Europas Neubeginn – Johannes Hoffmann und das Saarland

 

Europas Neubeginn  –  Johannes Hoffmann und das Saarland

29.11.2017 19:00 Uhr  Miteinander der Generationen

Konrad-Adenauer-Allee 138

 

Der Film erzählt von dieser Regierungszeit, in der er das Saarland als Kern eines neuen Europas etablieren wollt.

Auch von seiner Vision zu Europa und zur deutsch-französischen Aussöhnung.

– seiner Geburt 1890
– Schulzeit
– sein Einsatz im 1. Weltkrieg
– seine Zeit als Berichterstatter für mehrere Zeitungen
– seine Rückkehr 1929 mit Familie an die Saar
– seine Zeit als Chefradakteuer der katholischen Saarbrücker Landeszeitung.

Berichtet wird auch davon, dass er von vielen verkannt und von anderen als europäischer Visionär gesehen wurde,

als  umstrittenste Figur der jungen Saarländischen Geschichte. Der Film möchte dem Zuschauer einen unvoreingenommen Blick

auf die Geschichte von Johannes Hoffmann und  des Saarlandes gestatten.

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JohoPortraet mit quelle saar-nostalgie

AUSSTELLUNG „50 JAHRE STEINRAUSCH“

Am Sonntag, dem 19. November 2017, wurde im Mehrgenerationenhaus die Ausstellung
"50 Jahre Steinrausch" um 11.00 Uhr eröffnet. Nach der Eröffnung durch Jürgen Michael
Paschek sprach  die Bürgermeisterin Marion Jost ihr Grußwort. Anschließend konnte bis
18.00 Uhr  die vorbereitete Ausstellung  besichtigt werden. Mehr Bilder auch auf unserer
Facebook-Seite unter diesem LINK: https://www.facebook.com/RodenaHeimat?ref=hl

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50 JAHRE STEINRAUSCH

Zum Abschluss der 50-Jahrfeier des Stadtteils Steinrausch
veranstaltet die Ortsinteressengemeinschaft (OIG) eine Aus-
stellung im Mehrgenerationenhaus (Miteinander der Genera-
tionen), Konrad-Adenauer-Allee 138, Saarlouis-Steinrausch.
Alle die im Steinrausch angesiedelten Einrichtungen und Ver-
eine sind mit ihren vielseitigen Beiträgen auf den zugewiese-
nen Stellwänden vertreten. Mit dabei ist auch der RODENA
Heimatkundeverein aus Saarlouis-Roden. 
 
Alle Interessenten sind herzlich dazu eingeladen.
 
Die Ausstellung ist am Sonntag, dem 19. November 2017,
nach der Eröffnung um 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

DIE PREISTRÄGER

DIE PREISTRÄGER DES VOM SAARWALD-VEREIN AUSGESCHRIEBENEN
SAARLÄNDISCHEN HEIMATPREISES 2017 STEHEN NUN FEST.
 

IN DER KATEGORIE "EINZELPERSONEN"

Wolfram Herzog aus Neunkrichen

IN DER KATEGORIE "GRUPPEN"

Bohnentaler Selbermacher, ein interkommunales Dorfprojekt

SONDERPREIS "IMMIGRANTEN"

Comitato San Paolino aus Dillingen

HIER DER LINK:

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/heimat/auch-eine-werkstatt-ist-heimat_aid-6817824

DER MARTINSTAG (MARTINI)

AUTOR: Josef Theobald

Der 11. November ist dem ehemaligen Bischof von Tours gewidmet.
Dieser Mann namens Martinus wurde um 316 in Ungarn geboren und
war von 371 bis 397 Bischof. Sein Todestag war der 8. November. Die
Totenmesse wurde am 11. November gehalten. [1]

Nach dem Militärdienst bei der berittenen kaiserlichen Leibgarde lebte
Martin zunächst als Einsiedler. 361 gründete er bei Poitiers das erste
Kloster des Abendlandes. Trotz der späteren Bischofswürde lebte er
in persönlicher Besitzlosigkeit und kümmerte sich um die Sorgen und
Nöte des einfachen Volkes, das ihn sehr verehrte. Seine demütige und
einfache Lebensweise machten ihn zu einem Gegner des Klerus, weil
dieser um seine Privilegien und Reichtümer fürchtete.

Der Frankenkönig Chlodwig (481-511) erklärte Martin, der als erster
Nichtmärtyrer als Heiliger verehrt wurde, zum Nationalheiligen und
zum Schutzherrn der fränkischen Könige, die nunmehr den Mantel
Martins in Schlachten mitführten. [3] St. Martin gilt bis heute in den
alten saarländischen Pfarreien als der 2. Schutzpatron. Der Grund
hierfür liegt in den alten Besitzrechten der Abtei Lubeln (Longeville)
in der Nähe von St. Avold.  

