-
ne Bedeutung bei, trieb Handel mit ihnen, brachte unechte, gefälschte
und seltsame Reliquien in Umlauf und scheute bei ihrem Erwerb selbst
vor unerlaubten Mitteln, wie Diebstahl oder Raub, nicht zurück. [3]
 
Im Jahre 1876 war die Tuberkulose innerhalb der Altersgruppe über 30
bis 40 Jahre die überragende Todesursache, die allein 39,4 Prozent aller
Todesfälle verursachte. Es folgten die Lungen- und Brustfellentzündungen
sowie die übrigen Lungenkrankheiten, die zusammen 10,3 Prozent der To-
desfälle ergaben. Demnach gingen in der betrachteten Altersklasse 1876
etwa 50 Prozent aller Todesfälle auf das Konto von Erkrankungen der A-
temwege. [4]

WARUM ERKRANKTEN SO VIELE MENSCHEN IM 19. JAHRHUNDERT
AN TUBERKULOSE?

Bei der Errichtung von Gebäuden wurde nicht auf gute Belüftung und
auf ausreichendes Sonnenlicht geachtet. Die für Menschen bestimmten
Wohnungen standen nicht auf erhöhtem Boden, der gute Wasserabzüge
hatte. Denn durch die trockene Lage gab es keine Gefahr von Krankheiten
durch Feuchtigkeit und schlechte Ausdünstung. [5]

   
ANMERKUNGEN
[1] Heinrich Graetz, Geschichte der Juden von den ältesten Zeiten bis zur
     Gegenwart, Band 11, Nachdruck bei arani, Berlin 1996, Seiten 534/35.
[2] LEHRBUCH DER KIRCHENGESCHICHTE für Studierende von Johann
     Heinrich Kurtz, 14. Auflage besorgt von R. Bonwetsch und P. Tschackert,
     damals Professoren der Theologie in Göttingen, August Neumanns Verlag
     (Fr. Lucas), Leipzig 1906, § 191,2.
[3] KIRCHENGESCHICHTE von D. Dr. Karl Bihlmeyer, Zweiter Teil: Das Mit-
     telalter, 12., verbesserte Auflage, Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn
     1948, § 100,3.
[4]  Reinhard Spree, Soziale Ungleichheit vor Krankheit und Tod, Kleine Van-
      denhoeck-Reihe, Göttingen 1981, Seiten 39 + 40.
[5]   E. G. White, 1827-1915, Der Weg zur Gesundheit, Titel der Originalaus-
       gabe: "In den Fußspuren des großen Arztes", 2. überarbeitete Auflage,
       INTER-EURO PUBLISHING, u. a. München 1990, Seite 203.     
 
 

DIE SOWJETUNION UNTER GORBATSCHOW

AUTOR: Josef Theobald
 
Nach dem Tode von Konstantin Tschernenko im März 1985 wurde der Platz
als Generalsekretär der KPdSU frei für Michail Gorbatschow (geboren 1931).
Gorbatschow war ein Günstling von Juri Andropow (1914-1984) gewesen, der
nach dem Ungarn-Aufstand im Jahre 1956 eine steile Karriere vom einfachen
KGB-Offizier bis zum Generalsekretär einer kommunistischen Partei hinlegte.
 
Infolge der vorgefundenen wirtschaftlichen Situation in der Sowjetunion hegte
Gorbatschow die Hoffnung, durch entsprechende Maßnahmen die sowjetische
Wirtschaft wieder zu beleben.
 
Für die sowjetische Wirtschaft typisch waren eine unzureichende Planbarkeit,
das Vorhandensein eines bürokratischen Wasserkopfes, große ökonomische
Disproportionen, eine geringe Arbeitsproduktivität, hohe Selbstkosten, Formen
von Ressourcenverschwendung, eine miserable Qualität bei den produzierten
Gütern, eine Kapitalbeschaffung durch die gnadenlose Ausbeutung der Land-
wirtschaft und ein durch die zu beobachtende Mangelwirtschaft erzwungener
Konsumverzicht der Arbeiter sowie das Bestehen der Zwangsarbeit in einem
gewaltigen Ausmaß. [1]
 
Die Schlagworte waren damals „Perestroika“ und „Glasnost“.
 