Warum Martin in der Sage mit einer Gans in Verbindung gebracht wird,
ist nicht ganz klar. Es sollen ihn Gänse verraten haben, als er sich vor
seiner Wahl zum Bischof verbarg. Nach einer Legende sollen ihn Gänse
bei einer Predigt gestört haben.

Schon vor der christlichen Legendenbildung feierten die Germanen im
Herbst ein Wotan geweihtes Fest. In einem norwegischen Runenkalen-
der ist dieser Tag mit einer Gans gekennzeichnet. Mit der Gans wurde
symbolisch der Sommer geschlachtet und mit dem Verzehr des knus-
prigen Bratens übertrug sich die Fruchtbarkeit des Sommers auf den
Menschen. [1]

Noch heute wird traditionell am Martinstag die „Martinsgans“ gegessen.
Bereits im Mittelalter wurden die Gänse vor dem Winter geschlachtet,
da der Platz in den Ställen knapp bemessen war. Zudem bot auch der
Gänsebraten die letzte Gelegenheit für ein ausgiebiges Festmahl vor
der damals üblichen vorweihnachtlichen Fastenzeit. [3]

Der Martinstag war nach der alten Einteilung des Jahres wahrschein-
lich der Monats- und Winteranfang. Das Sprichwort „St. Martin zündet
das Feuer an.“ ist auf die Zeit zu beziehen, in der die Stuben geheizt
werden, was früher ohne Ofen durch das Herdfeuer geschah. [2]

Mancherorts (z. B. im Hessischen) gab es ein Schlachtfest mit Wurst-
brühe, Sauerkraut und Würsten. Andernorts sind Sänger mit Laternen
von Haus zu Haus gezogen, haben Lieder gesungen und dafür Äpfel,
Nüsse oder anderes geschenkt bekommen.

Der Vorabend des 11. November eines jeden Jahres markierte in der
früheren Zeit überall und auf dem linken Rheinufer bis zur 1. Hälfte des
20. Jahrhunderts das Ende des bäuerlichen Pacht- und Ackerjahres. Ein
Teil des Gesindes (Knechte und Mägde) wurde entlassen, soweit es im
Winter nicht beschäftigt (und verköstigt) werden konnte. Die erneuten
Einstellungen sind dann an Mariä Lichtmess (2. Februar) erfolgt. Durch
die Entlassung der als Arbeitskräfte in den nächsten Monaten nicht mehr
gebrauchten Menschen konnte eben der winterliche Nahrungsengpass in
der Arbeitspause ohne die nicht unmittelbar notwendigen Esser leichter
überdauert werden. [1]

Das wohl bekannteste Brauchtum am Martinstag bzw. am Vorabend ist
der Laternenumzug. Die Spitze bildet ein als St. Martin bekleideter Mann,
der auf einem Pferd reitet und häufig von einer als Bettler verkleideten
Person begleitet wird. Ihnen folgen die Kinder mit Laternen und singen
Martinslieder. Am Ende des Umzugs wird die Legende von der Mantel-
teilung nachgespielt. Im Anschluss erhalten dann die Kinder noch die
typischen Martins-Backwaren, wie die „Stutenkerle“, „Martinshörnchen“
oder „Martinsbrezel“.

Der Martinsumzug ist Teil der Lichtsymbolik, die an Allerseelen beginnt
und bis Lichtmess andauert. Er hat inzwischen das traditionelle Martins-
feuer fast vollständig verdrängt, dessen Ursprung auf die germanische
Wintersonnenwendfeier und das Erntedankfest zurückgeht.

Bei den evangelischen Christen ist auch der Martinstag der Tauf- und
Namenstag von Martin Luther. [3]   

ANMERKUNGEN
[1] Hans-Peter Ebert, Festtage zum Nachlesen (Hintergründe zu Zeit-
     rechnung und Brauchtum), DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen
     2001, Seiten 105/6.
[2] Montanus, Die deutschen Volksfeste,  Volksbräuche und deutscher
     Volksglaube  in  Sagen,  Märlein  und  Volksliedern, Nachdruck der
     Ausgabe von 1854 bei Georg Olms Verlag, Hildesheim-Zürich-New
     York 2006, Seite 55.       
[3] Die wichtigsten Feier- und Gedenktage (Religiöse und nationale
     Feiertage weltweit), Chronik Bertelsmann, Wissen Media Verlag,
     Gütersloh/München 2009, die Seiten 64 + 65.
 

KEINE „INTERNATIONALE“ MEHR ZUM SENDESCHLUSS

AUTOR: Josef Theobald

VORWORT

Im Juni 1978 stellt plötzlich RADIO PEKING das Abspielen
der "Internationale" ein. Seit Bestehen des Pekinger Aus-
landsdienstes 1950 hatten sämtliche Sendungen mit der
"Internationale" geschlossen. Jetzt wird zum Abschluss der
Programme eine kurze, aber typisch chinesische Musik ge-
sendet. (Quelle: "Kurzwellenjahr im Zeitraffer" in "kurzwelle
aktuell" von Hermann Jäger)

HERMANN JÄGER beobachtete die Sendungen aus China
seit 1939. Der englischsprachige Dienst von RADIO PEKING
war im Jahre 1952 ohne Rufzeichen auf der Frequenz 15.060
kHz zu empfangen. Während des Koreakrieges gab es auch
zweisprachige Berichte in Englisch und Französisch über die
Lage des Krieges in Korea. (Quelle: "In alten Logbüchern ge-
blättert" in "kurzwelle aktuell")

Erste deutschsprachige Sendungen gibt es erst seit dem 15.
April 1960. In Westdeutschland war die Situation für den Kreis
der Kommunisten schwierig geworden. Denn in der Hochphase
des Kalten Krieges wurde die KPD am 17. 08. 1956 verboten.
Hinzu gesellten sich auch verschiedene Einbrüche, wie im
Jahre 1956 die Auseinandersetzungen um das Erbe Stalins
(Geheimrede Chruschtschows auf dem XX. Parteitag der
KPdSU im Februar in Moskau) und die Ereignisse in Prag
im August 1968 (gewaltsame Niederschlagung des Prager
Frühlings). Dies bedeutete in der Praxis eine Spaltung der
kommunistischen Bewegung in eine prosowjetische und in
eine prochinesische / proalbanische Richtung. In Rotchina
z. B. hatte man im Gegensatz zum Sowjetblock trotz einiger
Vorbehalte das Erbe Stalins weiterhin hochgehalten und die
Vorgänge in der damaligen CSSR sehr scharf verurteilt. Im
Vergleich zur prosowjetischen Richtung, die sich am 25. 09.
1968 in Frankfurt (Main) erfolgreich zur DKP vereinigen kon-
nte, blieb die prochinesische Richtung eher ein versprengter
Haufen. In den Achtzigern bildete der studentische Zweig die
späteren unterschiedlichen K-Gruppen innerhalb der sich in
in Westdeutschland etablierenden grün-alternativen Bewe-
gung. Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes in der
Bundesrepublik hatten diese Mitte der Siebziger Jahre rund
15.000 Mitglieder.

BEITRAG

Die Sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts waren geprägt
einerseits durch die wirtschaftliche Prosperität und anderer-
seits durch eine wachsende militärische Bedrohung. Denn
beginnend mit der Kuba-Krise (damit verbunden die Span-
nungen an der Berliner Mauer), schließlich endend mit den
verheerenden kriegerischen Auseinandersetzungen in Süd-
ostasien (Stichwort: Vietnam-Krieg) und ebenfalls begleitend
von den damals schwelenden Konflikten an der chinesisch-
sowjetischen Grenze.

Besonders Rotchina litt damals unter der Rivalität beider
Supermächte USA und Sowjetunion. Mao Zedong wies
in einer Erklärung vom 20. Mai 1970 hin: „Die Gefahr ei-
nes neuen Weltkrieges bleibt immer noch bestehen, und
die Völker aller Länder müssen Vorbereitungen treffen.
Aber die Haupttendenz in der heutigen Welt ist Revolu-
tion.“ (Der X. Parteitag der KP Chinas -Dokumente-, die
Seite 33) Dabei bezog er sich auf Lenin, der feststellte:
„Ist der gegebene Krieg ein reaktionärer, imperialistischer
Krieg, d. h. ein Krieg, der von zwei Weltgruppen der im-
perialistischen, gewalttätigen, räuberischen, reaktionären
Bourgeoisie geführt wird, so wird jede Bourgeoisie (sogar
die eines kleinen Landes) zur Teilnehmerin am Raube,
und es ist meine Aufgabe, die Aufgabe eines Vertreters
des revolutionären Proletariats, die proletarische Welt-
revolution als einzige Rettung vor den Schrecken des
Weltgemetzels vorzubereiten.“ (W. I. Lenin, „Gegen den
Revisionismus“, Dietz Verlag, Berlin-Ost 1959, Seite 422)  

Die Folgen des „kalten Krieges“ findet man auch in China.
Denn diese Angst vor einem Atomangriff auf der Seite der
Sowjetunion gebar in den Sechziger Jahren die Idee einer
„unterirdischen Stadt“ in Peking, die heute eine „Attraktion“
darstellt. Im unterirdischen Tunnellabyrinth empfangen z. B.
Restaurants und Hotels ihre Gäste. Manche Zugänge ver-
bergen sich unter Gleitböden in nahen Geschäften. (Viva
Guide, CHINA, RV-Verlag, Stuttgart 1995, Seite 67)
    