Das russische Wort „Perestroika“ bedeutet übersetzt „Um- oder Neugestaltung,
Umstrukturierung, Reorganisation“. Der Terminus „Glasnost“ bedeutet in seiner
Übertragung dagegen „Offenheit, Öffentlichkeit“. Damit ist in der Anlehnung an
das Altkirchenslawische ausgedrückt „das Recht, eine Stimme zu haben, offen
das zu sagen, was man denkt“. [2]
 
Nach dem Tode Stalins im Jahre 1953 vollzog sich die Reorganisation der sow-
jetischen Wirtschaft in mehreren Stufen:
 
Nikita Chruschtschow (1894-1971) hatte im Rahmen seiner Sownarchos-Reform
die Absicht, die Macht der Industrieministerien zu schwächen. Im Februar 1957
kündigte die Sowjetregierung die Reorganisation der Industrie in sogenannte Re-
gionale Wirtschaftsräte oder Sownarchosi (Volkswirtschaftsräte) an. Unter diesem
System wurden die Fabriken nicht mehr von einem Ministerium kontrolliert, zu dem
sie gehörten, sondern von dem Regionalrat oder Sownarchos, der für die jeweilige
Region zuständig war, in der sie angesiedelt waren. Die Idee war hierbei, dass die
Regionalräte Produktion und Verteilung zwischen allen Unternehmen in dieser Re-
gion vernünftig koordinieren könnten. Der eigentliche Hintergrund war die Vermei-
dung von Verschwendung der Ressourcen. Der Nachteil war allerdings, dass die
Fabriken von ihren früheren Lieferanten abgeschnitten waren und in ihrer Region
vergleichbare fehlten. So mussten die Fabriken die fehlenden Ersatzteile nunmehr
selbst herstellen, aber mit geringerer Effizienz und höheren Kosten. In der Praxis
sorgte dies allerdings für eine weitere Aufblähung der Bürokratie. Es entstanden
Staatskomitees, zentrale Räte, ein Oberster Wirtschaftsrat und eine Reorganisa-
tion der Staatlichen Plankommission (Gosplan), die jetzt die Probleme lösen sol-
lten, die durch den Lokalsystem der Sownarchosi entstanden. Die Lage wurde so
schlimm, dass die Manager öfter die offiziellen Versorgungskanäle umgingen und
eine direkten Tausch miteinander begannen, z. B. überschüssigen Stahl gegen
Maschinen oder Baustoffe. [3] 
 
In die Zeit von Leonid Breschnew (1906-1982) fällt die Schaffung von Kombinaten
im ganzen Land. Ziel war es dabei, kleine Fabriken miteinander zu verschmelzen
und durch eine Spezialisierung die Rentabilität zu steigern. W. I. Lenin hatte noch
in seiner Schrift „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ die
Kombination als die typische Erscheinung des Kapitalismus bewertet. In der heu-
tigen Wirtschaftstheorie wird die Kombination mit Hilfe mathematischer Gesichts-
punkte beurteilt. Bei den in der Sowjetunion entstandenen Kombinaten handelte
es sich um zwei- (Ministerium-Kombinatsbetrieb) bzw. dreistufige (Ministerium-
Industriekombinat-Kombinatsbetrieb) industrielle Systeme. Bis Anfang 1975 sind
in der UdSSR insgesamt 1715 Kombinate mit 6700 Betrieben und Produktions-
stätten gebildet worden. Die Kombinate regelten nicht nur die Produktion betref-
fenden  Angelegenheiten ihrer untergeordneten Organisationen, sondern zentra-
lisierten auch alle Managementfunktionen, wie Absatz, Beschaffung, wissenschaft-
liche Forschung , Projektierung, Finanzführung usw. Jedes Kombinat hatte die Be-
rechtigung, wissenschaftliche und  technologische Beziehungen mit dem Ausland
aufzunehmen und entsprechende Abkommen zu unterzeichnen. [4]  
 
Als ein typisches Beispiel galt das Eisenhüttenkombinat, das durch den Hochofen-
prozess, die Konverterstahlerzeugung. den Strangguss und durch das Fertigwalz-
werk geprägt war. Die Kombinatsbildung wurde jedoch nur dann als zweckmäßig
angesehen, wenn in allen Abteilungen des Kombinats durch ausreichend große
Produktionsmengen eine rationelle Herstellung gesichert war. [5] 
 