NACHTRAG

Im Juli 1978 erschien in der BEIJING RUNDSCHAU eine
dreiteilige Serie, verteilt auf zwei Ausgaben, mit dem Titel
"Ein Grundprinzip des Marxismus", die eine Erklärung für
den obigen Schritt bietet. Dieses Thema entsprang noch
dem kürzlich durchlebten Trauma der Kulturrevolution. So
gab es lediglich unter Berücksichtigung der propagierten
Erkenntnistheorie die Lösung, das Richtige vom Falschen
zu unterscheiden. Damit war man gefordert, jetzt an den
neuen historischen Bedingungen teilzuhaben, das in der
Praxis eine Weiterentwicklung der bisherigen Ideologie
bewirkte. (BR Nr. 28 + 29 vom 18./25. Juli 1978)

Auf Mao Zedong geht der Satz zurück: „Wir müssen auf
das Richtige bauen und dürfen nicht an das glauben, was
falsch ist, komme es aus alter oder aus der neueren Zeit.“
(Ausgewählte Werke, Band V, Beijing 1978, Seite 164)  

In Bezug auf den Export der chinesischen Revolution wurde
man später noch deutlicher. "Der Erfolg der Revolution in ei-
nem Land hängt davon ab, ob die konkreten Bedingungen
des betreffenden Landes reif sind und ob die Linie und die
Politik der kommunistischen Partei dieses Landes von den
eigenen Volksmassen unterstützt werden. Es versteht sich
von selbst, dass die Parteien der verschiedenen Länder sich
gegenseitig helfen sollen, aber jeder Zwang, jedes Diktat von
außen ist absolut unzulässig. Wer die eigenen Ansichten den
anderen aufzwingt und sich in die inneren Angelegenheiten der
Partei eines anderen Landes einmischt, kann der revolutionären
Sache des betreffenden Landes nur Rückschläge und Niederla-
gen zufügen." (CHINA UND DIE WELT, Band 3, Beijing 1983, S
eite 17)  Das war eine klare Absage. Damit waren jetzt jegliche
Hoffnungen in Richtung einer Neubelebung prochinesischer
Parteien begraben. Schon frühere Besuche entsprechender
Delegationen in Beijing sorgten für eine Ernüchterung, als
mögliche finanzielle Zuwendungen für den Parteiaufbau zur
Sprache kamen. Man sah eben hier für den westdeutschen
Raum kein Entwicklungspotenzial. So blieb nur der einzige
Weg, sich den Bündnisgrünen anzuschließen, bei denen es
in ökologischen Fragen durchaus Parallelen gab.  
      
Auch sorgten einige Veröffentlichungen in der Volksrepublik
China, z. B. über die chinesische Philosophie, für ein wohl
differenziertes Bild. Denn Mao verband in seinen Schriften
die traditionelle chinesische Sichtweise mit dem in Russland
entwickelten dialektischen und historischen Materialismus.
Typisch ist hier das dualistische Denken, wie es von Lao Zi
(Laotse) in China begründet wurde. Auch ist für den Asiaten
charakteristisch die in jedem Denkmodell fehlende Absolutheit.
Denn man sieht vorwiegend bei ihm das Relative in der Vielheit,
das auch seinen Verstand bestimmt.   
 
 

SCHEIDUNG VON SOZIALDEMOKRATEN UND PROTOMARXISTEN

AUTOR: Josef Theobald

VORWORT
Am 7. November 2017, vor genau 100 Jahren, brach in Russland die Große
Sozialistische Oktoberrevolution aus. Der Ablauf dieser Revolution war da-
mals lediglich in Russland denkbar. Durch Georgi Walentinowitsch Plecha-
now (1856-1918) kam der Marxismus nach Russland. Damals glaubte man
allerdings zunächst, dass die Arbeiter nur einen ökonomischen Kampf zu
kämpfen hätten. Allein den Intellektuellen im Bunde mit den Liberalen sei
die Politik zu überlassen. Erst unter Wladimir I. Lenin (1870-1924) faßten   
im russischen Großreich revolutionäre Ideen, wie der Klassenkampf, Fuss.
 
BEITRAG
Durch die Auseinandersetzungen von Karl Kautsky (1854-1938) und Eduard
Bernstein (1850-1932) mit den radikalen Linken in Russland unter W. I. Lenin
(1870-1924) wurde eine Scheidung mit den Sozialdemokaten in Deutschland
eingeleitet. Mit seiner Schrift „Marxismus und Revisionismus“ vom April 1908
sorgte Lenin dann für eine endgültige Trennung zwischen Sozialdemokraten
und Protomarxisten.
 