Unter Gorbatschow wurde im Rahmen der Perestroika versucht, die Sowjetwirt-
schaft zu einer Marktwirtschaft westlichen Stils umzuwandeln. Die Theorie war,
wenn die Unternehmen ihre eigenen Lieferanten finden müssten, würden sie
Waren besserer Qualität und prompte Lieferungen verlangen. Wenn sie ihre
eigenen Abnehmer zu finden hätten, würden sie auch qualitativ gute Produkte
erzeugen und diese ebenfalls rechtzeitig liefern. Wenn sie sicher sein wollten,
dass sie Gewinne erwirtschafteten, würden sie aufpassen und die Produktions-
kosten durch die Modernisierung ihrer Anlagen und durch die Entlassung von
Arbeitern, die sie nicht wirklich brauchten, unter Kontrolle halten. In der Praxis
waren damit allerdings erhebliche Preiserhöhungen verbunden. Somit war die-
ser Politik kein großer Erfolg beschieden. [6]             
 
In der Öffentlichkeit wird oft der Satz „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“
irrtümlich mit M. Gorbatschow in Verbindung gebracht. Er wird zum typischen Aus-
hängeschild der Wendehälse in der früheren DDR. Damit wird lediglich die Wende
ausgedrückt und hat mit der Perestroika nur am Rande zu tun.
 
Hierbei setzte man auf das Leitbild des Organisators, dem man nun eine führende
Rolle zubilligte. Man glaubte damals, dass die formulierte Theorie der Perestroika
nahtlos in die Praxis umgesetzt werden könne. Dadurch würde die Praxis belebt
und nach einer Erprobungsphase wären die Missstände bald behoben. [7] In der
Realität blieb dies wegen der starken Bürokratisierung der sowjetischen Wirtschaft
leider reine Theorie. Somit war das vorherrschende Sowjetsystem mit dieser Aus-
gestaltung nicht mehr reformierbar.
 
ANMERKUNGEN
[1] Gottfried Schramm (Herausgeber), Russlands langer Weg zur Gegen-
     wart, Kleine Vandenhoeck-Reihe, Göttingen 2001, Seite 73.
[2] Langenscheidt Handwörterbuch Russisch, München 2009, Seite 538
     + 115.   
[3] Donald Filtzer, Die Chruschtschow-Ära, Decaton Verlag, Mainz 1995,
     die Seiten 79 – 82.
[4] Beijing Rundschau Nr. 8 vom 24. Februar 1976, die Seiten 18 – 20.
[5] Wörterbuch der sozialistischen Ökonomie, Dietz Verlag, Berlin-Ost
     1967, Seite 236/37.
[6] wie [3], jedoch die Seite 79.  
[7] W. I. Lenin, Ausgewählte Werke in drei Bänden, Band II, 7. Auflage,
     Dietz Verlag, Berlin-Ost 1970, Seite 592.

RODENA BESICHTIGT DEN BEFEHLSBUNKER

TERMIN: Donnerstag, dem 23.03.2017, 17.00 Uhr

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten daher
um Anmeldung unter 0172 691 10 72 oder 0162
460 86 59, 0176 659 040 44.

Der Bunker gehörte zum heimatlichen Katastro-
phenschutz und befindet sich unter dem Land-
ratsamt Saarlouis. Während des kalten Krieges
wurden „Stabsbunker“ auf Kreisebene errichtet,
um die Befehlsgewalt im Fall eines Krieges auf-
recht zu erhalten. 1966 wurde der Bunker in Be-
trieb genommen. Im Stabsbunker sollten alle In-
formationen (Strahlungswerte usw.) verarbeitet
werden. Nur wenige Personen wussten von sei-
ner Existenz.

Im Jahre 2013 hatte der Stabsbunker keine Auf-.
gabe mehr. Vieles von seiner Ausstattung ist dort
noch vorhanden (Küchenzeile für die Aufbereitung
der Notrationen, Toiletten mit Hebewerk, Feldbetten
für Männer und Frauen).