Die Ursachen der Trennung lagen in vier Punkten. Zum ersten verwarf der
sozialdemokratische Theoretiker Bernstein die Verelendungstheorie. Zum
zweiten erblickte er durch die wachsende Beschäftigung von Intellektuellen
in den neu entstehenden Betrieben in Deutschland einen neuen Mittelstand.
Zum dritten sah er in den Unternehmenskartellen zusehends Vorteile für die
äußeren Märkte durch die zunehmende Spekulation. Zum letzten verwies er
auf den wachsenden Einfluss der Arbeiterschaft auf die Politik durch die statt-
gefundenen Wahlen für den Reichstag. [1]
 
Ein weiterer strittiger Punkt war die historische Einordnung der Sozialdemokratie.
Durch E. Bernstein wird die Arbeiterbewegung von jetzt an als eine ursprünglich
liberale Bewegung gesehen. Am Beispiel Englands hatte schon F. Engels durch
die dortige Industrie, die Ausdehnung der Eisenbahnen, Ozeandampfer und auch
anderer Verkehrsmittel den Grund dafür gesehen, dass sich die Arbeiter in die Ab-
hängigkeit von den Liberalen gebracht hatten, bei denen sie den radikalen Flügel
bildeten. Dies hatte sich erst mit der Chartistenbewegung geändert. [2]   
 
Als ein weiteres Beispiel aus Deutschland kann der Bergarbeiterstreik von 1889
gelten, der durch die Intervention der liberalen Opposition im Reichstag beendet
werden konnte. [3]
 
Schon früher wurde darauf hingewiesen, dass sich die wirtschaftliche Lage im
Deutschland des 19. Jahrhunderts durch eine zunehmende Industrialisierung
erheblich verbesserte. Dazu kamen die veränderten Exportbedingungen in-
folge schon bestehender, durch Deutsche geführte Kontore in aller Welt.
 
Erst nach dem I. Weltkrieg schien es in Deutschland die Möglichkeit einer von
außen betriebenen Einflussnahme zu geben. Nach dem Bestehen der Gruppe
„Internationale“ [4] und der Gründung der KPD über den Weg einer Gründung
des Spartakusbundes [5] schien der Einfluss Moskaus zu wachsen. Unter J.
Stalin gab es während der Weimarer Republik den gewaltigen Versuch, trotz
linker wie rechter Abweichungen stärkste politische Kraft in Deutschland zu
werden. Doch ist man schließlich in der Realität an den deutschen National-
sozialisten gescheitert. Nach dem II. Weltkrieg war es der „kalte Krieg“, der
das Wiedererstehen kommunistischer Parteien erschwerte. Doch blieb der
Wunsch der früheren DDR-Politik nicht gering, auch in der Bundesrepublik
entsprechenden Einfluss zu haben. Dagegen blieb der Einfluss Rotchinas
und Albaniens mäßig, weil man hier nur ein halbherziges Interesse an den
Tag legte. In China während der Ära Deng Xiaopings gab es sogar lediglich
den politischen Willen, den Sozialismus chinesischer Prägung zu realisieren,
d. h. man war davon ausgegangen, dass das hier propagierte politische und
ökonomische System nicht ohne weiteres auf andere Länder zu übertragen
sei.  
   
ANMERKUNGEN
[1] W. I. Lenin, Werke, Band 4, Dietz Verlag, Berlin-Ost 1955, die Seiten
     195 – 197.    
[2] Marx – Engels, Werke, Band 22, Dietz Verlag, Berlin-Ost 1963, hier
     die Seiten 308 + 309.
[3] Marx – Engels, Über Deutschland und die deutsche Arbeiterbewegung,
     Band 3: Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, Dietz Verlag, Berlin-
     Ost 1980, Seite 694.
[4] Die Gruppe „Internationale“ wurde im Frühjahr 1915 mit einer Zeitschrift
     gleichen Namens gegründet. Sie wollte während des I. Weltkrieges den
     „Burgfrieden“ durchbrechen und stand für einige Friedensaktionen. Trotz
     ihrer mehrjährigen Tätigkeit gelang es ihr nicht, zur Vereinigung der inter-
     nationalen Linken beizutragen. Ihre Hauptvertreter waren Karl Liebknecht
     und Rosa Luxemburg. (W. I. Lenin, Über Deutschland und die deutsche
     Arbeiterbewegung, Dietz Verlag, Berlin-Ost 1976, Seiten 414 + 446) In
     den späteren Jahren hatte Stalin der KPD kaum vertraut. Denn er hatte
     hier stets aufgrund ihrer sozialdemokratischen Traditionen eine rechte
     Gefahr unterstellt, von der die KPD noch lange nicht befreit war. (J. W.
     Stalin, Werke, Band 11, Dietz Verlag, Berlin-Ost 1954, Seite 275)
[5] Die „Spartakusleute“ galten in der Sowjetunion als die einzige Gruppe
     in Deutschland, die wirklich gegen das Joch des Kapitalismus kämpfte.
     Diese Namensgebung geht auf den Helden „Spartakus“ in der Epoche
     des Römischen Reiches mit den größten Sklavenaufständen zurück.

     (W. I. Lenin, Werke, Band 29, Seite 472) Jene Hauptvertreter dieser
     Gruppe waren Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Nach dem Tod
     Stalins und der einsetzenden Entstalinisierung im Sowjetblock wurden
     beide offiziell rehabilitiert. In China und Albanien blieb die alte kritische
     Haltung gegenüber beiden Persönlichkeiten bestehen.