Webseite: www.rodena.org

Facebookseite: https://www.facebook.com/RodenaHeimat/

DAS RADIOPROGRAMM „DIE WELT VON MORGEN“

AUTOR: Josef Theobald

VORWORT

Herbert W. Armstrong (1892-1986) wurde im Laufe der Dreißiger Jahre
in den USA als Radioprediger durch die Sendung „The World Tomorrow“
(zu Deutsch: „Die Welt von Morgen“) bekannt. Nach dem Besuch einer
High School durchlief er ein Volontariat bei einer Tageszeitung und es
gelang ihm der Aufstieg zu einem Werbemanager. Dank der bei ihm vor-
handenen beruflichen Vorkenntnisse war es in den Jahren der Weltwirt-
schaftskrise möglich, ein weltweit arbeitendes Missionswerk aufzubauen.

Armstrongs Lehren verdanken dem britischen Isreaelismus sehr viel. Ihr
Hauptthema ist der Verweis auf biblische Prophetien für Großbritannien
und Amerika und für Tagesereignisse (z. B. für die Kriege im Mittleren
Osten als ein „Zeichen der Zeit“ und Vorboten von Harmagedon). Durch
sein intensives Studium der Bibel kommt er zum Ergebnis, dass allein der
jüdische Sabbat (Samstag) statt dem Sonntag zu heiligen sei. Auch lehnte
er die kirchlichen Feste Weihnachten und Ostern als heidnisch ab, favori-
sierte schließlich die im Judentum gefeierten Feste im Jahreskreis, wie das
Passah- und das Laubhüttenfest, und gab ihnen aber einen entsprechenden
christlichen Sinngehalt. Im Rahmen seiner Lehren spielen die Zehn Gebote
eine bedeutende Rolle. Von den Mitgliedern werden verschiedene Zehntab-
gaben erhoben. Wie bei einigen Sabbatariern wird die Medizin grundlegend
abgelehnt und die Form der Geistheiligung bevorzugt. In diesem Zusammen-
hang wird in der Regel eine vegetarische Ernährung angestrebt. [1]   

In den Siebziger Jahren erhielt die Weltweite Kirche Gottes aber einen Rück-
schlag. Einige Pastoren und Mitglieder verließen 1974 die Kirche. Zunehmen-
de Verwirrung hinsichtlich der Lehren in Verbindung mit den Gerüchten und
Skandalen griffen das Werk an. [2]

Nach dem Tode von Herbert W. Armstrong kam der nächste große Rückschlag.
Die neue Kirchenführung unter Joseph W. Tkach (1927-1995) hatte die früheren
Lehren aufgegeben und damit viele Kirchenmitglieder und Pastoren gezwungen,
die Kirche zu verlassen. Auch kamen neue Gerüchte auf, die Armstrong in einem
hohen Maße diskreditierten. Dies hatte den Zweck, sich von den früheren Lehren
zu lösen und Armstrong jede theologische Kompetenz in der Lehre abzusprechen.    

BEITRAG

Herbert W. Armstrong begann seine Radiosendungen am 1. Januarsonntag des
Jahres 1934. Dabei bediente er sich eines 100-Watt-Senders der lokalen Radio-
station in Eugene (Oregon) mit der Stationskennung KORE. Seine Sendung be-
gann um 7.45 Uhr und war 15 Minuten lang. Damals trug sie die Bezeichnung
„Radio Church of God“.

Nach dem II. Weltkrieg tritt Europa für Herbert W. Armstrong in den Fokus. Am
1. Januar 1953, also nach 19 Jahren der Aufnahme der ersten Radiosendung,
begann das Programm „Die Welt von Morgen“ für Europa. Man nutzte hier ei-
nen Mittelwellensender, der im Großherzogtum Luxemburg stand. Dabei
ging man auf die Frequenz von 1439 (1440) kHz. Die halbstündige Sen-
dung war am Donnerstag zwischen 16.15 und 16.45 Uhr zu hören. Das
Evangelium Jesu Christi, das vor 18 ½ Jahrhunderten von den Jüngern
in die Welt getragen wurde, sollte auch nach Europa mit aller Macht ge-
bracht werden.
 
In den Jahren 1951 und 1952 entstanden innerhalb der Weltweiten Kirche
Gottes erstmals fremdsprachige Vereinigungen. Die ursprünglichen Dinner-
Clubs, in denen Englisch gesprochen wurde, wurden durch derartige Clubs
mit den Fremdsprachen Französisch, Deutsch und Spanisch erweitert.
 
Im Jahre 1956 sendete man jeden Montag am Abend um 11.30 Uhr über
Radio Luxemburg. Im Jahre 1958 wurden diese Sendungen für Spanien
über den Sender Tanger ergänzt. Über einen starken Sender auf Taiwan
war man zweimal in der Woche und über Radio Bangkok viermal in der
Woche in China zu hören. Im März 1958 konnten über Radio Luxemburg
zweimal in der Woche Sendungen ausgestrahlt werden. Dadurch wuchs
die Hörerzahl in Großbritannien rasch.
 
Der Senderstandort Luxemburg bot deshalb gute Möglichkeiten, weil man
geografisch zwischen Deutschland, Belgien und Frankreich gelegen war.
Durch das kräftige Sendesignal war man ebenfalls in verschieden anderen
Ländern zu hören. Der vor allem in Luxemburg vorgefundene kommerzielle
Hintergrund verhinderte auch nicht die Nutzung der kraftvollen Einrichtungen.
Da keine politische Propaganda oder entsprechende Anspielungen erlaubt
waren, bot sich gerade für religiöse Sendungen ein fruchtbarer Boden.
 
Da die Nachmittagssendung um 16.15 Uhr keine große Resonanz brachte,
begann die tägliche Sendung auf 208 m erst um 23.30 Uhr. Denn die physi-
kalischen Bedingungen der Mittelwelle (Effekt der Raumwelle) ermöglichten
mit zunehmender Dunkelheit eine größere Reichweite.
 
Aus der Hörerpost war nun ersichtlich, dass die Radiosendung „Die Welt von
Morgen“ meistens im Großraum London, in Manchester, Birmingham, Belfast
(Nordirland) und in Glasgow (Schottland) gehört wurde. Demnach plante man
Hörertreffen in Belfast, Glasgow, Manchester und London.
 
Im Februar 1953 eröffnete Richard Armstrong, der später durch einen Auto-
unfall ums Leben kam, ein Postbüro in London. Im Rahmen einer England-
reise 1954 machten Herbert W. Armstrong und seine Frau Loma in dem Ort
St. Albans im Süden Englands Halt und hatten schließlich im Rahmen einer
evangelistischen Kampagne in einem Hotel erste Pläne für ein zweites Pasa-
dena College gesponnen. Dabei nutzte man hier St. Albans als Postadresse.
Dieses College wurde dann im Oktober 1960 in Bricket Wood eröffnet.
 
Im Juni 1959 reiste Armstrong mit seinem Sohn Garner Ted nach Skandina-
vien. In Kopenhagen (Dänemark) sah man eine Möglichkeit, das Programm
"Die Welt von Morgen“ offshore, also von See aus, auszustrahlen. Die Büros
dieser fraglichen Station waren in Kopenhagen beheimatet.
 
Nach 14 Jahren musste aber das College in Bricket Wood wegen auftretender
Schwierigkeiten in England wieder aufgegeben werden. [3]
 
ANMERKUNGEN
[1] Das kleine Oxford-Lexikon der Weltreligionen, Anaconda-Verlag, Köln
     2010, die Seite 55.
[2] Die Geschichte der Kirche Gottes, Autor: John H. Ogwyn, Herausgeber:
     Living Church of God (Juli 2003), die Seite 54.
[3] Autobiography of Herbert W. Armstrong, Nachdruck durch Philadelphia
     Church of God (2016), im Besonderen die Seiten 430 – 896. 
 

NACHTRAG

Als Ergänzung zu den Radioprogrammen in den USA erschien ab Februar 1934
die englische Zeitschrift „The Plain Truth“. Als gegen Ende der Fünfziger Jahre
nun auch Westdeutschland durch seine wirtschaftliche Prosperität in den Fokus
von H. W. Armstrong geriet, erschien ab 1961 „Die reine Wahrheit“, die ab 1971
unter dem Titel „Klar und Wahr“ vertrieben wurde.