DIE SCHLIESSUNG VON BANKFILIALEN IN RODEN

AUTOR: Josef Theobald

In den letzten Jahrzehnten sind im Saarlouiser Stadtteil Roden viele
Bankfilialen geschlossen worden.

Vor der Fusion von Stadt- und Kreissparkasse gab es in Roden drei
Filialen der Stadtsparkasse (Am Marktplatz, Saarwellinger Straße,
Zur Sandkaul) und eine der Kreissparkasse (Donatusstraße). Dazu
kamen zwei Filialen von Genossenschaftsbanken, wie die Bank 1
Saar (Lindenstraße) und die Volksbank Saar West (Schulstraße).

In einer Übergangsphase gab es noch zwei Filialen der Kreisspar-
kasse (Am Marktplatz, Saarwellinger Straße). Die Filiale am Markt-
platz war in den letzten Jahren auch von der Schließung betroffen.

Die Schließung der Bank 1 Saar geschah in zwei Stufen, d. h. wir
hatten hier zunächst eine Teilschließung. Zunächst wurden die Ge-
schäftszeiten eingeschränkt. Außer am Mittwoch Nachmittag war
die Bankfiliale für die Kundschaft nur am Vormittag zugänglich. Im
Jahre 2009 kam dann das endgültige Aus. Man fusionierte mit der
Filiale im Nachbarort Saarwellingen, die schließlich auch im letzten
Jahr geschlossen wurde. So existiert lediglich noch die Filialdirektion
am Großen Markt in der Innenstadt von Saarlouis. Die nächste Filiale
befindet sich dann in Schwalbach.

Der Landesverband Saarland des Sozialverbandes VdK hatte sich in
seiner sozialpolitischen Agenda, die der Landesverbandstag 2016 be-
schlossen hatte, für eine Sicherstellung der Nahversorgung gerade in
kleinen Dörfern ausgesprochen.

Auch der RODENA Heimatkundeverein bewertet die Schließungen in
den letzten Jahren kritisch. Dazu kommen die wachsenden Leerstände
im Ort. Kommunalpolitisch wird versucht, durch bestimmte Bauprojekte
Läden, wie den CAP-Markt, noch ansprechender zu machen. Doch sind
die Vorlieben eines Kunden das einzige Kriterium für den Umsatz eines
Marktes. So muss das vorhandene Sortiment entsprechend ausgerichtet
sein, dass mehr Kunden einen vorhandenen Markt frequentieren.

Die Volksbank Westliche Saar plus geht seit den letzten Jahren einen
anderen Weg. So hat die Filiale am Großen Markt auch am Samstag
zwischen 10.00 Uhr und 14.00 Uhr geöffnet. Auch existiert mittlerweile
seit einiger Zeit in der Saarbrücker Reichsstraße eine neue Filiale.

Alternativen für ländliche Regionen wären in der Praxis die rollenden Bank-
filialen, die bestimmte Orte an gewissen Tagen anfahren. Dies wäre ein zu
schaffender mobiler Service, der gut angenommen werden könnte.

Es sind hier also neue Ideen gefragt, die gerade ländliche Gebiete wieder
attraktiver machen.  

 

HERBSTKONZERT DES MUSIKVEREINS HARMONIE

In Zusammenarbeit mit dem Musikverein Harmonie Schwalbach und dem Verein der
Musikfreunde Siersburg veranstaltete der Musikverein Harmonie Roden sein diesjäh-
riges Herbstkonzert in der Kulturhalle. Als herausragend gilt der musikalische Beitrag
des Schwalbacher Musikvereins  unter der Leitung von Rainer Dietrich. Den Schluss
bildete der gemeinsame Auftritt  der beteiligten Musikorchester. Mehr Bilder auch auf
unserer Facebook-Seite unter diesem LINK:

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DER WELTSPARTAG

AUTOR: Josef Theobald

Wer kennt noch den Weltspartag?

Der Weltspartag geht auf die weltweite Vereinigung der Sparkassen zurück,
die im Oktober des Jahres 1924 in Mailand auf dem Ersten Internationalen
Sparkassenkongress diesen Tag ins Leben rief. Man versuchte damals, das
Sparen wieder ins Bewusstsein der Bürger zu bringen.
 
Diese Maßnahme war notwendig geworden, weil viele Menschen aufgrund
hoher Inflationsraten das Vertrauen in die Stabilität des Geldes verloren hat-
ten. So schlug am Abschlusstag des Kongresses der italienische Professor
Ravizza den 31. Oktober als den "Internationalen Saving Day" vor.
 
In Deutschland und Österreich findet der Weltspartag immer am letzten Werk-
tag vor dem 31. Oktober, dem Reformationstag, statt, damit die Geldinstitute
auch geöffnet haben. [1]
 
In Zeiten niedriger Zinsen wird das Sparen nicht gerade erleichtert. Da gibt
es nur noch die Geldanlage in diverse Fonds. Andere Angebote sind dage-
gen kritisch zu prüfen. So wird bald geklärt werden, inwieweit Versicherungen
die Pflicht haben, gegenüber ihren Anlegern verantwortungsvoller sein zu müs-
sen. Denn oft verweisen diese auf bestimmte Fonds und meinen, damit ihre
Pflicht getan zu haben trotz verrechneter Vergütungen.
 
ANMERKUNG
[1] Die wichtigsten Feier- und Gedenktage (Religiöse und nationale
     Feiertage weltweit), Chronik Bertelsmann, Wissen Media Verlag,
     Gütersloh/München 2009, die Seite 200.

MARTIN LUTHER UND DIE REFORMATION IN DEUTSCHLAND

AUTOR: Josef Theobald

Während im Mittelalter mit dem Begriff „Reformation“ lediglich die Wieder-
herstellung der ursprünglichen Form gemeint war (bezogen vor allem auf
die Erneuerung der Kirche), nannten sich im 16. Jahrhundert Erneuerung
des Glaubens und katholische Erneuerungsbewegung „Reformation“.

Im Vergleich zu den Reformbestrebungen, die sich schon seit Ende des
14. Jahrhunderts abgezeichnet hatten, gilt die Reformation als Ereignis
von größter Tragweite, Auswirkung und epochaler Bedeutung: Sie ver-
änderte das politische, wirtschaftliche, soziale sowie das religiös-geistige
Leben und führte schließlich zur Auflösung der Glaubenseinheit im Abend-
land durch die „Glaubensspaltung“; nach der traditionellen Periodisierung
der Weltgeschichte beginnt mit ihr eine neue Zeit – die Neuzeit. Ihren Aus-
gang nahm die Reformation von den deutschen Landen und erfasste (oder
berührte zumindest) in verschiedenen Ausprägungen ganz Europa.

War allen Reformatoren gemeinsam zunächst die Absicht, die Reinheit des
Urchristentums im Geist der Heiligen Schrift wiederherzustellen, ist die Re-
formation der „leidenschaftliche Kampf“ der gesamten Kirchengeschichte um
die wahre Gestalt des Christentums. Sie war wesentlich das Werk von Martin
Luther (1483-1546), der im Spätjahr 1517 mit seinen Thesen hervorgetreten
ist und sich dabei gegen die Praktiken des Ablass-Handels (den Geldablass)
wandte, die im Zusammenhang mit dem Neubau der Peterskirche in Rom ge-
übt wurden. Die rasche Ausbreitung und Festigung der reformatorischen Be-
wegung waren aber nur möglich, weil sich im Spätmittelalter, auf dem Hinter-
grund von Renaissance und Humanismus, die religiösen, geistesgeschicht-
lichen und auch politischen Voraussetzungen dafür herausgebildet hatten.

Hinter den äußerlich blühenden Formen der Frömmigkeit im vielfarbigen
„Herbst des Mittelalters“ verbarg sich ein tiefes Unbehagen über die viel-
fach verweltlichten und materialistisch betonten innerkirchlichen Zustände
(auch außerhalb der römischen Kurie), ein echtes Bedürfnis nach religiöser
Erneuerung, das sich nunmehr verstärkt bemerkbar machte und besonders
im Jahrzehnt von 1520 bis 1530 sich mit aller Macht Bahn brach.

Aus der Reformation gingen im Laufe der Zeit drei große Konfessionskirchen
hervor: Zum ersten die evangelisch-lutherische Kirche, zum zweiten die refor-
mierten Kirchen Calvins (mit Einschluss Zwinglis) und zum dritten die Anglika-
nische Kirche (die Kirche von England). [1]

Die wesentlichen Glaubenssätze Luthers waren „sola fide“ (Allein durch Glau-
ben) und „sola scriptura“ (Allein durch die Schrift).

Den Glaubensgrundsatz „sola fide“ entnahm er dem Römerbrief. In seiner
Glosse zu Römer 1,17, wo es heißt „Der Gerechte wird seines Glaubens
leben.“ bemerkt er: „‘aus Glauben‘: Aus dem angefangenen schwachen
Glauben, fort in den starken. Denn der Glaube feiert nicht.“

Aus dieser Auffassung entwickelte Luther nun seine Rechtfertigungslehre,
die er aus Römer 9,30 hernahm, wo es heißt „Ich sage aber von der
Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt.“ Hierzu bemerkt er: „‘An-
laufens‘: Christus macht ohn Werke gerecht, dem glauben sie nicht.
Also stoßen sie sich an ihm und ärgern sich.“ [2]   

Hier hat Luther vor allem den äußerlichen Ceremonienkram im Blick,
der damals hauptsächlich in der katholischen Kirche betrieben wurde.
Im Gegenzug wollte er das wirkliche und ernste Christentum, bei der
die Nächstenliebe im Vordergrund stand.

Paulus hatte obigen Satz im Römerbrief „Der Gerechte wird seines
Glaubens leben“ dem griechischen Text von Habakuk 2,4, der LXX
(Septuaginta) entnommen. Hier ist vor allem an den Frommen ge-
dacht, der trotz der Sterbenskrankheit seiner Seele im Leibe durch
seinen Glauben am Leben bleibt. [3]
 
In diesem Zusammenhang weisen die Alttestamentler daraufhin, dass
hier auf die moralische Rechtschaffenheit angespielt wird. Ebenso gilt
das Versprechen eines langen Lebens im Alten Testament immer den
Israeliten (oder Israel) als Belohnung für Treue zu Jahwe. Die „Stand-
haftigkeit“, die den Gerechten auszeichnet, bezieht sich auf die Erwar-
tung in der Erfüllung der Weissagung, die in Habakuk 2,3 gefordert ist.
Meist wird ein „religiöses Verhalten des unerschütterlichen Vertrauens“
vorausgesetzt. Andere reden von einem entsprechenden Verhalten, das
Wahrhaftigkeit, Treue, Verlässlichkeit und Beständigkeit einschließt. Eine
andere Erklärung geht davon aus, dass der Gerechte lebt, d. h. dem von
seinen Gegnern beantragten Todesurteil entgeht, aufgrund seiner uner-
schütterten Treue zu Gottes Gebot. [4]  

Besonderen Einfluss hatten auch die reformatorischen Bewegungen, die
aus der Hussitenbewegung des 15. Jahrhunderts hervorgegangen sind.
Hier sind zum einen zu nennen die Böhmischen Brüder und zum anderen
die Mennoniten.

ANMERKUNGEN
[1] Manfred Heim, Von Ablass bis Zölibat (Kleines Lexikon der Kirchen-
     geschichte), Verlag C. H. Beck, München 2008, Seiten 347 + 348.
[2] Luther-Bibel von 1545, Neues Testament und Psalter in der Sprache
     Martin Luthers für Leser von heute, Friedrich Wittig Verlag, Hamburg
     1982.         
[3] Arnold B. Ehrlich, Randglossen zur hebräischen Bibel (Textkritisches,
     Sprachliches und Sachliches), Fünfter Band: Ezechiel und die kleinen
     Propheten, Georg Olms Verlagsbuchhandlung, Hildesheim 1968, die
     Seite 302.  
[4] Bonner Biblische Beiträge, Band 48, DAS BUCH HABAKUK von Peter
     Jöcken, Peter Hanstein Verlag, Köln-Bonn 1977, die Seiten 29 + 30.
 

VOLKER FELTEN REFERIERT ÜBER DEN MENKES-PLAN

Am Dienstag, dem 17. Oktober 2017, referierte Volker Felten im Vauban-Saal des
Städtischen Museums  über den Menkès-Plan. Hierbei ist allerdings folgendes zu
beachten: Die Nachkriegszeit Frankreichs war zunächst geprägt von der Nationa-
lisierung und staatlichen Planung der Wirtschaft. Der Architekt  Edouard Menkès
(1903-1976), ursprünglich aus Galizien stammend, ist also  entsprechend einzu-
ordnen. Auf ihn ging zurück ein für damalige Verhältnisse modernes städteplane-
risches Konzept bezüglich der Kreisstadt Saarlouis. Ein Hauptgrund, warum die-
ses Konzept nicht mehr realisiert werden konnte, lag in der innenpolitischen Ent-
wicklung  Frankreichs. Denn hier  forderten angesichts  des Marshall-Planes im
Jahre 1948 auf einmal gemäßigte politische Kreise und Reste der Radikalsozia-
listischen Partei  das Ende  des  staatlichen Dirigismus  und eine Rückkehr zur
Marktwirtschaft. Damit waren  plötzlich  kollektivistische  Überlegungen, wie die
Verwaltung der Arbeiterwohnungen und Betriebsgebäude durch die Genossen-
schaften, nicht mehr mehrheitsfähig. Weitere Bilder auch auf unserer FB-Seite
Über ein "Gefällt mir" würden wir uns freuen.
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Hinweis in eigener Sache:

Aufgrund der großen Resonanz unserer Veranstaltung „Kämpfe um Saarlouis“ vom 28.Juni 2017 erreichen uns viele Anfragen über einen Kauf der DVD 95th INFANTERY DIVISION, Winter War: The Bulge and Beyond Erschienen 2013 COMBAT REELS INC

Wir weisen daraufhin, das dieser Film nicht von Rodena Heimatkundeverein Roden e.V. zum Kauf angeboten wird. Der Film unterliegt dem Urheberrecht!

Wir bitten um Kenntnisnahme.

 

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